Danke für den Link!
Beiträge von tobn
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Da die Tabelle in Stefan70s Beitrag nur recht schwer zu lesen ist, hänge ich Abb. 17 auf S. 11 der verlinkten Studie mal als PNG-Datei an.
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ich kenn z.B. keine Regel, die untersagt, dass du den TW nicht durch einen zusätzlichen Feldspieler ersetzt, also ohne offiziellen TW spieltst.
Oder irre ich mich?
Ja, du irrst dich. Das haben uns die Schiedsrichter, die an dem entsprechenden Abend beim Basiswissen-Lehrgang (zum Trainer C-Breitenfußball führend) explizit gesagt. Und es findet sich auch in den Regeln wieder, wenn auch nicht ganz so explizit. Dort steht auf S. 15 im Abschnitt "Regel 3 – Zahl der Spieler":
"Anzahl Spieler
Die Partie wird von zwei Teams bestritten, von denen jedes höchstens elf Spieler aufweist;
einer von ihnen ist der Torwart. Die Partie kann nur beginnen, wenn jedes Team
mindestens sieben Spieler umfasst."Hieraus ergibt sich, dass ein Spieler jeder Mannschaft als Torwart erkennbar sein muss. Sie sagten übrigens auch, dass in dem Fall, dass Schiedsrichter und Torhüter die gleichen Farben haben, der Schiedsrichter den kürzeren zieht, wenn es um die Frage geht, wer sich umzuziehen hat. Ob es sinnvoll ist, darauf zu bestehen, wenn der Torhüter auch eine andersfarbige Ausrüstung hat, sei mal dahin gestellt.
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Ich denke, der Mehrzahl an Kommunen sowie Vereinen täte es gut, wenn betriebswirtschaftliche Kompetenz bei zumindest einem Teil der Verantwortlichen vorhanden wäre.
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Ja, man fragt sich, in welcher Zeitzone Stefan67 sich befindet..

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@Don: Du hast doch sonst immer ruckzuck die passenden Vorschriften parat.
Aber was die spontane Tatsachenentscheidung anbelangt: da hätte ich bestimmt überhaupt nicht bemerkt, dass ein Wechsel stattgefunden hat. Und hätte deshalb gar nichts gemacht. Aber ich bin ja auch kein ausgebildeter Schiri. -
Im laufe des Spiels, ohne Spielunterbrecheun wechseln Torwart und Spieler die Trikots. Es ist klar erkenntlich, dass der Spieler jetzt der torwart ist. Der Schidsrichter bekommt von all dem nichts mit. Die gegnerischen Spieler stürmen jetzt auf das Tor und geben einen Torschuss ab. der Torwart parierd den Schuss so, dass dieser ins Seitenaus geht. erst jetzt bemrkt der Schidsrichter das derTW getauscht wurde. Wie ist die Spielfortsetzung?
Nun, auf S. 16 der aktuellen Fußballregeln (s. http://www.dfb.de/fileadmin/us…sballregeln_2012_2013.pdf) steht ja explizit der Passus:
"Torwartwechsel
Jeder Feldspieler darf seinen Platz mit dem Torwart tauschen, vorausgesetzt,der Schiedsrichter wird vor der beabsichtigten Auswechslung informiert,
der Tausch wird während einer Spielunterbrechung vorgenommen.
Vergehen/Sanktionen
[...]
Wenn ein Feldspieler seinen Platz ohne Erlaubnis des Schiedsrichters mit dem Torwart tauscht,lässt der Schiedsrichter die Partie weiterlaufen,
verwarnt der Schiedsrichter die betreffenden Spieler, sobald der Ball nicht mehr im Spiel ist."
In Punkt 9 der zusätzlichen Erläuterungen des DFB auf Seite 21 steht noch:
"9. Tauscht ein Torwart ohne Zustimmung des Schiedsrichters während der Halbzeit mit einem Feldspieler seinen Platz, so sind beide Spieler bei der nächsten Spielunterbrechung zu verwarnen."Also würde ich sagen:
- Beide Spieler bekommen die Gelbe Karte
- Das Spiel wird mit Einwurf für die gegnerische Mannschaft fortgesetzt, also ganz normal, wie nach Seitenaus üblich
Ich sehe in den Regeln keine weitere Sanktionierung. Da der Torhüter für alle Spieler und den Schiedsrichter auch zu jedem Zeitpunkt klar zu erkennen war und stets genau ein Torhüter im Spiel war, ist am Spielgeschehen nichts auszusetzen. -
Ich möchte mich Don Quijotes Meinung anschließen. Andre, ich habe den Trainer C-Breitenfußball ja kurz nach dir gemacht. Vor kurzem habe ich meine ersten 3 LE für die Lizenzverlängerung eingeheimst, als ich den entsprechenden Termin auf unserem DFB-Stützpunkt besuchte. Es wurde der ganz neue DFB-Infoabend (Nr. 19) durchgeführt, und zwar von zwei schon sehr motivierten Stützpunkttrainern, die nach der Aussage des dritten Stützpunkttrainers, der sich um die anwesenden Trainer kümmerte, die Trainingseinheit (TE) wohl auch ein oder zwei mal mit den Spielern vorab geübt hatten. Nach der TE kam dann auch einer der Trainer noch mal zu uns Zuschauern und bot an, Fragen zu beantworten und die Einheit zu diskutieren, das war schon ziemlich gut, wie ich fand, und man konnte durchaus etwas mitnehmen.
Ansonsten habe ich auch mal nachgeguckt, welche weiteren Möglichkeiten der Fortbildung zur Lizenzverlängerung es gibt, bei uns in Hessen gibt es da neben dem Stützpunktbesuch, der mit 3 LE berechnet wird, aber nur einmal im Halbjahr angeboten wird, noch dezentrale Fortbildungsmaßnahmen in Höhe von 5 LE, sowie in der Sportschule des Hess. FV in Grünberg (d.h. zentral) Lehrgänge à 10 und 20 LE. Die 20er-Kurse gehen über zwei Tage, häufig unter der Woche, was für mich als berufstätigen Familienvater weniger attraktiv ist. Also wird es vermutlich auf eine 10-LE-Fortbildung in Grünberg und eine dezentrale 5-LE-Einheit in einem hoffentlich nicht allzu fernen Kreis hinaus laufen. Wobei ich die Themen der 10-LE-Kurse durchaus nicht uninteressant finde, für die nächsten Termine wären das:
- Elemente des modernen Angriffsfußballs
- Life Kinetik
- Mannschaftsführung
- Effektives Training im Kinder- und Jugendbereich
Alleine schon der Zeiteinsatz, den ich erbracht habe, um überhaupt den Schein zu kriegen, ist mir der Einsatz in die Verlängerungsfortbildungen wert.
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Hmm, das ist ein mir neues Thema, auch eines, das auf eine ziemlich spezielle Situation abzielt und daher tatsächlich nicht zu den leichtesten Themen zählt. Eine Google-Suche nach allen Begriffen des Themas führt aber z.B. zu http://trainermedien.dfb.de/up…dia/gegner-im-ruecken.pdf. Diesen ft-Beitrag finde ich in diesem Zusammenhang recht aufschlussreich.
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Schade, aber keiner scheint mir wirklich helfen zu können.
Obacht, es ist und bleibt am Ende Deine Aufgabe. Wir sind hier nicht dazu da, um Dir deine Hausaufgaben zu machen...Es geht ja nicht um ein frontales 1-1.. sondern um ein 1-1 mit Gegner im Rücken.
Hmm, in deinem Eingangsbeitrag steht davon aber nichts. Ich zitiere:Mein "super" Thema lautet: Individuell angreifen; 1-1 im Zentrum, der Angreifer ist schon am Ball.
Da ist vom Rücken keine Rede..Welche Ideen hast du denn?
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Ich stimme Germancoachs Aussage zu. Was deinen Sohn anbelangt, so muss er das einfach akzeptieren, zumal er ja die Möglichkeit hätte, in eine Mannschaft mit stärkeren Spielern zu wechseln, nämlich die E-Jugend. Versuche doch mal, ihm zu vermitteln, dass er seinen schwächeren Mitspielern helfen sollte, sich zu verbessern. Dass sie sich so viel eher selbst verbessern, als wenn er sie anmacht oder ignoriert.
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Ich habe beruflich viel mit Ausländern und insbesondere türkischen Familien zu tun, bearbeite auch Visaanträge zur Familienzusammenführung etc. Wenn man in diesem Bereich einige Jahre tätig ist, bekommt man mit, dass es für Menschen aus diesem Kulturkreis schwierig ist, jemanden mit einer anderen Kultur und Religion als gleichbrechtigt zu akzeptieren. Das jemand 'von außen' in die Familie eindringt und als Partner des Sohnes/der Tochter toleriert wird, ist nahezu ausgeschlossen. Und so entsteht eine vollständig in sich abgeschlossene Gesellschaft, zu der niemand Zutritt hat mit völlig eigenen Werten und Ehrbegriffen.
Meinst du nicht, das hat auch etwas mit der gesellschaftlichen Schicht zu tun, aus der der Großteil deiner 'Kundschaft' stammt? Trifft dieses Verhalten, diese Einstellung nicht auf die entsprechenden sozialen Schichten in den meisten, wenn nicht sogar allen Ländern dieser Erde zu? Also insbesondere auch unser eigenes? -
OK, da ich mir jetzt des richtigen Themas bewusst bin, schlage ich dir Info-Abende Nr. 5: Training des Fintierens, vielleicht auch Nr. 11: Spielend dribbeln lernen, vor. Das schöne bei dem Thema ist, dass es einfacher ist, die methodische Reihe hin zu bekommen. Wie Peter_Pan würde ich die Finte als prädestiniert für dieses Thema halten. Dabei würde ich mir, da es eine Prüfungssituation ist, in der am besten möglichst wenig schief gehen können sollte, genau wie Peter_Pan eine einfache Finte aussuchen, d.h. den Ausfallschritt oder den einfachen Übersteiger. Im Info-Abend Nr. 5 findest du auf Seiten 18 und 19 schon einen fertigen Hauptteil, wenn du ihn verwenden möchtest, inklusive einer methodischen Reihe, die für die Lehrprobe, wie ich vermute, zu ausführlich ist. Da du nur ~20-25 Minuten für Übungs- und Spielform hast sollten es wahrscheinlich nicht mehr als drei Schritte sein, und am besten gestaltest du alles so, dass du so wenig wie möglich umbauen musst.
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Näääää, es geht ja hier ganz klar um den Angreifer und nicht um die Defensive! INDIVIDUELL ANGREIFEN!!!
Ui, was ist mir denn da passiert?! Da steht ja ganz eindeutig, dass es ums Angreifen geht. Sorry, da muss ich an kurzzeitiger Erblindung gelitten haben. Schmeiße meinen gesamten Beitrag in die gedankliche Tonne. -
Naja, wenn deine Spieler, wie du sagst, eher schmächtig sind und von den körperlichen Voraussetzungen her auch noch in eine E-Jugend passen würden, kannst du ihnen doch nicht ernsthaft vorwerfen, dass sie sich ungern in Situationen werfen, in denen sie große Gefahr laufen, sich weh zu tun. Das darfst du IMHO auch nicht von ihnen verlangen. Ich würde von meinen -- ich betreue eine junge D-Jugend -- 32-Kilo-Hänflingen auch nicht verlangen, zu versuchen, seinen Gegner von 48 Kilo (potenziell akzelerierter älterer D-Spieler) abzudrängen. Allerdings habe ich meinen Spielern schon gesagt, dass es besser ist, etwas näher an dem ballführenden Spieler dran zu sein, damit man, wenn er bspw. zur Flanke ausholt, diese mit Fuß oder Bein parieren kann und den Ball nicht in den Bauch oder das Gesicht bekommt.
Bei Euren Voraussetzungen würde ich vielleicht auch versuchen, den Ballgewinn eher über das Kollektiv als über das individuelle 1:1 zu versuchen, da das defensive 1:1, wie es Andre ganz richtig beschreibt, eigentlich voraussetzt, dass die körperlichen Unterschiede nicht zu groß sind. Denn einerseits muss ich als Verteidiger die seitliche Stellung einnehmen und mich so postieren, dass der Angreifer nicht den Durchbruch hinter meinen Rücken durchführen kann, andererseits muss ich in der Lage sein, seinem Antritt über die ihm angebotene Seite zu folgen, eigentlich sogar schneller als er zu sein. Dabei ist mein Vorsprung aber ziemlich klein, eben weil ich ja den Weg auf die andere Seite dicht machen muss. Wenn nun ein kleiner Spieler, der im Dezember 2001 geboren ist, also zu den jüngstmöglichen aktuellen D-Junioren zählt, gegen einen Angreifer spielt, der im Januar 2000 geboren wurde, dann ist das oft einfach nicht hin zu kriegen, da hat der jüngere Spieler einfach keine Chance, das ist dann so, als würde ein Fliegengewichtsboxer gegen einen Schergewichtler antreten. Aber auch im Fußball sind viele Hunde des Hasen Tod, wenn also ein zweiter Verteidiger dazu käme, hätte es der körperlich überlegene Angreifer deutlich schwerer. Wie sieht es also damit aus, unterstützen sich deine Spieler gegenseitig in der Defensivarbeit? Ich finde, man kann durchaus der Mannschaftstaktik ein wenig vorgreifen und den Spielern erklären, dass man mittels Überzahl in Ballnähe (natürlich verbunden mit viel Laufarbeit) auch gegen starke oder körperlich überlegene Spieler eine Chance hat. Wenn deine Spieler das beherzigen, kann es sein, dass zunächst bspw. bei einem Angriff über den Flügel dein Innenverteidiger raus rücken wird, um dem Außenverteidiger zu helfen. So ergibt sich natürlich ein Loch im torgefährlichen Raum im Zentrum. Da musst du dann wieder erklären, dass das ganz gefährlich ist, und daher die ballfernen Spieler nach innen rücken müssen, um diesen Raum zu schließen, und dass der ballferne Flügel dabei ruhig erst einmal ungedeckt bleiben darf. Das hat jetzt noch nichts mit dem Einüben von Abständen, etc, zu tun, sondern soll einfach Mannschaftstaktik auf einem Niveau sein, das Elfjährige begreifen können.
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Ende November habe ich meine Prüfung. Mein "super" Thema lautet: Individuell angreifen; 1-1 im Zentrum, der Angreifer ist schon am Ball.
OK. Was stört dich an diesem Thema? Im DFB-Info-Abend Nr. 1 unter http://talente.dfb.de/index.php?id=518941 findest du doch dazu schon so einiges. Alternativ kannst du auch in Training Online nach Trainingseinheiten für die entsprechende Altersklasse suchen, die das 1 gegen 1 in der Defensive behandeln.Letzteres scheint unheimlich wichtig zu sein, zumal ich eigentlich eine geniale Ausarbeitung eines sehr netten Forummitglieds hatte..

Hmm, was du mit dem Nebensatz zur Ausarbeitung sagen willst, erschließt sich mir leider nicht. Aber wenn es wichtig ist, dass der Angreifer schon am Ball ist, so geht es um das 1:1 in der Defensive an sich, sprich, die Balleroberung durch den Abwehrspieler. Diese Einschränkung ist insofern wichtig, als der Verteidiger im Zentrum durchaus versuchen soll, das Zuspiel zu der Spitze, die er deckt, abzufangen, wenn er es kann, ohne ein zu großes Risiko einzugehen. Aber um diese Phase geht es nicht, sondern darum, wie ein Verteidiger im Zentrum sich verhalten soll, der sich einem Angreifer mit Ball am Fuß gegenüber sieht. Das richtige Vorgehen (aus Sicht des DFB) wird in dem Info-Abend Nr. 1 dargestellt. Das sollst du den Spielern vermitteln.Mit diesem Thema kann ich nur leider wenig anfangen

Ist es jetzt klarer?Ein paar Infos hab ich noch: Die Prüfung findet in einer Sporthalle statt, mir stehen max 10 Spieler (und wenn benötigt davon 2 TWs) zur Verfügung, ich muss max 20 Minuten präsentieren und soll eine ganze Einheit ausarbeiten.
Ein Torhüter sollte für die Übungsform reichen, du kannst aber auch zwei einsetzen, die sich abwechseln, und das dann mit der hohen Belastung für den Torhüter begründen. Ansonsten ist die Übungsform eigentlich ziemlich naheliegend: zwei Verteidiger, die sich im Zentrum abwechseln, und sechs Spieler, die nacheinander mit Ball am Fuß im Zentrum angreifen. So wie in Nr. 3 auf Seiten 10 und 11 des Info-Abends dargestellt. Wichtig ist, dass du in der Übungsform viel coachst und korrigierst, dazu ruhig auch mal unterbrechen und alle zusammen holen.Die Spielform Nr. 1 auf Seiten 12 und 13 des Info-Abends passt auch ziemlich gut, wie ich finde.
Und auf die "methodische Reihe" soll ich auch noch achten!
Das heißt, dass deine Übung sich vom Einfachen zum Schweren entwickeln soll, d.h. sie sollte einfach beginnen, mit einer Variation sollte die Schwierigkeit dann anziehen. Wenn es passt, kann auch noch eine Verschärfung kommen. Falls du merkst, dass die Übung zu schwer ist, solltest du sie aber auch erleichtern können. Schaue mal weiter hinten in der Broschüre, da findest du einige Variationen oder Varianten, die sich anbieten könnten. -
Da wäre nun interessant, wie die Situation im Schwimmbad beurteilt wird, wo es ja Rettungsschwimmer gibt.
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diesen Satz verstehe ich [...] nicht: "Es geht bei den Kindern auch ohne Schiedsrichter.". Warum dieses Argument immer wieder kommt, begreife ich nicht. Was willst du uns damit sagen? Eigentlich sagst du ja was anderes.
Ich kann natürlich nicht für Uwe sprechen, aber es geht bei der FPL doch überhaupt nicht gegen den Schiedsrichter. Dort verzichtet man ihn in der F auf ihn, damit einerseits die Kinder lernen, eigenverantwortlich und hoffentlich in der Folge auch fair selbst entscheiden zu können. Und die Trainer werden dazu gezwungen, sich in strittigen Situationen zu einigen, es gibt keinen Schiedsrichter, auf den sich der ganze Ärger konzentriert, sondern die Trainer sind selbst dafür verantwortlich, was auf dem Platz passiert. Außerdem kritisieren die Eltern wohl die Entscheidungen der Kinder viel weniger, auch wenn da sicher die eine oder andere Fehlentscheidung dabei sein sollte. Ein kompetenter Trainer informiert seine Elternschaft natürlich auch vorab über die FPL-Regeln und ihre Hintergründe, so dass sich die Eltern hoffentlich ganz aus dem Spiel raus halten und nur noch anfeuern und/oder trösten.Wenn man die FPL ernst nimmt, dann auch ohne Trainer. Weil so beisst sich die Katze in den Schwanz.
Auch würde es weniger probleme geben wenn man auf Tabellen in Kleinfeld(BFV hat es bei der F Jugend) verzichtet und
auf Klasseneinteilung (Gruppe-Kreisklasse usw.)ab der D-Jugend.
So wäre jeder freier und es gibt diesen Tabellendruck nicht.
Ich wäre ganz sicher dabei, wenn im Kinderfußball (also bis inkl. E-Jugend) auf Tabellen, Meisterschaften und Kreispokale verzichtet würde. Selbst in der D-Jugend bin ich davon nicht begeistert, läuft man doch sonst Gefahr, das "goldene Lernalter" unter dem Ergebnisdruck der Tabellen zu verschleudern. Ich verstehe dich aber nicht ganz, was ist dein Vorhaben für den Bereich ab der D-Jugend? Ein Verzicht auf Klasseneinteilung? "Ab der D-Jugend" klingt für mich nach "von D- bis A-Jugend". Das meinst du aber wohl eher nicht, oder?Eigenverantwortung für die kleinen und bei den grossen ist schluss. Muss man nicht verstehen.
Die Erfahrungen, die sie als Kinder gemacht haben, bleiben ihnen als Jugendliche erhalten. Aber Kinder im F-Alter wollen sich i.d.R. noch an Regeln halten, später sind sie hingegen durchaus dazu bereit, diese zu missachten oder umzuinterpretieren, wenn es ihnen dient. Daher ist der Schiedsrichter später durchaus sinnvoll. Dazu kommt, dass die Schiedsrichter im heutigen KiFu oft Laien sind, häufig Eltern, bei denen man weder die fachliche Kompetenz noch die gewünschte Unparteilichkeit voraussetzen kann. Zumindest bei uns gibt es ab der D-Jugend offizielle Schiedsrichter.Mich würde mal ein Erlebnissbericht interessieren von einen Spiel das vorher probleme gemacht hat.
Also vor der FPL gab es doch auch Gegner die probleme machten, sind die jetzt nicht mehr da.
- spielt man einfach nicht mehr gegen die
- lässt man die einfach spielen und ist ruhig
Nun, die Hoffnung ist ja, dass nach Einführung der FPL es weniger problematische Spiele gibt, zumindest sobald die ersten paar Jahrgänge raus gerutscht sind, die noch ohne FPL begonnen haben. Wenn es dann doch problematische Vereine bzw. Mannschaften gibt, dann sollten diese, wie ich finde, gemeldet werden. Wenn dann den Verantwortlichen im Kreis zu einer Mannschaft die zweite oder dritte Beschwerde ins Haus flattert, sollten sie dort dann bei dem nächsten Spiel mal nach dem Rechten sehen.Natürlich sollte aber zu Saisonbeginn eine Info-Veranstaltung stattfinden, bei der eben diese Verantwortlichen die FPL erklären.
Man hat ja des öfteren gehört, das nur Mannschaften eingeladen werden die keine probleme machen.
Das sind doch die Mannschaften wegen der die FPL kommt und nicht weil alle Vereine so nett sind.
Nein, die FPL kommt, weil die Sitten auf den Sportplätzen verrohen und die Erwachsenen drohen, das Spiel der Kleinsten zu zerstören. Natürlich gibt es auch schlimme Trainer, oft werden gerade diese aber von schlimmen Eltern begleitet. Ein Teil derer Brut ist dann gelegentlich auch nicht ohne, aber immer noch der harmloseste Teil des Konglomerats. Nimm die Erwachsenen aus der Sache raus, und du kriegst sie schnell in die richtige Richtung. Das ist das Ziel der FPL: den Kindern ihr Spiel wieder zu geben. Und die Erwachsenen erst zum Abstand und zur Kooperation zwingen, wodurch sie das Bessere kennen lernen und als solches erkennen.Wenn wir den Leistungsgedanken weg bekommen dann haben wir doch schon was gewonnen. Meine Kinder sind auch nach einen 15:0 Niederlage noch glücklich, weil die null haben sie gehalten.
Hä? Was den Leistungsgedanken betrifft, bin ich aber absolut bei dir, ich finde, dass Engagement sehr wohl auch im KiFu wünschenswert ist, aber verbissener Ehrgeiz dort fehl am Platz ist. Ich möchte, dass meine Spieler versuchen, jede ihrer Aktionen erfolgreich zu bestreiten. Wenn dabei dann der Sieg heraus kommt, umso schöner. Aber sie sollen nicht mit der ständigen Angst vor Fehlern, die womöglich der Mannschaft den Sieg kosten könnten, spielen. Ergänzend möchte ich sagen, dass mit zunehmendem Alter auch stärker mannschaftsorientiertes Verhalten gefördert und gefordert werden kann, aber das ist ein langer und langsamer Prozess.[...] So super war es nicht, den es ging über ein Foul das der eine Trainer als normal sah und der andere nicht. Da wurde schon mal lauter.
Was haben denn die Kinder gemacht? Die Trainer kommen doch erst ins Spiel, wenn die Kinder Hilfe brauchen, d.h. selbst nicht entscheiden können.Darum besser auch gleich ohne Trainer und das ist die FPL glaubwürdiger. Die Kinder sollen doch Eigenverantwortung übernehmen. So verlassen sich die Kinder doch auf den Trainer.
Sie sollen sich auch auf sie verlassen können. Und wenn ein Kind verletzt am Boden liegt und die anderen Kinder das Spiel nicht unterbrechen, sollte der Trainer auch einschreiten und das Spiel anhalten. Allerdings zum Schutz des verletzten Kindes, nicht um auf die Ahndung eines vermeintlichen Fouls zu pochen. Es sei denn, wiederum, beide Trainer sind sich in der Beurteilung der Situation einig und der Meinung, dass die Kinder da einen groben Fehler begehen, wenn sie weiter spielen. Dann sollten sie IMHO auch das Spiel gemeinsam unterbrechen.Wenn ich nun Trainer wäre und die andere Mannschaft permanent unfair spielen würde, jedoch für sich das Recht des Stärkeren proklamieren würde, so würde ich zunächst das Gespräch mit dem anderen Trainer suchen und ihm mein Missfallen über meine Beobachtung mitteilen, möglichst in einem ruhigen und sachlichen Ton. Vielleicht würde ich schauen, ob ich es vertreten kann, damit bis zur Halbzeitpause zu warten. Bessert es sich dann nicht, so würde ich damit drohen, das Spiel abzubrechen und mich zu beschweren, nicht über die dann evtl. fällige Strafe oder das Spielergebnis, sondern über die unfaire Spielweise. Tja, und dann müsste ich das dann vermutlich auch so durchziehen.
Bin seit drei Jahren Jugendtrainer und begleitet seit 12 Jahren Jugendfussball als Co,SR,Zuschauer,Vater,SR und die grössten Probleme waren nicht die SR, sondern die Trainer.[...] Wir als Trainer wenn unsere Kinder FP bei bringen, dann können die auch mit SR umgehen. Die Kinder haben auch am wenigsten mit den SR probleme, sonder mit uns Trainer. Man liest es häufiger in diesen Forum über die SR. Hier fängt ja schon das problem an, warum nicht hinnehmen was der SR pfeifft? Von den Kindern wird erwartet das er das tut, aber warum machen wir das nicht? Wenn die Kinder es nicht als Foul sehen, müssen wir doch als Trainer es auch hinnehmen oder besser sollten es.
Du hast schon Recht: der Trainer sollte auch darin Vorbild sein, die Entschedungen des Unparteiischen zu akzeptieren. Aber eben das sind viele Schiedsrichter im KiFu-Bereich eben nicht. Viele der Papa-Schiris geben sich große Mühe, aber eine gewisse Bevorzugung des eigenen Teams sieht man durchaus nicht selten. Und auch die Zahl der Fehlentscheidungen liegt bei ihnen eher höher als bei offiziellen Schiedsrichtern. Natürlich gibt es auch rühmliche Beispiele. Aber ich habe mit meinen Spielern deutlich mehr Spiele erlebt, die wunderbar auch ganz ohne Schiri hätten ablaufen können, als solche, denen der Schiri gut tat. Tatsächlich gab es, meiner subjektiven Wahrnehmung nach, mehr Spiele, denen der suboptimale Schiri schadete, als solche, bei denen der Schiri zur Besserung des Spiels beitrug. Wobei beide Fälle sicher jeweils an den Fingern zweier Hände abzuzählen sein dürften.Das Problem sind wir Trainer selber und da können wir selber anfangen und brauchen nicht auf die FPL warten, sondern endlich diese als Trainer vorleben. Sonst Lügen wir uns doch nur selber in die Tasche.Wir sind die direkten Vorbilder. Auf uns schauen die Kinder.
Wir Trainer sind ganz, ganz wichtig, natürlich. Da wird dir Uwe ganz bestimmt auch nicht widersprechen. Und ohne die Trainer wird es tatsächlich wohl auch kaum funktionieren. -
Eine Studie der Uni Saarbrücken kommt zu dem Ergebnis, dass unter anderem das zu frühe Integrieren in den Vereinsfussball
ein Grund für die spätere starke Fluktuation ist.
Hast du zufällig einen Link zu dieser Studie? -
Bei uns haben nur die wenigsten Hallen eine Bande. Insofern sind mir auch noch keine Futsalbälle durch eine Bande zu Schaden gekommen.
