Beiträge von bcefferen

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    Je jünger die Spieler sind, desto weniger haben taktische Varianten im Spiel etwas zu suchen, da sich die Spieler erst noch entwickeln müssen! Bis dahin spielen sie praktisch auf alle Positionen, um Stärken und Schwächen zu erkennen, aber auch um das Spielverständnis für die jeweiligen Postitionen zu bekommen.

    Ob bereits taktisch bei der D-Jugend gespielt werden soll/muss hängt immer auch davon ab ob bereits leistungsorientiert gespielt wird, oder nicht.
    Es gibt eben beim Fußball wie im wahrem Leben nicht nur schwarz und weiß. Wieviel Taktik in der jeweiligen Altersklasse berücksichtigt werden sollte, ist somit recht schwer zu beurteilen. Nur soviel: ab der C-Jugend wird bereits sehr stark taktisch im Leistungsbereich gearbeitet.

    Habe ich richtig verstanden das diese beiden absolut talentfrei sind und zum Fußballspielen absolut ungeeignet sind?

    Wenn dies wirklich so ist, solltest du sie und dich mal fragen warum sie immer noch gern zum Training kommen.

    Je nach Situation würde ich ihnen sagen, das sie leistungsmäßig hinten dran hängen, sie aber den Leistungsabstand bei regelmäßigem Training reduzieren können. Oder ich würde ihnen offen sagen, das aus meiner Sicht Fußball für sie nicht das richtige Hobby ist und auf andere mögliche Hobbys hinweisen.
    Da die Spieler aber noch sehr jung sind, wäre es natürlich besser ein solches Gespräch mit den Eltern zu führen. Zu einem solchen Gespräch gehört natürlich das nötige Fingerspitzengefühl, da einige Eltern und Spieler gerne auch mal etwas falsch interpretieren.

    Aufstellungen würde ich nach zwei Kriterien berücksichtigen:

    1. Welches Spielerpotenzial steht mir zur Verfügung.
    2. Wie gut spielt die eigene Mannschaft im Vergleich zum Gegner

    Dabei würde ich mich für ein Grundsystem entscheiden und dies jeweils variabel anpassen. Im ersten Gedanken würde ich es bei uns mit einem 3-3-2 System versuchen, da wir lieber offensiv als defensiv agieren.

    Wie bereits erwähnt, sollte es an das jeweilige Team angepaßt werden.

    Über welche Feldgröße spielen eigentlich 9-er Mannschaften?

    Vom Strafraum zum Strafraum? ;) , oder nur über den halben Platz? ?(

    Vermute ich richtig, wenn ich glaube das auf kleine Tore (5 x 2 m) gespielt wird?

    Ohne diese Informationen würde ich mich hüten, mir Gedanken über die Spielweise zu machen.

    Ein 4-4-2 System an sich sagt im Prinzip doch noch nicht viel aus. we wirklich gespielt wird!

    Entscheident ist doch wie bzw. mit welcher Einzel- und Gruppentaktik die verschiedenen Positionen vom Trainer angewiesen werden zu spielen.
    Das kann offensiv, aber auch defensiv, versehen mit Einzelaufgaben, und somit sehr variabel sein.

    Deshalb empfehle ich nicht star innerhalb eines System zu bleiben, sondern das Systm an den jeweiligen Gegner durch taktische Vorgaben anzupassen.

    Mit "gleich behandeln" meine ich natürlich gerecht / korrekt behandeln.

    Das dabei das jeweilige Leistungsvolumen berücksichtigt wird, sollte sich eigentlich von selbst verstehen.
    Eine absolute Gleichmacherei kann und wird niemals funktionieren, da Spieler und Spielerinnen über sehr unterschiedliche Charaktere verfügungen. Das dabei jeweils angepaßt auf den jeweiligen Spieler/Spielerin reagiert werden sollte, ist für mich selbstverständlich.

    Die Fragestellung war aber kann oder muß ein Trainer/Trainerin ein Freund der Spieler/Spielerinnen sein. Und von diesem Punkt sind wir durch eine Wortdefinition abgewichen, oder?

    Fördere das technische Spiel mit und ohne Ball. Durch gute Laufarbeit (Kondition, Freilaufen, Anbieten etc.) in Verbindung mit einem gutem Pass- und Kombinationsfußball könnt ihr den meisten Zweikämpfen (1-1 Situationen) aus dem Weg gehen bzw. den Gegner den körperlichen Vorteil nehmen.
    Das wird nicht immer gelingen, aber da wir als II. Mannschaft in der Regel auch über die körperlich unterlegenen Spielerinnen verfügen, weiß ich sehr genau wovon ich spreche.

    Ein gutes Pass- und Kombinationsspiel ist immer besser, als jeder Versuch Spiele über die Körperkraft zu gewinnen. Auf Dauer wird sich das spielerische Potenzial erheblich verbessern, so das es eigentlich überhaupt keine Rolle mehr spielt wie groß eure Gegenspieler sind. Seit dem meine Spielerinnen erkannt haben, dass sie dem Gegener in der Regel technisch überlegen sind, ist selbst die Angst vor Zweikämpfen erheblich geringer geworden.

    Der wesentliche Vorteil bei dieser Vorgehensweise ist, das sich deine Spieler technisch und spielerisch erheblich besser und weiter entwickeln als die Teams, die glauben über die Kraft ans Ziel zu kommen.

    Was will ein guter Trainer von seiner Mannschaft sehen? Spielerische Entwicklung
    Was will ein guter Trainer nicht von seiner Mannschaft sehen? Gebolze, Hauruck-Fußball, Tretereien, reinen Kraftfußball.

    Wer ständig über die Kraft spielen läßt, wird sehr schnell feststellen, dass seine Spieler erheblich öfter verletzt sind. Auf Dauer eine weiterer, wesentlicher Nachteil.

    Trainer, Manschaft und Philosophie innerhalb einer Mannschaft unterscheiden sich immer.

    Deshalb mein Tipp: Versucht nicht das Rad neu zu erfinden, sondern nehmt euch jeweils das beste aus den unterschiedlichsten Systemen. Ob da nun DFB, Coerver oder Hans-Dampf :) draufstehen spielt doch absolut keine Rolle.
    Ich jedenfalls suche mir immer das heraus, was ich für sinnvoll halte.

    Grundsätzlich zu sagen das eine ist besser als das andere, liegt immer im Blickwinckel des Betrachters. Und der ist oft sehr unterschiedlich.

    Andre, gutes, transparentes System.

    Aber wer soll diese Klassefizierung vornehmen? Der Trainer, der seine eigenen Kind/Kinder trainiert, der Jugendleiter, oder ein zusätzlicher Jugendkoordinator?

    Einen solchen Jugendkoordinator haben wir seit ca. 6 Monaten. Er entscheidet u.a. über die Qualität und Tragbarkeit von Trainern. Trainieren sie richtig (altersgerecht), wie ist der Umgangston zur und innerhalb der Mannschaft, wie bzw. unter welchen Kriterien erfolgen die Ein- und Auswechselungen, wie ist der Kontakt zur Mannschaft.
    Seine Vorarbeiten (Beobachtungen, Sichtungen im Training und bei Spielen) hat er gemacht, ohne das auch nur einem Trainer klar war, wer diese Person überhaupt war. Als jetzt bekannt wurde das alle Trainer, ohne ihr Wissen, beobachtet und bewertet wurden, überlegt die hälfte der Trainer ihr Amt nieder zu legen.

    Das hat zwei Gründe:

    1. Zum einen sind sie sauer das eine Qualitätskontrolle, ohne ihr Wissen stattgefunden hat
    2. Zum anderen haben einige wohl doch ein ungutes Gefühl bezüglich ihrer Bewertung

    Ich persönlich halte die Art der Vorgehensweise für mehr als unglücklich, stimme aber grundsätzlich dem Bedarf der Überprüfung der Qualität von Trainern zu. Nur wenn die Qualität verbessert wird, wird die Zahl der Kinder und Jugendlichen die dem Fußball den Rücken zukehren erheblich reduziert bzw. das vorhandene Potenzial optimal gefördert.

    Schwieriges Thema, da jeder Verein seine Struktur hat. Da dies meist von der inneren Einstellung der beteiligten Personen abhängt, kann man nicht immer beurteilen was richtig und was falsch ist.

    Richtig ist, das bei Tunieren mit jüngeren Mannschaften sicherlich erheblich mehr Geld eingenommen werden kann, weil viele Eltern, Freunde und Bekannte die kleinen Nachwuchskicker begleiten und entsprechend Geld ausgeben.

    Richtig ist auch, das es Vereine gibt, die so gut wie nichts machen bezüglich Tuniere. Das bedeutet das sie ihren Teams keine Termine, oder nicht einmal Platz- bzw. Hallenkapazitäten für ein solches Tunier anbieten können oder wollen.
    Wenn dann noch die Vorgabe der Vereinsführung (Vorstand) dazu kommt, dem Pächter des Clubheimes das Recht auf die Bewirtung zu überlassen, muß man sich fragen ob ein solches Tunier aus finanziellen Gründen überhaupt Sinn macht?
    Weil sich die Situation bei uns entsprechend stellt, hat praktisch kaum ein Team interesse in Eigeninitiative ein Tunier auf die Beine zu stellen.

    Wie gesagt, es hat immer mit den inneren Strukturen zu tun.

    Entsprechend sehe ich auch die Verteilung der Überschüsse. Wenn alle an einem Strang ziehen sollte ein im Vorfeld bekannter Verteilerschlüssel feststehen. Dann kann und wird sich niemand beschweren können, weil jeder vorher weiß wie hoch sein Anteil ist.

    Das die Gesamteinnahmen in einen Topf wandern, aus dem dann alle erforderlichen Ausgaben aller Jugendmannschaften finanziert werden, wird in den wenigsten Fällen funktionieren, da wir hier gerade über Menschen sprechen. Die meisten Menschen sind aber Egoisten oder Schleimer. Das führt dann dazu das sie fast immer den eigenen Vorteil für sich oder ihr Team / ihre eigenen Interessen suchen. Damit bleiben dann die ehrlichen und korrekten wieder auf der Strecke bzw. gehen leer aus.

    Wünschenswert wäre natürlich ein System wie es "Eye-See" es beschreibt, wenn es tatsächlich Vereinsintern gelebt und zum Wohle aller umgesetzt wird. :)

    Größe ist nicht unbedingt entscheidend. Wichtiger ist die Technik, sprich das Pass- und Kombinationsspiel.

    Wenn ein Team in der Lage ist den Ball von hinten heraus zu spielen, ist das sicherlich erheblich besser, als jeder Kraftakt (Krafttraining). Trainiert verschieden Abschlagsvarianten und die dazu erforderlichen Laufwege. Zweitens optimiert das Passpiel in Verbindung mit dem freilaufen, anbieten. Letzter Schritt: Pässe in die Tiefe.

    Setz auf das Kurzpass- und Kombinationsspiel innerhalb deiner Mannschaft. Wenn die Spielerinnen, wie du notiert hast, über eine vernünftige Technik verfügen, müßtet ihr relativ kurzfristig in der Lage sein, den Ball so von hinten nach vorn zu bringen.

    Meine Erfahrung ist, das wir trotz erheblichem Größenunterschiede (leider eine relativ kleine Mannschaft), fast allen durch unsere Beweglichkeit (Passen und wieder freilaufen), schier zur Verzweiflung bringen. Versuche deine Spielerinnen dahin zu bringen, das sie den Zweikampft meiden und den Ball (zu Mitspielerin) laufen lassen. Das hat nicht nur für kleine Mannschaften große Vorteile:

    1. Das Risiko einer Verletzung ist erheblich geringer, weil mögliche Fouls bei den Zweikämpfen entfallen.
    2. Der Ball ist immer schneller als jeder Spieler / Spielerin
    3. Die Unordnung beim Gegener wird durchs Pass- und Kombinatiosspiel zum eingenen Vorteil genutzt.


    PS: Eine 0-12 Niederlage liegt nicht nur am Größen- und Altersunterschied ;) . Das kann auch am Abwehrverhalten, oder an der Aufstellung liegen. In dem Alter ist es sicherlich noch legitim Bälle aus dem Gefahrenbereich zu schießen, damit die eigene Grundordnung wieder hergestellt werden kann.

    Ein Trainer kann kein Freund im engeren Sinn sein!

    Wichtig ist, das er gegenüber seiner Mannschaft fair ist, und alle Spieler / Spielerinnen gleich behandelt. Das gilt nicht nur für die Aufstellung und die Ein- und Auswechselungen, sondern grundsätzlich.
    Ich warne jeden davor, Lieblinge zu haben und ihnen mehr Freiraum zu geben als den anderen. Das führt zwangsläufig zur Gruppenbildung innerhalb der eigenen Mannschaft. Und wozu das führen kann, brauch ich sicherlich nicht weiter auszuführen.

    Dabei ist es natürlich gut, wenn er natürlich und symphatisch rüberkommt. Er muß, wie in der Kindereziehung, Grenzen setzen. Kinder die keine oder zu wenig Grenzen akzeptieren bzw. einhalten, werden in der Regel keine eingeschworene Gemeinschaft. Diese Grundelement ist aber erforderlich, um wirklich erfolgreich zu sein.

    Das heißt nicht, das nicht hier und dort Spaß eingebaut bzw. akzeptiert wird, aber es gibt Momente, da ist vorbei mit lustig. Das mu8 ein Trainer den Spielern/Spielerinnen rüberbringen können. Da kann es auch mal laut, oder sehr konsequent (aber gerecht) in der Bestrafung zugehen.

    Letztlich muß ehr eine Respektperson sein. Ein zu freundlicher Trainer (Freund) kann diese Funktion nicht erfüllen.

    Nur soviel zum runtermachen innerhalb der Mannschaft: Ein wirkliches Team gewinnt gemeinsam und verliert gemeinsam!

    Wenn jemand meint er könnte es besser, sollte er dies nicht nur mit dem "Mund", sondern in der Praxis zeigen, und sich mal zwischen die Pfosten stellen.

    Mein Spruch in diesen Fällen ist immer: Fast jeder macht in jedem Spiel kleinere und größere Fehler, die andere (auch der Torwart) ausbügleln können. Macht der Torwart einen, ist das Ding drin.

    So wie ein Stürmer eine Torflaute haben kann, kann ein Torwart ebenfalls eine schwache Phase haben. Meistens liegen die Ursachen im pschologischen Bereich (Verunsicherung, fehlendes Selbstvertrauen). Und diese Ursache wird durch das runtermachen der Mannschaftskollegen in keinem Fall gebessert, sondern verschlimmert die Situation.
    Mag sich blöd anhören, aber redet euren Torwart stark bzw. gebt ihm das Gefühl das ihr trotz des einen oder anderen Fehlers, zu ihm steht. Lob ihn für gute Paraden und Leistungen, er braucht das jetzt unbedingt.

    Falls die Fehlleistungen des Torwarts zu extrem sind, solltet ihr vorrübergehend euren Ersatztorwart einsetzen.

    Das schlimmste Übel innerhalb einer Mannschaft ist die Überheblichkeit gegenüber dem Gegner. Wer damit anfängt hört praktisch auf sich weiter positiv zu entwickeln.

    Deshalb wären ein bis zwei Freundschaftsspiele, oder ein Tunier gegen ausschließlich stärkere Mannschaften sicherlich ein erstes Schlüsselerlebnis für diejenigen die glauben auf das Grundlagentraining zu verzichten zu können.

    Ich persönlich würde darüber aber garnicht mit den Mädels diskutieren. Es gibt Trainingsschwerpunkte, und die werden umgesetzt. Ob mit mosern oder nicht, spielt keine Rolle. Natürlich muß man sich dabei immer wieder selbst in Frage stellen. Können Übungen oder Abläufe interessanter gestaltet werden? Meistens reicht es schon, wenn alle Übungen mit Ball und viel Bewegung durchgeführt werden. Denn dann haben viele gar nicht mehr genug Luft (Kondition) ;) , um Kritik zu äußern.

    Auch sollte man die altersspezifischen Unterschiede berücksichtigen. Da ich selbst Mädchen trainiere weiß ich auch über die Unterschiede in der Einstellung zwischen Mädchen und Jungs bescheid. Bemerkenswert dabei ist, das Mädchen (wie viele Frauen auch ;) ) eine erheblich stärkere Tendenz haben sich alles genauestens erklären zu lassen, um dann den Sinn noch einmalt zu diskutieren.
    Frauen (Mädchen) reden eben lieber als Männer (Jungen), das hat die Natur genetisch vorgegeben ;) .

    Es ist wie im wahrem Leben. Zum Erfolg gehört gehört immer das quentchen Glück oder Vitamin B (Beziehungen). Ansonsten wirst du es realistisch sehr schwer haben, eine Kariere als Trainer zu machen.

    Wobei Kariere auch relativ ist. Für den einen ist es ein Erfolg Meister mit Hintertupfingen (sorry, an die Hintertupfinger) zu werden, und der andere will damit seinen Lebesunterhalt erzielen. Noch andere wollen in die Bundesliga.

    In jedem Fall ist es ein harter und beschwerlicher Weg.

    Die Frage ob es gut ist bzw. besonders sinnvoll ist als 7-er Mannschaft zu spielen stellt sich doch gar nicht. Sie ist fakt, da zu wenig Spieler zur Verfügung stehen.

    In dieser Situation gibt es nur drei Varianten:

    1. Die B-Jugend komplett nicht zu besetzen

    2. Die B-Juniorinnen bei der A-Jugen miteinsetzen

    3. Eine solche Multiliga

    Welche machbare Alternative können und wollen die Kritiker vorschlagen? Für mich ist das ein eindeutige Fall von Mangelverwaltung. Keine optimale, aber eine durchaus praktikabele Lösung.
    Schlecht ist immer noch deutlich besser als garnicht.

    Wichtig ist das alle Spieler Spielpraxis bekommen und regelmäßig spielen.

    Fallls das in der Meisterschaft nicht ausreichend funktioniert liegt es am Trainer für ausreichend Freunschaftsspiele und Tuniere zu sorgen.

    Bei uns in der Region gibt es einige Mannschaften, die nicht ausreichend Spieler/Spielerinnen zur Verfügung haben. Sie spielen dann in der Regel ohne Wertung mit, da es ihnen erlaubt wird bis zu 3 ältere Spieler einzusetzen. Damit ist gewährleistet das sie von der Tendenz her in ihrer Altersklasse spielen bzw. nicht zu extrem überfordert werden.

    Fahre eine konsequente Linie.

    Sprech mit ihm und erkläre ihm was du beim nächsten Vorfall machen wirst. Erkläre ihm das er sich und der Mannschaft, durch sein Verhalten einen enormen Schaden zufügt, den du nicht mehr länger dulden kannst.

    Gehe abgestuft vor:

    1. Beim nächsten mal würde ich ein internes Trainings- und Spielverbort von 2 Wochen aussprechen.

    2. Beim übernächsten müßte er mein Team, egal ob ansonsten nett oder nicht verlassen - sprich rauswurf- Punkt ende

    Natürlich kannst du noch mit den Eltern über eventuelle Hintergründe sprechen, aber denke immer daran das du kein Sozialarbeiter bist, und nicht alle Probleme dieser Welt lösen wirst. Zum einen fehlt dir dazu die Kompetenz (Ausbildung), und zum anderen solltest du deine Kraft und Energie für die Mannschaft und nicht für einen einzelnen, unbelehrbaren Spieler einsetzen.
    Hört sich eventuell hart an, aber wie würdest du als Trainer reagieren, wenn ein gegnerischer Spieler immer wieder in den Spielen gegen euch "ausrasten" würde?, weil der Verein sich nicht von einem solchen Chaoten trennt.

    Ob Bambini oder A-Jugend, ein solches Verhalten ist in keinem Fall zu tolerieren.

    Die Aufstellung solltest du der Leistungsstärke und der individuellen Qualitä einzelner Spieler deiner Mannschaft anpassen .

    Mögliche Varianten:

    2-1-2-1
    2-2 2
    3-3
    3-2-1
    2-3-1

    Ich persönlich würde dir ein Grundsystem empfehlen. Davon kannst du bzw. die Mannschaft bei extrem guten/schlechten Gegner flexibel abweichen. So würde ich gegen deutlich schwächere Teams mehr Kraft und Energie in die Offensive legen. Gegen extrem starke Teams muß das Mittelfeld deutlich mehr nach hinten arbeiten.