Beiträge von tobn

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    Ich pflichte AKjfv bei: so ein paar der Aufgabenstellungen sind zunächst mal für viele etwas nichtssagend und rufen erstmal fragende Gesichter hervor. Ich habe den Eindruck, dass sie in der Mehrzahl, wenn nicht sogar alle formuliert wurden, als der Fachübungsleiter C entworfen wurde, und seitdem kaum oder gar nicht verändert worden sind. Insofern hängen sie, ähnlich wie die ersten paar Info-Abende, der Entwicklung inzwischen eben ein paar Jahre hinterher. Heutzutage betont der DFB die Spielform viel stärker als noch vor vier, fünf Jahren, dementsprechend sind die Inhalte in den neueren Info-Abenden auch alle viel spielerischer (und kurzweiliger) als in den ersten paar, die heute teilweise schon etwas trocken anmuten. Bei uns war das aber so ungefähr der Stand, auf dem die Lehrproben sein sollten, zumindest, wenn man als Trainer nicht ins Risiko gehen wollte.


    Zu deiner Frage danach, ob freier oder begrenzter Raum: das hängt natürlich von der jeweiligen Übung ab. Generell finden Übungen ja schon eher auf einem begrenzten Raum statt. Oft ist dieser nicht explizit begrenzt, aber es gibt einen nur recht kleinen Bereich, in dem die eigentliche und relevante Aktion stattfindet. Ich verstehe wohl leider nicht so ganz, wie du die Frage meinst. Du schreibst ja, dass Ball und Gegner dabei sind, das klingt also für mich nach einer recht spielnahen Übungsform, in der also z.B. der Angreifer den Ball führt und zum Torabschluss kommen möchte, der Verteidiger das verhindern soll -- beide stehen zu Beginn dort, wo sie per Ausgangslage (außen oder zentral, lange oder kurze Distanz) hin gehören. Dann ist für dich als Trainer ja das 1:1 relevant, darum geht es, das soll gesucht werden. D.h. der Angreifer darf dann nicht einfach kehrt machen und vor dem Verteidiger davon laufen. Er soll, das ist die Anweisung, schnell und konsequent den Abschluss suchen. Bremst er bis zum Stillstand ab, so ist das Thema eigentlich verfehlt, denn die simulierte Situation ist ja die, dass der Angreifer es schafft, ins 1:1 zu kommen, außer dem letzten Verteidiger gibt es nur noch den Torwart. Das ist eine Situation, in der er unbedingt schnell den eigenen Abschluss suchen soll, weil der Verteidiger sonst Unterstützung bekommt. Für den Verteidiger ist es so, dass er eben der letzte Mann ist, der diesen Angreifer aufhalten kann, er muss das schaffen, im Moment hat er niemanden, der ihn absichert. Solltest du Angreifer haben, die in den Stillstand abbremsen, so würde ich die Situation abbrechen und unter Hinweis auf diegedachte Ausgangslage kurz erklären, dass der Verteidiger gewonnen hat, wenn er den Angriff des Stürmers stoppen, also auch zum Stillstand bringen kann, weil dann ja weitere Abwehrspieler nachrücken können und der Angreifer in Unterzahl gerät. Ich glaube, in den entsprechenden Unterlagen steht auch, dass der Trainer zu schnellen Abschlüssen und konsequenten Aktionen animieren soll.

    Ja, für viele könnte sowas zu viel Arbeit und Stress sein, bei uns hat es so ähnlich aber bis zum Ende der E2 ganz gut funktioniert. Wir hatten so viele Spieler, dass zu den Spielen immer nur etwas mehr als die Hälfte der Kinder mit konnte, ich hatte mir dazu zwar bereits zu Beginn der Saison einen ersten Entwurf gemacht, der dafür sorgte, dass jeder Spieler ungefähr gleich oft dran kam, aber diese Planung wurde ja im Laufe der Saison angepasst, wenn es dann und wann Absagen gab oder ein Kind mal länger krank wurde oder so. Deshalb haben wir den Kindern und Eltern immer im ersten Training der Woche (dienstags) mitgeteilt, wer am kommenden Wochenende spielt, das gab es als Zettel, vielleicht auch als E-Mail, weiß ich nicht mehr. Ich habe die Einteilung gemacht, die (sehr engagierte) Betreuerin hat sich um Zettel und E-Mails gekümmert. Das hat immer gut funktioniert. Wir hatten auch fast ausnahmslos sehr kooperative Eltern, wir haben uns unsererseits aber auch stets um gute Zusammenarbeit mit ihnen bemüht. Ich vermute mal, dass es bei den meisten Familien so ein gewisses Ritual nach dem Dienstagstraining war: "Und, bist du am Samstag dabei? Wo gehts hin? OK." Wir trafen uns bei Auswärtsspielen auch immer am Zielort, anstatt gemeinsam hin zu fahren, auch da haben es unsere Eltern hin bekommen, Mitfahrgelegenheiten usw. selbstständig zu organisieren -- wir standen natürlich bei Bedarf zur Hilfe zur Verfügung.


    Wir hatten sicherlich kein Pech mit unserer Elternschaft, ich sehe aber beim Handball meiner Tochter und auch bei der Fußball-F2, die ich ja mittlerweile mit trainere, dass es da auch sehr gut funktioniert. Aus meiner bisherigen Erfahrung behaupte ich, dass, wenn nicht alle, so doch zumindest viele Eltern durchaus bereit sind, kräftig mit zu ziehen, vor allem natürlich in den jüngeren Altersklassen. Und auf diese Bereitschaft hat das Trainer- und Betreuerteam auch einen nicht unerheblichen Einfluss.

    Ich fände es aber auch toll, wie schon gesagt hatten wir das so ähnlich in dem uns gegebenen Rahmen auch gemacht. Was die Koordination anbelangt, so könnte man die Auslosung ja bereits entsprechend früh durchführen, sie muss ja nicht erst am Tag zuvor stattfinden.


    Der Trainer ist dabei natürlich aber ganz schön gefordert, um seine Truppe zusammen zu halten. Bei unserer F2, die, wenn alle kämen, auch zwei Teams stellen könnte, gibt es halt ein halbes Dutzend Spieler, die doch noch ziemlich abfallen, größtenteils wohl aus dem Grund, dass sie (wie ich selbst auch, daher weiß ich es nicht genau) noch nicht lange dabei sind. Würde sich jetzt zufällig ein besserer Spieler als einziger in einem Team aus diesen Kids wiederfinden, so wäre er, so befürchte ich, wohl eher weniger begeistert.... Da muss sich Trainer dann wieder etwas überlegen, aber andererseits sind wir ja schließlich genau dafür da, nicht wahr? =)

    Ja, die PDF-Datei kenne ich schon, aber hier geht es nur um Taktik (Abwehrverhalten in 1:1). Was ich aber suche sind Abwehrtechniken (Technikschulung)!


    Höh? Was soll das denn sein? Bist du sicher, dass du das nicht missverstehst, was dann durchaus einer weniger geschickten Wortwahl bei der Aufgabenstellung geschuldet sein kann? Beim Abwehrverhalten im 1:1 geht es beim DFB eigentlich immer um das richtige Verhalten in den Situationen:

    • Angreifer am Flügel, große Distanz
    • Angreifer am Flügel, geringe Distanz
    • Angreifer in der Mitte -- hier wird, soweit ich weiß, nicht nach Distanz unterschieden, sondern i.d.R. von eher großer Distanz ausgegangen
    • Angreifer mit Rücken zum Tor (implizit: kurze Distanz, d.h. Verteidiger deckt den Angreifer)


    Die einzige Technik im eigentlichen Sinn, die es da gibt, ist das Sich-zwischen-Angreifer-und-Ball-schieben. Vielleicht könnte man, mit viel Fantasie, noch die richtige Körperhaltung zur Technik zählen. Aber ansonsten ist eigentlich nur Individualtaktik gefragt, also die Erfassung der Situation, das richtige Anlaufen, die korrekte Stellung zu Gegner und Ball, das Timing, ggf. die Abwehrfinte.


    Ich würde dir raten, nochmal nachzufragen, ob du die Aufgabenstellung richtig verstanden hast.

    Faule Äpfel findet es immer mal wieder in den Obstkörben. Ganz selten kann mal ein Trainer solchen Fällen beikommen, aber in den meisten Fällen ist eine Trennung für alle Seiten die beste Lösung. Sei froh, dass du ihn bzw. sie los bist.

    Interesssante Idee. Die Zahl hinter dem Buchstaben ist für viele leider noch viel zu wichtig... Da müssen die Verbände aber auch noch variabler werden. Bei uns gilt auch in der F+G-Jugend die Festspielregel...


    Ja, bei uns muss man leider, soweit ich weiß, auch eine namentliche Meldung für jede Mannschaft abgeben. Und man muss auch, wenn man Teams meldet, soweit ich weiß, ihnen eine Zahl zuordnen, d.h. der Kreis akzeptiert keine Bezeichnungen wie Sandflöhe oder Holzwürmer. Wenn wir zu Turnieren eingeladen haben, habe ich unsere typischerweise zwei Teams auch nach diesem Schema benannt, meistens habe ich dann Jaguare, Leoparden und Panther als Bezeichnung verwendet. Aber im Spielbetrieb ging das leider nicht, da müssen es Zahlen sein und die Mannschaft mit der niedrigeren Zahl gilt als höhere Mannschaft -- von ihr darf dann pro Spieltag nur einer runter zur nächstniedrigeren Mannschaft. Das war in der E so, ich wüsste aber nicht, dass für die F andere Regeln gelten.


    [...] und dass F2/F3 nicht unbedingt eine Wertigkeit ausdrückt.


    Als wir im zweiten E-Jahr zwei Mannschaften meldeten, haben wir darauf geachtet, dass sie ähnlich stark sind und haben das auch offensiv gegenüber den Eltern kommuniziert. In der Folge gab es dann auch von ihrer Seite her keinerlei Stress, wozu sicher aber auch beigetragen hat, dass die zweite Mannschaft in ihrer dann doch leichteren Gruppe (obwohl sie sich beide auf derselben Ebene befanden) bessere Ergebnisse einfuhr als die erste... Aber hauptsächlich lag es, glaube ich, daran, dass wir die Eltern tatsächlich ziemlich intensiv auf unseren Weg eingeschworen hatten.

    Also, in der F2 (also junge F), die ich seit ein paar Wochen mittrainiere, sind eigentlich alle Spieler ab einem gewissen Niveau überwiegend Solokünstler. Die Kids, die den Ball nur ein- oder zweimal berühren, bevor er wieder weg ist, sind die schwächeren Spieler, die sich noch damit begnügen, einfach nach dem Ball zu treten, wenn sie ihn erreichen können. Oder diejenigen, und das ist der Punkt, die ihn zwar auch führen könnten, sich das aber nicht zutrauen, weil sie befürchten, dass er ihnen verloren geht. Und da liegt für mich der Grund für meine aktuelle Motivation, alle Kids fürs erste zu ballverliebten Dribblern zu machen, d.h. ich möchte lauter Kinder haben, die gerne den Ball haben wollen und sich trauen, ihm mehr als einen kontrollierten Kontakt in Folge zu geben. Dass es auch sinnvoll ist, den Ball abzugeben, kommt auch noch dran, aber erst einmal wünsche ich mir, dass alle Spieler den Ball gerne haben und behalten wollen.

    Ich hatte sowohl vom Referenten als auch hier aus dem Forum mitgenommen, dass die Korrektur in der Lehrprobe ganz, ganz wichtig ist. Wir haben alle als festen Bestandteil eingeplant, die Übung zu unterbrechen und zu korrigieren. Du kannst aber davon ausgehen, dass es unter den Probanden ein paar geben wird, die es eben nicht so richtig machen, die, wenn man dein Thema nimmt, den Ball z.B. tot stoppen oder ihn aber zu weit weg prallen lassen, zu viele oder auch zu wenige (sic) Kontakte nach der Ballannahme haben, die die Auftaktbewegung nicht oder nur halbherzig machen, etc. Wichtig: es ist keine F-Jugend, du darfst und sollst durchaus deutlich in deiner Kritik sein. Aber natürlich dabei nur sachlich und weiterhin aufmunternd und ermutigend. Aber halt nicht verklausuliert, sondern auf den Punkt gebracht. Dabei ein Tipp: Stelle dich so hin, dass du in Richtung der Prüfer sprichst, und spreche durchaus deutlich -- nicht schreien, aber nicht leise bleiben. So können sie deine Ausführungen auch hören. Das ist aber natürlich nur ein Nebeneffekt, sie sollten nicht den Eindruck gewinnen, dass du für sie eine Show abziehst -- auch wenn das ja so ist.. Sprich also die Spieler an, bleibe mit deiner Aufmerksamkeit stets bei ihnen. Wobei das alles für dich kein Problem sein dürfte, du bist ja schon lange genug Trainer.

    Zu den D-Trainern und dem Mittrainieren bei der D stellt sich für mich die Frage, wie gut die Kooperation und das Miteinander zwischen dir und den Trainern der D ist. Wenn Ihr an einem Strang zieht, einen gemeinsamen Standpunkt habt, wenn das Training sogar kompatibel ist, dann hätte ich nichts dagegen, dass er zusätzlich zum Training bei Euch auch das der D besucht, solange deren Trainer nichts dagegen haben. Gibt es aber irgendeinen Gegensatz zwischen den Teams, oder neigt der Spieler dazu, sein Zuhause eher in der D als in seiner Mannschaft zu suchen, und sind sich alle einig, dass das nicht sinnvoll ist, so solltest du Einigung darüber mit den D-Trainern erzielen, die dann entweder seine Teilnahme ablehnen oder aber ihm zwar freundlich, aber klar vermitteln, dass er bei ihnen 'nur' Gast ist. Ziehen die D-Trainer an einem anderen Strang als du, so müsstest du die Jugendleitung ins Boot holen. Für mich würde bei allen Überlegungen aber das Wohl des Kindes die entscheidende Rolle spielen, der Junge muss sich in dem Team, in das er letztendlich kommt, wohl fühlen.

    Ich würde mit älteren Teams beim 7er-Fußball wohl versuchen, mit zwei Verteidigern und einer Raute davor zu agieren. Im Spielaufbau würden die Verteidiger recht breit stehen, der Torhüter steht als Verbindungsglied zu Verfügung. Der Stürmer bleibt hoch, um die gegnerische Abwehr zu binden und Platz im Mittelfeld zu schaffen. Dort sind die übrigen drei Spieler in ständiger Bewegung und versuchen, eine Lücke zu finden, in der sie angespielt werden und dann aufdrehen können. Alternativ zieht dein Team die Gegenspieler auf die Ballseite und der Verteidiger verlagert dann schnell das Spiel mit einem Flugball auf die andere Seite, wo z.B. der andere Verteidiger den Weg in den offenen Raum vor sich gesucht hat.


    Defensiv bilden die beiden Verteidiger und der Sechser einen Abwehrkegel, der die Gegner dazu zwingen müsste, den Weg nach außen in den weniger torgefährlichen Bereich zu suchen. Den Weg nach innen sollte der ballnahe Verteidiger weiterhin zu machen, von hinten sollte dann der Flügelspieler doppeln, wärend zunächst der Sechser, später der Stürmer den Rückraum sichert -- der Sechser sichert dann den stellenden Verteidiger ab -- und der andere Verteidiger den Strafraum.


    Soweit meine Idealvorstellungen am grünen Tisch. Da die Wahrheit aber auf dem Platz liegt, musst du aber sehen, ob und inwieweit sie für dein Team passen.

    Moin Tobias


    Tach Christoph!


    ich habe das gleiche Thema bekommen :thumbup:


    Es gibt schlimmere. 8)


    Erwünscht sind bei uns 20-40 Minuten:


    - Übungsphase mit vielen Wiederholungen (Gassenform, Viereck, Rundlauf ohne Torschuss) - Korrekturzeit
    - Wettkampfphase (Rundlauf mit Torschuss)
    - ggf. Spielform (schwerpunktbezogen)


    Soll das alles demonstriert werden? Bei uns war es so, dass wir ein komplettes Training entwerfen sollten, aber fast alle nur den Hauptteil demonstrierten. Bei ein paar ganz wenigen Kandidaten haben die Prüfer sich noch die Spielform zeigen lassen, über die Gründe kann ich da aber nur spekulieren.


    Angeblich sollen wir uns nah an den Übungen der bekommenen DVD orientieren, aber irgendwie ist da (schwerpunktbezogen) wenig mit Ballan- und -mitnahme drauf.


    Das wundert mich nicht.. Welche DVD ist das denn? Wir haben gar keine bekommen, der Referent ließ uns aber seine DVD, welche "Fachübungsleiter C" hieß, kopieren. Um bei der Lehrprobe lieber auf Nummer Sicher zu gehen und nicht vor lauter Kreativität das Thema zu verfehlen, habe ich mich, was die Theorie und die methodische Reihe anbelangt, an DFB-Info-Abend Nr. 14 "Ballkontrolle" orientiert. Zur Endlosübungsform habe ich, glaube ich, mich bei Training-Online umgesehen und "inspirieren" lassen. Das habe ich gemacht, weil ich selbst damals eine E-Jugend trainierte und noch nie ältere Altersklassen trainiert hatte, es in der Lehrprobe aber mit einer C-Jugend zu tun bekam -- da weiß ich nicht so genau, was die schon können und was nicht, der DFB wird es aber wohl..


    Es hat ganz gut funktioniert, im kurzen Feedback der Prüfer wurde hauptsächlich auf die methodische Reihe eingegangen, die sie meinten erkannt zu haben, außerdem fielen bei mir, wie bei allen anderen Prüflingen auch, ein paar Worte zum Coaching. Da war ihnen aufgefallen, dass ich zu Beginn hauptsächlich vor einem Tor auf die Spieler geachtet habe und kaum auf das andere: ich hatte den Aufbau doppelt ausgeführt, nebeneinander, aber in umgekehrter Richtung, so dass die Spieler sich nach ihrem Torschuss gleich wieder ein paar Meter daneben wieder anstellen konnten. Da es ein Rundlauf war, kamen sie sowieso alle bei mir vorbei, das war meine Erklärung, der die Prüfer auch zustimmten. Sie meinten dann, dass diese Spieler sich ja auch alle benommen hätten, da sei das schon OK, wenn das nicht so wäre, dann müsste man halt beiderseits nach dem Rechten sehen, was ich ja im Verlauf der Übung ja auch gemacht habe. Es war also alles in Ordnung.


    Im nachhinein betrachtet denke ich, dass die genauen Übungen nicht so wichtig sind, solange man mit ihnen nicht das Thema verfehlt und eben die methodische Reihe, also vom Leichten zum Schweren, vom Bekannten zum Unbekannten führt. Dann achten sie hauptsächlich auf das Verhalten des Trainers, also wo er sich postiert, wie er mit den Spielern kommuniziert, wie sein Coaching aussieht, ob er evtl. auch mal flexibel reagiert. Bei mir war es z.B. so, dass wir eine der beiden Übungen so abänderten, dass sie spiegelverkehrt zur anderen war, so dass der andere Fuß beim Torschuss dran kam. Das wurde positiv zur Kenntnis genommen.


    Ich überlege jetzt, ob ich in der Übungsphase eine Gassenform anbieten kann (also z.B. durch ein Hütchentor mit links annehmen und dann durch ein anderes Hütchentor mit rechts passen, dann mehrere Varianten (Außenseite, anderer Fuß, etc.)) oder ob da zu wenig Bewegung und zu wenig Kontakte drin sind. Ein guter Spieler braucht ja nur zwei Kontakte. Reicht das?


    Bei mir war es so, dass sie darauf hinwiesen, dass es bei dem Thema nicht nur um die Ballannahme, sondern eben auch um die -mitnahme geht. Die Gassenform könnte da passen, der Rückpass dürfte aber halt nicht durch dieselbe Gasse wie der erste Pass erfolgen, da ja sonst keine Mitnahme des Balls erfolgt ist. Uns hatte der Referent gesagt, dass ein Torabschluss immer gut ankomme, daher habe ich mich für eine Übungsform entschieden, die mit einem Torschuss endet. Für die Motivation der Spieler ist ein abschließender Torschuss sicher auch nicht verkehrt.


    Oder ist das Öffnen eines neuen Raumes (also kurzer Laufweg, Drehung, etc.) und mindestens drei Kontakte schon in der Übungsphase erwünscht? Die Komplexität würde ich dann in der Wettkampfphase erhöhen.


    Eine Wettkampfphase gab es bei mir nicht, ich habe in der Übungsform die Schwierigkeit erhöht, indem zuerst mit der Innenseite, dann mit der Außenseite an- und -mitgenommen werden sollte, zum Schluss noch mit einer Bewegungsfinte unmittelbar vor der Ballannahme. Hmm, vielleicht erinnere ich mich auch nicht ganz, da war auch noch was mit Gegenspielern... Ich weiß aber nicht, ob ich das gemacht habe, nur vorgesehen hatte, aber nicht mehr dazu kam, oder es mal überlegt hatte und bereits vorab gestrichen hatte...


    Wie und ob ich eine Spielform anbiete, ist ebenfalls noch offen.


    Wir sollten sie vorbereiten, ein paar wenige Kandidaten sollten sie, wie gesagt, auch zeigen, ich aber nicht, das glaube ich zumindest.... Mein Gedächtnis scheint da leider schon etwas nachgelassen zu haben..

    Warum Sonntag? Weil [...] gestern das Wetter schlecht war ;)


    Ja, von dem "Schietweddä" berichtete auch die Dame aus der Nähe von Hamburg, die meine Frau wegen einer Fehllieferung anrief. Bei uns war es ganz erträglich.


    Ich verstehe auch gar nicht, warum man Sonntags hier nicht reinschaut ;)


    Weil die bessere Hälfte nicht ganz unberechtigte Ansprüche stellt...


    Oft wird übesehen, wir sind kein anonymer Betrieb, mit uns kann man jederzeit sprechen. Wer drei oder vier oder mehr DVDs bestellen möchte kann mich auch anschreiben.


    Merke ich mir, danke. Mit den E-Books neulich habe ich mein Kontingent fürs erste leider aber ohnehin ausgeschöpft..

    Naja, du hast recht, die Trainer sind gefragt. So wie du es beschreibst, würde ich sagen: Vorteil. Das zu erklären ist nicht ganz einfach und wird wohl zwei, drei Minuten dauern. Und es wird sicher noch ein paar ähnliche Situationen brauchen, bis die Kinder selbstständig erkennen können, wann Vorteil gilt und wann nicht (also z.B. beim Stürmerfoul nicht).

    Ich sehe meinen Post auch nicht als Kritik an seinem Handeln. Wenn es seine Mädels hin bekommen, wunderbar. Wie ich schon mehrfach schrieb, habe ich selbst auch ganz gerne nach Volleyballmanier gewechselt, aber halt eher im Training. Ob ich das aber in einem Turnier, wenn es gegen andere Teams geht, machen würde, weiß ich nicht. Da würde ich mir zwar das flexible Spiel wünschen, würde aber auf meine Spieler auch ein Stück weit Rücksicht nehmen.

    Ich würde in der Halle bei nur vier oder fünf Spielern innerhalb eines Spiels eher nicht die Positionen ändern, bzw. würde mich auf solche Spieler beschränken, die das hin bekommen, die sowieso die flexibleren Spieler sind. Außerdem würde ich mir in der Halle halt von allen meinen Spielern ein flexibles Spiel wünschen, eines mit viel Bewegung, sowohl in der waagerechten wie auch in der senkrechten Richtung. Soll heißen, ich würde mir wünschen, dass die gesamte Mannschaft permanent Positionen tauscht, wenn wir in Ballbesitz sind, und dann situativ der eine Spieler die Absicherung übernimmt, der halt gerade am tiefsten steht, wenn sich eine gute Gelegenheit ergibt, vorne rein zu stoßen. Verlieren wir den Ball, so wünsche ich mir, dass sich dann alle Spieler hinter den Ball fallen lassen und schnell die Defensivformation einnehmen. Wer dann konkret wo steht, ist mir dabei egal. Aber das sind Wünsche, die den Idealzustand wiederspiegeln. Man muss mit der eigenen Mannschaft gucken, was sie inwieweit umsetzen kann.

    Ich könnte mir vorstellen, dass der zeitliche Versatz zwischen der echten Bewegung und der angezeigten irritierend wirkt. Oder, um einen ingenieurswissenschaftlichen Terminus zu bemühen: ich halte das Totzeitverhalten für problematisch. Wäre da ein Spiegel nicht effektiver und billiger. Zugegeben, er müsste ziemlich groß (und damit schwer) sein...


    PS: Ich müsste da mal meine alten Regelungstechnikunterlagen heraus kramen, dann könnte ich mit noch viel mehr Begriffen um mich schmeißen. Ha, einer fällt mir ein: Impulsantwort! :D

    Ich habe, so meine ich, auch irgendwann unterwegs beim Trainer C-Breiten die Urkunde über den Teamleiter bekommen. Eine Prüfung war damit aber nicht verbunden.