Beiträge von tobn

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    Die Temperaturen alleine sind es nicht. Liegt z.B. ein ausreichend großer Teil des Platzes im Schatten, kann man den Rasensprenger benutzen, etc.? Ein "Training" kann man eher durchführen als ein Turnier, das ja nach festen Regeln ablaufen muss. Aber es spricht meiner Meinung nach auch überhaupt nichts dagegen, es unter den Hinweis auf die Temperaturen abzusagen und stattdessen den Schwimmbadbesuch zu empfehlen, im Gegenteil.

    Ich muss auch sagen, dass ich die Aussage mit den 27°C für etwas übertrieben halte. Sicher ist es nicht sinnvoll, bei über, hmm, sagen wir mal 32°C und in der prallen Sonne übermäßige körperliche Anstrengungen zu vollziehen. Aber wenn ich damals in meiner Kindheit, die ich großteils in den Tropen verbracht habe, nur bei unter 27°C Sport hätte treiben dürfen -- tja, das wäre praktisch nie der Fall gewesen.


    Dennoch finde ich es gut und richtig, dass auch bei uns das für Samstag angesetzte Turnier vom Veranstalter nun abgesagt wurde, obwohl sie dort auf dem Platz sogar ein kleines Schwimmbecken haben, das die Teilnehmer hätten benutzen dürfen. Ich bin auch durchaus der Meinung, dass man auch bei der für Samstag vorhergesagten zwischendrin mal eben ein bisschen kicken kann -- ich bin selbst einer der Verrückten, die selbst in gleißender Sonne noch Fußball oder Beachvolleyball spielen. Aber halt jeder so viel, wie er mag und aushält, und nicht im Rahmen eines Turniers.

    @Reddinga, die Idee hatte ich auch: zur Halbzeit mit dem 'gegnerischen' Trainer vereinbaren, welches Ergebnis gemeldet wird -- mindestens der Halbzeitstand, würde ich sagen -- und dann eine alternative Verfahrensweise für die zweite Halbzeit vereinbaren. Man könnte dann entweder Gast und Heim bunt durcheinander würfeln, aber das klappt meiner Erfahrung nach nicht so gut, wenn man es mit Siebenermannschaften oder noch größeren zu tun hat, da ergeben sich häufig innerhalb der Mannschaft eben zwei Gruppen. Mir schwebte daher vorhin eher vor, die Teams in kleinere Einheiten aufzulösen und dann Minifußball/funino zu spielen.

    Nun, bei der Kritik kommt es darauf an, was denn genau kritisiert wird. Ich gehe konform mit dir, @penaten, dass die Kritik der Kinder am schwersten wiegt. Aber auch wenn sie selbst am liebsten hundert Tore schießen wollen, so möchte ich doch auch erreichen, dass sie nicht rein egoistisch handeln und lernen, den Gegner nicht "fertig zu machen." Das verlangt ganz einfach der Respekt vor seiner Person. Man kann dann sicherlich Vorgaben machen, aber dann müsste man es auch sanktionieren, wenn diese nicht erfüllt werden. Das mag auch in einer D-Jugend, wie du sie zu haben scheinst, auch gehen, aber in der F sind solche Vorgaben etwas viel verlangt.. Ich würde evtl. der Kritik auch offensiv begegnen und die Kids fragen, wie sie sich denn fühlen würden, wenn sie gegen eine Mannschaft aus Papas spielen müssten, oder gegen die Mannschaft zwei Jahrgänge über ihnen. Und ich könnte mir auch vorstellen, dass ich sie auf ein gerade unbenutztes Tor verweisen würde, wo sie nach Lust und Laune Tore schießen können.

    Einen Spieler runter nehmen hatte ich auch überlegt, allerdings hätte ich ja dann die Spielzeit für meine Jungs noch gekürzt. So kamen meine Jungs auf die normale Spielzeit und die Gegner konnten ihren Spielern sogar mehr Spielzeit geben.

    Bei mir wäre die Abwägung zwischen der Quantität und der Qualität der Spielzeit halt eine andere. Und ohne dir zu nahe treten zu wollen empfinde ich deine Überlegung für zu egoistisch (für meinen Geschmack). Denn der zusätzliche gegnerische Spieler steht zwar auf dem Platz, aber er bekommt ja dadurch nicht den Ball. Und, wie du selbst sagst, für deine überlegenen Spieler stellt er nicht viel mehr als ein weiteres mehr oder weniger stationäres Hindernis dar. Es dürften trotzdem drei deiner Spieler reichen, um den Gegner komplett zu zerlegen, auch wenn dieser es etwas häufiger als zuvor schaffen dürfte, einen Angriff zu unterbrechen. Aber in Ballbesitz wird er dennoch nie gelangen. Und bei dir können ein oder zwei Spieler permanent hinten absichern, so dass garantiert nichts anbrennt. Nimmst du hingegen einen oder sogar zwei Spieler vom Feld, so müssen deine Spieler deutlich mehr arbeiten als zuvor, denn nun müssen sie tatsächlich alle angreifen und nach Ballverlust und dem Befreiungsschlag der unterlegenen Mannschaft auch in die Defensive umschalten. Das halte ich für sinnvoller.

    Ich sehe es genauso, @st_84: lieber einen eigenen Spieler runter nehmen als dem unterlegenen Gegner einen zusätzlichen, aber eben zumeist überhaupt nicht hilfreichen Spieler zugestehen. Vorher würde ich noch meine stärksten Spieler raus nehmen und ihnen an diesem Tag nur die minimale Spielzeit geben, wobei man das auch mit Fingerspitzengefühl handhaben muss, da diese Kids ja auch spielen wollen und ein Recht darauf haben. Also die stärkeren Spieler nicht gleichzeitig einsetzen. Und wenn man nicht sowieso rotiert, dann sie auch mal auf ungewohnte Positionen stellen, was ja typischerweise die defensiveren sind.

    Ich kann dir leider nicht mit persönlichen Erfahrungen helfen, da bei uns in Hessen keine Hospitation zur Erlangung der C-Lizenz notwendig ist. Ich habe aber mal ein bisschen auf der Website des BFV gestöbert und bin auf die Informationen zur Hospitation gestoßen. Dort steht:

    Zitat

    [...]

    • Die Verbandstrainer oder dezentralen Referenten erklären, wie die Hospitation ablaufen muss und wie die Bögen (siehe unten) zu benutzen und auszufüllen sind.


    [...]


    Ich empfehle dir daher, dich mit deinen ja durchaus berechtigten Fragen an die Verbandstrainer oder dezentrale Referenten zu wenden, je nachdem, ob du die Trainerausbildung zentral oder dezentral machst.

    Es ist eigentlich egal, in welche Richtung man den Ausfallschritt durchführt. Wichtig ist ja, dass er so überzeugend ist, dass der Abwehrspieler darauf hereinfällt. D.h. die Gewichtsverlagerung und die Bewegung des Oberkörpers in Richtung des Ausfallschritts müssen so deutlich sein, dass der Abwehrspieler getäuscht wird. Und dann muss der Start in die andere Richtung so rasch erfolgen, dass der Angreifer am Abwehrspieler vorbei ist, bevor dieser wieder das Tempo aufnehmen kann. Im weiteren Spielverlauf ist es dann am erfolgsversprechendsten, wenn die Finte in beide Richtungen ausgeführt wird, denn sonst stellt sich der Abwehrspieler auf das ja immer wieder gleiche Muster ein.


    Nichtsdestotrotz ist es schon sinnvoll, dass Spieler den Ball mit beiden Füßen treiben können. Das ist aber eher am Flügel wichtig, wo es einfacher ist, den Ball mit dem Körper abzuschirmen, wenn man ihn mit dem gegnerfernen Fuß führen kann. Ansonsten gibt man Spielern ja im defensiven individualtaktischen Bereich ja typischerweise den Rat, darauf zu achten, mit welchem Fuß ihr Gegner den Ball führt, weil das in der Regel auch sein stärkerer Fuß ist, mit dem der Torabschluss zu befürchten ist. Man könnte also geschickterweise den Dribbelfuß wechseln, um dann vom Abwehrspieler auf die einem angenehme Seite gelenkt zu werden. Das wird ja aber vermutlich nur einmal passieren, bevor der Abwehrspieler merkt, mit welchem Fuß sein Gegenüber abzieht. Gleichzeitig kann es mit dem schwächeren Fuß eher passieren, dass man den Ball verliert, bevor man überhaupt zum Abschluss kommt.


    Es gibt also vielfältiges für und wider, letztlich ist hinsichtlich der Finte der Dribbelfuß aber weniger entscheidend, sondern die gute, also überzeugende Ausführung der Finte inklusive deutlicher Temposteigerung nach der Finte, sowie die Fähigkeit, sie in beide Richtungen ausführen zu können. So kann sich der Abwehrspieler nämlich nicht darauf einstellen.

    Man sollte als Kindertrainer nicht drakonisch sein, sondern konsequent. @Andre beschreibt das schon ganz gut, wobei ich die Strafe während des Trainings anders handhaben würde, zumindest bei der ersten Übertretung, die eine deutlichere Reaktion erfordert -- im Gegensatz z.B. zu einer einfachen Rangelei um den Platz in der Schlange, den ich als Trainer direkt unterbinden kann, indem ich beide Streithähne ans Ende der Schlange kommandiere und dann derjenige, der sich länger beschwert, nach ganz hinten gehen darf. Wenn aber z.B. ein Spieler einen anderen absichtlich umnietet, nach einem anderen Spieler tritt oder mit Sand wirft, dann bekommt er sofort eine Auszeit und muss hinter den Zaun, der den Platz umgibt. Ich gebe ihm dann ca. zwei Minuten Zeit, um sich zu bruhigen, und gehe dann zu ihm hin, um die Situation zu besprechen. Dabei beginne ich mit der Frage danach, was denn da los war. Anschließend erkläre ich aber unmissverständlich, dass ein Verhalten, wie es gezeigt wurde, auf gar keinen Fall geht und von mir auch nicht toleriert wird. Ich lasse mir bestätigen, dass die Ansage verstanden wurde, dabei erwarte ich auch Blickkontakt. Und schließlich frage ich das Kind, ob es jetzt wieder mitmachen möchte und lade es dazu ein. Reagiert es darauf noch eher bockig, so sage ich, dass das auch OK ist, es kann gerne noch eine Weil hier bleiben und dann wieder mitmachen, wenn es will. Aber dazu muss es sich erst bei mir wieder anmelden.


    Ich finde, dass die "Strafe" für eine Handlung am besten direkt und unmittelbar auf die Handlung selbst folgt. So ist die Assoziation am deutlichsten und der Trainer agiert nicht nachtragend.


    Bisher hat bei mir das oben beschriebene Verfahren immer ausgereicht.

    Hatte ich auch mit zwei Mannschaften, Kinderfußball halt. Hat auch geklappt, da haben einige dann auch doppelt gespielt und/oder TW von a bei B im Feld und umgekehrt. Aber Jugendfußball ist für mich diesbezüglich eine andere Schublade.

    Weiß ich nicht, so richtig überzeugt bin ich davon nicht..


    Dazu müssten die mal auf dem Sportplatz auftauchen, bis jetzt habe ich da 7 kennengelernt nach 3 Wochen. Mal gespannt, ob das beim Abschluss besser wird. Weil ich hab schon ganz viel "Elternlose" gehabt.

    Die persönliche ist doch nicht dir einzige mögliche Form des Kontakts. Du kannst sie doch auch anschreiben, wenn es nicht anders geht dann auch mit Papier und entsprechend eindringlich formuliert. Nicht unhöflich zwar, aber deutlich. Und wenn dann keine Hilfe kommt, na, dann machts mal gut, war 'ne schöne Zeit, danke für den Fisch.


    Und: woran lag das?

    In einer zu hohen Liga gespielt, Bilanz 14 Spiele, 2 Unentschieden, 12 Niederlagen -> Keine Lust; gepaart mit neuer Freundin/lieber Volleyballspielen/familiären Problemen/Trampolin springen ist ja auch ein schöner Sport...
    [/quote]Stimmt ja auch. Lässt es sich nicht vermeiden, in einer zu hohen Liga zu spielen?

    Selbstverständlich nicht.

    27 Spieler ohne Co gehen nicht. Sag das genau so Jugendleitung und Elternschaft und erkläre, dass du nur dann diese Mannschaft trainieren kannst, wenn du einen Co oder zwei halbe oder drei Drittel bekommst. Ansonsten ist das Vorhaben von vornherein zum Scheitern verurteilt.


    Nein. Aber dazu müssen immer alle da sein. Und ich wurde schon vor einigen Unzuverlässigen vorgewarnt.

    Das höre ich immer wieder. Und sicher gibt es auch die wirklich Unzuverlässigen. Aber dann würde ich sie mir namentlich nennen lassen und sie direkt ansprechen, ihnen mitteilen, dass sie mir genauso wichtig sind wie alle anderen Spieler, und dass wenn sie wirklich kicken wollen, ich versuchen werde, ihnen das zu ermöglichen. Dazu müssen sie aber auch immer ins Training kommen und ebenso zu den Spielen. Sind sie dazu bereit, ja oder nein?


    Was ich nicht leiden mag, ist, wenn mehr über Spieler und/oder Eltern geredet wird als mit ihnen. Wie schon erwähnt, wie hatten im zweiten E-Jugendjahr miz 18 Spielern zwei Mannschaften gemeldet. Wir haben jedes Spiel bestreiten können, teilweise zwar ohne Auswechselspieler, aber wir mussten nie in Unterzahl antreten. Und wir hatten durchaus einige Spieler dabei, ich würde sagen so drei oder vier, die zuvor oder später als unzuverlässig eingestuft wurden. Hat funktioniert, ich behaupte vor allem deshalb, weil sie uns genauso wichtig waren wie die anderen und weil wir ihnen dabei geholfen haben, dabei sein zu können, z.B. indem sie sich melden konnten, wenn sie Transport zum Spiel brauchten. Oder indem wir nicht toleriert haben, dass sie von anderen Spielern ausgezählt wurden. Man hat als Trainer schon einen ziemlich großen Einfluss darauf, ob die Truppe funktioniert oder nicht. Womit ich nicht sagen will, dass es nicht auch Totalausfälle geben kann. Aber ich behaupte, dass diese deutlich seltener sind als vielfach behauptet.


    Spiel und Spaß und Freude.

    Eben, den habe ich aber nicht, wenn ich 50% der Zeit zu Hause bleiben muss und mit mit 26 anderen den Trainer teilen muss. Das ist doch Käse. Wobei du für den Käse noch am wenigsten kannst, dein einziger Fehler ist die gute Miene zum bösen Spiel.


    Zusätzlich Faktor das Alter, da hören öfter mal welche aus unerklärlichen Gründen auf, auch wenn sie regelmäßig zum Zug kommen. Ist mir letztes Jahr so passiert. C-Jugend als Beginn des Dropout ist doch da auch nix neues. Und die 2te Mannschaft dann irgendwann wieder abzumelden....ich weiß ja nicht...

    Ich würde da alle Spieler und Eltern ins Boot holen. Das musst du ja sowieso schon machen, weil du (ja auch) sie damit beauftragen willst, dir einen oder mehrere Cos zu suchen. Tja, und dann kannst du ja auch das Problem der Kadergröße im Zusammenhang mit der Mannschaftszahl thematisieren. Stelle da nichts zur Diskussion, du bist derjenige, der vorgibt, wie verfahren wird, egal, ob es eine oder zwei Mannschaften gibt. Es geht ausdrücklich nicht darum, wie die Mannschaften gebildet würden, sondern darum, dass bei 27 Spielern jeder Spieler rein rechnerisch nur bei 50% der Spiele dabei sein kann und dann ja auch nicht die ganze Zeit auf dem Platz steht. Du würdest lieber zwei Teams melden, dann muss aber jeder Spieler bei jedem Spiel dabei sein, und zwar egal, wie es läuft, egal gegen welchen Gegner es geht und auch vollkommen unabhängig davon, wie die vergangenen Spiele gelaufen sind. Da wird jeder gebraucht, also muss auch jeder mitziehen. Sind sie dabei, ja oder nein. Du bist keinem böse, wenn er nein sagt, lieber jetzt als in einem halben Jahr. Und dann halt mal gucken.


    Edith sagt: Letzte Saison - C-Jugend - angefangen mit 19, aufgehört mit 11, 2x in Unterzahl gespielt.

    Und: woran lag das?

    (forts.)


    • Der Jugendleiter will, dass wir nur eine Mannschaft anmelden.

    Warum?


    Inzwischen wird es wohl 12 Kinder aus Jhg. 2006 und 4 (villeicht bloß 3) aus Jhg. 2005. 15 oder eventuell 16 Kinder sind bestimmt zu wenig für 2 Mannschaften.

    Das stimmt dann leider. Aber für eine Mannschaft erträglich, wenn man noch ein paar Freundschaftsspiele ausmacht.


    Wir sind ein Dorfverein. Inzwischen kennen wir alle Kinder. Fast alle Jungs (Jhg. 2006) spielen schon bei uns und in Jhg.2005 gibt es einfach sehr wenig Kinder. Es ist leider unwahrscheinlich, dass neue Spieler dazu kommen.

    Naja, dann müsst Ihr sie halt entweder mit den 04ern oder mit den 05ern in einen Topf schmeißen. Oder ein paar da, ein paar dort.


    Der Jugendleiter hat versucht eine SG zu bilden - ohne Erfolg. Er will, dass wir die Kinder bei uns behalten und nicht an einen benachbarten Verein abgeben.

    Dann muss er sie auch unterbringen.


    du meinst, dass wir die Spielzeiten gleichmäßig verteilen sollen. Auch für Punktspiele?

    Ja, unbedingt. Punktspiele gibt es nicht, sondern nur Pflichtspiele. Punkte sollten für dich (und die Eltern) nahezu gänzlich unwichtig sein.


    Ich habe z.B. 7 Spieler die richtig toll spielen können (alle Jhg. 2006). Mann könnte versuchen diese Spieler immer dabei zu haben (bei Punktspiele) und die anderen zu rotieren.

    Ich würde das lassen, so machst du dir das Mannschaftsgefüge kaputt und ziehst ein paar arrogante selbst- bzw. von dir ernannte Stars heran. Das tut den Kindern langfristig nicht gut, weder den stärkeren noch den schwächeren.


    Theoretisch sollte es aber umgekehrt sein. Die Kinder die im Moment nicht so "talentiert" sind sollen mehr spielen bzw. mehr Spielzeit bekommen.

    Damit würdest du aber die stärkeren Spieler wiederum benachteiligen. Gib einfach allen ähnlich viel Spielzeit und keiner kann sich beschweren.


    Oder sollen wir es so machen? Punktspiele - 11/12 Kinder mitnehmen. Die Mannschaft bilden aus 6/7 Leistungsträger. Viele Freundschaftspiele organisieren (wie 'fak')- 11/12 Kinder mitnehmen, aber die schwächeren Kinder bevorzugen Turniere??

    Ich meine: ganz eindeutig nein. Rotiert über alle Spiele, Pflicht- wie Freundschaftsspiele. Alle Spiele sind gleich wichtig. Nimm von mir aus gegen stärkere Gegner mehr der stärkeren Spieler mit, sorge aber dennoch dafür, dass am Ende der Saison jeder Spieler ähnlich oft und ähnlich lang gespielt hat. Man kann gerne auch mal ein Spiel einstreuen, in dem gar kein "Leistungsträger" dabei ist, dann müssen die Spieler aus der zweiten und dritten Reihe mal zeigen, was sie können.


    Aber ganz wichtig: jedes Spiel zählt für sich und kein Spiel ist wichtiger als irgendein anderes. Die Tabelle interessiert nicht.


    Vielleicht mit 2 Mannschaften (Hallenturniere im Winter sind meistens 5+1.

    Das hielte ich für wünschenswert.


    Meine 2006er Kinder sollen eigentlich als E2 Mannschaft ab Sept spielen und die 2005er Kinder als E1 Mannschaft. Da der Verein kein 2005 bzw. E1 Team und nur 3/4 2005er Spieler hat, müssen die 2006er Kinder Punktspiele gegen ältere Kinder spielen (wenn wir nur ein Team anmelden spielt es als E1 - automatisch). Deswegen die Idee: Mehr Leistungsträger bei Punktspiele ( fak). Ich habe (mit meinem großen Sohn) erlebt wie es ist wenn eine Mannschaft immer hoch verliert.... Pflichtpsiele sind sowieso nicht viele. Wir können wahrscheinlich viel mehr Freundschaftspiele organisieren.

    OK, Ihr habt genau so doofe Regelungen im Spielbetrieb wie wir: wenn eine E gemeldet wird, muss es eine E1 sein, völlig egal, ob die dann nur auf die Hucke bekommt...


    Wenn Ihr befürchtet, dass eine E1-Mannschaft aus 05ern und 06ern stets hoch verliert, dann meldet vielleicht wirklich nur die 06er für den Spielbetrieb und organisiert viele Freundschaftsspiele, in denen die 05er zum Einsatz kommen, dann wohl mit jeweils wechselnden 06er-Ergänzungen. Wichtig ist aber, wie ich finde, dass sich die 05er nicht wie fünfte Räder am Wagen begreifen. Das dürfte nicht so einfach sein.


    Ehrlich gesagt, werde ich lieber von der 2005er Kinder mich verabschieden oder immer welche von denen zu Hause lassen, aber das ist sicher keine gute oder machbare Lösung.

    Mir tun Eure 05er schon leid, muss ich sagen. Keiner will sie.

    Im Moment habe ich 13 F1-Jugend Spieler (Jhg. 2006). Alle sind super motiviert - alles kein Problem.


    Ab Sept spielen die Kinder in der E-Jugend (Punktspiele). Wir bekommen 4/5 Spieler aus Jhg. 2005 noch dazu. Dieser Jahrgang war immer ein "Problem" im Verein. Es gibt einfach zu wenig für eine "eigene" Mannschaft (und auch kein Trainer).

    Woran lag es denn, dass dieser Jahrgang "schon immer" zahlenmäßig so schwach war? Inwieweit stimmt die Bezeichnung "schon immer" überhaupt?


    Ich meine, dass der Verein allen Kindern gegenüber gleichermaßen verpflichtet ist. Der Jahrgang darf keine Rolle spielen. Insofern muss man sich mit den 05ern genauso viel Mühe geben wie mit den 06ern. Das jetzt einfach mal so als Ausdruck meiner Meinung, ohne dich, @Domestos damit in irgendeiner Form in Zweifel ziehen zu wollen.


    Wer hat beschlossen, dass die 05er den 06ern zugeschlagen werden? Wie sieht es denn bei den 04ern aus, dort könnten sie sonst ja auch unterkommen. Nicht, dass ich das für die bessere Lösung halte, aber sie ist ja zunächst ähnlich naheliegend.


    Wir werden 18 Spieler haben. Das ist zu viel für eine Mannschaft (wir brauchen bloß 7), und zu wenig für 2 Mannschaften. Wie machen wir das?

    Ich widerspreche dir hier: Es sind zwar zu viele für eine Mannschaft, aber gerade so genug für zwei, zumindest dann, wenn alle mitziehen, oder zumindest alle bis auf einen oder zwei. Wir haben das in der E-Jugend übrigens genau so gemacht, ich habe das ja kurz in meinem Post ein Stückchen weiter oben schon kurz erwähnt.


    Die 2005er Kinder werden praktisch nur ein Jahr bei uns spielen. Danach müssen Sie wieder wechseln.

    In dem Alter ist ein Jahr eine lange Zeit. Und ein Jahr ist definitiv genug Zeit, um mit dem Fußball aufzuhören, weil es einem keinen Spaß macht, u.a. aus dem Grund, dass niemand einen haben will...


    Übrigens: ich kann im Kinder- und Jugendfußball den Begriff des Punktspiels überhaupt nicht leiden. Er weckt meiner Meinung nach völlig falsche Assoziationen. Ich spreche absichtlich und bewusst von Pflichtspielen, und sage das 'meinen' Eltern auch immer ausdrücklich so: Pflichtspiele heißen so, weil man bei Strafandrohung dazu verpflichtet ist, anzutreten. Sie unterscheiden sich für mich in keinerlei Art von Freundschaftsspielen, außer vielleicht, dass man bei Freundschaftsspielen individuelle Regeln mit dem anderen Team vereinbaren kann.


    Bisher haben wir alle 2006er Kinder bei Spielenachmittage mitgenommen (meistens sind 11 dabei) und durchgeweschselt d.h. wir haben bisher niemand abgesagt.

    Aufgrund der dann geringen Nettospielzeit habe ich übrigens schon in der F-Jugend bewusst darauf verzichtet, das Kontingent an Wechselspielern auszuschöpfen. Stattdessen habe ich bewusst nur zwei, manchmal drei Wechselspieler mitgenommen. Dafür hat dann jeder Spieler auch genug Zeit auf dem Platz, nämlich rechnerisch 3/4 der Spielzeit für die Feldspieler, wenn ich den Torhüter durchspielen lasse. Bei elf Spielern stehen für zehn Feldspieler nur sechs Plätze zur Verfügung, daher kommt jeder von ihnen rein rechnerisch 'nur' auf 3/5 der Spielzeit, also 60%. Von 40 Minuten sitzen sie demnach 16 auf der Bank und sind nur 24 auf dem Platz.


    Ich hatte die abgelaufene Saison einen genauso großen Jahrgang (2004, 18 Kinder) und habe in der E-Jugend davon abgesehen eine zweite Mannschaft zu machen, aufgrund der Erfahrungen in den Vorjahren.


    In der F-Jugend waren wir mit dem Jahrgang 2005 zusammen 21 Kinder und hatten uns dazu entschieden zwei Mannschaften zu machen, weil wir vier Trainer zusammen bekamen. Das hat ganz gut geklappt, auch wenn ich hin und wieder nur mit sieben Mann auf dem Platz gestanden habe.

    Bei 21 Spielern sind zwei Mannschaften in meinen Augen Pflicht, da ist meine Meinung aber sowas von eindeutig. Einzige Ausnahme: von den 21 kommen mehr als fünf nur unregelmäßig und machen den Eindruck, am Fußball nicht wirklich viel Spaß zu haben. Und selbst dann würde ich es erst einmal versuchen, denn viele Leute laufen erst dann zu ihrer möglichen Form auf, wenn es ihnen auch abverlangt wird.


    Was ist eigentlich schlimm daran, keine Auswechselspieler zu haben? Mir ist das lieber als wenn ich vier habe.


    Dies lag in erster Linie daran, dass ich viele Kommunionkinder hatte, die zwischendurch wegen Unterricht beziehungsweise Vorbereitungen nicht spielen konnten. Einige Spiele musste ich deswegen verlegen, weil ich mit der knappen Anzahl Kinder in jeder Mannschaft nicht genug hatte (wir hatten die Spiele beider Mannschaften auf den gleichen Spieltag legen lassen, um bei Heimspielen besser verkaufen zu können).

    OK, mit etwas Erfahrung hättet Ihr gewusst, dass Euch die Kommunion erwartet, dann hätte man die Spieltermine unterschiedlich gestalten können. Aber ich finde es auch nicht so wild, wenn man mal ein Spiel verlegen muss. Ich musste das auch mehrfach, es war aber nie ein größeres Problem.


    Außerdem habe ich festgestellt, dass bei einer relativ kurzen Spielerdecke einige Kinder für sich entschieden haben, dass sie sich nicht mehr allzu sehr anstrengen mussten, da sie ja eh spielen werden.

    In den KiFu-Jahrgängen muss man, finde ich, nicht mit der Teilnahme an Spielen bzw. dem Entzug des Spielrechts drohen oder bestrafen. Und ob ein Spieler sich anstrengt oder nicht, hängt meiner Meinung nach auch nur wenig damit zusammen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass er auf dem Platz steht. Ich bin sogar der Meinung, dass übermäßige Konkurrenz im Kinder- und auch in weiten Teilen des Jugendbereichs langfristig deutlich mehr negative als positive Folgen hat.


    Die Entscheidung ab der E-Jugend mit 18 Kindern nur eine Mannschaft zu bilden, hat sich ausgezahlt.

    Mag sein, dass das aus Trainersicht so ist. Aber wie sieht es für die Kinder aus?


    Durch die Schulwechsel ergaben sich bei einigen Kindern erhebliche Probleme und ein Kind kam deswegen überhaupt nicht mehr.

    Der Ausfall eines Kindes stellt meiner Meinung nach, wenn es 18 waren, noch keine Katastrophe dar. Daneben weiß ich aus eigener Erfahrung um die Schwierigkeiten, die der Wechsel auf die weiterführende Schule mit sich bringen kann, allerdings sollte, wie ich meine, dennoch eine Teilnahme an Spielen möglich sein.


    Die geringen Einsatzzeiten einiger Kinder im Ligabetrieb haben wir mit Freundschaftsspielen und insbesondere mit Turnieren (elf Stück in der letzten Saison) kompensiert. Allerdings bin ich als Trainer nach dieser Saison auch total platt und freue mich, dass ab kommender Woche drei Wochen Fußballpause ist.

    Die Saison mit zwei Mannschaften war bei uns auch recht anstrengend. Dennoch denke ich, dass sie sich für die Spieler gelohnt hat. Wir hatten es in den Jahren zuvor mit Freundschaftsspielen und Turnieren versucht, das stellte sich aber als deutlich aufwendiger heraus als die Meldung einer zweiten Mannschaft, zumal wir leider ziemlich viele kurzfristige Absagen bei den Freundschaftsspielen erhielten, so dass die ganze Mühe für die Vorbereitung dann für die Katz war... Vielleicht läuft das bei Euch ja besser.


    (Fortsetzung folgt)

    An zwei Orten gleichzeitig sein kann ich aber leider auch nicht... :S

    Musst du doch auch nicht. Hast du keinen Co?

    Auf meiner Liste sind es 27, in den letzten Trainings waren es 22, 23, 18.

    18 Spieler passen für eine 11er-Mannschaft. 22 sind, wie ich finde, schon zu viele, aber für zwei natürlich zu wenig. Da würde ich mir ansehen, wie die Situation in den Altersklassen darüber und darunter aussieht und ob man entweder ein paar D-Junioren bei der C mitspielen lassen kann oder ein paar C-Junioren in der B. Aber 27 sind meiner Meinung nach deutlich zu viele. Sowas wurde übrigens in der Mannschaft meines Sohnes in der gerade zu Ende gehenden Saison gemacht. Nicht nur deshalb, aber es hat sicher keinen kleinen Beitrag geleistet, verabschiedet sich ca. die Hälfte der Truppe zum Ende dieser Saison oder ist schon weg.


    Auch 27/2 = 13,5.

    Eben, also zwei bzw. drei Auswechselspieler. Brauchst du mehr?


    Abgesehen davon, dass ich nur einen habe, der sich ins Tor stellen will, ist mir das zu wenig.

    Dann rotiere halt im Tor. Nur ein Torhüter ist übrigens sowieso zu wenig.


    Das sind knapp 13 pro Mannschaft, wenn da 4 fehlen an einem WE, spielen beide ohne Auswechselspieler. Nenenene. Das sind mir für 2 Mannschaften dann doch zu wenig.

    Es ist ziemlich knapp, ja, aber ich finde es allemal besser als nur eine Mannschaft und an jedem Spieltag bleibt eine ganze Mannschaft daheim -- das ist, wie ich finde, erst recht Käse. Es ist sicher eine Herausforderung und ich spreche da aus Erfahrung, denn ich hatte in der E-Jugend mit 18 Spielern zwei Teams gemeldet, das waren dann auch nur zwei Auswechselspieler pro Mannschaft und Spieltag. Mein Team ist dann auch zwei oder dreimal ohne Auswechselspieler angetreten. Na und? Im Gegenteil, das hat allen Spielern, die dabei waren, so richtig was gebracht. Die Mannschaft meiner Tochter trat mal bei einem Handballturnier in einfacher Unterzahl an, und sogar ohne die drei stärksten Spieler. Sie haben ein Superturnier gespielt, hat ihnen allen viel mehr gebracht als wenn man da zurück gezogen hätte.


    Meldet halt die zweite Mannschaft in der niedrigsten Spielklasse und fragt an, ob Ihr, wenn Not am Mann ist, auch mal einen oder zwei D-Junioren ausleihen könntet. Und keine Angst davor, in Minimalstärke anzutreten. Worum geht es denn eigentlich?

    @raicoon: Bei 27 Spielern für 11er-Mannschaften würde ich schon versuchen, zwei Teams zu melden. Es muss natürlich vom Engagement und der Disziplin her klappen können, aber da bin ich der Meinung, dass man den Spielern durch die Meldung zweier Mannschaften auch signalisiert, dass man auf sie alle Wert legt und dass man ihnen allen die Möglichkeit zu spielen geben möchte. Meldet man hingegen nur eine Mannschaft, so ist jedem schnell klar, dass man viel zu viele Spieler für diese eine Mannschaft hat. Wenn ein Spieler dann zu zwei Spielen unberücksichtigt blieb, wird er sich dann denken, dass er ja sowieso nicht gebraucht wird. Anerkennung ist für die Motivation extrem wichtig. Wenn man darauf nicht achtet, dann ist absehbar, dass sich der Kader recht bald deutlich ausdünnen wird. Einen Teil der Verantwortung müsstet Ihr als Vereinsverantwortliche dann übernehmen.

    Ich habe Dein Anliegen verstanden. Du bist der Auffassung, dass man festhalten sollte, dass die Situation in dem Verein nicht gut gelöst ist. Vielleicht kann man es bei dieser Feststellung belassen und die vermeintlich noch schlimmere Alternative tatsächlich in einer gesonderten Diskussion abhandeln. Ist aber eigentlich nicht nötig, weil schon 1000mal passiert.

    Danke für diese Feststellung, das sehe ich genauso. :thumbup:


    Aber: wenn man mal vom Gewinndenken der Trainer absieht, klingt für mich die 3-Mannschaften-Lösung - wenn es denn gut organisiert wird - isoliert betrachtet nicht sooo schlecht.

    Eine Dreimannschaftslösung halte ich in dieser Situation auch für zumindest im Grundsatz wünschenswerter als eine Zweimannschaftslösung, wenn damit nämlich das Ziel verbunden ist, dass alle Spieler häufiger zum Einsatz kommen. Aber meine Einschätzung gilt nur insoweit für alle Betroffenen dabei eine zufriedenstellende Lösung gefunden wird. Das scheint mir hier nicht der Fall zu sein. Vielmehr kommt es mir so vor, als nutze der F1-Trainer dieses Argument als Scheinargument, um sich von als von ihm so empfundenen Ballast zu befreien.


    Egal wie es läuft haben die Kinder dann ihre Einsatzzeiten. Wenn das allerdings mit permanent hohen Niederlagen verbunden ist, wäre das natürlich teilweise wieder "entwertet". Man müsste also weitere Einzelheiten kennen.

    Ich habe etwas dagegen, wenn man in einem Verein Kinder unterschiedlich behandelt. Damit meine ich selbstverständlich nicht, dass ich der Meinung bin, man solle nicht individuell auf jedes Kind eingehen, ganz im Gegenteil. Diese Aussage bezieht sich vielmehr darauf, dass ich finde, dass alle Kinder die gleichen Möglichkeiten erhalten müssen, dass allen der selbe Respekt entgegengebracht werden muss. Wenn einer mit seinen Freunden zusammen kicken darf, dann sollte das ein anderer auch. Wenn man einer C-Jugend eine dritte Trainingseinheit einräumt, dann bitte der anderen, die darum bittet, auch. Und wenn das nicht geht, dann muss man sich irgendwie einigen, dazu ist man ein Verein, und zwar jedes Mitglied gleichermaßen.

    Wenn eine Mannschaft sich gefunden und eingespielt hat. Ist doch schwierig wenn alles wieder umgeworfen wird .

    Nein, ist es nicht. Bzw. ist es völlig normal, dass bis zum Ende der E-Jugend noch neue Spieler kommen, die mit dem Fußball beginnen möchten. In der F-Jugend ist der Zustrom ähnlich groß wie in der G-Jugend. Damit muss man rechnen, darauf muss man vorbereitet sein. Man muss auch beachten, dass diese Kinder nicht nur die F-Jugend im Verein und mit dem Fußball verbringen möchten, nein, bei ihnen ist das Ende noch völlig offen. Eigentlich wünscht sich jeder, dass sie der Sport ihr Leben lang begleitet. Das definiert die Aufgabe des F-Jugendtrainers, und nicht etwa der Sieg im nächsten Spiel oder Turnier.


    Es ist übrigens in meinen Augen auch ganz großer Unsinn, es hinzu nehmen, wenn eine eine F-Jugendmannschaft sich angeblich "gefunden und eingespielt" hat. Das ist auch oft Quatsch und heißt meistens nur, dass die stärksten Spieler auf den Positionen spielen, die sie am liebsten haben und man noch zwei, drei weitere Spieler hat, die mit den defensiven Rollen zufrieden sind und da auch gut zurecht kommen. Ganz selten findet bei Mannschaften, von denen Eltern und/oder Trainer behaupten, sie haben sich gefunden und seien eingespielt, eine Rotation der Positionen statt, wenn überhaupt, dann bekleidet jeder Spieler im Ausnahmefall mal eine andere Position, nämlich dann, wenn die dortige Stammkraft ausfällt.


    Viel Spaß in der D- und C-Jugend, kann ich da nur sagen, wenn diese einseitig ausgebildeten, aber gleichzeitig siegesgewohnten Kinder mit Mannschaften zu tun bekommen, bei denen die Mehrzahl der Spieler flexibel einsetzbar ist und ein viel größerer Anteil der Mannschaft als bei ihnen sowohl die Offensive wie die Defensive mit trägt. Muss nicht so sein, ist klar, habe ich aber leider schon oft genug gesehen..


    Und die Neuen Spieler müssen sich erst in die Mannschaft einfügen.

    Ach? Und was, wenn nicht das, ist die Aufgabe eines Trainers?!


    Und es wird wieder eine weile dauern bis sie so zusammenspielen wie zuletzt.

    F-Jugend und Zusammenspiel, das ist ein sehr komplexes Thema. Ganz wunderbar funktioniert es, wenn man die stärksten Spieler zusammen zieht, dafür muss der Trainer auch nur recht wenig tun. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Die Kids regeln das sicher nicht ganz von selbst und es gibt da mehr selbsterklärte Stars, aber es ist doch deutlich einfacher, weil sie einfach kognitiv eher dazu in der Lage sind, ihre Mitspieler zu sehen, sie den Ball besser beherrschen und dadurch mehr Zeit für ihre Aktionen haben, ihre Pässe besser ankommen und sie die Pässe ihrer Mitspieler auch eher annehmen können, und sie tatsächlich auch gar nicht so selten mit einem schönen Pass ein Tor vorbereiten können. Mit den Spielern mit technischen Schwächen oder Reaktionszeiten im Bereich mehrerer Sekunden ist das natürlich schwerer.


    Es hat aber nur wenig mit der Eingespieltheit einer Mannschaft, wie man sie aus dem Erwachsenenbereich kennt, zu tun.



    Sicher freuen wir uns wenn sie gewinnen. Aber hauptsächlich sollen Sie mit einem lächeln vom Platz gehen.
    [/quote]