Beiträge von tobn

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    Gut, Nachteil ist, dass du flexibel in der Planung sein musst, weil du ja nie weißt wo du am übernächsten Spieltag spielen musst. Es ist aber ohne weiteres möglich, das zumindest so zu planen, dass man abwechselnd Heim- bzw. Auswärtsspiele hat.


    Das würde, denke ich, vollkommen ausreichen. Sicher wäre es für viele ungewohnt, aber das ist ja nichts Schlimmes an sich. Ich würde in unserem Kreis auch nicht die Notwendigkeit sehen, bei der Erstauslosung auf geografische Faktoren zu sehr Rücksicht zu nehmen, da sich ja ohnehin alles innerhalb des Kreises abspielt, da wir uns in einem Ballungsgebiet befinden, sind die Entfernungen da nicht so riesig. Ich schätze, im ländlichen Bereich müssen ohnehin regelmäßig weite Strecken zurück gelegt werden, da könnte es attraktiver sein, nicht immer gegen die selben zwei, drei Teams aus der näheren Umgebung zu spielen, auch wenn es eine weitere Fahrt bedeutet.

    Bondscoach: Bei uns entfällt die Neusortierung. Und je nachdem, ob man Glück oder Pech hat, landet man in einer stärkeren oder schwächeren Gruppe. Zu allem Überfluss wird ab E2 am Saisonende zwischen den Erst- und Zweitplatzierten aller Gruppen auch noch in einem Turnier der Kreismeister ausgespielt. Ich vermute, dass es da eher die Regel als die Ausnahme ist, dass es Drittplatzierte gibt, die stärker als einige der Teilnehmer sind. Wobei ich das tatsächlich weniger schlimm finde, die Existenz des Kreismeisters im E-Bereich hingegen schon eher.

    bcefferen: So ähnlich, wie du es beschreibst, wird es ja bei Don Quijote (DQ) und Bondscoach praktiziert. Das verhindert jedoch nicht, dass einige Teams die halbe Saison fast nur auf die Mütze kriegen und andere nahezu mühelos von Sieg zu Sieg ziehen. Die dazwischen -- so eine Mannschaft habe ich -- sind auch mal unter-, mal überfordert, aber immerhin ein paar mal auch einigermaßen auf ähnlichem Niveau gefordert. Aber erst in der zweiten Saisonhälfte wird es für alle richtig interessant. Ein solcher Modus ist sicherlich besser als der in unserem Kreis praktizierte, DQ ist damit aber nicht so richtig glücklich, was ich auch verstehen kann. Und neulich wurde hier im Forum das Schweizer System als eine Möglichkeit vorgestellt, ein Turnier mit vielen Mannschaften durchzuführen, ohne dass jeder gegen jeden spielen muss oder Gruppen- und Platzierungsspiele verwendet werden, bei dem aber nach nur wenigen Runden viele interessante Partien von Mannschaften auf Augenhöhe stattfinden und bei dem sich außerdem, was aber hier irrelevant ist, auch ein Sieger zu ermitteln ist. Siehe hierzu den Beitrag von teejay weiter oben zu seiner Anwendung im Schach.


    Das schnelle Einschwingverhalten macht das Schweizer System aus meiner Sicht sehr gut geeignet für eine Gruppeneinteilung für die Feldrunde. Von mir aus auch die Hallenrunde, wobei es da ja schon gewisse Unterschiede gibt, weil in der Halle mit weniger Spielern agiert wird und die Spiele deutlich kürzer sind. Dennoch sollte sich vom Feld zur Halle das Bild wohl kaum ganz umkehren, so dass die Übernahme der Gruppeneinteilung sicher besser wäre als eine völlig zufällige.

    Wieso sollte denn das Schweizer System unbedingt nur für ein Einführungsturnier verwendet werden? Man könnte doch stattdessen die 8 oder 9 Spieltage zwischen Sommer- und Herbstferien mit allen Mannschaften des Kreises nach diesem System spielen.


    Genau das meinte ich, als ich schrieb:

    Oder man spielt pro Turniertag nur ein Spiel pro Mannschaft aus und legt erst danach die neuen Paarungen fest. Hmm... das könnte eigentlich sogar klappen...


    Bei uns wären das ca. 37 F1 plus 25 F2 Mannschaften, also in Summe 62. Und die tragen doch auch heute schon 25 bis 30 Partien zeitgleich aus (halt nicht am selben Ort). Einziger Nachteil wäre, dass man jeweils erst nach Ablauf des kompletten Spieltages den nächsten Gegner und damit auch den nächsten Spielort festlegen kann. Das ist sicher komplexer als ein fest vorgegebener Spielplan, aber mit ein bisschen Softwareunterstützung sollte das lösbar sein. Und nach dieser Schweizer Qualirunde könnte man dann in Gruppen einteilen (auch schon in der Halle!).


    Genau, deshalb meine Einschätzung, dass das sogar klappen könnte. Ich denke auch, dass das Hauptproblem die Disponierung der Plätze sein dürfte, dafür fällt mir noch keine universelle Lösung ein, außer, dass jeder Verein für alle Termine seinen Platz reservieren müsste und dann tatsächlich nur die Hälfte benötigt wird und die andere Hälfte brach liegt.. Ich weiß aber zu wenig darüber, wie die Platzbelegungen zur Zeit verwaltet werden. Man sollte allerdings auch möglichst vermeiden, Spieltermine erst kurzfristig anzusetzen, diese sollten möglichst frühzeitig feststehen.


    Spielorte bereits vorab zu kennen ist sicherlich auch sehr hilfreich, da die Logistik für Auswärtstermine ja doch deutlich aufwendiger als bei Heimspielen ist. Vielleicht könnte man da ja das reine Schweizer System dergestalt modifizieren, dass man vorab deklariert, welche 50% der Mannschaften an welchem Spieltag Heimrecht haben, und dann als zusätzliche Bedingung im Schweizer System einführt, dass Heim- und Gastmannschaften nicht aufeinander treffen dürfen.


    Gegen ein Turnier spricht nach meiner Einschätzung auch, dass die typischen 10min Spiele oft noch kein klares Bild geben, da hängt sehr viel vom Zufall ab. Da würde ich Spiele über die "normale" Spielzeit (F 2x20min) bevorzugen.


    Ja, das sehe ich auch so. Tut mir leid, dass mein vorheriger Post etwas verwirrend war und ich den Wandel in der Austragungsform nicht deutlicher gemacht habe.

    teejay: Eben, das Problem sehe ich auch, dass man wohl kaum ein einziges Turnier veranstalten kann, an dem alle Mannschaften eines Kreises teilnehmen, weil man pro Großfeld maximal zwei Partien im 7:7 zeitgleich austragen kann und die meisten Vereine nur einen Platz haben, evtl. gibt es einen zweiten, der hat dann aber meistens einen anderen Belag, da wird es dann möglicherweise Beschwerden wegen unterschiedlicher Bedingungen geben... Obwohl es diese ja auch im normalen Spielbetrieb gibt..


    Verstehe ich dich richtig: bei der Niedersachsenmeisterschaft treffen sich an einem Termin 300 Mannschaften an einem Ort und spielen ein Turnier über sieben oder neun Runden aus? Wie viele Personen zählt denn so eine Mannschaft, wie viele Partien finden denn da gleichzeitig statt, und wie lange dauert eine Partie? Und wie lange dauert demzufolge das Turnier? Klingt nach einem ganzen Wochenende... Das wäre im Kinderfußball aus meiner Sicht wohl nicht so recht geeignet, daher würde ich überlegen, wie man das Schweizer System auf eine große Zahl an Mannschaften anwenden kann. Schon die Annahme, man würde es schaffen, alle Teams eines Kreises am selben Tag an fünf Orten zusammen zu trommeln, um das Quali-Turnier zu spielen, ist wohl recht naiv. Dann müsste man ja noch darüber hinaus nach jeder gespielten Runde einen Großteil der Mannschaften auffordern, sich für die nächste Runde auf einem anderen Platz einzufinden. Oder man spielt pro Turniertag nur ein Spiel pro Mannschaft aus und legt erst danach die neuen Paarungen fest. Hmm... das könnte eigentlich sogar klappen... Und da es ja nur um die Einteilung in Gruppen geht, d.h. das Ziel ist, relativ leistungshomogene Gruppen zu bilden, würden vielleicht schon fünf Runden ausreichen, was meint Ihr?


    Wenn ich Zeit hätte, würde ich vielleicht ein Programm schreiben, um das mal zu simulieren..

    Ja, bei uns ist es ein ziemlicher Mist, wie ich finde. Ich begleite meine E1 ja seit der G2. Und immer wieder sage ich: "Wenn ich noch mal anfangen würde, ..." Unter anderem würde ich keine Meldung mehr zum Kreispokal abgeben, das ist noch so ein Unsinn, der im KiFu eigentlich nichts verloren hat. Und vor ein paar Wochen sagte ich mir, dass ich es eigentlich beknackt finde, sich mit solch einem Einteilungssystem abzufinden. Aber ich bin halt Quereinsteiger, die meisten Verantwortlichen sind es wahrscheinlich einfach nicht anders gewohnt...


    Zum Einteilungsmodus: wie teejay könnte ich mir vorstellen, dass das mit Turnieren nach dem Schweizer System ablaufen könnte. Alle Teams eines Kreises könnten natürlich nicht ein Turnier bestreiten, aber man könnte ja die z.B. vierzig Teams in vier Zehner- oder fünf Achtergruppen aufteilen, die dann jeweils das erste Turnier spielen. Dann teilt man die neuen Turniere so ein, dass die ersten X Mannschaften aller Turniere in die erste Gruppe des zweiten Turniers kommen, die X nächsten in die zweite, usw. Und da gäbe es dann Auf- und Abstiege der Y Mannschaften am oberen und unteren Ende der Turniergruppen. Da die Gruppen ja immer stabiler werden sollten, könnte man Y zunächst recht hoch wählen, also z.B. Y=3 oder Y=4. Dann reduziert man Y pro Turnierrunde immer weiter, bis man bei Y=1 angelangt ist.


    Wichtig fände ich dabei noch, dass es nicht so praktiziert wird, dass der Sieger der stärksten Gruppe zum Kreismeister erklärt wird, diesen Titel würde ich im KiFu-Bereich sowieso streichen. Es soll bei der Einteilung darum gehen, dass Teams gegeneinander spielen, die ähnlich stark sind, damit interessante Spiele entstehen und alle Kinder entsprechend ihrer Möglichkeiten gefordert werden und bestmöglich gefördert werden können. Es geht nicht darum, irgendwem zu beweisen, welches das stärkste Team ist.

    Bei uns ist es die totale Grütze. Es gibt keine Qualifikation, stattdessen wird scheinbar willkürlich und mehr oder minder zufällig verteilt. Einzige Maßgabe ist offenbar, dass keine zwei Mannschaften eines Vereins in der selben Gruppe spielen. In der vorvergangenen Saison gab es eine auffällige Häufung von 1er-Mannschaften in einer, 2er-Mannschaften in einer anderen Gruppe. Letzte Saison wiederum nicht. In der E1 gibt es eine Kreisliga, die stärker sein soll als die übrigen Kreisklassen. Den Zugang zur Kreisliga erspielt allerdings die Vorgängermannschaft, d.h. die E1-Mannschaften der Saison 10/11 haben die Ligaeinteilung erspielt, in der sich dann die E1-Mannschaften der Saison 11/12 zurecht finden müssen. Das führt zu grotesken Tabellenständen und Spielergebnissen. In unserer Kreisklasse ist ein Team, das letzte Saison schon E1 gespielt hat und damals noch schwächer war als heute (haben sich z.B. bei uns verstärkt). Sie gehören vom Niveau her unbedingt in die Kreisliga, in der -klasse sind sie in nur zwei Spielen gefordert -- und selbst diese zwei anderen Teams gehören eine Stufe rauf. Dahingegen gibt es in der Kreisliga Teams, die nur verlieren, weil ihr Vorgängerjahrgang einfach ungewöhnlich stark war.


    Aus mir unbekannten Gründen haben die Verantwortlichen die Gruppen auch noch von acht bis zehn Mannschaften in der letzten Saison auf nun elf oder zwölf vergrößert, was dazu führt, dass wir von August bis in den Dezember an so gut wie jedem Samstag außerhalb der Ferien Spiele haben. Unsere Partnermannschaft hat schon vier mal auf andere Termine, d.h. unter die Woche, ausweichen müssen, weil viele Vereine Schwierigkeiten mit der Masse an Terminen haben. Unsere Hallenrunde hat auch schon angefangen. Unser nächster Feldrundengegner hat uns gebeten, das Spiel zu verschieben, weil am selben Tag sein Hallenrundenturnier angesetzt war. Im November und Dezember müssen einige Mannschaften samstags zum Feldrundenspiel, sonntags zum Hallenrundenturnier. Mehrfach! Und das alles bei neun- und zehnjährigen Kindern, die zum großen Teil gerade in die weiterführende Schule gekommen sind...


    Ich habe einen Riesenhals..

    Don Quijote: Genau so sehe ich das auch. Was das Erreichen der Königslösung betrifft, so hielte ich es für vorstellbar, dass man zu Saisonbeginn ein paar Turniere spielen könnte, und deren Ergebnisse zur Qualifikation in verschiedene Gruppen heranziehen kann. Sehr interessant fand ich dabei den Thread zur Schweizer Turnierform. Könnte man sowas über alle Mannschaften eines Kreises stülpen, dann sollten sich doch gute Gruppen durch einfaches Abzählen bilden lassen. Die Mathematik dahinter habe ich mir allerdings nocht nicht so genau durchgedacht.


    Ein von uns beiden benachbarter Kreis praktiziert übrigens vor der Einteilung der Gruppen eine Qualifikationsphase. Das klingt für mich zumindest sinnvoller als die völlig willkürliche Einteilung bei uns. Wie es bei Euch läuft, erschließt sich mir leider nur über den Blick auf http://http://ergebnisdienst.fussball.de nicht..

    die jetztige Sichtweise bestätigt vieles was ich gemacht habe, was auch hier im Forum immer wieder als richtungsweisend gesehen wird, gibt mir aber viel Nachdenken darüber. ob dund nochmals mein Tip;as alles was wir Trainer für gut finden auch in wirklich so ist.


    Willkommen zurück! Kannst du das Fettgedruckte vielleicht aber noch überarbeiten, das verstehe ich so leider nicht ganz. :)

    ich habe in meiner F-Jugend (2003/2004) einen Spieler der plötzlich Angst vorm Ball hat. Er duckt sich, sobald er etwas "höher" in seine Nähe kommt. Die Ursache könnte daran liegen, dass er jetzt schon 2-3 mal den Ball ins Gesicht bekommen hat.


    Da musste ich jetzt schmunzeln, als ich las: "..könnte daran liegen, dass...". Ja, woran soll es denn sonst liegen? Ball ins Gesicht tut weh, dazu kommt noch der Selbstschutzreflex, den Kopf (vor allem den) vor sich schnell nähernden, harten Gegenständen in Sicherheit zu bringen.


    Früher hat er sich auch wenn er mal im Tor war in jeden Ball geschmissen, aber nun dreht er sich weg, sobald ein "Gegner" näher kommt und schiesst.


    Völlig normaler Lernprozess. Wenn ich als Abwehrspieler auf einen schussbereiten Gegner zustürze, um den Ball abzublocken, drehe ich, wenn ich es rechtzeitig schaffe, dem Schuss auch den Rücken zu. Du etwa nicht?


    Dies beeinflusst natürlich auch extrem seine Leistungen, zumal er ein talentierten Spieler ist. Als ich den Spieler mal gefragt habe, wieso er plötzlich Angst vorm Ball hat, hat er dies mit seinen neuen Zähnen begründet. Die dürfen ja nicht gleich kaputt gehen. Das fand ich schon wieder süß. =)


    Da die anderen Kinder Ihn aber auch schon fragen, warum er plötzlich Angst hat, wollte ich mal fragen, und um Hilfe bzw. Ratschläge bitten, wie ich diesem Spieler helfen kann.


    Ganz wichtig: das ist die F-Jugend. Lass den Kleinen trotz Talents Kind sein, fordere ihn nicht dazu auf, den Helden zu spielen und sich gegen seinen Willen weh zu tun, ich würde das nicht mal ermutigen. Beim Fußball bekommt man mal einen Ball so ab, dass es weh tut, das lässt sich nicht vermeiden. Ich würde versuchen, darauf einzuwirken, dass das nicht unnötig geschieht. Z.B. schießen viele Kids ja unheimlich gerne aufs Tor, wenn alle gleichzeitig einen Ball haben, führt das dann dazu, dass aufs Tor geschossen wird, während andere sich gerade im Tor nach ihren Bällen bücken, und dadurch dann teilweise richtig böse getroffen werden. Deshalb habe ich einige male sehr deutlich mitgeteilt, dass keiner aufs Tor zu schießen hat, wenn sich da andere ihre Bälle holen, und den Kindern auch erklärt, warum. Ein andermal habe ich ihnen auch erklärt, dass man häufig einen Ball so abbekommt, dass es schmerzt, wenn der Gegner genug Zeit hat, den Ball optimal zu treffen, was dann wiederum häufig daran liegt, dass man ihm zu viel Platz gelassen hat.


    Ansonsten gilt es, wenn ein Unfall passiert ist, den Schmerz ernst zu nehmen und das Kind zu trösten. Meist hält er ja nicht lange an, und dann kann es weiter gehen. Und zu Kopfbällen würde ich F-Junioren auch eher nicht animieren und es nicht kritisieren, wenn sie die Köpfe eher weg ziehen als sie hin zu halten.

    Bei uns ist es zumindest im Kinderfußball auch so, dass Mädchen ein Jahr älter sein dürfen als die Jungs. Reine Mädchenmannschaften dürfen sogar zwei Jahre älter sein, sie sind aber natürlich äußerst selten. Im Kinderfußball, zumindest im G- und F-Bereich, kann ich den Sinn der Regelung eigentlich nicht erkennen, da haben aus meiner Erfahrung Jungs und Mädchen die gleichen Voraussetzungen. Etwaige Unterschiede im Zweikampfverhalten, etc., führe ich da eher auf die Erziehung und das Umfeld zurück als auf eine genetische Prädisposition. Dabei finde ich, man sollte dem Rollenbild, das bereits vor dem Einsetzen der Pubertät dazu führt, dass sich Mädchen eher zurück nehmen, entgegen wirken anstatt ihm entgegen zu kommen, indem man sie gegen kleinere Jungs spielen lässt. Ich möchte beileibe nicht, dass sie nur auf die Mütze kriegen, versteht mich da bitte nicht falsch, ich finde aber, sie sollten in Gruppen, die ihrer Leistung entsprechen spielen. Wie ich das bei den Jungs auch favorisieren würde. Leider ist das bei uns im Kreis überhaupt nicht so, so dass einige Teams nur ein oder zwei mal pro Halbsaison gefordert werden und ansonsten ihre Gegner einstampfen, während andere Teams dazu verdammt sind, von Schlappe zu Schlappe zu ziehen. Damit entferne ich mich vom Thema, aber ich verstehe nicht, warum es gegen diese in meinen Augen Kinderfeindlichkeit keinen Aufstand gibt..

    ich denke nämlich, dass Stella, auch ohne die Fähigkeit jemals überhaupt zur Zeugung gehabt zu haben, eine gute Trainerin sein kann. Ich bin mir sogar sicher, sie ist eine.


    Das möchte ich auch mal meinen. Allerdings hat sie sicherlich exakt 50% Anteil am Zeugungsakt gehabt. Aber lasst uns das um Himmels Willen nicht weiter vertiefen, das wird gleich viel zu indiskret. ;)

    Wenn es wirklich so ist, wie du schreibst, dann würde ich dem Jungen auf jeden Fall dazu raten, einem Trainer den Rücken zu kehren, der ihn schlecht behandelt, und stattdessen in eine Mannschaft zu wechseln, in der er ernst genommen und mit Respekt behandelt wird. Sportliche Gesichtspunkte wären für mich viel weniger wichtig als die Achtung der Menschenwürde. Wenn der Trainer übrigens tatsächlich so tickt, wie es bei dir rüber kommt, hat er aus meiner Sicht im Jugendbereich überhaupt nichts verloren.

    Aus diesen Gründen halte ich es für sinnvoll, dass Regeln auch nachvollziehbar begründet werden. Damit meine ich nicht, dass jeder Leser der Begründung zustimmen muss, es sollte aber deutlich werden, welchem Zweck die jeweilige Regel dient und wie sie dieses Ziel erreicht. Dann wäre auch deutlicher, worin der Geist der Regel liegt und ob grenzwertiges Verhalten diesem eher ent- oder eher widerspricht. Bei mir liegen die Gemeinschaftskundestunden und die Rechtsvorlesungen leider zu lange zurück, als dass ich mich genau daran erinner könnte, aber gibt es nicht zu Gesetzen noch Begleittexte, in denen sie erläutert werden? So etwas würde ich mir für offizielle Regeln auch im Fußball wünschen.

    Ich bin Senior-Berater bei einem Beratungsunternehmen für IT-Sicherheit. Kurz nach der Geburt unseres Sohnes hatte ich meine Arbeitszeit auf ziemlich früh gelegt, das hat dann trotz anfänglicher Bedenken meines damaligen Chefs gut geklappt. Die Kollegen nehmen, so gut es geht, Rücksicht darauf, im Zweifel muss aber der Job vorgehen. Ganz einfach ist die Jongliererei nicht, das kennt aber wohl jeder von Euch.

    Fakt ist, dass man sich von diesen Subjekten -und anders kann ich diese Typen nicht nennen- mit Sicherheit nicht erpressen lassen wird. Da wird zukünftlich hart durchgegriffen, davon bin ich überzeugt.


    Ich würde mir wünschen, dass durchgegriffen würde, wie hart die Hand dabei sein sollte, das weiß ich nicht so recht. Nach wie vor meine ich, dass konsequent angwandte mildere Strafen wirkungsvoller sind als drakonische, die aber nur einen Bruchteil der Delinquenten treffen. Überaus wünschenswert wäre aber aus meiner Sicht auch, dass die 99% friedlichen Stadiongänger nicht eingeschränkt werden.