Positiv am Video zum F- und E-Training: da gibt es tatsächlich auch einen 'dicken Paule' -- naja, so dick ist er nun auch nicht. Aber es sind endlich mal nicht nur hypertalentierte Kids dabei, wie sonst oft in dem DFB-Videos...
Beiträge von tobn
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Da fehlt das '.de' am Ende, es muss heißen: www.training-wissen.dfb.de. Genauer genommen meinst du wohl folgenden Link, der bestimmt bald nicht mehr auf der Startseite zu sehen sein wird: http://www.training-wissen.dfb.de/index.php?id=500014&tx_dfbnews_pi1[showUid]=84&tx_dfbnews_pi4[cat]=14. -
Hmm.. So, wie ich das verstehe, soll es aber doch nur einen DFB-Campus geben, entweder in Frankfurt, Köln, Duisburg oder Unterhaching. Insofern werden am Ende alle Regionen bis auf eine leer ausgehen. Stimmt schon, der Norden ist von vornherein draußen, ich verstehe Euer Bedauern. Wobei ich vermute, dass der DFB nur Ballungszentren heraus gesucht hat. Berlin ist bspw. ja auch nicht dabei..
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tibo: Die geeignete Strategie hängt auch sehr vom Alter der Kinder ab. Zwischen Grundschulalter, Pubertät und Adolenszenz gibt es da deutliche Unterschiede.
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Der Trainer C-Breitenfußball ist für viele eine zeitlich etwas zu anspruchsvolle Investition. Daneben bietet der DFB auch noch die Lizenzvorstufen an: Teamleiter Kinder, Jugend, Erwachsene, sowie Freizeit- und Breitensport. Diese enthalten bereits ca. zwei Drittel des Stoffs des C-Breitentrainers. Zum Anfixen und zum Streuen des Minimalwissens gibt es noch die Kurzschulungen, die jeweils nur einen Abend umfassen. Und man kann versuchen, ein DFB-Infomobil beim eigenen Verein vorbei kommen zu lassen. Schaue am besten mal hier rein: http://www.training-wissen.dfb.de/index.php?id=507545
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Es hängt von der jeweiligen Mannschaft ab. Angenehmerweise wird bei meinen Jungs der Torhüter so gut wie nie kritisiert. Die Akzeptanz untereinander ist insgesamt auch sehr gut, was aber nicht automatisch heißt, dass die Mannschaft besonders gut, d.h. geschlossen als Team agiert -- da scheinen sich individuell unterschiedliche Ursachen unheilvoll zu ergänzen. Tatsächlich versuche ich natürlich auch, die jeweiligen Spieler in für sie machbaren Spielen ins Tor zu stellen, d.h. ein Spieler, dem ich kein besonderes Talent im Tor attestieren würde, kommt gegen eine Mannschaft ins Tor, die nur selten vor selbiges kommen wird. Glücklicherweise habe ich nur drei Spieler, die eher weniger für das Tor gemacht sind. Das sind auch Spieler, die im Feld auch eher zu den schwächeren gehören. Wenn sie im Tor stehen, sind wir im Feld daher etwas stärker, so dass sie noch etwas weniger gefordert sind.
Aber gegen die Klopper in unserer Gruppe kommen die 'Stammtorhüter' in den Kasten. Und da evtl. auch für das ganze Spiel.
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Ich finde das Wechseln des Torhüters zur Halbzeit gar nicht so schlecht. In 'meinem' Team gibt es zwei Spieler, die bereits deutlich häufiger als die anderen im Tor gespielt haben. Aber sie spielen beide auch gerne auf dem Feld, die Präferenzen sind durchaus gewissen Schwankungen unterworfen. Der Wechsel zwischen den beiden zur Halbzeit erlaubt es mir, sie beide auch im Feld spielen zu lassen. Außerdem ist es ab und an ganz hilfreich, bei sehr dünnem Auswechselkontingent einen Spieler in der zweiten Halbzeit auf dem Feld zu haben, der sich in der ersten noch nicht verausgaben musste.
Darüber hinaus rotiere ich die anderen Spieler auch gerne in den Pflichtspielen ins Tor. Wir hatten zwar schon immer einen größeren Spielerkreis an Kandidaten für das Tor als andere Teams, durch die Aufteilung des Teams in zwei Mannschaften und den einen oder anderen Fortgang ist dieser Kreis aber kleiner geworden. Da ich es für ausbildungs- und erziehungstechnisch sinnvoll halte, wenn möglichst viele Spieler die Erfahrung des Spiels zwischen den Pfosten machen, schicke ich nun die anderen Spieler auch ins Tor. Natürlich haben viele von ihnen dabei mittlerweile Schiss. Neben der Versicherung, dass ich nichts von ihnen verlange und keinen einzigen Fehler bei ihnen sehen werde, kann ich ihnen damit entgegen kommen, dass ich ihren 'Pflichteinsatz' auf eine Halbzeit beschränke, zumindest beim ersten mal.
Drei von vier Spielern, die sich bisher bewähren durften, haben übrigens auch objektiv durchaus zu überzeugen gewusst. Und sie haben selbst auch gemerkt, dass sie ihre Sache gut gemacht haben.
Umgekehrt habe ich die Erfahrung gemacht, dass Spieler, die zwei Spiele nicht mehr im Tor waren, danach wieder eine ganze Weile brauchen, um sich wieder daran zu gewöhnen, auch flache Bälle mit den Händen aufzunehmen und nicht nur weg zu schlagen.. Häufigere, wenn auch kürzere Einsätze im Tor scheinen mir da das Niveau besser zu konservieren (und auszubauen).
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"Verteidigt wie eine geballte Faust, aber greift an wie eine offene Hand!"
Gerade dieser Satz gefällt mir, darf ich ihn übernehmen? Schön plastisch, und gerade mit der Veränderung der Abstände bei Ballbesitz ggü. Ballverlust (und umgekehrt) haben meine Spieler (E1) noch ziemliche Probleme.. -
Für viele meiner Kids wäre das zu viel, da Fußball ja nicht nur die einzige Beschäftigung ist, der sie außerhalb der Schule nachgehen. Da gibt es andere Sportarten, Instrumente, teilweise schon Nachhilfe, Logopädie, etc. pp. Wenn du die Zeit dazu hast und der Platz entsprechend verfügbar ist, könntest du aber eine frei Spielstunde anbieten, zu der halt kommen kann, wer mag.
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Die Wut zu unterdrücken mag eine vorübergehende Möglichkeit zur Lösung sein, wenn aber die Einsicht, dass:
1. ein Schiri auch Fehler machen kann,
2. das in den allermeisten Fällen unabsichtlich geschieht, und man
3. mit den Konsequenzen dieser Fehler nun mal leben muss, was aber auch
4. ohne weiteres möglich ist, denn
5. schließlich geht es ja nur um ein Spiel,wenn also diese Einsicht erfolgt, dann kann man Fehlern des Schiri umgehen. Andernfalls kann es sein, dass der Frust über die offenbar böswilligen (aus Sicht des Spielers) Schiris nicht abgebaut wird und sich irgendwann ganz fürchterlich entlädt. Daher finde ich die Idee, für Schirischelte anfällige Spieler auch mal selbst pfeifen zu lassen, gar nicht so schlecht. Begleitet von entsprechenden Worten, natürlich.
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liegt vielleicht auch daran, dass geschriebenes oft anderes rüberkommt als in einer persönlichen Diskussion.
Darin liegt, denke ich, die bedeutendste Ursache. Bei den regelmäßigen Beitragsleistenden weiß man ja aus Erfahrung, wie sie ticken. Bei Neumitgliedern hingegen nicht. Andererseits halte ich eine kurze Rückfrage da auch für angebrachter als gleich, von einem potenziellen Fehlschluss ausgehend, eine Tirade zu verfassen.wenn ich schreibe: da hab ich dem F-Jugendspieler mal klar gesagt, wo der Hase langläuft, dann liest sich das bei dem ein oder anderen als ob man den Jungen zusammengestaucht hat, obwohl Wortwahl und Vorgehensweise absolut kindsgemäss war.Und schon geht die Diskussion über den richtigen Umgang mit Kindern los.
Zum Teil liegt es aber sicher auch an den Gestalten, die viele von uns schon mal erleben mussten und auf die wir in dem Moment nur mit Kopfschütteln reagieren konnten.. -
Nein, so weit würde ich beim Meckern nicht gehen, nur bei Schiedsrichterbeleidigungen oder wenn er wirklich ununterbrochen hadert, meckert und dadurch auch das Fußballspielen einstellt. Bei einzelnen Meckereien rufe ich dem Spieler etwas zu wie zum Beispiel: "Konzentrier Dich auf Dein Spiel" "Foul ist, wenn der Schiedsrichter pfeift" oder Ähnliches. Wenn der Schiri wirklich eine krasse Fehlentscheidung trifft, hole ich den Jungen kurz an die Seitenlinie, versuche ihn zu beruhigen und wieder zu motivieren.
Ich denke, hier ist ein bisschen Menschenkenntnis gefragt, um die richtige Entscheidung zu treffen. Aus meiner Sicht wichtig ist, dass dein Spieler versteht, dass er weder sich selbst noch seiner Mannschaft hilft, wenn er auf den Schiri meckert. Ich könnte mir vorstellen, dass ein Spieler, der dem Trainer ohnehin schon nicht mehr völlig offen gegenüber steht, sich durch solche Anweisungen zu Unrecht kritisiert fühlt, evtl. sogar so, als ob er vom Trainer bloß gestellt und ihm von selbigem in den Rücken gefallen wird, wodurch dann der Graben zwischen beiden noch tiefer wird. Falls dies zu befürchten ist, so würde ich den Spieler raus holen, ihm klar zu verstehen geben, dass man ihn mit dieser Auswechslung nicht bestrafen will, sondern nur etwas erklären möchte. Ich würde mich dann mit ihm vom Spiel abwenden und mich nur auf ihn konzentrieren, er soll wissen, dass er in diesem Moment wichtig ist, sogar das Spiel gegen ein anderes Team steht in diesem Augenblick hinten an. Gehe vor allem auf ihn ein, erst im zweiten Schritt auf seine Verantwortung gegenüber der Mannschaft. Versuche, ihm Druck zu nehmen anstatt ihm zusätzlichen aufzubürden. Und wenn ihr mit der Unterredung, die natürlich auch nicht allzu lange dauern sollte, fertig seid und er dir bestätigt hat, dass er verstanden hat und Alles klar ist, dann wechselst du ihn sofort wieder ein.Es ist meiner Meinung nach ganz wichtig, dass deine Spieler dir vertrauen. Dementsprechend musst du dich verhalten.
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Frag mich ja bei sowas generell, was bei den Leuten im Kopf vorgeht...
Bin da völlig bei dir. Bump-Keys sind so neu aber nicht, vor allem passte der Rat, ein Vorhängeschloss zu nehmen, wie ich fand, nicht zum Film über die Schlagschlüssel. Wobei man für letztere ja immer noch einen passenden Rohling braucht, man also doch noch ein wenig Mühe investieren muss.ist ja das normalste der Welt mit Bolzenschneider oder Bump-Key zum Sportplatz zu gehen. Nimm dann auch demnächst meine Akku-Flex überall mit hin, kannste ja immer mal gebrauchen...
Tja, in der Größe unterscheidet sich ein Bump-Key dann ja doch ziemlich deutlich von beiden anderen Werkzeugen. Und er funktioniert zerstörungsfrei. In der Klasse meines Bruders gab es damals einen Zeitgenossen, der oft sein Dietrich-Set dabei hatte, letztlich wäre eine Bump-Key-Sammlung ja sowas ähnliches. Ich möchte sowas aber in keiner Weise gutheißen, nicht, dass hier Missverständnisse aufkommen. Ich habe nichts dagegen, wenn unser Sportplatz auch mal von Vereinsfremden genutzt wird. Ich erwarte aber, dass sie mit fremdem Eigentum mindestens so pfleglich umgehen wie mit dem eigenen. Und für Schäden, die sie verursachen und die über normale Abnutzung hinausgehen, auch aufkommen. -
Warum speziell Kopfball-Trainer?
Weil ich selbst die Kopfballtechnik nur unzureichend gelernt habe und mich nicht befähigt fühle, sie meinen Kids geeignet beizubringen. Geschweige denn, einen Kopfball korrekt zu demonstrieren. -
Matzke: du kannst bei F-Junioren nicht das Maß an Aufmerksamkeit und Konzentration erwarten, wie man es im älteren Jugendbereich vorfindet. F-linge sind noch sehr junge Grundschulkinder, sie haben eine ausgesprochen rege Fantasie, können sich nur kurz (intensiv) konzentrieren, sind leicht abzulenken, sehr begeisterungsfähig, aber auch sehr schnell eingeschüchtert. Darauf musst du als Trainer Rücksicht nehmen. Versuche, ein möglichst interessantes Training durchzuführen. Es sollte abwechslungsreich sein, die Übungen sollten den Kindern möglichst viel Spaß machen. Während der Übungen solltest du sie zwar durchaus dazu ermutigen, sie korrekt durchzuführen und nicht zu sehr herum zu albern, wenn aber mal etwas passiert, das sie lustig finden, darfst du auch mal mitlachen. Und wenn die Kids die Übung konzentriert und gut mitgemacht haben, dann lasse sie in der folgenden Trink- oder anderweitigen Pause sich ruhig auch mal eine oder zwei Minuten lebhaft darüber austauschen, wie das genau war, als eben X oder Y passiert ist.
In der Grundschule lernen die Kinder ja auch, dass sie ruhig und aufmerksam sein müssen, wenn der Lehrer dran ist. Bei meinen Kindern gab es dafür ein Zeichen, das die Lehrerin benutzt hat. Frag doch deine Kids danach, wie das bei ihnen in der Klasse ist und übernimm es.
Und noch ein letzter Tipp: oftmals ist es sinnvoller, wenn du als Trainer leiser wirst, wenn du aufmerksame Zuhörer haben willst, als wenn du lauter wirst. Ein kurzer Pfiff sollte Signal genug sein, damit zuindest genügend Kinder mitbekommen, dass es bei dir weiter geht, dann kannst du leise erklären, wie es weiter geht. Was man auch machen kann, ist, einen Spieler danach wiederholen zu lassen, was erklärt wurde, nicht Wort für Wort, aber sinngemäß. Stellt er dann fest, dass er es nicht mitbekommen hat, so fühlt er sich natürlich bloßgestellt. Das reicht dann schon als 'Strafe', bei jüngeren Kindern solltest du das auch nicht übertreiben, sonst riskierst du ihr Vertrauen.
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Germancoach et al: Habt Ihr Tipps dazu, wie ich einen für die E-Jugend geeigneten Kopfball-Trainer finde?
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Bevor ich darauf antworte sollten wir abklären, ob die DVD haargenau die selben Inhalte hat, wie der Film in diesem Link. Das hatte ich zumindest so verstanden.
Ich weiß es nicht, ich kenne die DVD nicht, und ich habe von dem Film nur die paar Minuten angeguckt, die du hervorgehoben hast. Meine Frage bezog sich nur auf deine Aussagen, die ich besser einordnen wollte.Der Film aus dem Link ist nett, informativ, aber wertlos.
OK, dann bin ich jetzt schlauer, was deine Einschätzung anbelangt.Die Frage ist aber, ob du das kommentierte anders siehst und wenn ja warum.
Ich gebe da erst mal gar kein Urteil ab. Erfahrene Trainer führen Spiele mit dem einzigen Ziel des Ballbesitzes durch, das stelle ich dann erst einmal nicht. Ich denke auch, dass sie durchaus Spieler voran bringen können, weil sie ihnen das Freilaufen und Anbieten vermitteln können. Ebenso trainiert man darin Passgenauigkeit und -timing, sowie individual- und gruppentaktisches Defensivverhalten. Dass es dabei keine Angriffsrichtung gibt, mag ein gewisser Nachteil sein, ich weiß aber nicht, ob das stets so schwer wiegt. -
Sprich die DVD ist (aus deiner Sicht) wertlos? Oder ist nur die DVD wertvoll und der Teaser-Film nicht? Kennst du die DVD oder sind deine Mutmaßungen eher spekulativer Natur (das kann durchaus auf Erfahrung oder anderweitige höherer Einsichten beruhen)?
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Mourinho hat hier ein bestimmtes Ziel im Auge gehabt, nur es fehlen die Details in Form einer umfangreichen Erklärung. In seiner Übung hat er 4 Farben eingebaut. Das war nicht zufällig, da eine Gruppe, die gerade den Ball besitzt 3 Möglichkeiten haben wird:
1) seitliche Spielverlagerung (entsprechende Farben spielen zusammen)
2) Linie
3) Diagonal + Mitte
Mourinho wird sicher die Farben nicht beliebig mischen, sondern so dass die Ballführenden auf Kommando eine der 3 Varianten wählen werden, entsprechend der Möglichkeiten, die sich auch im konkretten Spiel ergeben und zwar aufgrund der Position der Gegner im Spiel.
Vielleicht verstehe ich dich nicht richtig, aber hieße das nicht, dass sich die vier Farben kaum vermischen dürfen, damit das von dir vermutete Ziel erreicht wird. Die Tricksequenz bei 13:11 sieht jedoch ziemlich durchmischt aus.Schlauerweise erklärt Mourinho das Thema nicht vollständig, ganz einfach aus know how Gründen. Was wird passieren? Die Spieler kommen langsam darauf, welche Farben als nächste aufgerufen werden und verstehen auch warum. Sie werden antizipieren, welche Vorteile zum Beispiel eine Spielverlagerung bringt.
Hier kann ich dir nicht folgen. So wie er es erklärt, spielen doch immer die Spieler zweier Farben zusammen auf Ballhalten. Zusätzlich stehen außerhalb des Felds Torhüter als neutrale bzw. mit dem jeweiligen Ballbesitzer alliierte Anspielstationen zur Verfügung. Und er wechselt alle ca. zwei Minuten die Farbkombinationen, um das statische Element der Grundübung zu durchbrechen und, wie er sagt, die Spieler zur Kommunikation zu bringen. Ich sehe da keinen Ansatz dazu, dass die Spieler erahnen sollen, mit wem sie gleich zusammen spielen werden, sondern sie sollen meiner Meinung nach wach und aufmerksam bleiben, damit sie stets wissen, mit wem sie genau jetzt zusammen spielen.Wenn ein Trainer diese Übung nun übernimmt und die Partnerfarben ohne Kozept per Kommando ändert, dann liefert das ein Durcheinander.
Hmm, also zwischendrin ruft er doch sogar einem Spieler zu, er habe eben seinen Mannschaftskameraden angegriffen. Offenbar gibt es bei ihm bzw. seinen Spielern also durchaus auch eine gewisse Verwirrung.In diesem Forum wurde diese Übung sogar abgewandelt und auf 3 Farben reduziert. Ein Mannscahft wird ständig in Unterzahl spielen, was aber nicht dem eigentlichen Zweck der Übung entspricht. Abgesehen davon lernen die Jungs bestenfalls nur das seitliche Spiel, da aus der Sicht jeder Farbe die anderen zwei eben bestenfalls seitlich positioniert werden. Ich sage dazu bestenfalls, da ein weiteres Detail aus der Übung auch gänzlich fehlt: wer läuft wohin? Ohne diese Kenntnis ergibt dies wiederum ein Durcheinander.
Ich hoffe, das ist einigermasen verständlich.
Ich würde den individualtaktischen Sinn der Übung eher im Anbieten und Freilaufen sehen. Sie ist nicht sonderlich spielnah, da es keine Angriffsrichtung und somit eine bevorzugte Richtung, in die der Ball getrieben werden sollte, gibt. Aber es werden durchaus einige technische und auch individual- und gruppentaktische Bereiche geschult. -
Eigengewächs: Genau das ist das Problem, dem wir begegnen möchten. Bei uns ist es so, dass wir in unserer Gruppe ein paar Übermannschaften haben, gegen die meine Kids einfach kaum Land sehen. Dummerweise treffen wir in drei unserer vier letzten Spiele der Hinrunde auf eben diese Mannschaften, so dass die Motivation von Spiel zu Spiel immer weiter sinkt.. Natürlich versucht man als Trainer, dem entgegen zu wirken, man sieht ja aber sogar im Profifußball, d.h. bei Erwachsenen die Auswirkungen mehrerer Misserfolge hintereinander. Gut, der eine oder andere Fußballprofi hat vielleicht noch einen geringeren geistigen Horizont als ein paar meiner Zehnjährigen, aber dennoch ist aus meiner Sicht die zufällige Gruppeneinteilung (bei vielen heißen sie wohl Staffeln) weder kindgerecht noch bringt sie die Mannschaften wirklich weiter, weil es eben so häufig deutliche Über- oder Unterforderungssituationen gibt.
