Also Fehler dürfen bei uns natürlich gemacht werden, ohne dann zum Beispiel der Spieler direkt ausgewechselt wird (auch schon erlebt). Sich wiederholende Fehler (und nur diese) besprechen wir Montags vor dem Training bei der Begrüßung. Ich meinte auch keine motivierende Gesamtansprache.
Vielmehr ging es mir darum, ob man bei Kindern versehentlich mit der Körpersprache oder bestimmten Sätzen die Konzentration senkt. Muss an dieser Stelle aber auch dem Poster der ersten Antwort beipflichten, dass bei so jungen Kids Leistungsschwankungen normal sein können...
Beiträge von Eckman
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Hallo Leute,
Bin nicht ganz sicher, ob ich im richtigen Bereich bin...
Ich Möchte mal eure Meinung zum Thema Halbzeitansprache hören. Es ist bei uns jetzt vermehrt vorgekommen, dass wir eine gute erste Hälfte gespielt haben. In der Halbzeitpause haben wir dann die gute Halbzeit gelobt und im darauffolgenden zweiten Durchgang haben wir dann alles falsch gemacht, was vorher gut lief. Wir stehen dann zu weit von den Gegnern weg. Heute haben wir einen spielstarken Gegner streckenweise an die wand gespielt. Dann zwei individuelle Fehler gemacht und zur Halbzeit leider zwei zu null zurückgelegen, auch weil wir unsererseits die Chancen nicht genutzt haben. In der Halbzeitpause habe ich dann das gute Spiel gelobt. Endstand: 1 zu 8. Ich habe allerdings auch weniger starke Spieler eingewechselt. Was mich aber stört ist die Art und weise. Die Jungs waren plötzlich unkonzentriert und dann kam eins zum andern...
Was sagt ihr nach einer starken ersten Hälfte, um das Niveau zu halten?
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Hallo,
also ich selber hatte noch nie ein solches Problem, obwohl einer meiner Spieler meinen Vorgänge zum Papa hat.
In eine solchen Fall wie deinem würde ich sofort das Vier-Augengespräch suchen und dem Vater klar machen, dass du das sagen ganz alleine hast. Ob du ihm drohen willst/kannst liegt bei dir, dass kann ich nicht einschätzen. Du könntest zum Beispiel drohen, dass sein Sohn ein Spiel aussetzen muss, falls sich sowas wiederholt. Dies ist allerdings die härteste Maßnahme, da du ja hier das Kind bestrafst.
Um den Vater auf Distanz zu halten, würde ich die Eltern hinter die Bande schicken. Sollte er sich dann an der Linie aufhalten, wird ihn evtl. der Gruppenzwang in die Defensive drängen.
Mach deinen Jungs klar, dass sie ihren Mitspieler nicht anders behandeln dürfen, nur weil der Vater des Jungen meckert.
Möglicherweise ist es auch hilfreich, wenn du den Jugendvorstand informierst und bei Wiederholung des Spektakels mit ins Boot nimmst -
Tolle Entwicklung!
Kurze Nachfrage
Könntest du die Lernresistenz im 1 gegen 1 näher benennen?Hallo, ja kann ich. Die Jungs stehen leider oft noch zu Frontal und rennen auf den Gegner zu, anstatt sich ihm langsam zu nähern. Leider nehmen ca 1/3 der Jungs noch nicht Tempo nach hinten auf und werden dann leicht überrannt. Hin und wieder stehen die Spieler auch mal vor dem Gegner anstatt dahinter. Ich denke, dass man das verzeihen kann, zumal wieder den Gegner ja pressen und die Jungs den Wunsch haben, vor dem Gegner am Ball zu sein. Ärgerlich ist es zwar, aber das bekommen wir auch noch in den Griff.

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Falls es jemanden der Poster interessiert, was inzwischen aus der Truppe geworden ist. Oder einfach für zukünfitge Trainer mit ähnlichen Problemen:
Wir haben am vergangenen Samstag ein F-Spiel gegen die Truppe vom 14:1 gemacht (siehe Openingpost). Inzwischen haben wir die Aufstellung von einem 3:3 zu einem 3-2-1 geändert und pressen den Gegner bei Abstößen immer. Nach 25 Minuten stand es 3:3, also eine deutliche Ergebnisverbesserung. Leider ging das Spiel dann doch noch mit 8:3 verloren. Jedoch konnten wir das Spiel viel offener gestalten und kamen unsererseits noch zu einigen Chancen. Die Gegentore resultieren vor allem aus Ballverlusten bei Torschüssen oder verlorenen Bällen im gegnerischen Sechzehner. Hinzu kommen zwei unglückliche Eigentore.
Wir haben uns also deutlich verbessert. Inzwischen harkt es noch bei der Ballannahme und Einschätzung von hohen Bällen und allg. an der sauberen Ausführung von Ballan- und mitnahmen. Wir bekamen viel Lob von unseren Eltern und denen des Gegners. Auch die gegnerischen Trainer hatten positive Worte für unsere Arbeit übrig.Wir haben im letzten halben Jahr immer mal wieder das defensive & offensive 1vs1 trainiert. Leider zeigen sich viele der Jungs lernresistent, aber das bekommen wir auch noch hin, schließlich sind erst ein paar Monate vergangen. Auch das Passspiel hat sich inzwischen deutlich verbessert. Als nächstes werden wir wieder Ballannahmen und danach das Passspiel in mehrwöchigen Blöcken trainieren. Dazu sind wir in den letzten Monaten wie folgt verfahren:
- Aufwärmen mit Handball/Fangspielen und/oder Ballgewöhnung, Dribbelübungen, Koordination.
- Hauptteil: Training in zwei Gruppen: isolierte Technikübungen zum Themenschwerpunkt oder 1vs1, die andere Gruppe spielte oft auf Ballhalten oder in einem großen Feld mit Toren zum Durchpassen/-dribblen.
- Schluss: Abschlussspiel (oft mit der Beschränkung, dass alle Teammitglieder pber der Mitte sein müssen, damitdas Tor zählt)
Um den Leistungsstand zu messen: Schlussendlich sind wir inder Liga 5. hinter den richtig starken Truppen geworden. In den letzten Spielen hatten wir ein Torverhältnis von 32 zu 4 (trotz einer Niederlage). Wir sind auf fast allen Hallenturnieren (3/5) in die Endrunde gekommen und waren sogar auf der Endrunde der Hallenkreismeisterschaft.
Wir können uns nur bei euch bedanken, dass ihr uns immer wieder Tipps gebt, mit den wir das Training erfolgreich verbessert haben. Und anderen Trainern kann ich nur empfehlen, viele Technikübungen zu machen und bei dem temporären Themenschwerpunkt zu bleiben, egal, was Samstags passieren mag. Dann werden sich nach kurzer Zeit einstellen
Vielen Dank an alle

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Oha, das ist natürlich nicht einfach. Bei einfachen Passkombinationen sind die einen evtl schon über/unterfordert, während es für einige genau richtig ist. Was mir auf Anhieb einfällt ist zum Beispiel hinterlauf oder das Klatsch->Dreh->Ball in die Gasse. Auch das Übergeben des Balls wäre eine Möglichkeit
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Hallo,
Willkommen im Forum
ein paar mehr Infos wären hilfreich: Welchen Leistungsstand hat die Mannschaft. Gehe ich richtig in der Annahme, dass es sich um ein A-Jugend handelt? Was können die Jungs schon? Willst du das Offensivspiel auf ein bestimmtes System abstimmen oder allgemeine Bewegungsabläuf trainieren?Viele Grüße

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Ok, vielen Dank für eure Antworten. Ich werde anstatt der Umfrage eher das Gespräch mit den Kindern suchen und eher an den offensichtlichen Schwächen arbeiten. Die Meinung der Kinder bekomme ich ja auch im Gespräch. Bei näherer Überlegung liegt es wirklich auf der Hand, dass die Kids die fragen vermutlich nicht so beantworten werden, wie wir es gerne hätten.
Viele Dank für eure Hilfe

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ich war leider nicht selber auf dem Platz. Einer meiner Co-Trainer hat alleine das Training geleitet und hat erst bemerkt, dass der Junge bei der D-Jugend trainiert hat, als er schon drüben war. Warum er ihn dort gelassen hat, weiß ich nicht. Ein Grund könnte sein, dass er das Training erst zuende bringen wollte und die Sache später bereden wollte und / oder mir das überlassen wollte. Du hast aber Recht, wen du sagst, dass er unseren Verantwortungsbereich nicht so leicht hätte verlassen dürfen.
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Wir machen vor dem Spiel immer einen Kreis. Ich als Trainer halte meine Hand hin und die Spieler legen die ihren darauf. Dann wieder meine Hand ganz oben hin. Dann rufen wir "wir sind ein! Team"
Viele Grüße
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Ich halte von solchen Umfragebögen nicht viel. Techniken, wo Kinder noch unsicher sind oder Sachen, die sie noch nicht verstanden haben, erkenne ich in Training und Spiel. Außerdem können die Kinder jederzeit offen sprechen, bzw. ich frage nach. Schriftlich brauche ich die Sachen nicht. Auch die Eltern der Kinder halte ich für mündig genug, selbst die Interessen ihrer Kinder zu vertreten und notfalls Dinge anzusprechen. Jugendleitung und Vorstand gibt es zur Not auch noch, wenn es persönliche Probleme geben sollte, bei denen man meint, diese nicht mit dem Trainer lösen zu können.
Ich denke, offene Gespräche sollten immer die erste Wahl sein, um Sachen zu klären oder zu hinterfragen. Haben die Kinder und Eltern Vertrauen zu Trainer und Verein, braucht man auch keine Anonymität.
Hallo, ja, ich muss dir Recht geben. Natürlich erkenne ich als Trainer selber, wo es noch hapert/Defizite sind. Darum geht es mir auch garnicht. Mir ist die Sicht der Kinder auf das ganze viel wichtiger. Denn wenn diese irgendwo unsicher sind (nicht Defizite haben) möchte ich gerne direkt an der Unsicherheit durch Gespräche und gezielte Übungen arbeiten, den Kindern sagen, dass Sie ruhig versuchen sollen, immer wieder in Situationen zu gehen, wo diese Unsicherheit gefordert wird. Und dann möchte ich Sie ermutigen, auch Fehler in Kauf zu nehmen, sodass Sie nicht den Kopf hängen lassen, wenn mal etwas nicht klappt.
Zum Thema Eltern muss ich sagen, dass wir einige Eltern haben, die der deutschen Sprache nicht so ganz oder teilweise garnicht mächtig sind. Diese in Gespräche zu vermitteln, klappt leider meist nicht so gut, da die Eltern sich dann offensichtlich schämen. Diese Eltern haben oft eine Tochter/Sohn, der Anrufe oder Mails übersetzt. Da ist der Zettel denke ich besser. Zudem mache ich die Zettel nicht anonym, da ja sonst der oben besprochene Effekt nicht zur Geltung kommt.
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Hallo Dirk,
mit Trainerstab sind eigentlich nur meine zwei Co-Trainer gemeint
=). Als Antworten zum Thema Technik denken wir zum Beispiel an alle Grundtechniken, die die Spieler in der E-Jugend lernen sollen. Zum Beispiel: Torschuss, Passspiel, Ballan- und mitnahme. Wir diskutieren zum Beispiel noch darüber, ob es sinnvoll ist, Passspiel in Innenseite / Außenseite zu Unterteilen. Bei Annahme das gleiche: Innenseite / Außenseite.
Bei den Kommandos haben wir ein paar Standardkommandos: Beispiele: "Hinter den Ball", "Rausrücken" (eigentlich rufen wir immer nur "Würfel". Zur Erklärung: Ich hatte hier mal das Problem gepostet, dass die Abwehr immer hinten stehen bleibt und wir dafür ein einfaches, bildlich vorstellbares Wort brauchen. Da kam dann der Würfel ins Spiel, weil wir ein 3-3 gespielt haben und das ja aussieht wie eine sechs auf einem Würfel. Danke an dieser Stelle nochmal für den Tipp, auch wenn ich nichtmehr weiß, wer ihn mir gegeben hat), "Hinter den Mann". Ein Weiteres ist zum Beispiel "Du bist tot". Damit ist gemeint, dass der Spieler nicht anspielbar ist (steht im deckungsschatten). Weitere verwenden wir eigentlich nicht, weil wir den Spielern nicht das Spiel diktieren wollen. Hin und wieder rutschen uns aber mal Kommandos wie "Linie" oder "Klatsch/Dreh" raus, auch wenn wir uns sehr bemühen...![Freude :]](https://www.trainertalk.de/images/smilies/pleased.gif)
Die Selbstbeurteilung soll es geben, weil die Jungs oft im Training Vorschläge bringen, wie man etwas anders/besser machen kann und zum Beispiel auch eigene Aufwärmspiele vorschlagen. Daher wäre das Feld einfach nur dazu gedacht, diesen Aspekt der Jungs zu berücksichtigen
Viele Grüße
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Hallo Leute,
Mein Trainerstab und ich überlegen ob es sinnvoll wäre einen Fragebogen für Kinder und Eltern zu erstellen. In dem Fragebogen soll es darum gehen, in welchen Bereichen sich die Kinder noch unsicher fühlen. Die Kinder sollen ankreuzen können welchen Techniken Sie sich unsicher fühlen oder welche Kommandos Sie von uns noch nicht verstehen. Außerdem sollen sie die Möglichkeit haben Anregungen aufzuschreiben.
Da wir sollten alle Eltern zur Gesicht bekommen möchte ich auch ein Teil an die Eltern richten. Dieses eine Möglichkeit haben Beschwerden abzugeben oder Lob zu äußern.
Was haltet ihr von dieser Idee?
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Ich schlage einen kleinen Deal vor, den Du mit dem Jungen im Beisein der ganzen Mannschaft schließt (das macht den Jungs für 1 oder 2 Trainingseinheiten oft Spaß): Er darf mit den Mitspielern soviel meckern wie er will. Dafür muss er aber vor jedem neuen Meckern auch einmal einen Mitspieler gelobt haben. Oder (die etwas härtere Tour): Dafür dürfen aber auch alle Mitspieler soviel mit ihm meckern wie sie wollen.
Also den ersten Vorschlag würde ich evtl. mal ausprobieren, den zweiten eher nicht, da ich doch eine Eskalation der Lage befürchte, wenn jeder einfach meckern darf...

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3. Kann/Konnte der Trainer der D die nebenan trainierte nicht wissen. Er konnte nicht wissen, dass es vom erziehungseffekt scheisse war, diesen Spieler nun mitspielen zu lassen. Ich würde mit diesem Trainer reden und vereinbaren, das er den Jungen zukünftig bei Trainings die parallel laufen, nicht mehr mitspielen zu lassen, da es Eure Sanktionen untergräbt.
Ferner würde ich -so ich eingangs richtig lag- ...nämlich das die vielleicht älteren Spieler der D ihn eventuell im "sozialen Tun" überfordern, dort überhaupt nicht mehr mitspielen lassen...jedenfalls vorrübergehend. Dazu gehört, dass der Trainer dort von diesem Gedankenspiel weiss und den Sinn erkennt, damit er ihn halt dort auch ansonsten nicht mittrainieren läßt.
Geht der Trainer in der Sache nicht mit, -ich beziehe mich wieder auf den ersten Teil unter 3.....so würde ich dem Spieler ein mögicherweise ein Spielverbot für den kommenden Samstag beim "Punkt"spiel verhängen. Ich würde es so verkaufen, dass er nicht mittrainiert hat und wer nicht mittrainiert, verwirkt das Recht auf das Punktspiel. Eventuell würde sich sein Spielanteil in Minuten dort auch offiziell mit Ansage und gleicher Begründung verringern. Das aber nur für den Fall, dass der Trainer der D auf Stur stellen würde.
Ich habe den D-Jugendtrainer darauf angesprochen und er meinte, dass er es nicht gewusst hat. Allerdings behaupte ich, dass man sich mit ein wenig Aufwand hätte denken können, dass es sich um einen erzieherische Maßnahme handelt. Zumal wir ja 20m nebenan trainiert haben.
Ich weiß nicht, ob sich der Spieler daran ält, wenn ich ihm das Training in der D-Jugend verbiete. Das müsste ich ggf. mit dem Trainer absprechen. ALlerdings scheue ich mich davor, den Sportdrang des Jungen zu beschneiden...
. Zumal ich ja auch nicht mit Sicherheit sagen, dass dies der Auslöser für sein Verhalten ist.Ich schaue mal, ob wir ihn Zuhause lassen. Verdient wäre es, allerdings muss ich gucken, ob wir genügend Spieler haben. Der Denkanstoß, dass der Spieler ja quasi nicht am Training teilgenommen hat, ist super
, ist mir garnicht eingefallen, Danke!Viele Grüße und ein dickes Danke schonmal für eure Antworten
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Hallo Leute,
leider wusste ich keinen aussagekräftigeren Titel, daher habe ich das ganze mal so genannt.
Hier unsere Situation:
Wir haben in unserer Mannschaft einen Spieler, der zwischen Hoch und Tiefs hin und her schwankt. An einem tag sagt er Dinge wie: Das ist eine tolle Mannschaft, für die gebe ich alles, ich will den anderen immer helfen. Er hilft wo er kann und erklärt anderen auch Sachverhalte, wenn sie fragen.
Am nächsten Tag, vor allem bei Foulspielenan Ihm (die ja in der E-Jugend immer mal passieren können) oder Abspielfehlern/vergebene Torschüsse seinerseits fängt er immer direkt an zu weinen (beim Foul) oder meckert seine Mitspieler an, sie sollten sich doch mehr anstrengen (Abspielfehler). Zudem "bricht" er immer total tragisch auf dem Platz zusammen, wenn er mal einen Torschuss neben das Tor setzt oder seine Mannschaft ein Gegentor im Trainingspiel bekommt. Er ist in unserem Team zwar einer größeren Spieler, jedoch längst nicht der beste, zudem trainiert er hin und wieder bei seinem Bruder in der D-Jugend mit, (an Tagen, an denen kein Trainig bei uns ist). Vorgestern kam dann der Obergau: Er war mal wieder am meckern und mein Co-Trainer hat ihm eine kleine Pause (das machen wir bei ihm schonmal, sodass er sich wieder beruhigen kann) auf der Bank verordnet. Statt jedoch dort zu bleiben ist er einfach zur D-Jugend rüber maschiert und hat dort weiter mittrainiert. Leider hat der Kollege dort nicht weiter reagiert, warum auch immer.Wie sollen wir weiter mit verfahren? Wir haben schon oft mit ihm geredet und ihm gesagt, dass er Situationen nicht so verbissen sehen soll und er nicht jeden Fehler einfach auf jemand anderen schieben kann. Auch Foulspiele sind nie absichtlich. Dies entspricht jedoch nicht seiner sicht und wir bekommen dieses kontraproduktive Verhalten leider nicht aus ihm heraus. Wir möchten ihn aber auch nicht verlieren, da wir vor allem in der nächsten Saison aufs 9er-Feld gehen und dort jeden Mann brauchen. Und wenn er nicht gerade seinen "Meckeranfall" hat ist er ein echt ruhiger Junge, der beim Auf und Abbau des Trainings immer hilft und auch sonst sehr hilfsbereit und mitdenkend ist
Danke schonmal, dass ihr euch die Zeit genommen habt, den ganzen Text durchzulesen. Wir freuen uns auf eure Antworten.
Viele Grüße
Eckman & Trainerteam -
Ich habe die vorangegangen posts nur überflogen und möchte daher nochmal zum eigentlichen Threadthema kommen. Besucht mal den Link und fallt bitte nicht vom Stuhl!!
Sollte hier nicht vom Verband gehandelt werden und solche starken Mannschaften zusammen in eine Liga stecken? Weil es bei uns in der Region immer wieder die gleichen Teams sind, die so hohe Ergebnisse einfahren, kann man hier doch präventiv handeln, oder etwa nicht?
Grüße
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Îch finde die Idee Grundsätzlich gut, das ganze is bei uns im Kreis schon seid einem Jahr verankert und wird auch weitestgehend umgesetzt. Es gibt jedoch immer wieder problematische Situationen. Zum Beispiel ist es immer problematisch, wenn ein wirkliches Foul passiert. Vor dem Spiel wird ein Tainer festgelegt, der an und abpfeifen soll. Jedoch wird von den gegnerischen Trainern immer wieder aktives eingreifen bei Foulspielen gefordert.
So ist es mir letztes Wochenende passiert, dass der Gegner einen Strafstoß haben wollte, das Kind jedoch selber nicht lamentiert hat und so habe ich auch nicht eingegriffen, selbiges gilt beim Zweikampfverhalten, bei dem viele junge Spieler die Ellenbogen mit benutzen und damit drücken oder sie bei der Ballannahme schon ausfahren. Keine Ahnung woher die das haben. Bei uns im Training haben wir solches Verhalten unter Strafe gestellt (Ball an Gegner abgeben, Freistoß, bei extremen Dingen evtl. sogar Fünf bis Zehn Minuten Trainingspause).
Die Gegner scheinen solche Sachen jedoch nicht zu jucken, solange das Ergebniss am Ende stimmt.Daher halte ich vor allem die Entscheidungsfreiheit bei Foulspielen für fragwürdig, ansonsten finde ich das ganze System gelungen.
Grüße
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Um wieder zum Thema zu kommen, hier mal das heutige Ergebnis. Wir haben gegen eine gleichstarke Mannschaft wie letzte Woche gespielt und 2:10 verloren, also ein Schritt auf Andre's Leiter gemacht. Nächste Woche geht es dann gegen den Tabellendritten und, dann haben wir alle schweren Brocken abgearbeitet.
Man hat heute schon einige Verbesserungen gesehen. Das Kommando "Würfel" und immer wieder geforderte Zurückarbeiten haben Wirkung gezeigt. Es wären auf unserer Seite auch zwei oder drei Tore mehr möglich gewesen, jedoch sind wir trotzdem ganz zufrieden. Da die Grundannahmetechniken schon ganz gut sitzen scheinen und offensichtlich nur eine Auffrischung benötigt haben, werden wir jetzt noch eine weiter Woche z.T. isolierte Übungen mit steigendem Schwierigkeitsgrad trainieren und in der darauf folgenden Woche dann das Thema Zweikampf und Ballannahme vereinheitlicht in Spielformen üben. Gibt es da eurerseits Bedenken, handeln wir zu schnell? Natürlich wollen wir schwächere Spieler weiter berücksichtigen (ggf. auch mit Einzeltraining oder in Gruppen).Was wäre aus eurer Sicht der nächste Schritt, der Trainiert werden soll? (Nächstes großes Hauptthema nach der Ballannahme). Ich rede hier vom Trainingsabschhnitt in zwei bis drei Wochen, da unser Plan beinhaltet, dass wir jeden Schwerpunkt drei bis vier Wochen trainieren wollen.
Viele Grüße
Christoph
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Ich finde, dass die Idee mit dem Würfel schon ganz gut ist, sie kann sogar mehrere Aspekte erklären. Ich würde den "Würfel" einfach nur dazu benutzen, den Gruppeneffekt zu erklären und zu fordern. Von verschieben wäre bei mir keine Rede, nur die Zusammenarbeit in Sachen Defensive und Offensive.
Bei dem Spielsystem weiß ich nicht, wie man es am besten macht. Das muss ja auf jede Mannschaft zugeschnitten werden. Evtl. probieren wir es am Wochenende mal aus...
