Vielen Dank für Eure Antworten.
alles klar, ich hatte dich falsch verstanden. So einfach ist es wirklich nicht.
Nicht wahr?
Das Schema, dass Du oben angibst, ist schon ziemlich optimal. Rein rechnerisch geht es mit deinen Randbedingungen nicht auf, wenn Du mit Achteln rechnest.[...]
Ja, das denke ich auch. So rein theoretisch könnte es vielleicht funktionieren, wenn man die Zahl der Intervalle deutlich erhöht, bis man auf ein gemeinsames Vielfaches stößt. Falls sich jemand damit auskennt, diese Methode gibt es z.B. beim Resampling von Audio- oder anderen diskreten Daten in eine andere Abtastfrequenz. Aber für diesen Anwendungsfall ist sie ungeeignet.
Das scheint mir nicht besser als wenn die TW auch jeweils 1/8 pausieren. Zumal nur dann alle Feldspieler auch wirklich alle Positionen im Feld erwischen.
So sehe ich es auch, deshalb werde ich es jetzt auch so probieren. Danke für die Bestätigung. 
Gedankengänge:
- Du variierst zeitlich was an dem 5-Minuten-Rhythmus.
Danke für deine Ideen. Eine Änderung des Rhythmus ist nicht wirklich möglich, die Wechselintervalle sind mathematisch auch durch Zahl der Spieler und die Gesamtspieldauer vorgegeben, da man ja erreichen möchte, dass am Ende des Spiels jeder Spieler auf jeder Position (außer der des Torwarts) gespielt hat, außer die zwei Spieler, die (auch) im Tor spielen, welche nur die Hälfte der Positionen besuchen können, da sie ja nur die halbe Spielzeit im Feld verbringen. Man teilt also seine Mannschaft in Feldspieler und einen Torwart ein -- die Torwartrolle wird in der ersten Hälfte von dem einen, in der zweiten von dem anderen Spieler übernommen. Das Wechselintervall ergibt sich dann aus dem Quotienten der Gesamtspielzeit und der Zahl der Feldspieler. In meinem Fall also 50 Minuten durch acht Feldspieler, das ergibt etwas mehr als sechs Minuten. Hätte ich nur insgesamt acht Spieler dabei, dann wären das sieben Feldspieler plus ein Torwart, und das Wechselintervall betrüge (im Mittel) ein wenig mehr als sieben Minuten.
Wenn ich in meiner Ausgangssituation das Wechselintervall auf mehr als 8,5 Minuten erhöhe, so durchläuft bereits kein Spieler mehr alle Positionen, was ja aber mein Ziel ist.
- Du behälst die 5 Minuten bei, machst aber "Doppelwechsel", also schiebst mal 2 Positionen oÄ weiter ("Problem" nicht jeder auf jeder Position).
Ein Problem nennst du bereits. Da die Zahl der Feldspieler gerade ist, kommt ein Spieler so evtl. auch zwei mal auf die selbe Position.. Man könnte sie nun drei Positionen weiter schieben, aber dann ist man wieder beim selben Problem wie zuvor. Und es wäre noch komplizierter für die Kinder.
- Du lässt deinen TW im Feld durchspielen und verschiebst "um ihn herum".
Ja, das ist die eine einfache Methode. Ich möchte aber eigentlich keinen Spieler die gesamte Partie über im Tor haben, schon gar nicht diejenigen, die zunächst eher widerwillig ins Tor gehen.
- Du holst einen Feld-Auswechselspieler weniger mit.
Diese Konstellation probiere ich gleich noch mal, ich bin mir aber ziemlich sicher, dass sich das Problem da in ähnlicher Weise auch ergibt.
- Du machst eine Kombination aus all meinen Gedankengängen.
Danke dafür, aber ich werde "einfach" die Torhüter auch einmal auf die Bank schicken, den einen ganz zu Beginn, den anderen ganz zum Schluss. Sie haben dann immer noch mehr Zeit auf dem Feld verbracht als alle anderen Spieler, und die anderen Spieler haben alle (ca.) gleich lang gespielt und waren auf jeder Feldspielerposition. Der Anfangstorhüter war zwar am Spielende "nur" auf LV, LA und ST und der andere auf RA, ZM und RV, aber das kann ich ja entweder beim nächsten mal berücksichtigen, oder es einfach als "Rundungsfehler" unter den Tisch fallen lassen.
irgendwie kann ich dein Problem nicht ganz nachvollziehen.
Du hast es schon richtig verstanden, wenn du möchtest, kannst du dir aber diesen Post weiter oben anschauen, in dem ich @Don Quijote die Aufgabenstellung verdeutlicht habe.
Du hast 9 Spieler (2x TW und 7x FS)
Nicht ganz. Ich habe 9 Spieler, ja. Nennen wir sie r, s, t, ...,x, y, z. Dann sind:
- r bis x reine Feldspieler. Sie durchlaufen über die Gesamtspielzeit sämtliche Feldspieler- und Auswechselpositionen, und zwar so, als wären sie eine lange Raupe.
- y ist in der ersten Halbzeit Feldspieler und in die Raupe eingereiht. In der Halbzeitpause verlässt er die Raupe und geht ins Tor, in dem er bis zum Ende des Spiels bleibt.
- z ist das Pendant zu y, er ist in der gesamten ersten Halbzeit im Tor, in der Halbzeitpause verlässt er das Tor und klinkt sich in die Raupe ein.
Ich hatte nun versuchen wollen, das so zu machen, dass y und z nicht auf die Bank müssen, die anderen Spieler aber in ihrer Rotation nicht gestört werden. Das geht aber, wie sich in der Zwischenzeit heraus gestellt hat, nicht.
alle sollen rotieren, bei gleichen Spielanteilen. Ausnahme die Torhüter, diese spielen je eine HZ im Tor durch und die andere im Feld ohne Auswechselung. Soweit habe ich die Regeln zumindest verstanden.
Bedeutet für mich das die Torhüter im Feld normal mitrotieren und die Position des Wechselspielers auslassen.
Du hast das richtig verstanden. Das Problem taucht dann auf, wenn der TW auf die Position des Wechselspielers rotieren müsste. Denn wenn er sie überspringt, müssen die zwei Spieler, die sich dort befinden, ja noch ein weiteres Intervall dort bleiben -- der Ex-Torwart überspringt sie sozusagen. Dadurch müssen sie dann nicht nur zwei, sondern drei Intervalle draußen bleiben, und sie erreichen die letzte Position auf dem Feld nicht.
Wenn zur HZ der TW gewechselt wird, dann wechselt der der vorher im Tor stand einfach auf die Feldposition des TW der vorher im Feld war.
Ja, dann erreicht er aber zwangsläufig die Wechselpositionen und man bekommt das eben geschilderte Problem.
Da die Torhüter von der Auswechselung nicht betroffen sein sollen musst du die gleichen Spielanteilen "nur" auf die restlichen FS übertragen.
Aber eben diese Aufgabe lässt sich nicht lösen.