Beiträge von tobn

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    Ich schließe mich Dons Entrüstung über die Wechselbedingungen in Württemberg an, wobei ich sagen muss, dass ich angesichts der Regelungen, die ich bisher im Deutschen Fußballwesen kennen gelernt habe, nicht wirklich überrascht bin..


    Also wenn ich mich richtig erinnre, ist das im FLVW auch nicht anders.


    Das macht es nicht besser. Und nein, das hast du nicht gesagt. Ich möchte es nur heraus stellen.


    Wenn ein Spieler sich ordnungsgemäß vor der Wechselfrist abmeldet erhält er immer 3 Monate Sperre vom Verband. Die Sperre rechnet sich nach dem letzten Pflichtspiel. Wenn der abgebende Verein dem nicht zustimmt, kommen nochmals 3 Monate drauf.
    Der Hinterrund ist aber aucb der, das es immer mal wieder Spieler gab, die mit Schulden oder Ausrüstungsgegenständen den Verein verlassen hat. So will an einen gewissen Druck erzeugen


    Dann sollte man, wie ich finde, auch geeignete Maßnahmen verwenden. Wenn ein Spieler einem Verein gegenüber noch Schulden hat oder noch im Besitz dessen Eigentum ist und das verbleibt, obwohl der Eigentümer dessen Rückgabe verlangt, so liegt im Fall der ausstehenden Beiträge ein Schuldverhältnis vor, im Fall der Ausrüstung vielleicht sogar Diebstahl. Beides geht weder den Verband irgend etwas an, noch sind die Verbandsregularien ein geeignetes Instrument, um diese Vorkommnisse zu verhindern. Daher kann ich sie auch überhaupt nicht als Legitimation der Wechselbedingungen akzeptieren. Du hast sie nicht gemacht, ich weiß, kein Vorwurf an dich.

    Wenn du Kinder- oder Jugendtrainer bist, dann gäbe es vielleicht noch die Möglichkeit, sie Dir von der Mannschaft zum Geburtstag oder Weihnachten, was ja aber leider gerade vorbei ist, schenken zu lassen. Oder du fragst mal die Jugendleitung, ob sie Dir einen Zuschuss dazu gewährt, schließlich engagierst du dich ja ehrenamtlich für den Verein. Mir sponsert der Verein z.B. das ft-Abo. Und eine Übungssammlung hat er mir in der Vergangenheit auch schon bezahlt.

    Ich halte nichts von Trainern, die ihr eigenes oder das vorgebliche Wohl der von ihnen betreuten Mannschaft oder ihres Vereins vor das Wohl des einzelnen Kindes stellen, zumindest nicht, wenn es dabei um Fragen der Mannschafts- oder Vereinszugehörigkeit geht. Wenn ein Kind in einer anderen Mannschaft als der meinen glücklicher ist, dann lasse ich es doch sofort gehen. Im F-Alter mit Sperre drohen, ich weiß ja nicht, das klingt sehr nach einem, der der hier so berühmten Goldenen Ananas hinterher hechelt. Und dann klingt es noch so, als sei dein Sohn fester Torwart des Teams, das halte ich auch für gänzlich verfehlt. Insofern würde ich an Eurer Stelle gucken, dass ich schnellstmöglich Land gewinne und dem jetzigen Verein den Rücken kehre. Angesichts seiner Reaktion und weil es sowieso nicht sein Zuständigkeitsbereich ist, würde ich den jetzigen Trainer dabei völlig außen vor lassen und alles direkt, freundlich und verbindlich mit der Jugendleitung regeln. Wenn dann alles in die Wege geleitet ist, solltet Ihr den Trainer informieren. Falls du befürchtest, dass die Jugendleitung des jetzigen Vereins Euch nicht die volle Wahrheit einschenken könnte, so könnt Ihr ja derjenigen des neuen Vereins die selben Fragen stellen.

    Danke für den wieder wertvollen Beitrag, TW-Trainer, aber ich muss dir in einem nebensächlichen Punkt widersprechen:

    Wenn mich denn schon "tobn" um Hilfe bittet, dann muß ich ja wohl antworten!


    Stimmt nicht, ich bat ihn, nach deinen bisherigen Beiträgen zu suchen:

    mtmes: TW-Trainer hat hier im Forum bereits einige sehr wertvolle Posts zum Thema Torwart-Training, gerade auch in den verschiedenen Altersstufen, gepostet. Bemühe doch bitte mal die Suche-Funktion.


    Das ist aber, wie gesagt, völlig nebensächlich.


    Seltsam, bis auf wenige Ausnahmen, die letzendlich dann kaum eine Rolle spielen, wird das auch angenommen. war zumindest bei mir so.


    Bei uns gab es damit auch nie Probleme. Es ist halt wichtig, ein freundliches und offenes Verhältnis zu den Eltern zu pflegen und mit ihnen zu kommunizieren, dann klappt es zum allergrößten Teil auch. Eigentlich sind dann, zumindest aus meiner Erfahrung, nur noch die alleine auf Ihr Kind fixierten, hyperehrgeizigen Eltern mit eingebildeter Bundestrainerlizenz, ein Problem. Da muss man dann halt seinen Standpunkt klar und stichhaltig begründet erklären. Und dann wird man evtl. fest stellen, dass man verschiedener Meinung ist, wobei letztlich natürlich die Meinung des Trainers ausschlaggebend ist. Sind die Differenzen unüberbrückbar oder für das Elternteil nicht tolerierbar, so sollte man in einer Trennung keine Niederlage sehen. Ich gehe hierbei natürlich von einem guten Kinder- und/oder Jugendtrainer aus.


    Manches ist so einfach. Oder muss man dazu wirklich länger als Trainer dabeisein?


    Nicht unbedingt, ich war es zumindest damals noch nicht. Aber ich war Vater eines Spielers und kannte mich deshalb mit Kindern dieses Alters aus, wusste zu erkennen, was ich sah. Außerdem war ich auch an der pädagogischen Seite interessiert, sah sie (und sehe sie noch) als notwendiges Element des Trainer-Jobs, ganz besonders im Kinder- und Jugendbereich. Wenn man selbst Elternteil ist, kann man auch viel besser beurteilen und einschätzen, wie die übrige Elternschaft tickt, was sie wahrnehmen und was sie motiviert. Das ist auch sehr hilfreich.


    Ganz wichtig dabei: Vermitteln, dass das nicht sein soll, weil der Trainer das will, sondern immer wieder betonen, dass es im Interesse des Kindes sein sollte.


    Genau. Wobei das auch der Wahrheit entsprechen muss.


    Über eins bin ich mir unsicher, liegt manches Vorgehen daran, dass man schon länger Trainer ist, oder einfach nur am normalen
    Menschenverstand? (bewusst etwas provozierend jetzt, ich weiss)


    Bei dem Einen ist es mehr das eine, bei dem Anderen mehr das andere, siehe oben.

    Mein "Problemjunge" ist leider wieder nicht gekommen, weil er gestern mit seinem Papa bis halb vier morgens auf einer Geburtstagsfeier war und der Papa mittags um eins noch nicht in der Lage war wieder Auto zu fahren. :evil: Zusätzlich war er auch zu müde um zu spielen.


    Natürlich war er das. Aber ist dieser Mensch noch ganz bei Trost? F-linge gehören weit, weit vor Mitternacht ins Bett, im Normalfall sollten sie es gegen acht Uhr sein. Sicher kann man davon auch mal eine Ausnahme machen, aber halb vier?! So lange sind unsere Kinder ( aktuell 9 und 11 Jahre alt) noch nie auf gewesen, nicht mal zu Silvester..


    Leider haben wir auch einmal unseren Torwart wieder suchen müssen, aber das konnten wir zum Glück schnell klären. Er war gestern auf einem Übernachtungsgeburtstag und war Nachmittags so müde, daß er auf Toilette eingeschlafen ist. :sleeping: Auch dieses Mal haben wir beide Spiele verloren als er im Tor war, aber wie haben seine Eltern zu mir gesagt: Ach, dafür das er so müde ist, hat er doch noch ganz gut gehalten. Na ja, die anderen Kinder sehen das ganz anders, [...]


    Ich sähe das als Trainer auch anders. Ich möchte sicher keine Spaßbremse sein, aber 'meinen' Spieler war so einer Fremdübernachtung am nächsten Tag fast immer anzumerken, sie waren dann eigentlich immer so müde, dass sie, an den eigenen Möglichkeiten gemessen, nur ziemlich schwach spielen konnten. Vor allem litten bei ihnen Reaktionsgeschwindigkeit und Laufbereitschaft. Nachdem mir das ein paar mal aufgefallen ist, habe ich dann die Eltern meiner Spieler darauf aufmerksam gemacht und sie gebeten, vor Turnieren oder Spielen nicht zuletzt zum Wohle ihres eigenen Kindes doch eher keine auswärtigen Übernachtungen zu vereinbaren oder Übernachtungsgäste aufzunehmen. Von Übernachtungsgeburtstagsfeiern haben wir i.d.R. auch erfahren und haben dann, wenn es ging und vertretbar war, die entsprechenden Spieler aussetzen lassen.

    Ich vermute, dass hier das Recht am eigenen Bild maßgeblich ist, siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Recht_am_eigenen_Bild. Ob ein (öffentliches) Fußballturnier oder -spiel als "Bilder von Versammlungen, Aufzügen und ähnlichen Vorgängen, an denen die dargestellten Personen teilgenommen haben" gemäß §23, (1).3 KunstUrhG in obigem Artikel verstanden werden kann, vermag ich nicht zu beurteilen. Man könnte auf die Idee kommen, per Aushang o.ä. darauf hinzuweisen, dass der Veranstalter für bestimmte Zwecke Fotos macht und Videos aufzeichnet. Ob das dann aber im Zweifelsfall schützend wirkt, wage ich zu bezweifeln, gültige Gesetze kann man, so mein Wissensstand, nicht durch eigene Regelungen außer Kraft setzen.


    Beachte bitte, dass dies keinerlei Rechtsberatung darstellt.

    Dann frage dort doch nach. Klar, generell sind wohl alle daran interessiert, wie eine Geschichte zu Ende ging, manchmal vergisst man aber auch einfach, das ins Forum zu schreiben und dann ist es evtl. ein paar Tage später einfach aus dem Sinn. Ich glaube nicht, dass böse Absicht dahinter steckt. Eine gewisse Bequemlichkeit bei dem einen oder anderen, aber garantiert nicht bei Andre (ernsthaft!), mag auch mal dabei sein... Das ist dann natürlich schade. Aber auch da ist eine freundliche Erinnerung, wie du sie ja auch schon öfters gegeben hast, vermutlich am hilfreichsten.


    Danke für den Aufruf, so war der Post doch gemeint, oder?

    Und bei uns fragte ich zum Ende der E2-Saison, als ich in Absprache mit meinem Co-Trainer beschloss, unsere 18 Spieler als zwei Mannschaften zu melden, welche Option wir ziehen wollen:

    • Aufteilung in stärkere und schwächere Mannschaft, stärkere spielt E1-Runde, schwächere E2
    • Aufteilung in zwei ähnlich starke Teams, beide werden für die E1-Runde gemeldet


    Mein Co, der eine Mannschaft dann bei den Spieltagen betreuen würde, und im ersten Fall wäre es die schwächere gewesen, da wir beide unsere Söhne so aufgeteilt hätten, sprach sich vehement gegen die erste und deutlich für die zweite Variante aus. Da wir überwiegendst Altjahrgangsspieler hatten und ich mir nicht nachsagen lassen wollte, die Individualinteressen meines Sohnes zu verfolgen, stimmte ich zu. Ob die andere Variante besser gewesen wäre, weiß ich nicht..

    Erst einmal ein frohes Neues Jahr!


    sind die leistungsmässigen Unterschiede zwischen E1, E2, E3 immer so deutlich? wenn ja , woher kommt das, ist das klar nach Jahrgang differnziert?


    Bei uns im Kreis ist das durchaus häufig, da bis zur E-Jugend nahezu durchgängig jahrgangsgetrennt eingeteilt wird, d.h. E1 ist der E-Jugendaltjahrgang, während die E2 (fast) ausschließlich Jungjahrgangsspieler hat. Ein Ein Mischen der Jahrgänge ist in der E-Jugend aber durchaus erlaubt, wird aber nur bei ziemlich schwachen Altjahrgangsspielern sowie Überfliegern des Jungjahrgangs nennenswert praktiziert. In der F-Jugend ist die jahrgangsweise Trennung noch vorgeschrieben.


    Es kann dann in der E durchaus Überschneidungen des Leistungsspektrums zwischen E1 und E2 geben, d.h. schwache E1-Teams können durchaus schwächer als starke E2-Mannschaften sein. Überwiegend wirkt sich aber das eine Jahr doch zugunsten der E1 aus. Wir haben z.B. in der E1 ein Team in der Gruppe gehabt, das souverän Gruppensieger wurde. Im Jahr zuvor hatten sie auch schon E1 gespielt, obgleich nahezu nur mit Jungjahrgängen besetzt. Da schafften sie es ins Mittelfeld der Gruppe.


    wenn ja, warum dürfen dann Jahrgangsältere teilnehmen?


    In der Feldrunde bei uns geht das. Es gab auch noch die in meinen Augen verfehlte Regelung (vielleicht gibt es sie immer noch), dass die Mannschaft eines Vereins, der nur eine E-Jugend meldet (d.h. typischerweise melden kann), zwingend in der E1-Runden spielt. So gab es in der Gruppe unserer zweiten E1-Mannschaft der letzten Saison drei Teams, die von der Leistungsstärke her eher in die E2 gehört hätten. Natürlich landeten sie am Ende ganz hinten..


    Bei Einladungsturnieren wird i.d.R. ein Stichtag genannt und so bspw. E-Altjahrgänge von einem E2-Turnier ausgeschlossen. Wobei wir uns bei unseren Turnieren immer das Recht zu jeglichen kurzfristigen Änderungen vorbehalten haben, also durchaus auch die Teilnahme von einzelnen Altspielern oder gar einer ganzen E1-Mannschaft hätten beschließen können. Aber es gehört natürlich zum guten Ton, das dann publik zu machen (und die E1-Mannschaft aus der Konkurrenz zu nehmen, falls es Platzierungen gibt).


    oder sind die einzelnen Mannschaften nach dem Leistungsprinzip zusammengestellt.?


    Das gibt es in der E teilweise, überwiegend bei Vereinen, die drei oder mehr E-Jugend-Teams melden können.
    [...]

    da ja ein Turniersieger rausgespielt wurde, hätte es eine einfache Lösung gegeben: Ausser Konkurrenz mitspielen.


    Genau, so hätte ich es auch gemacht.

    Bei uns (jüngere D) stehen jetzt auch wieder Hallenturniere an, allerdings haben wir keine Hallenzeiten mehr, so dass wir uns draußen auf das Spiel in der Halle vorbereiten müssen.. Vor einer Weile hatte es das Thema der taktischen Systeme bzw. Grundaufstellungen in der Halle ja schon mal gegeben. Ich hatte in der E-Jugend auch das 1-2-1 favorisiert und ähnlich spielen lassen (bzw. dazu angeregt), wie von TRST beschrieben, aber natürlich nicht in der ausgeführten Perfektion. Der defensive Zentralspieler hielt den Laden zusammen, die Außen mussten viel laufen, weil sie sowohl für Offensive wie für Defensive zuständig waren. Zuvor hatte ich oft bei unseren Spielern das Problem gehabt, dass die zwei defensiveren Spieler Schwierigkeiten in der Abstimmung hatten, sie haben viel zu oft die Mitte auf gemacht, sprich: bei einem gegnerischen Angriff über links ist der linke Verteidiger raus gerannt, um den Angreifer zu stellen, aber der andere Verteidiger ist oft nicht in die Mitte nachgerückt, sondern hat die Lücke entstehen lassen. Und in den Angriff haben sich die zwei Verteidiger auch nur selten eingeschaltet, oder wenn, dann oft beide, was dann dazu führte, dass niemand mehr absicherte. Sicher hat dann der zentrale Defensivspieler im 1-2-1 etwas vom letzten Mann, den man eigentlich nicht haben möchte. Aber zunächst ist mir ein letzter Mann lieber als zwei. Und unsere stärkeren Spieler konnten das System durchaus im Ansatz so ausfüllen, wie von TRST beschrieben.


    Für die Ausführungen der Münchner Fußballschule können meine Spieler sich noch nicht gut genug vom Gegner lösen, auch das Pass-Timing reicht dafür noch nicht. Aber neulich hatte, ich glaube, Germancoach sehr stichhaltig ausgeführt, warum er in der Offensive viel mehr vom 2-2 hält als vom 1-2-1. Das fand ich durchaus schlüssig. In der Defensive, finde ich, ist es ohnehin von größter Bedeutung, dass die eigene Mannschaft nach Ballverlust schnell umschaltet und einen kompakten Verbund bildet, der das Zentrum dicht macht und mit dem Ball geschlossen nach links oder rechts verschiebt. Wir haben das in den letzten zwei Wochen im Training recht intensiv praktiziert, wegen des Schnees konnte man ohnehin keine technischen Übungen durchführen, und es zeigte sich, dass es die angreifende Mannschaft gegen ein kompakt im Viererverbund agierendes Team äußerst schwer tut.


    In der Offensive tendiere ich derzeit eher zum 2-2 als zum 1-2-1. Wobei da bei uns noch eine Besonderheit hinzu kommt: bei uns im Kreis gilt die Regel, dass der Torhüter nur zur Abwehr eines Angriffs den Strafraum verlassen darf. Ich finde das zwar unsinnig, aber so ist es nun mal... So ist es dem Tohüter also verboten, sich mit in den Spielaufbau einzuschalten, bzw. er darf sich dabei nur bis zur Grenze des Strafraums bewegen...

    Ich kann das, was Schimanski in Beitrag #42 schreibt, unterschreiben. Ich glaube, das gerade an meinem jetzigen Team zu sehen, in dem sich Spieler aus vormals drei verschiedenen Mannschaften wieder finden. Ich muss da zwar befürchten, nicht so objektiv zu sein, wie ich es gerne wäre, aber ich meine schon zu sehen, dass die Spieler, die von uns, die wir im Vorjahr stark rotierten und jeden Spieler in jedem Spiel einsetzten, kamen, deutlich flexibler waren, und auch in ihrer Einstellung deutlich kooperativer spielten. Soll heißen, sie arbeiteten mehr nach hinten, wenn sie vorne eingesetzt waren, und trugen die Angriffe stärker mit, wenn sie hinten spielten. Bei den Spielern der anderen zwei Teams war das Positionsdenken deutlich ausgeprägter. Allerdings sind die meisten der anderen Spieler diesbezüglich durchaus zur Umstellung ihres Verhaltens bereit, obgleich man schon zunächst einiges an Überzeugungsarbeit leisten muss..


    Ansonsten gibt es schon Positionen, die für den Sieg der Mannschaft wichtiger sind als andere. Da stimme ich guenter, Schimanski und, ich glaube, Don Quijote absolut zu. Und ich sehe auch in guenters Handlungsweise in dem Quali-Spiel nichts verwerfliches, wenn es darum geht, in der richtigen Staffel zu landen. Sicherlich ungeschickt ist es, wenn man auf Biegen und Brechen versucht, in die höchstmögliche, erreichbare Staffel zu kommen, denn dadurch würde eben das eintreten, was Don Quijote prophezeit, nämlich, dass man dann fast schon dazu gezwungen wird, mit festen Positionen zu operieren. Und das ist, davon bin ich überzeugt, keine gute Sache (im Kinder- und frühen Jugendfußball).

    2 Gruppen a 6 Mannschaften mit 8 Minuten Spielzeit.


    Beginn um halb 9. Die haben doch nen Rad ab. In der Ausschreibung stand nur D1 vormittags.
    Vorrunde ist dann um halb 2 beendet.


    Ja, das passiert zwangsläufig, wenn Spiele nicht parallel ausgetragen werden können. Bei so vielen Teams dauert das dann natürlich ewig. Die einzige Chance, das zu verkürzen, wäre, dass man in den Gruppen nicht Jeder gegen Jeden spielt, sondern nur drei oder vier Spiele hat und einige Paarungen einfach unter den Tisch fallen.


    Ich denke, spätestens bei zehn Mannschaften ist die Schmerzgrenze erreicht, da werden die Wartezeiten sonst einfach unerträglich.. Jeder gegen Jeden kann man wohl noch ganz gut mit bis zu sieben Teams spielen, dann werden es bald zu viele Spiele, sowohl insgesamt (wegen der Gesamtdauer) als auch für die teilnehmenden Mannschaften (wegen der Belastung), wie ich finde.


    Ging mir vor ein paar Jahren auch noch so. Wir hatten damals während einer Saison 9 x gegen ein- und denselben Gegner gespielt und haben dann entschieden, dass mehr Abwechslung auf den Platz muss.


    Ganz so schlimm ist es bei uns glücklicherweise nicht. Bei 47 Vereinen im Kreis hat man, wenn es, wie in dieser Saison bei uns der Fall ist, wegen relativ kleiner Gruppen nur relativ wenige Pflichtspiele gibt, eigentlich auch innerhalb des Kreises genügend Auswahl für Freundschaftsspiele. Wobei mir 'auswärtige' Teams genauso recht wären, nur findet man sie halt nicht ganz so leicht.


    Wir haben dann begonnen für Freundschaftsspiele ganz gezielt bei Vereinen in den Nachbarkreisen anzufragen.


    Das könnten wir natürlich auch machen, es spricht eigentlich nichts dagegen, und es wäre mal eine nette Abwechslung. Ich nehme den Vorschlag mal auf.


    Das hat übrigens noch einen interessanten Nebeneffekt: Es ist ja nun keine Schande, beim Turnier auch ein bißchen Geld zu verdienen. Wenn man die Vereine zu Gast hat, die man sowieso jedes Wochenende sehen kann, kommen nur die Eltern der beteiligten Mannschaften. Hat man jedoch auch ein paar Exoten im Angebot und rührt ein bißchen die Werbetrommel, kommen auch noch andere Zuschauer zum Kuchen und Würstchen essen...


    Meinst du? Das müssten schon 'namhafte' Teams sein, also in unserem Fall diejenigen der Profi- oder zumindest sehr achtbare Jugendvereine aus der Region. Klar, Eintracht Frankfurt würde ziehen. Aber der FC <Kreisstadt-des-Nachbarkreises> nicht wirklich, oder?

    Ich möchte noch einen Nachtrag zu meinem vorletzten Beitrag, in dem ich unsere letzten beiden Turniere schilderte, geben. Kernaussage sollte sein, dass es sich in meinen Augen durchaus lohnt, kreativ zu sein und sich auch etwas zu wagen, das zunächst ungewöhnlich erscheint. Wenn man selbst daran Gefallen findet, ist man darin sicher nicht alleine.

    da bin ich wie folgt vorgegangen:
    1 mal im Jahr ein Turnier ausgesucht, das überkreislich war, auch wenn die Turnierplanung mir da nicht so passte.
    dort dann gezielt Kontakte gesucht und geknüpft.


    Dafür wäre das genannte Turnier mit den irrsinnig langen Pausen ja geradezu prädestiniert, was? ;) Aber im Ernst, der Vorschlag ist nicht schlecht, nachteilig ist dabei halt der recht hohe zeitliche Aufwand, wenn die Entfernungen größer werden. Bei den heutzutage typischerweise voll gepackten Terminkalendern ist da die Vermittlung etwas schwierig. Wobei da die größte Opposition von meiner eigenen Gattin kommt...


    willst du mal ins Saarland eine Abschlussfahrt machen? ich kann dir da bei gut organisierten Turnieren, und beste Übernachtungsmöglichkeiten mit Freizeitgestaltung und auch überregionaler Kontaktknüpfung weiterhelfen. Halt etwas längerer Anfahrtsweg?


    Danke für das Angebot, ich komme vielleicht durchaus darauf zurück. Wir sind im Rhein-Main-Gebiet beheimatet, da ist man mit dem PKW in ca. zwei Stunden bei Euch, mit dem Bus würde es zwar länger dauern, aber wenn man übernachtet, ist das bestimmt kein Hinderungsgrund...