Beiträge von Don Quijote

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    DFB-Regeln 2011/2012 (aktuell): http://www.dfb.de/uploads/medi…geln_2011_2012_low_01.pdf

    Zitat

    Feldverweiswürdige Vergehen
    Ein Spieler, Auswechselspieler oder ausgewechselter Spieler erhält die Rote Karte
    und wird des Feldes verwiesen, wenn er eines der folgenden ...Vergehen begeht:
    ...
    - Vereiteln einer offensichtlichen Torchance für einen auf sein Tor zulaufenden
    Gegenspieler durch ein Vergehen, das mit Freistoß oder Strafstoß zu ahnden ist,

    Demnach keine Sonderrechte für den Torwart bei Notbremse. Siehe auch http://www2.bfv.de/de/100545/1…gramme_zur_notbremse.html


    Im 4ten dargestellt Fall (Angreifer bewegt sich vom Tor weg) gibt es trotz Foul des TW nur gelb (aber Strafstoß). Aber so, wie der Schiri das begründet hat, ist es falsch.


    Grüße
    Oliver

    tobn
    Ich sehe es wie Du. "Antiquiert" scheint mir das falsche Attribut zu sein.


    Schimanski
    Du schreibst doch selbst, dass sich der Junge intelligent verhalten hat, dem stimme ich zu. Nach Deiner Beschreibung ist doch auch im Mannschaftsverbund zumindest in der 2ten Halbzeit alles super gelaufen! Das ist (viel) mehr, als man in dem Alter erwarten kann, insofern gibt es wenig Grund zur Klage. Zwei Punkte würde ich an Deiner Stelle angehen:
    - Das Rausbolzen: Passiert auch bei meinem F1-Team immer wieder und zwar dann, wenn sich der Verteidiger allein gelassen fühlt und/oder zu platt ist, um noch ins Dribbling zu gehen. Das ist weniger ein Problem des rausbolzenden Spielers als vielmehr ein Problem der übrigen Spieler, die den armen Kerl alleine lassen.
    - Die Verteidigungslast muss sich einigermaßen auf die Spieler verteilen. Devise ist ja "alle greifen mit an, alle verteidigen". Wenn dann das gegnerische Team Euch dazu zwingt (tut es das eigentlich?), einen Spieler hinten zu lassen, dann sollte das nicht immer derselbe sein. Wobei ich auch Spieler habe, denen das eigentlich ganz Recht ist, hinten zu bleiben (und abzuwarten, was passiert). Aber auch die fordere ich auf, sich ins Angriffsspiel einzuschalten. Im Zweifelsfall wird dann die Absicherung nach hinten komplett vernachlässigt. Aber spätestens dann merken es wenigstens auch die anderen, dass sie nach hinten helfen müssen...


    Grüße
    Oliver

    denn, die finanzierung steht ja ohnehin, da kann man diese strafen nicht mit einfließen lassen...

    Warum sollte das so sein? Man hat doch langjährige Erfahrungen, was an Strafen reinkommt. Das wird ganz sicher unter "zu erwartenden Einnahmen" verbucht. Insiderkenntnisse habe ich allerdings nicht, aber alles andere würde mich überraschen.


    Grüße
    Oliver

    In der E-Jugend spielen die Bundesligisten in unserer Region (Rhein-Main) in der Kreisliga gegen ganz "normale" andere Vereine. Wenn man also davon ausgeht, dass die talentiersten Spieler im NLZ konzentriert sind, dann haben die zumindest bei Punktspielen eher weniger Gegnerdruck, denn die hauen alle anderen 2stellig weg (übertrieben, ganz so deutlich ist das nicht immer). Daher hielt ich es für plausibel, dass auch die sehr guten Spieler lieber in ihrem Heimatverein bleiben sollen (und sich dort als "Häuptling" entwickeln), statt im NLZ als einer der "indianer" zwar alles leicht zu gewinnen, aber sich mangels gegnerdruck persönlich nicht optimal weiter zu entwickeln. Die Statistik spricht eine andere Sprache. Offenbar macht das Training im NLZ doch auch in frühen Jahren schon viel Unterschied.


    Grüße
    Oliver

    In anderen Threads hier im Forum wurde oft gesagt: Frühestens zur D-Jugend ins NLZ. Das ist U12/U13. Aus der Liste kommt aber raus, dass das eigentlich fast schon der letzte Drücker ist, der Wechsel kommt oft schon 2 (oder noch mehr) Jahre früher, also U10/U11. Das ist noch in der E-Jugend, das überrascht mich schon.


    Grüße
    Oliver

    Tom, mir ist nicht so recht klar, wie Du es anders+besser machen willst.


    Klar ist, dass der Verband Geld für seine Aufgaben benötigt. Heute bekommt er das zum Teil aus den Strafen. Werden die Strafen so wie Du vorschlägst an die Vereine ausgeschüttet, dann fehlt dem Verband dieses Geld. Also wird er die anderen Beiträge und Gebühren anheben (müssen). Für den einzelnen Verein bleibt so auch nicht mehr als im bisherigen Modell.


    Grüße
    Oliver

    anakyiny, Du hast natürlich Recht. Meinen Jungs macht 7:7 auch Spass und manchmal lasse ich sie auch. Aber immer wenn wir das machen sehe ich, dass der Ball zu 90% bei immer denselben 3 oder 4 Spielern ist und dass 3 oder 4 Spieler praktisch Null Ballkontakte haben. Spass macht das vorrangig denen aus der ersten Gruppe. Wäre meine Mannschaft etwas homogener, sähe das evtl. anders aus. Aber wenn es "nur" um Spass geht, hat freies Spiel in großen Teams natürlich seinen Platz. Als Trainer muss man halt aufpassen, dass man dabei nicht zuviel Zeit verbringt, die dann für andere Sachen fehlt.


    Grüße
    Oliver

    Es kommt wohl auf die konkreten Umstände an. Bei uns im Dorfverein spielen die Kinder mit Ihren Klassenkameraden. Sie treffen sich auch außerhalb des Fussballs zum Spielen, laden sich gegenseitig zum Geburstag ein usw. Nix aufregendes, aber wichtig für die soziale Entwicklung.


    Um bei einem Bundesligisten zu spielen, müssten die Jungs mind. 50km fahren. Sicher gibt es Eltern, die ihre Kinder zum Training dahin chauffieren, aber die oben beschriebene soziale Interaktion ist ungleich schwieriger. Klar kann das dennoch klappen, aber es ist halt schwieriger. Wenn Du allerdings am Ort die Möglichkeit hast, einen hochklassigen Verein zu wählen, sieht es sicher anders aus.


    Insofern bin ich bei PaulBreitner: Man muss sich das soziale Umfeld nach dem möglichen Wechsel ansehen bzw. vorstellen. Wenn das nicht ok ist, dann würde ich mein Kind nicht wechseln lassen. Aus dem gleichen Grund würde ich keinen 12-jährigen in ein Sport-Internat stecken - auch wenn das fussballerisch vielleicht die allerbeste Lösung wäre.


    Grüße
    Oliver

    Ja, diese Wettkampfform mache ich auch gerne, die ist prima!


    Was ich allerdings nicht gut finde, ist der Abstieg des Verlierers von Feld 1 ganz runter auf Feld 6. Wer da das Pech hat, beim letzten oder vorletzten Spiel auf Feld 1 zu verlieren, der ist gekniffen. Ich hab's noch nicht ausprobiert, aber das würde sicher Mecker von meinen Jungs geben ("ungerecht"). Kinder sind da ja sehr empfindlich.


    Stattdessen teile ich gerne so die Anfangspaarungen ein, dass die eher guten Spieler sich über alle Felder nach oben arbeiten müssen. Aber sie müssen dann auch die Chance haben, oben anzukommen. Ohne Abstieg muss dann jeweils der Sieger ein Feld hoch, der Verlieren eins runter.


    Grüße
    Oliver

    Ich spiele auch öfters mit 2 Bällen - aber praktisch nur im 1gg1 und in letzter Zeit wurde das auch deutlich weniger ;)

    Öhem, Du bist also jetzt Golfer? :love:


    Wenn die Spielformen nicht ohnehin in einen Stationsrundlauf eingebunden sind (bei 18 Kindern und mehr), wird bei uns immer wie von Zodiak erwähnt ein 4+1-Feld mit zwei Jugendtoren verwendet und der "Rest" spielt ein 2-2, 2-3, 3-3 auf Minitore und dazwischen gewechselt. Die Vorteile im Spielverständnis, die sich die Kinder im Wechsel 2-2 und 4-4 selbst erarbeiten, wie soll ich diese je in einem 7-7 erzielen ?

    So mache ich das auch mit meiner F1. 7 gegen 7 im Training ist verlorene Zeit.


    Grüße
    Oliver

    Hallo Martin,


    vorab: Du hast Dich mit Deinem F-Jugend-Problem an eine Diskussion gehängt, die um B-Jugend handelt. Das ist ein wenig unglücklich, besser wäre es sicher gewesen, einen eigenen Thread aufzumachen.


    Zu Deinem Anliegen: Wie lange spielen Deine Jungs schon Punktspiele? Klingt für mich so als hätten die gerade ihre ersten Spiele gemacht. Nach meiner Beobachtung sind Punktspiele für die Jungs schon etwas besonderes, auch wenn es um nix geht: Sie haben plötzlich Trikots an, es gibt einen Schiedsrichter, die Eltern schauen zu, es sind Gegner auf dem Feld, die sie nicht kennen und nicht einschätzen können...Das ist erstmal ungewohnt und hemmend. Das legt sich aber mit der Zeit.


    Aber egal, ob das der Grund ist oder nicht: Versuche Deinen Kindern den Druck zu nehmen. Vermittle ihnen, dass das Punktspiel nicht wichtiger ist als das Abschlussspiel im Training. Lobe sie, auch wenn sie (hoch) verlieren. Geduld ist wichtig.


    Grüße
    Oliver

    Das größte Problem was wir haben ist Trainer / Betreuer zu finden.

    Wenn Ihr keine Trainer/Betreuer habt, dann stellt sich die Frage nach Jahrgangsmannschaften gar nicht, oder?

    Nun scheint es aber, dass viele Trainer nicht die gleiche Philosophie haben und das so gewisse Spannungen zwischen einigen existieren.

    Das ist immer schlecht, wobei das ja nichts mit Jahrgangsmannschaften ja oder nein zu tun hat. Wie sollen die Trainer denn eingeteilt werden? Begleiten die "Ihren" Jahrgang durch die Jugend der bleiben die immer bei der Altersstufe (d.h. Oliver macht immer die alte F)?

    Das zweite Problem ist, das es wohl einige Spieler gibt, die unter Trainer A und andere die unter Trainer B trainieren und spielen würden.

    Den Satz verstehe ich nicht, das ist doch immer so, wenn Spieler aufgeteilt werden, eagl nach welchem System?


    Bei uns im Verein gibt es (wo möglich) Jahrgangsmannschaften, die mit Ihrem Trainer durch die Jugend marschieren. Das hat einige Nachteile:
    - Die Mannschaften sind sehr inhomogen. Beispiel: Schlechte 2003er spielen mit sehr guten 2003ern in der F1 und sind überfordert. Dafür "langweilen sich gute 2004er in der F2. Das macht das Training schwierig und auch die Spiele.
    - Die Spieler haben immer denselben Trainer. Eine gewisse Konstanz ist gut, aber manchmal wäre etwas Abwechslung sicher auch ok. Zumal es immer gute und weniger gute Trainer gibt. Wehe dem Jahrgang, welches konstant den eher schlechten erwischt...


    Alles in allem würde ich gerne entwicklungsbezogene Mannschaften bilden. Das setzt aber natürlich voraus, dass die Trainer sich untereinander grün sind, und auch alle an einem Strang ziehen (konsistentes + verbindliches Ausbildungskonzept). Sonst versucht Trainer A den Jungs die 4er-Kette beizubringen und im nächsten Jahr sucht Trainer B verzweifelt den Libero..


    Grüße
    Oliver

    Hmm, diese Angst kann ich nicht so teilen, das ist alles sehr, sehr hypothetisch. Ich hätte Angst, den Jungen mit dem Doppeleinsatz zu sehr zu stressen, aber auch das kann man ja ein bisschen steuern.


    Aber vielleicht geht ja als Alternative: G-Spieler in die F ziehen, F-Spieler in die E. Wieviele Spieler habt Ihr denn jeweils?


    Grüße
    Oliver

    Die ersten 3 Punkte sind ironisch gemeint, die letzten beiden nicht, oder? Hab ich jetzt was gewonnen?


    Grüße
    Oliver

    severus
    Ich finde es gut, dass Du Deiner Linie treu bleiben willst. Dennoch würde ich auch kurzfristig versuchen, kleine Erfolgserlebnisse zu ermöglichen. Der Ansatzpunkt bei meinem Team war die individuelle Durchsetzungskraft, d.h. aggressives Stören des Gegners sofort nach Ballverlust (also schon in der gegnerischen Hälfte) plus Dribbling plus Torabschluss. Das habe ich in den Mittelpunkt meines Trainings gestellt. Es muss schon mit dem Teufel zugehen, wenn da nicht mal ein Tor für Euch dabei rausspringt.


    Micha
    Ich habe in vergleichbaren Situationen den Spieler ausgewechselt und ihn auf seinen Fehler hingewiesen. Du musst ihn ja nicht draussen schmoren lassen. Einwechseln und wenn er vorne stehen bleibt gleich wieder raus und wieder erklären. Und wieder rein. Irgendwann kapiert er das.


    Grüße
    Oliver

    Vorab: Das man in der F als Jungjahrgang gegen die Älteren wenig Land sieht, ist nach meiner Erfahrung völlig normal, zumal viele ältere F-Linge auch schon 2 oder 3 Jahre organisert Fußball spielen. Das macht die Sache auf dem Platz allerdings nicht einfacher. Warum seid Ihr denn die einzige junge Mannschaft in Eurer Runde, da müssten doch auch andere Vereine mit 2004ern spielen? Wenn nicht: Hast Du die Chance Trainingsspiele gegen andere F2 oder G-Mannschaften zu organisieren? Bei mir hat letzte Saison ein Trainingspiel der F2 gegen die eigene G-Jugend geholfen, die gemüter ein wenig aufzuhellen.


    tobn hat schon wesentliche Hinweise gegeben. Mit Reinrufen im Spiel wirst Du vermutlich auch nicht viel bewegen. So wie Du beschreibst, verteidigen Deine Spieler nicht (oder nicht zielführend), sondern fangen sich Konter. Da müsstet Ihr doch aber bei Ballbesitz Überzahl im Sturm haben, oder? Wieso schiesst Ihr denn kein Tor? Das deutet doch darauf hin, dass Deine Spieler sich nicht individuell durchsetzen können. Das wäre mein erstes Trainingsziel, die Gegentore würde ich erst mal außer Acht lassen.


    Grüße
    Oliver


    PS: Ja, Geduld ist wichtig.

    Hallo Maik,


    laut Jugendordnung BFV (http://www.bfv.de/cms/seiten/1189_2951.html) :


    => Laut §25 Abs. 1 müsste eigentlich 3 Monate gesperrt werden. Aber vielleicht trifft einer der Gründe in §25 Abs. 5 zu? Ansonsten: Freu Dich doch, Sperre in der F ist ohnehin Murks!


    Grüße
    Oliver