Beiträge von tobn

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    Ihr vermutet also, dass die Damen von pegasus77 doch beim alten Verein geblieben sind? Wenn sie tatsächlich zur Saison 2014/2015 zu einem anderen Verein wechseln, dann müsste doch derzeit eigentlich auch bei ihnen trainingsfreie Zeit sein und bald das Training beim neuen Verein beginnen, wenn nicht sogar bereits geschehen. Wenn jetzt die letzten paar Trainings und Spiele vor dem Wechsel noch beim alten Verein auf dessen Hartplatz ausgetragen werden sollen, so verstehe ich nicht die Aufregung darüber seitens pegasus77. Oder sind sie schon gewechselt und hat beim neuen Verein sich schon einen Streit geleistet, der dazu führt, dass man auf den schlechten Platz verbannt wird? Dann scheint da ja wohl das (künstliche) Gras doch nicht grüner zu sein als beim alten Verein.


    Ich weiß nicht, was ich jetzt glauben soll..


    was nützt ein Gespräch mit der Mannschaft, wenn die Jungs, die es betrifft, nicht answesend sind?


    Wahrscheinlich nicht viel bis überhaupt nichts. Ich würde mir als Trainer dann halt mal ein oder zwei der Kumpels der betreffenden Spieler schnappen und mit ihnen reden, sie fragen, was ihr Eindruck ist. Außerdem würde ich vielleicht mal den Spieler anrufen oder direkt vorbei gehen. So habe ich das zumindest mit den Eltern in der F- und E-Jugend gehalten..


    wenn ich davon ausgehe, dass Ferienzeit ist, die ein oder andere Abmeldung da immer mal kommt, 3,4 Spieler in dieser Zeit immer Urlaub sind, sind es letztlich so 7-10 (so genau kann ich das auch nicht beurteilen) die Problemjungs, für mich Jugendliche, die nicht die richtig erforderliche einstellung zum Fussball haben (wohl bei der Vermittlung nicht erreicht wurden, bzw. diese ihnen nicht vermittelt wurde)


    Man kann in deine Richtung mutmaßen, aber auch in andere. Wie du sagst, es sind Ferien, ich finde es da nicht verwunderlich, wenn einige Jugendliche da auch mal komplett verpflichtungsfrei sein wollen. Ich würde als Trainer daher auch nie die Ferien durch trainieren, ich würde vielmehr mindestens drei Wochen komplett trainingsfrei machen. Ob das aber hier der Grund ist, keine Ahnung. Wie gesagt, alles Spekulation, es sei denn, du nervst deinen Sohn noch erheblich mehr. ;)


    er sieht es auch gelassener, seine alten Mannschaftskameraden werden spielen, und der ehemals zu dünne Kader wird aufgefüllt, und auch die Mannschaft durch den ein und anderen verstärkt.


    Für ihn und einige anderen ist die Welt also in Ordnung. Das ist auch OK und er muss sich um mehr ja auch nicht Gedanken machen. Als Vertreter des Vereins der Spieler, deren Anwesenheit schwach ist, wüsste ich aber schon gerne, woran das liegt. Schließlich haben sie (die Spieler) dadurch ja letztlich wohl keine Zukunft im Verein, oder? Sie werden dann über kurz oder lang ganz aufhören und den Verein verlassen. Das ist zunächst einmal ja nicht im Interesse ihres Vereins. Das ist aber natürlich nicht Sache deines Sohnes.


    für mich jedoch auch bemerkenswert: der Verein/Mannschaft der durchgängig 2 gute Trainer hatte wird profitieren. Wogegen der Verein, der lt. eigener Aussage in der Jugend konzeptionell arbeitet, der Verlierer dieser Kooperation sein wird. Nein, ich kenne das Konzept nicht. kann dazu gar nichts sagen.


    Willst du damit sagen, dass ein guter Trainer wichtiger ist als ein gutes Konzept? Ich denke, darüber besteht kein Diskussionsbedarf, das stimmt natürlich. Am besten ist es, wenn es sowohl ein gutes Konzept als auch gute Trainer gibt. Und ein gutes Konzept kann dabei helfen, gute Trainer zu haben, wenn es auch entspechend gelebt wird.


    Die von dir beschriebene Reaktion, den "Sch..ß" selbst zu machen, wenn man Strafen androht, geschieht längst nicht nur im Breitensportbereich. Man will offen und ehrlich gemeinsam über die Probleme sprechen und sie nicht in einem Strafenkatalog ertränken.


    Eben. Ich wollte auch als Jugendlicher ernst genommen werden. Und ich glaube nicht, dass ich in dieser Hinsicht außergewöhnlich bin.

    Ich muss sagen, dass es mir sehr schwer fällt, mir von der Situation ein Bild zu machen. Ich muss zugeben, dass ich noch keine älteren Spieler als D-Junioren trainiert habe, aber ich hatte mit der Anwesenheit eigentlich nie Probleme. Ich vermute zwar, dass es ab der B-Jugend eigentlich nur noch die Spieler selbst sind und weniger ihre Eltern, die für die Anwesenheitsquote verantwortlich sind. Mich wundert es aber dennoch, dass über die genauen Gründe der vielfachen Abwesenheiten so große Unklarheit zu herrschen scheint. Ich würde als Trainer das Gespräch mit der Mannschaft und auch mit den einzelnen Spielern suchen, um heraus zu finden, woran die schwache Teilnahme im einzelnen liegt.


    Von einem Strafenkatalog halte ich persönlich recht wenig, ich halte es da eher wie du es an anderer Stelle beschrieben hast, guenter, dass sich aus dem Verhalten der Spieler einfach Konsequenzen ergeben. So qualifiziert z.B. nur eine entsprechende Teilnahme am Training für die Aufstellung beim nächsten Spiel.


    Ich weiß von mir selbst, dass ich, wenn mein Trainer mit einem Strafenkatalog um die Ecke käme, und da ist mir egal, wer den erstellt hat, ohne mich vorher nach den Gründen für mein Verhalten gefragt zu haben, wahrscheinlich ziemlich schnell gar nicht mehr kommen würde. Dabei würde ich mir denken, dass "die da" ihren Sch**´ß doch alleine machen sollen.

    Mir geht es primär ums Erkennen, übrigens nicht nur hier im Forum. Hoffentlich hier sogar nur selten. Was die eigene Nutzung anbelangt, naja, wer unbedingt will, den versuche ich nicht davon abzuhalten. Es mag Situationen geben, die den Einsatz von Manipulationstechniken rechtfertigen. Mir persönlich sind sie aber eher zuwider.

    ich würde dir ja zustimmen wenn man wirklich 2 punkte meinetwegen auch 1,5 punkte fest einplanen könnte, kannst du aber nicht, also bleibt der sieg erstmal gleichwertig! so verstehe ich das.


    Sein absoluter Wert bleibt mit drei Punkten gleich. Sein relativer Wert sinkt aber, weil ein Unentschieden von vormals einem Punkt auf 1,5 Punkte (im Schnitt) aufgewertet wird. Betrachte doch einfach mal die von beiden Mannschaften im Schnitt erzielten Punkte:

    • Sieger und Verlierer: Sieger erhält drei Punkte, Verlierer keinen, macht im Schnitt also (3 + 0) / 2 = 1,5 Punkte -- der besseren Lesbarkeit halber nenne ich die Einheit mathematisch unkorrekt nur einmal.
    • Unentschieden, keinElfmeterschießen: Jede Mannschaft erhält einen Punkt, macht im Schnitt also auch 1 Punkt.
    • Unentschieden, anschließendes Elfmeterschießen: von mir aus mit Spitzfindigkeit: Macht im Schnitt (1 + 1 + 1) / 2 = 1,5 Punkte.


    Man bekommt also im Schnitt beim Unentschieden dann genauso viele Punkte wie beim Spiel mit Sieger und Verlierer. Damit ist ein Unentschieden um 50% aufgewertet, was in der Relation natürlich den Sieg entsprechend abwertet.


    Es wäre etwas anderes, wenn es hier nicht um Punkte, sondern um z.B. Geld ginge. Wenn statt der Punkte jeder Spieler so viele Euro wie es Punkte gäbe, bekäme, so würde tatsächlich der Sieg nicht abgewertet. Die Spieler, die innerhalb der Spielzeit gewonnen haben, können sich dann ein Magnum Double-Choc holen, wie vorher auch. Die Verlierer gehen leer aus, dürfen aber vielleicht mal lecken. Beim Unentschieden hatten sich vorher alle einen Flutschfinger holen können, jetzt kann eine Mannschaft sich stattdessen ein Cornetto leisten. Gut und schön, nur ein Bonus, wenn auch die Flutschfingerfraktion das wohl nicht geschlossen so sehen dürfte..


    Aber es geht hier nicht um Geld und Eis, sondern um Punkte und eine Tabelle. Und da ist es völlig egal, wie viele Punkte man absolut hat, es geht einzig und allein um den Vergleich mit den anderen, also rein um die relative Punktzahl. Denn am Ende gewinnt der mit den meisten Punkten und der mit den wenigsten steigt ab. Wie viele das sind ist dabei völlig uninteressant.


    nein ich möchte das entscheidungsschiessen nicht weil….
    ich sage es hat nicht nur negative aspekte, die oft vorgetragen werden, sondern eben genug positive eigenschaften.


    Mehr als die zwei, die er nennt?

    immer diese spielchen…


    So so...


    meine aussage die du als zweites zitierst bezieht sich doch auf deine aussage vorher das du meinst die leuten würden das anders sehen und verstehen als es definiert ist.


    Ah, OK, du meinst die Leute. Ich dachte, du meinst uns hier, da habe ich dich dann falsch verstanden.


    wenn etwas entgegen der definition gesehen wird, ist es falsch objektiv wie subjektiv. die definition sagt klar aus wie es zu verstehen ist, wer dies misachtet dem ist wohl die eigene sichtweise wichtiger als das was definiert wurde, somit darf man aber die sichtweise klar als falsch feststellen!


    Das ist oft, aber nicht immer so. Unser Verkehrsminister, Hr Dobrindt, versucht ja auch gerade zu behaupten, die 'Infrastrukturabgabe' sei getrennt von der Kfz-Steuerentlastung zu sehen. Nur: bloß, weil er das behauptet und es so geschrieben steht, ist es noch lange nicht so. Und in deinem Fall kann man das Spiel und das Elfmeterschießen z.B. schon alleine deshalb nicht getrennt sehen, weil erst das Unentschieden zum Elfmeterschießen führt. Meiner Meinung nach ist das, was du als Definition darstellst, nicht mehr als eine Behauptung.


    dein erstes zitat beachtet die definition garnicht.


    Ja, denn ich dachte, du sprichst von den unterschiedlichen Sichtweisen hier im Forum deinen Vorschlag betreffend.


    warum meinst du eigentlich wenn etwas klar definiert ist das dies nicht masstab für die beurteilung der sichtweise ist?


    Die Definition ist klar: wenn es ein Unentschieden gibt, dann kriegt jede Mannschaft für das Spiel einen Punkt. Dann kommt es zum Elfmeterschießen, das es übrigens nicht gibt, wenn es im Spiel einen Sieger gab, für das dessen Sieger einen weiteren Punkt erhält. Wenn du willst, kannst du jetzt noch hervor gehoben dazu schreiben: "Das Spiel und das ggf. anschließende Elfmeterschießen sind getrennt zu sehen." Aber praktisch jeder wird das nicht tun, wird es einfach nicht so empfinden. Ich finde auch, dass diese Maßgabe völlig unnötig ist, du hattest sie ursprünglich ja auch nicht gemacht, sondern beharrst erst auf der Getrenntheit von Spiel und Elfmeterschießen seit ich behauptet habe, 'die Leute' würden sie als eins betrachten -- es kann sein, dass das bereits vor mir jemand einwandte, ich möchte mich hier nicht mit fremden Federn schmücken. Du entkräftest dabei das Argument nicht, sondern bestehst schlicht darauf, die Leute würden die Definition wissentlich missachten. Und ich sage: nein, das tun sie nicht, sie finden, dass die Definition nichts mit der von ihnen erlebten und empfundenen Realität zu tun hat.

    Da hier ja viel diskutiert wird, dachte ich mir, dass gerne verwendete Manipulationstechniken vielleicht für den einen oder anderen interessant sein könnten. Hier findet man eine recht gute Aufzählung und Erklärungen. Übrigens auch zur Selbsterkenntnis empfohlen, und da spreche ich übrigens auch mich selbst an.

    die meinung ist interessant aber wenn mir jemand sagen will das ich auf die falsche sichtweise einer klar definierten sache rücksicht nehmen soll oder diese beachten soll, [...]


    Beachte bitte, dass zunächst nur du die Sichtweise des anderen für falsch hältst. Sie wird dadurch alleine nicht objektiv falsch. Und tatsächlich scheinst du mit deinen Ansichten bisher nicht so sonderlich viel Zustimmung bekommen zu haben, während doch immerhin ca. ein halbes Dutzend anderer Meinung ist, dabei aber recht dicht beieinander liegt. Daher halte ich es für alles andere als ausgemacht, das dein Urteil über richtige und falsche Sichtweisen zutrifft.


    denn was menschen aus etwas machen was im grunde klar verständlich und definiert ist, ist doch nicht beachtenswert, besonders dann nicht wenn sie etwas so verstehen wollen wie sie das wollen und nicht wie es tatsächlich sich darstellt.


    OK, dann war deine ursprüngliche Frage also nur an die Leute gerichtet, die deiner Meinung sind. Das hättest du aber auch gleich schreiben können, dann hätte sich vielleicht der eine oder andere von uns die Mühe gespart. :P

    wie der jeweilige etwas sehen möchte ist das eine, das es aus dem spiel heraus aber keinen sieger gibt ist auch klar oder?


    Du magst die Regelung so formulieren wollen, aber wie sie verstanden wird ist eine andere Sache. Natürlich hat das Spiel selbst keinen Sieger. Es kommt dann zum Elfmeterschießen. Das kennen alle schon, gab es bei der WM auch ein paar mal. Da wird dann nämlich der Sieger des sonst unentschieden ausgegangenen Spiels ermittelt. Du kannst nun so spitzfindig sein, wie du willst, und glaube mir, ich kann das auch verstehen, da ich selbst häufig eben spitzfindig bin, aber die Leute werden Spiel und anschließendes Elfmeterschießen als eine Einheit verstehen.


    faktisch kann man also nur von einem sieger des elfmeterschiessen sprechen aber nicht von einem sieger des spiels, wenn du schon von fakten sprechen willst, was du doch gemach thast, dann machen wir das doch richtig und nicht so wie man es gerne sehen möchte.


    Es spielt keine Rolle, dass beide Teams für das Spiel jeweils einen Punkt bekommen. Am Ende hat eine Mannschaft, wenn sie den Platz verlässt, einen Punkt mehr als die andere, oder? Also hat sie gewonnen. Bist du wirklich der Meinung, dass das irgendjemand anders sähe? Von mir aus ist es nur eine kleine Niederlage, man hat das Spiel ja eigentlich nicht verloren. Aber dann halt das Elfmeterschießen, also doch verloren. Und die Sieger des Elfmeterschießens empfinden es genau anders herum, sie haben es zwar nicht ganz geschafft, das Spiel zu gewinnen, aber im Elfmeterschießen haben sie es dann ja doch noch gepackt. Ich bin davon überzeugt, dass die meisten Spieler und Eltern es so empfinden werden.


    schleppis Fragen finde ich übrigens richtig gut, sie kamen mir in der Zwischenzeit auch. Und ich finde auch den Einwand gut, dass man ja auch so nach dem Spiel noch ein Elfmeterschießen veranstalten kann, ab und zu schlug ein Gegner meiner Mannschaft das vor und meistens hat es unseren Kids auch Spaß gemacht. Man könnte da auch Elferkönig spielen, das machen die meisten Kinder ja ganz gerne.


    Aber die Punkte würde ich raus lassen, beim unentschieden hat keiner gewonnen, fertig.


    ich kritisiere die argumente, ist legitim oder?


    Nun, wenn du sie für valide hältst, dann eigentlich nicht. Wenn sie nicht valide sind, jemand also z.B. gar nicht auf deinen Vorschlag eingeht, sondern etwas anderes kritisiert, oder wenn Thesen nicht begründet oder belegt werden, wenn mit Allgemeinplätzen geantwortet wird, etc., dann darfst du selbstverständlich auch die Argumente kritisieren. Sind sie aber nachvollziehbar und treffen den Punkt, so darfst du sie nicht kritisieren oder abtun, sondern solltest versuchen, sie zu entkräften. Oder du erkennst sie an und erklärst, warum die Kritikpunkte nicht so tragisch sind.


    natürlich gehe ich auf argumente ein, allein dadurch das ich sie kritisiere und fehler in der überlegung dieser aufzeige.


    Nein, auf die Argumente einzugehen ist etwas anderes, als sie als Unsinn abzutun und denjenigen, die sie vorbringen (wider besseres Wissen) Ahnungslosigkeit und gesunden Menschenverstand abzusprechen.


    Aber lassen wir das, ich bin doch eher skeptisch, ob es zu etwas führt, wenn wir den Diskussionsstil thematisieren.


    es gibt auch keine abwertung des sieges, durch bestehende 3 punkte, verstehe diese aussage überhaupt nicht, vielleicht kannst du nochmal genauer darauf eingehen wie du meinst das der sieg abgewertet wird, er bleibt ja bei 3 punkten, wenn überhaupt wird etwas anderes aufgewertet.


    Ich kann zwar nicht für m3rlin sprechen, aber ich finde auch, dass der normale Sieg abgewertet wird. Eine der Parteien bei einem Unentschieden erzielt doch nur einen Punkt weniger, bisher sind es stets zwei Punkte, die den Sieger vom reinen Nichtverlierer trennen. Die Dreipunkteregel wurde damals doch genau aus dem Grund eingeführt, den Sieg gegenüber dem Unentschieden attraktiver zu machen. Man erhoffte sich davon eine offensivere Spielweise. Ich meine gelesen zu haben, dass dieses Ziel zwar nicht erreicht wurde, aber dennoch ist ein Sieg aktuell so viel Wert wie drei Unentschieden -- tatsächlich sogar noch mehr, weil er sich positiv auf die Tordifferenz auswirkt. Bei deiner Regel wäre er nur noch doppelt so viel Wert. Für Mannschaften mit besonders begeisterten und guten Elfmeterschützen wären zwei Unentschieden schon besser als ein Sieg.


    wer nicht im gedanken gefängnis steckt kann auch dabei spass haben. ;)


    Und wenn es nur um den Spaß geht, so spricht doch überhaupt nichts gegen ein Elfmeterschießen außerhalb der Wertung, wie es heute bereits problemlos auf freiwilliger Basis möglich ist. Was hat das, bitte schön, mit einem Gedankengefängnis zu tun. Merkst du eigentlich nicht, wie du permanent unqualifiziert austeilst? Aber mach nur weiter, recht bald wird niemand mehr Lust haben, dir zu antworten. Ich möchte dir nicht zu nahe treten, aber im Moment beschleicht mich ein wenig das Gefühl, das würdest du dann als persönlichen Triumph empfinden.

    Ich muss dir leider sagen, Gringo, dass ich die Idee auch nicht so toll finden, ich kann den Argumenten ihrer Gegner hier deutlich mehr folgen als deiner. Würde man nach jedem Spiel ein Elfmeterschießen veranstalten, dann könnte ich dem vielleicht etwas abgewinnen, es gäbe dadurch einen gewissen Gewöhnungs- und Übungseffekt. Du willst es ja aber durchführen, um ein Unentschieden doch noch zu entscheiden -- auch wenn der Unterlegene seinen einen Punkt behalten darf.


    Ich muss dir in folgendem Punkt nämlich schon widersprechen:

    es wird auch kein sieg aus dem unentschieden, es wird um einen extra punkt gekämpft, wo die fähigkeiten der spieler entscheiden.


    Doch, eine Mannschaft verliert das Elfmeterschießen und die andere gewinnt es. Letztere verlässt das Spielfeld mit einem Punkt mehr als die andere. Sie hat das Spiel damit faktisch gewonnen.


    tobn


    auch hier, wo hast du das her.


    der DFB empfiehlt in seiner Spielform ein 5:5 bis 7:7 einschliessliche TW .


    Von hier. Du hast Recht, der DFB empfiehlt nicht nur das 6+1, sondern alles vom 4+1 bis zum 6+1. Da fehlen mir aber übrigens ein paar erklärende Worte: ist es jedem überlassen, welche Mannschaftsgrößen er wählt? So würde es vermutlich unser Kreis interpretieren und daher alles beim alten belassen. Oder wird empfohlen, mit dem 4+1 zu beginnen und über das 5+1 zum 6+1 zu kommen? Wozu überhaupt das 6+1, das kommt doch in der E-Jugend sowieso? Wäre es da nicht sinnvoller, z.B. im ersten F-jahr 4+1 zu spielen und im zweiten 5+1? Wie so oft bei den knappen Ausführungen des DFB bleibt mir hier zu viel Raum zur Interpretation..


    Sammer wurde konkreter mit seinem 6:6 einschl. TW.


    Das verstehe ich nicht, worauf beziehst du dich hier und was meinst du?

    Absolut. Ich finde es ja gut, wenn Jugend- und sogar Kindertrainer auf dem Laufenden bleiben und auch die Trends des Leistungsfußballs verfolgen. Unsinnig ist es aber, wenn sie dann meinen, jede Mode nachmachen zu müssen, ohne sie richtig einordnen zu können. So geht es mir mit der falschen Neun, dem klugen Fehlpass, der Dreierkette, dem Gegenpressing und auch dem Konterspiel à la Real Madrid. Das sind alles taktische Finessen, die im Profifußball vermittelt werden können, so richtig gut funktioniert es aber auch da nur mit Spielern, die entsprechend flexibel sind, sowohl in ihren fußballerischen Fähigkeiten wie auch mental. Und selbst unter diesen optimalen Voraussetzungen benötigt ein erwiesenermaßen höchstqualifizierter Trainer mindestens eine halbe Saison, bis seine Ideen richtig umgesetzt werden.


    Tatsächlich gibt es ja durchaus Trainer, die sich mit ihren Jugendmannschaften, teilweise auch im D- und sogar noch jüngeren Bereich, an den aktuellen Trends der Spitzenmannschaften orientieren. Da wird nach dem Sieg von Real gegen die Bayern dann von einem Spieltag auf den anderen vom zuvor ziemlich kopflosen Gegenpressing in Form von gnadenlos und ohne Rücksicht darauf, wie die eigene Mannschaft gerade steht, die Verteidiger anrennenden Stürmern dazu gewechselt, dass sich alle Spieler bis auf den Mittelstürmer hinter die Mittellinie zurück ziehen und nach der Balleroberung innerhalb von fünf Sekunden das Tor erzielt werden soll.

    Man merkt aber in der Berichterstattung über die älteren Nachwuchsmannschaften der Bundesligavereine sehr wohl, dass da Ergebnisse ungemein wichtig sind. Sie sind der mit Abstand wichtigste Indikator, da ist es eigentlich doch schon ähnlich wie in der Profiliga: häufen sich die Niederlagen, so entsteht Unruhe, läuft es hingegen gut, so herrscht eitel Sonnenschein und nichts wird in Frage gestellt. An und für sich ist das doch auch im Breitensport so, sogar im KiFu, zumindest dort, wo 'konventionell' an die Sache heran gegangen wird... :huh:

    In der G und F Jugend spielt man mit max 7 Spieler (6+1), und der DFB empfehlt 3-3 zu spielen. 8)


    Ja, man spielt vielerorts so, auch bei uns. Der DFB empfiehlt aber z.B. hier das 4:4 oder 4+1:4+1. In der F und E empfiehlt er dann 6+1 im 3-3. Früher, als das Kinderfußballkonzept erstmals erarbeitet wurde, hatte auch der DFB nur 7er- und 11er-Fußball auf dem Zettel. Erst vor ein paar Jahren wurde dann D9 eingeschoben und die Empfehlung für die G-Jugend geändert.


    Ein anderer Fußballpädagoge, wenn ich ihn mal so nennen darf, nämlich Horst Wein propagiert sogar noch diversere Stufen. Ich habe sein Buch gerade nicht zur Hand, aber bei ihm fängt es mit funino, das er früher als Minifußball bezeichnete, an, da wird in Vierermannschaften 3:3 mit rotatorischem Wechsel bei jedem Tor auf insgesamt vier Minitore (ohne Torhüter) gespielt. Dann kommt 5:5, 7:7 und 8:8, wonach dann das große Spiel im 11:11 kommt. In der Halle wird Futsal gespielt.


    Persönlich fände ich es am besten, wenn sich in G und F an jedem Spieltag zwei Teams treffen, ihre Spieler in Viererteams aufteilen und dann auf zwei funino-Feldern ein Turnier im Modus Jeder gegen Jeden mit Hin- und Rückrunde austragen. Ein Feld wäre ein normales funino-Feld und beim anderen stünden Jugendtore auf den Grundlinien. Beim funino wird in Rotation bei jedem Tor gewechselt, auf dem anderen Feld wird stattdessen im Tor gewechselt. Beim funino zählen nur Tore im Strafraum, auf dem anderen Feld auch aus der mittleren Zone. Bei funino gibt es statt Strafstoß den Strafangriff, beim anderen Feld den Strafstoß. Sonst sind die Regeln identisch. Und alle Mannschaften des Kreises befänden sich in einer einzigen Liga, in der die Paarungen nach der Turnierform des Schweizer Systems ermittelt werden. Dabei werden die Platzierungen selbstverständlich nicht veröffentlicht. Zu diesem Zweck wird die Abschlusstabelle des Turniers gemeldet und die beiden Vereine bekommen für diesen Spieltag entsprechend Punkte, so dass es dann einer gewonnen und der andere verloren hat -- davon erfahren die Vereine nichts, es geht nur darum, die nächsten Paarungen zu bestimmen. Das Schweizer System soll dabei dafür sorgen, dass nach zwei, drei Spielen ähnlich starke Vereine aufeinander treffen.


    In der E könnte man dann zum 6+1 wechseln, ich fände es aber weiterhin besser, wenn man auch da nach Schweizer System spielen würde.


    also tobn, das gibt es bei uns auch noch nicht so lange (schätze so 4,5 Jahre) , wohlgemerkt in der G, bei F auch jetzt erst eingeführt


    Ich bin da nicht so optimistisch. Ich trainierte ja den Jahrgang 2001. Als ich damals in der G anfing, war der Spielbetrieb in der G-Jugend noch in Turnierform organisiert. Während unserer Zeit in der älteren G wurde das dann mitten in der Saison, wenn ich mich recht erinnere, abgeschafft und durch einzelne Spiele im Ligamodus ersetzt. Hintergrund war, dass es wohl öfters vorkam, dass Mannschaften nicht antraten und die ausrichtenden Vereine dann zu viel Kuchen und Getränke eingeplant hatten. Kurzerhand wurde dann von den Verantwortlichen das ganze System eingemottet. Ich weiß nicht, ob es zuvor schon mal in der G einen Ligabetrieb gab oder ob die Turnierform der erste Spielbetrieb war.


    Es gab wohl auch das Ansinnen, ab der Saison 2014/2015 in der G 4:4 oder 4+1:4+1 zu spielen, ich weiß es nicht genau, letztlich halt so, wie es der DFB empfiehlt. Dazu gab es dann eine knappe Meldung, dass zur Saison 2014/2015 in G und F die FPL eingeführt wird, aber in der G dann weiterhin 6+1:6+1 gespielt wird. Völlig ohne Begründung, wie eigentlich immer bei den Verlautbarungen der hieseigen Verantwortlichen. So hat man keine Ahnung, warum man etwas so machen soll, wie sie es vorgeben. Und nicht immer erschließt sich der Grund...


    kommt bei euch auch noch.


    Mag sein, ich befürchte aber, dass vorher noch viel Wasser den Main hinunter geflossen sein wird.


    das mit der Halle in der F ist natürlich ein Witz, wo soll da der Gewohnungsfaktor für die Kids und noch mehr die Eltern, zur Wirkung kommen.


    Natürlich! Völlig hanebüchen ist das. Wie ich an anderer Stelle schon geschrieben habe: ich saß in derselben Schulung wie der Kreisjugendwart. Da haben ein paar der Trainer den Referenten genau darauf angesprochen, sie haben gefragt, ob man dann auch in der Halle nach FPL-Regeln spielen würde. Und nicht nur ich merkte an, dass die Punkte und Hallenkreismeisterschaftsquali und so da völlig konträr zu den Idealen des KiFu laufen, die sich ja in der FPL manifestieren. Dem hat der Referent absolut zugestimmt, es wurde dem Kreisjugendwart, der nicht die ganze Zeit über der Diskussion seine volle Aufmerksamkeit schenkte, dann noch mal erklärt, als er merkte, dass es still wird und alle Augen auf ihn gerichtet sind. Naja, ein paar Wochen später kommt dann die Kunde: Hallenrunde läuft wie bisher immer.

    guenter, bei uns gibt es in G und F zum Glück keine Tabellen. Aber in der G gibt es leider keine Turniere/Spielfeste, sondern einen ganz normalen Ligabetrieb.. :thumbdown: Aber es gibt in der F bereits eine Hallenkreismeisterschaft, für die man sich qualifiziert, indem man in der Hallenrunde möglichst alle Turniere gewinnt. Dabei bleibt es trotz Einführung der FPL in der Feldrunde -- in der Halle wird wieder mit Schiri und ganz konventionell gespielt. :thumbdown: Naja, und wie ich schon an anderer Stelle schrieb, ab der E geht es dann so richtig ab, da gibt es dann die Tabellen und eine vererbte Kreisliga und den Kreispokal mit K.O.-System.

    Wir sind uns hier weitestgehend einig darüber, dass Tabellen im Kinderbereich nichts zu suchen haben, dass sie praktisch keinen Nutzen haben, aber jede Mende Schaden verursachen. Insofern halte ich nichts davon, dass man es den Kreisen überlässt, ob sie Tabellen veröffentlichen wollen oder nicht. Der Spielbetrieb im KiFu muss kindgerecht sein, und das sind Ergebnisorientierung und Tabellen einfach nicht.