Beiträge von paulwurf_mauli

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    Hallo MundS,


    schön, dass Du dich informieren willst.
    Ich lese richtig, dass es zwei G-Mannschaften gibt, eine für die jüngeren und eine für die älteren Kinder?


    Dann würde ich die kleinen nicht bei den älteren spielen und trainieren lassen, auch wenn es für die Eltern natürlich praktisch ist.
    Dass Kinder weniger oder gar nicht zum Spielen kommen, ist ein Fehler, den Ihr sofort abstellen solltet.


    Und ein Kind durfte nicht 8-m-Schießen? Bei uns im gesamten Kreis ist es so, dass beim abschließenden 7-m-Schießen alle Kinder schießen durften, die dabei waren, bis einschließlich E-Jugend.

    Günter


    Jahrgangsstufe ist U13, Duschen nach dem Spiel ist freiwillig. Ich warte, bis der letzte raus ist und sperren dann gegebenenfalls zu, wenn sonst keiner mehr kommt.
    Im Normalfall wird das Training gemeinsam beendet, es kommt aber auch mal vor, dass ein Spieler später kommt, ein anderer früher weg muss. Schule, Musikunterricht, etc...


    Da habe ich dann auch kein Problem mit, weil es mir rechtzeitig mitgeteilt wird. Das Training ist ja dann eigentlich auch beendet, wir bleiebn halt etwas länger. Und normalerweise bleiebn die auch alle noch und die meisten fahren mit dem Rad heim oder gehen zu Fuß.

    Wir überziehen manchmal schon. Oft ist es so, dass die Jungs nicht aufhören wollen, noch ein paar Minuten spielen, noch ne Runde Elferkönig, bitte, bitte, bitte.


    Dann hängen wir eben noch ein Viertelstündchen dran. Wer aber abgeholt wird, einen Termin hat o. ä. , geht eben pünktlich. Meist zerren die Eltern dann eben ihre Kinder vom Trainingsplatz, manchmal auch aus dem Soccerfeld, wo sie nach dem training eh noch ein paar Runden hinlegen. :D

    Stefan67


    Wenn ich Geschichten von den alten Veteranen bei uns im Verein, im Umfeld und auch von meinem Vater höre, der vor etwa 45 Jahren selbst Jugendbetreuer war, dann kann es nicht sein, dass früher Entscheidungen im Fußball hingenommen wurden. Da ging es meist heftig zur Sache und Gewalt (ob nun verbal oder physisch) waren deutlich häufiger.
    Heute sind insgesamt manche Vorfälle schlimmer, früher wurde aber auch nicht drüber berichtet.


    Mein Vater hat zum Beispiel aufgehört, als er nach einem Spiel (er musste pfeifen) verfolgt wurde und anschließend beim Ausfüllen des Spielberichts im Vereinsheim vom Jugendleiter des Gegners gewürgt wurde. Glücklicherweise wurde der Typ gestoppt, im schlimmsten Fall würde ich vlt. diesen Post nicht verfassen können.


    Für meinen Teil bin ich froh, dass ich in einer Gesellschaft lebe, wo das Handeln von "Autoritäten", sei es nun die Regierung oder der Vereinsvorstand, hinterfragt wird.

    Für mich wäre das Vernünftigste, wenn es auch außerhalb der Wechselfristen die Möglichkeit zum Wechsel ohne Sperre gäbe.


    Wir sprechen ja hier viel von Planungssicherheit für Vereine und ich bin auch der Meinung, dass nicht jeder wechseln können soll, wie er grad lustig ist.
    Aber wenn sich alle einig sind, wofür dann noch die Sperre? Also keine Sperre bei Zustimmung des abgebenden Vereins.

    "aber: ist die Restfairness (es nicht ständig derart auf die Spitze zu treiben, daher das kurze Zucken im vermeintlichen Durchlassen der Dänen, denen man dann doch den Ball nur abnahm...) nicht eher Show, damit das Produkt sich weiter verkauft, das Absurde im grauen Alltag nicht allzu augenfällig wird?"


    Dafür, dass das nicht so ist, sprechen positive Gegenbeispiele, war es Dennis Bergkamp, der einmal einen zu Unrecht gegebenen Elfer deutlich mit Absicht verschoss? eulich Miro Kose, der nach kurzem Nachdenken sein Handspiel zugab? Die Spieler von Ajax, die ihre Gegner nach einer verunglückten Rückgabe postwendend den Ausgleich schießen ließen?


    Dafür, dass es nicht so sein muss, können wir alle im Kleinen was tun. Positives Beispiel zeigen. Diese Saison hatten wir nicht einen einzigen Laienschiedsrichter, der sein Team bevorzugt hätte. Gepfiffen mit Fehlern, aber keine absichtlichen Dinge. Den Gegner, der mit seiner spielfreien Ersten bei unserer zweiten antrat, freundlich, aber bestimmt auf sein Fehlverhalten angesprochen (war regelgerecht, aber unfair vor allem gegenüber den eigenen D2-Spielern).


    Hatte neulich einen ähnlichen Fall bei einem unserer Spiele: Gegner spielt Ball raus wegen Verletzung, Spieler von uns will zurückwerfen, unser Stürmer hat die Saison niht überrissen und holte sich den Ball, ging zum Tor. Ein Schrei von mir genügte, Ball zurückgespielt, Stürmer die Situation kurz erklärt, alle zufrieden.
    Wenn jemand die Not hat, so Spiele gewinnen zu müssen, nur zu... Ich sag ihm dann, wie leid er mir tut.

    Find ich ekelhaft.


    Da die UEFA das Fair Play ja in ihren Statuten szehen hat, wie ich gehört habe, sollte es eine Möglichkeit geben, diesen Typen empfindlich zu sperren.
    Andererseits wäre der Verein gefordert.


    Dass so etwas allerdings größtenteils Protest hervorruft, zeigt, dass Fairplay auch im Profi-Fußball noch nicht ganz abgeschafft ist.

    @ Tibo:


    Das einzige, was mit dem Konzept funktioniert hat, war Geld zu aquirieren, für das Unternehmen und für den Verein.
    Alles andere sehe ich als "grandios gescheitert" an. http://www.zeit.de/sport/2011-…eln-deinfussballclub-fans


    Sowas funktioniert als Geldspritze für einen etablierten Verein.


    Mathias:


    Wie kommst Du denn zu der Idee? Und warum soll es gleich so bombastisch losgehen? Du schreibst von einem Stadion, hast Du denn eines? Oder eines, das der Verein dann mieten kann?
    An der 50 + 1 Regel ist Deinfussballclub nicht gescheitert, die kann man umgehen, Beispiele Rasenballsport und Hoppelheim.
    Wenn du einen Verein gründen willst, warum machst Du es nicht mit Gleichgesinnten in Deiner Umgebung? Ganz unten starten und schauen, wie hoch es geht.

    Und bei Fortuna Köln ist das Projekt ja auch grandios gescheitert.
    Hier übrigens der Pionier aus England, Ebbsfleet United:


    Wikipedia schrieb: "Rund 32.000 Nutzer der Website leisteten zu Spitzenzeiten ihren Beitrag, wodurch etwa 700.000 Pfund (knapp 1 Million Euro) zusammenkamen. Nach dem Ende des ersten Jahres erneuerte der Großteil der MyFC-Teilnehmer jedoch seine Mitgliedschaft nicht. Im Jahr 2009 wurden nur noch 9.000 zahlende Mitglieder gezählt.[1] Im September 2010, zweieinhalb Jahre nach der Übernahme, waren noch 3.500 Mitglieder registriert. Nur 132 dieser Mitglieder beteiligten sich im Oktober 2010 an einer Abstimmung über die Entscheidungsfreiheit des Trainers in Transferangelegenheiten".


    Für einen etablierten Verein kann dies meiner Meinung nach eine Unterstützung sein, gerade bei Fortuna wurde aber beklagt, was Stefan70 beschreibt. Keinerlei planung möglich, Fraktionen bilden sich, Chaos pur.


    Und gerade für einen neugegründeten Verein, der ganz unten startet, meiner Meinung nach nicht durchführbar. Stadion? Wo kommt das her? Catering? Wurstsemmeln? Ausrüster, Rahmenprogramm, Vereinshymne?
    Spieler casten? Ganz unten?
    Vergiss es.

    Stefan:


    Auch wenn Du teilweise Recht hast (ich habe auch die Achtziger überlebt ;)), bei den Toren möchte ich Dir widersprechen.
    Bei uns haben alle Kleinfeldtore diese Verankerungen, einfach zum in den Boden stecken. Ich kann so durch vier Handgriffe ganz einfach verhindern, dass es hier zu einem Unfall kommt. Das ist nicht zu viel verlangt.
    Und jeder Unfall ist einer zu viel, besonders, wenn sie so leicht zu verhindern sind.


    Und selbst, wenn ich es für übertrieben erachten würde, hätten wir Tore, die nicht verankert werden können, ich würde Rabatz beim Verein machen. Denn von der persönlichen Meinung abgesehen, wenn etwas passiert, bin ich dran...

    Guenter,


    Heysel, Sheffield usw., wann war denn das? Ist schon ein paar Ecken her.
    in den Achtzigern, da war ich noch minderjährig, war die Angst deutlich berechtigter als heute.


    Dass wir uns nicht missverstehen, das Abbrennen von Feuerwerkskörpern, Bengalos usw. lehne ich auch ab. War aber in den Neunzigern zum Teil in der Bundesliga noch geduldet bis erwünscht.


    Dass auf Wehrlose eingetreten wurde, gibt es heute, gab es aber auch früher. Auch früher wurden Messer gezogen. Es gab auch Zeiten vor dem "Früher", was wir heute meinen, wo es noch deutlich unzivilisierter zuging. Damals wie heute stellen dies Ausnahmen dar. Nur der mediale Fokus ist heute eben ein anderer.

    Andre,


    früher war alles besser, sogar die Zukunft! :D


    Sicher gibt es teilweise Auswüchse, aber ähnliche Dinge, die Du beklagst, sind Phänomene, die schon von unseren Urgroßvätern und deren Vorvätern in ähnlicher Weise kritisiert wurden.


    Die Gewalt im Fußball (und Gewalt überhaupt) gab es schon immer, heute wird nur jeder Furz medial aufgebauscht. Ich würde sogar so weit gehen, dass es in den Achtzigern (da war ich die ersten Male im Stadion) und auch in den Neuzigern mehr Gewalt gab, teilweise auch selbst miterlebt, zum Glück nie real betroffen.


    Hier ein interessanter Link aus Spiegel-Online, den ich jetzt nochmal rausgekramt habe: Gewalt im Fußball