Andre, probiert diese Variante doch mal in Freundschaftsspielen oder Tunieren gemeinsam mit deinem Hauptcoach aus.
Da kann dein Coach solche Dinge ganz entspannt austesten. Ich jedenfalls teste viele Variationen in solchen Spielen. Mag sein, das wir dann öfter verlieren als sonst, aber ich bin mir nachher immer recht sicher ob diese Änderungen (Systeme, Taktik, Spielerpositionen etc.) in unserem Team überhaupt eine Zukunft haben, oder sogar so gut funktionieren, das man fast nicht daran vorbeikommt sie zu ändern.
Deshalb mein Spruch: "Stillstand ist Rückschritt", oder anders gesagt: immer alles ausprobieren.
In Freundschaftsspielen, wo ich mir die entsprechenden Mannschaften/Gegner (wahlweise spielstark, defensiv, konterorientiert etc.) heraussuchen kann, um meine Überlegungen zu testen. Weiterer Vorteil ist, das die Spieler/Spielerinnen in Freundschaftsspielen viel lockerer mit Änderungen umgehen, weil auch sie wissen das eine Niederlage aufgrund von Umstellungen, keinen wirklichen Schaden hinterläßt.
Beiträge von bcefferen
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Wie alt ist der Spieler?
Was für ein soziales Umfeld hat der Spieler?
Wie lange spielt der Spieler bereits bei euch bzw. insgesamt?
Gab dieses Problem immer bei diesem Spieler, oder seid wann besteht das Problem?
Was für ein Charakter hat der Spieler?
Wie verhält er sich verbal innerhalb der Mannschaft?
Was für Wesen (verschlossen, offen etc.) hat dieser Spieler? -
Ich kann den Bereich der F-Jugend zu den Bambinis nicht wirklich beurteilen, da ich bisher immer nur Teams ab den C-Juniorinnen trainiert habe.
Aber dort handhaben wir es sehr konsequent, die besseren C-Spielerinnen (Auswahlspielerinnen etc.) Hauptsächlich bei den B-Juniorinnen spielen zu lassen, damit sie sich leistungsmäßig weiterentwickeln bzw. ernsthaft gefordert werden.
Das heißt nicht das sie nicht mehr Spielerinnen der C-Juniorinnen sind, da sie in den 2-3 engen Spielen der C-Juniorinnen durchaus mitspielen sollen und dürfen. Das gleiche gilt für Hallen-, und Feldpokalspiele. Das heißt, C-, und B-Juniorinnen arbeiten sehr gut (kollegial) zusammen.
Die Entwicklung der Spielerinnen ist erheblich besser, als wenn sie ausschließlich bei den C-Juniorinnen mitspielen würden.
Das es keinen Sinn macht alle guten Spielerinnen bei den C-Juniorinnen zu lassen kann man auch an den Ergebnissen ablesen, die sonst gegenüber anderen Vereinen entstehen könnten und würden. So hatte zuletzt ein Team angekündigt seine besten Spielerinnen aus ihren Jungenmannschaften und aus ihren B-Juniorinnen bei dem Spiel gegen uns spielen zu lassen. Was uns wiederum bewogen hat, weil wir nicht genau wußten wie stark sie dann sind, auch mit dem stärkstem Team anzutreten. Endergebnis 26-0
Mir jedenfalls haben die gegnerischen Spielerinnen nur leid getan. Da diese Ergebnisse wahrscheinlich in der hälfte der Meisterschaftsspiele entstehen würden, ist es sicherlich für alle (Gegner und entsprechende Spielerinnen) besser, sie spielen in der höheren Altersklasse. -
@ Big Bopper
Fakt ist doch, das jeder das am besten rüberbringt, von dem er wirklich selbst überzeugt ist. Das heißt, das die Mehrzahl der Trainer ihre eigenen Erfahrungen gemacht haben, und sich dann für das System entscheiden welches für sie erfolgreicher ist.
Dieses System werden sie ihren Spielern/Spielerinnen ganz anderes rüberbringen. Mit erheblich mehr Überzeugungskraft, mit mehr und besseren Übungen. Eben mit mehr Energie und leidenschaft.
Oder setzt du genauso viel Energie in Sachen, wo du nicht selbst zu 100 % hinter stehst? Ich jedenfalls nicht. Probieren, testen ja, aber nur weil alle etwas loben von dem ich nicht überzeugt bin, kommt nicht in die Tüte.
Etwas zu machen, nur weil es modern ist bzw. vom DFB aktuell gewünscht/gefordert ist, ist für mich so als wenn alle von der Brücke springen und keiner fragt sich ob es wirklich Sinn macht bzw. für das eigene Team besser ist.
Überzeugen mit Argumenten ist immer gut, aber wo liegen denn die Vorteile einer 4-er Kette, wenn ein Team damit erheblich mehr verliert als gewinnt?
Ich jedenfall finde, Siege und Niederlagen, sind sehr gute Indikatoren für die Analyse ob ein System funktioniert, oder nicht.
Bitte nicht falsch verstehen, ausprobieren, testen, lernen ist sicherlich nicht falsch, aber etwas durchziehen ohne den nötigen Erfolgt halte ich jedenfalls für einen Fehler.
Deshalb noch einmal. Es gibt kein Falsch und Richtig. Es sind aus meiner Sicht zwei Systeme die durchaus nebeneinander ihre Berechtigung haben. -
Willi hat vollkommen recht. Erst einmal ist es wichtig zu wissen wie der aktuelle Status innerhalb der Mannschaften ist die aktuell vorhanden sind.
Als nächstes wäre es sinnvoll zu wissen ob es eine Vereinsphilosophie gibt bzw. überhaupt Interesse an einer einheitlichen Vorgehensweise besteht.
Ansonsten besteht die Gefahr, das einige der Trainer mit 4-er Kette spielen und andere nicht. Insgesamt ist es in jedem Fall besser das einheitlich innerhalb des Vereins zu handhaben.
Die von Andre gestellte Frage sehe ich mehr als "Glaubensfrage". Da gibt es für meine Überzeugung z.B. 3 verschiedene grundsätzliche Religionen. Einmal die Moslems, die Christen und die Budisten inkl. all der nahestehenden, untergeordneten Religionen.
Wer von euch kann nun sicher sein welche die einzige richtige und wahre Religion ist?
Deshalb gibt es für mich im Fußball und in der Religion keine einzige, wahre Philosophie. Jeder ist von dem überzeugt, was er trainiert bzw. wohin ihn seine bisherigen Erfahrungen gebracht haben.
Deshalb würde ich sagen beides ist genauso richtig wie es falsch ist
, bzw. beides hat seine Existensberechtigung.
Nur weil die 4-er Kette im Moment modern ist, heißt es noch lange nicht, das sie besser ist. Ich jedenfalls bin der festen Überzugung das beide System nebeneinander noch lange, lange bestehen werden. -
@ TRPietro
Es gibt Regeln an die sich alle zu halten haben. Ob man sie gut findet oder nicht spielt erst einmal keine Rolle. Sie sind vorhanden und zu berücksichtigen.
Wer sich oder seine Mannschaft über diese Regeln, durch eigenmächtige, nicht regelgerechte Vorgehensweise, ist nicht nur ein schlechtes Vorbild für seine eigene Mannschaft und seinen Verein, sondern zeigt damit deutlich das ihn diese Regeln nicht wirklich interessieren bzw. sie nach seinem eigenem Denken verändert.
Was glaubst du passiert, wenn jeder Trainer anfängt und einfach macht was er gerade für richtig hält, weil ihm möglicherweise gerade der sogenannte "Furz" querhängt?
Was glaubst du gibt dir das Recht, dich und deine Mannschaft über die festgelegten Regeln zu heben?
Weiß du das dein geschildertes Verhalten Anzeichen von Anarchie sind. Hier noch einmal die Begriffserklärung für Anarchie lt Wikipedia: Der Begriff Anarchie (griech. ἀναρχία, „Herrschaftslosigkeit“; Derivation aus ἀ privativum und ἀρχία, „Herrschaft“) bezeichnet einen Zustand der Abwesenheit von Herrschaft. Faktisch ein Rechtsfreier Raum.
Willst du so etwas wirklich im Fußball haben, oder warum verhälst du dich so?
Über eines solltest du dir immer klar sein, du bist Vorbild für deine Mannschaft und präsentierst deinen Verein nach außen.
Deine sonstigen Qualitäten als Trainer kann und will ich nicht beurteilen, aber eine solche Einstellung geht garnicht. Als Vorbild in der Funktion des Trainers hast du die Pflicht auch Entscheidungen zu akzeptieren, die dir persönlich nicht gefallen, aber laut den Statuten festgelegt sind. -
Chris liegt völlig richtig, aus finanzieller Sicht lohnt sich die Jugendarbeit nicht, wenn die eigenen Jugend später zu anderen Vereinen wechselt, oder falls sie es bis zu den eigenen Herrenmannschaften schaffen und die Hand innerhalb des eigenen Vereins richtig aufhalten. Kaufmännisch rechnet es sich ehr die Jugendspieler anderer Vereine mehr oder weniger zu kaufen.
Aber das gilt für viele Bereiche des Lebens, wo sich eine Kosten-Nutzen Gegenüberstellung nicht lohnt. Wer immer eine Kostenrechnung hinter solchen Dingen stellt, wird z.B. gezwungen keine eigenen Kinder in die Welt zu setzen. Da jedes Kind mehr Geld kostet als es einbringt, würde die Menschheit bald ausgestorben sein!
Soviel zur Logik per Kostenrechnung.
Chris hast du eigene Kinder
? Ich habe 3 und die kosten garantiert mehr als ich jemals ersetzt bekommen kann. Mein Stadardspruch: Jedes Kind kostet mich soviel wie ein Haus. Bin ich weil ich mich trotzdem für Kinder entschieden habe ein dummer Mensch, oder kann ich nicht richtig rechnen?
Vieleicht beantwortet dieser Vergleich deine Frage nach dem Sinn und Unsinn des Lebens ein wenig
. -
Nicht nur das Spielsystem entscheidet, sondern die taktischen Vorgaben bezüglich der einzelnen Positionen und der Manschaftsteile.
Im Prinzip besteht doch kein großer Unterschied, ob ich mit einem 4-4-2 Sytem in offensiver Ausrichtung die taktische Marschroute vorgebe, oder mit einem 3-5-2 eine defensive Richtung.
Entscheidend ist doch welche Vorgaben ich den einzelnen Spieler auf ihren Positionen mitgebe und ganzen Mannschaftteilen.
Wo ist der dramatische Unterschied, wenn ich gegen stärkere Mannschaften jemanden aus dem defensivem Mittelfeld (3-5-2 mit Route), die Vorgabe mache stärker nach hinten abzusichern z.B. in Drangperioden des Gegners bzw. damit faktisch einen vierten Abwehrspieler einsetze. Wenn sich dieser mit dem Abwehrspieler (mittig) die Räume in der Mitte aufteilt, können doch die beiden Außenverteidiger die äußeren Räume absichern.
Ist er nun eurer Meinung nach Abwehrspieler oder im Mittelfeld?
Wo fängt den das Mittelfeld bzw. die Positionen der Mittelfeldspieler eurer Meinung nach an, und wo hört sie auf?
Und wie verhält es sich, wenn ich einer 4-er Kette die Vorgabe mache soweit möglich den Gegner unter Druck zu setzen und aufzurücken? Sind die Spieler dann teilweise bereits Mittelfeldspieler? -
@ Sanja
Hier reden alle von Fairness und kindgerechtem "denken und handeln". Wenn dieser Gedanke auf höchster Ebene wirklich gewollt wäre, müßten die Verbände und Kreise klare Regeln und Vorgaben für solche Fälle festschreiben.
Warum ist so etwas nicht in der Jugendordnung geregelt, obwohl sich ständig und regelmäßig diese Situation stellt?
Wir leben leider in einer Ellenbogengesellschaft. Das heißt, wenn diese Dinge nicht in der Jugendordnung geregelt sind, sind die anderen im Recht, weil sie gegen keine Vorgaben verstoßen, die eigentlich selbstverständlich sein sollten.
Im Prinzip stimme ich den meisten hier zu, das es sehr unfair ist, und erheblich gerechter gehandhabt werden könnte.
Aus meiner Sicht sind der DFB, die Verbände und die Kreise verantwortlich für diese ungerechte Handhabung, da sie dieser Sache sehenden Auges zulassen.
Mein Spruch für solche Dinge ist: "Recht und Gerechtigkeit sind zwei verschieden paar Schuhe"
Aber man sollte die Sache auch einmal aus einem anderen Blickwinkel sehen, nämlich den hier schilderten Fall.
Nun aber zu dem von dir geschildertem Gesamtfall
wie du selbst bestätigst, stehen nur euch nur noch 12 Spielerinnen/Spieler für deine Mannschaft zur Verfügung. Wie wir alle wissen, stehen in der Regel 2-3 dieser Spieler/Spielerinnen aus den unterschiedlichsten Gründen (verletzt, keine Lust, Wochenendfahrt mit den Eltern, Opa´s Geburtstag etc.) zu den Spielen nicht zur Verfügung. Das bedeutet faktisch, das du in allen weiteren Spielen davon ausgehen muß nicht mit der kompletten Mannschaft antreten zu können. Das bedeutet, das ihr aktuell nicht mehr wirklich spielfähig in eurer Staffel seit, oder wie siehst du das?
Es geht hier nicht mehr darum, das durch eine Viruserkrankung die halbe Mannschaft das Bett hüten muß, aber bereits in der folgenden Woche sich das eigentliche Problem in Luft auflöst. Du/ihr steht vor dem Problem im Grunde den Spielbetrieb nicht mehr garantieren zu können, weil die Personaldecke einfach zu dünn geworden ist.
Das eigentlich Problem ist es zu erkennen welche Mannschaften aufgrund von nicht vorhersehbaren Ereignissen (Krankeit, Verletzung etc.) dazu gewzungen ist mit 8 Spielern anzutreten, und denen die auf Dauer nicht in der Lage sind genügend Spielerinnen/Spieler auf Feld zu bringen.
Ich jedenfalls kenne Fälle wo 11-er Mannschaften gemeldet wurden, obwohl vor Saisonbeginn nur tatsächlich 10 Spielerinnen im Kader waren. Und alles in der Hoffnung, das sich eventuell doch noch die eine oder andere Spielerin anmeldet.
Ja, ich weiß nun werden mich viele kritisieren, aber ich wollte mit diesem Hinweis mal auf den Grund hinweisen, warum Verbände und Kreise das Problem nicht in der Jugenspielordnung festgeschrieben haben.
So und nun noch einen Vorgang aus meiner eigenen Praxis, damit meine Kritiker erkennen, das ich mich solchen Mannschaften gegenüber versuche soweit wie möglich anzupassen. Die waren zwar nicht mit zuwenig Spielerinnen angereist, aber allen war bereits im Vorfeld klar, das Welten zwischen unseren Mannschaften lagen. Deshalb wurden folgende Maßnahmen ergriffen:
1. Unser Knipser (geniale Torgefährlichkeit) wurde ins eigene Tor gestellt. Towart spielte im Feld
2. Alle Ersatzspielerinnen spielten die komplette Zeit, während die besten Stammspielerinnen auf die Ersatzbank kamen
3. Die Abwehr spielte im Sturm und umgekehrt
4. Ab der Halbzeit haben wir nur noch mit 9 Spielerinnen gespielt
Das Ergebnis ist mit 15-1 immer noch sehr deutlich ausgefallen, aber ihr hättet die Freude der gegnerischen Mannschaft bei ihrem Tor (das war ihr 4. Tor in der Saison) sehen müssen. Als hätten sie dieses Spiel gewonnen
. Das war der Moment, wo ich ein Schmunzeln, nicht mehr unterdrücken konnte.
Klar hätten wir diese Spiel mit 30 bis 40 Toren gewinnen können, aber dieses eine Tor war für unseren Gegner wichtiger für die Moral
, als 20 weitere Tore für uns.
Das eigentliche Problem sehe ich jedenfalls in der Einstellung vieler Trainer, die es klasse finden andere Teams regelrecht abzuschlachten. Das brauchen sie wahrscheinlich für ihr zu klein geratenes Ego. Ihnen stellt sich garnicht die Frage ob sie und ihr Team davon einen Nutzen haben, sondern hart gesagt geht es ihnen um unbewußte, sadistische Neigungen, den Gegner am Boden zu sehen und sich darüber zu freuen. Wer´s brauch
, in diesem Sinne -
Heikeles Thema, schließlich geht es um Geld.
Auch hier wieder die Aussage es gibt kein richtig und falsch !!!
Es ist immer eine Frage des Blickwinkels, und der ist bekanntlich sehr unterschiedlich.
Reden wir hier über Bundesligisten, die über ausreichend Kapital verfügen, oder über die Kreisligamannschaft von nebenan?
Woher will den der Standardkreisklassenverein das Geld nehmen, um oben in der Tabelle anzugreifen und sich z.B. zu einer Verbandsligamannschaft zu entwickeln? Sponsoren werden immer seltener, zumindest dort wo es viele Vereine innerhalb einer relativ kleinen Region gibt.
Von daher kann ich kleineren Mannschaften nur empfehlen auf eine gute Jugenarbeit zu setzen und ihr Potenzial so weit wie möglich zu fördern. Nur so haben sie die Chance, nach und nach sich etwas weiter nach oben z.B. Bezirks- oder Landesliga (im Herrenbereich) zu entwickeln. Die dabei geförderten Kinder bekommen in der Regel weder eine Aufwandsentschädigung (Fahrkostenpauschale etc.) noch ein monatliches Gehalt. Sie sind damit in Ausbildung fast kostenneutral.
Ein ganz anderes Thema sind die Jugendmannschaften, die ganz weit oben mitspielen wollen (z.B. Bundesliga), oder müssen. Je höher die Ligen, desto höher die damit verbundenen Kosten!. Die Fahrwege und Einzugsgebiete für diese Vereine sind teilweise riesig. Dabei können durchaus Entfernungen bis 200 - 300 km in Kauf genommen werden. Manche Vereine bieten deshalb gleich das ganze Programm (Unterbringung, Schulbetreuung etc.) an. Natürlich reden wir hier über enorme Kosten die kein Normalverein tragen könnte. Komischer Weise unterhalten praktisch alle Bundesligisten diese Möglichkeiten vor und lassen sich das auch den einen oder anderen Euro kosten. Denn eines dürfte jedem klar sein, jeden Star den man selbst entwickelt, den brauch man später nicht für einige Millionen Euro kaufen. Selbst wenn nur alle 2 bis 3 Jahre jemand den Durchbruch ganz nach oben schafft, rechnen sich die investierten Gelder. Mal ganz abgesehen. von den damit verbundenen Erfolgen der Jugenmannschaften und dem damit verbundenem Renomee, welches natürlich dafür sorgt, das weitere neue Jugendliche den Weg zu diesem Verein suchen.
Alle anderen die zwischen diesen beiden Extremen liegen sollten sich immer sehr genau überlegen wieviel Geld sie in die Jugenförderung investieren wollen oder können. Eines sollte immer klar sein, es kann nur das investiert werden was auch tatsächlich vorhanden ist. Das heißt eine Verschuldung deshalb macht absolut keinen Sinn. -
Gute Lösung !!!
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Alles ist typbezogen - es gibt nicht unbedingt ein richtig oder falsch.
Die Menschen sind unterschiedlich und müssen und sollen deswegen auch unterschiedlich angesprochen / gelobt oder auf auch unterschiedlich kritisiert werden. Das hängt immer ganz vom Charakter des Trainers oder aber auch am Charakter des Spielers bzw. an der Tagesform des einzelnen.
Ob zu viel oder zu wenig lob ist nicht der entscheidene Faktor. Ich halte Kinder für sehr intelligent bzw. stark gefühlsbezogen. Damit schaffen sie es sich auf die jeweiligen unterschiedlichen Auffassung der Trainer (viel lob) richtig zu reagieren bzw. sich anzupassen. Ich glaube das es immer richtig ist einen goldenen Mittelweg zu finden. Nicht zuviel, aber auch nicht zuwenig Lob und Anerkennung. Denn seien wir mal ehrlich, mag nicht jeder von uns Lob und Anerkennung für gute Leistungen erhalten?
Soweit ich mir an meine eigene Kindheit erinnere, habe ich damals kaum auf Rufe von außen reagiert. Und eines ist selbst dem dümmsten Kind klar, wer 10-mal frei vorm Tor steht und das Ding nicht einmacht, hat nicht nur kein Glück gehabt, sondern Sch...... geschossen. Aber dann waren die Laufwege (das Spielgefühl) wahrscheinlich ganz gut, da der entsprechende Spieler sonst überhaupt nicht in Schußposition gekommen wäre. Will heißen: wenn Lob immer nur für das was wirklich gut war. In diesem Fall z.B. dafür das er immer an der richten Stelle aufgetaucht ist und wir nur noch am Torschuß/Abschluß
arbeiten müssen. Vorteil: der Spieler ist nicht deprimiert, sondern erkennt das er am Torabschluß noch arbeiten muß, um erfolgreich zu sein. -
Ich war früher Stürmer
Trotz allem ist es mir sehr wichtig erst einmal sicher und stabil in der Abwehr zu stehen. Die Ordnung in der Abwehr muß über die gesamte Zeit gewährleistet sein. Als nächstes lege ich großen Wert darauf, das der Ball von hinten über die Außenseiten mit spielerischen Mitteln (Pass- und Kombinationsfußball) möglichst schnell nach vorn gespielt wird.
Entgegen den meisten anderen lasse ich möglichst immer mit 3 Spitzen spielen, um den Gegner ständig unter Druck zu setzen und zu Fehlern zu zwingen. Ausnahmen bestätigen allerdings die Regel.
Egal wie stark der Gegner auch sein mag. Mindestens 2 Stürmer bleiben an der Mittellienie und warten auf abgefangene Bälle durch das Mittelfeld und die Abwehr. Im besten Fall können sie dann jede zu weit aufgerückte Abwehr mit spielerischen Mitteln abstrafen.
Das sorgt dafür, das wir in der Regel den Gegner ständig unter Druck setzen, oder jederzeit gefährlich Kontern können. -
Eine grobe gemeinsame Richtung sollte schon vorhanden sein.
Das dies natürlich nicht immer der Fall ist dürfte jedem klar sein.
In diesem Fällen gilt erst einmal die Meinung und Aussage des Trainers. Auch wenn es teilweise schwer zu akzeptieren ist, aber es wäre tödlich gegenüber den Spielern/Spielerinnen Bei Macht- und Grabenkämpfe verlieren in der Regel alle (Trainer, Co-Trainer und die Mannschaft).
Deshalb bei unterschiedlichen Meinungen ruhig und sachlich mit dem Kollegen reden, wenn kein Spieler/Spielerin mehr anwesend ist. Sachliche, konstruktive Kritik fördert schließlich den Zusammenhalt und bringt die Mannschaft weiter. -
Da müssen sich die entsprechenden Vereine wahrscheinlich erst einmal 2 tranportabele große Tore anschaffen. Ich jedenfalls gehe mal davon aus das die meisten kleineren Vereine diese nicht haben.
Ganz billig sind diese Tore allerdings nicht. -
Eine eigene Mannschaft bedeutet allerdings auch erheblich mehr Verantwortung und noch wichtiger ein zusätzlicher Zeitaufwand.
Wer glaubt es reicht sich Zeitlich auf die Trainings- und Spielzeiten zu begrenzen, wird überrascht feststellen, das da doch einiges mehr zugehört. Zumindest wenn man was vernünftiges aufbauen. will. Wichtig sind z.B. Trainings- Anwesenheitspläne. Damit das Verständnis für die Aufgabe verbessert wird, hilt auch ein Trainerschein, der allerdings 120 Stunden zusätzlichen Zeitaufwand bedeutet.
Die vielseitigen, vorher kaum erkennbaren Aufgaben, ohne Unterstützung zu erledigen, ist nicht ganz einfach. Das ist der Grund warum viele einen Co-Trainer haben. bzw. gute Betreuer einsetzen.
Desahalb wäre mein Tipp: Erst einmal eigene Trainingseinheiten übernehmen bzw. eigenständig ausarbeiten, um zu sehen ob dir die Sache Spass macht.
Wo liegt eigentlich das Problem deinem Haupttrainer zu sagen das auch du mal das eine oder Training allein leiten möchtest? Schlag ihm doch vor das er ein oder zwei Trainingseinheiten beobachten kann und du dann ein vollwertiger Ersatz wärst, wenn er mal Krank ist bzw. privat oder beruflich verhindert ist.
Ich jedenfalls war sehr froh, einen angagiertern Co-Trainer zu haben, der nach kurzer Zeit eine Trainingseinheit in der Wochen absolut eigenständig geleitet hatte. Vorteil war, ich hatte an diesem Tag trainingsfrei und konnte die Zeit anderweitig (meist beruflich) nutzen. -
Fan ist sicherlich übertrieben aber Symphatien habe ich besonders für Bochum, Leverkusen und München.
Dabei sind mir nicht nur Siege und Meisterschaften wichtig, sondern Kampf- und Einsatzwille aller Spieler, bezogen auf die Leistungsfähigkeit der jeweiligen Mannschaft. -
Wie definiert ihr eigenlich das Wort "Freund"?
Für mich ist Freundschaft etwas ganz besonderes. Diesen Status erreichen nur ganz wenige Menschen in meinem Leben.
Das sind Menschen, die ich in der Regel lange und gut kenne, die meine Wellenlänge haben, die ich für ihre Offenheit und Ehrlichkeit schätze. Das wichtigste ist allerdings, das ich mich blind, auch in extrem schwierigen Situationen (z.B. Arbeitslosigkeit, finanziell, Krankheit etc.) zu 100 % verlassen kann bzw. dann noch wirklich da sind wenn ich sie am nötigsten brauche.
Alles andere sind gute Bekannte, mit denen ich mich gut verstehe, wo ich mir allerdings nie sicher bin, was passiert wenn es mal richtig kracht, oder es extrem Abwärts geht.
Ich glaube bereits in der Definition des Wortes "Freund", gib viel Raum zur Diskusion. -
Über Einstellungen von Eltern und Spielerinnen philosophiere ich nicht mehr. Die nehme ich zu Kenntnis und treffe daraus die erforderlichen Entscheidungen.
Nach folgenden Kriterien gehe ich für die weitere Saison vor:
1. Wer will wirklich und ernsthaft Fußball spielen?
2. Mit welcher Einstellung sind die Spielerinnen beim Training und den Spielen dabei
3. Wer schludert mit Trainingseinheiten und ggf. Terminen die mit Spielen kollidieren?
Dabei wird unterschieden zwischen zuverlässig und einer "kommst du heute nicht, kommst du Morgen - Einstellung".
Da wir ehr den Leistungsgedanken verfolgen, werden die unmotivierten, lustlosen Spielerinnen aussortiert. Ich verzichte lieber auf die eine, oder andere Spielerin, als das andere sich an diesen unmotivierten ein Beispiel nehmen und ihren Einsatz ebenfalls reduzieren.
Krankheit und Schule/Ausbildug haben allerdings niemals negative Auswirkungen auf die Berücksichtigiung. -
Mit dem herunterholen von Spielerinnen aus der 1. Mannschaft wäre ich besonders in den letzten 3 Spielen der Saison sehr vorsichtig.
Nach unserer Spielordnung (FVM) dürftest du in den letzten 3 Meisterschaftsspielen höchsten 2 Spielerinnen aus der höheren Mannschaft abrufen. Hintergrund dieser Regelung ist, das nicht beliebig viele Spielerinnen aus der höheren Mannschaft im Falle eines möglichen Auf- oder Abstiegs in der 2. Mannschaft eingesetzt werden.
Das wäre dann Wettbewerbsverzerrung gegenüber den Mannschaften, die keine zwei Mannschaften in einer Altersklasse haben.
Mein Tipp: Versuch dich mit dem Trainer der gegnerischen Mannschaft auf einen anderen Termin zu einigen. Ich versuche in vergleichbaren Fällen einen Trainingstermin innerhalb der Woche zu bekommen, da die Gegnerische Mannschaft ansonsten Trainingszeit hätte, fällt es der Gegenseite erheblich einfacher der Verlegung zuzustimmen. Falls er zustimmt, sollte er das schriftlich per E-Mail bestätigen. Dies Mail solltest du dann deinem Staffelleiter zukommen lassen, da er ansonsten das Spiel gegen euch werten könnte.
