Beiträge von tobn

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    Ich wollte fragen wie ihr findet sollte sich ein moderner Torwart verhalten ??

    Naja, wenn du so fragst, würde ich sagen: modern!


    Oder: Höflich sollte er sein und zuvorkommend, seine Mitmenschen und alle übrigen Geschöpfe auf der Welt achten.


    :P


    Aber mal ehrlich, diese Frage ist so allgemein gestellt, dass man da doch kaum etwas antworten kann. Das Torwartspiel besitzt doch recht viele Facetten, ich glaube kaum, dass man innerhalb der hier für einen Artikel erlaubten 10.000 Zeichen ihm da gerecht werden kann.. Es sei denn, dich interessieren hauptsächlich die Schlagworte..

    @Superdribbler: Gucksdu hier, da steht:

    Zitat von http://fvn.de/downloads/spielberechtigung_bei_vereinswechsel_stand_september_2010.pdf

    E- und F-Junioren
    Für diese Altersklassen gibt es keine Nichtzustimmung bei einem Vereinswechsel.


    Abmeldung zwischen dem 1.7. und dem 31.5. des folgenden Jahres:
    Spielberechtigung für Freundschaftsspiele ab Eingang der vollständigen Vereinswechselunterlagen bei der Passabteilung
    Spielberechtigung für Pflichtspiele 2 Monate nach Abmeldung


    Die Abmeldung ist durch Euer Einschreiben erfolgt. Siehe im Übrigen auch hier, ich zitiere:

    Zitat von http://www.fussball.de/newsdetail/die-wichtigsten-antworten-zum-vereinswechsel/-/article-id/101459#!/section/news-detail

    Wie geht es nach der Abmeldung weiter?
    Am ersten Tag nach dem Poststempel der Abmeldung beginnt eine 14-Tage-Frist. Innerhalb dieses Zeitraums muss der abgebende Klub den Pass des Spielers herausgeben – an den zuständigen Landesverband, den neuen Verein oder den Spieler selbst.
    [...]
    Was passiert, wenn der abgebende Verein die 14-Tage-Frist nicht einhält und den Spielerpass zu spät abgibt?
    Dann verliert der Klub sein Recht auf Ausbildungsentschädigung. Der Spieler erhält automatisch die Freigabe für Pflichtspiele in seinem neuen Verein. Argumente wie Urlaub des Vorsitzenden oder krankheitsbedingte Abwesenheit eines zuständigen Vorstandsmitglieds zählen nicht. Jeder Verein muss Sorge dafür tragen, dass seine Post regelmäßig gesichtet wird und nicht wochenlang liegen bleibt.

    Die Reaktion des Vaters geht gar nicht. Nach deiner Antwort auf den Wichser wäre es wohl besser gewesen, du hättest ihm überhaupt nichts mehr gesagt, sondern ihn einfach von den anderen Eltern entfernen lassen. Wahrscheinlich hätte er sich an dem Tag nicht mehr beruhigt, daher hätte jedes weitere Gespräch mit ihm nichts gebracht. Wie Andre schon gesagt hat, man kann verstehen, dass der Vater sich geärgert hat. Dennoch hätte er keinesfalls so reagieren dürfen. Die Form seines Ausbruchs kann durchaus einen Rausschmiss rechtfertigen.


    Aber, wie gesagt, sein Ärger hatte ja auch einen Grund. Und ich finde es schon ziemlich ungeschickt, wenn man es nicht schafft, einen einzigen Wechselspieler in einem zwanzigminütigen Spiel einzuwechseln. Ich vermute, der Vater wäre nur halb so sauer gewesen, wenn sein Sohn einen Leidensgenossen gehabt hätte oder wenn er nur zehn Minuten auf dem Platz gewesen wäre. Du hast ihn ja letztlich schon als einzigen eben nicht spielen lassen. Jeder macht Fehler, aber ich würde das als einen sehen, den ich dann auch zugeben und aus dem ich meine Lehre ziehen würde.


    Also würde ich an deiner Stelle ein paar Tage nach dem Turnier den Kontakt zu ihm suchen und ein persönliches Gespräch auf neutralem Boden vorschlagen. Da kannst du dann sagen, dass es tatsächlich ein Fehler war, seinen Sohn nicht einzuwechseln, dass du die Situation an dem Tag falsch eingeschätzt hast, du leider nicht bemerkt hast, dass sein Sohn leidet, dass du dich da hast vom Enthusiasmus der Spieler auf dem Feld anstecken lassen. Das soll dir nicht noch einmal passieren, du bittest ihn um Verständnis und seinen Sohn um Verzeihung. OK? Dann Schwamm drüber. So, dann gibt es aber noch das Thema seiner Reaktion. Und da muss ihm klar sein, dass du eine solche Reaktion keinesfalls ein zweites mal wirst dulden können. Egal, was passiert, am Spieltag entscheidet der Trainer und die Eltern akzeptieren das. Gibt es Probleme, so bitten die Eltern den Trainer frühestens am nächsten Tag um ein Gespräch. Fragen dürfen selbstverständlich gestellt werden, und wenn sie wollen, dann dürfen sie auch Ratschläge geben, aber bitte den Trainer dabei nicht vereinnahmen und keinesfalls in seine Entscheidungskompetenz eingreifen. Noch so ein Ausbruch und er erhält die rote Karte, also z.B. ein Platzverbot.

    @Schimanski, ich stimme dir darin zu, dass es gut sein kann, dass man nicht nur die Körperlänge heran ziehen sollte, sondern weitere Parameter, wie z.B. das Gewicht hinzu ziehen sollte. Ich ging davon aus, dass sich Fußballer in der Körperlänge nicht vom Durchschnitt unterscheiden, wohingegen ich davon hinsichtlich des Gewichts nicht unbedingt ausgehe.. Die hier auf Seite 5 bzw. 663 abgebildeten Kurven legen aber nahe, dass der Fehler überschaubar bleibt, wenn man die Entwicklung des Gewichts und der Körpergröße linear approximiert. Die Gewichtszunahme ist allerdings im Vergleich zum Längenwachstum größer, so ist z.B. ein Elfjähriger 24% größer als ein Sechsjähriger, aber 82% schwerer. Die Relationen zwischen einem Elf- und einem Sechzehnjährigen -- sie liegen ja wieder fünf Jahre auseinander -- sind allerdings noch einigermaßen ähnlich und liegen bei 19% bzw. 63%.


    Man mag vielleicht durch die Betrachtung verschiedener Körperparameter auf unterschiedliche Idealwerte für die verschiedenen physikalischen Parameter der Bälle kommen, aber ich denke, dass die Abweichungen zu den Größen, die man mittels nur eines Parameters errechnet hat, immer noch niedriger sind als diejenigen sein dürften, die gegenüber den heute vorgeschriebenen und/oder üblichen Werten bestehen. Dem stimmst du ja auch zu, da du schreibst, dass "im Zweifel kleiner und leichter richtiger ist."


    Ich verstehe allerdings nicht, wieso die Ballgröße etwas mit den Spielfeldmaßen, der Zahl der Spieler, etc. zu tun haben soll. Sicherlich ist die Windanfälligkeit von leichteren Bällen höher, allerdings sind kleinere Bälle wiederum weniger windanfällig, so dass ich die Windanfälligkeit bei gleichzeitiger Reduzierung beider Werte nicht so stark verändern dürfte. Problematisch ist es doch in diesem Zusammenhang vor allem, dass Bälle verwendet werden, die genauso groß wie Erwachsenenbälle sind, aber ein Drittel weniger wiegen. Sie sind natürlich entsprechend windanfälliger. Die Masse des Balls hat aber nur einen linearen Einfluss auf seine Windanfälligkeit, Umfang bzw. Radius gehen hingegen quadratisch ein, ebenso die Windgeschwindigkeit. Da sich der sinnvolle Ballumfang IMHO hauptsächlich aus den Körpermaßen ergibt, reduziert man die Windanfälligkeit am sinnvollsten, indem man die Windgeschwindigkeit reduziert, also den exponierten Sportplatz mit Windfallen umgibt.


    Das Sprungverhalten hat IMHO nicht viel mit dem Gewicht des Balles zu tun, sondern vor allem etwas mit der Beschaffenheit seiner Oberfläche und seinem (allerdings festgelegten) Überdruck. Und die Erdanziehung spielt gar keine Rolle bzw. ist für alle Bälle gleich.


    Es ist auch durchaus sinnvoll, mit unterschiedlich großen Bällen zu trainieren. Aber man wird in der Hauptsache Bälle einer Größe und eines Gewichts verwenden, und das sollten meiner Meinung nach solche sein, die den Kindern am ehesten gerecht werden.

    Nein, PN sind persönliche oder private Nachrichten, so hieß das, was seit dem Relaunch des Forums "Konversationen" genannt wird. In der Kopfzeile, welche den übrigen Inhalt semitransparent überlagert, findest du diesen Punkt zwischen "Benachrichtigungen" und "Folge uns".

    Es ist schon richtig, dass bei Light- und Superlight-Bällen, ebenso wie bei den kleineren Ballgrößen, die Auswahl nicht so groß ist wie bei den Erwachsenenbällen. Und da gibt auch bessere und schlechtere Bälle. Wir haben gerade ein paar neue Bälle bekommen, die Größe 5 bei 290g Gewicht haben sollten, mir aber leichter vorkamen.. Vielleicht nehme ich einen solchen mal mit, lege ihn mal auf die Waage und prüfe den Umfang mit dem Maßband..


    Aber da ist es doch so, dass es das Angebot gäbe, wenn der Bedarf dafür auch entsprechend da wäre. Wenn also mehrere (größere) Landesverbände für die G-Jugend nun also Ballgröße 3 (oder vielleicht sogar 2) und 270g Gewicht empfählen, dann könnten einige Hersteller da doch bestimmt etwas anbieten, wenn sie eine ausreichende Vorlaufzeit haben.

    Erst einmal herzlich willkommen.


    Ich bin neu hier im Forum und habe direkt mal ein paar Fragen was das Training in der E-Jugend betrifft.

    Lass mich bitte direkt fragen: Jung- oder Altjahrgang? Oder gemischt?


    Kennst du www.fussball.de -> Training & Service -> Trainer/In -> E-Junior/-in schon? Dort findest du schon mal eine ganze Menge zu dieser Altersklasse.


    Ich bin jetzt seit knapp einem Monat mit einem Arbeitskollegen dabei eine E-Jugend zu trainieren.

    Ist das Eure erste Mannschaft? Welchen sportlichen Hintergrund habt Ihr?


    In ganz vielen Foren und Büchern habe ich etwas von Schwerpunkten setzen gelesen. Was beudetet dies genau? Ist damit gemeint das man sich zum Beispiel 2 Wochen nur mit Übungen zum Passen beschäftigt? Oder zum Beispiel Torbaschluss?

    Ja, das stimmt. Man soll sich einen Schwerpunkt suchen, den man dann mehrere Trainingseinheiten hintereinander durchnimmt. Die Übungs- und Spielformen sucht man sich dann so aus, dass der Schwerpunkt eine große Rolle spielt. Es ist natürlich auch sinnvoll, wenn man das Thema erst einmal eher einfach beginnt, um mit einem Schlagwort zu sprechen: die Kinder da abholen, wo sie sind, und dann den Anspruch nach und nach zu erhöhen.


    Ich versuche allerdings auch, wegen ihrer hohen Bedeutung koordinative und Schnelligkeitselemente stets ins Training einzubringen. Im Optimalfall lässt sich das mit dem Schwerpunkt kombinieren, wenn nicht, dann gibt es sie halt vornehmlich im Aufwärmprogramm. Ich trainiere übrigens eine junge E-Jugend.


    Zudem würde ich gerne wissen ob ihr euch vor jeder Saison einen Saisonplan erstellt, wann ihr mit den Kindern was erreichen wollt?

    Ein Saisonplan oder ein Trainingsplan, der so die nächsten drei Monate umfasst, ist sicherlich eine gute Sache. Ich muss aber gestehen, dass ich es bisher nicht geschafft habe, einen solchen Plan zu erstellen. Aber es gibt hier durchaus Kollegen, die das Kunststück hinbekommen. Noch beneide ich sie und versuche, es doch noch zu schaffen.


    Wichtig ist aber, so meine ich, dass der Saisonplan nicht zu rigide ist, denn man muss im Verlauf eines Jahres dann doch immer wieder umplanen, weil sich die Realität eben nicht so entwickelt wie man es sich vorgestellt hat. Da muss man dann auch mal einen Schwerpunkt etwas länger behandeln als man dachte, oder man kommt zu dem Schluss, dass man ein Thema nach vorne zieht. Außerdem sollte man aufpassen, dass man sich bzw. den Kindern nicht zu hohe Ziele setzt. Du musst stets damit rechnen, dass einzelne oder auch einige deiner Kinder das, von dem du wolltest, das sie es erreichen, eben nicht tun. Das ist dann nicht schlimm, wichtig sind die vielen kleinen Fortschritte, die sie auf jeden Fall machen, wenn man als Trainer genau genug hin sieht.


    Zur Info wir sind eine E jugend mit bloß 9!!! Spielern. Die Möglichkeiten an Traininsübungen sind also begrenzt, was die Spieleranzahl angeht.

    Du könntest aber auch froh sein, weil du bei so wenigen Spielern die einzelnen Spieler viel intensiver betreuen kannst. Mir fallen übrigens kaum Übungen ein, für die neun Spieler zu wenig sind..

    @ tobn danke für dein ausführliches Post.

    Gerne.


    das was du schreibst ist auch das was ich bevorzuge, heißt mit den 5er Light trainieren und falls nötig mit den 4er spielen. Werden daher auch nur zwei 4er light anschaffen.

    Wenn du meinst, dass man als Trainer eher nach eigenem Gutdünken anschaffen sollte, dann OK. Ich selbst würde hingegen bei D-Junioren eher zu 4er- oder vielleicht sogar 3er-Bällen tendieren, sofern ich welche finde, welche mich bezüglich Preis und Qualität überzeugen. Aber ich habe selbst schon eine D-Jugend mit 5er-Light-Bällen trainiert, das ging schon auch in Ordnung.

    Ich persönlich halte 4er-Bälle für D-Junioren noch für angemessener als 5er, zur Begründung siehe weiter unten. Welche Bälle Ihr im Training nehmt ist und bleibt Eure Sache. Ich persönlich würde da gerne mit möglichst altersgerechten Bällen arbeiten, dagegen steht aber ggf. das Argument des finanziellen Aufwands. Ich kenne auch Trainer, die E-Junioren bewusst mit Erwachsenenbällen trainieren lassen.


    Ihr scheint Euch, genauso wie viele der Kollegen, die ich erlebe, vor allem nach den für den Wettspielbetrieb vorgeschriebenen Bällen richten zu wollen. Ich halte das für nur bedingt sinnvoll, vor allem deshalb, weil Ihr keine Planungssicherheit habt. Denn die Vorschriften werden i.d.R. zwar nicht jährlich geändert, das ist aber grundsätzlich möglich, und man hat ja zu dem Zeitpunkt, zu dem es um die Beschaffung geht, oft keine Ahnung, dass es eine Änderung der Vorschrift geben wird. Daher würde ich Trainingsbälle nach eigenem Gutdünken beschaffen. Ihr müsst aber natürlich für den Wettspielbetrieb entsprechende Bälle haben. Das können aber ja auch nur zwei Stück sein, die Ihr speziell für die Spiele anschafft. Wer sagt denn, dass Ihr mit derselben Art Ball auch trainieren müsst?


    Hier noch die oben versprochene Begründung:


    Wenn man die durchschnittlichen Körpergrößen der Kinder mit denen von 18-jährigen Männern vergleicht, für die ja der Standardfußball mit seinem Normgewicht von zwischen 410 und 450 g sowie dem Normumfang von 68,5 bis 70 cm vorgesehen ist, so wären optimal folgende Maße:

    • U15: Ballumfang: 63,13 cm; Gewicht: 391,97 g; Beste Näherung: Größe 4 Light
    • C-Junioren: Ballumfang: 62,06 cm; Gewicht: 385,38 g; Beste Näherung: Größe 4 Light
    • U14: Ballumfang: 61,00 cm; Gewicht: 378,78 g; Beste Näherung: Größe 4 Light
    • U13: Ballumfang: 58,65 cm; Gewicht: 364,18 g; Beste Näherung: Größe 3 Light
    • D-Junioren: Ballumfang: 57,52 cm; Gewicht: 357,18 g; Beste Näherung: Größe 3 Light
    • U12: Ballumfang: 56,39 cm; Gewicht: 350,17 g; Beste Näherung: Größe 3 Light
    • U11: Ballumfang: 54,33 cm; Gewicht: 337,34 g; Beste Näherung: Größe 3 Light
    • E-Junioren: Ballumfang: 53,31 cm; Gewicht: 331,04 g; Beste Näherung: Größe 3 Light
    • U10: Ballumfang: 52,30 cm; Gewicht: 324,74 g; Beste Näherung: Größe 3 Super-Light
    • U9: Ballumfang: 50,12 cm; Gewicht: 311,20 g
    • F-Junioren: Ballumfang: 48,93 cm; Gewicht: 303,84 g
    • U8: Ballumfang: 47,75 cm; Gewicht: 296,48 g
    • U7: Ballumfang: 45,28 cm; Gewicht: 281,17 g
    • G-Junioren: Ballumfang: 43,96 cm; Gewicht: 272,99 g
    • U6: Ballumfang: 42,65 cm; Gewicht: 264,81 g


    Die Näherungen habe ich gemäß den Angaben aus diesem Wikiepedia-Artikel.


    EDIT: Verwendete Quelle für Körpermaße

    Ich stimme den Kollegen @soccerbook, @Follkao, aber auch @Sir Alex zu, und nehme auch an der Handlungsweise von @personalityX. Meiner Erfahrung nach fällt den meisten Spielern bis zum Ende des E-Jugendalters der Transfer von der Taktiktafel auf den Platz sehr schwer. Sie finden die Tafel interessant, sie ist aber noch bis zum Ende der F-Jugend für die allermeisten nur ein Spielzeug, auf dem Figuren herum geschoben werden und völlig realitätsfremde Fantasien formuliert werden -- sprich: sie nehmen gerne "Ihren" Spieler und führen mit ihm an allen Gegnern den Ball vorbei, um ihn zum Schluss natürlich im Tor zu versenken. In der E-Jugend ist der Spieltrieb nicht mehr ganz so stark ausgeprägt, dafür nimmt aber auch das Interesse ab. Und für die Mehrzahl der Spieler ist die Tafel immer noch zu abstrakt, was man daran erkennt, dass sie Dinge an der Tafel erklärt haben, sich auf dem Platz dann aber doch ganz anders verhalten, eben so, wie sie es gewohnt sind.


    Daher komme ich zu dem Fazit, dass man die Tafel zwar auch schon in der F nutzen kann, sich davon aber nicht zu viel versprechen sollte. Es gibt zwar in fast jedem Team ein paar Spieler, die so schlau sind, dass sie die Tafel schon peilen, aber sie sind die Ausnahmen. Und dementsprechend würde ich die Tafel auch nur recht sparsam einsetzen und neue Inhalte stets auch auf dem Platz vermitteln.


    Interessant finde ich, dass du, @personalityX, die offene Stellung an der Tafel erklärst. Die Spieler sind da doch typischerweise, stark abstrahiert, durch einfarbige Kreise repräsentiert. Bei diesen kann man doch gar nicht sehen, wohin der Spieler blickt und wie sein Körper orientiert ist. Das kann ich doch auf dem Platz viel besser verdeutlichen.

    Die meisten von uns Trainern sind keine Ärzte. Wir haben aber im Training und im Spiel die Aufsichtspflicht über die Kinder. Tritt nun ein medizinischer Notfall ein, den ich als Trainer nicht gut genug einschätzen kann, dann zögere ich nicht damit, die 112 zu wählen. Sind die Eltern anwesend, so würde ich ihnen das Kind übergeben und ihnen mitteilen, dass sie sich bitte um die Versorgung ihres Kindes kümmern mögen. Da es vorkommen kann, dass Eltern schockiert und hilflos z.B. auf stark blutende Platzwunden reagieren, würde und habe ich auch in solchen Fällen das Heft auch schon in die Hand genommen und von mir aus den Rettungsdienst gerufen, die Erstversorgung unternommen und dann die Eltern mit dem Kind und einem weiteren Elternteil zur Beruhigung und zum anschließenden Bericht an mich an die Straße geschickt, um auf den Rettungsdienst zu warten.


    Ich würde auch immer dafür sorgen, dass der verletzte bzw. erkrankte Spieler begleitet wird, wenn er vom Rettungsdienst abgeholt wird, und zwar von einem Erwachsenen. Findet sich da kein eigener, so übernehme ich das in letzter Konsequenz selbst. Dann muss entweder ein anderer Erwachsener die Mannschaft weiter betreuen oder man muss das Training, Spiel oder Turnier halt abbrechen, so ärgerlich das auch sein mag -- ich gehe aber davon aus, dass sich vor dieser Konsequenz immer jemand finden lässt, der entweder mitfährt oder den Trainer vertritt.


    Natürlich ruft man nicht bei jeder Verletzung den Rettungsdienst. Kleinere Blessuren sind im Fußball ja nicht unüblich. Und wenn ein Kind nicht über starke Schmerzen klagt, dann reicht es i.d.R. ja auch, wenn seine Teilnahme an der Veranstaltung beendet wird. Bei einem Spiel setzt man es auf die Bank, achtet darauf, dass ihm nicht zu kalt oder zu heiß wird und beauftragt jemanden, am besten einen anwesenden Erwachsenen, damit, sich um das Kind zu kümmern und einen zu informieren, wenn sich an seinem Zustand etwas ändert, vor allem natürlich, wenn es ihm schlechter geht. Und dann schaut man alle Viertel- bis halbe Stunde nach ihm. Sobald die Eltern da sind, übergibt man ihnen das Kind.

    Sind eigentlich die technischen Voraussetzungen gegeben, d.h. können die Spieler einen technisch sauberen Flugball spielen, der dorthin geht, wo er hin soll, die erforderliche, aber nicht zu große Höhe hat und der vom Adressaten gut zu verarbeiten ist? Diese Voraussetzung dafür, dass ein langer Ball überhaupt erst sinnvoll sein kann, gilt es meiner Meinung nach zuerst sicherzustellen. Anschließend geht es darum, deine Mannschaft dazu zu befähigen, dass sie erkennt, wann ein Flugball sinnvoll ist und wie sich dann vor allem der Adressat am besten verhält.

    OT: Ich darf beim Budesligaverein wo Ich Mitglied bin, ja auch nicht spielen ;)

    Doch, wenn der Verein eine entsprechende Mannschaft hat, dann darfst du das schon. Aber das ist nicht die Bundesligamannschaft, weil diese in kaum einem Fall eine Mannschaft des Vereins ist, sondern vielmehr einer ausgelagerten Organisation einer anderen Gesellschaftsform "gehört", im Fall von Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt z.B. eine Aktiengesellschaft. Ich meine sogar, der HSV sei der einzige tatsächliche Verein in der Bundesliga.


    PS: Jetzt wird es aber richtig off-topic...