Beiträge von tobn

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    Wie sollten sie dies aber auch schaffen ?


    Schon richtig, ich schrieb ja auch, dass die Stützpunkttrainer ein ganz schönes Pensum hätten, wenn sie jede Mannschaft im Kreis sichten wollten. Der hiesige Stützpunkt soll die Mannschaften von 47 Vereinen sichten. In der D-Jugend gibt es da 67 Teams im Spielbetrieb, von der D7-Kreisklasse bis zur Gruppenliga, mit, falls ich mich nicht verrechnet habe, insgesamt 708 Spielen in der gesamten Saison. Sicher geht niemand davon aus, dass jedes Spiel gesichtet wird, aber selbst das Ziel, jede Mannschaft mindestens einmal zu sehen, ist schon ziemlich anspruchsvoll.. Ich denke schon, dass es ginge, aber man müsste da schon Planungsaufwand und Engagement hinein stecken..


    Tatsächlich habe ich aber von unserem Stützpunkt bisher ein einziges mal einen Trainer bei einem unserer Spiele gesehen, und zwar, als die nominell zwei stärksten Teams des Kreises, d.h. die zwei bestplatzierten Gruppenligisten, aufeinander trafen. Und selbst da wurde nur der Heimtrainer angesprochen und auch nur, um den Spielbericht zu verlangen. Das wars. In der letzten Saison spielte unser Team in der Tabellenspitze der D2-Kreisklasse, das ist die einzige Spielklasse für zweite, eher jahrgangsjüngere Mannschaften. Ich habe in der gesamten Saison kein einziges mal einen Stützpunkttrainer wahrgenommen, weder mein Mit-Trainer noch ich wurden jemals von einem von ihnen angesprochen. Demgegenüber kamen in dieser Saison bereits bei zwei Spielen jeweils ein Trainer des Nachbarstützpunkts auf uns zu, stellten sich vor und hoben ein paar Spieler hervor, bevor sie um den Spielbericht baten. Es scheint mir schon Unterschiede beim Engagement bezüglich der Sichtung zwischen den Stützpunkten zu geben.


    Für mich einer der größten Schwachpunkte im Fördersystem. Die Sichtung und noch weiter gefasst, die längerfristige Spielerbeobachtung.


    Ja, dazu bräuchte man mehr Leute, keine Frage. Aber bereits im bestehenden System ist noch Luft nach oben drin, zumindest bei einigen Stützpunkten.


    Ich habe das beste Beispiel unmittelbar miterlebt. Sichtung meiner damaligen Truppe beim Sparkassencup.


    Den Sparkassen-Cup gibt es bei uns ja nicht, stattdessen läuft es so, dass es einen Sichtungstermin am Stützpunkt am Ende der E-Jugend gibt, zu dem die Vereinstrainer mit den Spielern kommen sollen, die sie für geeignet halten. Die Spieler der E-Auswahl, die Hallenkreismeister, vielleicht auch noch die E-Kreisligameister, werden explizit dorthin eingeladen. Wie der Ablauf dann genau ist, weiß ich nicht, aber es wird in mehreren Runden gesiebt. Bei dieser Aktion komplett durchs Raster fallen aber Spieler, deren Trainer den Termin nicht haben wahrnehmen können oder wollen, z.B. weil sie nicht von ihm erfahren haben. Denn er findet zwar jedes Jahr statt, aber ich weiß von einigen Fällen, in denen diese Information nicht von der Jugendleitung an die Trainer übermittelt wurde, und diese die auch ziemlich unauffällige Ankündigung auf der Webseite des Kreises übersahen oder nicht verstanden.


    Die Information über das Talentförderprogramm und die Kommunikation zwischen Stützpunkt- und Vereinstrainern ist, zumindest was unsere Gegend anbelangt, durchaus noch ausbaufähig.. Positiv finde ich allerdings, dass der Stützpunktkoordinator in seiner Antwort an mich zum Ausdruck brachte, dass es gewünscht ist, dass die Vereinstrainer aus ihrer Sicht geeinete Spieler den Stützpunkttrainern vorschlagen, sowie, dass eine gute Zusammenarbeit zwischen beiden Gruppen herrschen sollte. Dieser Hinweis ist gerade bei uns im Kreis wichtig, da eine Kommunikationskultur ansonsten eher weniger besteht und auch nicht gerade gefördert wird..


    Dein Beispiel kann ich gut nachvollziehen, es zeigt das in diesem Forum auch schon öfters bemängelte Problem der Sichtung am einem bestimmten Stichtag auf. Gerade TW-Trainer hat sich dazu ja schon ausgiebig geäußert. Hat ein Spieler an einem solchen Tag einen eher schlechten erwischt, warum auch immer, so fällt er durchs Raster. Und außerdem fällt ein Spieler nicht auf, der zwar noch nicht so weit ist, wie einige andere, sich aber stark entwickelt hat. Um dem entgegen zu wirken, müsste man mehrere Sichtungstermine durchführen, das würde, so meine ich, auch den Druck etwas reduzieren.


    Nach meinem Geschmack zu viel Unwägbarkeiten. Personell müsste in der ersten Förderstufe das Programm so aufgestellt sein, dass zwei Trainer ( einer pro Jahrgang ) den Trainingsbetrieb machen und einer sich nur um fortwährende Spielersichtung kümmert. Meines Erachtens sollte der DFB hier mehr Gewichtung drauf legen.


    Ich weiß nicht, wie die Bezahlung der Stützpunttrainer aussieht, und mit wie vielen Stunden Arbeit pro Woche kalkuliert wird. Sie müssen ja ein Training pro Woche planen und durchführen, daneben würde ich ihnen nochmal soviel Zeit, wie das erfordert, für sonstige Tätigkeiten wie Fortbildung, Tagungen, Kommunikation mit anderen Stützpunkttrainern und dem Koordinator, gelegentliche Funktionsspieltage und Turniere zubilligen. Da denke ich eigentlich schon, dass es möglich sein könnte, pro Wochenende ein Spiel zu sichten. Es ist eigentlich nicht meine Art, von anderen viel zu verlangen, aber ich finde auch, dass man, wenn man eine Aufgabe übernimmt, sie ordentlich machen sollte.. Und mir scheint es diesbezüglich Licht wie Schatten zu geben..

    Ich stimme Don Quijote zwar insofern zu, dass der geschilderte Egoismus in dieser Altersklasse völlig normal ist und auch nicht bestraft werden sollte. Andererseits bin ich aber auch der Meinung, dass Fußball selbst bei den Bambini ein Mannschaftssport ist und man als Trainer daher mannschaftsdienliches Verhalten fördern und egoistisches wiederum zumindest nicht belohnen sollte. Äußerungen wie "ich bin die beste, ich bin der Kapitän" und "wenn ich keine Tore schießen würde, macht das niemand" würden mich zumindest dazu bringen, die Stirn zu runzeln und zu überlegen, ob der Mannschaftssport richtig verstanden wird und das Kind sich evtl. nicht spätere Schwierigkeiten einhandelt. Und wenn sie wirklich so heraus sticht, dann drängt sich mir gegenüber der Behauptung des Trainers, sie könne nicht abspielen, eine gewisse Skepsis auf..


    Ich würde also:

    • Die Kapitänsbinde reihum vergeben
    • Einsatzzeiten gleichmäßiger verteilen -- jeder muss mal raus
    • Auch auf Positionen rotieren (inkl. Tor)
    • Bei den Spielern, die vornehmlich dribbeln und nur ungern abspielen, gute Abspiele über den Klee loben
    • Bei Spielern, die sich nur selten ins 1:1 trauen und zu oft abspielen, eine mutigere und selbstbewusstere Spielweise über den Klee loben
    • Ins Training auch mal reine Kooperationsspiele einfließen lassen
    • Im Training neben den Toren auch die Vorbereitung belohnen, z.B. in einem Hollandturnier


    Also: keinen Grund zur Panik, macht Euch vor allem keine Sorgen wegen der weniger geschossenen Tore. Aber für die Entwicklung aller Kinder würde ich als Trainer versuchen, ein ausgewogenes Verhältnis von Egoismus und Mannschaftsdienlichkeit zu fördern, und zwar zum Wohle der Mannschaft wie auch der einzelnen Spieler.

    Ich habe die Frage an den für unser Gebiet zuständigen Stützpunktkoordinator gestellt und eine sehr freundliche und informative Antwort erhalten. Diese gebe ich gerne in meinen eigenen Worten wieder: Bei uns ist zwar jedem Stützpunkt eine Liste von Vereinen zugeordnet, hierbei geht es aber um die Organisation der Sichtung von Spielen. Bei der Sichtung spielt die Klassenzugehörigkeit keine Rolle. Nach der Sichtung ist die erste Anlaufstelle für ein Kind aber der Stützpunkt, der dem Wohnort am nächsten liegt. Der Gedanke dabei ist, dass unnötig lange Fahrten vermieden werden sollen. Dies ist allerdings ein Angebot an die gesichteten Spieler, es ist durchaus möglich, dass ein Kind auf einen anderen Stützpunkt geht, bspw. um gemeinsam mit Vereinskameraden trainieren zu können. Darum muss man zwar bitten, der Wunsch wird aber in der Regel gewährt.


    Die Spielregeln sind demnach für alle Spielklassen gleich. Und erstes Kriterium für die Wahl des Stützpunkts ist der Wohnort, auf Wunsch des Kindes kann aber der Besuch eines anderen Stützpunkts gestattet werden. Um Talente zu finden, haben aber die Stützpunkte alle Vereine unter sich aufgeteilt, so dass ein Kind, das nur innerhalb des Kreises spielt, wohl nur von den Trainern eines Stützpunkts begutachtet werden kann. Wenn diese alle Spieler aller Mannschaften mal sehen wollen, haben sie übrigens ein ganz schönes Pensum..

    Gerade jetzt in der Hallenzeit bietet sich das an. Vorausgesetzt die Halle ist dementsprechend groß und markiert. Da hast Du schöne Markierungen durch die Basketball- oder Volleyballfelder und den Handballkreis. Bei den ersten Einheiten den verschiedenen Feldern Nummern gegeben, die immer gleich bleiben. Zuerst nur zwei Felder davon nutzen, später das dritte dazu nehmen usw. So ist man hinsichtlich der Übungen sehr variabel und hält während des gesamten Trainings die Konzentration hoch. Nach kurzer Zeit rennen sie "im Schlaf" zu den passenden Feldern. Da kommt die Birne schon beim Aufwärmen richtig in Wallung und sie verschieben durch die ganze Halle. Wäre aber erst was ab ältere E. Je nachdem, wie ihr Entwicklungsstand schon ist. Das gilt aber dann für alle Übungen.


    Ach Mann, Steini, erst machst du mich mit der Einleitung ganz heiß, und dann nennst du die Übungen (und mutmaßlich Spielformen) überhaupt nicht... ;) Finden wir sie in dem Thread, aus dem dieser hervor gegangen ist?

    Guten Morgen und vielen Dank für die ersten Antworten.


    ich hätte wie Du auch vermutet, dass die Einzugsgebiete der Stützpunkte jeweils die Fussballkreise sind. Aber definitiv weiss ich das auch nicht.


    Ich dachte das auch. Bei uns in der Region passt auch die Zahl der Stützpunkte zu der Zahl der Kreise, die der Region angehören. Ich kenne auch den Fall eines Spielers, der bei 'unserem' Stützpunkt aussortiert wurde, und der dann bei einem Ferien-Camp einem an einem anderen Stützpunkt tätigen Trainer aufgefallen ist. Dieser ist geografisch recht nahe, befindet sich aber in einem anderen Kreis und auch einer anderen Region. Der Spieler hat ein paar Wochen dort mit trainieren dürfen, dann wurde ihm aber gesagt, dass er zu dem dortigen Verein wechseln müsse, wenn er weiterhin den dortigen Stützpunkt besuchen wolle. Ich war davon ausgegangen, dass er hätte zu jedem der vom dortigen Stützpunkt betreuten Vereine wechseln können. Vielleicht wollte der dortige Verein ihn aber auch nur anwerben... Transparenz ist ja leider nicht die Stärke des Systems Fußball..


    Ich habe übrigens per Google eine (etwas veraltete) Liste der Stützpunkte unseres Bereichs inklusive der betreuten Vereine gefunden. Es scheint also schon so zu sein, dass jeder Verein bzw. die Spieler jedes Vereins einen Stützpunkt haben, zu dem sie 'gehören'.


    Waren denn die verschiedenen Trainer wegen Eurer Kinder da oder ging es evtl. auch um Eure Gegner (die ja vielleicht aus dem Nachbarkreis waren)?


    Beim ersten der zwei Spiele war der fragliche Trainer offenbar wegen unserer Spieler da, das hat er wohl gesagt, außerdem war das gegnerische Team tatsächlich ziemlich schwach. Aber es gehört zum Einzugsgebiet des Stützpunkts, von dem er kommt, unseres nicht. Deine Vermutung, dass die Teams aus unterschiedlichen Kreisen kommen, stimmt also.


    Das gilt auch für das letzte Spiel, unsere Gäste gehörten auch zu den vom fraglichen Stützpunkt 'betreuten' Vereine. Soweit ich weiß, ist zumindest einer ihrer Spieler auch an fraglichem Stützpunkt.


    Oder (etwas niederträchtig gedacht) gucken sich die vielleicht Spieler aus, die sie für kommende Saison in "ihren" Stammverein holen wollen?


    Das habe ich mich auch schon gefragt. Ich weiß aber noch nicht davon, dass einer der 'interessanten' Spieler unseres Teams kontaktiert wurde.


    Vielleicht findest Du noch nützliche Infos in diesem Thread von einen DFB Stützpunkt zum anderen wechseln?


    Danke, ich hatte den Thread mit Interesse verfolgt. Dort hatte ja aber auch der Spieler, um den es ging, den Verein gewechselt, nicht wahr? Ich lese da aber noch mal nach.


    Es kann natürlich sein, dass die SP bei euch in der Region tatsächlich an die Fußballkreise gebunden sind, zumindest will ich das nicht komplett ausschließen.


    Wenn ich o.g. Listen durchsehe, scheint es, zumindest bei uns in der Region, so zu sein.


    In der Regel sind die verschiedenen SP jedoch nicht an die Kreise, sondern an ein relativ simples Postleitzahlensystem gebunden, das den Stützpunktspielern eine möglichst kurze Anreise garantieren soll. Und zwar gelten in diesem Fall die Postleitzahlen der Heimatadresse des Spielers.


    Aha, die Heimatadresse soll die Hauptrolle spielen, interessant.


    Die Vereinszugehörigkeit hat den SP nicht zu interessieren, ein Wechsel zu einem anderen Verein hat keinerlei Einfluss auf die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Stützpunkt, ein Umzug der Familie des Spielers dagegen möglicherweise schon. Und ein Spieler kann durchaus an einem SP in einem anderen Kreis sein, als er im Verein ist.


    Ebenfalls interessant. Gibt es diese Infos auch irgendwo zum Nachlesen?


    Zusätzlich ist es Aufgabe der SP-Trainer so viele Spiele wie möglich zu beobachten, das kann man auch in "fremden" Einzugsgebieten machen und dann z.B. auffällige Spieler an die Kollegen des betreffenden SP melden. Ich hoffe Du kannst mit der Antwort ein bisschen was anfangen :)


    Danke, ja, sie ist sehr aufschlussreich. Vielleicht gehen diese Trainer ja auch nur der von dir genannten Aufgabe nach und melden unsere Spieler dem hiesigen Stützpunkt, wer weiß?

    Wenn ich Handball mit dem Ziel der Verbesserung des Freilaufens einsetzte, habe ich übrigens ganz gerne auch mal die Regel verwendet, dass alle Pässe mittels geprellter Würfe stattzufinden haben. So vermeidet man, dass nur die größten Spieler im Spiel sind, indem sie sich gegenseitig Mondbälle zuwerfen.

    Ich denke, du hast beide Gründe ermittelt. Die Eignung von Handball wird aber dadurch eingeschränkt, dass sowohl das Werfen als auch, und zwar in noch stärkerem Maße, das Fangen eines Balles für F-Junioren noch ziemlich schwierig ist. Unser Sohn spielt Fußball, die (knapp zwei Jahre jüngere) Tochter Handball. Ich behaupte nun, dass für Kinder Fußball zunächst einfacher ist, weil man eben den Ball nicht fangen muss -- sieht man sich ein Handballspiel von jüngeren Kindern an, so wird da der Ball noch unheimlich oft vom Boden aufgehoben. Später dann, so ab E, wird das dann anders. Insofern würde ich Handball ab der E empfehlen, rechne aber nicht damit, dass es in der F schon gut funktioniert. Allerdings würde ich im Sinne der ganzheitlichen Ausbildung auch in der F Spiele und Übungen durchführen, bei der Bälle geworfen und gefangen werden. Aber halt mehr zum Selbstzweck und weniger z.B. für das Freilaufen -- obwohl das im zweiten E-Jahr vielleicht klappen könnte.

    Hallo zusammen


    Weiß von Euch jemand, wie das Einzugsgebiet eines DFB-Stützpunkts festgelegt ist? Ich war bisher der Meinung, dass es pro Kreis einen Stützpunkt gibt, und dass die Talente des Kreises zu dessen Stützpunkt gehen sollten. Nun spielt die D-Juniorenmannschaft unseres Sohnes in der Gruppenliga, d.h. nicht mehr auf Kreisebene. Und da hat nun wohl bereits zum zweiten mal jemand, der behauptet hat, vom DFB-Stützpunkts eines Nachbarkreises zu sein, zugeschaut und den Spielbericht mitgenommen. Es steht die Behauptung im Raum, dass im Zusammenhang mit der Gruppenliga die Grenzen der Kreise keine Gültigkeit haben, d.h., dass Spieler aus dem Team unseres Sohnes auf den Stützpunkt im Nachbarkreis gehen könnten, gesetzt den Fall, der Stützpunkt wollte sie haben und sie wollten das auch. Ich hätte gedacht, dass sie dazu auch zu einem Verein im Nachbarkreis wechseln müssten. Wisst Ihr, ob das doch nicht notwendig ist und was die Voraussetzungen in diesem Zusammenhang sind? Ist das formell geregelt und z.B. auf www.dfb.de irgendwo nachzulesen?


    Dann besteht natürlich noch die Frage, inwieweit es moralisch vertretbar ist, wenn Spieler aus einem benachbarten Kreis den heimischen Spielern die Plätze auf dem Stützpunkt streitig machen. Dagegen kann man einwenden, es sollte nur das Talent zählen.


    Ich bin gespannt, bis später,
    tobn

    ein Tor das gegeben wird obwohl es net wie eines bezeichnet werden darf, weil es den weg eben net durchs Tor ,also zwischen Pfosten durchfand, sondern eben durchs netz….. es war einfach kein Tor , weder irregulär noch regulär , ganz allein der Schiri hat es als dieses anerkannt und dies widerspricht jedem sportlichen Gedanken….


    Er ging sicherlich davon aus, dass es ein Tor war, wie vermutlich auch der allergrößte Teil der Zuschauer und wahrscheinlich sogar recht viele der Spieler. Er musste eine Entscheidung treffen und tat es. Und das war es dann, was die Regularien anbelangt, denn das war die sog. Tatsachenentscheidung.


    es war kein Tor und darf auch niemals als eines gewertet werden!!!!


    Es war auch kein Tor, aber der Schiri hat entschieden, dass ein Tor gefallen ist. Damit hat sich, wenn man so will, das Tor als Tatsache dieses Spiels manifestiert. Es ist eine Fehlentscheidung gewesen, ein von bestimmt mehreren pro Spiel. Sicher eine folgenreichere, aber vom Prinzip her nicht anders.


    wer das akzeptiert ermordet das spiel und huldigt spielfremden falschen regularien! denn Tatsache ist es war kein Tor und nur weil ein mensch aus einer lüge eine Tatsachen Entscheidung macht wird diese situation net zu Tatsache sondern zu einer falschen Darstellung der Realität !


    Nein, es war kein Tor, aber es ist entschieden worden, dass es eines war. Letzteres ist die Tatsachenentscheidung. Niemand behauptet, dass diese Entscheidung richtig war. Das will und soll dieser Begriff auch nicht aussagen.

    Danke für die Antwort. An der Einteilung kann ich nicht viel ändern. Spielen Playoff. In der Rückrunde werden wir einfachere Gegner bekommen.


    Vor diesem Hintergrund wäre es auch nicht sinnvoll, die Playoffs nur mit den stärkeren Spielern zu bestreiten, denn so wärt Ihr in der Rückrunde dann ja auch zu hoch eingestuft. Eigentlich wird mit den Playoffs ja das Ziel verfolgt, die Teams für die Rückrunde geeignet einteilen zu können. Hat man dann das Pech, sich in den Playoffs in einer starken Gruppe zu finden, reiht sich dann aber leider zwangsläufig Niederlage an Niederlage. Das macht keinen Spaß, das weiß ich aus eigener Erfahrung, zwar ohne Playoffs, dafür aber mit nicht wirklich gut zusammen gestellten Gruppen... Ich weiß nicht, ob Ihr die Tabellenstände der anderen Gruppen einsehen könnt. Wenn Ihr das könnt, so würde ich Euch raten, Freundschaftsspiele gegen die anderen Teams zu vereinbaren, die auch regelmäßig auf die Mütze bekommen.


    Einfach gesagt. Ein Spieler lässt nach 2-3 Gegentoren den Kopf hängen und spielt nicht mehr mit. Wie kann man den motivieren?


    Wie TRPietro sagt: dazu braucht der Spieler Erfolgserlebnisse. Gewonnene Spiele helfen dabei sicherlich, aber sie sind kein Allheilmittel und auch nicht die einzige Option, auch wenn es ganz ohne sie schwierig bleiben dürfte. Aber wie TRPietro schon sagt, wichtig ist es, den Fokus auf die kleinen Erfolge zu legen, auf das erfolgreiche Dribbling, den angekommenen Pass, die gute Flanke, die Balleroberung, den gehaltenen Torschuss. Das sind konkrete Erlebnisse der Kinder, wenn man diese hervor hebt, bevor sie vergessen worden sind, dann können sie nachhaltiger wirken als das für viele Spieler doch eher abstrakte Resultat.

    ja wie gesagt habe morgen meine erste Einheit mit den Jungs, danach kann ich bestimmt ein wenig mehr hier in die Runde schmeissen,kenne die Spieler nur daher weil Sie oftmals meine Gegner waren,,, und ich jeweils den Aufstieg mit den Mannschaften davor geschafft habe,,,,


    Ach so, du hast sie noch gar nicht trainiert. Dann würde ich die Sache einfach mal auf mich zukommen lassen. Beobachte die Spieler intensiv und genau, lerne ihre Persönlichkeiten kennen. Überlege dir ruhig Ziele, stecke sie aber zumindest für die erste Zeit nicht zu hoch, Ihr müsst Euch schließlich noch kennen lernen. Sie könnten zunächst etwas verunsichert sein, weil sie dich noch nicht kennen und einschätzen können. Gib die Richtung vor, lege die Spielregeln fest, und gib Euch dann etwas Zeit, um Euch aneinander zu gewöhnen. In dieser Zeit würde ich noch keine Bewertungen vornehmen, sondern erst mal (zumindest fast) nur beobachten. Dann solltest du die Stärken und Schwächen der einzelnen Spieler sowie des Teams als Ganzen kennen.


    und so wie ich Sie kenne ist das potenzial definitiv da,,,,, man muß nur die richtigen Mittel finden das Sie wieder an sich glauben und das quentchen besser sind wie in den erfolgreicheren jahren....


    Ja, Selbstbewusstsein und -vertrauen sind ganz wichtig, dafür gilt es dann ja gerade, sich und dem Team Ziele zu setzen, die zwar anspruchsvoll genug, aber auch erreichbar sind. Tabellenplätze sind da ziemlich riskant und gehen auch an dem Ziel, das man im Kinder- und Jugendfußball (meiner Meinung nach) haben sollte, nämlich, jeden Spieler möglichst individuell zu fordern wie fördern, vorbei.

    Wir haben in diesem Forum schon oft festgestellt, dass die FPL nur dort richtig funktionieren kann, wo sie auf geeignete Art und Weise eingeführt wird, also mit der ganz deutlichen Erklärung ihrer Ziele und auch des Fair-Play-Gedankens, in dem die Spiele stattfinden sollten. Wo das nicht der Fall ist, wo dazu vielleicht sogar noch Tabellen veröffentlicht werden und ein Meister oder ein Pokalsieger gekürt wird, da muss es die FPL gegen diejenigen, die bewusst die Abwesenheit der Autorität Schiedsrichter ausnutzen, schwer haben. Ich kenne da auch ein paar Teams, gegen die ich nicht sonderlich gerne nach FPL-Regeln antreten würde. Aber ich behaupte auch, dass da die Erwachsenen das eigentliche Problem darstellen, und nicht die Kinder selbst. Und entscheidend sind die Trainer. Wenn alle Trainer vom Fairplay-Gedanken überzeugt sind und davon, dass es wichtigere, langfristige Ziele gibt als der Sieg im gerade stattfindenden Spiel, dann kommen sie auch gegen die potenziell quertreibenden Eltern und die von ihnen beeinflussten Spielern an. Deshalb ist es vor allem wichtig, die Vereinsverantwortlichen, allen voran die Jugendleiter, sowie die Trainer mit ins Boot zu holen und vor den gemeinsamen KiFu-Karren zu spannen, in einer insgesamt kooperativen und partnerschaftlichen Atmosphäre. Diese Aufgabe obliegt den Verantwortlichen in den Kreisen, davor dürfen sie sich nicht drücken. Und sie müssen, so meine Meinung, auch darauf achten, dass die Sache ordentlich läuft und dort einschreiten, wo dies nicht der Fall ist.


    Eine Zunahme an Regulierungen kann ich bislang übrigens nicht erkennen, es gibt jede Menge Regeln, aber die FPL führt ja lediglich drei neue ein, die dazu noch ziemlich einfach sind.


    Was die Einführung des D9 anbelangt, so ist die Maßnahme aus meiner Sicht nur zu begrüßen, stellt das D9 doch einen, wie ich finde, sinnvollen und logischen Zwischenschritt zwischen dem 7er- und dem 11er-Spiel dar. Wer es unbedingt will kann ja immer noch Freundschaftsspiele mit 11er-Mannschaften veranstalten, wer die Lust dazu hat kann das auch mit E-Junioren tun. Aber was bringt das, außer, dass man weniger Bälle benötigt? :P Große Tore bei E-Junioren sind doch völliger Unfug.


    Da du den Grad der Veränderungen ansprichst: wenn ich es richtig mitbekommen habe, so gab es vor zwanzig Jahren noch keine G-, F- oder E-Jugend, zumindest sagten mir die Kollegen beim Trainerscheinlehrgang, dass sie damals in der D-Jugend mit dem Fußball angefangen hätten, drunter gabs nichts. Dann müssen sie ja seitdem eingeführt worden sein, und wenn mich nicht alles täuscht, wurden die Regeln des Spielbetriebs der älteren Jugenden mehr oder weniger einfach für die jüngeren übernommen. Das Abseits wurde gestrichen, die Felder kleiner gemacht, das Gewicht der Bälle reduziert, fertig. Wenn ich das mit den Ideen z.B. eines Horst Wein vergleiche, der alle ein oder zwei Jahre Mannschaftsstärken und Spielformen ändern möchte, um der stetig und eben nicht in alle zwei Jahren stattfindenden Sprüngen verlaufenden Entwicklung der Kinder gerecht zu werden, so finde ich das ganz schön mau. Hätte man da von Anfang an einen Spielbetrieb installiert, der mehr Wert auf Kindergerechtheit legt, müsste man jetzt nicht mehr so viel korrigieren. Dass das geht, zeigt mir der Handball, in dem meine Tochter aktiv ist.


    Ich verstehe auch nicht, was Veränderungen im Seniorenbereich mit den Regularien im Kinder- und Jugendbereich zu tun haben. Wenn ich mitbekomme, wie oft unsere Altherrentruppe oder ihre Gegner Spiele absagen muss, weil kein Team zustande kommt, und wenn ich mitkriege, dass das für viele zweite Mannschaften auch schwierig ist, kann ich schon nachvollziehen, dass man darüber nachdenkt, auch kleinere Mannschaftsstärken zuzulassen.


    Was das Thema Schulen und Verein anbelangt, so bin ich durchaus bei dir. Das mag auch daran liegen, dass ich selbst in Kindheit und früher Jugend ja ausschließlich in Schulmannschaften gekickt habe, aber nie im Verein.

    schumi.k, Toto2 wollte dir auch sagen, dass du uns viel mehr Infos geben musst, wenn wir dir helfen können sollen. Was die Stärken anbelangt, so meint er sicher deine Stärken, aber auch die des Teams, sowohl insgesamt als auch diejenigen seiner Mitglieder.


    Dein letzter Satz lässt in mir die Vermutung aufkommen, dass Toto2 mit seiner Mutmaßung, dass sich der mehrfach verpasste Aufstieg negativ auf die Stimmung ausgewirkt hat. Habt Ihr das Ziel des Aufstiegs propagiert, war der mögliche Aufstieg ein Mittel zur Motivation? Wenn ja, dann ist dieser Schuss vielleicht mittlerweile nach hinten losgegangen. Dann gälte es jetzt, sich und dem Team andere Ziele zu setzen, die dann hoffentlich erreicht werden. Vielleicht wäre es diesbezüglich sinnvoll, mindestens ein Ziel so zu definieren, dass die Mannschaft es ohne äußere Einflüsse erreichen kann, also bspw. geschlossen aufzutreten und ein gutes Mannschaftsklima zu haben. Ziele, die nur auf den sportlichen Erfolg gerichtet sind, liegen leider oftmals außerhalb des unmittelbaren Einflussbereichs der Spieler, und trotz Anstrengung nicht erreichtes Ziel spornt nicht an, sondern führt zur Demotivation.

    Ja, Toto2, ich stimme dir darin zu, dass ich den grundsätzlichen Ansatz von Horst Wein auch in diesem Bereich für durchaus sinnvoll halte, sinnvoller jedenfalls, als den Kindern vorzugeben, was sie genau wann zu sagen haben, ohne dass sie die Gründe dafür verstehen.