Wir haben 4 Spieler, die beim Stützpunkttraining mitmachen.
In der E-Jugend? Ich dachte, das geht erst ab der D-Jugend los.
Wir haben 4 Spieler, die beim Stützpunkttraining mitmachen.
In der E-Jugend? Ich dachte, das geht erst ab der D-Jugend los.
Sinn der Regel, das ist so eine Sache.
Ich bin auch dafür, des es keine Rote Karte für die Verhinderung einer Torchance
im Strafraum gibt.
Er hat ja einen Strafstoss dafür.
Das ist ja nun ein ganz kniffliges Thema, siehe das Spiel Uruguay-Ghana in der WM 2010... Wobei es hier ja nicht strittig ist, dass eine unerlaubte Handlung bestraft werden muss. Es geht dir da ja um die Details, d.h. darum, wie das Strafmaß zu bemessen ist, wenn man Ort des Vergehens und Spielsituation, letztere hinsichtlich der Eintrittswahrscheinlichkeit eines definierten Ereignisses, als qualifizierende Eigenschaften zu Rate zieht. Dass nur bestimmte Formen der Berührung des Gegners zulässig sind, kann man ja einfach und für jeden damit begründen, dass Verletzungen vermieden werden sollen.
Aber worin liegt der Sinn z.B. der recht eng gefassten Kleidungsvorschrift? Naja, vermutlich ist sie ja historisch und geht ganz weit zurück.
Mein Einwand war übrigens eher allgemeinerer Natur. Ich persönlich fühle mich von der Kleidervorschrift nicht eingeschränkt.
Das ist für mich drittrangig. Es geht darum, den Kindern ihr Spiel zu ermöglichen, ...es wieder einzuführen...es zu schützen.
Tut mir leid, wenn ich jetzt pedantisch bin, aber: wenn es erstrangig für dich darum geht, den Kindern ihr Spiel zu ermöglichen, und es drittrangig um die Zuschauer geht, worum geht es dann zweitrangig? Was die Einordnung dieser beiden Ziele anbelangt, bin ich übrigens ganz und gar bei dir.
Wobei man sich ja schon fragt, was der tiefere Sinn hinter diesen Regeln ist
Das ist genau der Punkt: kann man den Sinn, der hinter einer Regel steckt, erkennen, ist er im besten Fall sogar deutlich formuliert, so kann man auch recht gut Grenzfälle oder anderweitig strittige Situationen beurteilen. Nachvollziehbare Begründungen steigern auch die Bereitschaft zur Befolgung der Regeln. Insofern tun mir die Schiris manchmal schon auch leid, wenn sie auf die Einhaltung einer Regel pochen, deren Sinn sich evtl. in einer bestimmten Situation so gar nicht erschließen lassen will. Sie sind schließlich nur die Exekutive, ähnlich wie Polizeitbeamte haben sie nicht die Möglichkeit, die Spielregeln zu ändern. Aber sie vertreten die Obrigkeit und werden demzufolge in der konkreten Situation zum Ziel des Unmuts der sanktionierten Subjekte.
[...] Unsportlich ist mir immer noch ein etwas zu starkes Wort, [...]
Ja, ich bin in dieser Hinsicht wohl auch ein ziemlicher Purist.
Wir haben am Sonntag unser 1. Pokalspiel.
Mir wäre es ja am liebsten, man würde in der E-Jugend noch keinen Pokal ausspielen..
Welches Spielsytem ist am sinnvollsten und welche Aufgaben haben diese Spiele in den System?
Ich würde meinen, du lässt sie am besten in dem System spielen, das sie gewohnt sind. Die Empfehlung des DFB für 6+1'er-Mannschaften ist das 3-3. Und im KiFu haben alle die selben zwei Aufgaben: in Ballbesitz angreifen und verteidigen, falls der Gegner den Ball hat.
tobn, da kann ich Dir nicht folgen: Eine Schwalbe ist das Vortäuschen eines Regelverstoßes. Das hat mit diesem Eckentrick nix, aber auch gar nix zu tun.
Naja, in meinen Augen ist beides unsportlich. Der Unterschied zwischen beiden ist mir bewusst, siehe hierzu meinen Beitrag weiter oben.
Aus meiner Sicht ist die Ecke vergleichbar mit eine Körpertäuschung. Letztere ist eine Täuschung eines Einzelspielers. Die Ecke ist die Täuschung eines ganzen Teams.
Ich sehe den deutlichen Unterschied zur Körpertäuschung darin, dass letztere im aktiven Spielgeschehen stattfindet, der Ball ist eindeutig im Spiel, welche Faxen auch immer der Ballführende treibt ist für den Abwehrspieler völlig gleich. Hier wird so getan, als sei der Ball noch nicht im Spiel, obwohl er es ist. Ich wage mal zu fragen, wie die Mannschaft, die die Ecke hat, agieren würde, wenn ein Spieler des anderen Teams sich einfach den Ball schnappt, bevor der vermeintliche Eckenschütze zur Stelle ist...
Im Volleyball gibt es z.B. sog. Trickaufstellungen, bei denen der Gegner getäuscht werden soll, welcher Spieler vorne am netz spielt und welcher hinten. Die sind ebenso üblich und legitim.
Das kenne ich jetzt nicht. Aber natürlich sind gewisse Täuschungsmanöver üblich und auch legitim, wie bspw. die verschiedensten Freistoßvarianten. Sie beinhalten aber alle keinerlei schauspielerischen Elemente, wie das zur Schau getragene Desinteresse des ersten Angreifers an dem deutlich lustlos mehr oder weniger beiseite getretenen Ball. Das stört mich an dieser Variante. Sollen sie sie doch kurz ausführen, das stört mich nicht im geringsten. Soll der erste Angreifer die Kugel auch gerne nur 50 cm weit spielen, von mir aus. Aber er soll nicht so tun, als sei die Ecke noch nicht ausgeführt.
Aber eigentlich muss man sich ja nicht darüber streiten: So ein Trick funktioniert ja pro Spiel höchstens ein Mal (ich unterstelle mal, dass der Gegner das nicht 2-mal zulässt). Und ob daraus ein Tor fällt, ist auch sehr fraglich.
Wenn es aber das entscheidende Tor ist, hat es meiner Meinung nach einen ziemlichen Beigeschmack. Und lecker ist der nicht..
ich kann nichts unsportliches daran erkennen wenn ein Gegner unaufmerksam ist und dies ausgenutzt wird.
Ich auch nicht. Wohl aber, wenn man den Gegner bewusst und wie zwei Sätze weiter oben beschrieben täuscht, d.h. unter Darbietung Oscar-reifer Leistungen.
Toller Artikel, großes Lob. Kleine Kritik: Wer ist der Verfasser, bist du das? Diese Angabe fehlt mir (oder ich war zu nachlässig, um sie zu erkennen). Im Artikel wird auch die Kontaktaufnahme mit seinem Autor angeboten, dazu wäre eine entsprechende Info auch hilfreich, gerade für die Trainer, denen wir die URL schicken, die aber soccerdrills noch nicht kennen.
Warum denn nicht so ?
Das habe ich doch geschrieben. Ich werde gerne noch ausführlicher, wenn ich in einzelnen Punkten nicht klar genug gewesen sein sollte. Dazu müsstest du mir aber mitteilen, welche das sind.
Es ist eine regel-konform ausgeführte Ecke.
Hier widerspreche ich nicht.
Die Mannschaft nutzt eine zulässige Technik um sich einen Vorteil zu verschaffen.
Hier aber schon. Sie greift zu einem unsportlichen Mittel, nämlich der Schauspielerei. Sie täuscht arglistig das andere Team. Ich finde diese Situation durchaus vergleichbar mit einer Schwalbe, wie ich ja auch schon erwähnte: man tut so, als habe man die Ecke noch nicht ausgeführt, man gibt sich sogar alle Mühe, dem Gegner dies zu vermitteln, obwohl man es doch bereits getan hat. Das ist einfach kein Fairplay mehr.
Der Versuch kann auch ganz übel in die Hose gehen.
Ich kann darin keine Rechtfertigung dafür erkennen, den Gedanken des Fairplay fallen zu lassen. Und das Risiko ist doch ziemlich überschaubar, der Ball befindet sich schließlich an dem vom eigenen Tor weitestmöglich entfernten Punkt des Spielfelds... Klappt es nicht, dann hast du 'ne Ecke versemmelt, und? Gegen Konter musst du bei einer Ecke sowieso absichern.
Das ist nicht anderes wie zig andere Situationen auf dem Platz.
Dann sei doch bitte so gut, ein ein paar solcher Situationen zu nennen.
Nur weil etwas selten ausgeführt wird und nict unbedingt so üblich ist, ist es noch lange nicht unsportlich oder gar verboten.
Verboten ist sie nicht, das hat, glaube ich, hier auch niemand behauptet, ich schon mal gar nicht. Ich halte diese Form der Ausführung aber sehr wohl für unsportlich. Ich halte auch das Abheben im Strafraum bei der geringsten Berührung für unsportlich.
Zu dem Ball kann ich dir leider nichts sagen, ich kenne ihn bisher nicht. Aber was hast du gegen die PU-Oberfläche? Ist Polyurethan deiner Erfahrung nach weniger geeignet? Welche Oberflächen gibt es denn sonst noch? Fragen über Fragen... ![]()
Was heißt das in absoluten Zahlen (x von y hh:mm)?
Das kommt darauf an, wie viele Spiele dein Team hat und wie lange sie sind. Bei uns ist das von Saison zu Saison unterschiedlich, ein Muster habe ich da noch nicht erkennen können. In dieser Saison haben wir (E1) Zwölfergruppen in der Feldrunde, d.h. man hat insgesamt 22 Spiele. In der Vorsaison umfassten die E1-Gruppen zehn Mannschaften, das macht dann achtzehn Partien. In unserer E2-Gruppe gab es acht Teams, wir hatten also vierzehn Spiele. Damals galt bei uns noch die 37,5%-Quote, d.h. jeder Spieler hat theoretisch im Schnitt 262,5 Minuten gespielt, das sind 4h, 22,5min. Von theoretisch maximal möglichen 700 Minuten oder 11h, 40 min. Bei Meldung von zwei Neunermannschaften statt einer wäre die durchschnittliche Spielzeit auf 8h, 45min gestiegen.
In der neuen Saison, d.h. mit 22 Spielen und den zwei Neunermannschaften wird die durchschnittliche Spielzeit (bei weiterhin 50-Minuten-Partien) 825 Minuten betragen, das ist eine Steigerung von 314%. Die zeitliche Belastung ist natürlich derselben Steigerung unterworfen. Vielleicht sollte ich der Ehrlichkeit halber anfügen, dass eine unserer Mannschaften in einer Elfergruppe gelandet ist, sie hat also 'nur' zwanzig Spiele. Die Steigerung der Spieldauer gegenüber der Vorsaison beträgt immer noch 286%.
Alle diese Betrachtungen gelten übrigens nur für Feldspieler, Torhüter sind dabei stets ausgenommen. Da sie typischerweise nicht während der Spiele gewechselt werden, habe ich sie der Einfachheit halber nicht berücksichtigt. Einsatzmodelle für Torhüter sind meiner Erfahrung nach von Verein zu Verein recht unterschiedlich, ein generelles Modell zu entwickeln, das sie berücksichtigt, ist dementsprechend schwieriger.
Nun bleibt zu hoffen, dass der erhoffte Nutzen der Meldung zweier Teams sich auch einstellt und sich die deutlich erhöhte Spielpraxis bemerkbar macht.
Und im allerschlimmsten Fall (wovon ich überhaupt nich ausgehe) kann man eine Mannschaft auch wieder zurück ziehen. Das kostet bei uns 30 € für Kindermannschaften. Das wäre es mir allemal Wert, als so ein Theater zu haben und immer Gegner für FS-Spiele suchen zu müssen. Die Kinder werden dir dankbar sein, da sie so vielmehr Spielzeit haben.
Bei uns kostet das Zurückziehen einer Mannschaft laut unserer Jugendleiterin € 150,-. Das ist schon eine andere Hausnummer. Ich bin dennoch durchaus deiner Meinung, möchte das aber nur anmerken. Und bei uns sind die Neuzugänge bisher überwiegend während der Saison zu uns gestoßen, weniger am Anfang.
Bei 18 Spielern würde ich auf jeden Fall versuchen, noch eine E2 hin zu bekommen. Was spricht dagegen?
Das haben wir jetzt ja gemacht, ich werde mal berichten, wie es klappt. Aber, wie an anderer Stelle schon gesagt, in unserem Kreis wird das offiziell scheinbar nicht akzeptiert, da muss man mindestens elf Spieler pro Mannschaft melden. Den Grund dafür kenne ich nicht.
Dann steht man halt mal an einem Samstag ohne auswechselspieler da, weil sich 2 krank gemeldet haben, dafür kann man aber im Idealfall alle Jungs vernünftig spielen lassen. Bei allen rechenkünsten, bedeutet ein Kader von 18 Spielern, dass jeder fast zwei Drittel der Saison nicht spielt.
Hmm, ja, ich habe meinen Eltern vorgerechnet, dass, bei einem Kader von 18 Spielern, ihr Kind nur in ca. jedem zweiten Spiel zum Einsatz käme. Das bedeutet aber einen Einsatz in 50% aller Spiele. In Kombination mit der durchschnittlichen Spieldauer bei den Spielen kommt dann weniger heraus, bei neun Spielern, die man mitnimmt, rein rechnerisch 37,5% der potenziell zur Verfügung stehenden Gesamtspielzeit. Bei zwei 9'er-Mannschaften kommt jeder Feldspieler im Schnitt auf die doppelte Einsatzzeit. Das war letztlich mein Argument den Eltern gegenüber. Ich hoffe, die Logistik lässt sich jetzt auch stemmen.
Wenn du übrigens ein oder zwei schwächere Spieler im Team hast, würde ich empfehlen, diese nicht zu spät einzusetzen. Wenn so ein Spiel mal gegen einen läuft, wird es sonst schwer, sie einzuwechseln. Zwar magst du davon überzeugt sein, dass das in Ordnung ist, weil das Ergebnis ja sowieso nicht interessiert, aber für einige deiner Spieler wird das nicht so sein, einige Eltern hätten dir vielleicht am Vortag zugestimmt, wenn es dann aber darauf ankommt, sieht die Realität dann aber halt doch anders aus. Man tut einem schwächeren Spieler IMHO auch keinen Gefallen, wenn man ihn in eine Situation schickt, in der er, realistisch betrachtet, nur verlieren kann. Ich empfehle daher, sie früh zu bringen.
Und noch 'ne Antwort: Inzwischen haben wir zwei Neunermannschaften für das 6+1, ich werde also nicht mehr in Riegen tauschen können. Aber der Grund für die Einführung Riegen fällt bei uns ja auch weg. Dieser lag darin, dass wir, ähnlich wie Ihr, aufgrund des großen Kaders immer wieder ganz unterschiedlich zusammengestellte Teams zu den Spielen mitgenommen haben. Gleichzeitig wollte ich alle möglichst gleichmäßig eher offensiv (vordere Reihe) und eher defensiv (hintere Reihe) spielen lassen. Bei immer neuen Zusammenstellungen wäre es aus meiner Sicht unmöglich gewesen, dieses Ziel mit einer Rotation von Spiel zu Spiel hin zu bekommen, also habe ich dafür gesorgt, dass jedes Spiel in dieser Hinsicht ein ausgeglichenes Ergebnis hat.
Was bei uns Ende letzter Saison übrigens gut lief, war das Wechseln in Dreierriegen. Du nimmst zehn Kinder mit, legst den Torwart fest und hast neun Feldspieler übrig. Diese teilst du in drei Riegen ein, einer links, einer in der Mitte und einer rechts. Somit hast du drei Dreierreihen. Am Anfang stehen Reihen eins und zwei auf dem Platz, Reihe eins vor Reihe zwei (gemäß DFB-Empfehlung des 3-3-Systems). Nach einem Drittel der Zeit geht Reihe eins vom Feld, Reihe zwei rückt nach vorne und Reihe drei kommt als hintere Reihe auf den Platz. Nach zwei Dritteln der Spielzeit geht Reihe zwei raus, Reihe drei rückt vor und Reihe eins kommt wieder rein, diesmal hinten.
Die Kids müssen sich so einmal im Spiel von hinten nach vorne oder umgekehrt umstellen und spielen alle ziemlich gleich lang.
Hi
Ich hatte damals mal ausgerechnet, wie viele Minuten ein Spieler in Abhängigkeit von der Zahl der mitgenommenen Spieler im Schnitt spielt und wie lange er andererseits auf der Bank sitzt. Dabei bin ich davon ausgegangen, dass der Torwart durchspielt und sich Wechselmöglichkeiten nur auf die Feldspieler beschränken. Bei uns ist es auch so, dass wir maximal elf Spieler in einem Spiel einsetzen dürfen, d.h. die Obergrenze war somit schon definiert.
Die Rechnung ist relativ einfach. Gesamtspieldauer G = 50 min, Spielzeit eines Spielers sei S, Bankzeit B. Zahl der mitgenommenen Spieler sei n, Zahl der Feldspieler F = 6. Es gilt:
S = G * F / (n-1), mit Zahlen: S = 50 min * 6 / (n - 1) ~= 300 min / (n - 1)
B = G - S = 50 - S
Nimmst du also elf Kinder mit (n = 11), so spielt jeder Feldspieler bei gleichmäßiger Rotation 30 Minuten. Nimmst du gar keinen Auswechselspieler mit (n = 7), spielt jeder 50 Minuten. Es ergibt sich folgende Tabelle (mit gerundeten Werten):
Kinder | Spielzeit | Bankzeit | Spiel/Bank
7 | 50 | 0 | -
8 | 43 | 7 | 16%
9 | 38 | 12 | 32%
10 | 33 | 17 | 52%
11 | 30 | 20 | 67%
Hmm.. das mit der Breite der Tabellenspalten klappt hier nicht so recht, ich hoffe, sie ist dennoch erkennbar. Ich fand die letzte Zahl ganz interessant, denn diese wird ja vom Kind empfunden. Es ist bspw. wenn das Maximum von elf Spielern dabei sind zwei Drittel so lange auf der Bank wie auf dem Platz. Diese zwanzig Minuten werden lang...
Wir kamen damals zu dem Schluss, dass wir neun Spieler mitnehmen, wenn die Kondition reicht. Es gibt da ein paar, deren Luft dazu nicht reicht, dann haben wir auch mal zehn mitgenommen.
Was die Frequenz der Wechsel anbelangt, das hängt insbesondere von den Spielern ab. Meiner Erfahrung nach ist es den meisten lieber, wenn man sie nicht zu oft ein- und auswechselt. Es gibt aber auch immer mal welche, die eine so kurze Konzentrationsspanne haben, dass man ihnen eher entgegen kommt, wenn man sie häufiger ein- und auswechselt.
Apollo 440: (Don't Fear) The Reaper
Meiner Meinung nach ist die Ecke regelkonform, aber grob unsportlich. Schauspielerei hat, wie ich finde, nichts im Sport verloren, so auch nicht im Fußball. Vielleicht gab es da mal eine Reform, so 100% sattelfest bin ich beim Regelwerk und den Ausführungsanweisungen an die Schiedsrichter nicht, aber nach den ursprünglichen Regeln ist eine Schwalbe auch regelkonform -- wer will denn einem Spieler verbieten, sich selbst auf die Nase zu legen. Bestraft wird da ja inzwischen die Absicht des Spielers, ein Foul vorzutäuschen, dass es nicht gab. Mag sein, dass manche meinen, der Unterschied, dass bei einer Schwalbe der Schiri getäuscht werden soll und bei dieser Ecke der Gegner, sei relevant. Ich bin anderer Ansicht, da Fairplay meiner Meinung nach immer ein elementarer Grundgedanke des Fußballs gewesen ist. Und Schauspielerei passt einfach nicht zu diesem Gedanken.
Ich verstehe diesen Unsinn, der diese Änderung aus meiner Sicht ist, nicht. Wenn es ihnen zu viele unterschiedliche Balltypen waren, dann hätte ich den 4'er-Ball auch für die E genommen. Die Kids sind da doch immer noch deutlich kleiner als Erwachsene, ein etwas kleinerer Ball sollte da doch weiterhin passender sein..
