Beiträge von tobn

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    Die Kreisauswahl, Bezirksauswahl und Landesauswahl ist das bis zum Jahr 2002 praktizierte Modell. Die Kreisauswahl sollte lediglich für den DFB-Stützpunkt aufbauen.


    Aha, siehst du, da merkt man mal wieder, dass ich erst gemeinsam mit meinem Filius nach dem Sommermärchen in den organisierten Fußballsport eingetreten bin. Allerdings gibt es bei uns, wie gesagt, auch eine D-Auswahl. Wieso, weshalb, warum kann ich nicht sagen. In nächster Zeit werde ich mich aber darüber schlau machen.


    Es gibt sogar Trainer, die in beiden Bereichen tätig sind, weshalb sie sich schon mal terminlich nicht überschneiden können.


    Sie tun es bei uns aber. Die nächsten Termine der D-Juniorenauswahl sind: 2.9., 16.9., 30.9., 7.10., 31.10., 8.11. Im September alles montags, danach allerdings nicht mehr. Ich glaube, hier bei uns laufen die Auswahlen und der Stützpunkt eher nebeneinander her, als dass es da eine Zusammenarbeit gäbe. Aber das ist nur mein Eindruck.


    Die Bezirksauswahl wurde nach Einführung des DFB-Stützpunkts gestrichen.


    Ah ja, vielleicht gibt es die dann auch hier gar nicht. Ich hatte das einfach angenommen, da es ja ab der C offenbar keine Kreisauswahlen mehr gibt und ich einfach erwartet hätte, dass es zwischen der Landesauswahl und der Kreisauswahl noch eine Abstufung gibt.


    Die Landesauswahl ist geblieben. Hier treffen sich die Besten 1 x jährlich, wo sie den DFB-Junioren/innnen Nationaltrainern präsentiert werden.


    Aha. Und wer legt fest, wer in die Landesauswahl kommt? Da es in jedem Kreis einen Stützpunkt gibt und jeder Stützpunkt ein gutes Dutzend Spieler hat, kommen da doch einige zusammen, oder?


    Natürlich sind diese Trainer aus "Fleisch und Blut", sollten jedoch aufgrund ihrer fachlichen Qualitäten besonders geeignet sein. Seltsam ist allerdings, dass man vorort Eltern/Trainer anspricht. Denn dann machen sich diese Leute wohlmöglich Hoffnungen, die ggf. nicht erfüllt werden.


    Vom Sehen her kannten der Auswahltrainer und ich uns schon, wir haben uns vor dem Spiel schon locker unterhalten. Und er kannte die Gastmannschaft sowie deren Trainer sehr gut. Ich weiß nicht, ob er auch andere Eltern angesprochen hat. Vielleicht war das bei mir eine Ausnahme, da ich ja in diesem Fall sowohl Trainer als auch Vater bin.


    Eine Einladung zum Probetraining erfolgt normalerweise telefonisch oder schriftlich durch Kontaktaufnahme mit den Eltern.


    Er ließ am selben Tag auch noch eine E-Mail folgen.


    Nach Aufnahme ins Fördertraining wird dann der Heimaterein informiert.


    Unabhängig von dieser Begebenheit wird die Auswahl übrigens ein Freundschaftsspiel gegen unser Team durchführen, auf Betreiben des Auswahltrainers, mit dem Ziel der Sichtung für die Auswahl. Dem wurde in unserem Fall quasi vorgegriffen. Grundsätzlich habe ich ja auch nichts dagegen, dass einige unserer Spieler zusätzlich in der Auswahl spielen. Man muss es halt einordnen können und sich eben nicht falsche Hoffnungen machen. Deshalb betreibe ich ja u.a. hier Forschung. Und sollten noch andere unserer Spieler eingeladen werden, so werde ich auch den Kontakt zu ihren Eltern suchen.


    Weil das Fördertraining nicht den sozialen Zusammenhang im Heimatverein beieinträchtigen soll, wird es als zusätzliche Trainingseinheit angeboten. Der Entscheidung: ".. wer da hingehen möchte, soll da hingehen ...aber die Trainingstermine werden nicht angepaßt ..." zeugt m.E. von Desinteresse der Verantwortlichen für den eigenen Nachwuchsbereich!


    Naja, so war der Wortlaut sicher nicht. Die Stützpunktspieler sollten dem Stützpunkttraining die Priorität geben, so war die Aussage. Aber es sei organisatorisch nicht machbar, einen anderen Trainingstermin zu finden. Desinteresse kann man der verantwortlichen Jugendleitung nicht unterstellen, das wäre tatsächlich unzutreffend. Die Aufmerksamkeit ist aber vielleicht nicht ganz gleichmäßig verteilt und einige Protagonisten werden, wenn ich mich an Orwells "Die Farm der Tiere" anlehnen darf, auch etwas gleicher behandelt als andere.


    Was die Einstellung zu Stützpunkt und Auswahl anbelangt, so ist bei einigen Vereinsverantwortlichen, so mein Eindruck, das Hemd halt näher als die Hose, d.h. das Abschneiden der Vereinsmannschaft im Ringen um die Goldene Ananas ist unmittelbar wichtig, für die Perspektive der einzelnen Spieler sind diese hingegen eher selbst verantwortlich.

    Die Übungen und Spielformen finde ich nicht schlecht, aber es sind, wie von dir befürchtet, aus meiner Sicht für eine Trainingseinheit zu viele. Ich würde die 2. Spielform, vermutlich auch Treibball, zunächst mal nicht vorsehen, und vielleicht dann die 1. Übungsform vor der 1. Spielform durchzuführen, und letztere evtl. zunächst mit vier Mini- statt zwei Jugendtoren, da so auch die angreifende Mannschaft per gezieltem Flachpass verwertet. Dann könnte man in einem zweiten Durchgang ja die Jugendtore und Torhüter hinzu nehmen bzw. mit ihnen die Minitore ersetzen.


    Und wenn du doch feststellen solltest, dass du zu schnell mit diesem Programm fertig bist, hast du ja immer noch Treibball im Repertoire. Die DVD-Trainer-Spielform würde ich mir dann eher für ein anderes Training aufheben, da ich befürchte, dass man zu viel Zeit damit verliert, sie zu erklären, wenn die Kids das Konzept der neutralen Spieler noch nicht kennen. Es dauert ein bisschen, bis das verstanden ist.

    Ich habe aus unserer Gegend ein Update:

    • In der D-Junioren-Gruppenliga wird das Feld eingerückt, Richtmaß: 70 x 50 m. Nachdem es bei uns am vergangenen Wochenende Verwirrung und folglich ein wieder viel zu breites Feld gab, werden hoffentlich auch die Schiedsrichter über die korrekten Feldmaße informiert.
    • Im Kreis wird weiterhin über die volle Breite gespielt, Zuwiderhandlung wird, so mein Kenntnisstand, bestraft.


    Unsere Erfahrungen mit dem eingerückten Feld sind bisher positiv, es kommt uns viel besser vor. Ich bin mal gespannt, wie lange es dauert, bis der Kreis das auch einsieht..

    Ich würde eigentlich erwarten, dass die Trainer sich abstimmen, [...]


    Nach dem Spiel fragte mich der Auswahltrainer, ob er bereits am Stützpunkt o.ä. sei. Das kann natürlich eine einleitende Floskel gewesen sein, oder die Suche nach der Bestätigung seines Kenntnisstands. Oder aber er wusste es nicht, was nicht für eine unbedingt ganz enge Abstimmung zwischen Auswahl und Stützpunkt spräche.. Es wird hier aber gerade sehr spekulativ...


    [...] aber wenn Ihr das selbst entscheiden sollt, [...]


    Mal sehen, dazu muss sich ja auch erst noch das Interesse des Stützpunktes manifestieren. Vielleicht hatten die beiden Trainer sich ja auch schon besprochen, bevor der Auswahltrainer sich an mich wandte.


    [...] würde ich wie meine Vorredner zum DFB-Stützpunkt raten:
    - zusätzl. Training jede Woche


    Bis gestern dachte ich, dass auch die Auswahl wöchentlich trainiert. Das ist aber evtl. tatsächlich nicht der Fall..


    - geht offenbar auch noch in der C (Kreisauswahl hört mit Ende D auf, oder?)


    Es scheint zumindest so zu sein. Ich weiß nicht, ob es dann ab der C nur noch Regional- und Landesauswahlen gibt, es kommt mir aber gerade so vor..


    Ach ja, man muss wohl erst alle Altersstufen selbst durchlaufen haben, bevor man den richtigen Durchblick hat..


    Danke für die bisherigen Tipps. Wahrscheinlich wäre der Stützpunkt typischerweise die bessere Wahl, falls es sie geben sollte. Vielleicht kann er ja beides antesten, das werde ich, sollte es soweit kommen, mal fragen. Das Nebeneinander von Stützpunkt und Auswahl ist jedenfalls etwas verwirrend. Eine Frage, die mir dabei kam, ist, ob man in eine Regionalauswahl berufen werden kann, ohne vorher in einer Kreisauswahl gewesen zu sein. Und zwar rein akademisch und ganz unabhängig von meinem Sohn, seine Fußballer"karriere" haben wir noch nie geplant und das werden wir auch weiterhin nicht tun.

    Bei uns werden Vierjährige nicht weg geschickt, aber, soweit ich weiß, mit den Fünfjährigen zusammen bespaßt. Im Nachbarverein werden Vierjährige bereits "offiziell" aufgenommen. Mein eigener Sohn sowie seine Kumpels fingen damals, also vor sieben Jahren, mit fünf Jahren an, direkt nach dem Sommermärchen.

    Falls für deinen Sohn die Auswahlmöglichkeit besteht, würde ich den DFB-Stützpunkt bevorzugen. Denn dort ist die Trainerausbildung (mindestens C-Leistungssport-Lizenz) höher als bei der Kreisauswahl (C-Breitensport-Lizenz)! Man sollte sich jedoch vorher erkunden, denn auch bei der Kreisauswahl kann man auf sehr gut ausgebildete Trainer treffen!


    Sympathisch ist er jedenfalls, der Auswahltrainer. Über die Qualifikation beider kann ich aber nichts sagen. Wobei ja die rein formelle Qualifikation, d.h. diejenige in Form von Scheinen, nur ein allererster Hinweis auf die tatsächliche Eignung ist... Um das Gefühl zu haben, die tatsächliche Befähigung beurteilen zu können, müsste ich sie länger und in unterschedlichen Situationen beobachten.


    Allerwichtigste Voraussetzung ist jedoch, dass dein Junge das überhaupt möchte und du ihm nicht deinen Willen aufzwingst! Denn dann besteht ein sehr großes Risiko, dass dein Sohn irgendwann während der Jugendzeit keinen Bock mehr hat!


    Vollkommen richtig, das möchten wir unbedingt vermeiden. Wir zwingen ihn ganz sicher nicht dazu. Und mehr als drei Trainingstermine pro Woche sollen es auch nicht werden.


    Was ich allerdings nicht ganz nachvollziehen kann ist die Terminplanung für das Training im Heimatverein? Denn schon seit vielen Jahren ist der Montagnachmittag fürs Auswahl- und Fördertraining von den Verbänden und dem DFB geblockt! Das muß doch auch die letzte Vereins-Jugendobmann-Schlafmütze mitbekommen und an seine Trainer weitergegeben haben.


    Naja, in diesem Fall war es ja sogar so, dass ich als Trainer auf die Überschneidung hingewiesen habe. Es wurde dann gesagt, dass die Stützpunktspieler dann halt zum Stützpunkt gehen sollen, während der Rest bei uns trainiert. Der Grund dafür, dass wir den Montag nehmen mussten, war, so meine ich, dass ein anderer Trainer unbedingt den Dienstag brauchte, weil er zwei Teams trainierte und selbst auch noch Aktiver war. Wir hatten uns damals gerade zu einer Quasi-Spielgemeinschaft zusammen gefunden, nur zwei unserer Spieler waren damals betroffen, da habe ich mich dann breit schlagen lassen. Recht hast du natürlich trotzdem, D-Junioren sollten montags einfach nicht trainieren, basta. In dieser Saison sind wir nun auch auf den Dienstag gerutscht.

    Danke für die schnelle Antwort, Follkao -- das ist ja immer das Schlimmste, wenn man hier eine Frage stellt: die Ungeduld auf die Antworten. ;)


    Also: bei uns gibt es in der Tat eine D-Junioren-Kreisauswahl. Daneben gibt es sie auch für E-Junioren, F- und E-Juniorinnen, sowie D-. C- und B-Juniorinnen. Und daneben gibt es den DFB-Stützpunkt. Worin sie sich unterscheiden, kann ich leider nicht sagen, da ich bisher zu keinem der beiden maßgeblich Kontakt hatte. Wir haben zwei Spieler im Team, die seit Beginn der D-Jugend, inzwischen also ein gutes Jahr, beim DFB-Stützpunkt sind, ein Feldspieler und ein Torhüter. Ein weiterer unserer Spieler hat dort, so meine ich, zwei, drei Monate verbracht, bis er aussortiert wurde, und einige andere, die ich damals aber nicht trainierte, waren am Ende der E-Jugend zur Sichtung eingeladen worden, hatten aber das Sieben nicht überstanden. Da unser eigenes Training sich mit dem des Stützpunkts überschnitt, worauf ich die Jugendleitung auch hingewiesen hatte, habe ich meinen Sohn damals nicht zur Stützpunktsichtung gebracht.


    Bei der Kreisauswahl ist es, soweit ich informiert bin, so, dass Spieler letztlich eingeladen werden. Man kann da wohl Kontakt mit den Trainern aufnehmen, wenn man meint, Kandidaten zu haben, als ich zu F-Zeiten aber mal unsere Jugendleitung darauf ansprach, reagierte sie aber eher desinteressiert. Damals war es ja ohnehin noch kein Thema und Eislaufeltern wollten und wollen wir ja auch nicht sein. Vielleicht sollte ich einfach mal die Trainer fragen.

    Vorweg: Ich bin medizinischer Laie, daher ist meine Meinung nicht durch Fachwissen gestützt. Aber das Argument mit den abgeschnürten Gefäßen erscheint mir eher Kokolores zu sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man Schienbeinschoner so fest anziehen kann, dass die Hauptgefäße tatsächlich abgeschnürt werden. Und wäre das der Fall, so müssten doch eigentlich die Beine der betroffenen Spieler taub werden, so dass sie nicht mehr laufen könnten -- das ist mir selbst mal passiert, als mir die Beine vom Hocken auf einem Stuhl eingeschlafen waren und ich dann aufstehen und zur Tür gehen wollte. Ich kam ca. 2,5 Meter weit, eben so weit, wie die Hände reichen, wenn es einen der Länge nach hinlegt... Aber zurück zu den Gefäßen. In Oberflächennähe befinden sich ja viel feinere Blutgefäße. Wenn diese punktuell abgedrückt würden, so vermute ich, dass keine nennenswerte Beeinträchtigung entstünde. Allerdings würde es mich nicht wundern, wenn diese Kapillaren unter Belastung dann teilweise platzen/reißen und Hämatome, sprich Blutergüsse, entstehen. Das wäre für mich ein Warnzeichen, dass die Schoner zu fest angezogen werden.


    Was die Fußgelenkschützer anbelangt, so muss ich sagen, dass sie mich selbst kaum bis überhaupt nicht stören. Ob sie aber tatsächlich eine maßgebliche Schutzwirkung entfalten, weiß ich nicht. Wünschenswert wäre es, denn bei meinen Spielern weden Füße und Fußgelenke viel häufiger schmerzhaft getroffen als die Schienbeine..

    Zunächst einmal wünsche ich Euch allen einen guten Start in die Woche. Heute wende ich mich mal wieder mit einer Frage nach Eurer Meinung an Euch, weniger in meiner Eigenschaft als Trainer, sondern vielmehr als Spielervater. Am vergangenen Spieltag haben sowohl der Trainer der Kreisauswahl wie der (oder einer) des hiesigen DFB-Stützpunkts unser Spiel verfolgt. Nach dem Spiel sprach mich der Auswahltrainer dann sogleich auf meinen Sohn an, und bekundete sein Interesse daran, ihn in die Kreisauswahl aufnehmen zu können. Mein Mit-Trainer hat mitbekommen, wie der Stützpunkttrainer sich direkt nach dem Spiel den Namen der Nr. 14, die mein Filius trug, erkundigte. Von da kam jetzt aber noch nichts, vielleicht bleibt das auch so, dann ergibt sich die Frage ohnehin nicht. Aber mal angenommen, der Stützpunkt möchte ihn auch haben, wozu soll ich meinem Kind raten? Was meint Ihr?

    Die Sache mit dem selbst ohne Schiri entscheiden wurde in unserem Spiel (F) mal gleich ignoriert. Auch von meinem Verein aus, da es mein erstes Spiel als Trainer war, hatte ich andere Sorgen als da STellung zu beziehen, der Gasttrainer hat gepfiffen und es ordentlich gemacht.


    Wie Steini kann ich dafür auch Verständnis aufbringen, Ihr solltet aber schon versuchen, den Schiri in Zukunft abzuschaffen und die Kinder eigenverantwortlich entscheiden zu lassen. Denn die Erwachsenen stehen zwar im Fokus der Mühen der FPL, ein Ziel ist es aber auch, den Kindern die Verantwortung für ihr eigenes Spiel zu übertragen. Sie sollen entscheiden müssen, was regelkonform ist und was nicht, und nicht nur nach der Pfeife des Schiedsrichters tanzen.


    Wie steht Ihr dazu - also ohne Schiri in G und F, wie sind eure Erfahrungen? Ich finde das ja als Idee gut, aber es klappt sicher nur, wenn man das auch im Training hin und wieder so handhabt?


    Ich habe meine Spieler im Training eigentlich immer alleine entscheiden lassen, solange ich nicht das Gefühl hatte, dass die Regeln falsch verstanden werden, oder ich eine offensichtliche Regelverletzung wahrnahm. Oft wird man von den Kids ja angeguckt, wenn es zu einer Unterbrechung kommt, dann kann man sie ja aber mit Fragen auf die richtige Entscheidung bringen, ohne sie ihnen einfach nur zu diktieren.


    Bei uns gab es die FPL nicht, als 'meine' Spieler noch entsprechend jung waren, sie ist auch immer noch nicht eingeführt. Dennoch habe ich sehr positive Erfahrungen damit gemacht, wenn man sich in unmittelbarer Nähe des 'gegnerischen' Trainers aufhält. Da sollte es, wie ich meine, in den allermeisten Fällen gut möglich sein, eine gemeinsame Linie zu finden. Wenn man dann noch die Eltern einnordet, ist die Sache eigentlich schon so gut wie geritzt, denke ich.

    Die Nike-Free-Schuhe sind zwei Spielern meines Teams, einer davon mein Sohn, übrigens vom Facharzt verboten worden. Mein Sohn muss seit der Diagnose eines beginnenden Fersensporns Einlagen tragen. Der andere Spieler hat Beschwerden an der Achillessehne. Ich möchte nicht behaupten, dass Nike Free Teufelszeug sind und alle Füße davon kaputt gehen, aber es kommt mir so vor, als sei nicht jeder Fuß für sie geeignet (oder auch anders herum).


    Dass sie bei den Klassen- und Teamkameraden meines Sohnes so ein Renner sind, hat, so mein Eindruck, wenig mit ihrem tatsächlichen Wert als vielmehr damit zu tun, dass es sich bei ihnen um Statussymbole handelt... Aber das ist, wie gesagt, nur mein persönlicher Eindruck.

    Im übrigen soll während der Förderung bis zur U 13 aufgrund nachteiliger Veränderungen im sozialen Umfeld das Kind möglichst nicht den Verein wechseln. Denn üblich ist es in Deutschland nicht, bereits in der U 13 leistungsorientiertes Vereinstraining anzubieten. Insofern genügt eine wöchentlich zusätzliche Trainingseinheit auf dem DFB-Stützpunkt.


    Das ist ja interessant. Mir wurde von der Mutter eines unserer Stützpunktspieler berichtet, dass alle Stützpunktspieler von den dortigen Trainern Ende letzter Saison (d.h. am Ende des 1. D-Jugendjahrs) gefragt wurden, zu welchem Gruppenligisten sie gewechselt seien. Sie sagte, das wurde praktisch als selbstverständlich vorausgesetzt.

    Bei uns ist das tatsächlich anders, bei meinem Heimverein ist der Platz häufig zugänglich und darf auch, sofern kein Training oder Spiel stattfindet, von Gästen benutzt werden, unabhängig davon, ob sie im Verein sind oder nicht. Bei dem anderen Verein in unserem Hauptort, wo meine Mannschaft aktuell trainiert und spielt (wir, also beide Vereine, sind von D- bis A-Jgd sowas ähnliches wie eine JSG, offiziell wird allerdings 'nur' massiv vom Zweitspielrecht Gebrauch gemacht), ist es zumindest für Vereins- und/oder Mannschaftsmitglieder kein Problem, auf dem Kunstrasen spielen zu dürfen, solange das den Trainings- und Spielbetrieb nicht beeinträchtigt. Der Rasenplatz ist tabu, das kann ich aber auch gut nachvollziehen.

    Wenn man das bedenkt ist bei einmal Training pro Woche schon viel Schwund dabei. Da tut jedes Training das ausfällt weh.
    [...]
    Aber dann die Kinder in Punktspielen gegeneinander antreten zu lassen bei so unterschiedlichen Trainingsvoraussetzungen ist den Kindern gegenüber nicht fair.


    Oder wie seht ihr das?


    Ich finde, du misst dem Fußball eine zu große Bedeutung bei. Persönlich bin ich eher bei guenter.

    Zum OT: Ich finde es gut, im Urlaub haben wir auch immer barfuß auf Rasen gespielt. Ich werde versuchen, meinem Mittrainer das schmackhaft zu machen, auf dem Rasenplatz und mit einem 290g-5er-Ball, den ich noch aus E-Jugendzeiten habe.

    Bei "Pirmin Schwegler" musste ich googeln


    Ich bin enttäuscht, wenn nicht sogar schockiert.


    .. weiß sie eigentlich, dass der ständig verletzt ist. Besser einen fitten tobn als einen kränklichen Schwegler. ;)


    Das setzt aber erst mal Fitness meinerseits voraus... Aber tatsächlich sagt sie ja selbst, dass diese Kerlchen viel zu jung für sie sind.

    Ich dachte eigentlich das mein Beitrag 5 für richtig Diskussionsstoff sorgt. Ich stelle fest, das dem überhaupt nicht so ist. Entweder was es besonders dämlich in Euren Augen oder ich habe im Kern besonders recht ;):):) .


    Was mich anbelangt, so habe ich da nicht so viel Neues gelesen. Du stößt ja schon länger in das Horn, dass man die Mitgliedsbeiträge erhöhen sollte. Das Thema ist ja nun hier im Forum, zumindest meiner Einschätzung nach, schon ziemlich platt gewalzt.


    Aber wenn du gerne Feedback hättest, gerne:

    Woran will man denn entscheidend sparen?


    Zunächst einmal sollte jeder Verein, so meine Meinung, sich darum bemühen, gut zu wirtschaften, d.h. mit dem Geld, das ihm zur Verfügung steht, verantwortungsvoll umzugehen. Nicht erst seit die Zeiten, in denen die Kommunen sehr knappe Kassen haben, angebrochen sind, ist es grundsätzlich notwendig, darauf zu achten, nicht mehr Geld auszugeben, als man einnimmt. Und dann geht es doch eigentlich einfach nur um elementare Buchhaltung: auf der einen Seite die Einnahmen, aufgeteilt in verschiedene Unterarten, auf der anderen Seite Ausgaben, ebenfalls aufgeteilt in verschiedene Gruppen, sowie in Fix- und variable Kosten. Das ist alles kein Hexenwerk. Sicher hat jemand mit einem entsprechenden Ausbildungshintergrund es da leichter, aber ganz so schwierig ist es nicht, insbesondere muss mann die ganzen Fachbegriffe nicht kennen, dahinter verbirgt sich nicht so viel, wie sie einen glauben machen (wollen?). Daraus sollte sich ergeben, ob man Geld erwirtschaftet, ziemlich genau klar kommt oder defizitär ist.


    Möchte man nun zusätzliches Geld ausgeben, so ist das evtl. ohne weiteres möglich, wenn man generell mehr einnimmt, als man ausgibt. Ist das aber nicht der Fall, oder übersteigen die anvisierten Ausgaben den Überschuss, so muss man bei anderen Ausgaben einsparen oder die Einnahmen erhöhen.


    Das ist jetzt weit ausgeholt, aber grundsätzlich muss man so vorgehen. Man sollte, so meine Meinung, das Ganze im Blick haben, und dann darauf achten, dass bei den Ausgaben die richtigen Prioritäten gesetzt werden. Trainingsmaterial ist da bei den Kosten ein Posten unter vielen. Und Mitgliedsbeiträge ebenso eine von mehreren Einnahmequellen. Sicher mag es Fälle geben, in denen die Anhebung der Mitgliedsbeiträge geboten ist. Aber es ist schon auch wichtig, die Ausgabenseite zu prüfen. Manche Leute geben fremdes Geld recht leichtfertig aus, außerdem stehen viele schneller mit Forderungen auf der Matte als dass sie sich mit Vorschlägen melden, welche Ausgaben vielleicht unnötig sein könnten... Dazu kommt noch die Konkurrenz der verschiedenen Sparten eines Vereins oder der Mannschaften innerhalb einer Sparte.


    Am Material für die Ausbildung....?....Nöööö, ich nicht. Die Sache mit den zugeteilten Bällen ist ja ok, finde ich gut...ist aber nicht entscheidend. Ich bin der Meinung, dass man in dieser Zeit nicht sparen sollte, sondern endlich das umsetzen sollte, was dringend notwendig und schon lange geschehen und aufgeschoben werden sollte.


    Wie gesagt, Bälle sind Teil des Trainingsmaterials, das ist ein Teil der Kosten. Aber nur einer. Aber was sind die Dinge, die deiner Meinung nach endlich umgesetzt werden sollten und bisher aufgeschoben wurden. Und warum jetzt, was charakterisiert "diese Zeit", die du ja ansprichst, was dann den Anlass für vermehrte Ausgaben bietet?


    Viele stellen Anträge bei der Stadt/Gemeinde oder sonst wo. Ist ja richtig, ...nur wer bekommt da was und wie lange muß man warten? Meist eine Ewigkeit nach Hinhaltetaktiken des Gegenüber in Zeiten leerer Kassen.


    Das ist halt eine weitere Einnahmequelle: Förderung durch verschiedene öffentliche Einrichtungen, also Kommune, Kreis, Land, Bund. Ja, die Kassen sind bei den meisten Kommunen ziemlich leer, aber es gibt auch Ausnahmen. Und versuchen sollte man es bei diesen Stellen ja schon, oder?


    Ich bringe auch hier unter diesem Aspekt ein, dass ich der Meinung bin, dass die Zeiten des Händeaufhaltens vorbei ist. IHR/WIR/DIE VEREINE haben nichts von "oben" zu erwarten, die Kassen sind leer. Es gibt nur ganz wenige Gemeinden, die im Plus sind.


    Das ist sicherlich richtig. Dennoch hat eine Kommune, ein Kreis, ein Land etwas davon, wenn es eine gut funktionierende Vereinslandschaft gibt. Vereine übernehmen durchaus Aufgaben, die sonst eine Kommune zumindest teilweise übernehmen müsste. Vereine sollten ihre Bedeutung zwar nicht überschätzen, aber andererseits auch ihr Licht nicht unter den Scheffel stellen.


    Mitgliedsbeiträge um den entsprechenden Betrag erhöhen und das WARUM halt auf der Mitgliederversammlung "verkaufen"....Abstimmung..und wenn die Positiv war...dann ist das ein Auftrag, denn die Mitglieder wünschen dann die Umsetzung!


    So deine These. Ob die große Mehrheit, die nicht zur Mitgliederversammlung geht, weil da ja praktisch jedes Jahr die selbe Leier läuft und nie für sie relevante Themen vorkommen, dann auch einverstanden, wage ich zu bezweifeln. Es mag übrigens sein, dass in einigen Vereinen Mitgliedsbeiträge erhöht werden sollten/könnten/dürften/müssten. Aber mir ist es, wenn man es nicht transparent und nachvollziehbar begründen kann, erst einmal zu billig (im Sinne von einfach). Das erinnert mich dann an wieder mal eine Mehrwertsteuererhöhung oder Einführung einer neuen Steuer oder Abgabe...


    Fazit: Nicht sparen, sondern ausgeben und anschaffen...notfalls über Beitragserhöhung finanzieren, statt jahrelang auf Kohle von "oben" zu warten, die nicht kommen wird! Das nenne ich verantwortliches Handeln. Ich stelle allerdings fest, dass viele Verantwortliche hier kneifen und die Hose voll haben! Sparen ist derzeit out...finde ich! 8)


    Natürlich darf man Geld ausgeben, aber doch bitte nur soweit, wie es sinnvoll ist. Ich kenne es doch von mir selbst: gib mir einen Sportkatalog und einen Blankoscheck, ich habe kein Problem damit, den halben Katalog zu bestellen. Wäre das verantwortungsbewusster Umgang mit den Mitgliedsbeiträgen? Natürlich nicht. Es ist schon richtig, man muss das Geld ausgeben können, um den Trainings- und Spielbetrieb aufrechterhalten und nach Möglichkeit auch weiter entwickeln zu können. Aber es wäre falsch, den Trainern alle ihre Wünsche zu erfüllen.

    Jedes Kind trainiert mit "seinem" Ball und ist dafür verantwortlich, dass der Ball am Ende des Trainings wieder in das netz kommt. Ich finde das super, da die Kinder gleichzeitig Verantwortung übernehmen.


    Da muss man dann aber auch aufpassen, dass derjenige Spieler, dessen Ball am Ende fehlt, nicht der alleinige Gelackmeierte ist. Bei uns kommt es im Training so gut wie nie vor, dass ein Spieler einen bestimmten Ball von Anfang bis zum Schluss bei sich hat, alleine schon, weil bei den meisten Übungen mehr Spieler als Bälle gebraucht werden. Ich möchte dann auch nur ungern unnötig Zeit verlieren, indem während der Übung vom Platz geflogene, aber kurzfristig ersetzbare Bälle geholt werden, oder zwischen den Übungen erst mal alle Spieler prüfen, ob denn speziell ihr Ball auch da ist. In den Pausen sollten die fortgeflogenen Bälle geholt werden, wenn dann die Summe stimmt, reicht das ja. Und, um auf meinen Eingangssatz zurück zu kommen, finde ich, dass, wenn ein Ball mal fehlen sollte, die gesamte Mannschaft sich an der Suche beteiligen muss.


    Ansonsten finde ich es aber nicht unbedingt verkehrt, wenn jeder Spieler seinen persönlichen Ball hat. Bei einer DFB-Kurzschulung, die ich besuchte, schlug der damalige Referent vor, jedem Spieler seinen persönlichen Ball zu geben, den dieser dann auch mit nach Hause nimmt und immer zum Training mitbringt. So müsste der Trainer nicht ständig die Ballsäcke hin- und herschleppen, und die Kids lernten, Verantwortung für die Ausrüstung zu übernehmen. ich denke, der Verein muss aber immer noch einen Vorrat zentral gelagerter Bälle haben, um einerseits defekte oder verloren gegangene Bälle schnell ersetzen zu können, andererseits aber auch, um weiterhin trainieren zu können, wenn mehrere Spieler ihre Bälle nicht dabei haben oder mal ungewöhnlich viele Bälle benötigt werden. Das muss dann auch finanzierbar sein. Ich erinnere mich noch an eine meiner ersten Zusammentreffen mit den anderen Jugendtrainern und der Jugendleitung, wo das Thema der Kosten für Bälle aufgeworfen wurde, und die Jugendleitung den Vorschlag machte, dass mehrere Mannschaften die Bälle gemeinsam nutzen sollten.


    Derbystar hat hierfür eine Vorlage auf dem Ball.


    Das habe ich auch gesehen. Ist kein Nachteil, aber für mehr als einen Gimmick halte ich es nicht, schließlich ist eine Zahl mindestens genauso schnell auf einen Ball gemalt wie die Segmente auf dem Derbystar ausgefüllt. Das ist jetzt kein Argument gegen den Ball, Derbystar hat ja einen ziemlich guten Ruf. Aber ich würde dieses Zahlending eher nicht in die Beurteilung des Balles einfließen lassen..