Beiträge von tobn

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    Uzun, was ist denn "eine gute eingebaute Zeitlupe"? Die Dinger nehmen doch mit einer festen Bildwiederholrate auf, gibt es da denn welche, die mehr als 1080p50 können?


    EDIT: Ich sehe gerade, dass es tatsächlich Kameras gibt, die das können. Da muss man dann wohl aber genau schauen, ob sie die Auflösung reduzieren, wenn man die Bildwiederholrate erhöht, also die Zeitlupe einschaltet. Tja, für eine Canon Legria HF G30 z.B., die eine zweifache Zeitlupe unterstützt, muss man aber um die € 1.250 hinlegen.

    Ich denke, es kommt auf die Ansprüche an. Eine teure Kamera mit gutem Objektiv und großem Sensor macht sicherlich viel bessere Aufnahmen als eine für unter €500. Aber auch mit günstigeren Geräten kann man Filme machen, die man sich nachher noch ganz gut ansehen kann und auf denen man auch etwas erkennen kann -- sicher nicht in der Qualität von Fernsehkameras, allemal besser aber als Smartphone-Aufnahmen, obwohl die auch immer besser werden.


    Zu billig würde ich nicht nehmen, da dürften Objektive und Sensor mir nicht gut genug sein. Und da zeichnet die Kamera dann zwar in HD auf, die optische Auflösung liegt aber deutlich drunter.. Ansonsten würde ich heutzutage schon Full-HD wollen, also 1920x1080 Pixel, wenn möglich in 50p, also mit 50 Vollbildern pro Sekunde. Unsere allerdings auch ein paar Jahre alte Canon Legria HF200 kann 'nur' 50i oder 25p, und ich empfinde gerade bei Sportaufnahmen die hohe Bildwiederholrate als sehr angenehm. Daher nehme ich in 50i auf und nutze dann das quälend langsame avisynth-'Modul' GDMC, um die Aufnahmen anschließend gut und ohne Auflösungsverlust zu deinterlacen.


    Heutzutage filmen viele Leute mit Spiegelreflex- oder spiellosen Systemkameras. Ich habe das mit unserer Nikon D5100 auch schon mal probiert, habe da aber noch Schwierigkeiten damit, den Fokus nachzuziehen -- der typische Autofokus der Kamera ist da sehr störend, erstens weil er Krach macht und zweitens das Bild ja außerdem beim Fokussieren erst mal sehr unscharf wird, bevor die Kamera es scharf stellt. Wahrscheinlich geht das aber besser, ich habe mich damit noch kaum befasst.


    Der Hinweis auf ein Stativ ist gut, da verwackelt die Aufnahme deutlich weniger, es ist aber auch etwas schwieriger, dem Spiel zu folgen, als wenn man die Kamera in der Hand hat. Der Zoom bedient sich auch leichter, wenn man die Kamera hält. Man kann da außerdem noch die andere Hand nehmen, um zu stützen, oder man stützt sich auf einem feststehenden Gegenstand auf. Auch eine Möglichkeit sind Einbeinstative, das habe ich selbst aber noch nicht probiert.

    Hat mich auch sehr gefreut, nicht zuletzt für Marc Stendera -- mein Sohn hat seinen Namen übrigens auf seinem Trikot von vor eineinhalb Jahren. :)


    Leider konnte ich mir das Spiel nicht ansehen, ein Kollege hat mir immerhin die zweite Halbzeit aufgenommen. Hat hier jemand zufällig auch die erste?

    Naja, guenter, für mich klingt Steinis Schilderung so, als sei der Verein mit der Bitte, das Amt des Jugendleiters zu übernehmen, auf ihn zugegangen und nicht umgekehrt. Er hat dann seine Bereitschaft dazu signalisiert, aber auch deutlich gemacht, welche Forderungen er stellt. Und dann dachten sich die Vereinsvertreter, dass diese den Verein überfordern würden, und haben das Angebot zurück gezogen. Und Steini kann sich denken: "wer nicht will, der hat schon."


    Und letztlich ist das vielleicht der vernünftigste Ausgang, besser auf jeden Fall, als wenn Steini das Amt angenommen hätte und es dann angefangen hätte, mächtig zu knirschen. Aber ich kann ihn schon verstehen, wenn er spekuliert, dass etwas mehr Mut und Durchsetzungswillen zumindest langfristig zu einem besseren Ergebnis hätten führen können.

    Meine F-linge konnten das schon, denen musste ich das gar nicht erst beibringen, sie brachten es von zu Hause mit. Gut, die Technik war noch nicht so... =)


    Wenn man deine Beschriebung so liest, h4cher, drängt sich mir der Eindruck auf, dass das letztlich eine Methode war, das Mittelfeld zu überbrücken, ohne befürchten zu müssen, dort den Ball zu verlieren. Quasi der Gegenentwurf zu der Strategie sehr ballsicherer Mannschaften, sich mit Kurzpässen durch das Mittelfeld zu kombinieren. Ich muss sagen, dass mir letzteres mehr imponiert, aber ich bin auch geschädigt von der letzten Abstiegssaison der Eintracht, in der fast nur noch lange Bälle auf Gekas gespielt wurden.. :thumbdown:

    Also es ist so, das im Kreis Köln nach Jahrgängen eingeteilt wird. Ausserdem habe ich gehört, das es eine Herbststaffel geben soll und dann aus den Staffeln die starken und die schwachen im Frühjahr entsprechend eingeteilt werden sollen.


    OK, das klingt so, als gäbe es zunächst keine unterschiedlichen Spielklassen, sondern als würde für die Hinrunde zufällig eingeteilt (evtl. wird dabei darauf geachtet, dass Mannschaften eines Vereins nicht in derselben Gruppe landen) und dann für die Rückrunde gemäß den Tabellen der Hinrunde neu eingeteilt: die stärksten in eine Gruppe, die schwächsten in eine, usw. Bei uns ist es anders, aber dieses Verfahren scheint in einigen Landesverbänden üblich zu sein.


    Bei uns gibt es in der F-Jugend nur eine Spielklasse, die Kreisklasse. Mannschaften werden vorgeblich zufällig auf die Gruppen verteilt, wobei jeder Vereins maximal eine Mannschaft in jeder Gruppe hat. Eine Neueinteilung findet innerhalb der Saison nicht statt. So ist das auch noch in der jungen E-Jugend, hier im Kreis als E2 bezeichnet. In der E1 gibt es dann eine Kreisliga, in der die vermeintlich stärkeren Mannschaften spielen, und mehrere E1-Kreisklassen für den Rest. Um die Teilnahme an der Kreisliga wird allerdings mit Auf- und Abstieg gespielt, wie in den höheren Jahrgängen, eine Mannschaft erbt also die Ligazugehörigkeit von ihren Vorgängern. Vereine, die nur eine E-Jugendmannschaft melden können, müssen sie übrigens als E1 melden, unabhängig davon, wie alt ihre Spieler sind oder die Jahrgangsverteilung in diesem Team ist. Andererseits darf ein Verein, der bereits eine E1-Mannschaft gemeldet hat, eine zweite in die E2-Runde melden, egal wie alt die Spieler sind. Ich verstehe das nicht. Im Nachbarkreis gibt es zu Beginn der Saison erst mal eine Qualifikationsphase, da finden mehrere Turniere statt, und anhand deren Ergebnissen werden dann die Gruppen eingeteilt. Das finde ich besser als die Regelungen sowohl bei Euch als auch bei uns. Noch lieber wäre mir etwas anderes, aber das ist ein anderes Thema.


    Die erste Mannschaft wird nicht von Sieg zu Sieg eilen. Dafür schätze ich sie nicht stark genug ein. Im Kreis Köln gibt es jede Menge Mannschaften die wesentlich besser sind.


    Das mag sein, sie wird aber voraussichtlich in der Hinrunde besser abschneiden, d.h. also auch häufiger gewinnen als die zweite. Seid darauf vorbereitet, dass sich da Neid und Missgunst entwickeln könnte, zumindest bei einigen. Verstehe das bitte nur als Hinweis, nicht als Kritik.


    Die zweite Mannschaft kann wenn es dumm läuft wirklich im Herbst unter die Räder kommen.


    Das ist tatsächlich zu befürchten. Ihr müsst Euch als Trainer daher intensivst um Spieler und Eltern dieser Mannschaft kümmern, sie wird mehr Aufmerksamkeit brauchen als die erste. Dann kann es klappen. Kümmert Ihr Euch nicht genug um sie, so kann das eine ziemlich bittere Geschichte werden. Aber vielleicht male ich hier auch grundlos den Teufel an die Wand, es würde mich freuen. Ich will nur sagen, dass Ihr Euch nicht wundern solltet, wenn es nach der dritten deutlichen Niederlage anfängt zu rumoren.


    Wir haben 2 jahre als Trainer ganz viel für die wirklich schwachen Kinder gemacht. Wir sind da jetzt an einem Punkt wo die sich auch wirklich einfach freischwimmen müssen.


    We gesagt: kein Vorwurf an Euch. Aber dein erster Satz hier klingt so, als meintest du, du solltest dich rechtfertigen, es klingt ein bisschen nach schlechtem Gewissen den schwächeren Spielern gegenüber. Wenn dem so ist, so kann ich das gut nachvollziehen, ich hätte es wahrscheinlich. Und ich hatte in der F und E ziemlich oft mit meinem Gewissen zu kämpfen, mal wegen der stärkeren, mal wegen der schwächeren Spieler. Hinterher ist man schlauer.


    Wenn du schreibst, sie müssten sich jetzt einfach freischwimmen, so schwingt da auch irgendwie (für mich zumindest) mit, dass du dich nicht ganz wohl mit der Situation fühlst. Wenn du das so sagst, so teilst du ja gleichzeitig mit, dass Ihr Ihnen zumindest einen Teil Eures Schutzes entzieht. Wenn das bei den Kids auch so ankommt, könnten sie sich ein wenig im Stich gelassen fühlen. Gebt darauf acht, dass es nicht so rüber kommt, versucht, es für Euch positiv zu sehen und es auch den Spielern positiv zu vermitteln. Du sagst ja selbst, wie das gehen kann:


    Noch vor den Ferien haben wir 2 Freundschftspiele für die Jungs gemacht. 0:7 und 3:3. und es war so, das plötzlich niemand mehr da war hinter dem sich der ein oder andere verstecken konnte und wirklich verhältnismäßig gut gespielt hat. Da waren Jungs bei die haben mit abstand Ihre besten Spiele gemacht.


    Behalte das mit dem Verstecken für dich, wenn du Ihnen das sagst, so klingt das wie ein Vorwurf. Formuliere lieber positiv, lobe sie also dafür, dass sie Verantwortung übernommen haben.


    Ich habe ein wenig den Eindruck, das jetzt wirklich einige froh sind weil sie das Gefühl haben man zählt auf sie.


    Ja, das kann der positive Effekt sein. Diese Spieler können jetzt die Leitfiguren der schwächeren Mannschaft werden und sich demzufolge deutlicher steigern als wenn sie weiterhin mit den stärkeren Spielern zusammen wären. Ihr müsst dann nur aufpassen, dass diese Mannschaft mit den aber trotzdem zu erwartenden überwiegenden Niederlagen fertig wird und sich davon nicht demotivieren lässt. Für mein Team war das damals im zweiten E-Jugendjahr nicht ganz so einfach..


    Ich drücke Euch die Daumen. :thumbup:

    Ich glaube, er hats dann bereut, wie ich seine Übungen nicht konnte :wacko:


    Du hast sie aber mit einer beneidenswerten Coolness und Nonchalance verbockt, als könne dich kein Wässerchen trüben. :thumbup:


    An dein Tor kann ich mich leider echt nicht erinner, wir haben aber ja auch mehr als genug Gegentore bekommen. Mir ist eigentlich nur das in Erinnerung geblieben, bei dem Zodiak eiskalt ausgenutzt hat, dass ich, der ich eigentlich das Tor abschirmen wollte, dazu ein Stück zu weit seitlich stand... 8|

    Wie die meisten anderen hier finde ich auch, dass es sehr schade ist, wie es bei Euch läuft, onkel1978. Bei 23 Spielern braucht man mindestens zwei Trainer, wir haben bei unserer F-Jugend. die nach den Ferien komplett älteren Jahrgangs sein wird und aktuell aus 28 Kindern -- zwei weitere Interessenten waren im letzten Training vor den Ferien aber auch schon da -- besteht, neben uns zwei Trainern noch einen jugendlichen Co-Trainer. So klappt es ganz gut. Ich handhabe das meiste sehr ähnlich wie schleppi und kann mich mit seinen Ansichten auch ganz gut identifizieren.


    Erlaube mir aber die Frage, wie viel Erfahrung der Trainer bereits hat. Und wie ist das mit seinem eigenen Kind, ich vermute mal, dass es auch in der Mannschaft ist. Kann es sein, dass er dann einige der Eltern der Stammspieler auch noch privat ganz gut kennt?


    Ich kann mit gut vorstellen, dass er, um es mal auf den Punkt zu bringen, nicht genug Arsch in der Hose hat, um seinen Standpunkt offensiv gegenüber den Eltern des Stammkaders zu vertreten. Wenn sein Standpunkt denn von dem abweicht, was er tut. Dir gegenüber versteckt er sich ja hinter diesen Eltern, aus der Ferne kann ich nicht beurteilen, ob er eigentlich ungern vor ihnen 'kuscht' bzw. den Weg des scheinbar geringsten Widerstands geht, oder ob er insgeheim die selben Ansichten hat. Ganz sicher wird er auch lieber gewinnen als enge Spiele zu bestreiten, in denen man knifflige Wechselsituationen hat und die man möglicherweise sogar verlieren könnte.


    Dabei muss ich für unseren Kollegen um ein wenig Verständnis bitten: als Trainer ist man manchmal der letzte Depp, opfert für lau seine Freizeit, und das ist oft erheblich mehr als 'nur' die Zeit, die man auf dem Sportplatz verbringt, wärend alle anderen Eltern leider, leider nicht können, mit Anerkennung und Dankbarkeit ist es oft Fehlanzeige und Unterstützung muss man sich teilweise förmlich erbetteln. Sobald es aber mal nicht so läuft oder einem Elternteil ein Pups quer sitzt, kommen sie und meckern, oder sie machen schlaue Vorschläge dazu, was alles schlecht läuft und was man, aber natürlich nicht sie, anders machen sollte. Ich überzeichne bewusst, aber viele Trainer, die zum Traineramt gekommen sind, weil sie nicht schnell genug den Kopf eingezogen haben, erleben das in verschiedenen Schweregraden. Ach so, vom Verein kommt natürlich auch oft keine Unterstützung, da wird dann nur nachgefragt, wenn die Ergebnisse nicht so toll sind oder es Beschwerden gibt.


    Da 23 Spieler tatsächlich zu viele für eine Mannschaft und einen Trainer sind, würde ich auch dringend dazu raten, eine zweite Mannschaft zu melden und weitere Trainer zu verpflichten. Ich fände es auch wirklich gut, wenn du dich selbst diesbezüglich engagieren könntest. Es ist ja nicht so, als müsse man als Trainer zu 100% der Termine zur Verfügung stehen. Wir sind nun mal berufstätig und im Zweifel geht der Job vor, das ist nun mal so, das akzeptieren auch die Eltern -- das kann man von ihnen auch verlangen, denn schließlich lehnen gerade sie ja das Traineramt zum allergrößten Teil mit dem Hinweis auf den Beruf ab.


    Wie ist denn dein Verhältnis zum jetzigen Trainer, wie schätzt du seine Aussagen ein? Siehe dazu auch meine Ausführungen weiter oben.


    Übrigens kenne ich auch eine Mannschaft, bei denen in der F- und E-Jugend zu viel nach der Pfeife der Eltern der stärksten Spieler getanzt wurde. Diese bildeten natürlich auch den Stammkader, es gab daneben ein paar Ergänzungsspieler und auch eine nicht unerhebliche Zahl, die kaum oder gar nicht eingesetzt wurde. Ein Papatrainer wurde abgesägt, nachdem er den Kindern mitteilte, für ihn wäre es nicht schlimm, wenn sie verlören, das ging ja gar nicht.. Der nächste Trainer wurde ein Jahr lang toleriert, im Verlauf des Jahres wurde sein Training aber für zu lasch befunden, so dass für die letzte Halbsaison einer der Stammspielerpapas übernahm. Am Ende der E waren dann von den über zwanzig Kindern, die es in der F gewesen waren, noch ganze acht übrig.


    Ich habe auch erlebt, wie ein schlechter Silberrückentrainer in einem nicht funktionierenden Trainergespann dazu führen kann, dass von ca. zehn Spielern, die in der E-Jugend bei meinem damaligen Co und mir noch mit viel Freude und Engagement gespielt haben und deren Eltern uns auch toll unterstützt haben, nach einem Jahr D-Jugend vier weg waren, drei haben ganz aufgehört, ein weiterer hat den Verein gewechselt. Alle ihre Eltern haben mich angesprochen und zum Ausdruck gebracht, dass sie ganz sicher noch dabei wären, wenn es weiter so gelaufen wäre wie zu unserer Zeit. Tja, und nun hat man den Salat und bekommt keine zweite C-Jugend in diesem Jahrgang zusammen, so dass die Spieler, bei denen es nicht zu mehr als zur Kreisklasse reicht, die aber offenbar recht leidensfähig sind, mit dem Leistungskader zusammen trainieren, aber wohl so gut wie keine Pflichtspieleinsätze bekommen werden. Es soll für sie nun Freundschaftspiele geben, bei denen dann mit Spieler aus dem Leistungskader aufgefüllt wird. Tatsächlich ist das angesichts der Spielerzahl nicht anders möglich, aber jetzt rächt es sich, dass man in den vier Jahren zuvor die Interessen so vieler Kinder missachtet hat.

    Nö, das lief eigentlich ganz gut. Es hat sich heraus gestellt, dass es neben den zwei Papas, die es bis dahin hauptsächlich übernommen hatten, auch noch vier weitere gab, die das auch gut und gerne gemacht haben. Bei einem anderen war mir von vornherein klar, dass er den Dienst schwänzen wird, da hatte ich dann vorsorglich für Ersatz gesorgt. Einer hat abgewinkt, interessiert sich überhaupt nicht für Fußball und hat von den Regeln wirklich keine Ahnung, den habe ich auch kompensiert. Und ein weiterer hat mir zwar recht kurzfristig abgesagt, da er aber ohnehin schon immer ein (liebenswerter) Hans-Guck-in-die-Luft war, war ich darauf auch schon vorbereitet. Und mehr gab es nicht, das war in dem Jahr, als wir zwei Teams gemeldet hatten und meine Mannschaft deshalb nur aus neun, zeitweise zehn Spielern bestand.


    Und im Extremfall hätte ich selbst gepfiffen, was Wechsel usw. anbelangt wäre das, glaube ich, auch kein so großes Problem gewesen, da waren meine Spieler schon ziemlich eigenständig bzw. kannten meine 'Regeln' da sehr gut. Da musste ich nur sehr wenig eingreifen.


    Es ist halt auch so: fragst du allgemein in die Runde hinein, so meldet sich ja kaum jemand. Deshalb habe ich einfach jeden eingeteilt, in dem Wissen, dass ich 30% Verlust haben werde. Aber 70% Beteiligung waren mir lieber und für das Klima in der Elternschaft auch auf jeden Fall besser als nur 20%.


    Nachtrag: Was die Schirileistungen anbelangt, so waren meine Spieler von mir ja schon ziemlich in Richtung FPL gepolt, d.h. sie haben insgesamt sehr fair gespielt und es den Schiris eigentlich immer recht einfach gemacht. Probleme gab es mit den meisten Gästen auch keine, eine gelassene Atmosphäre überträgt sich ja schon ein Stück weit auf das Spielfeld. Und bei der Einteilung habe ich darauf geachtet, dass die erfahreneren Papas, die auch dazu in der Lage sind, Schreitrainer und vor allem zu ruppige Spieler mal in die Schranken zu weisen, dran sind, wenn eine der glücklicherweise wenigen schwierigeren Mannschaften kam.

    Ich persönlich halte davon nichts, TW-Trainer. Zwar habe ich auch schon mal Hausaufgaben aufgegeben, sehe das aber als freiwillige Leistung der Kids. Wenn sie sie wirklich regelmäßig machen, werden sie davon profitieren. Wenn nicht, dann halt nicht, dann werden möglicherweise andere Kinder, die ihre Hausaufgaben machen, besser als sie.


    Etwas schwierig finde ich es dabei, gute Hausaufgaben zu erstellen, denn idealerweise sollte ein Spieler sie ja alleine durchführen können, und gleichzeitig sollten sie möglichst wenig monoton sein. Vielleicht wäre das ja mal ein Thema für den Lieblingsübungsbereich.

    Bei uns gibt es in G und F ja ab der nächsten Saison auch die FPL, insofern stellt sich die Frage nach den Schiedsrichtern erst in der E. Aber ich hatte damals für die E-Jugend tatsächlich die Schiridienste reihum verteilt, so dass jede Familie mal dran ist. Denn sonst waren es immer nur die selben zwei, und wenn die mal nicht konnten, hatte ich ein Problem, zumindest ein gewisses. Und die zwei Gewohnheitsschiris fanden es auch doof, dass ständig sie die Spiele pfeifen mussten. Das mit der Zuteilung hat dann ganz gut geklappt, nur an zwei oder drei Gelegenheiten musste kurzfristig doch einer der beiden 'alten Hasen' einspringen, und da hatte ich, man kennt ja seine Papenheimer, schon fast damit gerechnet und sie vorgewarnt.

    Wir haben unsere Elternabende zumeist gegen Ende der Rückrunde gemacht, da der Spielbetrieb häufig bereits unmittelbar nach dem Ende der Ferien los geht. Typischerweise haben wir mit einem kurzen Rückblick auf die Saison begonnen, in dem natürlich der Dank an die Eltern für ihre vielfache Unterstützung nicht fehlen durfte (gleich für eine positive Grundstimmung sorgen), um uns dann hauptsächlich mit der kommenden Saison zu beschäftigen. Wir haben den Eltern also mitgeteilt, was sich gegenüber dem, was sie gewohnt sind, ändert, welche Regeln es nach wie vor gibt, welche wir verändern, welche weg fallen und welche neu hinzu kommen -- das war üblicherweise alles nicht so viel. Dann Infos über die gemeldeten Mannschaften (jedoch keine Nennung von Namen, falls mehrere Teams gebildet werden) und den Spielbetrieb sowie das Vorgehen bei der Mannschaftsaufstellung. Eine Info darüber, wie viele Pflichtspiele und -turniere erwartet werden. Der Stand der Mannschaftskasse ist wohl auch noch von Interesse.


    Ich denke, im Wesentlichen war es das dann. Teilweise ergeben sich weitere Fragen, z.B. könnte am Spielbetrieb die Regelung der Trikotwäsche und des Schiridienstes, wenn Gast- oder Heimmannschaft diesen übernehmen muss, aufgehängt sein.


    Nachtrag: Auf einen weiteren Elternabend zu Saisonbeginn habe ich dann oft verzichtet, da gab es einfach nichts mehr zu sagen.

    Uzun, ich verstehe aber immer noch nicht, was es mit der Hüttenbelegung auf sich hat.. Ansonsten könnte ich mal schauen, was so die TOPs meiner Elternabende so waren.

    Ich weiß nicht, open-minded, ich würde bezüglich der später geborenen Spieler nicht mal so generell von Vernachlässigung reden, wenn sich bei ihnen auch der RAE-Effekt in gewisser Weise bemerkbar macht. Sie sind nun mal das Dreivierteljahr jünger und können deshalb viele Sachen nicht so gut wie die älteren, da wir in der Gruppe trainieren und in der Mannschaft spielen, wird das zwangsläufig auch permanent sichtbar. Wie will man daran als Trainer etwas ändern? Sicher, man versucht, auf alle Kinder entsprechend ihres Entwicklungsstands einzugehen uswusf., da sind wir einer Meinung. Aber wir können den Kindern doch keine Scheuklappen aufsetzen, die sie daran hindern wahrzunehmen, was ihre Kameraden können.


    Das beste, was wir tun können, ist wohl zu versuchen, jedem Kind individuell gerecht zu werden, und auch für uns bei jedem Kind seine eigenen Fortschritte zu beachten. Und eben sehr zurückhaltend damit zu sein, sie miteinander zu vergleichen.