Beiträge von teejay

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    Ich habe gerade eine Information des Landesbeauftragten für Datenschutz Niedersachsen, Bremen etc. durchgelesen.


    Zitat


    Erhebung von Mitgliederdaten
    Ein Verein darf beim Vereinsbeitritt (Aufnahmeantrag oder Beitrittserklärung) und während der Vereinsmitgliedschaft nur solche Daten von Mitgliedern erheben, die er auch verarbeiten oder nutzen darf und sollte sich grundsätzlich auf Daten beschränken, die im Rahmen des Vereinszwecks liegen. Dabei sollte das Mitglied darauf hin gewiesen werden, dass seine Daten elektronisch in eine Datei gespeichert werden.


    Also besser drauf hinweisen und somit auf der sicheren Seite sein.



    Also auch hier eine Einwilligung einholen. Dieser Punkt würde ja schon zutreffen wenn man auf der Vereinshomepage in einem Spielbericht schreiben würde, "Max Mustermann schoss in der 30. Minute das 1:0"


    Der komplette Text befindet sich hier http://www.lfd.niedersachsen.d…Datenschutz_im_Verein.pdf


    Soviel zum Datenschutz, die Suche geht weiter...

    Danke schon mal paulwurf_mauli... Den Punkt mit dem Gesundheitszustand finde ich schon mal sehr interessant.


    Allgemein: Ich erwarte hier keine Rechtsberatung! Ich suche lediglich Tipps in welche Richtung man recherchieren kann. Rechtliche Sachen würde ich dann eher Vorort mit einem Rechtsanwalt klären.

    Moin,


    momentan bin ich dabei die Mitgliedsanträge unseres Vereins zu überarbeiten. Hauptsächlich geht es darum die Mitgliederverwaltung effektiver zu gestalten. Bin aber nun bei dem Part angekommen der Hinweise enthält. Momentan ist lediglich der Zeitraum der Beitragseinzüge und die Einwilligung zur Speicherung der Daten auf geführt.


    Hier stellt sich mir nun die Frage welche (rechtlichen) Hinweise sollten (oder müssen sogar) noch vorhanden sein? Ich denke hier z.B. an die Veröffentlichung von Namen oder Bildern auf der Vereinshomepage oder Erlöschen der Mitgliedschaft.


    Google macht mich leider nicht schlauer und da ja hier die gewaltige Kompentenz des Fussballs ;) sitzt, dachte ich vielleicht hat ja mal einer Erfahrung damit gesammelt.


    gruß
    teejay

    Kann mich Andre eigentlich nur anschließen. Selbst in der Bundesliga oder Nationalelf hängen mir diese Analysen in 3D aus dem Hals. Besonders wenn an einer 10sekündigen Spielaktion ein komplettes Spielsystem über 90min analysiert wird. Weg damit...


    Mal ganz ehrlich. So'ne Kamera nimmt das Spiel aus einem ganz anderen Blickwinkel als den des Spielers auf. Klar sieht man den individuellen Fehler, genau so wie der Trainer der neben den Feld steht. Oder man erkennt das ein anderer Spieler als Passempfänger besser positioniert gewesen wäre. Aber was bringt das? Wer selbst spielt oder gespielt hat, weiß wie es auf dem Feld aussieht. Der Spieler hat nur zwei Augen, steht unter Stress, muss in wenigen Sekunden Entscheidungen treffen, erhält Zurufe. Und das alles auch noch in der Bewegung. Der hat auf dem Feld eine ganz andere Sichtweise als der Trainer oder Kamera am Spielfeldrand. Hier würde ich maximal die Vogelperspektive interessant finden in der das komplette Spielfeld sichtbar ist und man mal gruppen-/mannschaftstaktische Dinge ansprechen könnte.


    Im Torwarttraining könnte ich mir hingegen ganz hilfreich vorstellen, aber als direktes Hilfsmittel. So das ich dem Torwart direkt nach dem Fehler diesen zeigen könnte. Ist Teilweise nämlich echt schwierig dem Torwart das in Worten und Verrenkungen zu erklären.


    Nebenbei: Ich würde lieber mal sehen, was meine Spielerinnen auf dem Feld "sehen". Quasi ne Helmkamera. Das wäre mal interessant. Vielleicht würden dann auch einige Möchtegern-Aushilfskommentatoren an der Linie ihren Mund halten.

    Naja Aussage gegen Aussage kann es in dem Fall ja nicht geben. Es gibt ja genügend Spieler, Zuschauer, Offizielle etc. die hier eine Aussage treffen könnten.


    Mir stellt sich eher die Frage warum wurde nicht gleich während bzw. nach dem Spiel Einspruch eingelegt? Ist er so erfolgsbesessen oder verbohrt um Tage später wirklich diesen Aufwand zu betreiben und um dann doch eventuell als Trottel dazustehen? Für mich ist das alles eine merkwürdige Geschichte.


    @GC standen unter dem Foto die Namen der abgebildeten Personen?


    hey guenter,


    ich seh das so, das ich bei einem Fussballspiel im Normalfall aus einer Bewegung in den Sprint starte. Sei es eine Drehung, eine Körpertäuschung, leichtem Trap etc. tec. pp. Dazu kam ja auch von dir das Beispiel mit dem Gesicht zur Wand und auf Kommando drehen und ab geht die Rakete. Und ich glaube von dir kam auch (berichtige mich sonst) das die ersten 4-5m mit am endescheidesten sind.


    Machst du zum Beispiel die einfachste Übung in dem Spieler einfach an einer Linie stehen und auf Kommando geradeaus zu einem Hütchen sprinten sollen, wirst du feststellen das fast jeder Spieler in die Sprinthaltung vor dem Start geht. Diese Haltung nimmt im Spiel aber keiner ein, weil die Sprints immer aus einer anderen Bewegung herauskommen.


    Somit will ich zumindest erreichen das meine Spielerinnen explosionsartig aus jeder Lage in den Sprint starten können und somit dem Gegenspieler die ersten 4-5m abnehmen zu können.


    gruß tj

    50m oder 100m Sprints? Kommen doch beim Fussball eher selten vor. 20-30m schon eher.


    Beim Training bin ich von diesen Aus-dem-Stand-Sprints komplett weg. Sprintübungen lasse ich immer aus einer Bewegung heraus machen. Bin auch ganz großer Fan von Rapid Response Drills. Dazu gibt es bei Soccerdrills auch einen Beitrag im Magazin. Auch Youtube bietet hier viele Videos dazu aus allen Sportbereichen. Ob man damit wirklich, wie behauptet, schnellere Nervenimpulse trainiert kann ich nicht beurteilen und stelle das mal so in den Raum. Aber es sind alles sehr schöne Sprintübungen, die nicht langweilig werden und gerade die Reaktionsschnelligkeit sowie Kraft/Ausdauer trainieren.


    Also was deine Skizze angeht, gebe ich dir mal den Tipp dich einfach weiter nach innen zu stellen und ihm so maximal die Außenbahn zum Lauf anbieten. Befindet ihr euch mehr in der Mitte bietest du ihm seine schwächere Seite zum Durchbruch an.

    3. Stutzenhalter müssen in Farbe der Stutzen sein, damit der Schidsrichter besser erkennt welches Bein zum wem gehört. Zum einen kann unser Auge bei schnellen Bewegungen den Stutzenhalter gar nicht erkenen (das ist wie mit dem toten Punkt im Auge) und zum anderen würde ich mal gerne einen Schiri hören, der mir versichern kann, das er auf Grund der falschen Stutzenfarbe eine andere Entscheidung getroffen hat. Außerdem: Muss ich demnächst das PFlaster/den Verband auch in Trikotfarbe bestellen?


    Wenn die ganze Mannschaft aber die gleichen Stutzenhalter trägt, ist es wieder erlaubt. Das müsste sich dann bei den Radlerhosen doch genau so verhalten oder? Und warum werden dann andersfarbige lange Unterhosen größtenteils gestattet?

    Zitat

    der DFB hat aber auch ein eigenes, speziell auf den Fussball bezogenes Konzept.


    Japp weiß ich... Kann man auf Training-wissen nachlesen. Vom Profil her hört es sich recht gleich an, nur das es halt 100% auf Fussball getrimmt ist. Ich weiß aber nicht, ob sich die Aufgaben eines Jugendleiters im Fussballverein von denen eines Jugendleiters im Handball- oder Feldhockeyvereines unterscheiden.

    Ob es sowas jetzt speziell im Bereich Fussball gibt weiß ich nicht. In der Niedersachsen ist es aber so, dass die Kreissportbunde sogenannte Qualifix-Lehrgänge anbietet. Dies sind meißt so eintägige Crash-Kurse zu bestimmten Themen. Der Pressewart kann z.B. nen Kurs zum Verfassen von Pressemeldungen machen, oder oder oder.


    Der DOSB bietet bietet z.B. den Ausbildungsgang Vereinsmanager an. Diesen gibt es momentan als C- und B-Lizenz. Eine A-Lizenz soll wohl in Planung sein. Beim DOSB kann man aber auch eine Jugendleiter-Lizenz machen die 120 LEs umfasst.


    Die Landessportbünde bieten auch einige Lehrgänge an.


    Hab grad nochmal gegoogelt. Der DFB selbst bietet diese Vereinsmanager und Jugendleiter-Lizenzen auch an.

    ... und wie bekommen die Spieler den Ball um zu dribbeln?


    An erster Stelle müsste eigentlich die Ballannahme stehen. Jede Aktion entsteht doch eigentlich aus der Ballannahme heraus. Die Ballmitnahme lass ich da raus, da es ein komplexer Bewegungsablauf ist. Erstmal den Ball stoppen bzw. unter Kontrolle bringen. Dann kommt die "Entscheidung": passen, dribbeln oder schießen?

    Ich tue mich schwer damit solche Planungen zu Papier zu bringen. Das resultiert meißtens daraus, dass Fussball recht komplex ist und daher irgendwie immer mehrere Techniken zeitgleich zum tragen kommen. Die chronologische Reihenfolge der Schwerpunkte zum Beispiel. Nehme ich mal deinen ersten Punkt "Passen". Logischer Weise kommt danach die "Ballanahme und -mitnahme", hier beginnt schon wieder für mich ein Kreislauf. Bei Ballmitnahme denke ich an den nächsten Pass oder wie du an den Torschuss. Aber der erste Gedanke war eigentlich bei mir Dribbling. Nach einem Dribbling steht der nächste Pass oder der Torschuss. Nach einem Pass wieder das Dribbling oder Torschuss.


    Ich denke man könnte ein recht buntes Organigramm gestalten mit vielen Verbindungen und daraus immer wieder neue, für sich, sinnvolle Reihenfolgen der Schwerpunkte erstellen. Sicher ist aber, das die Schwerpunkte immer in Verbindung stehen. Beim Passtraining z.B. wirst du zwangsläufig jemanden brauchen der den Pass auch annimmt. Jetzt kannst du aber schlecht sagen "Wenn die Annahme nicht klappt, ist das nicht so schlimm. Das trainieren wir halt in 3 Wochen." Du wirst also immer mehrere deiner Schwerpunkte in einer Trainingseinheit zusammen bewältigen müssen. Und dann musst du auch immer mal einige Schwerpunkte wiederholen um sich eingeschlichene Fehler abzustellen.


    Ich denke man sollte die jeweiligen Punkte eher gleichberechtigt aufführen und bei der Gestaltung der einzelnen Trainingstage/wochen jeweils 2-3 Punkte berücksichtigen. Chronologisch heißt für mich Punkt 2 nach Punkt 1. Und meiner Ansicht nach, wird daran der Plan scheitern.

    Solche Verbotsschilder jucken im Prinzip oft keinen, da man weiss, dass sie lediglich der Absicherung des Eigentümers dienen.


    Ist das gleiche wie auf Baustellen. Diese schönen Schilder "Betreten der Baustelle verboten. Eltern haften für ihre Kinder... blablabla". Kannst du genauso gut weglassen, da sie dich nicht von irgendwelchen Haftungen entbinden. Als Bauherr bist du verantwortlich eine Baustelle so abzusichern, das nichts passieren kann. Passiert trotzdem was, z.B. offener Bauzaun, bist du als Bauherr auch mitschuldig.

    ...dass sie weiter trainieren will aber bis nächstes Jahr kein Spiel mehr spielen will. ?(
    Schmerzen hat sie von der Verletzung aber keine mehr und ist auch so wieder 100% fit. Ich werde daraus nicht schlau, ...


    Bedenke halt das eine Verletzung auch immer einen psychischen Knacks verursacht. Schneid dich einfach mal an nem Messer, beim nächsten mal wirst du das gleiche Messer ganz anders anpacken, weil du denkst "nee, nicht noch mal". Das ganz normal. Oder wenn du mal nen schönen schmerzhaften Pressschlag hattest, wirst beim nächsten Mal auch überlegen ob du den Ball schlägst wenn der Gegner angesprungen kommt.


    Hier hilft nur Praxis sammeln. Beim dritten oder vierten Mal wirst du z.B. das Messer auch wieder ganz normal, ohne dir Gedanken darüber zu machen, benutzen. Vielleicht kannst du sie ja zu Kurzeinsätzen in den letzten 10-15 Minuten überreden. Dabei soll sie aber einfach locker ihr Spiel machen ohne irgendwelche Auflagen.


    Ich hab momentan eine Spielerin, die sich seit einem Jahr mit einer Knieverletzung rumplagt. Körperlich ist sie 100% fit. Problem ist einfach ihr Kopf. Sie hat Angst das Bein zu belasten oder das sie in Zweikämpfen einen drauf bekommt.


    es wird im Großen und Ganzen auch fairer gespielt


    Na dann komm mal zu uns. Hab schon öfters gesehen, wie Spielerinnen malträtiert wurden, weil sie zu gut waren. Oft mals liegt es aber auch am Schiedsrichter, welche Intensität ein Spiel annimmt. Und wenn ich mir manchmal so die Blessuren meiner Spielerinnen nach einem Spiel anschaue, frage ich mich schon ob das fairer abläuft.


    Wenn ich deine Beschreibung aber richtig interpretiere, dann möchtest du auch gerne, das deine beste Spielerin wieder wie zuvor, den Gegner quasi im "Alleingang" besiegt? Sieh es mal so: nun bekommst du die Chance, deiner Mannschaft mehr Elemente des Fussballspiel zu vermitteln, damit die anderen Spielerinnen mehr Anteile am (erfolgreichen) Spiel haben.


    Wird leider viel zu wenig gemacht, besonders in den unteren Ligen. Wenn ich mir so unsere Ligagegner anschaue, sind da so grob 4, 5 Mannschaften deren Erfolg sich alleine durch eine einzelne Ausnahmespielerin begründet. Das komplette System und Spielverhalten der Mannschaft ist auf diese eine Spielerin ausgelegt. Fehlt diese Spielerin geht die Mannschaft den Bach hinunter. Hier wird einfach der kurzfristige Erfolg gesucht. Das das ganze nicht optimal ist, merken die meißten erst wenn sie den Erfolg hatten und aufgestiegen sind oder die Spielerin nicht mehr spielen kann (Beruf, Studium, Schwangerschaft etc.). Zumindest hier sind dermaßen große Unterschiede in der Spielstärke zwischen den Klassen, dass du mit deiner One-Woman-Show in der höheren Liga direkt wieder einpacken kannst.

    Was meinst du hier mit direkte Tore?


    Bei uns nennt man eine Provokationregel "direkte Tore", heißt der Torschütze darf nur eine Ballberührung haben, damit das Tor zählt. Also er muss direkt ohne Annahme das Tor erzielen. Die verteidigende Mannschaft bekommt so oft mehr Zeit sich zu formieren und dicht zu machen, was dazu führt das die angreifende Mannschaft den Angriff abbrechen und neu aufbauen muss. Man kann auch z.B. 3vs4 spielen, dann darf bei uns die Mannschaft in Unterzahl frei spielen.