Meine Meinung: Vorbereitung muss sein, egal wie alt die Spieler sind.
Hier muss ich aber Andre Recht geben: bisher hat hier noch niemand gesagt, worauf sich eigentlich vorbereitet wird. Auf die nächste Saison, ist klar, aber das reicht als Antwort nicht. Eine Saison ist, streng genommen, nur ein Zeitraum, auf Zeit kann man sich nicht vorbereiten. Wohl aber auf etwas, das in diesem Zeitraum stattfindet. Was also? Wenn das die Pflichtspiele sind, dann lehnen Andre, siebener und übrigens ich auch ab, dass man ähnlich vehement auf die Teilnahme der Spieler drängen kann wie während der Schulzeit. Ich habe meinen Eltern neulich erklärt, dass ich es so sehe, dass Pflichtspiele so heißen, weil man verpflichtet ist, anzutreten und sonst eine Strafe zahlt. Eine höhere Bedeutung als Freundschaftsspiele, etc. haben sie für mich nicht.
Wenn es bei Euch hinhaut und Ihr in den Ferien Zeit und Muße habt, dann finde ich es klasse, wenn Ihr Euren Spielern ein Training anbietet. Ich würde daraus, wie Andre, wahrscheinlich auch einfach ein Treffen zum Kicken machen, da würde ich auch selbst mitmachen und interessierte Eltern gleich miteinladen, das ist für das soziale Klima noch besser. Da bei uns in der letzten Ferienwoche der Platz aber ohnehin die ganze Woche vom Fußball-Camp besetzt ist, geht das nicht. Und viele meiner Kids besuchen auch dieses oder ein anderes Camp.
Aber es gibt, man höre und staune, auch noch anderes als Fußball im Leben. Das sollen die Kinder doch auch erleben dürfen, mit G8 und dem ganzen Leistungsdruck, der ihnen heutzutage allenthalben gemacht wird, sei ihnen das doch wenigstens mal in den Ferien gestattet.
Vorbereitung heißt auch, neue Spieler kennen zu lernen und ihnen auch die Möglichkeit zu geben, Teil der Mannschaft zu werden.
Aber wieso braucht man dazu die Zeit außerhalb der Ferien? Bei mir kamen bisher die allermeisten Neuzugänge irgendwann während der Saison zu uns, ich kann mich sogar an gar keinen erinnern, der zum Saisonwechsel zu uns kam...
Spasstrainings sind schön, bringen aber garnichts, weil die Hälfte der Spieler nicht kommt. Ist halt so, für mich als ehemaligen Fußball verrücktem jugendlichen unverständlich.
Warum sollen sie nichts bringen? Den Spielern, die an ihnen teilnehmen, bringen sie sehr wohl was. Meinem Sohn bringt auch das Gekicke mit wildfremden Kindern, Jugendlichen und auch dem einen oder anderen Erwachsenen auf dem Bolzplatz des Camping-Platzes im Urlaub was, das kannste aber glauben. 
Wer im Urlaub ist, ist natürlich entschuldigt, zumindest im Amateurfussball.
<Klugscheißer>Na klar, Profis haben ja per Definition nur außerhalb der Trainingszeit Urlaub...</Klugscheißer>
... ich schmeisse Spieler auch ganz raus, wenn die Trainingsbeteiligung zu wünschen übrig lässt. So musste der Erste sich bereits in der Vorbereitungsphase vor den Ferien nach einem neuen Verein umsehen. C Jugend. Bei der E gebe ich sicher etwas mehr Spielraum, aber auch da würde ich nicht davor zurück schrecken.
Nun, aus dem Verein schmeißen kann ich sie nicht. Aber bei mir ist auch klar, dass mangelhafte Trainingsbeteiligung zu geringerer Berücksichtigung im Spielbetrieb führt. Dazu gehört aber auch die Fairness, dass man (im Kinderbereich) die Eltern rechtzeitig warnt, wenn die Zufriedenheit mit der Trainingsbeteiligung einzelner Spieler sinkt.
Das eigentliche Problem ist aber die völlig bescheuerte Planung des Saisonstarts. Wie kann man, wie im Beispiel weiter oben beschrieben, einen Tag nach Ferienende bereits das erste Pflichtspiel haben?
Da gebe ich dir hingegen Recht. Für Andre und mich, die wir den Pflichtspielen keine besondere Bedeutung zumessen, ist das kein Problem. Wenn man allerdings, wie z.B. bei uns im Kreis, am Ende der Saison auch in der E-Jugend schon ein Meisterschaftsturnier austrägt, dann ist das ziemlich Banane. Wobei ich das mit der Meisterschaft Banane finde, nicht die Saisonplanung. Also noch sinnfreier empfinde ich die Einteilung der Teams in Kreisliga und Kreisklassen in der E1 bei uns, da wird nämlich saisonweise auf- und abgestiegen, d.h. ist die Vorgängermannschaft stark, so findet man sich in der Kreisliga wieder, war sie schwach, so ist man in der Kreisklasse. Mit der Stärke der Mannschaft, die dann tatsächlich da spielt, hat das nichts zu tun.
Wir beginnen ca 3 Wochen vor Ferienende mit der Vorbereitung, C Jugend, 3 mal die Woche. Feste Termine. Wem das nicht gefällt, der muss sich halt Gedanken darüber machen, ob ein Mannschaftssport das richtige für ihn ist.
In einer leistungsorientierten C-Jugend ist das auch OK. Wobei ich nicht sehe, dass das Kriterium 'Mannschaftssport' diesen Automatismus generell rechtfertigt. Bei leistungsorientierten Mannschaften muss sich der Einzelne der Leistungsorientierung der Mannschaft unterordnen, ja. Aber Mannschaftssport ist ja nicht zwingend leistungsorientiert, im Breitensport kann der Kameradschaftsgedanke viel weniger Konsequenzen haben. Der Thread begann übrigens mit einer E-Jugend, wenn ich mich nicht irre.
Im Breitensport, in dem wir tätig sind, ist doch die Nummer 1 aller Ziele, dass ich Spieler auch sozial weiterbringe, oder? Dass ich Ihnen bewusst mache, dass es höhere Ziele gibt als die eigenen individuellen. Dass das wesentliche am Mannschaftssport ist, zugunsten der Mannschaft auch mal zurückzustecken.
Natürlich, aber wie führt das dazu, dass auch in den Ferien trainiert werden muss?
Andre, willst du mir wirklich sagen, dass Werte wie Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, etc. da nicht gefordert werden dürfen, auch nicht in einer E?
Ich will Andre nicht verteidigen, das kann er, wie man oben erkennen kann, sehr gut selbst, aber wie kommst du auf diese Ideen, da hast du wohl noch nicht genügend Posts von Andre gelesen.. 
Darf ne E wirklich nicht zweieinhalb Wochen vor dem ersten Spiel mal anfangen zu trainieren, auch wenn es in den Ferien liegt?
Sie darf, aber der Trainer sollte daraus keine Pflichtveranstaltung machen, sondern eine freiwillige. Man kann sich natürlich aber auch selbst Probleme machen -- so sehe ich dieses Thema zumindest, wenn man in einem Breitensportverein ist. Und ich sehe es auch so, dass im KiFu (also bis inkl. E-Jugend) der Leistungsgedanke und seine ganzen Folgen nichts verloren haben, also weitet sich diese Meinung auf alle Vereine aus.
Darf ich von dir als Elternteil wirklich nicht verlangen, dass dein Sohn zum Training kommt, wenn er da ist? Was signalisierst du ihm dadurch, dass du ihn nicht hinschickst?
Ferien gibt es doch aus dem Grund, den Kindern Erholung zu bieten, siehe hierzu z.B. die Definition auf https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Ferien. Da ist es doch nachvollziehbar, dass viele Eltern sie auch als Zeitraum der Erholung von außerschulischen Verpflichtungen, von denen viele Kinder heutzutage ja jede Menge haben, sehen. Wenn man nun in den Ferien Trainingsstunden zur Pflicht erklärt, beschwört man damit doch vorhersehbar Konflikte herauf. Daher sollte man dafür gute Argumente haben. Der Mannschaftssport alleine genügt in meinen Augen dafür nicht.