Für mich ist die Sache relativ einfach.
Sammer fordert den totalen Erfolg. Es ist aber unrealistisch alles zu gewinnen bzw. abzuräumen. Denn viele anderen Länder machen auch einen recht guten Job bzw. verfügen über reichlich Talente.
Er fordert Dinge, die er selbst als Trainer nicht umsetzen konnte. Und genau aus diesem Grund würde ich ihn sofort auf den Posten des U-21 Trainers setzen, mit all den Vorgaben, die er von Eilts eingefordert hat. Sollte er nur andeutungsweise weniger Erfolg als Eilts haben, würde ich ihn unter Schimpf und Schande, aber auch ohne einen einzigen Cent, sofort aus dem DFB entfernen.
Wer 19 Spieler von der U-21 innerhalb von 4-5 Jahren in die A-Nationalmannschaft gefördert hat, und zusätzlich auf zahlreiche Erfolge verweisen kann, hat so einen Abgang nicht verdient. Anstatt jemandem der in ruhe, erfolgreich Arbeit abliefert zu unterstützen, von hinten, ohne vernünftige, nachvollziehbare Gründe (handfestes) zu entsorgen, spricht zumindest für mich, für einen ganz schlechten Stil.
Die Verantwortung dafür hat allerdings nicht Sammer allein, sondern ebenfalls der DFB und Löw, die Sammer gewähren lassen. Somit stehen sie ebenfalls in der Verantwortung für die Posse.
Beiträge von bcefferen
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Ist doch klar das die Münchener versuchen, das reale Problem unter dem Deckel (sprich intern) zu halten, um nach außen Starke und Handlungsfähigkeit zu dokumentieren.
Für eines garantiere ich allerdings. Intern arbeiten die Münchener bereits an der Problemlösung. Ihr werdet sehen, sobald der Deal mit einem anderen Hochkaräter für den Sturm abgeschlossen ist, kann Poldi gehen.
Voraussetzung ist dann allerdings, das die Kasse (sprich die Ablösesumme) stimmt. -
Genau, würde mich ebenfalls sehr interessieren.
Ist es nicht so, dass vor dem Saisonbeginn festgelegt wird, welches Team mit welcher Kadergröße antritt?
Werden die Kadergrößen nicht sogar im DFB-Net, für alle anderen Teams deutlich erkennbar gemacht?
Sei´s drum. In jedem Fall wurden der gegnerische Trainer und seine Mannschaft, nicht für die "Verarsche" belohnt.
In jedem Fall sollte man diese Benachteiligung / versuchte Manipulation im Spielbericht unter Bemerkungen eintragen und sich mit dem Durchschlag noch einmal an den Staffelleiter, zur endgültigen Klärung wenden.
Es ist wichtig, damit dieser Trainer, die gleiche Show nicht noch mit anderen Teams bzw. im Rückspiel abzieht. -
Da sich hier nur eine Seite geäußert hat, sagt es letztlich immer noch nicht viel konkretes aus.
Es ist eine Freisetzung, wie sie mittlerweile Standardmäßig im Wortlauf klingt, wenn eigentlich ganz passable Arbeit abgeliefert wurde, aber eine Seite die Sache einseitig beenden möchte.
Schöner Begriff; unterschiedliche Auffassungen. Wo waren die Abmahnungen, weil der Trainer gegen das Konzpet des Herrn Sammer verstoßen hat. Aha, der DFB brauch so etwas, wie Arbeitsrecht nicht zu berücksichtigen.
Für mich hat das erheblich mehr mit schlechter Chemie der betreffenden Personen untereinander zu tun, oder aber ein neuer Wunschkandidat soll so auf einen besetzten Posten geschoben werden.
Sorry DFB und Sammer, aber wer so gegenüber einem sehr erfolgreich arbeitenden Trainer zu handeln, zeigt deutlich welche Abgründe sich auftuen, wenn einige Glauben sie seinen Gott, oder Gottänlich.
Kein Wort des Lobes für die Erfolge, die er und sein Team erzielt haben. Keiner spricht mehr darüber, wie viele Spieler sein Team auf dem Weg zur Nationalmannschaft durchlaufen haben. So schlecht kann es doch gar nicht gewesen sein, bei der sehr großen Zahl die nun Nationalspieler nennen.
Für mich ist es jedenfalls sehr komisch wenn die Spieler so gut ausgebildet sind, das sie heute Nationalspieler sind, ihm aber vorgeworfen wird, nicht ausreichend Videomaterial mit seinen Spielern zu nutzen bzw. bzw. die Spieler nicht richt anzusprechen.
Herr Löw, denken sie bitte bei den akutellen Gesprächen mit Ballack und anderen daran, das sie die richt direkt die richtigen Worte für ihre Spieler gefunden haben. Denn danach müsste Herr Sammer und der DFB auch sie bereits freigestellt haben. Oder ist diese erheblich mehr in der Presse und Öffentlichkeit geführte Kampagne, so unbedeutend, das sie dem aktuellen Bundestrainer nicht angekreidet wird.
Das ist einer der Gründe, warum ich es gar nicht mag wenn die Verursacher anderen (Presse, Fans, Spielern) Menschen Sand in die Augen streuen, anstatt klipp und klar zu sagen, das sie mit der persönlichen Art, des durch sie selbst eingesetzen Trainers nicht mehr einverstanden sind. Die Freisetzung ist deshalb ein klare Politikum bzw. ein Bauernopfer und nichts anderes. -
Welcher Trainer in de Bundesliga gibt denn die Anzahl der Ballkontakte vor? Oder meinst du sogar den Jogi bezogen auf die Nationalmannschaft?
Eine solche Vorgabe tötet jeglich Kreativität.
Spieler komplett rotieren zu lassen ist ebenfalls nicht neu. Wichtig dabei ist, dass die entsprechenden Spieler alle entsprechenden Positionen spielen können. Ansonsten muss eine Qualitätseinbuße bewusst in Kauf genommen werden. -
@ Elvir
es ist schön, wenn du dich als Fan über einen Sieg deines Vereins freust, aber man sollte anderen auch das Recht zugestehen auf Schwächen und Probleme hinzuweisen, die tatsächlich vorhanden sind. Und bei dem selbst von dir aufgeführtem Ecken- und Flankenverhältnis im Spiel gegen Schalke 04 würde ich als Trainer und Vorstandsmitglied nicht nach außen jubeln, als wenn gerade die Deutsche Meisterschaft eingefahren wurde, sondern mir ernsthafte Gedanken machen, wie ich mein Team dahin bekomme das es ernsthaft mitspielt.
Denn eines sollte dir klar sein, nur hinten drin stehen und kontern, ist sicherlich auf die Dauer kein Erfolgsrezept. Und schon gar nicht für die Millionentruppe von Bayern München.
Wenn das die neue Taktik und Vorgehensweise bei Bayern München ist und wir das jetzt öfter zu sehen bekommen, dann wäre es ganz, ganz dürftig.
@ Holler
Grundsätzlich stimmen wir überein. Aber, man muss deutlich erkennen, das in den letzten Jahren die Münchener oft nur Meister geworden sind, weil die anderen oft an sich selbst gescheitert sind. Anstatt sich auf die eigene Stärke zu besinnen, fingen die meisten Mitbewerber an, zu viel über die eigenen Chancen und Möglichkeiten nach zu denken. Oder anders gesagt die große Flatter (Nevenflattern) setzte ein.
Fakt ist: Das die Distanz von den anderen Teams, trotz erheblich niedrigerem Etat, gegenüber Bayern München deutlich verkürzt wurde.
Es ist wie du sagst: Bis zu einem bestimmten Punkt, kann Geld Tore schießen. Wenn es andere Teams schaffen etwas mehr Konstanz in ihre Leistungen zu bringen, werden die Bayern in dieser Saison erhebliche Probleme bekommen. Denn nur für München gilt der zweite Platz, ist der erste Verliererplatz. Alle anderen können eigentlich befreit aufspielen. Und genau das spüren die Münchener aktuell sehr genau.
@ alle
Die Vormachtstellung, wo alle Gegner in Grund und Boden gespielt wurden ist vorbei. Bayern München muss mittlerweile um jeden Sieg hart kämpfen. Gegner werden inzwischen nicht nur mit spielerischen Mitteln an die Wand gespielt, sondern müssen teilweise ausgekontert werden, da die vorhandene Qualität (komisch, ist das ein verdienst des Trainers) mehr nicht zulässt.
Wird die vorhandene Qualität die unzweifelhaft im Team von Bayern München steckt, ausreichend auf dem Platz umgesetzt?
Und warum wird sie nicht umgesetzt?
Wer ist verantwortlich, wenn sie nicht umgesetzt wird?
Das sind die Fragen, die sich nicht nur Trainer stellen sollten, sondern auch der eine oder andere Fan. Denn eine rote, blaue, grüne oder gelbe-schwarze Vereinsbrille schützt nicht auf Dauer vor der Realität. Das gilt nicht nur für die Fans Münchener Fans sondern für alle Vereine. -
Gebe leicht verständlich Anweisungen in den entsprechenden Situationen. z.B. steht enger an euren Gegenspielern, stell dich hinter deinen Gegenspieler, störe den Gegenspieler direkt bei der Ballannahme,
In einem solchen Fall würde ich z.B. das Wort "Grundordnung" nutzen, welches ich einsetze, damit alle Spieler/Spielerinnen in die Position und Funktion einsteigen, die vorher besprochen wurde. Besonders gegen gute, starke Teams ist es wichtig, immer wieder schnell in die Grundordnung zu kommen, so das jeder seine Aufgabe erfüllen kann.
Das eigentliche Problem liegt darin, das viele Spieler/Spielerinnen zu lange für die Ballannahme und Weitergabe brauchen. So lange sie die Zeit haben Bälle in aller Ruhe weiter leiten zu können, sind sie in der Lage gut auszusehen. Sobald sie kaum bzw. wenig Zeit für die Ballannahme und Weitergabe haben, kommt es zu reichlich Fehlern und Fehlpässen und zum Schluss zur Frustration.
Klarer Fall: Das Stellungsspiel und die Ballannahme und Ballweitergabe müssen verbessert werden.
Das geht allerdings nicht von heute auf morgen, sondern benötigt Zeit. -
Oder anders gesagt: Hochmut kommt vor dem Fall
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Eines steht fest, wer Bayerndussel mit Qualität und Leistung vertauscht, wie Trainer, Aufsichtsrat und andere es zur Zeit bei Bayern München machen, ist entweder blind, oder täuscht sich und andere bewusst.
So etwas funktioniert immer nur solange man das Glück gepachtet hat. Eines allerdings ist sicher, mit Glück allein, wird Bayern München, in dieser Saison nicht Meister. Entweder sie berappeln sich, oder einige Teams, werden ihnen noch in sehr schmerzhafter Weise aufzeigen, das ihre besten Zeiten vorbei sind.
Abgerechnet wird immer zum Schluss. Könnte gut sein das diese Aussage des FC Bayern München in dieser Saison nach hinten los geht. Gründe dafür gibt es genug. Ich empfehle auch den Bayern immer erst im eigenen Stall zu säubern, bevor man glaubt über anderen milde lächeln zu können. -
@ Andre
Es ist sicherlich richtig das ein Bundestrainer sich die Spieler nach seiner Vorstellung aussuchen kann, aber auch er kann nur aus den vorhandenen Möglichkeiten wählen.
Spielertypen wie Gerd Müller, Franz Beckenbauer, Günter Netzer, Uwe Seeler, Ballack, Overath u.v.m. sind einmalig. Sie lassen sich weder kopieren und sind absolute Unikate.
Von der Qualität und Klasse dieser Spieler wirst weder du noch irgend jemand anderes 11-15 Spieler in der aktuellen Zeitspanne finden.
@ alle
Es sollte alle mal überlegen wie sich Individualisten wie sie oben aufgeführt wurden und ein einheitliches Spielsystem zusammenbringen lassen. Aus meiner Sicht geht das nämlich nicht mit zunehmender Anzahl an Genies nicht. Entweder Zauberkünstler, oder ein einheitliches System. Und genau das ist der aktuelle Knackpunkt.
Aus meiner Sicht gibt es zu viele Spieler die rennen und ackern können, aber leider zu wenige die mit nicht vorhersebaren Aktionen, Gegner und Zuschauer überraschen. Das liegt sicherlich zu großen Teil am aktuellen Konzept.
Beispiel: von Podolski wird bei Bayern München erwartet das er alles macht. Nach hinten arbeiten, für andere Vorbereiten, selber den Abschluss suchen. Was viele vergessen: alles geht nicht, entweder kreativ nach vorn, oder sicher nach hinten absichern.
Meine Philosophie ist es solche Spieler von der Deckungsarbeit zu entlasten, damit sie alle Kraft und Energie in die Überraschungen nach vorn investieren können. Das bedeutet das andere die Drecksarbeiten übernehmen müssen.
Da dies aber nicht zum Konzept der meisten zur Zeit past, wird den vorhandenen Spielern diese Kreativität aberzogen bzw. sie finden sich wie Podolski, trotz erwiesener Klasse, auf der Auswechselbank wieder.
In diesem Sinne ....
Die eierlegende Wollmichsau werden wir mit dem vorhandenen Konzepten nicht bekommen. Sie sind viel zu starr und unflexibel. -
Bei den Münchenern gibt es erheblich mehr Probleme, als viel wahrhaben wollen. Mit Wechselgedanken beschäftigt sich nicht nur Podolski, sondern weitere Hochkaräter innerhalb des Teams.
Lest doch mal den beigefügten Artikel und denkt mal darüber nach nach. Viel Spaß dabei, vor allem denen die nicht unbedingt Fans des FC Bayern München sind.
MÜNCHNER 'TZ' MIT EXKLUSIVINTERVIEW
FC Bayern München: Uli Hoeneß verneint Wechsel von Podolski und Kroos
Am Tag nachdem der ‘Kicker’ eine Liste von abwanderungswilligen Spielern des FC Bayern in Umlauf gebracht hat, reagierte der Manager des FC Bayern München in einem Exklusivinterview mit der Münchner tz pikiert: Sowohl ein Wechsel von Lukas Podolski als auch von Toni Kroos im Winter sind demnach ausgeschlossen, auch wenn eine kleine Restmöglichkeit im schnelllebigen Fußballgeschäft natürlich immer besteht.
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Doch Hoeneß ist ein alter Kenner des Geschäfts und schränkt schon einmal vorsorglich ein: "Was zu Beginn des Transferfensters am 1. Januar ist, kann ich jetzt natürlich noch nicht sagen, aber derzeit ist ein Ausleihgeschäft von Toni (Kroos) kein Thema." Doch damit begeht der Bayern-Manager einen heiklen Grat. Denn einerseits will Hoeneß, die Kicker-Meldung vom gestrigen Montag nicht einfach so im Raum stehen lassen, andererseits klingt ein klares Dementi dann doch etwas anders. Schließlich weiß die Seele des FC Bayern um die manchmal Schwindel erregende Schnelllebigkeit des Fußballgeschäfts von heute.
Doch aus dem Interview mit der tz wird zumindest klar, dass Hoeneß keine Schwächung der Mannschaft im Winter zulassen wird. Zum nicht enden wollendem Thema um Podolski erklärte Hoeneß: „Wir haben immer gesagt: So lange wir keine Alternative haben, beschäftigen wir uns mit einem Wechsel gar nicht. Und wir haben derzeit keine Alternative!" Deswegen werde momentan weder mit dem Stürmer noch dessen Berater Kon Schramm über diese Thematik gesprochen. Ohnehin ist Hoeneß das Thema langsam aber sicher leid. Ihn ärgert, dass in der bunten Münchner Medienlandschaft mehr über die Personalie Podolski geschrieben wird, als über die Auferstehung des FC Bayern München und die grandiose Aufholjagd der Münchner in der Liga.
Anders liegt der Fall bei Toni Kroos. Nachdem dessen Vater angeblich bereits um ein Gespräch noch vor Weihnachten mit den Bayern-Verantwortlichen gebeten haben soll, scheint die Unzufriedenheit der gesamten Familie für einen Wechsel zu sprechen. Doch Hoeness sieht eine andere Alternative: „Er muss einfach besser sein. Als ich mit 18 zu Bayern kam, da musste ich auch gegen Nationalspieler antreten. Die habe ich nach und nach alle weggeputzt. Und mit 20 war ich selber Nationalspieler." Außerdem müsse ein Leihgeschäft nicht notwendigerweise eine Verbesserung für den erst 18-Jährigen bedeuten: „Jedes Trainingsspiel bei Bayern bringt ihm mehr als ein Ligaspiel bei einer mittelmäßigen Mannschaft, wo er vielleicht jede Woche hoch verliert."
Interessanterweise hat sich Hoeneß in jenem Interview nur ganz kurz zu den anderen fraglichen Personalien geäußert. Auf einen möglichen Verbleib von Daniel van Buyten auch über das Saisonende hinaus ging der Manager gar nicht ein, ob es bald Vertragsverhandlungen mit Mark van Bommel gibt, ist ebenfalls unklar. Nur soviel ist klar: Erst in der Weihnachtszeit sollen die Personalplanungen bei den Münchner langsam weiter vorangetrieben werden. Die Priorität hat dabei zunächst der Verbleib des möglicherweise abwanderungswilligen Bastian Schweinsteiger. Wenn diese Personalie gelöst ist, könnten auch für Zè Roberto und Mark van Bommel Vertragsverhandlungen folgen.
Doch sollte an dem gestrigen Bericht des ‚Kicker‘ doch mehr dran sein, als Hoeneß heute zugeben wollte, könnten die Münchner vor einem zweiten großen Schnitt innerhalb des Kaders nach 2007 stehen. Damals beackerten die Bayern mit Rekordsummen den Transfermarkt, am Ende kamen mit Franck Ribèry, Luca Toni und Miro Klose drei echte Hochkaräter an die Säbenerstraße. Interessenten für die angeblich auszumusternden Spieler gibt es auch schon genug, zumindest wenn es nach der Bild-Zeitung geht: Mark van Bommel könnte demnach in der kommenden Saison für Schalke 04 auflaufen, für Toni Kroos und Podolski sollen ebenfalls bereits mehrere Vereine Schlange stehen.
Doch wie seriös diese Meldung ist, bleibt bis zum nächsten Hoeneß-Interview mit einem halbherzigen Dementi und jeder Menge offener Hintertüren erstmal fraglich. -
Wenn das alles so einfach wäre.
Es gibt nicht das einzig wahre System. Wer das behauptet, ist bereits auf dem Holzweg. Jeder soll bzw. muss das spielen wozu er das entsprechende Personal hat.
Am besten ist es immer, wenn man über die optimale Mischung verfügt. Aber für welches Team trifft das schon zu?
Fußball ist dynamisch und entwickelt sich nicht linear (gerade), sondern macht ständig nicht vorhersebare Schwankungen (Wellenbewegungen) durch. Wer heute sagt, das Konzept Hoffenheim (Offensive pur) ist das optimale, täuscht sich genauso im Konzept Köln (defensive pur).
Da flackern mal kurzfristig ein paar Lichter auf und schon sprechen andere, von dem System schlechthin. Abwarten, den meistens kommt es anders als man denkt. Will heißen, das die Teams, die jetzt noch gelobt werden, unter Umständen im nächsten bereits mit dem gleichen System die größten Probleme haben könnten. Warum?
Weil andere Teams sich mit der Zeit auf diese Systeme einstellen und die vorhandenen Schwächen gnadenlos aufdecken werden. -
Wir reden hier über ein Luxusproblem, welches die Natio hat.
Ist doch völlig egal ob Adler oder Neuer oder sonstwer im Tor steht. Wichtig ist doch das wir über so viele ausgezeichnete Torwarte verfügen, das man ehr von der Qual der Wahl sprechen kann. Andere Länder beneiden uns sicherlich um dieses Problem
.
Wenn man über mehrere gute Torwarte verfügt, muss man sich nicht direkt festlegen. Ich jedenfalls würde alle in ihrer Entwicklung verfolgen und je nach gezeigten Leistungen bedingt rotieren. Oder anders gesagt, bis zu einer endgültigen Entscheidung würden bei mir alle immer wieder ihre Chance bekommen sich zu beweisen.
Wer hat denn gesagt das man sich bei Torhütern unbedingt festlegen muss? Das macht man bei Feldspielern doch auch nicht immer. -
Podolski kann im Winter gehen
Lukas Podolski fühlt sich in München nicht wohl
Da wird sich Lukas Podolski aber freuen. Nach Informationen des Fachmagazins "kicker" kann der Nationalspieler den FC Bayern München in der Winterpause verlassen. Darüber sei man sich im Vorstand des deutschen Rekordmeisters einig. Stimmen müsse allerdings die Ablöse, heißt es im "kicker" weiter. Insider gehen davon aus, dass man beim FC Bayern bei einem Angebot von mindestens 10 Millionen Euro dem Podolski-Transfer zustimmen würde. Genau diese Summe hatten die Münchner im Sommer 2006 an den 1. FC Köln überwiesen.
(Quelle: Fussball.de)
Bei dem Durcheinander in München hätte ich auch keine Lust mehr. Weiß da die linke, was die rechte macht? Wer hat da eigentlich das sagen? Rummenigge oder Hoeneß?
Die sollten erst miteinander sprechen bevor sie an die Presse gehen.
Zusage / Absage / Gesagt / nicht gesagt / Darstellung / Gegendarstellung
Oder liegt es mal wieder an der Presse, die immer alles falsch versteht?
Komisch, ist er jetzt aus Münchener Sicht nicht mehr als zu leicht empfunden?
Fakt ist die Chemie zwischen den Parteien stimmt nicht. Und wenn sie nicht stimmt sollte man Entscheidungen treffen Hop oder Top. So wie die Dinge im Moment angegangen werden, löst man ein vorhandenes Problem jedenfalls nicht.
Dabei verlieren alle Beteiligten ihr Gesicht und ihr Ansehen. -
Das Bayern gern große Sprüche raushaut, wissen wir alle.
Sprüche ist eines, die Umsetzung der Sprüche eine andere. Zumindest im Falle Podolski hat die Bayern-Philosophie nicht besonders gut funktioniert. Und da Klose nun auch schon lange nicht mehr das ist, was einige Wünschen, benötigen die Bayern auch weiterhin viel, viel Glück, um z.B. Teams wie Schalke 04 zu schlagen. Wer das anderes sieht, sollte mal die rote Bayern-Brille abnehmen, und anfangen etwas kritischer hinterfragen.
Und Glück und große Spruchen sind auf Dauer etwas wenig, um die aufmüpfigen anderen Vereine (Bundesliga und CL) auf Distanz zu halten. Bayern München sollte sich er einmal
Aber warten wir´s ab und lassen uns überraschen -
So leicht ist der gar nicht in der Nationalmannschaft!
Zumindest spielt er dort regelmäßig, erfolgreich Fußball, oder zweifelt das jemand in Bayern an?
Wenn er dort so erfolgreich ist, warum ist es bei den Münchenern nur noch ein Schatten seiner selbst?
Wieso schafft es der Verein (Vorstand, Trainer, Presse etc.) nicht, ein solches Talent zu integrieren.? Liegt es an der "mir sein mir" Mentalität?
Kann es denn nicht auch sein, das es an der etwas anderen Kultur und Vorgehensweise bei den Münchenern liegt? Oder müssen nun auch die Bayern (Uli, Franz und Karl) erkennen, das sich nicht alle, alles gefallen lassen?
Fakt ist jedenfalls, das nicht Geld die Tore schießt, sondern motivierte Fußballer. -
Da sieht man mal wieder, wie gefährlich es ist pauschal etwas zu behaupten bzw. wenn es von einigen so verstanden wird.
Ich jedenfalls kann für unsere Region Köln/Leverkusen behaupten, das entsprechende Vereine nicht zum Mittel von überhartem Köpereinsatz neigen. Sie machen es, wie es andere auch machen. Was ist daran falsch körperlich dagegen zu halten bzw. sich ihm Rahmen der Regeln zu wehren?
Unabhängig davon wird auf Spielkultur größten Wert gelegt. Da spielen keine Klopper und Tretter. Ich jedenfalls bin mir sicher, das weder Fouls noch Unfairness geschult wird. Dieses Gefühl hat man zumindest, wenn man hier einige Kommentare ließt. Es gibt sicherlich einiges, was etwas ältere ehr als Cleverness werten würden, wenn sie zu entsprechenden Mitteln greifen.
Für mich jedenfalls gibt es einen erheblichen Unterschied zwischen korrektem, fairem Körpereinsatz und überhartem, bewusstem Foulspiel. Ja, auch in der E-, und D-Jugend. Natürlich ist es schöner wenn man sich ausschließlich auf das Schönspielen (Pass- und Kombinationsspiel) konzentrieren könnte, aber das lassen eben nicht alle Gegner zu. Oft sind es die spielerisch unterlegenen Teams, die mit einer gewissen Härte versuchen, die Techniker aus dem Rhytmus zu bringen. Ich zumindest erwarte, das sich meine Spielerinnen in solchen Situationen nicht den "Schneid" abkaufen lassen und sich zumindest im erforderlichem Rahmen wehrt.
Das wird nicht trainiert, ist aber bedauerlicher Weise in einigen Situationen, aufgrund der Spielweise des Gegners erforderlich. -
Laut Vorstand von Bayern München darf Podolski zur Winterpause gehen. Voraussetzung ist, das 10 Millionen gezahlt werden
Was erkennen wir an diesem Beispiel? -
Über diese Zahlen sollten sich die extrem Fußballbegeisterten nachdenken!!!
Oder anders gesagt: "Viel hilft nicht immer viel", sondern kann sogar mehr schaden als nutzen -
3 Trainingseinheiten in der Woche für E-Junioren sind im Prinzip nicht zuviel.
Allerdings würde ich empfehlen, nur 2 Trainingseinheiten je Woche als Voraussetzung für die Spiele am Wochenende, einzufordern.
Das bedeutet wer weniger als zweimal die Woche trainiert, kann nicht mit einem festen Stammplatz in der Mannschaft rechnen, weil andere eben etwas mehr trainieren und sich dadurch durchaus auch das Recht auf ihre eigenen Einsätze erarbeiten.
Es mag ja sein, das einige Kinder auch an 5 oder 6 Tagen die Woche aus Eigenmotivation gern trainieren oder spielen, aber es gibt auch Kinder, die sicherlich auch das Recht auf z.B. ein zweites Parrallhobby (Musik, Reiten, Leichtatlehtik etc.) Familienaktivitäten, pflege ihrer Freundschaften, Nachhilfeunterricht, Besuchsrechte bei ihren nicht mehr im Haushalt lebenden Vätern etc. haben.
Wer das nicht berücksichtigt, muss sich nicht wundern, wenn Kinder mit fortlaufendem Alter mit dem Fußball aufgrund zu hoher Anforderungen (das wären 4 von 7 Tagen in einer Woche!!! = ca. 60% aller Tage) aufhören.
3 x Training
1 x Spiel
