Beiträge von bcefferen

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    Soll unter solchen Gesichtspunkten aus der Not eine Tugend gemacht werden?, oder was soll uns das Argument mitteilen.

    Wenn Mangelverwaltung zum Standard wird bleibt es immer noch eine Mangelverwaltung. Sprich: es gibt bessere Lösungen.

    Ich weiß hört sich oberschlau an, aber immer erst nachdenken und dann handeln.

    Du bist verärgert und das ist verständlich, aber wer profitiert jetzt bei dieser Meinungsverschiedenheit bzw. von deiner Reaktion? Euer Team?, das Kind? du? euer Verein?

    Nein, hier profitiert nur die Mutter, der es im Prinzip völlig egal ist ob ihr Sohn spielt oder nicht.

    Deshalb empfehle ich nicht immer gleich auf Konfrontation zu gehen, sondern zu versuchen eine Basis für ein sachliches, vernünftiges Gespräch zu finden, damit der Mutter bewusst wird, das es um die Interessen ihres Kindes geht.

    Ich bin immer wieder erstaunt wie einige Zusammenarbeiten.

    Wenn jemand einen solchen Job annimmt, müsste das erste was stattfindet ein Gespräch mit dem Kollegen sein. Da muss und soll erst einmal geprüft werden, ob überhaupt eine gemeinsame Basis, im Denken und Handeln besteht. Des weiteren ist die Aufgabenverteilung und die Hierachie zu klären.

    Wer ist zuständig für was.
    Wer hat bei Unstimmigkeit die Entscheidungshoheit
    Wer entscheidet die Spielaufstellungen
    Wer entscheidet die Einwechselungen
    Wer entscheidet über die Taktik
    Wie wird das Training aufgeteilt
    Gibt es einen Trainingsplan
    Wer übernimmt welche Organisatorischen Aufgaben
    Wer übernimmt welches Training u.v.m.

    Ist doch immer wieder blöd, wenn man sich erst zusammen setzt wenn´s eskaliert. Vor allem deshalb, weil dann die Fronten meistens verhärtet sind.

    Habe mir gestern ein Spiel unserer C-Juniorinnen angesehen. Dabei musste ich mit ansehen wie der Gegner mit 25:0 (14:0) abgefertigt wurde.

    Sorry Leute, da kann und wird mir keiner erzählen wollen das ein Team, auf Dauer, da noch Spaß dran hat. Das müssen schon Massochisten sein. Ich jedenfalls hatte Mitleid mit dem Gegner und unserem C-Juniorinnen-Trainer deshalb geraten, nachdem bereits alle Ersatzspielerinnen eingesetzt waren), die zweite Halbzeit als Übungseinheit für Torabschlüsse mit "links" und Kopfbälle zu nutzen, sowie ausschließlich mit 2 Ballberührungen spielen zu lassen.

    Blue, sei mir nicht böse, aber es gibt Menschen, die können so früh nicht ihre normale Leistung abrufen.
    Ich jedenfalls gehören zu dieser Gruppe und weiß wovon ich spreche.

    Was spricht also dagegen zu prüfen ob es nachmittags noch einen Termin gibt, wo im 2-Wochen-Rhytmus noch Platz auf der eigenen Sportanlage ist. Kann ja auch der Samstag nachmittag sein. Ich kenne auch Team´s die Freitag Abend (18.00 Uhr) spielen.

    Ich sage dazu: nicht immer nur Eindimensional denken. Es gibt fast immer Lösungen für Probleme. Nur wer nach Alternativlösungen sucht, der wird sie auch finden. ;)

    Mein Beileid, mal wieder ein typisches Beispiel dafür, das ein Verein nicht kann bzw. will. Wenn wirklich ohne Sinn und Verstand Änderungen vorgenommen, die in der Praxis nur schaden bzw. nicht funktionieren, ist das gegenüber Trainer und Spielern einfach traurig bzw. eine Unverschämtheit.

    Falls sich nichts zum positivem ändert. hilft nur eine konsequente Entscheidung. Diese würde ich gut begründet der Jugendleitung und dem Vereinsvorstand, schriftlich zukommen lassen. Denn eines sollte klar sein, zum Hansel bzw. Deppen sollte man sich nicht machen lassen.

    Erstaunlich, das selbst die großen Vereine ergebnisorientiert ausbilden bzw. alle versuchen sie mit einem falschem Leitbild zu schlagen.

    Da sieht man mal wo Ergebnisdenken hinführt.

    Alle Bedenken, alle Zweifel bezüglich der altersgerechten Ausbildung werden über Bord geworfen. Wofür?
    Damit man später einmal erzählen kann wir haben gegen die Jugend des Bundesligisten X oder Y oder Z ein Unentschieden oder sogar einen Sieg erzielt.

    Gefahr erkannt - Gefahr gebannt.

    Wie sagte doch mal jemand der es wissen sollte: "Nur wer spricht, dem wird geholfen".

    Also, suche das Gespräch (Jugendleiter) und du wirst sehen das alles sehr schnell wieder im recht Lot ist.

    Wer auf Dauer so hohe Niederlagen einstecken muss, ist nicht wettbewerbsfähig.

    Im Prinzip sollte eine solche Mannschaft zurückgezogen werden und langsam aber behutsam mit Testspielen gegen schwächere Gegner aufgebaut werden. Ansonsten ist es in der Regel nur eine Frage der Zeit wann solch eine Mannschaft auseinander bricht. Jedes Wochenende 2-stellige Ergebnisse, das überleben die wenigsten Mannschaften eine ganze Saison lang.

    Die Frage die man sich stellen sollte ist aber auch, welche Erwartungen / Ziele werden verfolgt? Es gibt Fälle da lohnt es sich durch zu halten. Aber das sind dann ehr die Ausnahmen.

    Einen Denkzettel solltest du schon anstreben, damit der entsprechende Spieler und die anderen Spieler sehen, das du bestimmte Dinge nicht durchgehen läßt.

    Aus meiner Sicht solltest du ihn nicht 2 Spiele, beim ersten Vergehen sprerren, sondern erst einmal das Gespräch suchen und mit ihm das Problem besprechen. Allerdings würde ich beim nächsten Spiel in der ersten Halbzeit auf den Spieler als Denkhilfe für alle Beteiligten (Mannschaft) verzichten. Ich bin davon überzeugt das mit einer solchen Aktion auch alle anderen verstehen, das du bzw. der Rest der Mannschaft eine solche Einstellung nicht akzeptieren und eine Konsequenz aus dem Fehlverhalten folgt.

    Beide Jugendleiter haben miteinander gesprochen.

    Der Jugendleiter des anderen Vereins ist aus allen Wolken gefallen und hat sofort kleine Brötchen gebacken. Er teilte mit, das er im Rahmen einer Sammelanmeldung, auch die entsprechende Spielerin ebenfalls vom seinem neuen Trainer als neue Spielerin gemeldet bekommen hat.

    Er teilte mit schnellstmöglich ein intensives, internes Gespräch mit seinem neuen Trainer zu führen, um den Sachverhalt aufzuklären.

    Unser Jugendleiter hat dem anderen Verein eine Frist bis Montag eingeräumt, damit sie gegenüber der Passstelle ihren Fehler eingestehen und die Spielberechtigung rückgängig machen. Sollte bis dahin nichts passieren, wird die Sache bei der Passstelle durch alles was erforderlich ist eskalieren.

    Letztlich ist das aus meiner Sicht viel zu großzügig gegenüber dem anderen Verein bzw. gegenüber dem entsprechenden Trainer. Der müsste aus meiner Sicht aufgrund fehelendem Charakters für immer entsorgt werden. Aber auch ich kann verstehen das man gegenüber anderen Vereinen nicht immer gleich die größte Keule schwingen sollte. Schließlich pflegen wir zu diesem Verein einen guten Kontakt. Unabhängig davon hat nicht der Verein nicht in böswilliger Absicht gehandelt, sondern ein böser, böser Trainer der dorthin gewechselt hat.

    Immerhin haben wir durch diesen Vorgang etwas gut beim anderen Verein. Wer kann schon wissen ob man nicht auch einmal unschuldig in eine solch blöde Situation gerät. ;)

    Der entsprechenden Spielerin nützt das alles nichts, sie wird und wurde dadurch um einige Saisonspiele gebracht.

    Das der Schein grundsätzlich nicht schaden kann, wird sicherlich jeder bestätigen.

    Da wir es aber mit Menschen zu tun haben garantiert der Schein natürlich nicht die gewünschte Qualität, die eigentlich dahinter stehen sollte.

    Das Problem ist die Fehlerquelle Mensch. Egoismus, Besserwisserei, Selbstüberschätzung, Beratungsresistenz u.v.m. werden immer dazu führen das selbst Scheininhaber die grundlegensten Fehler weiter begehen. So lange es durch den jeweiligen Verein toleriert wird, wird sich aus meiner Sicht auch daran nichts ändern. Letztlich muss der Verein die Verantwortung für schlechtes, fehlerhaftes Training übernehmen. Da ist der Jugendleiter bzw. ein Koordinator in der Pflicht zu reagieren.

    Es geht hier nicht um Schein oder nicht Schein, sondern darum ob ein erster Lehrgang 120 Stunden beinhalten muss/soll/ darf.

    Dazu von mir ein klares "jein".

    Zumindest in meinem Lehrgang war der Anteil der praktischen Ausbildung (Trainingsübungen) erheblich größer, als der theoretische Teil. Dieser Teil könnte aus meiner Sicht erheblich reduziert werden. Eigentlich würde es ausreichen den angehenden Trainern zu sagen, wo sie altersgerechte Trainingsübungen finden bzw. wie sie einzelne Übungen zu komplexen Übungen verbinden. Aber wie viele Trainer bemühen sich nicht und machen immer die gleichen Übungen oder lassen am besten gleich das ganze Training lang ein Trainingsspielchen laufen.

    Natürlich wurde in der Theorie auf die Besonderheiten jeder Altersgruppen bzw. die neuesten Erkenntnisse hingewiesen. Aber auch dort konnte man bei mindestens 50% aller Teilnehmer deutlich erkennen das gar nicht zuhörten bzw. die Ohren auf Durchzug gestellt hatten.

    Da hilft nur eines die besagten Spieler nehmen und mit ihnen Grundlagentraining Ballannahme, Pass- und Kombinationsspiel üben. Übungen dazu findest du z.B. unter www.soccerdrills.de

    Wie gesagt, ich würde die Kandidaten von den anderen trennen und mit ihnen die oben besagten Schwerpunkte trainieren, bis es Wirkung zeigt. Aufgrund des fortgeschrittenen Alters, werden sie sicherlich keine Ballgenie´s mehr, aber es wäre doch schön, wenn sie zumindest recht zuverlässig den Ball annehmen und ihn auch weiterleiten könnten.
    Mit deutliche Besserungen solltest du nicht in Wochen rechnen, sonder 1/2 bis ein Jahr kalkulieren.

    Mir jedenfalls scheint bei Ausbildung der entsprechenden Spieler geschludert worden zu sein, oder sie haben erst vor kurzem mit dem Fußball angefangen.

    Warum ordnet niemand mehr die Rückennummer nach den jeweiligen Positionen?

    Unabhängig davon geht die FIFA hin und verbietet die Traumnummern (z.B. 33, 99 etc.) bei den Nationalmannschaften. Wird diese Vorgabe Auswirkungen auf die zukünftige Nummernvergabe bei den Junioren haben?