Beiträge von tobn

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    Zudem...wenn alle an einem Strang ziehen würden, dann wären z.B. fehlende Einnahmen für alle gleich...es wäre kein Vor.-und kein Nachteil mehr...der Konkurenzdruck wäre weg...


    Vergiss es, wir reden hier doch von Wirtschaftsbetrieben. Sie müssen sich doch insbesondere nach kapitalistischen Prinzipien richten. Innerhalb des erlaubten Rahmens zwar, aber dort doch soweit möglich. Wenn du daran etwas ändern möchtest, müsstest du entweder ihre Gesellschaftsform oder den erlaubten Rahmen ändern.

    Wenn sie des öfteren gegen ältere Spielen gewöhnen sie sich automatisch den Kampf und Einsatz an, da sie sonst kaum eine Chance bekommen und nur noch hinterherlaufen


    Es kann auch das Gegenteil von dem eintreten, das du erhoffst. Du nennst ja selbst die andere Möglichkeit, nämlich, dass sie nur noch hinterherlaufen, keine Chance für sich sehen, resignieren, und am Ende aufgeben. Ich denke, dass, wenn man Spieler hat, die aufgrund von ausbleibenden Erfolgserlebnissen an sich zweifeln, man für diese die Hürden erst mal senken sollte. Vorübergehend nur, und möglichst nur soweit wie nötig. Trauen sie sich wieder etwas zu, dann hebt man die Anforderungen allmählich wieder an. Ich erlebe allerdings aktuell am eigenen Leibe bzw. an dem meiner Spieler, wie schwer es ist, so etwas in einer recht heteorgenen Truppe hin zu bekommen... ?(

    Deine Ehrlichkeit ehrt dich, koeppchen. Gerade im Kinderbereich, wo das Interesse an Alkohol und/oder Zigaretten glücklicherweise noch sehr schwach ausgeprägt ist, halte ich aber den Fahrradhelm für durchaus bedeutend.


    Hingegen bleibe ich, wie Andre, dabei, dass ein verantwortungsvoller Umgang mit schwächer alkoholischen Getränken möglich ist. Natürlich haben Jugendliche Probleme damit, ich gehe davon aus, dass auch Andre es schon mal übertrieben hat. Daher liegt ja aus meiner Sicht die Vorbildfunktion des Trainers gerade darin, den Jugendlichen zu vermitteln, was OK ist, aber natürlich auch was es nicht mehr ist. Verteufelung und Totalverbote halte ich dabei nicht für zielführend.

    Ich selber musste meiner Frau versprechen bei keinem Verein mehr irgendeine Tätigkeit als Trainer oder Co zu übernehmen was ich auch ehrlich gesagt nach dem was ich in den letzten 2 Jahren erlebt habe auch nicht mehr will.


    Dass du nicht Co eines Trainers sein willst, dessen Einstellung dir zuwider ist, verstehe ich. Aber als Trainer könntest du es doch gerade besser machen, wieso lehnst du das also kategorisch ab? Da passt die Begründung IMHO nicht so recht..

    Propolis: Für mich klingt die Sache mittlerweile doch ziemlich eindeutig: Ihr werdet mit diesem Trainer nicht mehr glücklich werden. Da sollte man meiner Meinung nach dann die Reißleine ziehen und sich trennen, solange das noch halbwegs gütlich geht. Ihr habt inzwischen vielleicht das Verhalten ein paar anderer Trainer aus Eurem Kreis beobachten können, Ihr könnt dort ja mal vorstellig werden und sehen, ob es besser passt. Zu den Fußballschulen habe ich ein gespaltenes Verhältnis, schließlich sind das vornehmlich Wirtschaftsbetriebe. Die Fußballschule in unserem Nachbarort ist kostentechnisch überhaupt nicht mit dem Verein zu vergleichen. Auch spielt der soziale Aspekt dort eine sehr untergeordnete Rolle, es ist sogar eher so, dass den Kindern, die dorthin gehen, suggeriert wird, sie gehörten zur Elite, was dann wieder im Verein zu Schwierigkeiten führen kann.. Und auch dort gibt es gute wie weniger gute Trainer, da kann man ebenso Glück wie Pech haben. Wobei Totalausfälle wohl in Fußballschulen eher selten vorkommen, weil sie ihnen wirtschaftlich schaden.

    Ich finde den Bezug zum Fußball wichtig, d.h. Hauptaktion für die Kids wäre bei mir immer das Fußballspiel. Was bei unseren bestimmt gut ankäme, wäre ein Turnier in der Soccer-Hall, das ist mal was anderes. Was auch bei uns immer gut ankommt, ist, wenn bei sowas dann Eltern mitspielen, das ist gut für den Zusammenhalt. Danach dann gemeinsam etwas essen, üblicherweise gibt es dann ja noch Geschenke.


    In den letzten zwei Jahren haben wir die Feier allerdings an unserem Sportplatz und in der Vereinsgaststätte gemacht. Da ist man zeitlich weniger festgelegt und es ist alles etwas lockerer.

    Zur Eingangsfrage: Sprich mit dem Trainer, mach dich vorher schlau, versuche, nicht neunmalklug aufzutreten, sondern konstruktiv eine Lösung zu finden. Wenn der Trainer noch nicht so sehr mit modernen Trainingsmethoden vertraut ist, muss man in kleinen Schritten vorgehen, anstatt von ihm den einen großen Wurf zu verlangen. Der wäre ohnehin zum Scheitern verurteilt.


    Ganz klar ist aber: vielfältige Erfahrungen sind für Fußballer im Kinderalter enorm wichtig. Und für den Trainer gilt das genauso. Schließlich wandeln sich Mannschaften mit der Zeit, einige Spieler verlassen sie, neue kommen hinzu. Spieler entwickeln und verändern sich mit der Zeit. Da ist es wichtig, ein breites Fundament an Erfahrungen auf dem Platz zu haben.


    Ich hatte letztens quasi den umgekehrten Fall: ein Spieler, der schon seit der frühen G immer hinten in der Abwehr gespielt hat und da auch richtig gut ist. Der möchte nix anderes spielen als hinten in der Mitte. (Wir spielen inzwischen 3-3). Er hat ein gutes Timing im Zweikampf und vor allem eine Übersicht die mich immer wieder staunen lässt. Der war gar nicht begeistert, als ich ihn neulich in der 2. HZ rausgenommen habe und nach kurzer Schnaufpause vorne in die Mitte gestellt habe. Aber da muss er durch und wenn er sein erstes Tor da vorne macht wird es ihm auch Spass machen... :D


    So einen habe ich auch. Wobei es nicht so extrem war, er hat sich hinten aber deutlich sicherer gefühlt als vorne. Nachdem er nun zwei, drei Tore geschossen hat, muss ich darauf achten, dass er, wenn er in der hinteren Reihe spielt, nicht zu viel Offensivdrang entwickelt... ;)

    Schade, das hier eine auf Fakten beruhende Diskussion wohl nicht möglich ist. Da kann ich nur sagen, außer heisser Luft nix gewesen.


    Versuche bitte mal, zu vergessen, was du im Hinterkopf hattest, als du diese Zeilen schriebst, und lies sie dann so, wie sie da stehen. Dazu noch Fragmente aus deinem vorangegangenen Beitrag wie: "Es wäre ja schön, wenn du uns mal mit Zahlen Daten Fakten erhellen könntest. Wie ich schon geschrieben habe.... Vermutungen und Gerüchte ohne jeden Wert. Es wäre schön, wenn du deine subjektiven Erfahrungen nicht als Allgemeingut darstellen würdest. Das ist wenig überzeugend."


    Wundert es dich dann wirklich, dass der von dir Angegriffene, so muss man ihn bezeichnen, auf eine Erwiderung verzichtet? Du leistest der von dir vorgeblich angestrebten "auf Fakten beruhenden Diskussion" mit einer solchen Ausdrucksweise einen Bärendienst. Ich gehe hingegen davon aus, dass du deutlich mehr Erfolg haben wirst, wenn du in deinen Äußerungen und Fragen zum Ausdruck bringst, dass du deinen Gegenüber respektierst und ernst nimmst. Wenn dich die Diskussion dieses Themas also ernsthaft interessiert, schlage ich vor, du formulierst deine Thesen entsprechend um. Ich würde mich darüber freuen.

    Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass es für die Kinder i.d.R. die Hölle ist, wenn sie dort nicht übernommen werden. Oft rechnen sie tatsächlich nicht damit, auch wenn sie nur Auswechselspieler sind. Gerade die Eintracht tauscht oft und gerne - da sind von der U14 vor etwa drei Jahren, die damals Regionalmeister wurde ohne Punktverlust, gleich mal die Hälfte der Spieler ausgetauscht worden...


    Sehr interessant. Dazu passt auch, dass dort die aktuelle U13 zu 55% aus Neuzugängen besteht, in den anderen Teams (U9 ausgenommen) sind es zwischen 11% (U12) und 27% (U10). Ich denke auch, dass es für die meisten Kids, die ich betreue, ein ganz schöner Schlag wäre, wenn sie unverhofft aussortiert würden...

    Genau das ist der Fall. Kommt ein besserer Spieler, so muss ein anderer dafür weichen. Ob man sein 7- oder 9jähriges Kind dieser Selektion und der drohenden großen Enttäuschung aussetzen möchte, muss jeder selber entscheiden. Ich persönlich würde es nicht tun.


    Soweit ich weiß, wird dort mit offenen Karten gespielt. Nichtsdestotrotz gehe ich auch davon aus, dass sich die Kinder, die von der Selektion bedroht sind, dessen sehr wohl bewusst sind und dass das bestimmt nicht angenehm für sie ist. Zumindest für einige von ihnen. Andere mögen sich anders, d.h. i.d.R. falsch einschätzen und sich daher im Zustand einer Art 'blissful Ignorance', wie der Engländer sagt, befinden. Und wiederum andere mögen die Zeit einfach genießen und den Selektionsdruck ausblenden können. Da sind Kinder vermutlich sehr verschieden.

    Für mich steht die Frage des Abwerbens mit einem gewissen Rückschluss in Verbindung. Nur mal rein hypothetisch, wenn sich die Breitensportvereine alle einig wären, dass die Kinder nur ab einem bestimmten Alter wechseln sollten, dann würde das bedeuten, dass die Profivereine unterhalb dieses Alters keine Spieler trainieren dürften. Eventuell nur diejenigen, die direkt einsteigen. Ist das so?


    Beim hiesigen Profi-Verein Eintracht Frankfurt ist es so, dass es dort erst mit der U9, also F1 los geht. Laut einem ihrer Jugendtrainer sind alle Spieler, die in den Jugendmannschaften der Eintracht spielen, zuvor bei anderen Vereinen gewesen. Es ist dort wohl auch so, dass die Kader auf zwölf Spieler beschränkt sind und dass von Saison zu Saison neu selektiert wird, woraus ich schließe, dass viele Kinder nur ein oder zwei Jahre dort spielen. Wie Kinder konkret zur Eintracht kommen, weiß ich nicht. Was ich zufällig mitbekommen habe, war, dass ein Spieler, der in unserem (nicht Frankfurter) Kreis zum D-Junioren-Stützpunkttraining geht, vom dortigen Stützpunkttrainer, der wohl mit der Eintracht verbandelt ist, oder zumindest mit dessen Wissen zu dieser Saison dorthin gewechselt ist. Für meine E-Junioren steht in dieser Saison das Vorspielen für das Stützpunkttraining an, danach weiß ich vielleicht mehr.


    Noch ein paar ergänzende Infos: Die Kaderstärke nimmt in den Eintracht-Jugendmannschaften doch zu, wenn ich mich nicht verzählt habe, sind sie: U9: 12, U10: 11, U11: 14, U12: 17, U13: 18, U14: 19. Ich habe auch mal die Verteilung der Eintrittsjahre tabelliert, weiß aber nicht, ob das hier interessiert.

    Jetzt sehe ich gerade, dass beim Schreiben schon andere Antworten gekommen sind. Ist das nur bei mir so, dass die vor dem Absenden nicht zu sehen waren?


    Wenn man solch eine längere Antwort schreibt, dann verpasst man in den dynamischeren Threads durchaus mal ein paar Beiträge, das ist völlig normal bzw. geht mir auch so, also sind wir auf jeden Fall schon mal zu zweit. :) Aber dein Beitrag ist doch richtig gut, wenn du ihn nicht geschrieben hättest, wenn du die anderen Beiträge schon gesehen hättest, dann bin ich darüber ja richtig froh. Vielleicht würde ich dann Uwe und Sven vorschlagen, dass sie bei bestimmten Leuten eine automatisch verzögerte Anzeige von Beiträgen implementieren. ;)

    Ich bleibe dabei, ....die Minis....so denke ich....haben das RECHT hinter dem Ball herzulaufen.


    Deine Antwort kommt ja direkt nach meinem letzten Posting, einen gewissen Bezug vermute ich daher schon und möchte gerne auf diesen Satz eingehen, der, meiner Meinung nach, den Kern deiner Aussage bildet. Und da gebe ich dir Recht, soweit war doch Schimanski und dieser Thread auch schon. Er hat jetzt nur gefragt, was wir dazu meinen, dass einer seiner Spieler anders als die übrigen agiert und hat seine Spielweise mit antiquiertem Spiel assoziiert. Und ich meine, dass diese Assoziation evtl. falsch sein könnte. Allerdings würde ich schon versuchen, darauf zu achten, dass dieser Spieler sich nicht zu sehr von seinen Mannschaftskameraden absondert.

    Nun zum Punkt: Der Gegner hat mit einem 2-2-2 gespielt und viel Wert darauf gelegt, dass die Kinder vorne bzw. hinten bleiben (immer wieder reingerufen). Mein Kind hat sich eigentlich schlau verhalten, indem es erkannt hat, dass er hinten bleiben muss, um die Defensive zu stabilisieren. Er hat aber eigentlich einen Libero gespielt. Zudem hat er viele Situationen mit Rausbolzen statt spielerisch gelöst (obwohl er das eigentlich könnte). Er hat das Gegenteil vom modernen Fussball und das Gegenteil vom ballorientierten Verteidigen gespielt. Wie schon erwähnt, alles aus freien Stücken, null Anweisungen von uns.


    Ich würde gar nicht sagen, dass er das Gegenteil des modernen Fußballs praktiziert hat. Schließlich ist ja einer der Vorteile des ballorientierten Verteidigens, dass der Libero nicht der einzige ist, der Überzahl in Ballnähe herstellen kann. Im Buch 'Modernes Verteidigen' von Ralf Peters wird die Brücke zum Spiel mit Libero dadurch gebaut, dass er sagt, im modernen Fußball sei jeder Spieler Libero. Die Spielweise des Liberos steht weniger im Gegensatz zum modernen Fußball als die der Manndecker.


    Die Situation, die du beschreibst, bleibt schwierig zu lösen, ich sehe das bei uns (älterer E-Jahrgang) ja auch oft, dass man auf Teams trifft, die einen oder zwei Spieler vorne stehen lassen und deren Namen man nach spätestens drei Minuten kennt, weil die Trainer, wenn ihre Mannschaft in Ballbesitz kommt, sofort reinrufen, ihre Spieler sollten den Ball schnell zu besagten Stürmern spielen.. :( Da es kein Abseits gibt, hat deine Mannschaft eigentlich gar keine andere Wahl, als jemanden zur Absicherung hinten zu lassen. Eigentlich reicht einer gegen zwei Spitzen dabei auch nicht aus, sogar gegen einen Stürmer braucht der absichernde Spieler Unterstützung durch schnell zurück eilende Mitspieler, da er nicht so konsequent angreifen kann, weil für ihn niemand mehr absichert. Das führt jetzt zu weit für die Kinder, ich möchte damit nur sagen, dass dein Spieler sich doch vollständig richtig verhalten hat. Als du den Rest des Teams darauf aufmerksam machtest, dass er es alleine gegen mehrere Gegner nicht immer schaffen kann, kamen sie offenbar besser mit zurück und der Gegner sah kein Land mehr. Passt doch.


    Ich versuche, meinen (deutlich älteren) Spielern zu vermitteln, dass die Spieler der Defensivreihe auch bei Ballbesitz unserer Mannschaft auf die gegnerischen Stürmer achten müssen, zumindest die Spieler, die den Angriff gerade nicht mit tragen. Bevor sie dann auch nach vorne stürzen, sollen sie quasi gucken, ob es da nicht vielleicht schon voll genug ist, sie dafür aber zur Absicherung gebraucht werden. Dazu weise ich sie wohlgemerkt nicht an, das höchste der Gefühle ist dann, dass ich von außen, wo ich ja auch die größere Übersicht habe, mal darauf hinweise, dass hinter ihnen noch zwei Gegner stehen. Dann geht es mir noch darum, ihnen zu vermitteln, dass sie in einer solchen Situation dann nicht diese Spieler decken müssen, aber sie sollten stets wissen, wo sie sind und in der Lage dazu sein, sie anzugreifen. Und ich wünsche mir, dass die Rolle der absichernden Spieler immer schön wandert, so dass jeder damit mal dran ist.


    Wie kann ich jetzt verhindern, dass sich diese - eigentlich unerwünschte Spielweise - zur Gewohnheit wird? Wenn ich ihn mit nach vorne geschickt hätte, hätte ich das freie Spiel unterbunden, in seine Spielewelt eingegriffen und natürlich - gegen den Willen des Kindes - auch den Sieg riskiert (der muss ja denken, ich bin ballaballa). Wir mussten uns ja zwangsläufig der Positionszwangsjacke des Gegner beugen (Abseits gibt es ja noch nicht).


    Aber es klingt doch so, als sei gerade die zweite Halbzeit gut gelaufen. Wie gesagt, ich finde gar nicht, dass die Spielweise deines Spielers falsch war. Dass er in mutmaßlicher Unterzahl dann bei seinen Aktionen auch eher auf Nummer sicher ging, ist doch auch gut nachvollziehbar. Wenn du dem entgegenwirken möchtest, kannst du ja Übungsformen verwenden, in denen die Verteidiger für eine Anschlussaktion nach Balleroberung belohnt werden -- z.B. Dribbling durch ein Hütchentor, Pass zum weiter vorne postierten Spieler, etc -- , so lernen sie diese Option kennen. Ansonsten, würde ich sagen, ist dieser eine Spieler vom Spielverständnis her vielleicht sogar ein Stück weiter als die anderen. Damit er sich nicht an die Rolle des Ausputzers gewöhnt, würde ich ihn auch nach vorne stellen, d.h. in meiner Situation mit der 3-3 in die vordere Reihe. Ich habe noch nicht kapiert, wie sich deine Kids zu Beginn des Spiels aufstellen, wenn es es vollkommen selbstständig machen, sind deine Eingriffsmöglichkeiten natürlich sehr begrenzt, dann müsstest du dir etwas anderes überlegen. Da es in der Halbzeit mit dem Erklären ganz gut geklappt zu haben scheint, wäre das ja vielleicht auch ein Ansatz.


    Aber was ist in Zukunft?
    Was erzähle ich dem Jungen, der hinten geblieben ist und nur im Sinne der Mannschaft gehandelt hat, aber eigentlich antiquiert gespielt hat?


    Hier würde mich mal interessieren, wieso du seine Spielweise für antiquiert hältst, ehrlich, und wie das die anderen hier sehen. Ich bin da nämlich, wie oben geschildert, anderer Ansicht. Übrigens haben wir hier noch gar nicht über den Torspieler gesprochen, der natürlich auch eine wichtige Rolle hat und viel stärker mitspielen sollte als dies früher der Fall war. Daher animiere ich unsere Torleute auch dazu, weit aus ihrem Kasten heraus zu kommen, wenn wir in Ballbesitz sind. Aber gegen gegnerische Stürmer, die sonst frei wären, kann ein Torhüter natürlich nicht absichern, daher spielt er im Zusammenhang der von dir genannten Situation eine untergeordnete Rolle.