Beiträge von tobn

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    Im FLVW werden im E Jugendbereich noch 6+1 gespielt.
    Erst ab der D Jugend geht man über die komplette Platz BREITE in ein Spiel mit 8+1


    Danke, aber das ist mir bekannt. Soweit ich weiß, sind diese Mannschaftsgrößen bundeseinheitlich so geregelt. Zur Größe der Spielfelder gibt es jedoch verschiedene Regelungen.

    Ich bin vollkommen deiner Meinung, Karl. Ich schrieb ja auch, dass es besser gewesen wäre, wenn er mit seinem Sohn in der F einen anderen Verein gesucht hätte. Dafür ist es aber nun zu spät, zum Glück waren die Folgen offenbar nicht so schlimm, und selbst wenn, dann bringt es ihm selbst nichts, über die vergossene Milch zu weinen. Wir stimmen da völlig überein.


    Und auch sonst bin ich absolut der Ansicht, dass es für alle Kinder optimal wäre, wenn sie eine gute Ausbildung durch exzellente Trainer genießen könnten. Kommt nicht in vielen meiner Beiträge mein latenter Perfektionismus ausreichend zum Ausdruck? Es ist aber nun mal so, dass es leider auch weniger gute Trainer gibt, ebenso wie es auch Lehrer gibt, für die sich der Berufsstand schämen müsste -- das gilt wahrscheinlich in allen Bereichen. Und da möchte ich denjenigen, die einen solchen Trainer haben, nur den Mut machen, dass ein halbes oder auch ein ganzes scheinbar verlorenes Jahr, vielleicht sogar zwei, noch keinen Beinbruch bedeuten müssen. Insgesamt plädiere ich, was die Erwartungshaltung von Eltern ihren Kindern gegenüber anbelangt, und ebenso ihre Ambitionen betreffend, für ein bisschen mehr Gelassenheit und Zuversicht als es mir heutzutage üblich zu sein scheint.


    EDIT: Ach ja, und natürlich auch Geduld. Ganz wichtig. Und viel emotionale Wärme. Aber keine Verhätschelung oder Herumgekreise um sie bzw. Vermittlung der Meinung, sie seien etwas ganz Besonderes, und zwar im Vergleich mit ihren Mitmenschen. Das hat oft negative Folgen...

    Ich würde eigentlich eher die Mannschaft an diesem Tag als eben eine Mannschaft gleichberechtigter Spieler sehen. Von daher hätten die zwei jüngeren Spieler das selbe Recht auf einen Platz in der Startelf wie die anderen. Ich würde bei den Startelfeinsätze aber sowieso vermutlich von Spiel zu Spiel rotieren, wenn andere Kriterien, wie z.B. das Fehlen im Training oder auffällig geringes Engagement darin, bereits den einen oder anderen Spieler aus den Kandidaten für die Startelf eliminiert haben. Hätte sich keiner der C2-Junioren etwas zu schulden kommen lassen, so würde ich vermutlich mathematisch vorgehen und zehn Vierzehntel beider Gruppen einsetzen. Bei den zwei jüngeren Spielern käme ich so darauf, dass ich 1,43 von ihnen in der Startelf einsetzen sollte, das wäre dann also einer. Und neun der zu Beginn auf dem Platz stehenden Feldspieler stammten aus der C2.

    Ich habe die einzelnen Übungen vorgemacht, gezeigt wie es geht. Egal ob Rolle vorwärts, [...]


    Das habe ich in einem Training neulich auch gemacht und fest stellen müssen, dass mein Gleichgewichtsorgan offenbar deutlich empfindlicher ist als zu meiner Kindheit: nach drei Purzelbäumen war mir anschließend speiübel, was dann bis zum Ende Trainings dann immerhin nach und nach und einem deutlichen Unwohlsein nachließ... :wacko:

    Das wird aber kaum umsetzbar sein das man zb erst im zweiten D Jugend Jahr auf die größeren bzw schwereren Bälle zurück greift da man im Liga Alltag [...]


    Richtig, ich habe ja auch geschrieben, dass unsere zwei Jahre umfassenden Altersklassen dazu nicht passen. Gäbe es jahresindividuelle Stufen, also z.B. statt der D-Jugend die zwei (unterschiedlichen) Stufen U12 und U13, so ginge das. Ebenso ginge es, wenn man die Zuordnung der Jahrgänge zu den Altersstufen um einen Jahrgang verschöbe.


    Wenn wir schon dabei sind, würde ich ja auch in der F, und eigentlich auch noch nicht im ersten E-Jahr, also der U10, im 6+1 spielen wollen. Das würde ich in der U11 einführen und dann für wahrscheinlich zwei Jahre beibehalten, um dann zum 8+1 zu wechseln. Erst zum zweiten C-Jugendjahr oder vielleicht auch erst in der B würde ich 11:11 spielen lassen. Allerdings bereits früher auf größere Tore als die in Deutschland üblichen 5x2 Meter. Interessant fand ich hierbei den Hinweis in einem der Seminare von Horst Wein, dass in Spanien die Jugendtore sechs Meter breit sind. Die 10qm-Tore sind im zweiten D-Jugendjahr schon recht klein, das normale Tor hingegen noch bis zum Ende der C-Jugend meiner Meinung nach eigentlich zu groß.


    Ich kann mich nicht so richtig mit den Schuhgrößen in Stannis Tabelle abfinden, ich hab das gefühl, dass die kinder immer größere Füße haben.
    Am WE ist einem unserer Jungs der Schuh kaputt gegangen und der hatte schon Schuhgröße 38, eine Mutti die daneben stand, meinte ihr Kind habe Schuhgröße 40.


    Sind denn aber Fußballschuhe nicht oft auch ziemlich klein? Unser Sohn hat in Fußballschuhen mindestens eine Nummer mehr als in Straßenschuhen. Dazu kommen dann noch Unterschiede in den Marken und unterschiedlich bemessene Luft zwischen den Kindern. Ich hatte schon Kinder mit neuen Schuhen im Training, die denen mindestens eine Nummer zu groß waren...


    Und es ist zwar so, dass die Menschen in den letzten paar hundert Jahren immer größer geworden sind, das ist aber ein ziemlich allmählicher Vorgang. Einen größeren Einfluss dürfte da haben, dass die Hersteller ihre Größen ändern... Ist es nicht auch so, dass z.B. italienische Marken generell kleiner ausfallen als mitteleuropäische? Ich meine, sowas mal gelesen zu haben..


    Ich glaube in Berlin spielt E und D mit schweren Größe 4 Bällen


    Stimmt. Laut der Tabelle von Derbystar wird in Berlin in der D-Jugend mit Bällen der Größe vier und 350g. gespielt. In Südbaden darf auch Größe vier verwendet werden, wie auch in Südwestdeutschland. In letzterer Region sind in der D-Jugend auch 290g noch zulässig.

    Vielen Dank für die Rückmeldungen.


    Gerne. Danke, dass du sie nicht in den falschen Hals bekommen hast. =)


    es ist vollkommen klar, dass jeder Paul, egal ob dick oder dünn, das Recht auf gerechte Förderung hat.


    Ach, wäre das doch nur allen so klar wie dir und mir. Ich kenne leider genug Leute, die der Meinung sind, dass die Paules am besten den Verein verließen...


    Das war auch mein Gedanke. Und wenn einer oder anderer von der Natur/Gott (nimmt jeder was er will) etwas mehr bekommen hat, muss er auch mehr gefördert werden.


    Hmm.. Ist das so? Ist es nicht vielmehr so, dass er bei dem selben Maß an Förderung bereits mehr erreicht als der weniger Begabte? Und dass er schneller zu Erfolgserlebnissen kommt und sich dadurch eher motivieren kann bzw. von sich aus bereits dazu motiviert ist, mehr zu üben und mehr Zeit mit dem Hobby zu verbringen? Er könnte zusätzlich auch ein überdurchschnittliches Eigenmotivationsniveau haben.


    Man kann einem solchen Kind mehr anbieten, und es wird mehr annehmen als ein durchschnittlich oder geringer motiviertes und/oder begabtes Kind. Wenn du das meinst, dann bin ich bei dir. Ich glaube aber nicht, dass ein begabtes Kind mehr Förderung braucht. Auch mit normaler Förderung wird es mehr erreichen als seine Kameraden. Und ich bezweifle ein wenig, ob ähnlich begabte Kinder ihm gegenüber in der F-Jugend einen uneinholbaren Vorsprung heraus holen können. Ich denke vielmehr, dass ein wirkliches Talent auch bei einem etwas späteren Einstieg noch viel erreichen kann, und auch eine Phase schlechten Trainings wird aufholen können.


    Deswegen sehe ich nichts Verwerfliches in so einem Verein bzw. in den Fußballschule.


    Ich sehe auch nichts Verwerfliches darin. Was ich verwerflich fände, wäre, wenn man bei Eltern und Kindern Träume und Vorstellungen hervor ruft, die keiner realistischen Probe standhalten. Das wäre wie die Werbung mit dem Jackpot für das Lottospiel.


    Ich glaube nicht, dass es viele Fußballschulen oder Leistungsvereine gibt, die solche Versprechungen machen. Aber ich habe auch nicht den Eindruck, dass es verbreitet ist, den Eltern offen zu sagen, dass ihr Traum, und den haben, denke ich, recht viele von ihnen, hochgradig unrealistisch ist. Es wird halt einfach gar nicht davon gesprochen oder nur, wenn danach gefragt wird. Das kommt mir dann so ein bisschen vor, als würde man sagen, man habe ja nicht gelogen. Hat man auch nicht, aber etwas verschwiegen. Das ist einem selbst vielleicht klar, so dass man sagen könnte, diese Selbstverständlichkeit bedürfe keiner Erwähnung. Nur ist der Wissensstand bei den Eltern ja ein anderer.


    Es ist genug Vereine, die „jeden“ nehmen, warum sollte es Vereine nicht geben, die nur „bessere Pauls“ ausbilden?


    Von mir aus darf es sie ruhig geben, wobei ich nicht finde, dass dein Argument da sticht. Das würde es, wenn es Vereine gäbe, die nur "weniger gute Paules" nähme, also die besseren Paules ausschlösse. Oder solche, die nur Mittelmäßige aufnehmen, oder welche mit braunen Haaren oder grünen Augen oder was weiß ich. Mir ist aber kein solcher Verein bekannt, die einzigen Vereine, die ich kenne, die eine Selektion bei der Aufnahme betreiben, sind solche, die als Kriterien das aktuelle sportliche Niveau oder die finanziellen Möglichkeiten heran ziehen. Wobei letzteres hier nicht zutrifft, aber z.B. in einigen Tennisvereinen o.ä.


    Ich gebe zu, dass mir das nicht sonderlich sympathisch ist, ich mag den Elitarismus an sich nicht so gerne, das mag daran liegen, dass ich selbst auf einer Schule war, bei der das Durchschnittseinkommen der Eltern vermutlich in den oberen 5 bis 10% der Republik liegt. Das Maß an Angebertum, die Überheblichkeit, Arroganz und Selbstgefälligkeit, das ich da erlebt habe, war mir ganz schön zuwider. Und ich erlebe ähnliche Tendenzen bei vielen talentierten Kickern und ihren Eltern. Es sind keine zwangsläufigen Symptome, das ist mir wohl bewusst, aber Mensch bleibt Mensch und verfällt leider recht schnell der Versuchung von Selbstverliebtheit, Egozentrik und Selbstgefälligkeit.


    Mein älterer hat auch bis zu C-Jugend Fußball gespielt, im gleichen Verein und würde gerade in diese Kategorie von „dicken Pauls“ fallen. Ich hab als Vater aber keine Privilegien für ihn gewollt oder gefordert.


    Er hätte aber keine schlechtere Behandlung als seine Mannschaftskameraden verdient gehabt.


    Und als er fast ein Jahr überwiegend auf der Bank gesessen hat, bin ich mit ihm jede freie Minute zum Bolzplatz gegangen um die vermeintliche Schwäche auszugleichen.


    Und ich halte es für verwerflich, einen Spieler so zu behandeln wie es sein Trainer getan hat.


    Ich wollte den Trainer nicht anzusprechen, um das Selbstbewusstsein meines Sohnes nicht zu verletzten, nach dem Motto: Vater klärt alles.


    Hmmm, OK, ich sehe das aber etwas anders, wobei es da auch auf die spezielle Situation ankommen könnte. Ich finde, dass ein solches Vorgehen im Kinder- und Jugendbereich falsch ist, ohne wenn und aber, da ist es egal, ob es um mein Kind oder ein anderes geht.


    Er hat sich von alleine in die Stammmannschaft zurückgekämpft und ich war unheimlich stolz.


    Hat er gut gemacht, darauf darf er auch stolz sein. Ich würde mich für ihn freuen und wäre mit mir dafür zufrieden, dass ich ihm dabei habe helfen können, sein Ziel zu erreichen. Vom Vorhandensein einer Stammmannschaft halte ich trotzdem nicht so viel.. Es muss in den älteren Jugenden nicht mehr jeder immer genau gleich viel spielen. Aber ich finde, man sollte, wenn man in den Spielzeiten differenzieren will, vor allem das Engagement heran ziehen und weniger das Niveau. Wobei es zwischen diesen Größen bei vielen Spielern einen gewissen Zusammenhang gibt, maßgeblich bedingt durch die Rückkopplungsschleife der positiven Motivation.


    Er hatte aber einen Trainer, der menschlich sehr gut war.


    Das ist sehr viel wert.


    Zitat tobn:

    tobn:


    Ich kann Poldi in diesem Punkt schon verstehen. [...] Warum sollte er es sich nun noch antun, im derzeitigen Verein vielleicht jahrelang gegen Windmühlen kämpfen zu müssen, um irgendwann einmal Verbesserungen zu erreichen? Außerdem hat nicht jeder Zeit und Lust, sich unentgeltlich für Andere auf den Platz zu stellen und dazu noch jede Menge Verantwortung zu tragen.


    Das stimmt vollkommen, ich verstehe ihn da auch. Deshalb habe ich ja auch geschrieben, dass es besser gewesen wäre, in der F den Verein zu wechseln. Aber er sollte sich nicht grämen, es damals nicht getan zu haben, denn sein Sohn hat sich ja trotzdem gut entwickelt. Hätte er es machen können und wollen, so wäre sein Engagement, um die Zustände vor Ort zu verbessern, möglicherweise noch besser gewesen, deshalb nannte ich diese Möglichkeit, deshalb schrieb ich auch: "Vorher hättest du vielleicht natürlich auch gucken können..." Ich dachte mir das, was du jetzt geschrieben hast, schon, neige ja aber sowieso schon dazu, recht ausführlich zu schreiben. Das habe ich mir hier mal verkniffen. Insofern bedanke ich mich bei dir für die Ergänzung. =)


    Warum sollte Poldi sein Kind in einem Verein belassen wollen, wo er und sein Sohn unzufrieden sind und an den sie nichts bindet, wenn sich in akzeptabler Entfernung seiner Meinung nach eine bessere Möglichkeit bietet ?


    Soll er nicht.

    Also bei Uns im Verband spielen die :
    G Junioren mit 4er Lightbällen ( 290 gr )
    F Junioren mit 5er Lightbällen ( 290 gr )


    Bei uns in Hessen ist es in G und F genauso. Als die 2001er damals noch in der F waren, wurde da noch mit Viererbällen gespielt, vor ein paar Jahren wurde dann der empfohlene Ball vergrößert. Mir ist keine Begründung dafür bekannt.


    E Junioren mit 5er Lightbällen ( 320 - 350 gr )


    Bei uns Größe 5, 290g, wie in der F. Früher gab es einen Unterschied zur F in der Größe, nicht aber im Gewicht.


    Und D Junioren mit 5er Lightbällen ( 390 gr )


    Hier: Größe 5, 350g.


    Im Derbystar-Katalog 2014 findet man übrigens eine Tabelle mit den Empfehlungen (von 12/2013) von fünfzehn Landesverbänden. Bayern, Hessen, Rheinland, Mittelrhein, Niederrhein, Schleswig-Holstein und Brandenburg sind sich einig, die anderen LV haben, wenn ich mich nicht verguckt habe, individuelle Empfehlungen.


    Was deiner Meinung nach die größe angeht sehe Ich es bei G und F genauso wie du das man dort mit 3ern Spielen sollte und ab der E mit 4er und ab der D dann erstmals mit 5er Lightbällen.


    Ja, das wäre auch OK. Ich würde das ab dem zweiten E-Jahr am liebsten um ein Jahr (nach oben) verschieben, also die jungen D-Junioren noch mit einem Vierer-, im zweiten Ball dann mit einem Fünferball spielen lassen, und ebenso die jungen C-Junioren noch mit einem 360g-Ball, aber das passt halt mit unseren Altersklassen nicht zusammen, die ja immer zwei Jahrgänge umfassen. Hintergrund sind meine Beobachtungen zur Entwicklung von Größe und Gewicht der Kinder und Jugendliche. Im ersten C-Jugendjahr sind die meisten Spieler, die ich sehe, körperlich noch näher an D-Junioren dran, im Verlauf des zweiten Jahrs hat dann die Mehrheit den Wachstumsschub hinter sich. Wobei das z.B. in LZ anders sein könnte, da dort verhältnismäßig viele Frühentwickler versammelt sein könnten.


    G-F und E sind von daher noch sehr dem KiFu verwachsen [...]


    ab der D Jugend sehe Ich das etwas anders als du was die Ball größe angeht [...]


    Und wohl auch bezüglich der "Verwachsenheit" mit den KiFu. Ich sehe das nicht ganz so. Zwar wird die D-Jugend nicht mehr dem Kinder-, sondern dem Jugendfußball zugerechnet, aber in den zwei Monaten zwischen E- und D-Jugend haben sich die Kinder ja nicht stärker weiterentwickelt als z.B. in dem Abschnitt zwischen F- und E-Jugend oder zwischen beiden E-Jugendjahren. Insofern finde ich, dass es zwischen E- und D-Jugend keinen härteren Bruch geben sollte als zwischen jedem anderen Saisonwechsel.


    [...] da Ich der meinung bin das man ab der D Jugend Expezit auf die C Jugend vorbereitet und sich bereits im Leistungs bezogenen bereich befindet.


    Wie gesagt: ich sehe da nicht so harte Grenzen und ich denke auch nicht, dass das den Kindern gerecht würde. Sicher muss man sich für die Einführung vieler Änderungen einen Stichtag setzen, und man kann einen Ball nicht allmählich von Größe vier auf fünf vergrößern. Aber wenn man z.B. den stärkeren Leistungsbezug betrachtet, so halte ich es bspw. für falsch, gleich zu Beginn der D da mit 100% von dem, was man meinetwegen in der C macht, einzusteigen. Gerade mit dem Thema Leistungsbezug muss man ohnehin, so meine Meinung, behutsam umgehen und sollte da nicht zu forsch voranschreiten, aber darum geht es mir eigentlich nicht. Sondern darum, dass man die D nicht in einem stärkeren Maß als Vorbereitungszeit für die C ansehen darf als die E für die D, die F für die E und die B für die A. Und das heißt letztlich, dass jede Altersklasse für sich betrachtet werden sollte, man sollte immer nach den Spielern in diesem Alter gucken. Älter werden sie von ganz alleine und damit schreiten sie auch ganz von selbst fort. Da bedarf es keiner besonderen Vorbereitung.


    Diese Diskussion hatten wir doch neulich schon, als es um den Übergang von E zu D ging und jemand fragte, ob er in der E-Rückrunde seine Spieler schon auf das D-Jugendfeld und -spielsystem vorbereiten solle.


    Ich glaube der Übergang von D zur C wäre zu groß wenn man bedenkt das man von ( wie du vorschlägst ) 4er Light auf 5er Normal wechselt.


    Ja, das kann sein. Für die D, zumindest das zweite Jahr, würde ich auch einen Fünfer-Ball favorisieren, wenn auch noch die 360g-Variante. Den würde ich aber auch noch im ersten C-Jugendjahr benutzen, und erst dann zum normalschweren Ball übergehen.

    Naja, der Brazuca ist aktuell cool, aber nächstes Jahr schon wieder vom dann neuen Fernsehball abgelöst. Ansonsten dürfte der Brazuca-Juniorball OK, sein ich habe ihn selbst noch nicht ausprobiert. Wie bei JAKO z.B. auch gibt es bei Kinderbällen bei Adidas aber nur eine Reihe, bei Derbystar hingegen vier mit verschiedener Qualität und auch unterschiedlichen Preisen. Wenn ich mutmaße, dass man bei Adidas noch einen gewissen Markenaufschlag zahlt, den ich etwas höher vermute als bei Derbystar, dann führt mich das zu dem Schluss, dass er von der Qualität eher dem Stratos als dem Apus Pro entspricht. Es kann natürlich aber auch sein, dass Adidas und Derbystar direkt vergleichbar sind, dann wäre der Brazuca so gut wie der Apus, der ja einen sehr guten Ruf genießt.


    Bei entsprechenden Rabatten können solche Bälle unter Umständen auch als Trainingsbälle beschafft werden. Ich habe in der Vergangenheit z.B. einige JAKO-Light- und Superlight-Bälle zum Stückpreis von EUR 10,- gekauft, der Listenpreis beträgt EUR 19,95. Ich müsste mal in dem Laden nach Adidas fragen, die führen sie auch, aber ich mag zur Zeit Derbystar irgendwie ein bisschen mehr, wohl auch einfach, weil ich die Großen, im Sportbereich also Adidas und Nike, nicht so sehr mag...


    Danke für die Tabelle, Stannis74, sehr interessant. Mich würde da noch das Gewicht als weiteren Parameter neben der Schuhgröße interessieren, da ich vermute, dass die Kraft der Spieler eher proportional zu ihrem Gewicht sein dürfte als zur Schuhgröße. Es kann aber auch gut sein, dass es da eine sehr große Korrelation gibt.

    Sie werden vermutlich einige Sponsoren haben, mehr wahrscheinlich als der typische Verein. Die genaue Bilanz würde mich aber durchaus auch interessieren.

    Das kann man aber auch ohne weiteres hinbekommen, wenn die Kinder bis zu einem gewissen Alter ohne Schiedsrichter gespielt haben und selbst entscheiden mussten. Ich sehe da keinen großen Unterschied zwischen dem Spielbetrieb mit FPL oder ohne. Meiner Erfahrung nach müssen Kinder ein gewisses geistiges Niveau erreicht haben, um verinnerlichen zu können, dass sie weiter spielen sollten, bis der Schiri pfeift -- man muss ja auch dazu sagen, dass sie das nicht immer machen sollen, sondern vor allem dann, wenn die Situation nicht ganz klar ist. Und dazu sind die meisten, so meine Einschätzung, erst in der E-Jugend in der Lage. In der F ist die Bandbreite hingegen noch sehr groß..


    Übrigens scheint hier wieder die falsche Annahme vorzuherrschen, dass die Kinder in der FPL völlig alleine gelassen werden sollten. Das ist nicht so, die Kinder sollen das Spiel selbst regeln, soweit es ihnen möglich ist. Sobald sie überfordert sind, greifen die Trainer (gemeinsam) ein und unterstützen sie.

    Also das es den kleineren mehr spass macht mit einem Leicht Ball 290gr zu spielen ist kla.


    Das kann ich für F-Junioren auch bestätigen. Wobei Kinder auch sehr gerne mit "coolen" Bällen spielen, dabei ist es ihnen dann ziemlich egal, wie schwer sie sind. Wir haben (üblerweise, wie ich finde) eine ganze Reihe Jako Turf-Bälle zum Auffüllen des dezimierten Bestands bekommen, die Dinger dürften zwar tatsächlich auf unserem mittlerweile deutlich überalterten, brettharten und mit viel Sand bestreuten und daher schleifpapierähnlichen Kunstrasen deutlich länger halten als normale Fußbälle, aber sie sind mindestens so hart und schwer wie normgerechte Erwachsenenbälle... :thumbdown:


    Mit Superlight-Bällen kann man mit F-Junioren auch solche Spielchen wie das auf der Trainertech zum Highlight avancierte "Fangen-Köpfen" durchführen, ohne dass sie Angst davor haben, dass der Kopfball weh tut.


    Zumal der Ball nicht nur leichter sondern auch kleiner vom Umfang her ist.


    Das stimmt leider aber nur teilweise, so empfehlen viele Landesverbände bereits für F-Junioren Bälle der Größe fünf, und von Derbystar gibt es nur die qualitativ schwächsten zwei Bälle der Superlight-Variante auch in Größe drei, welche ich für Bambini und vermutlich auch F-Junioren für noch besser als die Vierer halte. Für E- und D-Junioren würde ich Größe vier für richtig halten.


    Aber besser Fliegen ? Naja ich weiss nicht so recht. Wenn der Ball mal Fliegt und ne kleine Windböhe kommt , kommt der ball wie ein Bummerang zurück.


    Die Superlight-Bälle sind in der Tat ziemlich windanfällig, aber das muss man halt hinnehmen. Wenn die Kids sie treten, fliegen sie aber schon weiter als die schwereren Bälle. Was sie natürlich toll finden.


    bei uns wurden erst zu beginn dieser Saison 290g Bälle in der E eingeführt. im Jahr davor waren es noch 360g. Ich habe im Training dann die 290g Bälle genommen. jeder zweite Schuss ging ins Gemüse weil der Ball zu leicht war. Also bin ich nach 3 Wochen wieder zurück zu den schwereren.


    Ist das eine alte oder junge E? Alte E-Junioren sind ja näher an D-Jugendlichen dran als an jungen F'lingen. Dennoch würde ich die Geduld haben und bis zum Ende der E-Jugend mit 290g-Bällen spielen lassen, und erst dann die nächste Gewichtsklasse einsetzen. Leichtere Bälle schaden nicht, zu schwere potenziell schon.

    Unterzahl spielen: Wenn ich viele Kinder dabei habe ist mir wichtiger dass die genug zocken


    Das ist mir erstens zu egoistisch, denn damit berücksichtigst du überhaupt nicht, wie sich die gegnerischen Kinder fühlen. Und außerdem ist ein Spiel mit einem solchen Ergebnis ja fast so, als wäre kein Gegner da. Das ist dann für mich auch kein Fußballspiel mehr, ein solches 'Gezocke' halte ich für verkehrt, das bringt deinen Kindern auch nichts mehr. In solchen einseitigen Partien habe ich bisher übrigens auch viel mehr Sololäufe und arrogantes Gehabe der überlegenen Mannschaft gesehen, da sollte man als Trainer meiner Ansicht nach auch aufpassen.


    Wir haben übrigens dann, wenn es auf die Zweistelligkeit zu ging, zunächst die stärkeren Spieler ausgewechselt und dann alle Spieler verstärkt auf Positionen spielen lassen, die ihnen eher weniger gelegen haben. Wenn das nicht reichte, haben wir auch mal einen Spieler vom Platz genommen, allerdings möglichst unauffällig.


    Tore nach Ballkontakt jedes Spielers: Blödsinn, das klappt bei 7 vs 7 nicht gut und ist ausbildungstechnisch nicht so der Knaller


    Warum soll das nicht klappen, vor allem dann, wenn man sowieso schon zwölf zu null vorne und der Gegner am Boden liegt und sich i.d.R. kaum noch wehrt? Ausbildungstechnisch ist so ein deutliches Spiel sowieso kein Knaller, für die Ausbildung ist es auch nicht besser, wenn man vom Gegner in keiner Weise gefordert wird. Von einer Kontaktbegrenzung in der E-Jugend halte ich aber auch nicht viel, das funktioniert in 'normalen' Mannschaften nicht. Für LZ-Truppen könnte es ein Mittel sein, zumindest im zweiten E-Jahr.


    Ich sehe das Problem einfach darin, dass man die Mannscjaft überhaupt meldet


    Und ich sehe das Problem in der Staffeleinteilung. Freundschaftsspiele sind eben keine vollwertige Alternative zum Spielbetrieb, zumindest waren sie das bei uns nicht. Wir hatten in der F- und E-Jugend einen Kader, der für eine Mannschaft zu groß war, aber zwei erschienen uns zu riskant. Also versuchten wir, zu jedem Heimspiel noch eine Mannschaft zu einem Freundschaftsspiel einzuladen. Am Ende der Saison hatten wir gegen gerade mal drei Mannschaften Freundschaftsspiele bestritten, zwei davon zwar mehrfach, aber der Ertrag bei diesem Vorhaben war leider ziemlich gering: 50% Absagen, nahezu alle kurzfristig, also am Tag zuvor oder erst am Tag selbst, als also die Kinder schon eingeladen und zugeteilt waren, teilweise schon in Montur auf dem Platz standen. :thumbdown: Und dazu dann noch der vergleichsweise ziemlich hohe Aufwand dabei, diese Freundschaftsspiele überhaupt zu vereinbaren.


    Es wird in diesem Forum so viel über den "dicken Paul" geredet und so viele sind,dafür, dem auch eine gerechte Spielzeit zu geben. Nur, warum auch immer,mvergießt man, dass es im Breitensport nicht nur darum geht, die "Dicke" "Dünn" zu machen, sondern, es gibt auch kleine Fußballer, die etwas mehr drauf haben. Warum ist es verwerflich, denen auch eine gerechte Chance zu geben, sich weiter zu entwickeln?


    Nichts. Ich denke auch, dass die meisten Trainer hier diese Spieler keineswegs vergessen und sich mit ihnen genauso anstrengen wie mit den schwächeren Spielern. Es gibt aber viele Trainer, die sich um die schwächeren Kids eben nicht oder nur deutlich weniger kümmern, dieses Phänomen ist deutlich verbreiteter als die Vernachlässigung der talentierten Spieler.


    Allerdings sollten weder die Eltern der stärkeren Spieler noch die Spieler selbst erwarten, dass man sie hofiert oder dass sie mehr Privilegien genießen als die anderen Spieler. Ich bin gerne dazu bereit, den starken Spielern unserer Mannschaft zu sagen, dass sie gute Fußballer sind, ich erkläre ihren Eltern (unter vier Augen) auch gerne, dass ihre Sprösslinge zu den besten Spielern der Mannschaft zählen. SIe bekommen dadurch aber z.B. erst einmal nicht mehr Einsatzzeiten als andere Spieler oder ihre Wunschposition, das Kapitänsamt oder die Ausnahme bei der Rotation.


    Als Vater, der fast vier Jahre zugeschaut hat, wie sein Sohn sich bei jedem Training langweilt und eine zweiminütige Schlange steht, bis er dran ist und nach zehn Sekunden schon fertig war und jeden Samstag nicht nur Fahrer sondern auch den Tröster und Ermunterter spielen muss.


    Haben denn aber die "Dicke Paules" in dem Team deines Sohnes ein besseres Training gehabt und weniger warten müssen? Das ist einfach nur kein gutes Training, das hat nichts damit zu tun, dass dein Sohn benachteiligt würde. Woran lag es denn, dass das Training so wenig gut war? Und warum musstest du ihn samstags trösten und ermuntern, da geht es ja wohl um die Spieltage, was waren da denn die Probleme?


    Ich werfe mich jetzt stark vor, mein Sohn nicht früher zu solchen Trainern gebracht zu haben. Es war bequem und "um die Ecke" und erst in der jüngeren D-Jugend wechselte er auf mein Anraten zu einer Fußballschule.


    Gute Trainer sind Gold wert. Es gibt sie aber nicht nur beim VFL Vichttal und in den Fußballschulen. Mach dir nicht zu viele Vorwürfe über das, was du nicht mehr ändern kannst. Tatsächlich wäre es aber, meiner Meinung nach, geboten gewesen, sich mal in der Umgebung bei anderen Vereinen umzusehen, als du merktest, dass das Training in diesem Verein nicht das richtige für deinen Sohn ist. Vorher hättest du vielleicht natürlich auch gucken können, woran das liegen könnte und versuchen, etwas für die Verbesserung der Situation vor Ort zu tun. Davon hätten dann die Mannschaftskameraden deines Sohnes auch etwas gehabt.


    [...] aber ich will nicht, dass mein Sohn mir irgendwann vorwerfen kann, dass ich ihm aus Bequemlichkeit diese sei, es nur so geringe Chance, geraubt hat, sein Hobby zum Beruf zu machen.


    Dafür ist es, so meine Meinung, aber nahezu völlig irrelevant, wo er in der F-Jugend gespielt hat. Halt, ich muss die Aussage relativieren: wenn er nicht gerade eine der schlechtesten Kombinationen aus Verein und Trainer erwischt, dann ist es ziemlich egal. Wenn, und das ist entscheidend, er wirklich zu den richtigen Talenten zählt. Daran, dass er gleich für den Stützpunkt gesichtet wurde, erkennst du doch, dass die mutmaßlich vergeudetete F-Jugend nicht verhindert hat, dass er 'entdeckt' wurde.


    Daher bin ich bereit zu bezahlen, wohlwollen wissend, dass es für bezahlten Fußball sehr schwierig wird und vielleicht auch nicht reicht.


    Nicht nur 'vielleicht', eher 'wahrscheinlich' bis 'höchstwahrscheinlich', wenn ich so offen sein darf. Ich bin in keiner Position Euer Handeln zu kritisieren oder gar zu verurteilen, aber deine Aussage, dass du "bereit bist, zu bezahlen" schürt in mir den Verdacht, dass bei dir eine gewisse Dienstleistungsmentalität vorhanden ist, die eine kommerzielle Fußballschule natürlich originär zu bedienen sucht, die aber mit dem typischen Fußballverein nur bedingt bis wenig kompatibel ist. Aus deinen Worten klingt auch eine recht deutliche Fixierung auf deinen Sohn heraus. Natürlich sollen Eltern auf das Wohl ihrer eigenen Kinder achten, das sollte jedoch nicht dazu führen, dass andere Kinder darunter leiden.


    Zumal könnte er irgendwo in der Regionalliga (oder wie die alle heißen) spielen und sich dadurch sein Studium mitfinanzieren.


    Klar könnte er, wobei ich mir nicht sicher bin, ob ich bei der Berechnung von zeitlichem Aufwand und finanziellem Ertrag da so zuversichtlich wäre. Aber warum überlässt du nicht ihm die Entscheidung, was er machen möchte, wenn er die letzte Phase seiner schulischen Ausbildung erreicht und dann in die Berufsausbildung einsteigt, sondern machst stattdessen Pläne für ihn?


    Im älteren E-Jugendbereich sind die Kinder schon in der weiterführenden Schule und sind schon einmal von der Schule selektiert.


    Richtig, und die meisten unabhängigen Bildungsexperten sind der Meinung, dass diese Selektion zu früh stattfindet und einen zu endgültigen Charakter hat. Sie kann kaum als Vorbild für den Sport dienen. Unsere beiden Kinder gehen übrigens, nur damit die Neidkeule nicht ausgepackt wird, aufs Gymnasium.


    Da müssen sie durch und keiner hat geschrien, dass es nicht kindergerecht ist.


    Oh, doch. Z.B. die PISA-Kommission.


    Oder sollen wir jetzt alle Schulformen abschaben, damit es weiter kindergerecht geht?


    Nö, nicht alle, aber dem deutschen Bildungssystem täte eine gründliche Reform nach Meinung vieler Experten durchaus sehr gut. Stattdessen wird viel Flickschusterei und Symptomlinderung betrieben, gleichzeitig werden oftmals Engagement und Initiative von Lehrern durch Überregulierung und zu volle Lehrpläne erstickt, die Pädagogik kommt in den Studiengängen zu kurz, dafür werden viele Leute Lehrer, die dafür auf der menschlichen Seite überhaupt nicht geeignet sind.


    Aber es geht hier nicht um das Bildungssystem, sondern um den Kinder- und Jugendfußball.


    PS1 Sehr interresantes Forum, lese schon einen Weile. Danke.


    Das freut mich, ich hoffe, du kannst auch meiner Gegenposition zu deinen Aussagen etwas abgewinnen.

    Ich kenne solches Verhalten übrigens auch von einigen meiner ehemaligen Spieler, nachdem diese im ersten E-Jugendjahr begannen, einmal wöchentlich zu einem Fördertraining in einem von einem Ex-Bundesligisten geleiteten Fußballschule zu gehen. "Der Zweck heiligt die Mittel" war da deutlich erkennbar.. :thumbdown:


    Das soll jetzt natürlich keine Verallgemeinerung oder ein Generalverdacht sein, aber die Diskussion in einem anderen Thread, in der es gegen Ende dann doch ziemlich stark um taktische Fouls ging, erweckt doch den Anschein, dass es im Leistungsbereich nicht ungewöhnlich ist, auch in jüngeren Jahrgängen das volle Repertoire auszuschöpfen oder zumindest die Möglichkeiten dazu auszuloten.

    Ja, Steini und Manndecker, da kann ich voll mit gehen. Ich möchte mit meinem Betrag nur hervorheben, dass ein solches Projekt nicht mal so eben und schnell überall umgesetzt werden kann und außerdem das Großteil des Klientels der überwiegenden Zahl der Vereine nicht anspricht. Und dass es daher zwar Nachahmer verdient, man aber auch recht bald mit Modellen dieser Art gesättigt sein dürfte, weil eben die talentierten Spieler alle untergekommen sind. Für die übrigen fußballbegeisterten Kinder und Jugendliche ist das so 1:1 nicht umsetzbar. Da sollte man sich sicherlich Teile dieser Projekte zum Vorbild nehmen, aber, wie Ihr schon sagt, man wird kein Team aus Fußballehrern und B-Lizenzinhabern für die Kreisklassen-E-Jugend des FC Buxtehude finden...

    (forts.)


    Und dieses Herausheben von Ergebnissen ( übrigens würde ich als Trainer bei einem 26:2 Sieg meiner Mannschaft wahrscheinlich auch positive Ansätze erkennen ) sollten sie lassen. Das beeindruckt mich nach wie vor nicht und langweilt mich eher. Keine Kunst. Bleibe ich bei und hoffe, dass sie ein Neutraler mal darauf hinweist, dass dies auch im Sinne des Projektes uninteressant ist.


    Das sehe ich ähnlich, sogar noch eine Spur kritischer. Mich langweilt es nicht nur, bei mir induziert sowas schon den Beginn der Ablehnung.. Ich habe überhaupt nichts dagegen, dass sie ihre Spiele gewinnen. Aber es ist eben, wie du sagst, mit einem solchen Kader keine große Kunst, deshalb sollten sie davon selbst am besten einfach nicht sprechen. Wobei sie das vielleicht ja sogar tun, ich kann mir gut vorstellen, dass der T-Online-Berichterstatter sich die Ergebnisse und Tabellenstände selbst besorgt hat.


    Aber das angestrebte Ziel bzw. der Grund ist mMn im zweiten Artikel deutlich geworden. Die haben es nun in der Vergangenheit geschafft ihre C/B/A Mannschaften höherklassiger zu bekommen. Ist das etwas verwerfliches ? Nö.


    Ich weiß nicht. Zunächst mal stehe ich diesem Ziel neutral gegenüber. Was ist aber der Grund dafür, mit den eigenen höheren Jugenden höherklassig spielen zu wollen? Das müsste ich wissen, um ein Werturteil abgeben zu können. Was sind denn dann überhaupt die "eigenen höheren Jugenden" (du bezeichnest sie als "ihre C/B/A Mannschaften"), die höherklassig spielen? Kann man sie noch als eigene Jugenden bezeichnen, wenn sich kaum ein Spieler aus dem Heimatort des Vereins im Kader findet? Oder schwört man der in vielen Vereinen ja doch beschworenen Heimatverbundenheit und Verwurzeltheit im Ort ab? Kann man natürlich machen, sollte man dann aber auch ehrlicherweise sagen.


    Jeder der in diesem Bereich tätig ist weiß wie schwierig es ist, die Spieler hierfür aus dem eigenen Nachwuchs zu generieren. Wunsch und Ziel ist das natürlich, aber für den weit überwiegenden Teil der Vereine nicht zu gewährleisten.


    Du sagst es, das ist Wunsch und Ziel. Ich frage mich: was wäre dafür erforderlich? Welches Einzugsgebiet braucht man, und wie viele Spieler pro Altersklasse, damit man in C- bis A-Jugend höherklassig spielen kann, und dennoch eine Quote von z.B. 50% Spielern, die seit zwei oder mehr Jahren im Verein sind, 25% seit mehr als einem und 25% Neuzugängen. Und zum Schluss vielleicht noch 15-25%, die nur in diesem Verein gespielt haben.


    Und hier versuchen die Beteiligten den Fokus schon auf die Ausbildung der jüngeren Altersklassen zu legen. Ist das nicht etwas, was wir auch hier im Forum so gerne wollen ??


    Doch, unbedingt. Aber es ist halt eine Eliteförderung, nicht weniger, aber auch nicht mehr.


    Die Zeit rennt. Mus da später noch unbedingt etwas zu ergänzen um zu verdeutlichen, warum ich, je länger ich darüber nachdenke, dieses Projekt richtig gut finde.


    Ich bin gespannt. Versteht mich bitte auch nicht falsch, ich finde das Projekt auch nicht schlecht. Ich finde aber halt auch, dass man alles, was man tut, mit Anstand machen sollte. Und der fehlt mir leider im Kinder- und Jugendfußball zu oft, wenn der Leistungsgedanke ins Spiel kommt.

    Ich gehe mit vielem, was du sagst, mit, Steini. Ich denke schon auch, dass die Trainer fachlich kompetent sind und für die in ihren Mannschaften versammelten, talentierten Spieler sicherlich ein sehr ansprechendes Training gestalten können. Wenn da Spieler hingehen, die auch zu (verschiedenen) NLZ hätten gehen können, und wenn sie sogar die Kader so klein halten, wie sie es tun, dann ist es klar, dass hier eine erlesene Zahl an Top-Spielern der Umgebung versammelt ist. Diese würde man, so vermute ich, mit den meisten Trainingseinheiten von Training Online (also dem DFB-Angebot) langweilen.. Da kann man dann auch in der E-Jugend die taktischen Themen der 6+1-Taktik-DVDs oder Online-Abo-Videos der Münchner Fußballschule machen, das kriegen die Spieler hin und man schadet ihnen nicht.


    Grundsätzlich habe ich gegen ein solches Angebot auch nichts einzuwenden. Ich frage mich aber, wie es in den Verein eingebettet ist, was der Rest des Vereins davon hält. Denn ich vermute, dass ein solches Projekt eigentlich dazu führen muss, dass da zwei Säulen parallel laufen: einmal die Leistungsschiene mit den gescouteten Spielern und den hohen Spielklassen, daneben die 'eigentlichen' Vereinsmannschaften mit den Spielern aus dem Ort und ggf. den unmittelbaren Nachbarorten. Meiner Einschätzung nach steht man vor einer riesigen Herausforderung, wenn man sich in einer solchen Situation nicht vom Breitensport abwendet und nur noch die Leistungssäule beibehält, nämlich der, mindestens eine friedliche Koexistenz beider Bereiche hin zu bekommen -- eigentlich wünscht man sich ja wahrscheinlich schon eher eine gemeinsame Identität und ein harmonisches und kooperatives Miteinander.


    Als Hintergrundwissen wäre für mich noch sehr wichtig, wie diese Jungs gescoutet wurden und der Umgang mit dem abgebenden Verein. [...] Wenn da alles klar und transparent abgelaufen ist, finde ich das in Ordnung. Das aber können nur Beteiligte aus den abgebenden Vereinen oder die Eltern der Kinder beurteilen. Nichtsdestotrotz kann ich verstehen, wenn aus diesen Vereinen dann Kritik kommt und das muss dann nicht immer Neid und Missgunst sein.


    Mich würde das auch interessieren. Ich muss auch zugeben, dass mich solche Jubelberichte ein wenig ärgern, weil sie, wie ich meine, ein falsches Bild erzeugen und bei den unbedarften Lesern, zu denen ja vor allem viele fußballinteressierte und -begeisterte Eltern kleiner Fußballer gehören, falsche Vorstellungen verursachen. Natürlich sind qualifizierte und engagierte Trainer eine gute Sache, die allen Vereinen gut zu Gesicht stünden. Aber die Trainer, um die es hier geht, haben ja selbst Ambitionen, sie sind ja nicht mit der Kreisklasse zufrieden und sie sind, das behaupte ich mal, auch nicht an dem Typus Spieler interessiert, für den hier der Begriff "Dicker Paule" heran gezogen wird. Das kann ich verstehen, ich denke, es macht den allermeisten Fußballtrainern, die ja selbst auch vom Schönen Spiel begeistert sind, mehr Spaß, eine überdurchschnittlich talentierte, begeisterte und engagierte Truppe zu trainieren als die übliche Feld-, Wald- und Wiesenmannschaft. Die Leistungsmannschaften des VfL Vichttal lassen sich mit NLZ-Mannschaften gleichsetzen. Und es ist sicherlich auch möglich, weitere solcher Teams aufzubauen, ich halte das nicht mal für ganz so schwer, wenn man die dazu notwendigen Finanzmittel hat. Hier in der Rhein-Main-Region ließen sich sicher noch zwei, vielleicht auch drei LZ-ähnliche Gebilde eröffnen, die es dann mit den Nachwuchsmannschaften von Eintracht Frankfurt, FSV Frankfurt, SV Darmstadt 98 und SV Wehen Wiesbaden aufnehmen könnten. Den JFC Frankfurt habe ich ja schon genannt, er geht schon in diese RIchtung. Außerdem gibt es noch den Eintracht-Partner TSG Wieseck bei Gießen, der im dortigen Raum eine große Anziehungskraft ausübt. Als ich dort mal zu einer Lizenzverlängerungsfortbildung war, klagten in der Runde nach der Praxiseinheit einige Trainer aus dem Kreis über die Abwerbepraxis eben dieses Vereins, die ich selbst aber überhaupt nicht kenne und daher auch in keiner Weise beurteilen kann.


    Ich kenne hier auch zwei Ex-Profis, die private Fußballschulen betreiben, bei denen es mich nicht wundern würde, wenn sie so etwas anstreben würden, wie es beim VfL Vichttal gemacht wird. Der eine ist aktuell Trainer der U19 eines Bundesligavereins und damit sicherlich voll ausgelastet, der andere hatte vor inzwischen einem knappen Jahr Probleme mit dem Verein, bei dem er damals als Jugendtrainer und/oder -koordinator (oder so ähnlich) war, man hat sich getrennt und er ist jetzt ein paar Kilometer weiter bei einem, wie es aussieht, recht kleinen Verein gelandet, der unter der Dominanz des benachbarten Vereins leidet, wo er aber "etwas Neues" aufbauen möchte.


    Ich kenne auch hautnah ein Beispiel, wie der Traum vom höherklassigen Spiel dazu führen kann, dass ein Verein die Eigengewächse samt und sonders verlieren kann, weil sie, wenn sie als für die Leistungsmannschaft entweder nicht gut genug befunden werden oder mit ihrem Schicksal in einer schlecht betreuten und mehr oder weniger ignorierten, teilweise sogar nur tolerierten Auffangmannschaft unzufrieden sind.


    Es ist nichts dagegen zu sagen, wenn man höherklassig spielen möchte. Man sollte sich aber bewusst sein, was dazu erforderlich ist, wen man mit nehmen kann und wer auf der Strecke bleiben muss bzw. keine Unterstützung liefern kann und deshalb unerwünschter Ballast ist. Und das sollte man dann auch so ehrlich sagen, von mir aus in bestem Marketing-Sprech, aber die Info muss da sein.


    Ich hatte mich im ersten Posting bezüglich einer Bewertung dieses Projektes gänzlich zurück gehalten und bleibe auch dabei, diesen konkreten Fall nur aus nächster Nähe beurteilen zu können.


    Korrekt, das sehe ich auch so. Um ein Projekt, ein NLZ, was auch immer beurteilen zu können, braucht man genügend eigene Erfahrung und recht viele Infos. Ich erinnere mich noch an die Beschreibungen der NLZ des BVB, von Gladbach, dem SC Freiburg und ..., der vierte Verein fällt mir jetzt leider nicht mehr ein, in der ft Junior. Ich fand die Beiträge recht interessant, aber viel zu kurz, um mir eine Meinung bilden zu können.


    Schwierig ist an Projekten ( auch außerhalb des Fußballs ) das man als Involvierter auch überziehen kann oder sich von schnellen Erfolgen blenden bzw. sich bei Stagnation oder Misserfolgen beeinflussen lässt. Wenn sie schlau sind, lassen sie einen möglichst Neutralen diesen Prozess begleiten und hören auf ihn, wenn er Kritikpunkte hat.


    Das wäre in der Tat sehr positiv und würde für Nachhaltigkeit sorgen. Was ich oben vergaß: diese Trainer und auch einen solchen Koordinator muss man, bei den Qualifikationen die sie haben und bei dem Engagement, das man sich wünscht, natürlich auch bezahlen. Ich weiß nicht, ob diese Jobs in Teilzeit möglich sind, ich weiß auch nicht, in welcher Größenordnung da so die Stundenlöhne anzusetzen sind. Aber es dürfte eine ganz andere Größenordnung sein als diejenige der typischen Vereine, in denen ja sämtliche Arbeit für lau oder eine sehr überschaubare Aufwandsentschädigung läuft.


    Und vor allem ( und das hat mich am ersten Artikel so gestört ) das sie die Eltern entsprechend informieren und während der gesamten Zeit auch hier am Ball bleiben, dass es um eine optimale Ausbildung und nicht um eine spätere Fußballkarriere geht.


    Das werden sie sicher auch tun, die Eltern werden dennoch träumen und unheimlich stolz auf ihre Kinder sein, nicht selten leider so stolz, dass man sich um ihre Entwicklung wird gewisse Sorgen machen müssen (s. hierzu z.B. diesen Artikel). Kurze Anekdote: unser Sohn wurde in seinem ersten D-Jugendjahr, nachdem er ein Ferien-Camp der Eintracht-Frankfurt-Fußballschule besucht hatte, dort zum (bezahlten) Fördertraining eingeladen. Es war während des Camps schon darauf hingewiesen worden, dass die Trainer ein paar Spieler darauf ansprechen würden, daraufhin strebten er und ein Kumpel von ihm das dann an und es hat auch geklappt. Also wollte er gerne hin gehen, haben wir auch gemacht. Nach einem halben Jahr hat er es wieder sein lassen, es hat ihn nicht genug angesprochen, obwohl ich es, im Gegensatz zum Papa seines Kumpels, durchaus nicht schlecht fand, vielleicht von den Trainern aus ein bisschen zu wenig engagiert. Witzig fand ich dann aber ein paar der anderen Eltern, die diesen Fördertrainings beigewohnt haben, die dann jede Aktion ihres Sprösslings genau beobachteten und hinsichtlich ihrer Wirkung auf die Trainer einzuschätzen versuchten, die also unheimlich darauf erpicht waren, dass ihr Kind über dieses Fördertraining zum JFC oder zur Eintracht kommt. Die Infos der Fußballschule waren dabei auch wirklich minimal, ich bilde mir ein, halbwegs einschätzen zu können, wie viel (oder eben eher wenig) da zu erwarten war. Aber viele Eltern kennen sich halt nicht so aus und sind eher unbedarft, kennen nur Nationalmannschaft und Champions League und lernen die Realität des Fußballs erst mit ihren Kindern kennen. Dazu noch der heutige Leistungswahn und die äußerst schnellebige und oft nur sehr vordergründige Presse, und es kommt ein Gemisch heraus, das mir nicht sonderlich appetitlich erscheint..


    Ich schweife aber wieder vom VfL Vichttal ab, entschuldigt bitte.


    (Fortsetzung folgt)

    Das Projekt ist jetzt auch auf der DFB Seite


    Wo denn?


    Ich habe den Verein mal auf fussball.de gesucht (und gefunden). In den jüngeren Jahrgängen (also bis inkl. E-Jugend) haben sie pro Jahrgang zwei Mannschaften gemeldet, also vier E-Jugenden und vier F-Jugenden. Die Mannschaft aus den Artikeln ist vermutlich die E1. Mich würde interessieren, wie die anderen Mannschaften zusammen gesetzt sind, welche Kinder da also rein kommen. Und z.B., ob aus der F1 in der Folgesaison die E3 und dann die E1 wird, also wann der propagierte kleine Kader denn erstmalig zusammen gestellt wird.

    Danke für den Link, Oliver, da steht ja schon ein bisschen mehr. Man erkennt, dass es von Anfang an um (bereits im Kindesalter) leistungsstarke Spieler geht, so ähnlich wie das in den NLZ ja auch der Fall ist -- du kennst von dort das Procedere, um zu Beginn der Fahrt rein zu kommen, ja aus eigener Erfahrung. Ich fühle mich aus dem Bereich, den ich kenne, auch ein wenig an den JFC Frankfurt erinnert, bei dem ich aber nicht weiß, in welcher Form rekrutiert und/oder aussortiert wird -- dort geht es aber erst ab der D-Jugend los, wobei das evtl. E-Juniorenaltjahrgänge sein könnten.


    Zurück zum VfL Vichttal: Im Artikel fand ich folgenden Absatz interessant:

    Zitat

    Trainieren wie in einem guten Leistungsnachwuchszentrum und dabei nie die Angst haben zu müssen, dass man irgendwann aussortiert wird. Das ist eine Maxime in der Arbeit der beiden Fußballlehrer. „Wir haben ganz bewusst die Teamgröße klein gehalten“, erklärt Manfred Pomp. „Das sind alles Jungs, die wir ausbilden wollen und im Team bleiben sollen. Talentierte und leistungswillige Jungs sind dann immer gerne gesehen, die in Zukunft das Team verstärken können.


    Da fiel mir die Absage ans Aussortieren positiv auf. Das können sie bei ihrem Anspruch wahrscheinlich aber nur gewährleisten, indem sie zu Beginn eine sehr genaue Selektion durchführen, schließlich müssen sie sich des Potenzials der Spieler, die sie auswählen, sicher sein. Auf die Probe gestellt würde das Projekt dann, wenn sich mehr Spieler zur Verstärkung bewerben als sie offene Plätze haben, und diese Bewerber besser sind als einige der vorhandenen Spieler.

    Schwacher erster Satz!


    Tut mir leid, aber das entspricht meiner Erfahrung. Und ich habe dieses Argument schon vielfach gehört. Ich kenne einiger der Leute, denen du hier Neid und Missgunst unterstellst, zumindest so gut, dass ich mir bei ihnen sicher bin, dass es nicht zutrifft. Ich habe auch in ihren Beiträgen in diesem Thread nichts gelesen, das auf Neid oder Missgunst schließen lässt. Wenn du der Meinung bist, dass Neid und Missgunst hier Triebfedern sind, dann belege das doch bitte anhand von Aussagen. Damit würdest du auch zeigen, dass dieses Argument in deinem Fall eben nicht die leidlich bekannte Keule ist, sondern auf sachlichen Argumenten beruht. Bisher vermisse ich letztere in deinen Ausführungen.


    Was man raus liest ist:
    1. Ein Trainer, der [...]
    Alles positive Fakten, eure Kritik basiert allerdings auf Vermutungen...


    Niemand hier, mich eingeschlossen, hat diesen Trainer kritisiert. Mehrere Personen haben gesagt, dass das Geschriebene gut klingt, es auch den Tatsachen entsprechen kann, man es aber erst selbst sehen müsste, um ein eigenes Urteil zu fällen. Und dem stimme ich zu, ich habe schon viel zu oft gehört, wie toll es doch da und dort sein soll, und auch großartig klingende Zeitungsberichte über diese oder jene Organisation gelesen. Um dann später im Gespräch mit anderen Leuten zu hören, dass es so toll dann doch nicht ist.


    Dieser Trainer mag ganz toll sein, es gibt sie sicherlich und warum sollte er nicht einer von ihnen sein. Aber bloß weil ein Artikel auf t-online.de behauptet, dass da alles ganz toll sei, glaube ich das noch lange nicht. Und das hat überhaupt nichts mit Neid oder Missgunst zu tun. Ich höre zum ersten mal von diesem Verein, wieso sollte ich da neidisch oder ihnen gegenüber missgünstig sein?