Beiträge von bcefferen

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    In der Halle würde ich ein 2-2 System empfehlen, wobei hier nicht wirklich das ganze als Festes zu berücksichtigen ist, da die Spiele teilweise sehr dynamisch sind.

    Gerade in der Halle ist die Verlagerung und das Umschalten von Verteidigung auf Angriff so schnell, das alle Spieler nach vorn und nach hinten arbeiten müssen.

    Deshalb sollte man das 2-2 System nur als Tendenz sehen. So sollte aus meiner Sicht im Angriff und in der Verteidigung sich immer mindesten 3 Spieler aktiv einschalten und der 4. immer in Bereitschaft (je nach Qualität des Gegners) nach vorn oder nach hinten arbeiten.

    Jedes zu starres System ist zumindest in der Halle zum scheitern verurteilt.

    Warum? Weil es nach einem knappen Rückstand, einen Zeitpunkt gibt, wo das eigene Team gezwungen ist, alles oder nichts zu spielen, oder aber einen kleinen Vorsprung über die Zeit bringen muss.

    Natürlich sollte Fußball Spaß machen. Das ist eine Grundvoraussetzung im Kinderfußball.

    Aber macht es Spaß, weil es ein Motto gibt, oder macht es Spaß weil, es eine gute interne Stimmung gibt, weil ein "wir" Gefühl vermittelt wird, weil der Zusammenhalt und Freundschaften vertieft werden, weil man in der Persönlichkeit durch gemeinsame Siege und Niederlagen wächst, weil andere die eigenen Schwächen ausgleichen, weil man sich ergänzt etc.?

    Natürlich kann man dafür ein Motto nehmen, aber es es ist eigentlich gar nicht erforderlich, wenn man den Spaß und den erforderlichen Ernst verbindet.
    Wenn es ein Motto geben sollte, wäre es meiner Meinung angebracht dieses auf die soziale Komponente zu legen. Und da würde ich folgenden Spruch vorschlagen:

    "Einer für alle, alle für einen". Der kommt zwar im Original nicht aus dem Fußball, aber er trifft genau den Punkt den ich meine.

    - Der Bessere setzt sich für den noch nicht ganz so Guten ein
    - Der Stärkere für den Schwächeren
    - Der Schnellere für den etwas Langsameren
    - Der Intelligentere für den nicht ganz so schlauen
    - alle akzeptieren sich gegenseitig

    Wir müssen nicht alle dicke Freunde sein, aber wir akzeptieren die anderen so wie sie sind, mit allen Stärken und Schwächen, und versuchen sie soweit wie es geht, "als Team", auszugleichen. Das ist meine Philosophie. Die gute Chemie innerhalb der Mannschaft, und die persönliche Weiterenwicklung der einzelnen Spieler sind die wesentlichsten Punkte, denen erheblich mehr Beachtung geschenkt werden sollte, als reines Ergebnissdenken, welches von viel zu vielen Trainer und Eltern vorgelebt wird.

    Denn Fußball ist ein Team-Sport. Und nur wenn alle zusammen halten und gemeinsam an einem Strang ziehen, wird es den gemeinsamen Erfolg geben.
    Das ist der Unterschied zwischen guten und sehr guten Mannschaften. Es handelt sich um ein Team, wo einer für den anderen eintritt und dort hilft wo es erforderlich ist.

    Fußball ist erheblich mehr als Sport. Er könnte und sollte allen die Möglichkeit geben die teilweise verloren gegangenen Werte zumindest der Jugend wieder zu vermitteln.

    Zusammenhalt
    Soziale Kompetenz
    Teamfähigkeit
    Toleranz bzw. vorurteilsfreies Denken gegenüber unbekanntem und andersartigem (Religionen, andere sozial Schichten etc.)
    Kompromisse einzugehen bzw. vorzuschlagen
    Problemlösungen durch Gespräche und nicht durch Gewalt etc.

    Nein, mit einem Motto kann ich nicht dienen.

    Es gibt Trainingsziele die zu Beginn der jeweiligen Saison festgelegt werden, das ist alles!

    Fußball ist keine Show, in der ich etwas anpreisen muss, sondern es geht darum die Leistung der Kinder altersgerecht weiter zu entwickeln.



    Ich bin immer wieder überrascht wie viele Mannschaften mit Kampfkraft (übertriebene Härte), List (Elfmeterschinden etc.) und Tücke (Manipulation durch eigene oder bekannte Schiedsrichter, Passbetrug etc.) versuchen Spiele zu gewinnen, ohne ausreichend dafür zu sorgen, das sich ihr eigenes Team spielerisch so weiter entwickelt, das sie die Spiele von selbst gewinnen.

    Warum nutzen einige ihre Kraft und Energie dafür andere zu betrügen bzw. zu verletzen, aber nicht dafür die eigenen Kids optimal spielerisch weiter zu bringen?

    Mir fällt es deshalb auf, weil ich sehr viele Spiele beobachte, um Spielerinnen zu sichten und die Qualität der meisten Mannschaften in unserer Region einschätzen zu können.

    Die soziale Kompetenz und Sozialverhalten der Spieler sind immer wieder Thema innerhalb der Mannschaften. Immer mehr Spieler neigen zu Auffälligkeiten (Gewaltbereitschaft, Rücksichtslosigkeit, Besserwisserei, Arroganz und Überheblichkeit) gegenüber dem eigenen Team und dem Gegner (bewusstes Foulspiel, Beleidigungen etc.)

    Trainern sind daher immer mehr gezwungen auf diese Kinder einzuwirken. Eine spezielle Ausbildung dafür gibt es allerdings nicht. Fakt ist, das immer mehr Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder versagen. Fakt ist ebenfalls das Trainer keine Sozialarbeiter sind.

    Was muss passieren, damit die Entwicklung gestoppt wird?

    Da stellt sich die Frage warum Ballack sich nicht cleverer verhält. Den Intellekt dazu hat er.

    Fakt ist, das dieses neu aufflammende Thema niemandem wirklich nützt. Dem DFB nicht, Löw nicht und Ballack auch nicht.

    Eigentlich hat er nicht viel gesagt, außer das er alle etwas wachrütteln will bzw. wollte, und dem Thema zu viel Beachtung geschenkt wird. Das er damit noch einmal an die Presse geht ist eine Dummheit, die eine erforderliche Reaktion von Seiten Löws geradezu herausfordert.

    Ich bin mal gespannt welche Konsequenz im nun aktivierten zweiten Akte von Löw und DFB folgt.

    @ Holler

    Wer Erfolg hat, hat immer Neider. Hoffenheim hat Erfolg und somit ist Neid vorprogrammiert. Letztlich ist es die Art der Neider, die gezeigten Leistungen, zu bestätigen, Für mich ist deshalb Neid die höchste Anerkennung.

    Das schlimme ist nur, das sich die meisten Menschen darüber nicht bewusst sind.

    Die Sache ist doch offensichtlich.

    Entweder es wird gehandelt, oder ihr seht zu wie das Team von innen zerstört wird. Denn nichts anderes passiert.

    Es mag sein, das ein Spieler über außergewöhnliche spielerischen Fähigkeiten verfügt, aber was nutzt es wenn er über absolut keine soziale Kompetenz verfügt. Fakt ist Fußball ist ein Team-Sport. Und da er offensichtlich nicht teamfähig ist, muss eingeschritten und gehandelt werden.
    Die hier vorgeschlagenen Maßnahmen reichen in der Regel völlig aus, um diese Spezis wieder in die Spur zu bringen. Mag sich hart anhören, aber nur wer sich in aussichtslosen Fällen von entsprechenden Spielern trennt, hat die Chance auf ein richtiges Team.

    Somit hat jeder die eigene Wahl, entweder handeln und diese Kids in die Spur bringen, oder Leiter eines Haufen zu sein, wo man zuguckt wie ein Kind die eigene Mannschaft herunter zieht, und ggf. dafür sorgt, das andere die Mannschaft verlassen.

    Das ist ein Vorgang, bei dem es um die Würde des Menschen geht.

    Mag sein, das einige Jugendliche es nicht wirklich verstehen, was sie da wirklich gemacht haben. Es handelt sich um eine bewusste Erniedrigung eines anderen Menschen. Und das nicht weil es ernsthafte Gründe (Krieg, Gefahr im Verzug etc.) dafür gab, sondern weil es ihnen Spaß gemacht hat, und und sie es lustig finden.

    Sorry, es gibt Grenzen, da ist es vorbei mit dem Spaß, weil diese Dinge viel zu Ernst sind, um darüber mit einem milden lächeln hinweg zu gehen. Auch die Entschuldigung das es sich um pubertierende Jugendliche handelt, greift hier nicht mehr. Wer nicht konsequent solche Dinge mit dem erforderlichen Druck und entsprechender Härte bestraft, der muss sich nicht wundern wenn ihn Jugendliche nicht mehr ernst nehmen.

    Denn eines ist klar wie Klosbrühe, diese Kinder schreien förmlich nach Grenzen, die ihnen wahrscheinlich bisher nicht ausreichend gesetzt wurden. Denn sie testen ihre Grenzen aus. Und hier ist wohl eindeutig eine für alle offensichtliche Grenze weit überschritten worden.

    Deshalb ist eine Strafe obligatorisch. Sie sollte so hart sein, das sie sich ihr ganzes Leben darin erinnern, aber nicht so hart, das sie den Verein verlassen.

    Zusätzlich wäre ein Gesräch im Beisein der entsprechenden Eltern erforderlich, die unter Umständen gar nichts von den Aktionen ihrer Kinder wissen.

    Als erstes wird der Staffelleiter das Spiel sicherlich werten, da es abgebrochen wurde. Falls es keinen berechtigten Protest gibt, wird das so werten, als wenn es einen offiziellen Schiedsrichter gegeben hätte.

    Ist immer das gleiche. Keiner verliert gerne und Schuld haben immer die anderen.

    Anstatt sich mit seiner Mannschaft auseinander zu setzen, wird hier sehr bewusst dem Gegner die Schuld für das eigene versagen gegeben. Nur so viel, an einer einzigen Situation wird kein Spiel entschieden, vor allem nicht wenn die eigenen Spieler übermotiviert sind, das sie wie Holzfäller zur Sache gehen. Für mich jedenfalls gibt es immer einen kausalen Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung.
    Daum und die Kölner tuen sehr gut daran an sich zu arbeiten und nicht andere für ihr versagen verantwortlich zu machen.

    Das ganze hat nichts spezielles mit Hoffenheim zu tun. Außer das sie sich bei vielen mit ihrer Art und Weise Fußball zu spielen, in die Herzen der Menschen gespielt haben.


    @ Chefcoach

    vergiss es, ich jedenfalls mache unter solchen Sachen einen Schlussstrich. Denn mir ist es einfach zu blöd, wenn Menschen sich immer nur das herauspicken was ihnen gefällt, und unliebsame Hinweise als nicht zielführend werten. Hat für mich etwas Von Scheuklappenmentalität bzw. Beratungsresistenz. Aber wie bereits gesagt, die Sache ist für mich damit erledigt. Punkt, Ende.

    @ Holler

    genau das ist es, was Chris ja selbst meint.

    Ab einer gewissen Größe bzw. bisherigen Leistungsfähigkeit, verselbstständigen sich gewisse Dinge. Dazu gehört, das bestimmte Altersjahrgänge in bestimmten Leistungsklassen vertreten sein müssen. Das wird sogar vorher von der Jugendleitung so vorgegeben.

    Fakt ist, wer diese Vorgaben nicht erfüllt wird ersetzt. Das gilt für Spieler und Trainer.

    Und da haben wir wieder die Diskussion zwischen theoretischem Wissen und der Realität der Praxis.
    Letztlich wissen das alle, besonders die ganz oben, in den Großvereinen, beim DFB etc.. Denn genau dort ist das Ergebnisdenken doch besonders ausgeprägt. Anders sind die aktuellen Aussagen von Sammer und Co. nicht anders zu deuten.

    Es ist halt wie im wahrem leben, Wasser predigen und möglichst selbst Sekt trinken. In diesem Sinne ...

    Hintergrund dafür ist ganz einfach das Menschen die eine bestimmte Stufe erreicht haben, diese Stufe so lange wie möglichst beibehalten, oder noch ausbauen wollen. Dabei spielt es für die meisten keine Rolle ob mit fairen oder unfairen Mitteln. Das machen sich Verhaltensmuster bemerkbar, auf die Menschen von der Natur programmiert wurden. Sie verteidigen ihre Position innerhalb der Hirachie.
    Hört sich blöd an, aber da ist der Mensch bis heute innerhalb der Evolution nicht weiter gekommen als viele Tiere, die ebenfalls ständig um die Hirachie innerhalb ihres Rudel kämpfen müssen.

    Schwierig, schwierig

    als erstes denke ich, das Integration nur möglich ist, wenn sie von beiden Seiten ernsthaft gewollt ist. Eine Integration wo nur eine Seite das wünscht, kann und wird nie funktionieren.

    Es irritiert mich, das ein Gespräch mit dem/den Verantwortlichen in der Jugendeinrichtung keinen Sinn machen soll. Oft verfügen sie über ausgebildete Psychologen, die durchaus Einfluss auf die Handlungen dieser Kinder haben. Sie können dir und das Team nicht nur eine Prognose geben, sondern durchaus ein eigenes Interesse haben euch zu unterstützen.
    Was machen wir alle, wenn wir mal nicht zu den Kindern durchdringen? Richtig, wir sprechen mit den Eltern!

    Ich kenne ein vergleichbares Kinder aus eigener Erfahrung. Zumindest in unserem Fall wird sehr gut mit der zuständigen Betreuerin, die gleichzeitig Psychologin ist, zusammen gearbeitet. Eines könnt ihr mir glauben, dort besteht ein sehr großes Interesse daran, das diese Kinder möglichst viel Kontakt zu einem normalen Umfeld (wer oder was ist schon normal ;) ) haben. Besonders diese Kinder schreien innerlich nach Grenzen, die ihnen aufgezeigt werden müssen, weil es sonst, wie in eurem Fall eskaliert. Wie und wo diese Grenzen, gemeinsam mit der Jugendeinrichtung gezogen werden, würde ich gemeinsam mit dem Betreuer dieser Kinder besprechen. Erst einmal inoffiziell, und dann unter Einbindung der beiden Spezis. Denn nur wer gemeinsam an einem Strang zieht kann zum gemeinsamem Erfolg kommen.

    Da ich das Problem lösen muss, absolute Neueinsteigerinnen (2) und nicht so gut ausgebildete zu uns gewechselte Spielerinnen (4) in das Team einzubinden, bin ich dazu übergegangen Testspiele mit diesen schwächeren Spielerinnen als 7-er Mannschaft aus zu tragen.

    Dabei ist mir aufgefallen, das ganz viele 7-er Mannschaften, über ein schlechte Pass- und Kombinationsvermögen verfügen. Die meisten hauen die Bälle hinten raus, ohne spielerisch das Mittelfeld zu überbrücken. Die entsprechenden Bälle werden dann von einem oder zwei schnellen Stürmer genutzt. Ansonsten stehe sie mit möglichst vielen Spielerinnen hinten drin und dreschen alles weg. Viele Teams kompensieren die spielerischen Nachteile zusätzlich durch überhartes Spiel. Sorry, das mag ja in dieser Klasse erfolgreich sein, hat aus meiner Sich nicht viel mit Fußball zu tun. Ich jedenfalls nenne es "bolzen", um es vom spielerischen abzugrenzen.

    Ich muss dir ehrlich sagen, meine Mädels verlieren des öfteren gegen solche Teams. Das liegt daran das ich darauf bestehe das mit Abwehr, Mittelfeld und Sturm gespielt wird bzw. das ich auf ein möglich schnelles Pass- und Kombinationsspiel bestehe. Anfangs waren sie sauer darauf nicht so spielen zu dürfen wie die anderen, aber seitdem sie aufgrund ihrer Entwicklung immer mehr Spielzeiten auch in der 11-er Mannschaft erhalten, weil sie sich spielerisch entwickelt haben, wissen auch sie wie wichtig eine gute Ballannahme und das Pass- und Kombinationsspiel ist.

    Wir sprechen doch über Fußball, oder doch ehr über das "bolzen"?

    @ Chefcoach

    du hast nach Meinungen gefragt und setzt dich leider nicht ernsthaft mit den gegeben Antworten auseinander, weil sie dir anscheinend nicht gefallen.
    Es ist deine Sache, ob du Ratschläge annimmst, oder nicht. Ich habe weder etwas in den falschen Hals bekommen, noch würde ich dir persönlich etwas unterstellen.

    Entweder deine Beschreibungen (fehlende Technik und Ballsicherheit) treffen nicht zu, oder ich habe etwas verpasst. Wer wie du behauptet, das dein Team als 7-er Mannschaft guten Fußball zeigt, aber als 11-er Mannschaft kollektiv völlig versagt, dem muss ich antworten da passt etwas nicht richtig zusammen.

    Du stehst wie Holler es sehr schön beschrieben hast, vor der Entscheidung Erwachsenentraining und Taktik auf Kinder zu übertragen, oder davor den Kindern altersgerecht das Fußball spielen von Grund auf beizubringen.

    Ich jedenfalls würde mich freuen, wenn du im Interesse der Kinder noch einmal in dich gehst, und mal über die eine oder andere Aussage bzw. den Spielaufbau deines Teams mal wertfrei analysierst.

    Denn eines ist sicher, wer wirklich Fußball spielen kann, kann es nicht nur auf dem Kleinfeld oder der Halle. Eigentlich ist das Großfeld nur die Aneinanderreihung vieler Aktionen, die auch im Kleinfeld genutzt werden. Der einzige Unterschied ist die Distanz für Pässe, Flanken und das Freilaufen.

    Ich sage dazu nur Vorbildfunktion und vorgelebte Werte!

    Das gilt für nicht nur für die Trainer, sondern auch für Eltern und alle anderen die Kinder betreuen und fördern wollen.

    Leider bemerken wird, das gerade bei der Vorbildfunktion und den Werten ein deutlicher Verfall innerhalb der Gesellschaft, stattgefunden hat. Während die einen noch Versuchen die damit vorhandenen Probleme schön zu reden, erleben die anderen diese Auswirkung hautnah.

    Hier fehlte bisher die Konsequenz, die in solchen Fällen erforderlich ist. Freisetzen der Oberchaoten!!!

    Es wurde geredet und geredet, auch mal jemand auf die Bank verbannt, aber bisher wurde kein Spieler ernsthaft bestraft, da der Kader ansonsten gefährdet wäre. Die Kinder/Jugendlichen merken sehr genau das man trotz Unzufriedenheit auf sie angewiesen ist. Und so lange sie das erkennen hast du keine Chance, weil sie dich nicht wirklich ernst nehmen. Das werden sie erst machen, wenn du knallhart mit Vorwarnung reagierst.
    Will heißen, das du vorher ankündigst, das der-, oder diejenigen, die sich im nächsten Spiel zu Disziplinlosigkeiten hinreißen lassen, sich sofort eine andere Mannschaft bez. einen neuen Verein suchen können.
    Das hättest du meiner Meinung nach bereits viel früher machen müssen.

    Mag sein, das du/ihr damit einen oder zwei Spieler verlieren würdest, aber der Rest würde die Botschaft sicherlich verstehen und die Mannschaft würde erhalten bleiben. Zwar dezimiert, aber existent.
    Handelst du nicht, wird die Mannschaft von innen explodieren, oder richtig ausgedrückt implodieren, da sie dabei ist sich selbst zerstören. Und weil du das weiß, bist du aus Hilflosigkeit während des Spiels gegangen. Nur du selbst kannst beurteilen, ob du die Kraft hast, die erforderlichen Einschnitte vorzunehmen.