Beiträge von tobn

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    Das ist kein Problem, wenn die Erste und Zweite auf einem einigermaßen guten Niveau spielt. Leider ist es für viele auch nicht unbedingt einfach und attraktiv in dieser "Altherrenmannschaft", in der es eventuell drunter und drüber geht, auszuhelfen.


    Die Altherrenmannschaft war eine eigene, dritte Truppe. Es gab: 1. Mannschaft ohne Probleme, 2. Mannschaft mit vielen Spielern die an Spielterminen verhindert waren und äußerst unterschiedlichem Niveau, und die Altherren- oder SoMa. Erste und Zweite waren im Regelspielbetrieb gemeldet, die AH -- da habe ich zeitweise mitgekickt -- hat nur Freundschaftsspiele betritten, von denen geschätzt aber nur ein Viertel tatsächlich stattfand, weil in den übrigen Fällen eines der beiden Teams wegen Personalmangels absagen musste.


    Das hat aber, glaube ich, nichts mehr mit dem eigentlichen Thema zu tun. Und ich habe zumindest aktuell am Bedinden unserer Seniorenmannschaften kein unmittelbares Interesse, dazu habe ich mit dem Jugend- und Kinderbereich genug um die Ohren.

    Damit schiebt sich die Problematik doch nur runter.


    Wenn die zweite Mannschaft eine gute Personaldecke hat, dann ja. Bei uns war es zumindest vor ein paar Jahren noch so, dass die Zweite häufig mit Ach und Krach und dem Einsatz von Altherrenspielern überhaupt im Spielbetrieb gehalten werden konnte...

    Eine Pflicht dazu gäbe es bei mir auch nicht, da bin ich bei guenter. Was das Mannschaftsklima anbelangt, dabei geht es weniger darum, was man macht, sondern eher darum, dass man nach dem Training noch eine Weile in der Gruppe zusammen ist und sich nicht alles danach sofort in alle Winde verstreut.

    Wahrscheinlich machen wir eigentlich das Gleiche, sehen es aber unterschiedlich


    Ich denke, wir sehen es sogar sehr ähnlich. Ich mache da aktuell selbst übrigens gar nichts, weil ich aktuell wieder eine F habe, da wird nicht auf dem Vereinsgelände geduscht. Letztlich sehe ich es aber praktisch genauso wie du und würde es wohl sehr ähnlich, wenn nicht sogar identisch handhaben.


    PS: Beim Team meines Sohnes werden tatsächlich die meisten Spieler mit dem Auto zum Training gebracht. Für diese verweichlichten Jung-C-Junioren ist ein Schlussanstieg mit einer Höhendifferenz von dreißig bis fünfzig Metern offenbar unzumutbar. ;)

    Ganz ehrlich ich verstehe nicht wieso dieses Dusch-Thema immer so wichtig genommen wird. Wer nach dem Training oder Spiel duschen will, soll es machen. Aber wenn einer (oder eine) eben nicht möchte, dann mach ich doch kein Fass auf.


    Ich bin grundsätzlich zwar bei dir, ich würde auch Spieler bis in die E-Jugend inklusive nicht dazu anhalten, gemeinsam oder überhaupt nach Spiel oder Training zu duschen, das ist meiner Meinung nach einzig und alleine Sache der Eltern. Ich würde aber durchaus in der D-Jugend damit beginnen. Und dies ist halt eine Sache, die man nicht allmählich einführen kann, es ist halt so, dass entweder nach Training und Spiel geduscht wird oder nicht, ich sehe da keine möglichen Zwischenschritte. Es ist aber auch so, dass die wenigsten D-Junioren von sich aus gemeinsam duschen, sie kennen es nicht und da überwiegt halt erst einmal die Scham. Das kann ich auch verstehen, deshalb habe ich auch überhaupt nichts dagegen, wenn sie in Unter- oder Badehose duschen -- ich würde ihnen allerdings vorschlagen, eine frische Unterhose mitzubringen, die sie anschließend anziehen können. Es geht schließlich vor allem um die Aspekte von Reinlichkeit unf Hygiene.


    Ich erhoffe mir allerdings durchaus auch, dass sie recht bald ihre Scham überwinden. Das passiert, denke ich, auch ziemlich bald, zumindest in einer Mannschaft mit einem intakten Klima. Wenn das nicht gegeben ist, so möchte ich als Trainer davon erfahren und entsprechend gegensteuern können. Dazu halte ich mich ggf. auch mal während des Duschens in der Kabine auf, obwohl ich das i.d.R. nicht tun würde -- am besten ist dabei der Co-Trainer auch anwesend, nicht, dass da irgendwelche sonderbaren Verdächtigungen aufkommen... Da kann ich, sollte es sich als notwendig heraus stellen, auch mal kurz zur Ordnung rufen.


    Allerdings gab es dort die berühmte "Duschpflicht" und eine Trainerin, die dabei in der Kabine blieb. Ich weiß heute noch wie schrecklich ich es fand. Beim ersten Training hat sie mich wortwörtlich gezwungen zu duschen. Ein zweites Mal gab es dann nicht mehr, weil ich ab dem Zeitpunkt nie wieder zum Fussball wollte...bzw nicht in diese Mannschaft.


    Tja, wie so oft geht es da, wie mir scheint, weniger um das was als um das wie. Ich würde nicht so verfahren wie diese Trainerin, sondern mit Neulingen natürlich behutsamer verfahren. Sie müssen sich ja erst einmal in die Truppe hinein finden, müssen Vertrauen zu den MitspielerInnen und den Trainern aufbauen. Die Regel würde ich schon erwähnen, ihre Befolgung aber erst einmal explizit frei stellen. Ich vermute, dass der neue Spieler sich selbst, wenn er ins Team hinein gewachsen ist, selbst nicht mehr wird absondern wollen.

    Ihr seid unter der Dusche nicht dabei. Was dort gesagt wird, hört Ihr nicht und wie die jeweilige Erziehung und die Sitten bei den Junioren sind, wisst Ihr auch nicht im Detail. In diesem Privatbereich hat keiner was zu bestimmen.


    Ich bin auch sonst nicht immer dabei bzw. bekomme nicht alles mit, was die Spieler untereinander austauschen -- ab einem gewissen Alter ist das auch ganz gut so. Ich bin allerdings als Trainer natürlich aber auch kein Kasernenfeldwebel, der keinerlei Widerworte duldet und erwartet, dass seine Anweisungen befehlsgleich umgesetzt werden. Stattdessen sollte das Klima ganz allgemein von Vertrauen und Kooperation geprägt sein. Wenn dann ein Spieler ein Problem mit einer bestimmten Situation hat, das muss sich ja nicht nur auf das gemeinsame Duschen beschränken, so wünsche ich mir dann demzufolge, dass er oder seine Eltern damit auf mich zukommen. Ich bin damit in der vergangenheit sehr gut gefahren, meine Überlegungen und Entscheidungen offen zu begründen und dazu einzuladen, mich darauf anzusprechen, wenn es noch Unklarheiten gibt.


    Es ist sicher auch so, dass ich als Trainer das Duschen nicht endgültig vorschreiben kann, Erziehungsberechtigte sind nach wie vor die Eltern. Wenn sie aber der Sinnhaftigkeit einer Maßnahme zustimmen, dann erwarte ich auch von ihnen, dass sie diesbezüglich mitziehen. Und wenn zu viele von der Norm abweichen, dann wird das eine Ziel, nämlich das Wir-Gefühl zu stärken, nicht mehr erreicht, da würde ich dann schon versuchen, diesbezüglich noch mal motivierend zu wirken, wenn das aber nichts bringt, die Sache lieber ganz zu lassen, als es zum Konflikt kommen zu lassen, der schnell zu einem Machtkampf wird, in dem es nur Verlierer gibt.


    Allerdings fahre ich ebenfalls die Linie, dass Spieler, die nach dem Spiel nicht duschen dann von den eigenen Eltern zu transportieren sind.


    Hmm, naja, OK, das betrifft z.B. bei der Mannschaft meines Sohnes fast alle Spieler, weil es da praktisch nur Fahrgemeinschaften gibt. Insofern gäbe es im Resultat in der von mir erlebten Praxis zwischen unseren Linien keinen Unterschied. Ich würde wohl auch bei den Spielern, die mit dem Fahrrad heim fahren, weniger Wert aufs Duschen legen.


    Allerdings möchte ich dich (und guenter) fragen: Ihr habt dann doch auch eine Duschpflicht, halt nur keine generelle, sondern eine für diejenigen, die sich nach Hause bringen lassen. Ich sehe da den Unterschied im Grundsatz nicht, und finde sogar, dass es die Motivation zum Duschen nicht gerade fördert, wenn ich es von Anfang an zur reinen Option mache. Wenn es mir wirklich egal ist: OK. Wenn ich es mir aber wünsche, dann würde ich halt anders an die Sache heran gehen.

    Nach dem Spiel herrscht bei meiner C-Jugend Duschpflicht, was auch im Strafenkatalog festgelegt ist. Nach dem Training ist es mir egal.


    Die Duschpflicht bei einer C-Jugend findet meine Zustimmung, aber ich finde in der Jugend einen Strafenkatalog weniger gut.. Da das Training außerdem genauso eine sportliche Betätigung ist wie das Spiel, würde ich das Duschen betreffend zwischen beiden nicht unterscheiden.


    Ich habe eine B Jugend die es vorher in meinem neuem VErein nicht gegeben hat. Wir sind eine B2 und haben Kinder aus 4 Verschiedenen Vereinen in usnerem Team + welche die vorher noch nie gespielt haben...
    Es Duschen nach dem Spiel aber leider nur 5-6-7 Spieler und der Rest nicht.


    Dann erklärst du es einfach zur Regel, die nur im Ausnahmefall gebrochen werden darf -- dann allerdings, so meine Meinung, ohne Sanktion.


    Ich habe es den Eltern gesagt das ich der Meinung bin das alle Duschen müssen nach Spielen da sie nun in einem Alter sind wo sie auch riechen und es im WInter gut ist nach Spielen Warm zu Duschen. Da sagten alle "Ja finden wir gut" aber nach Spielen sind oft ausreden "Müssen schnell weg" [...]


    Ebenfalls nicht so schwer: du teilst den Eltern mit, dass das Duschen dazu gehört und für jeden Spieler verpflichtend vorgesehen ist, daher sollen sie nicht zum Trainingsende zum Abholen kommen, sondern eben erst eine Viertelstunde später. Es kann natürlich ab und an mal tatsächlich einen Termin geben, ich denke da z.B. an Elternabende in der Schule, der die Eltern unter Zeitdruck setzt. Da würde ich als Trainer auch auf das Duschen der betroffenen Spieler verzichten. Aber ich würde das Gespräch suchen und protestieren, wenn dann einzelne Leute gehäuft "schnell weg müssen". Voraussetzung dafür ist aber, dass du die Duschpflicht vorher bekannt machst und darauf hinweist, dass die Spieler dadurch eben erst die Viertel- bis halbe Stunde später fertig sind.


    [...] oder "Habe kein handtuch mit" usw.....


    Führe einfach selbst zwei oder drei Ersatzhandtücher für diese Fälle mit. Sie nehmen sie dann mit nach Hause und müssen sie gewaschen, getrocknet und zusammen gelegt zum nächsten Training wieder mit bringen. Beim zweiten oder dritten mal (in kurzer Folge) könnte dann bspw. ein Trikotwaschdienst außer der Reihe dran sein. In einer B-Jugend finde ich das durchaus machbar, da wäre das bei mir mit der expliziten Aufforderung an die Eltern des betroffenen Spielers verbunden, doch den Spieler selbst sich um diese Wäsche kümmern zu lassen -- das soll mal nicht seine Mama machen.


    Ich als Trainer weiß nicht wie ich da irgendwmelche "Strafen" Aussprechen soll oder so da ich finde es ist sache der Eltern es den Kindern beizubringen..... Stehe da etwas auf verlorenem Posten und muss es so Akzeptieren wie es nun ist....


    Wirf nicht so schnell die Flinte ins Korn. Was hältst du von meinen Vorschlägen?

    Ich würde auch zu unbedingter Konsequenz mit diesem Spieler raten. Im Gegensatz zu guenter würde ich aber vorab das Vieraugengespräch mit ihm suchen und ihm ruhig und sachlich mitteilen, dass du sein Verhalten, und dabei würde ich dann die Dinge auch konkret aufzählen, nicht tolerieren wirst. Dann ist er schon mal vorgewarnt und wird vor den anderen Spielern nicht so krass bloß gestellt, als wenn der Verweis für ihn scheinbar aus heiterem Himmel kommt.


    Ich würde da übrigens die Gründe dafür, warum sein Verhalten nicht in Ordnung ist, knapp halten, er wird nicht so blöde sein, das nicht selbst zu wissen. Ich denke, es ist halt tatsächlich so, wie guenter es sagt, ihm wurden noch nie in dem benötigten Maß Grenzen gesetzt, da es bei seinem Bruder ähnlich ist, drängt sich ein Vedacht hinsichtlich der Ursache besonders auf..

    Fair Play Liga!!!! Ich lach mich kaputt!!!
    [Zwei Verfahren aus der F-Jugend]
    Und dann hätten wir noch ein Verfahren, wo ein D Spieler 5 Wochen bekommen hat weil er den Schiedsrichter beleidigt hat.
    Jetzt kann man sagen ist bei der Menge der Spiele nicht viel, aber das war alles am ersten Spieltag. Und die beiden ersten Verhandlung waren in der F Jugend.


    Ich frage mich nun: was willst du damit sagen? Willst du darauf hinweisen, dass das "Fair Play" ganz offenbar (noch) nicht funktioniert, trotz der Tatsache, dass die Fair-Play-Liga eingeführt wurde? Oder bis du der Meinung, dass die FPL nichts bringt, weil es bereits am ersten Spieltag zwei Verfahren gab?


    Eine Frage zum Verständnis: wenn gemäß FPL gespielt wird, wie kann dann ein Schiedsrichter beleidigt werden, wie im zweiten Verfahren beschrieben.


    :huh:

    Wir bei uns sehen uns nur einmal die Woche für eine Stunde und haben - soweit ich das beurteilen kann - einfach nur Spaß.
    [...]
    Ich habe außerdem festgestellt, dass die Kinder das eigentliche Fußballspiel gar nicht vermissen. Dazu kamen wir die letzten Wochen gar nicht mehr wegen der anderen Übungen und Spiele.


    Das klingt auch gut, gegen so etwas habe ich überhaupt nichts. Nur ist das halt nicht das, was man in dem geposteten Video sieht, da sieht man Knirpse gegen Bälle treten und sonst nichts. Und die Papas, die sowas toll finden, werden, wenn sie bei Euch in den letzten Wochen zugesehen haben, fragen, wo denn da der Fußball bleibt, denn so wird das doch nichts... verstehst du, was ich meine?


    Bei uns ist es so, dass der Verein auch eine Turnabteilung hat, viele Kinder fangen da erst mal an und kommen erst später zum Fußball. Das finde ich sinnvoll und gut. Weniger sinnvoll finde ich, dass die Turnabteilung dann weiterhin ihren Beitrag bekommt und die Fußballabteilung nur noch den Abteilungsbeitrag von mtl. EUR 1,- -- vielleicht ist dem mittlerweile aber auch nicht mehr so oder ich hatte das damals, als mir davon berichtet wurde, falsch verstanden. Aber auch unsere Fußballabteilung nimmt mittlerweile Vierjährige auf und bezeichnet sie dann als "Fußballmäuse". Ich gehe davon aus, dass sie auch nur recht wenig Fußball, aber viel Polysportives machen, habe es aber selbst noch nicht angesehen. Ich vermute auch, dass es dieses Angebot vor allem deshalb gibt, weil die örtliche Konkurrenz vor ein paar Jahren damit anfing. Insgesamt empfinde ich es aber als überflüssig, sollen die Vierjährigen doch lieber ins Kinderturnen gehen und erst mit fünf oder sechs zu einem der beiden Vereine mit Fußballabteilung im Stadtgebiet gehen... Gesetzt den Fall, natürlich, dass die Turner ihre Sache gut machen. Bei uns war das so, als unsere Kinder da hin sind.

    Abgefahren, NF, dass du tatsächlich zu erwarten scheinst, dass man dir bei deinem Benehmen hier hilft, ich bin von deiner Chuzpe tief beeindruckt. Ich kann ja verstehen, dass einem kurz vor einem Turnier vielleicht noch mal kurz die Düse gehen kann, obwohl ich eigentlich, wie mindestens ein Vorredner, bei einem Trainer, der schon ein paar Jahre im Geschäft ist, erwarten würde, dass er auch in puncto Turnieren eine gewisse Gelassenheit erlangt hat. Und ich kann daher auch verstehen, dass man sich dann hilfesuchend an die Trainertalk-Gemeinde wendet. Ich weiß aber auch, dass es hier zwischen Freitagmittag und Montagmorgen ziemlich ruhig ist, da sind wir halt alle unterwegs, zu einem nicht unerheblichen Teil in Sachen Fußball, und haben keine Zeit, um uns ums Forum zu kümmern.


    Ich finde das Thema nicht uninteressant, denn in der D dürfte man ja schon so ein bisschen Taktik hin bekommen können. Aber so, wie du hier herum blökst, habe zumindest ich zu einer weiteren Diskussion keine Lust. Und ich muss schon sagen, dafür, wie du hier herum beleidigt hast, finde ich die bisherigen Reaktionen ausgesprochen moderat. Daher an die übrigen Poster in diesem Thread: Respekt!

    Es ist halt die Frage, holzi, ob es für Vierjährige in irgendeiner Weise gut ist, evtl. zweilmal die Woche 75 bis 90 Minuten einem Sportprogramm mit Schwerpunkt Fußball nachzugehen, und ob es nicht sinnvoller wäre, sie würden in dieser Zeit etwas machen, das ihnen in ganzheitlicherer Form Bewegungserfahrung vermittelt.


    An anderer Stelle wird darüber geklagt, dass viele der heutigen Siebenjährigen nicht mehr rückwärts laufen, ja, sogar gehen können, ohne umzufallen. Wenn ich mir dann vorstelle, dass ein Bub mit drei Jahren zum Fußballverein geht und dort dann drei Jahre lang eben nur Fußball an sich kennen lernt, dann wird es ihm doch nicht viel besser gehen. Ich bin gerne bereit, dir zuzutrauen, holzi, dass das nach dem Genuss Eurer Bewegungsspiele nicht so ist, aber wenn ich mir in der Umgebung Bambini-Trainings ansehe, dann muss ich leider fest stellen, dass da nur in wenigern Fällen besonderer Wert auf die Koordination und die Verbesserung des Gleichgewichtssinns gelegt wird. Im Kinderturnen hingegen passiert das viel häufiger. Deshalb würde ich dafür plädieren, allerfrühestens mit fünf Jahren mit dem Fußball zu beginnen, ich bin sogar der Meinung, dass es sogar mit sechs Jahren vollkommen ausreicht.

    dreijährige haben auch ein recht beim trainingsbetrieb teilzunehmen und nicht in den turnverein zu gehen...


    Eine interessante These. Aus welchem Teil der Vereinssatzung leitet sich denn dieses Recht ab? Es steht jedem Verein doch frei fest zu legen, welche Sportarten er anbietet und welche Angebote er in den verschiedenen Altersklassen macht.


    Dass die Kids aus dem Video gerne gegen den Ball treten ist offensichtlich. Aber nicht wirklich außergewöhnlich, und schon gar nicht ungewöhnlich bei denen, die ältere Geschwister oder Eltern haben, die Fußball spielen. Und bei Fußballanfängern sieht es dann halt so aus wie in den Videos: der ruhende Ball wird mit der Pike geschossen. Und nach recht kurzer Zeit wird auch der selbst fallen gelassene Ball nach einmaligem Aufdotzen getroffen. Es kann gut sein, dass kaum ein Kind unter drei Jahren das hin bekommt, aber diejenigen, die es mit drei schaffen, sind deshalb nicht automatisch übertalentiert, und schon gar nicht zum Fußballprofi prädestiniert. Bei den Kids, die letzte Woche zum ersten mal zu unserem F1-Training (das ist bei uns ältere F) kamen, sieht es so aus, viele F-Torhüter lassen den Ball beim Abschlag einmal aufdotzen. Das heißt einfach nur, dass sie noch nicht besonders lange Fußball spielen. In der D- und C-Jugend sind sie dann nicht mehr von vielen zu unterscheiden, die bereits in der G regelmäßig auf dem Fußballplatz standen..


    förderung von anfang an...


    Eben. Und das heißt für Dreijährige, dass sie zwar auch Fußball spielen dürfen, aber noch viel, viel anderes machen sollten.

    Nun, wenn ich ihn richtig verstanden hat, hat Dirk bei der Trainertech ja schon gesagt, dass man es nicht Coerver nennen darf, wenn es kein offizieller Coerver-Coach durchführt. Insofern müsste man wohl darauf acht geben, wie man das Kind nennt, wenn man ein an Coerver orientiertes Training nach Besuch von Coerver-Seminaren und/oder Genuss der DVDs selbst anbietet. Das Studium der DVDs und im WWW frei zugänglichen Quellen halte ich dafür persönlich aber für nicht ausreichend.

    Ja, erzähle da bitte etwas mehr, mich interessiert das Thema schon länger, ich hatte auch Dirk schon für eine Veranstaltung bei uns gewonnen, das scheiterte damals aber leider daran, dass der Verein sich nicht zur Finanzierung imstande sah. Ein anderer Forumsteilnehmer teilte mir in einer PN mit, dass es bei einem Verein in seiner Nähe auch Coerver-Termine gäbe, das würde mich auch interessieren.


    Grüße,
    tobn

    Die Bezeichnungen klingen für mich nach der Form der Spielfelder, sowas meine ich auch schon mal in der fußballtraining gesehen zu haben. Bei diesen Feldern sind die Seitenlinien nicht senkrecht zu den Torlinien. Bei der Banane verlaufen sie parallel schräg bis zur Mittellinie, welche die Symmetrieachse des Spielfelds ist. D.h. das Spielfeld sieht in starker Übertereibung aus: <


    Die Sanduhr dürfte so aussehen:
    ----------
    \........../
    ..\......./
    ../.......\
    /..........\
    -----------


    Das Trapez wäre evtl. ein schräges Spielfeld, oder ein (gestrecktes) Sechseck.

    ich würde als Trainer nicht mit 2,3 Kontakt aufnehmen, sondern mit all denen, klare Stellungsnahme verlangen, bo sie noch spielen wollen oder nicht und dann entsprechenden klare Ansage machen.


    Die zwei Kumpels würde ich im Training kurz ansprechen, einfach nur, weil ich sie da sowieso sehe. Ich würde das Thema jetzt nicht mit ihnen eingehend erörtern, sondern quasi mal horchen. Natürlich ersetzt das dann nicht das direkte Gespräch, das müsste auf jeden Fall kommen, die Kumpelbefragung könnte man sich auch schenken, um sie geht es natürlich nicht.


    Wenn man mit den Spielern, deren Verhalten man nicht versteht, anspricht, macht dann der Ton halt die Musik. Wenn der Trainer zu mir käme und mir gleich Vorwürfe machen würde oder mich unter Druck setzen würde, so kann man es nämlich auch verstehen, wenn einer behauptet, klare Ansagen zu machen, wäre es das für mich wahrscheinlich gewesen, er kann mich dann mal. Ich würde als Trainer daher zwar schon darauf verweisen, dass es Regeln gibt und sie für alle gelten, dass ich selbst aber kein Interesse daran habe, sie umsetzen zu müssen. Und daher würde ich von ihm wissen wollen, was ihn davon abhält, die Regeln einzuhalten.


    in einem Gespräch mit einer in dieser Jugend stark involvierten Person kam jedoch deutlich rüber, dass diese Verhalten nicht neu ist, sondern praktisch vor jeder Saison so gegeben war.


    Nun, dann kann man ihnen doch auch nicht ein Verhalten vorwerfen, das jahrelang toleriert wurde, oder?


    gute Trainer besser wie ein Konzept? nee, das wollte ich nicht rüberbringen, lediglich bemerken, dass wenn von einem Konzept geredet wird, das für mich keinerlei Aussagekraft hat


    entscheidend für mich bleibt immer noch, wie ein Konzept gestrickt ist und wie es dann von allen gelebt wird. und im Gegensatz dazu gute Trainer auch ohne Konzept durchaus vernünftiges erreichen können.


    Vollkommen richtig.