Beiträge von TrainerT

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    Davon kenne ich eigentlich nur Beispiele aus dem Profigeschäft...



    Wobei wir sowas bei uns in der Art auch haben, nur nicht offiziell als Techniktrainer.


    Ich habe in meiner Mannschaft immer einen Jungtrainer mit bei (aktuell 20 Jahre alt und Bezirksligaspieler) - der übernimmt dann größenteils so Aufgaben, wie ein paar Finten zu zeigen, oder kann er es auch deutlich besser als wir Haupttrainer darstellen, wenn jemand sich bei einigen Grundtechniken konkret verbessern kann.



    Was du meinst ist wahrscheinlich ein Techniktrainer, der eine ganze Spanne an Altersklassen bedient und bei allen Mannschaften hin und wieder das Training mitmacht? Ratinho macht so etwas im Aufbaubereich des NLZ vom 1. FC Kaiserslautern. Sicher wird es da noch mehr Beispiele geben.



    Finde den Gedanken auch recht interessant...

    Kann mich da den Vorrednern nur anschließen.
    Erstmal in Ruhe abkühlen, ich weiß selber, wie das nach dem Spiel sein kann :O



    Ihr habt ja auch so ein Heft mit allen Daten der Schiris.
    Ggf. morgen mal telefonisch Kontakt aufnehmen und die Wogen glätten.


    Sicher ist es ärgerlich, gerade wenn man solche, Sorry "Vollpfosten (hatte heute ebenfalls so einen Gegnertrainer, schwanke noch, ob ich einen Thread eröffne) als Trainer gegenüber hat, nur bringt es auf lange Sicht wenig, sich da jetzt mit allen anzulegen.
    Der Schiri wird in der E sicher sehr jung gewesen sein, hat vielleicht sein erstes oder eines seiner ersten Spiele geleitet. Da ist man schon sehr nervös und lässt sich von aggressiven Schreitrainern beeinflussen.



    Wie weit heißt denn noch regional?


    Bei Schalke würden mir jetzt Höwedes, Draxler, Unnerstall (Münsterland), Matip und der ganz junge Max Meyer einfallen. Metzelder kommt ebenfalls aus Haltern.
    Marco Höger kommt ebenfalls aus NRW, kam über Aachen nach Schalke.
    Sead Kolasinac kam zwar aus der eigenen Jugend, ist aber nach der B-Jugend vom VFB Stuttgart gekommen, Fährmann kam aus Jena (?) in die "Knappenschmiede".


    Die Ergebnisse der U19 und U17 lassen erahnen, dass die nächsten Jahre noch einige dazu kommen.

    Ich denke, dass grundsätzlich das freie Spiel sehr wichtig ist, weil die Kids sich kaum noch ausserhalb des Trainings zum Kicken treffen. Für mich wird zu oft im Abschlussspiel mit Provokationsregeln gearbeitet. Die Kinder brauchen jedoch auch Gelegenheit, um eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Ausserdem sollen sie mit einem guten Gefühl nach Haus gehen. Was gibt es Besseres, als die letzte Übung, die am meisten im Gedächtnis bleibt, so zu gestalten, dass sie richtig Spass macht, ohne Zwänge.



    Wie gesagt... ich teile das Abschlusspiel immer nochmal in 2 Hälften ein.
    Im ersten Teil gibt es Positionen und hin und wieder Regeln, wie zum Beispiel 3 Ballkontakte, Tore nur aus dem Torraum, Tore mit dem "falschen Fuß" zählen doppelt, etc...
    Die zweite Hälfte ist alles zwanglos, selbst Positionen werden keine vorgegeben. Da können die Jungs untereinander ihr Spiel komplett selber regeln.


    Das finde ich aus den von dir genannten Gründen auch wichtig. Einfach die letzten Minuten ein wenig Gaudi (sicher auch mit dem einen oder anderen spielerischen Aspekt, wie eigene Kreativität entwickeln) und einfach mit dem Spaß aus der letzten Übung unter die Dusche hüpfen.

    Kann natürlich sein, dass der Trainer auch ne Brille braucht, wir kennen ihn ja alle nicht!


    Wenn das nichts hilft, dann würde ich bei Werder Bremen anrufen und dort man nach Verteidigern fürs nächste Spiel nachfragen. Schaaf e sollen geduldiger sein als kleine Kinder.



    Nur würde Schaaf ihm wahrscheinlich Lukimya vorbeischicken... und bei den F-Junioren auf der Bank sitzen



    Sorry fürs OT- konnte ich mir aber nicht verkneifen :D

    Das Spiel ist sogar sehr wichtig.
    Je nach Training dauert es jede Einheit 20-30 Minuten am Ende.
    Auf ganz normale Tore. Feldgröße je nach Teilnehmer.



    Im freien Spiel entwickeln die Kids eigene Kreativität, aktiv das Zusammenspiel (zum Beispiel mit Einschränkungen maximal 3 Ballkontakte, aber nur einen bestimmten Zeitraum, nicht das ganze Spiel, auch dribbeln will gelernt und gezeigt werden) und lernen auch im normalen Spielverhalten sehr viel mehr, als so mancher glaubt.

    Zweithöchste Spielklasse ist bei uns die Landesliga.
    Dazwischen kommt hier nur noch die Bezirksliga.
    Nur spielen sie an der B schon wieder tiefer...


    Sportlich liegt unsere C1 aktuell ganz oben in der Kreisliga, bei einer Mannschaft mit 8 Jungjahrgängen.


    Danke für den Tipp. Werde mich da im Hintergrund halten. Habe bisher nur die Mail vom interessierten Verein an unseren JL in cc gelesen.


    Vorteile sind natürlich bessere Ausbildung, bessere Gegner und gute Möglichkeiten, von noch weiter oben gesichtet zu werden.


    Nachteile neues Umfeld, ist für einen Spieler, der bisher nur mit seinen Kumpels gespielt hat, sicher ganz was neues. Dazu eben der von dir organisatorische Aufwand, wobei das eine Sache der Eltern wäre.


    Mal schaun, kommt Zeit - kommt Rat.

    Habe diese Diskussion mit Interesse gelesen und mich bewusst rausgehalten.
    Nun habe ich ein Anliegen, was denke ich hier rein passt.



    Einer meiner Spieler (C-Jugend, nächstes Jahr Altjahrgang) hatte ein Angebot zum Probetraining... und er hatte wohl überzeugt.


    Wir spielen Kreisliga A mit allen Jugendmannschaften, die Senioren Bezirksliga...
    Der interessierte Club (kein namenhafter) stellt seine Senioren in der Bezirksliga, die Jugendmannschaften spielen alle Dritthöchste Spielklasse, nur eben die C ist jetzt in die zweithöchste aufgestiegen
    Die trainineren 3-4 mal die Woche. Unser Ort liegt km entfernt. Er geht sogar nochmal entgegengetzt in die andere Richtung in einen Nachbarort zur Schule.



    Macht es wirklich Sinn für den Spieler, dort hin zu wechseln?
    Sicher will man seine Mannschaft bestmöglich aufstellen, aber wenn ein klasse Angebot kommt, würden wir keinem Spieler Steine in den Weg legen.
    Aber in dem Fall zweifel ich echt, ob der Spieler wechseln sollte. Klar liegt die Entscheidung letztlich bei ihm - nur in dem Alter denkt man teils sehr kurzfristig.



    Wie kann ich das angehen? Man will ja nichts vorgeben (kann man auch nicht) - aber deutlich machen, dass der Wechsel so wenig Sinn hat (?).

    Also bei uns ist auch noch alles mündlich beim Training...


    Spielplan der gesamten Saison vorab. Genaue Zeiten auf Papier beim Training unter der Woche.


    Whatsapp wird da nur für kurzfristige Mitteilungen gesetzt, wie Training/Spiel fällt aus ... oder "kam nicht von der Arbeit weg, ich komme 10 Minuten später zum Training, nicht wundern" usw.



    Aber um schnell alle Leute direkt zu erreichen, da gibt es meiner Meinung nach nichts besseres.

    In meiner D haben wenige Spieler Facebook.
    Wir haben zwar eine Gruppe mit 7 oder 8 Personen, da posten die Spieler aber nur Schwachsinn und schreiben Sachen, die ich nicht wissen möchte/muss. Sollen die ruhig für sich nutzen. Sollen aber auch gerne Tummelplätze haben, die ich als Trainer nicht einsehe.
    Habe die Gruppe daher verlassen.



    Bei uns nutzen alle whatsapp.


    Dort haben wir eine Gruppe mit allen Spielern und Trainern.
    In der werden dann Infos verbreitet.
    Ist meiner Meinung nach sogar effektiver, da die Jungs ihr Handy immer dabei haben und die Infos direkt bekommen. Kurzes ok und weiß wer gelesen hat.

    Ich sage auch nur rotieren, rotieren.
    Ich habe damals den 98er Jahrgang in der F1 übernommen, wenig richtiges Training vorher. Zweistellige Niederlagen waren teilweise die Folge.


    12 Mann-Kader. Mit 10 Mann zum Spiel. Immer im Wechsel. Das heißt jeder machte im Rhythmus 5 Spiele und pausierte dann eins (natürlich mit Ausfällen nie ganz gepasst).
    Jedes Spiel einen anderen Keeper. Im älteren E-Jugend-Jahr hat sich dann ein "echter" Keeper herauskristallisiert, das ist er auch heute noch. Da er lange im Feld war, fußballerisch aber auch sehr ordentlich dabei.


    Wir haben immer mit 3:3 gespielt.
    Pro Spiel haben wir immer 3 3er Reihen gebildet.
    Jede Reihe spielte insgesamt 2/3 des Spiels. Davon nochmal im Wechsel als offensive und als defensive 3er Reihe. Immer wieder rotiert, in unregelmäßigen Abständen. Haben aber darauf geachtet, dass die Zeiten eingehalten wurden.



    Sicher gab es damals ergebnistechnisch Haue gegen Teams, die mit 2-3-1 oder solche Späße gespielt haben.
    Im Laufe der Zeit wurde der Rückstand wettgemacht und aufgeholt. Heute spielt die Mannschaft, die ich leider nicht mehr traininere (Grundsatz bei uns im Verein: kein Trainer länger als 3 Jahre eine Mannschaft) C1 und ist mit voller Punktzahl Tabellenführer der Kreisleistungsliga.


    Der Verein, der in der F alles gewonnen hat, spielt jetzt im unteren Mittelfeld. Die Stürmer stehen stur vorne herum, das Spiel ist stupide ausrechenbar und die Verteidiger sind als "Positionsidioten" nur schwer in der Lage, mal den Ball durch die Reihen laufen zu lassen oder gar das Spiel auszubauen.




    Was ich damit sagen möchte. Beim Konzept mit dem Rotieren bleiben... Ergebnisse wegblenden (sollen die doch so ihre Spiele gewinnen) und die Mannschaft flexibel entwickeln lassen. Richtungsweisend denken. Die Spieler werden es dir irgendwann danken!

    In der D habe ich 2 Jahre mal meinen kleinen Bruder trainiert. Da kann es sich ja ähnlich verhalten.


    Es ist eben wichtig, nicht Von Bevorzugen in Benachteiligen auszuarten. Wobei ich gemerkt habe, dass ich mich mit Lob zurückgehalten habe, in Situationen, wo es angebracht gewesen wäre. Konnte man aber sehr gut zu Hause klären und das hat er auch begriffen.


    Auch wenn es die 2 Jahre keine Probleme gab, eher im Gegenteil, war ich doch irgendwie froh, als er dann in die C ging. Zwar ist es logisch, dass man alle Jungs gleich behandelt, nur kann man die familiären Hintergründe nicht IMMER abschalten. Wer etwas anderes behauptet, der lügt meiner Meinung nach.


    Off Topic: Zudem waren alle anderen genervt, wenn wir zu Hause noch jeden Spielzug besprochen haben :D (gut, dass ich irgendwann in der Zeit zu Hause ausgezogen bin ;) )



    Insgesamt würde ich nach den 2 Jahren sagen, dass man, wenn es irgendwie möglich ist, die Finger davon lässt, auch wenn es in kleineren Vereinen ohne diese Konstellationen, vor allem der Vatertrainer kaum geht.