Beiträge von tobn

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    Stimmt schon, @Grätsche, das wird gerade zu Beginn teilweise ziemlich furchtbar aussehen. Aber darauf habe ich die Eltern schon eingestimmt. Es kann natürlich trotzdem sein, dass ich da skeptische Blicke und Stirnrunzeln ernte, aber ich fürchte zunächst einmal keine Rebellion. Wir haben auch ein sehr gutes, offenes und kommunkatives Klima, da bin ich mir eigentlich auch ziemlich sicher, dass sie sich erst bei mir melden, bevor sie sich in Scharen aus dem Staub machen, oder unter Fackelschein mit Teer und Feder vor meiner Haustür auftauchen..


    Tatsächlich würde es mich nicht wundern, wenn drei Spiele nicht reichen, vor allem wenn du in wechselnder Besetzung spielst, so dass einige Kinder davon nur zwei oder vielleicht sogar nur ein Spiel mit machen. Wenn man dann noch auf einen guten Gegner trifft, dann kann das schnell ganz grauslig aussehen, das glaube ich gerne. Aber irgendwann muss man halt damit anfangen, und du beschreibst ja selbst, dass man es mit der Rotation von Spiel zu Spiel nicht so richtig gut hin bekommt, dass am Ende jeder ähnlich oft auf den verschiedenen Positionen gespielt hat, in den meisten Fällen dürften die Spieler mehr auf den ihnen genehmen oder ihrem Trainer für sie geeigneter erscheinenden Positionen gespielt haben als auf den anderen. Das ist dann ja aber eigentlich nicht viel mehr als ein Hineinschnuppern in die anderen Positionen..


    Meine "Opfer" haben morgen ihr erstes E-Jugendspiel vor sich. Sie kennen diese Rotation noch nicht gut, ich habe sie erst mit einigen von ihnen in zwei Trainingsspielen durchgeführt. Es wäre sicher geschickter, gleich mit diesem Rotationsschema zu beginnen und die Kids gar nichts anderes kennen lernen zu lassen, dann gibt es auch keine Umstellungsschwierigkeiten. Ich kann aber nicht mehr ändern, was in der Vergangenheit liegt, und bin halt erst in dieser Saison für den Spielbetrieb bei dieser Mannschaft zuständig. Es gibt übrigens eine Partnertruppe, die gemeinsam mit "meinen" Spielern trainiert, die aber von meinem Mittrainer zu den Spielen begleitet werden. Er wird, davon gehe ich aus, weiterhin verfahren wie bisher und nicht dieses Rotationsschema befolgen. Er weiß aber, dass ich es so machen werde.


    Jedenfalls habe ich schon vor, einen etwas längeren Atem zu haben. Angesichts der von Spieltag zu Spieltag unterschiedlichen Mannschaftszusammensetzung und der auch sehr unterschiedlich starken Gegner wird es ohnehin schwierig werden, objektiv beurteilen zu können, wie es sich entwickelt. Man braucht, so meine ich zumindest, schon recht viel Erfahrung und muss die Kids auch sehr gut kennen, und muss die einzelnen Spieler während des Spiels im Detail beobachten und dabei die Gesamtspielsituation ziemlich ausblenden, um ihre Entwicklung erkennen zu können. Diffuse Eindrücke darüber, wie gut das Spiel gerade läuft, nützen da kaum etwas..

    Ich bin mir immer noch nicht sicher, worauf du genau hinaus willst. Ich nehme mal ein Beispiel. Unser Sohn ist im September 2001 geboren. Am 1.8.2014 begann die Saison 2014/2015, da war er noch 12 Jahre alt. Trotzdem war er da schon C-Junior, weil er in der Saison 2014/2015 sein dreizehntes Lebensjahr vollendete. Gleichzeitig könnte es einen Spieler geben, der am 1.1.2000 geboren ist. Dieser ist ebenfalls in der Saison 2014/2015 C-Jugendlicher, er ist am 1.8.2014 aber schon vierzehn Jahre alt (und das sogar schon volle sieben Monate). Am 1.8. gibt es also neben dreizehn- und vierzehnjährigen C-Junioren auch solche, die noch zwölf Jahre alt sind. Von letzteren sind aber nur diejenigen C-Junioren, die im Zeitraum vom 1.8. bis 31.12. Geburtstag haben.


    Die Forumlierung des DFB ist klar, die anderen nicht ganz, es ist aber die selbe Regelung gemeint.

    Zu ter Stegen konkret: Ich bin zwar auch TW-Laie, aber ich denke, @Don Quijote, dass ihm beim Abbruch klar war, dass er den Ball nicht mehr bekommen konnte. Und ich neige dazu, ihm da zuzustimmen. Er hatte beim Schuss den Rücken zum Tor, selbst bei bestem Gefühl für den Raum und optimaler Strafraumbeherrschung kann er da meiner Meinung nach nicht erkennen, in welcher Region des Tores der Ball einschlagen wird. Dazu muss er den Ball ein gehöriges Stück mit den Augen verfolgen, wodurch er dann aber eben nicht in vollem Tempo zurück laufen kann. Würde er hingegen in vollem Tempo zurück laufen, verlöre er den Ball aus den Augen und dieser würde ihn wahrscheinlich spätestens am Fünfmeterraum überholen.


    Nein, ich denke, das Ding war bei Abgabe des Schusses verloren, und ter Stegen hätte tiefer stehen oder zumindest bereits in der Rückwärtsbewegung befindlich sein müssen, um den Ball halten zu können. Wenn man sich die Situation ansieht, so erkennt man aber, dass Barca in der Situation in der Defensive Überzahl hatte: Florenzi wurde bedrängt, im Halbfeld schräg vor ihm kümmerten sich zwei Barca-Verteidiger um einen Stürmer von Florenz, mit Abständen, die den sofortigen Zugriff auf diesen erlaubten, der ballnähere der beiden Verteidiger hätte wohl auch einen Großteil der Zuspiele auf diesen abfangen können. Auf Höhe von Florenzi läuft ein paar Meter weiter innen ein weiterer Barca-Spieler mit, der sogleich verhindern könnte, dass Florenzi nach innen geht. Und von hinten kommt noch ein Barca-Spieler angelaufen. Der gesamte Raum links vom rechten Halbraum (in Angriffsrichtung) ist völlig leer. Das heißt, dass von dort keine Gefahr droht, Florenzi hat dort keinen Abnehmer für einen Pass, den ter Stegen in Liberomanier attackieren müsste. Wäre er richtig auf Zack gewesen, so hätte er das vielleicht erkennen können, dass also aus der Mitte oder von der anderen Seite keine Gefahr droht, dass aber ein Schuss immer möglich ist, und schon mal drei, vier Schritte nach hinten gehen. Dann hätte er vielleicht eine Chance gehabt.


    Aber das wäre zweifelsohne sehr viel verlangt gewesen.

    Gerade heute wieder ein Spiel gehabt gegen gleichaltrige am Ende mit 23:3 gewonnen.

    Wie kam es zu diesem Spiel? Ist das ein normales Rundenspiel? Wie findet da die Gruppeneinteilung statt? Niedermeier und Schuppke sprechen ja davon, dass sie ihre Mannschaften bewusst in schwächere Gruppen melden, damit sie sich z.B. durch das Volleyballrotationsprinzip und andere Forderungen an ihre Spieler, die ihre Mannschaft gegenüber solchen, die bereits im Kinderalter auf Spezialisierung und kurzfristig möglichst erfolgsversprechende Taktiken setzen, schwächen können, ohne unter die Räder zu geraten. Bei deinem Team scheint ja das Gegenteil der Fall zu sein, die Truppe ist viel zu stark für zumindest diesen Gegner gewesen.


    Ich schone den Gegner nicht oder nehme Gas raus.

    Schön, aber was solls? Das ist doch sowieso egal, der Gegner könnte vom Platz gehen und stattdessen sieben Stangen aufs Feld stellen und es sähe fast genauso aus. So ein Spiel ist doch völlig sinnlos.


    Wann haben die anderen denn ihre zwei Tore erzielt und wie haben sie das geschafft?


    Ich biete dem gegnerischen Trainer fürhzeitig an ein oder zwei Spieler mehr auf den Platz zu schicken [...]

    Das bringt doch aber im Kinderalter nichts, das sind nur zwei zusätzliche Hindernisse für deine Spieler, sonst nichts. Rolle zwei Medizinbälle auf den Platz und du erzielst die selbe Wirkung. Das ist (IMnsHO) kein geeigneter Vorschlag, um die Situation zu verbessern, da lügst du dir, so leid es mir tut, das so offen zu sagen, meiner Meinung nach in die eigene Tasche. Wobei ich damit rechne, dass du diese Ansicht nicht teilst -- muss ja auch nicht sein, wir können uns ja auch darüber einig sein, dass wir uns nicht einig sind. :)


    [...] und/oder gebe meinen Spielern "Aufgaben". Zum Beispiel:
    - Spiel mit 2-3 Kontakten
    [...]

    Naja, das hat aber offenbar ja nicht dazu geführt, dass es weniger einseitig wurde, oder?


    Was ich damit vermeiden will ist, dass die Jungs überheblich werden und vor allem zusätzliche Herausforderungen haben.

    Zusätzliche Herausforderungen haben sie zweifelsohne, wie groß sie aber sind, sei zumindest in diesem Fall mal dahingestellt. Wie du aber so erreichen willst, dass sie nicht überheblich werden, erschließt sich mir nicht unmittelbar.


    Mir macht ein 23:3 als Trainer auch keinen Spaß und das Ergebnis juckt mich kein Stück. Die Jungs lernen bei stärkeren Gegner deutlich mehr.

    Wäre es dann nicht sinnvoller, im gegenseitigen Einvernehmen das Spiel spätestens in der Halbzeit zu beenden und etwas Sinnvolleres mit der gewonnen Zeit zu machen?


    Ich habe gegenüber meinen Spielern eine Verantwortung und die verdienen die Spielzeit die ich habe.

    +
    Du willst sagen, dass du ausschließlich ihnen gegenüber eine Verantwortung hast und dir die anderen Spieler völlig egal zu sein haben? Und wir reden hier nach wie vor von Kindern? ?(

    Also beim DFB schaut es etwas anders aus.
    Altersklasseneinteilung
    A-Junioren (U 19/U 18)*) A-Junioren einer Spielzeit sind Spieler, die im Kalenderjahr, in der das Spieljahr beginnt, das 17. oder das 18. Lebensjahr vollenden oder vollendet haben.


    B-Junioren/B-Juniorinnen (U 17/U 16): B-Junioren einer Spielzeit sind Spieler, die im Kalenderjahr, in der das Spieljahr beginnt, das 15. oder das 16. Lebensjahr vollenden oder vollendet haben.[...]

    Wo siehst du den Unterschied zwischen der Altersklasseneinteilung von WürttFV und DFB? Etwa darin, dass es beim WürttFV z.B. heißt, dass A-Junioren 16 Jahre alt sein können, beim DFB aber eine 17 steht? Das ist kein Widerspruch und lässt sich leicht klären: Die Lösung liegt in der Formulierung "Spieler, die das 17. Lebensjahr vollenden". Ein Spieler, der zu Jahresbeginn noch 16 ist, im Jahresverlauf aber seinen 17. Geburtstag feiert, vollendet eben in diesem Jahr, genauer gesagt an seinem Geburtstag sein 17. Lebensjahr. Zu Jahresbeginn war er aber noch 16 Jahre alt.


    Oder meinst du etwas anderes?

    @Zodiak: Servus! Einschulung gut überstanden? Hattest mit den Camps wohl viel zu tun, ich habe hier schon länger nichts mehr von dir gelesen. Welcome back!


    Das was die beiden in ihrem Buch vorschlagen ist eine Empfehlung. Du musst es nicht 100% ig durchziehen ;)

    Naja, mag ja sein, dass es Empfehlungscharakter hat, aber sie sagen, dass sie eben so rotieren und zur Halbzeit den Torwart wechseln. Wenn man das dann so machen möchte, muss man sich doch überlegen, wie der Ablauf da sein soll, oder? Und da stellt man dann fest, dass es ganz so einfach, wie es bei ihnen klingt, eben doch nicht ist.


    Oder aber doch, weil sie da einen Kniff oder Trick haben, den sie aber nicht erwähnen. Ich hatte übrigens auf mfsfussballtraining.tv mal geschaut, ob ich da eine Möglichkeit finde, ihnen direkt die Frage zu stellen, aber keine gefunden..


    Ich versuche immer annähernd gleiche Einsatzzeiten zu gewährleisten, wechsle aber nicht alle 5 Minuten.

    Das habe ich früher auch gemacht, als meine damaligen 2001er in der E-Jugend waren. Das hat auch ganz gut geklappt, aber es wird mit der Rotation und der Bekleidung verschiedener Positionen halt schwierig. Am Ende hatten dann trotz Rotation doch die meisten Spieler eben nicht auf allen Positionen gespielt und auch ein paar von ihnen (deutlich) mehr als auf anderen. Und da hatte ich es nur mit einem sehr kleinen Kader von maximal neun Spielern zu tun, oft spielten wir dann nur mit einem oder ganz ohne Auswechselspieler. Jetzt habe ich aber einen Kader von vierzehn Spielern. Da wird es recht aufwendig, dafür zu sorgen, dass jeder oft genug dran kommt, keiner zu lange am Stück aussetzen muss, und dann auch noch jeder auf möglichst vielen Positionen gespielt hat..


    Hinzu kommt, dass ich selbst mit der Rotation nach Volleyballmanier, wenn ich sie mal so nenne, im Training mit den 01ern durchaus gute Erfahrung gemacht habe. Und im Minifußball/funino gibt es den rotatorischen Wechsel ja auch, das kriegen die Kids schnell hin. Daher war ich sogar erfreut, als ich sah, dass sogar die Kollegen der MFS dieses Schema im Regelspielbetrieb praktizieren, und fühlte mich ermutigt, es auch zu tun. Aber die konkrete Umsetzung, nein, die konkrete Planung erweist sich dann doch als etwas schwieriger als zunächst vermutet.


    Und wer in der Vorwoche weniger Spielzeit hat bekommt etwas mehr. Da ich die Zeiten notiere, kann ich das sehr gut steuern.

    Ja, bei einem kleineren Kader geht das noch gut. Wenn es aber so viele Spieler werden, dass du vier oder fünf zu Hause lassen musst, dann wird das auch komplizierter.


    Übrigens glaube ich, dass es den Kids auch nicht leichter fällt, wenn sie von Spiel zu Spiel auf unterschiedlichen Positionen spielen. Ich glaube sogar, dass eher das Gegenteil der Fall ist, dass es ihnen, zugegebenermaßen nach einer durchaus nennenswerten und mit deutlichen Schwierigkeiten verbundenen Anfangsphase, leichter fallen wird, kurzfristig umzuschalten, wenn sie kürzere Positionswechsel erleben und gewohnt sind.


    Am Ende der Saison ist zwischen dem ersten und letzten maximal 20-30 Minuten Unterschied - sofern die Trainingbeteiligung stimmt. Kinder die alle 2 Wochen mal kommen, können auch nicht so viel spielen wie andere die jede Woche 2x da sind.

    Ja, das regle ich aber über die Einladung zu den Spielen. Kommt einer deutlich seltener als die anderen zum Training, dann fehlt ihm am Ender Saison ihnen gegenüber halt ein Spiel, vielleicht sogar zwei. Wobei ich bereits bei der ersten Nichtberücksichtigung wegen Trainingnichtteilnahme das Gespräch suchen würde. Ich habe schon auch meine Methoden, Watson. ;) Danke aber für den Tipp.

    Vielen Dank für Eure Antworten.


    alles klar, ich hatte dich falsch verstanden. So einfach ist es wirklich nicht.

    Nicht wahr?


    Das Schema, dass Du oben angibst, ist schon ziemlich optimal. Rein rechnerisch geht es mit deinen Randbedingungen nicht auf, wenn Du mit Achteln rechnest.[...]

    Ja, das denke ich auch. So rein theoretisch könnte es vielleicht funktionieren, wenn man die Zahl der Intervalle deutlich erhöht, bis man auf ein gemeinsames Vielfaches stößt. Falls sich jemand damit auskennt, diese Methode gibt es z.B. beim Resampling von Audio- oder anderen diskreten Daten in eine andere Abtastfrequenz. Aber für diesen Anwendungsfall ist sie ungeeignet.


    Das scheint mir nicht besser als wenn die TW auch jeweils 1/8 pausieren. Zumal nur dann alle Feldspieler auch wirklich alle Positionen im Feld erwischen.

    So sehe ich es auch, deshalb werde ich es jetzt auch so probieren. Danke für die Bestätigung. :)


    Gedankengänge:
    - Du variierst zeitlich was an dem 5-Minuten-Rhythmus.

    Danke für deine Ideen. Eine Änderung des Rhythmus ist nicht wirklich möglich, die Wechselintervalle sind mathematisch auch durch Zahl der Spieler und die Gesamtspieldauer vorgegeben, da man ja erreichen möchte, dass am Ende des Spiels jeder Spieler auf jeder Position (außer der des Torwarts) gespielt hat, außer die zwei Spieler, die (auch) im Tor spielen, welche nur die Hälfte der Positionen besuchen können, da sie ja nur die halbe Spielzeit im Feld verbringen. Man teilt also seine Mannschaft in Feldspieler und einen Torwart ein -- die Torwartrolle wird in der ersten Hälfte von dem einen, in der zweiten von dem anderen Spieler übernommen. Das Wechselintervall ergibt sich dann aus dem Quotienten der Gesamtspielzeit und der Zahl der Feldspieler. In meinem Fall also 50 Minuten durch acht Feldspieler, das ergibt etwas mehr als sechs Minuten. Hätte ich nur insgesamt acht Spieler dabei, dann wären das sieben Feldspieler plus ein Torwart, und das Wechselintervall betrüge (im Mittel) ein wenig mehr als sieben Minuten.


    Wenn ich in meiner Ausgangssituation das Wechselintervall auf mehr als 8,5 Minuten erhöhe, so durchläuft bereits kein Spieler mehr alle Positionen, was ja aber mein Ziel ist.


    - Du behälst die 5 Minuten bei, machst aber "Doppelwechsel", also schiebst mal 2 Positionen oÄ weiter ("Problem" nicht jeder auf jeder Position).

    Ein Problem nennst du bereits. Da die Zahl der Feldspieler gerade ist, kommt ein Spieler so evtl. auch zwei mal auf die selbe Position.. Man könnte sie nun drei Positionen weiter schieben, aber dann ist man wieder beim selben Problem wie zuvor. Und es wäre noch komplizierter für die Kinder.


    - Du lässt deinen TW im Feld durchspielen und verschiebst "um ihn herum".

    Ja, das ist die eine einfache Methode. Ich möchte aber eigentlich keinen Spieler die gesamte Partie über im Tor haben, schon gar nicht diejenigen, die zunächst eher widerwillig ins Tor gehen.


    - Du holst einen Feld-Auswechselspieler weniger mit.

    Diese Konstellation probiere ich gleich noch mal, ich bin mir aber ziemlich sicher, dass sich das Problem da in ähnlicher Weise auch ergibt.


    - Du machst eine Kombination aus all meinen Gedankengängen.

    Danke dafür, aber ich werde "einfach" die Torhüter auch einmal auf die Bank schicken, den einen ganz zu Beginn, den anderen ganz zum Schluss. Sie haben dann immer noch mehr Zeit auf dem Feld verbracht als alle anderen Spieler, und die anderen Spieler haben alle (ca.) gleich lang gespielt und waren auf jeder Feldspielerposition. Der Anfangstorhüter war zwar am Spielende "nur" auf LV, LA und ST und der andere auf RA, ZM und RV, aber das kann ich ja entweder beim nächsten mal berücksichtigen, oder es einfach als "Rundungsfehler" unter den Tisch fallen lassen.


    irgendwie kann ich dein Problem nicht ganz nachvollziehen.

    Du hast es schon richtig verstanden, wenn du möchtest, kannst du dir aber diesen Post weiter oben anschauen, in dem ich @Don Quijote die Aufgabenstellung verdeutlicht habe.


    Du hast 9 Spieler (2x TW und 7x FS)

    Nicht ganz. Ich habe 9 Spieler, ja. Nennen wir sie r, s, t, ...,x, y, z. Dann sind:

    • r bis x reine Feldspieler. Sie durchlaufen über die Gesamtspielzeit sämtliche Feldspieler- und Auswechselpositionen, und zwar so, als wären sie eine lange Raupe.
    • y ist in der ersten Halbzeit Feldspieler und in die Raupe eingereiht. In der Halbzeitpause verlässt er die Raupe und geht ins Tor, in dem er bis zum Ende des Spiels bleibt.
    • z ist das Pendant zu y, er ist in der gesamten ersten Halbzeit im Tor, in der Halbzeitpause verlässt er das Tor und klinkt sich in die Raupe ein.


    Ich hatte nun versuchen wollen, das so zu machen, dass y und z nicht auf die Bank müssen, die anderen Spieler aber in ihrer Rotation nicht gestört werden. Das geht aber, wie sich in der Zwischenzeit heraus gestellt hat, nicht.


    alle sollen rotieren, bei gleichen Spielanteilen. Ausnahme die Torhüter, diese spielen je eine HZ im Tor durch und die andere im Feld ohne Auswechselung. Soweit habe ich die Regeln zumindest verstanden.
    Bedeutet für mich das die Torhüter im Feld normal mitrotieren und die Position des Wechselspielers auslassen.

    Du hast das richtig verstanden. Das Problem taucht dann auf, wenn der TW auf die Position des Wechselspielers rotieren müsste. Denn wenn er sie überspringt, müssen die zwei Spieler, die sich dort befinden, ja noch ein weiteres Intervall dort bleiben -- der Ex-Torwart überspringt sie sozusagen. Dadurch müssen sie dann nicht nur zwei, sondern drei Intervalle draußen bleiben, und sie erreichen die letzte Position auf dem Feld nicht.


    Wenn zur HZ der TW gewechselt wird, dann wechselt der der vorher im Tor stand einfach auf die Feldposition des TW der vorher im Feld war.

    Ja, dann erreicht er aber zwangsläufig die Wechselpositionen und man bekommt das eben geschilderte Problem.


    Da die Torhüter von der Auswechselung nicht betroffen sein sollen musst du die gleichen Spielanteilen "nur" auf die restlichen FS übertragen.

    Aber eben diese Aufgabe lässt sich nicht lösen.

    Rotation erachte ich auch als wichtig, aber warum ist es dir wichtig, dass jeder Spieler in jedem Spiel auf jeder Position spielt?

    Nun, es ist ein einfaches Schema, außerdem muss ich mir so nur viel weniger merken, wer schon wie oft wo gespielt hat. Außerdem verweise ich hinsichtlich der Argumentation auf die Ausführungen der MFS.


    Man(n) kann doch auch die Positionen von Spiel zu Spiel wechseln, da habe ich dann dieses Problem nicht.

    Klar kann man das, habe ich auch schon gemacht. Ich bin schon im zehnten Jahr meiner Laufbahn, ich habe schon so einiges probiert, glaube mir. Jetzt möchte ich dieses Schema mal ausprobieren, dass ich, wie gesagt, in der Vergangenheit auch schon öfters und mit guten Erfahrungen im Training durchgeführt habe, und das ich bei den Kollegen der MFS erstmals bei jemand von Rang und Namen propagiert sehe. Ich hatte im Training den Torwart in die Rotation aufgenommen, da taucht das Problem nicht auf (und man hat am Ende eben neun veschiedene Torhüter gehabt). Die Kollegen der MFS schreiben aber, dass die rotieren und die Torhüter zur Halbzeit wechseln.


    Und du planst die Wechsel im Voraus. Was aber, wenn es zu dieser ZEit keine Spielunterbrechung gibt? Stört das dann auch?

    Das gleicht sich im Mittel aus, so die Hoffnung. Tatsächlich habe ich vor, den Schiri vor dem Spiel darauf aufmerksam zu machen, dass wir nicht fliegend wechseln möchten und ihn dann bitten werde, das Spiel entsprechend anzuhalten.


    Und warum willst du EXAKT gleiche Spielzeiten pro Spiel?

    Liberté, Egalité, Fraternité. ;)


    Aber im Ernst: nein, exakt gleiche Spielzeiten wird es nicht geben, weil ich nur zu Unterbrechungen wechseln kann. Dadurch kann es sein, dass ein Spieler sechzehn Minuten draußen war und ein anderer nur zwölf. Das ist egal.


    Eine kürzere kannste im nächsten Spiel doch dann ggf ausgleichen?

    Das ist tatsächlich schwieriger als es sich viele vorstellen. Deshalb möchte ich möglichst wenig an Verpflichtungen von einem Spiel ins nächste übertragen, zumal ich sowieso bei unserem Kader von vierzehn Spielern an jedem Spieltag fünf oder sechs zu Hause lasse.


    EDIT: Zu den Fragen des Sinns oder Unsinns der Rotation kann ich übrigens die Suchfunktion dieses Forums empfehlen. Wir haben das Thema schon unzählige male durchgekaut.

    Hmm, ich hatte zwar eben gesagt:

    Das ist hier nicht das Thema. Wir können gerne darüber reden, darf ich es aber erst einmal nach hinten stellen?


    Aber da ich gerade vermute, dass es eine Weile dauern wird, bis weitere Ansichten dazu kommen werden, ob man das Schema vielleicht geschickter durchlaufen könnte, können wir von mir aus auch über die Sinnhaftigkeit dieser Form der Rotation sprechen.


    Sollte man wirklich alle 5 min wechseln ?

    Man kann es machen und es gewährleistet, dass jeder Spieler gleich oft auf jeder Position spielt. Ich empfinde das als positiv.


    Das macht den Spielfluss kaputt, und endet am ende evtl im Chaos.

    Das mit dem Spielfluss ist im Kinderfußball so eine Sache.. Ich behaupte, dass es in vielen Spielen im KiFu-Alter den "Spielfluss" gar nicht wirklich gibt. Es gibt sicher schon F- und E-Jugend-Teams, bei denen es danach aussieht. Bei den allermeisten von ihnen klappt es aber nur so schön, solange die Spieler alle schön auf ihren gewohnten Positionen spielen. Stelle sie einmal anders auf und es sieht mit einem mal ganz merkwürdig aus, oder aber sie ignorieren das einfach und sortieren sich von selbst wieder so auf dem Feld, wie sie es gewohnt sind. Aber das will ich ja nicht, mein Ziel ist ja, möglichst flexible Spieler zu haben.


    Natürlich gibt das erst mal ein mehr oder minder großes Chaos. Und ganz sicher schwächt man mit diesem Rotationsschema seine Mannschaft erst einmal, das ist nicht nur miir bewusst, sondern den Kollegen der MFS ebenfalls, sie sagen das ganz explizit: wir schwächen uns erst einmal bewusst, um am Ende stärker zu sein. Das Ende ist hierbei der C-Jugendbereich.


    Um welche Jugend handelt es sich denn ? Wenn es die F ist, dann denke Ich mal das die, die noch nicht eingespielt sind Probleme haben werden.

    Ich bin gegen Terme wie "eingespielt", "Spielfluss", usw. im Kinderbereich einigermaßen allergisch. Kinder können nur dann "eingespielt" sein, wenn sie oft spielen. Ebenso kommt ein Spielfluss dann auf, wenn sie oft und viel spielen und entsprechend viele Handlungsoptionen erlernt haben, um möglichst viele Situationen auf dem Platz spielerisch lösen zu können. Ich bin der Meinung, dass man sich deutlich leichter tut, sich auf eine neue Position einzustellen, wenn man permanente Umstellungen gewöhnt ist, als wenn man eine Position bereits völlig verinnerlicht hat.

    @Don Quijote, ich komme noch mal auf deinen Vorschlag zurück:

    Ich sehe das Problem noch nicht zu 100%. Hast Du 2 Torhüter, die beide eine Halbzeit spielen im Tor spielen? Dann hast Du doch einfach eine Feldspielerposition weniger für die Rotation, nämlich die, die gerade durch den im Feld spielenden TW belegt ist. Und das muss auch nicht in beiden Halbzeiten dieselbe sein.


    Dann musst Du doch nur noch die Auswechselzeiten so anpassen, dass es am Ende mit den Spielzeiten der Feldspieler aufgeht.

    Ich möchte überhaupt nicht ausschließen, dass ich mich hier völlig dämlich anstelle und die Lösung wirklich so einfach ist, aber ich bitte dich darum, die Aufgabe tatsächlich einmal durchzuexerzieren. Mit einer Tabellenkalkulation geht das eigentlich ganz gut. In dem Bildchen, das ich weiter oben beigefügt habe, sieht man ja, wie das Schema so aussehen könnte. Es gibt neun Spieler, als A bis I bezeichnet, und ebensoviele Anfangspositionen: Wechselspieler eins und zwei, dann noch sechs Feldspielerpositionen, deren Bezeichnungen eigentlich völlig egal sind, und den Torwart.


    Wir belegen A bis H auf die Wechsel- und Feldspielerpositionen, I ist im Tor. I bleibt die ganze erste Halbzeit im Tor. Der Rest rotiert: ST -> WS1 -> WS2 -> RA -> ZM -> RV -> LV -> LA -> ST. Spieler A ist z.B. zu Spielbeginn Wechselspieler 1 gewesen, nach dem ersten Wechsel ist er Wechselspieler 2, nach dem zweiten Wechsel ist er RA und nach dem dritten ZM.


    Bliebe Spieler I nun im Tor, so könnte man einfach so weiter machen und am Ende wäre jeder Spieler außer I einmal auf jeder Feldspielerposition (inkl. WS1 und WS2) gewesen. Aber zur Halbzeit möchte ich den Torhüter wechseln, wie es die Kollegen der MFS ja auch behaupten zu tun. Wenn ich möchte, dass der Spieler, der in der zweiten Halbzeit ins Tor geht, nicht draußen gewesen ist, muss ich einen der Spieler C, D oder E ins Tor schicken. Aber wenn ich Spieler I für einen dieser Spieler ins Rotationsschema nehme, so muss er garantiert in der zweiten Halbzeit beide Wechselspieler-"Positionen" bekleiden, also zwei Achtel auf der Bank verbringen. :( Aber an anderer Stelle dazwischen quetschen kann ich ihn auch nicht.

    Zuerst einmal danke für die raschen Antworten!


    Dann lass doch immer einen Hüter da ganze Spiel durchspielen und dann beim nächsten Spiel einen anderen Hüter.Das wäre jetzt meine spontane Antwort dazu, [...]

    Diese Möglichkeit nenne ich ja schon, möchte sie aber lieber nicht nehmen.


    allerdings ist auch die Frage, wieiviele Kinder bei dir ins Tor wollen/sollen?

    Es sollen alle. Nicht unbedingt alle gleich lang bzw. oft, über die Saison gesehen, aber am Ende der Saison, evtl. auch der Halbsaison, soll jeder mal im Tor gewesen sein.


    Ich sehe das Problem noch nicht zu 100%.

    Ich bringe es dir gerne näher. :)


    Hast Du 2 Torhüter, die beide eine Halbzeit spielen im Tor spielen?

    Nicht ganz. Ich habe neun Spieler. Davon sollen zwei jeweils eine Halbzeit im Tor spielen, der Rest (an diesem Spieltag) nur auf dem Feld. Die beiden Spieler, die im Tor spielen, sollen aber in der Halbzeit, in der sie nicht das Tor hüten, auch im Feld spielen.


    Dann hast Du doch einfach eine Feldspielerposition weniger für die Rotation, nämlich die, die gerade durch den im Feld spielenden TW belegt ist.

    Im Prinzip ja. Aber es gibt da ja noch die anderen Spieler. Jeder Feldspieler soll ja nacheinander alle Positionen durchlaufen. Bei insgesamt neun Spielern und sechs Feldspielerpositionen müssen zwei Spieler am Anfang draußen sein. Man teilt die Gesamtdauer durch die Zahl der zur Verfügung stehenden Feldspieler und kommt auf Achtel. Jeder reine Feldspieler durchläuft nun den Zyklus WS1, WS2, RA, ZM, RV, LV, LA, ST, wobei WS Wechselspieler heißt, R und L rechts und links, A und V außen und Verteidiger, ST Stürmer und ZM zentrales Mittelfeld. Natürlich steigt jeder Spieler an einer anderen Stelle in diesem Zyklus ein.


    Das Problem taucht nun auf, wenn der Torhüter nach dem vierten Achtel wechselt. Es geht ein Feldspieler ins Tor, der Torhüter kommt ins Feld. Ich schaffe es nicht, dass die Torhüter nie eine der beiden WS-Positionen bekleiden müssen und trotzdem die übrigen Spieler komplett und gleichartig durchrotiert haben.


    Oben schreibst Du von "drei Forderungen bzw. Wünsche(n)", die du ergänzt. Du zählst aber nur zwei auf. Fehlt da evtl. noch etwas?

    Hmm.. da muss ich mal nachschauen. Habe schon einen Knoten im Hirn..

    OK, eine Lösung habe ich nun gefunden, in der ich zwar meine Regel Nr. 2 verletze, die Torhüter aber nur einmal auf der Bank sitzen müssen und nicht zwei mal, wie die übrigen Spieler. Ich hänge hier gleich mal das Schema an..


    EDIT: Ganz frisch, jetzt mit Schema (siehe angehängtes Bild)


    Beachtet bitte, dass bei mir die Wechselreihenfolge sich von der im MFS-Bild unterscheidet. Es ist ja aber egal, ob man im oder gegen den Uhrzeigersinn rotiert.

    Werte Kollegen


    Ich bin ja schon länger großer Verfechter des Rotationsprinzips. Entsprechend erfreut war ich, als ich sah, dass David Niedermeier und Michi Schuppke von der Münchner Fußballschule im 6+1 (und auch im 8+1) auch die Rotation favorisiert und da sogar so ähnlich wie im Volleyball alle paar Minuten im Rahmen des Wechsels die Spieler um jeweils eine Position weiter schieben lässt. Zur Verdeutlichung füge ich das entsprechende Bild aus ihrem Buch "Einfach besser Fußball spielen" bei. Ich hatte solche Rotationen schon öfters in den Trainingsspielen durchführen lassen, im Spielbetrieb allerdings bisher nicht. Nun bin ich übermorgen erstmals seit einer Weile wieder alleine zuständig für das Spiel der Kids und versuche nun, die Wechsel zu planen.


    Und daran scheitere ich bisher. Vielleicht könnt Ihr mir ja helfen.


    Ich versuche, folgende Prämissen zu erfüllen:

    • Jeder reine Feldspieler hat am Ende des Spiels gleich viel Zeit auf jeder der sechs Feldspielerpositionen sowie der Wechselbank verbracht
    • Der Torwart wird zur Halbzeit getauscht

    Soweit die Regeln der MFS. Ich ergänze noch um zwei [hier hatte ich zuvor fälschlicherweise von dreien gesprochen] Forderungen bzw. Wünsche:

    • Die Torhüter spielen, wenn sie nicht im Tor stehen, auch im Feld -- sie können nicht alle Positionen durchlaufen
    • Die Torhüter sollten in der Halbzeit, in der sie im Feld spielen, nicht die Wechselbank drücken müssen



    Im Gegensatz zur Empfehlung der MFS habe ich zwei Wechselspieler, das ist aber, glaube ich, nicht das Problem. Das Schema funktioniert auch bis zur Halbzeit wunderbar, aber danach nicht mehr, wenn dann nämlich der Torhüter der ersten Halbzeit gleich aufs Feld kommen soll, gleichzeitig aber ein anderer Spieler, der ja schon seine Zeit auf der Bank abgebrummt hat, auch wieder ins Spiel kommen soll. Kein Problem hätte ich, wenn ich den Torhüter in die Rotation aufnehme, also am Ende des Spiels neun verschiedene Torhüter habe. Oder wenn ich den Torhüter das ganze Spiel über im Kasten lasse. Dann gibt es noch die einfache Möglichkeit, dass die zwei Torhüter an dem Tag überhaupt nicht auf dem Feld spielen, das kommt für mich aber überhaupt nicht in Frage.


    Hat einer von Euch eine Idee?

    Man hilft doch gerne wo man kann. Als Ergänzung zur Festspielgeschichte übrigens noch: Ich hatte damals beim Klassenleiter angerufen und mir sagen lassen, dass man nicht warten muss, bis die höhere Mannschaft ein Spiel gehabt hat, bevor ein Spieler runter kann. Im vorliegenden Fall hätte ein Spieler, der am Samstag in der Ersten gespielt hat, am Mittwoch in der Zweiten spielen dürfen, ein weiterer bei einem hypothetischen Spiel der Zweiten am Donnerstag.

    @Don Quijote verweist zu Recht auf die in Hessen gültigen Festspielregeln für höhere und niedere Mannschaften einer Altersklasse. Wir kamen damit mal fast in die Bredouille, als wir im zweiten E-Jugendjahr zwei E1-Mannschaften meldeten -- sie waren zwar ähnlich stark, man muss aber eine als E1/1, also höhere, und die andere als E1/2, also niedere, melden. Am ersten Spieltag unmittelbar nach den Ferien fehlten 'meiner' E1/1 zwei Spieler, so dass ich mir einen im gegenseitigen Einvernehmen von der E1/2 auslieh. Nun wurde dann aber kurzfristig das erste Pokalspiel der E1/2 auf den Mittwoch der Folgewoche gelegt. Da das kein Trainingstermin war, sah es aufgrund anderer Termine einiger Spieler der E1/2 so aus, als würde es äußerst schwierig, genügend Spieler zusammen zu bekommen. Und dann konnte ich ihnen ja nicht mal einen ausleihen, weil das "Rückwechselkontingent" mit dem einen Spieler, den sie mir geliehen hatten und der zu diesem Spiel zu "seiner" Mannschaft zurück kehrte, bereits erschöpft war.. Es hat dann noch geklappt, aber ein wenig geschwitzt haben wir schon..


    Ansonsten meine ich aber, dass es in der hessischen Jugendordnung verboten ist, dass ein Spieler mehr als ein Spiel am Tag bestreitet. Es steht in §42:

    §42
    Höchstspieldauer

    • Eine Junioren-/innen-Mannschaft darf innerhalb eines Tages nicht mehr als ein Spiel austragen.
    • Der Einsatz von Junioren/innen in mehr als einem Spiel innerhalb eines Tages ist nicht statthaft. Ausgenommen sind Junioren/innen, die eine Spielberechtigung für eine Senioren- bzw. Frauenmannschaft erhalten haben, bei der Wahrnehmung dieses Spielrechts im Senioren bzw. Frauenbereich. Die Reihenfolge der Spiele ist unerheblich.
    • Abweichend von Nr. 1 und 2 erlässt der Verbandsjugendausschuss besondere Durchführungsbestimmungen für Junioren/innen-Fußballturniere, sowie für Spiele und Turniere der Junioren/Juniorinnen in der Halle.

    Tja, aber Meinungen, die man nicht begründen kann, sollte man vielleicht nicht unbedingt äußern und sie ggf. sogar überdenken, oder, @Andre. :P:*


    Abgesehen davon habe ich den Fußball so kennen gelernt, dass man sich da grundsätzlich duzt, völlig egal, mit wem man es zu tun hat.

    Da is sehr viel wahres dran ja, es spielt sich bei den Jungs definitiv im Kopf ab, die Sache ist die wie sie im Kopf von 0 auf 100 kommen zu beginn des spiels ;)

    Das schreibt @Follkao doch aber auch: "musst Du beim Warmmachen spielnahe Elemente einfügen. Das kann eine Zweikampfübung oder eine kleine Spielform sein."


    Oder, anders gesagt: verlege die ersten fünf Minuten des Spiels ans Ende des Aufwärmens.