Beiträge von tobn

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    Naja, ganz so schwer ist das nicht, da kann man sich ja beispielsweise von Umfragen zur Mitarbeiterzufriedenheit oder ähnlichen Publikationen inspirieren lassen. Wir kaufen recht regelmäßig die GEO Wissen, ich meine, da habe es auch schon mehrere Fragebögen zur Selbstauswertung in der Heftmitte gegeben. Und ansonsten könnte man ja auch mit den Spielern reden und sie fragen, was sie gut finden, was weniger, was sie sich vielleicht noch wünschen und auf welche Angebote sie gut verzichten könnten. Das könnte man auch schriftlich machen. Das ist aber halt ein bisschen Arbeit, sowohl im Entwurf als auch in der Auswertung. Und man muss natürlich auch kritikfähig sein, da könnten ja Dinge drin stehen, die man vielleicht nicht hören möchte. Außerdem werden sich womöglich die Befragten nach den Ergebnissen der Befragung erkundigen..


    Wobei ich denke, dass ich die wesentlichen Punkte bereits erwähnt habe. Man möchte Wertschätzung, Anerkennung und Respekt erfahren. Zentrale Punkte sind ja häufig die Berücksichtigung im Spielbetrieb und dass das Klima innerhalb der Mannschaft in Ordnung ist.

    Sicher gibt es auch mal so blödsinnige Entscheidungen wie z.B. die aufgrund des Spielbelags. Aber, wie du sagst, wenn die gewechselten Spieler ansonsten zufrieden waren, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie zurück kommen, gar nicht so gering. Es wäre natürlich wünschenswert, wenn sie die neue Situation erst noch quasi im Rahmen einer gewissen Probezeit austesten könnten und noch relativ einfach zurück kehren könnten, wenn es im neuen Verein doch nicht so dolle ist. In der Jugendordnung des Hessischen Fußballverbands entfällt bei Rückkehr zum alten Verein immerhin die Wartefrist:


    Zitat

    §27. Wegfall der Wartefristen
    [...]
    2. Die Wartefrist entfällt, unabhängig von einer Freigabe, wenn der/die Junior/Juniorin bis zum 31. Oktober zu sei-
    nem Verein zurückkehrt

    Meiner Meinung nach liegt der vielversprechendste Ansatz dazu, die Spieler möglichst lange im Verein zu halten, ganz einfach darin, dafür zu sorgen, dass sie sich wohl fühlen, also wertgeschätzt, anerkannt, respektiert, gewürdigt. Training und Spiel müssen ihnen (überwiegend) Freude bereiten, sie müssen sich als Teil des Ganzen sehen und mit dem Verein und seinen übrigen Vertretern identifizieren können.


    Wenn man Spieler nur halten kann, weil sie die Sperre fürchten, dann ist es schon nicht mehr gut um den Verein oder zumindest die fragliche Mannschaft bestellt, von den Einzelfällen mal abgesehen, die sich entweder für zu wichtig halten oder den anderen, die einer völlig unrealistischen Einschätzung ihrer selbst oder der allgemeinen Situation unterliegen. Ich denke zwar schon auch, dass der Individualismus und die Verfolgung des Eigeninteresses heute ausgeprägter ist als vor dreißig Jahren, das schwappt ja so aus dem angelsächsichen Bereich herüber, der ja die meisten maßgeblichen Impulse für die globale Kultur setzt, und dieses Verhalten wird ja auch allenthalben propagiert. Die Vereine können sich also nicht mehr darauf verlassen, dass ihre Mitglieder alle ab Antritt lebenslang treu sein werden. Stattdessen sind die Vereine dazu aufgefordert, sich diese Treue zu erarbeiten. Das finde ich aber auch gar nicht mal verkehrt.

    Das ist ja auch in Ordnung, dann fehlen sie halt.

    Wunderbar. Es kann halt aber sein, dass es dann auch mal sehr, sehr wenige werden, eben weil es ja ausdrücklich freiwillig ist und nicht zuletzt einige Eltern das zum Anlass nehmen, mit irgendwelchen Aktivitäten keine Rücksicht auf diese Trainingstermine zu nehmen. Wenn man weiterhin zwei Termine die Woche anbietet, gibt es ja auch genügend Termine, zu denen ihre Kids ja dennoch hingehen können, wenn sie denn -- unbedingt, nach Meinung mancher Eltern -- wollen. Ich könnte mir also vorstellen, dass die Teilnahmequote zumindest etwas steigt, wenn man nicht zu viele Termine anbietet.


    Das bedeutet, dass gerade in den 2 Monaten , in denen die Kids sowieso Zeit haben, wo meistens schönes Wetter ist, kein Training angeboten wird.

    Ja, das war so, allerdings sind die Sommerferien bei uns nur sechs Wochen lang. Und mit der Zeit ist das so eine Sache: Bei uns gehen viele Kinder in die Ferienspiele, welche in den ersten zwei Ferienwochen stattfinden. In der Woche vor den Ferien muss das Training übrigens meistens sowieso flach fallen, weil es da in der Schule Abschlussfeiern, etc. gibt. Einige andere Kinder fahren in den ersten zwei bis drei Wochen in Urlaub. Dann bleiben also noch vier Wochen, wovon die letzte wiederum weg fällt, weil da ja, wie in diesem Thread erwähnt, das Fußballcamp auf unserem Platz stattfindet, an dem häufig eine ganze Reihe von Spielern teilnehmen -- einige der anderen besuchen andere Fußballcamps in der Umgebung. Damit sind nur noch drei Wochen übrig und in denen fahren wir selbst meistens in Urlaub.. Wäre das nicht der Fall, so würde ich vielleicht bei ausreichendem Interesse einen oder zwei Termine in der Woche anbieten, an dem sich die Kids auf dem Platz zum Bolzen treffen können. Aber Training im eigentlichen Sinne würde ich da nicht machen.


    Beim Trainer ok. Wir alle wissen, das eine Bande 7-jähriger durchaus mal auch eine Belastung darstellen kann. Aber bei Kindern? Wenn sich Kinder mental von meinem Training erholen müssen, dann habe ich doch etwas falsch gemacht, oder?

    Es geht nicht um die Erholung vom Training, sondern darum, dass sie einfach mal eine Zeit lang überhaupt keine Verpflichtungen haben sollen, gar nichts Organisiertes.

    In meinem Fall für fünf Tage Durchführung, von 9 bis 16 Uhr. Für die Teilnehmer kostet der Spaß € 140, Vereinsmitglieder erhalten 10% Rabatt. Hinzurechnen muss man als Trainer noch die Zeit, die man für die Planung seiner Einheiten benötigt, und wahrscheinlich noch ein oder zwei Treffen mit den anderen Trainern zur Koordination der Geschichte, außerdem wird man wohl eine Stunde vor Beginn da sein müssen, um Kinder in Empfang zu nehmen und die Stationen aufzubauen. Am Ende des Tages wird sicher auch noch eine knappe Stunde ins Land gehen, in der man aufräumt und im Trainerkreis ggf. den vergangenen und den nächsten Tag kurz bespricht.

    Als ich zuletzt gefragt wurde, ob ich an der einwöchigen Sportschule in der letzten Ferienwoche teilnehmen könnte/wollte, wurde mir mitgeteilt, dass es dafür € 400 gibt. Da ich aber berufstätig bin, Familie habe und leider keine Gleitzeit, möchte ich dafür keine kostbaren Urlaubstage opfern..

    Ganz ehrlich, Barcley: In der U8 gibt es keine "Vorbereitung." Ich würde da ganz einfach in der ersten Schulwoche wieder mit dem regulären Training beginnen und fertig. Wenn man möchte, kann man in den letzten zwei Wochen der Ferien etwas machen, aber man sollte nicht enttäuscht sein, wenn die Resonanz nicht so riesig ausfällt. Einige sind halt im Urlaub, einige haben einfach auch mal andere Sachen vor, und weitere Gründe hat @Sir Alex ja erwähnt. Bei uns findet in der letzten Woche der Ferien übrigens die Sportschule statt, also das Fußball-Camp, so dass man da erstens sowieso nicht trainieren kann und zweitens viele der interessierten Kids sowieso "trainieren."


    Ich habe es meistens so gehandhabt wie @Sir Alex, d.h. in den Ferien gab es grundsätzlich kein Training -- das hat sich übrigens auch meine Frau auserbeten. Ich würde auch heute in den Ferien kein reguläres Training durchführen, sondern allenfalls vielleicht zwei Termine nennen, zu denen sich alle Interessierten zum Kicken treffen können. Eben aus den Gründen, die @Sir Alex nennt: die Kids und auch die Trainer sollen ruhig mal den Kopf frei bekommen.

    Ja, das wollte ich @16er auch erwidern: Bei Bambini und auch bei vielen F-Junioren gibt es kein "solides Passspiel". In unserer F1, also alter F, sind ein paar dabei, die einen ganz ordentlichen Pass spielen können, aber die Mehrheit kann das eben nicht oder nicht zuverlässig. Ja, da ist bei mehreren Versuchen auch mal einer dabei, aber die Quote bewegt sich da zwischen 60% bei den guten Spielern und 2% bei den schwächsten. Für die schwächsten Spieler ist es, so meine Meinung, keine gute Idee, ihnen zu helfen versuchen, indem man ihnen den Pass und eine bestimmte Position empfiehlt. Sie brauchen eigentlich vielmehr noch mehr Ballkontakte als die bereits besseren Spieler. Das erreicht man im Training, indem man die Bälle-zu-Spieler-Quote in den Übungen möglichst hoch hält. Und im Spiel profitieren diese Spieler besonders stark von klitzekleinen Mannschaften, bei denen ihre eigene sowie die ihrer Gegner natürlich ihrem Niveau angepasst sein müssen.

    Ich würde dir die Info-Abende #3 und #11 des DFB empfehlen. In #3 findest du auf Seiten 8 bis 11 einen, wie die Autoren sagen, "methodischen Aufbau, mir dem ein variantenreiches und sicheres Dribbling Schritt für Schritt vermittels werden kann." #11 ist quasi die renovierte Fassung davon, da geht es ab S. 6 um "die Methodik zum Technik-Schwerpunkt Dribbling." Bei der neueren Methodik des DFB gibt es im Hauptteil einen mehrmaligen (typischerweise zweimaligen) Wechsel zwischen Basisspielform und Übungsform. Auf Seiten 12 bis 15 ist ein exemplarischer Hauptteil dargestellt.


    Als ich vor dreieinhalb Jahren meinen C-Trainer machte, war die alte Methodik beim Dozenten und den Prüfern noch gefragt. Ich weiß nicht, wie das bei dir aussieht.

    Ich hatte gerade Gänsehaut! So ein Funino-Turnier würde ich auch gerne veranstalten. :thumbup:

    Es war durchaus einige Arbeit, vor allem stellte es sich als sehr schwierig heraus, genügend Minitore zu beschaffen. Wenn man daher auf der Hälfte der Plätze auf normale Jugendtore spielt, entspannt das die Lage deutlich. Ansonsten habe ich von diesem Turnier hier im Forum schon recht ausführlich berichtet.


    Ansonsten würde ich dich dazu ermutigen, es einfach mal zu machen, indem du dich mit ein oder zwei Trainern, zu denen du einen guten Draht hast, in Verbindung setzt, und sie zu einem solchen Turnier im kleinen Rahmen einlädst. Wenn es nicht so viele Kinder sind, dann kann man mit weniger Feldern auskommen, was die Übersicht auch erleichtert. Auf ein Halbfeld passen aber übrigens, wenn man es ausreizt, bis zu vier funino-Felder -- ich baue bei uns im Training oft drei Felder auf, wobei ein Viertel des uns zur Verfügung stehenden Halbfeldes dann ungenutzt bleibt -- dort würde noch ein Feld hin passen, sollte unsere Spielerzahl noch auf 32 ansteigen..


    Allerdings bin ich in unsere Umgebung der einzige Trainer, der das wirklich kennt. Ich glaube ich muss da Aufklärungsarbeit betreiben.

    Die anderen Vereine einzuladen und es ihnen zu zeigen dürfte die einfachste und effektivste Methode dazu sein. :)

    Ich hatte mit den 2001ern am Ende der E-Jugend ein funino-Turnier veranstaltet, bei dem sechs Vereine zu Gast waren, aus deren Kadern wir 20 funino-Mannschaften bildeten. Gespielt wurde parallel auf vier Feldern im Turniermodus des Schweizer Systems, eine Turnierrunde umfasste also drei "Durchgänge", soll heißen, dass im ersten Durchgang acht Mannschaften in vier Begegnungen spielten, dann die Mannschaften 9 bis 16 die Partien 5 bis 8 austrugen, und dann noch die verbleibenden vier Teams die letzten zwei Partien spielten. Außer unseren kannte kein anderer Spieler funino, es hat aber sehr schnell wunderbar geklappt. Da ich vorab wusste, mit wie vielen Spieler die Vereine ungefähr kommen wollten, konnte ich ihnen Mannschaften aus der damals gerade vergangenen Champions-League-Saison verpassen:


    Verein 1: Bayer Leverkusen, Bayern München, Borussia Dortmund
    Verein 2: FC Barcelona, FC Valencia, FC Villareal, Real Madrid
    Verein 3: FC Arsenal, FC Chelsea, Manchester City, Manchester United
    Verein 4: Ajax Amsterdam
    Verein 5: Lille OSC, Olympique Lyon, Olympique Marseille
    Verein 6: Benfica Lissabon, FC Porto
    Verein 7: AC Mailand, Inter Mailand, SSC Neapel


    Wenn ich öfters gegen andere Teams spielen lassen würde, dann würde ich wahrscheinlich eher die Zahl der Teilnehmer kleiner halten und dann Jeden gegen Jeden spielen lassen, wenn die Zeit das zulässt. Sonst halt das Schweizer System. Außerdem würde ich ein funino-Feld ganz regulär mit vier Minitoren versehen, ein weiteres mit Jugendtoren -- dort wird dann nicht bei jedem Tor nach draußen rotiert, sondern ins Tor. Außerdem dürfen Tore dort von überall erzielt werden und nicht nur aus dem Strafraum -- wenn das dazu führt, dass die Torhüter versuchen, nur noch direkte Tore aus dem Abschlag zu erzielen, würde ich sagen, dass Tore aus dem Mittelfeld und dem Strafraum erzielt werden dürfen, nicht jedoch aus dem eigenen Strafraum heraus. Hätte ich einen ganzen Fußballplatz (und genügend Minitore) zur Verfügung, würde ich beide Felder jeweils zwei mal aufbauen, so dass wieder vier Spiele gleichzeitig stattfinden können. Am Ende sollte jede Mannschaft gleich oft auf Minitore wie Jugendtore gespielt haben -- das könnte im Schweizer System schwierig werden...

    Ich hab auch schon Trainer und Eltern hier erlebt, die haben die Kreisliga/Sonderliga als "höchste Liga" in der C-Jugend bezeichnet.

    Hihi, das sind sie ja auch, auf Kreisebene halt. :P


    Bei uns in Hessen sieht es übrigens so aus, dass es unterhalb der einen Regionallliga, welche unseren Landesverband beinhaltet, erst einmal die Hessenliga mit 14 Mannschaften gibt. Ab nächster Saison sollen darunter noch zwei Verbandsligen mit je 14 Teams eingezogen werden, nord und süd. als nächste Stufe gibt es die Gruppenligen à 14 Mannschaften, je eine in jedem der sechs Bezirke. Darunter läuft es dann auf Kreisebene ab, aktuell gibt es 30 Kreisligen mit 8 bis 14 Mannschaften, und darunter 28 Kreisklassen.

    @Strznievski, ich habe nicht gegen einen guten und altersgerechten Spielbetrieb bei G-Junioren. Bei uns ist er das aber nicht, deshalb würde ich nicht mehr daran teilnehmen, sondern versuchen, auf eigene Faust altersgerechte Spiele gegen andere Vereine zu organisieren. Diese sähen Euren dann recht ähnlich, wobei ich eher funino oder im 3+1 auf dem funino-Feld mit Jugendtoren spielen würde als im 4+1.


    Allerdings finde ich auch, dass die junge F-Jugend für den Beginn der regelmäßigen Spiele gegen andere Vereine vollkommen früh genug ist.

    Bin voll bei dir, holzi: :thumbup: Ich bin leider im selben Landesverband wie @betreuer72, immerhin gibt es seit einer Saison die FPL, dabei wurden dann auch die Spielfeldgrößen zumindest in unserem Kreis angepasst, d.h. die Felder wurden kleiner. Aber auch bei uns im Kreis wird in der G-Jugend im 6+1 gespielt, und zwar im Ligamodus, zwar ohne offizielle Tabellen, aber halt in Gruppen, so dass es samstags ein Spiel gibt und fertig. Früher gab es mal Turniere, Spielfeste waren das damals aber schon nicht, sie wurden aber vor fünf oder sechs Jahren abgeschafft, weil sich einige Vereine, die auf ihren Kuchen sitzen geblieben sind, sich über nicht erscheinende Mannschaften beschwerten..

    Der nächste Verein in dem professionell trainiert wird ist 60 Km entfern. Unsere Trainer haben nie selbst aktiv gespielt.

    "Professionell" ist hier wahrscheinlich nicht ganz die richtige Vokabel, gehe ich doch davon aus, dass es kaum Vereinstrainer gibt, die ihren Lebensunterhalt mit dem Training im Kinderbereich bestreiten. Ich selbst habe übrigens auch nie im Verein Fußball gespielt. Das ist keine unabdingbare Voraussetzung dafür, ein guter Kinder- und Jugendtrainer sein zu können.


    In der G ist ein Trainer der in einem Großen Verein gespielt hat und das merkt man deutlich an seinem Training. Manchmal wünschen sich die Eltern unsere Trainer würden genauso trainieren. Dieser Trainer sagt uns immer wieder wenn die Kinder richtig Spielen sollen müssen sie in einen Großen Verein wechseln.In unserer Kleinstadt würden sie nur vor sich hinspielen.

    Das halte ich für Quatsch. Es hängt immer an den handelnden Personen. Ihr seht ja, dass es mit diesem guten Trainer auch bei Euch in seiner Mannschaft gut laufen kann. Das ist überall so. Sicher haben es größere Vereine etwas leichter, gute Trainer zu akquirieren, aber auch dort ist man froh, wenn man die ersten Mannschaften mit eben diesen Trainern versorgen kann. Die niedrigeren Mannschaften werden auch da oft von jedwedem Personal betreut, das sich zur Verfügung stellt. Ich persönlich halte in diesem Zusammenhang übrigens nicht viel davon, dass i.d.R. die ersten Mannschaft die besten Trainer abbekommen...

    Mich würden etwas nähere Informationen auch interessieren, bevor ich mir ein Urteil erlauben wurde. So hast du ja deinem bisherigen Jugendobmann wohl erzählt, dass du nicht weiter machst, damals aber, da er noch nicht zur Debatte stand, wohl nichts von dem Wechsel zum anderen Verein gesagt. Wem hast du jetzt auf wessen Abschlussfeier und in welcher Form von deinen Wechselabsichten erzählt, und wer hat dich daraufhin beleidigt? Wärst du bereit gewesen, im bisherigen Verein weiter zu machen und das Angebot des anderen Vereins auszuschlagen, wenn man dir bessere Bedingungen geboten hätte? Und wie hätten sie dazu aussehen müssen? Oder reizt dich vor allem die Vorstellung, in der nächsten Saison eine recht starke E1 trainieren zu können?


    Solch heftige Reaktionen haben in aller Regel keine rationalen Gründe, sondern sind Ausdruck von Emotionen, in diesem Fall solche der negativen Sorte. Das ist wahrscheinlich ein Mischmasch aus Angst, Enttäuschung, Abweisung und was weiß ich noch alles. Ich musste da gerade an die ???-Folge "Der Superpapagei" denken, in der Justus Jonas sinniert: "Er ist wütend, und Wut entspringt aus Angst, jetzt hat er Angst vor uns." Wenn dieser Nachbarverein als, vielleicht sogar übermächtige, Bedrohung wahrgenommen wird, dann würden mich solche Reaktionen, wie du sie erlebt hast, nicht wundern..