Beiträge von bcefferen

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    Gratuliere zum Erfolg deiner Bemühungen Andre.

    Es ist immer wieder schön zu sehen, das der eine oder andere Kreis, Verband sich von vernünftigen, gut überlegten Vorschlägen überzeugen läßt. Das dies nicht für alle Kreise/Verbände gilt, sollte niemanden abhalten zumindest den Versuch zu unternehmen.

    Wer es nicht einmal versucht, wird in keinem Fall eine Veränderung erreichen.

    Das ist doch einmal ein positives Zeichen.

    Das wichtigste was Kinder / Jugendliche beim Fußball empfinden müssen ist "Spaß".

    Und der geht offfensichtlich aufgrund der erzeugten Drucksituationen verloren.

    Wir reden hier über eine D-Jugend Mannschaft. Ich könnte verstehen das ein gewissere Druck erzeugt wird, wenn leistungsorientierter Fußball gespielt würde, aber genau das scheint hier nicht der Fall zu sein.
    Selbst in der Bundesliga ist es so, das die Trainer die nur Druck erzeugen und der Mannschaft den Spaß nehmen, sich in der Regel nicht alzu lange halten.

    Steht noch nicht ganz genau fest.

    Entweder werden wir mit allen Mädchenteams (B1, B2 und C-Juniorinnen) an einem mehrtägigem internationalem Tunier teilnehmen und am Wochenende das Hauptaugenmerk auf Spaß und gemeinsame Aktionen (Disko, Grillen etc.) legen, oder aber ganz ohne Fußball ein gemeinsames Wochenende in einem großen Ferienpark verbringen.
    Im Falle des Tuniers spielen die Platzierungen keine Rolle. Wichtiger ist das sich alle, auch neue Spielerinnen, besser kennenlernen und sich z.B. gegenseitig in ihren Spielen lautstark unterstützen bzw. noch stärker zusammen wachsen.

    Natürlich wird im Vorfeld ein Kind- und Jugendgerechtes Programm erstellt, damit alle auf ihre Kosten kommen.

    In diesem Rahmen kann man sich natürlich noch mal für den Erfolg, oder den besonderen Einsatz aller bedanken bzw. die Spieler/Spielerinnen die altersbedingt die Jugend verlassen müssen mit einer kleinen, lustigen oder knackigen Ansprache verabschieden.

    Mit einer solchen Aktion möchten wir den Zusammenhalt untereinander (Trainer und alle Spielerinnen) stärken.

    Was nützt es mir die genaue Diffinition aller Regeln zu kennen, wenn viele der Schiedsrichter sie ebenfalls nicht kennen bzw. unterschiedlich anwenden?

    Deshalb mein Tipp: "Die Freistöße schnell auszuführen, damit ein Vorteil für die eigene Mannschaft entsteht". Falls der Schiedrichter abpfeift, wird er eben wiederholt.
    Sollte ein Freistoß gegen das eigene Team gepfiffen werden, sollte sich immer ein Spieler so nah vor den Ball stellen, das die eigene Mannschaft ausreichend Zeit hat, sich zu positionieren.

    Ansonsten gilt: Der Schiedsrichter hat immer recht, auch wenn er im unrecht ist. Ist schwer zu akzeptieren, aber hilft enorm für die innere Einstellung eines jeden Spielers/Spielerin.

    Ist schon schade wenn Trainer die Kinder anschreien.

    Es zeugt aus meiner Sicht von einer gewissen Hilflosigkeit auf die vorhandenen spielerischen Probleme zu reagieren.
    Einer meiner Standardsprüche ist: Wer schreit hat unrecht, oder keine bezw. die falschen Argumente.

    Es ist eben auch wichtig verlieren zu können. Das ist teilweise schwerer als jahrelang erfolgreich zu sein.

    Der wichtigste Schritt ist die Trainer dazu zu bewegen mit Ruhe und Verstand an der Mannschaft zu arbeiten. Was nutzt die Teambildung, wenn die Trainer weiter für Unzufriedenheit sorgen und die Spaltung weiter betreiben.

    "Plan schleifen" ist ein Begriff, den ich gerade im Kinder und Jugendfußball nicht gern höre. Aber das hat Big Bopper sicher nicht ganz so gemeint.

    Ein guter Spieler sollte immer seine Kreativität behalten dürfen, weil genau das den Unterschied zu anderen "Einheitsteams", wo alle ihr Pensum und Position runterspielen wie Roboter. Diese Kreativität kann allerdings beim schleifen völlig verloren gehen bzw. dazu führen das dieser Spieler dem Verein verloren geht.

    Ich sehe diese Spieler wie "Juwelen". Wer es schafft sie in ein vorhandenes System einzubinden, wird erheblich mehr Erfolg haben.

    Erst einmal empfehle ich nicht zu viel Druck auszuüben. Ein oder mehrere Einzelgespräch in gutem Klima (freundlich aber bestimmt) mit diesem Kind/Jugendlichen, in dem du z.B. seine Technik, Schnelligkeit, Dribbelings, Ideen etc. lobst, um dann im nächsten Schritt dem Spieler aufzuzeigen das Fußball ein Mannschaftssport ist, wo sich jeder, egal wie gut in das System integrieren muß. Ein Superstar ohne wirkliche Bindung zu seinen Mitspielern wird auf Dauer nicht erfolgreich sein. Es werden immer Einzelaktionen bleiben, die aufblitzen, aber das Gesamtpotenzial wird nicht ausgeschöpft werden können.

    Des weiteren solltest du in diesen Gespräch darauf hinweisen, dass Stillstand in der Leistung (vorhandene Technik, Ballbehandlung etc.) immer ein Rückschritt ist, da alle anderen Spieler sich aufgrund des angebotenen Trainings bezw. Trainingsinhalte sich fortlaufend verbesseren
    Selbst Top-Profis lernen regelmäßig neue Dinge hinzu.

    Meist sind diese Spieler dem Fußball extrem verbunden, da sie das am besten können. Deshalb triffst sie ein Ausschluß besonders hart.

    Deshalb meine Empfehlung dem Spieler deutlich machen das er einer von vielen ist und deshalb wie jeder andere die vorgegebenen Übungen, auszuführen hat. Sollte er das nicht machen bekommt er jedes mal im Training eine 10-minütige Pause, um über sein Verhalten nachzudenken.
    Niemals mit Spielern vor der Gruppe diskutieren (ist in diesem Alter extrem beliebt), sondern deine Maßnahme (10 Minuten Pause, komplettes Training aussetzen, ein Spiel aussetzene etc.) einmal vorher ankündigen und dann auch konsequent, ohne große Emotionen umsetzen.
    Dem Spieler immer wieder die Chance geben mitzumachen, um zu prüfen, ob erste Verbessererungen in der inneren Einstellung zu erkennen sind.

    Letztlich handelt es sich hier um eine Machtprobe. Und bei Machtproben hilft nur eine klare konsequente Linie, die vorher besprochen / erklärt wurde. Natürlich sollte alles immer freundlich, ruhig und sachlich umgesetzt werden.

    Kinder in diesem Alter testen immer wieder ihre Grenzen.

    ;) Foul, Ecke, Abseits und Tor ist immer wenn der Schiedsrichter pfeifft ;)

    Du wirst es 1.000 mal und mehr erleben, das ein Schiedsrichter Fehlentscheidungen trifft. Sehe solche Dinge, auch wenn es machmal schwerfällt, locker und entspannt. Besonders wichtig ist es dem Schiedrichter keine Absicht bei einer Fehlentscheidung zu unterstellen.
    Schiedsrichter sind auch nur Menschen, die sicherlich hier und da mal was falsch machen. In der Regel gleichen sich solche Fehler und deren Konsequenzen über eine Saison aus.

    Verzichte auf extreme Spurts und Sprints.

    Achte auf muskuläre Probleme einzelner Spieler .

    Anasonsten die Trainingsintensität einfach auf ein entsprechendes Maß, je nach Leistungsklasse, reduzieren.

    Hört sich sehr fair und gut überlegt an.

    Leider ist die Realität in vielen Vereinen eine ganz andere. Aber Rom ist bekanntlich auch nicht an einem Tag erbaut worden. Meistens sind die Strukturen innerhalb der Vereine so festgefahren, das mehr oder weniger der Spruch gilt: Das haben wir schon immer so gemacht und sind damit bestens gefahren.

    Erkläre den Eltern die ständig während des Spiels Anweisungen geben, oder zu laut unterstützen, warum es besser ist das sie das reduzieren sollten.
    Eine freundlicher, sachlicher Ton dabei wirkt sich meist sehr positiv aus.

    Franzi, es ist immer besser mit seinen Trainerkollegen zu reden, um klare Absprachen wie in diesem Fall zu erreichen.

    Der Vater bwz. die Tochter? wollen zu deinem Team wechseln. Das geht immer nur in Absprache der Trainer untereinander bzw. wenn der abgebende Trainer zustimmt. Ansonsten fangen irgenwann die Eltern/Väter an die Mannschaften aufgrund ihrer Entscheidung aufzustellen. Das geht mal garnicht.

    Nicht nur zur Klärung dieses Falles ist es wichtig, ein gutes Verhältnis der Trainer untereinander zu haben. Wenn Eltern oder Kinder anfangen die Trainer gegeneinander auszuspielen, und genau das passiert hier gerde, ist das immer für alle Beteiligten sehr unangenehm. Da hilt es nur diese Dinge abzusprechen und klare interne Linien (Trainer untereinander gegenüber Spielerinnen und Eltern) zu ziehen.

    Einzige Ausnahme, die ich machen würde, ist das die Chemie bzw. die Basis zwischen Spielerin und Trainerin so gestört ist, das sich eine Spielerin von sich aus abmelden würde. Es versteht sich allerdings von selbst das man so etwas nie lancieren sollte, da es ansonsten intern richtig knallen wird bzw. jegliche interne Basis zu Zusammenarbeit zerstört wird.

    Wenn ich dich richtig verstehe, hast du die Zusage für eine von dir als gut eingeschätzte U-15 Spielerin. Gib dich damit zufrieden und versuch gemeinsam mit deiner Trainerkolligin die Schwester und ihren Vater davon zu überzeugen, das es besser ist, weiterhin bei den C-Juniorinnen zu spielen.
    Damit entschärfst du die Situation gegenüber deiner Kollegin bzw. zeigst deinen guten Willen die Sache zum Wohle aller zu klären.

    Als erstes solltest du prüfen, ob es einzelne Spieler waren, die dein neues System, durch individuelle Fehler, nicht umsetzen konnten, oder ob es ganze Bereiche waren, die es nicht geschafft haben dein System umzusetzen.

    Besser ist es deshalb immer ein neues System in Freundschaftsspielen, gegen die richtigen Gegner zu testen.
    Vorteil dabei ist, das die Spieler viel leichter die geübten Dinge des Trainings umzusetzen. Denn der Druck im Unterbewußtsein bei Meisterschaftsspielen ist erheblich größer. Viele Spieler denken dann zuviel oder zu lang in den entscheidenen Phasen nach, haben unbewußt Ängste es falsch zu machen, oder aber die Vorgänge sind noch nicht richtig automatisiert.

    Theoretisch gut, wie es aber in der Praxis funktioniert hängt von zwei wesentlichen Faktoren ab:

    1. Die Flexibilität und Leistungsstärke des Gegners

    2. Wie setzt das eigene Team, die gewünschten Vorgaben in der Realität (Spiel) um

    Hört sich für mich aber, erst einmal auf Absicherung nach hinten ab. Tief stehen, um die Räume eng zu machen, um dann überfallmäßig nach vorn zu spielen. Entscheidend ist wie schnell rückt die Mannschaft in der Offensive nach, und ist sie in der Lage auch wieder schnell genug alle Positionen nach der Offensive zu besetzen.

    Ein zweites Problem sehe ich für den Fall das eure Gegner mit einer änlichen Aufstellung antreten. Dann wird sich das Spiel hauptsächlich im Mittelfeld abspielen bzw. die Mannschaften neutralisieren sich des öfteren. Ergebnis. Die glücklichere Mannschaft wird gewinnen.

    Ich frage mal bewußt direkt: Wofür brauchst du ein schriftliches Zeugnis?

    Aus meiner Erfahrung weiß ich, das Vereine eine Trainerposition nicht aufgrund eines schriftlichen Zeugnis vergeben, sondern aufgrund bisher belegbarer Leistungen. Zusätzlich sollte im Vorfeld ein Gespräch geführt werden, um die Ziele, Vorgehensweisen und die Einstellungen zu verschiedenen Themen abzuklopfen. Damit erkennt man ob jemand ein Konzept / Strategie verfolgt, oder vor sich her wurstelt. Aus einem solchen Gespräch erfährt man sicherlich mehr als aus einem Zeugnis. Sollten immer noch Zweifel vorhanden sein, besteht die Möglichkeit ein oder zwei Trainingsprobeeinheiten vorzuschlagen bzw. zu beobachten. Besonderen Wert würde ich auf gute Charaktereigenschaften legen. Theoretisches Wissen ist sicherlich gut, aber praxisorientierte Trainer bzw. Leute die fast immer das richtige Fingerspitzengefühl/Händchen besitzen würde ich immer vorziehen.

    Meistens ist es doch sogar so, das man sich untereinander, in der Region, mehr oder weniger gut kennt. Das heißt natürlich nicht das man alle Trainer persönlich kennt, aber in der Regel kann man sicherlich erste persönliche Einschätzung vornehmen, ob entsprechende Leute überhaupt in den eigenen Verein passen.
    Ich jedenfalls beobachte bei Tunieren, Spielen etc. nicht nur Mannschaften, sondern auch wie der jeweilige Trainer mit seiner und dem gegnerischen Team (Spieler u. Trainerkollegen) umgeht. Dort kann man sehr schnell erkennen ob er fachlich gut arbeitet, oder ob er ein sogenannte HB-Männchen ist, und weder die Leistung seiner, noch die der Gegner richtig einzuschätzen bzw. zu würdigen weiß.

    Hier einige Punkte die ich als wesentliche Voraussetzungen berücksichtigen würde:

    1. Fachliche Qualifikation (Trainerschein, bisherige Erfolge, bisherige Trainerstationen etc.)
    2. Wie geht ein Trainer mit Kindern / Jugendlichen in der Ansprache um, wie geht er auf sie zu
    3. Welche Ziele, möchte er mit welchen Mitteln erreichen. Hat er zumindest ein geistiges Konzept? Schriftlich ist nicht erforderlich, da sich die Realität während einer Spielzeit immer wieder verändern kann.
    4. Worauf möchte er die Schwerpunkte legen

    Bei Neueinsteigern würde ich immer wieder mal ein Auge, aus der Distanz, auf Verhalten und und die Vorgehensweise (Training und Spiele) werfen. Damit hat man dann die Möglichkeit ihnen entweder Verbesserungsvorschläge zu unterbreiten/helfen, oder aber im schlimmsten Fall, ungeeignete Trainer schnellsmöglich zu entfernen.

    Spiele ohne Schiedsrichter, sind in Köln aufgrund der immer wieder auftretenden, extremen Gewalt jetzt Realität geworden. Den entsprechenden Beschluß stelle ich nachfolgend zur Verfügung.

    In Anlehnung an die Beschlüsse des außerordentlichen Kreistages am 21.01.08 hat der KSA Köln auf seiner gestrigen Sitzung (19.02.0Cool beschlossen, anlässlich der schwerwiegenden Übergriffe gegen Schiedsrichter bei Spielleitungen am 17.02.08 den nachstehenden Vereinen b. a. w. zu den Heimspielen keine Schiedsrichter mehr zu entsenden, sodass die Gastvereine das Recht der Spielleitung wahrnehmen können.
    Es sind dies: SSV Vogelsang II (KLD - St. 10) sowie FC Cologne II (KLD - St. 11). Für weitere Nachfragen steht der Unterzeichner zur Verfügung.
    Helmut Friebertz
    (Vorsitzender KSA)


    Was haltet ihr davon?

    Die vorgenannten Mannschaften dürfen aber weiterhin am Spielbetrieb teilnehmen. Ich frage mich warum diese Vereine nicht mit Spielsperren belegt werden bzw. im Wiederholungsfall vom Spielbetrieb ausgeschlossen werden.
    Wieso ist es zu gefährlich Schiedsrichter zu diesen Spielen zu schicken, aber den Auswärtsmannschaften die Gewaltbereitschaft zuzumuten?

    Dieses "Luxusproblem" haben in der Regel nur die Platzhirsche am Ort, oder Vereine die ausschließlich Leistungsorientiert arbeiten.

    Hier muß man sehr genau zwischen "Spaßfußball" und "Leistungsfußball" unterscheiden. Spieler und Spielerinnen, die in einem leistungsorientiertem Verein nicht angenommen werden, sind oft gute Spieler/Spielerinnen, aber es fehlt ihnen eben noch das gewisse "Etwas". Das kann im spielerischen Bereich liegen, aber auch aber auch an Charaktereigenschaften, die nicht in das bestehende System passen.

    Deshalb handhaben wir es so, das wir mit ausgesuchten Vereinen aus der Umgebung zusammenarbeiten bzw. die Spielerinnen, die den Sprung noch nicht schaffen, empfehlen es, erst einmal bei diesen Vereinen entsprechend gefördert zu werden. Ausgesuchte Vereine, weil wir sehr genau beobachten, in welchen Vereinen ordentlich gearbeitet wird (Trainer u. Jugendvorstand), Zur nächsten Saison haben alle Spielerinnen die sich entsprechend verbessert haben durchaus eine Chance berücksichtigt zu werden.

    Ob sie sich verbessern liegt oft an den Spielern / Spielerinnen selbst. Natürlich beobachte ich regelmäßig Spiele der Mannschaften/Vereine die wir den Spielerinnen für den Übergang empfohlen haben. Damit ist gewährleistet, das keine Spielerin aufgrund von Nervosität beim Sichtungstraining durchrutscht. Selbstverständlich werden ebenfalls alle Vereine/Mannschaften die nicht zu den Kooperationspartner gehören, aber durch Leistung überzeugen in regelmäßigen Abständen beobachtet.
    Falls dort eine oder zwei Spielerinnen herausragen, wird von uns immer als erstes der Kontakt zum Trainer und der Jugendleitung gesucht. Das ist wichtig, damit die entsprechenden Vereine nicht das Gefühl bekommen, Spielerinnen werden böswillig abgeworben. Denn solche Dinge sprechen sich immer sehr schnell bei allen Mannschaften des Kreises herum, und die entsprechenden Vereine blockieren, wo es nur möglich ist.
    Damit ist aber den Vereinen und insbesondere den wirklichen Talenten absolut nicht geholfen.

    Viele Vereine haben verstanden, das ein "geben und nehmen" besser ist, als die Perspektive außergewöhnlichen Talente in ihrem Verein verkümmern zu lassen bzw. ihnen jegliche Chance zu nehmen.

    Für Leistungsorientierte Vereine macht es in der Regel keinen Sinn mehr als zwei Mannschaften in einer Altersklasse an den Start zu bringen. Damit würde die gewünschte und erforderliche Qualität nicht mehr aufrecht erhalten werden können. Stellt euch vor eine dritte oder vierte Mannschaft von z.B. Bayern München, wird nur 4. oder 5. in seiner Staffel. Oder bei hochklassig besetzten Tunieren belegt ein solches Team nur Plätze im hinteren Bereich. Damit kann und will kein hochklassig spielender Verein leben.
    Mag sich doof anhören, aber der Anspruch ist einfach ein anderer.

    Gute Vorgehensweise Michael

    Ob es allerdings Sinn macht die C1 mit der C3 gemeinsam zu trainieren wage ich zu bezweifeln. Viele Dinge funktionieren einfach nicht, wenn die Leistungsunterschiede zu groß sind.
    Ob das hier allerdings der Fall ist, können Aussenstehen, wie wir, nicht wissen.

    Zweiter Kritikpunkunkt, ein Training mit einer Gruppe von 32 bis 34 Kindern / Jugendlichen (z.B. C1 + C2) ist in der Regel ebenfalls nicht effektiv bzw. zielführend.

    Die Aufteilung / Einteilung der Spieler sollte immer intern geregelt werden. Besondere Einzelfallentscheidungen (Freundschaften etc.) sollten mit dem nötigen Fingerspitzengefühl bzw. flexibel gefällt werden können.

    Denk nicht über die Fehler und Probleme eines Systems nach, sondern nutze sie möglichst zu deinem Vorteil.

    Ich habe es schon seit langer Zeit aufgegeben über Dinge nachzudenken die ich nicht ändern kann. Ob sie Sinn machen oder nicht, ist doch dann garnicht mehr die Frage. Viel schlimmer ist es doch wenn sich jemand deshalb total blockiert.

    Und das scheint bei dir der Fall zu sein. Es scheint ungerecht zu sein, aber das wird dir rein garnichts nutzen. Verbände und Kreise sind so wie sie sind, und dein geschimpfe wird absolut niemanden beim Verband bewegen auch nur die kleinste Änderung zu berücksichtigen.

    Nimm es zu Kenntnis, und setz deine Energie dort ein wo es dir eine Vorteil ist.

    Ich weiß das ist hart, aber alles andere wird dich und deine Mannschaft nicht weiterbringen.