Beiträge von Don Quijote

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    Bayerische Spielordnung für Senioren: http://www.bfv.de/cms/docs/spielordnung-bfv.pdf

    Hier kommt es also darauf an, dass die Mehrheit der aktiven Spieler in einen Verein wechselt, der vorher keine Fussballabteilung hatte.


    Für die Jugend finde ich keinen Passus zu Mannschaftswechseln. In §12 steht allerdings:

    Quelle: http://www.bfv.de/cms/docs/Jug…-bfv_Stand_01.07.2011.pdf


    Viel Glück
    Oliver

    Auf welchen Landesverband bezieht sich die Frage?


    Bei uns in Hessen gibt es m.W. im Seniorenbereich die Regel, dass der Neuverein in die höhere Klasse eingeteilt werden kann, wenn der Altverein den Spielbetrieb dieser Mannschaft aufgibt. Mir ist nicht bekannt, dass es eine ähnliche Regel auch im Jugendbereich gibt.


    Grüße
    Oliver

    Das mit der Müdigkeit könnte sein, aber dann würde ich erwarten, dass das nicht alle Spieler zugleich betrifft. Ist das wirklich das gesamte Team, das schwächelt oder sind es vielleicht 2 oder 3 zentrale Spieler? Spielt Ihr mit einigermaßen konstanter Aufstellung oer würfelst Du das Team jedesmal neu? Trainiert Ihr oft solche Spielsituationen? Gerade 1:1 bis 3:3 ist dafür gut, weil sich da wirklich kein Spieler verstecken kann.


    Grüße
    Oliver

    Interessanter Beitrag, Dobrin, aber teilweise schießt Du über's Ziel hinaus IMHO:

    • Im Breitensport kann eine Übung niemals Spaß machen und gleichzeitig Zeitverschwendung sein. Denn da ist Spaß eines der vorrangigen Ziele. Das mag im Leistungsbereich anders aussehen.
    • Gleiches gilt für die Gegenerbeobachtung. Ich werde einen Teufel tun und das Spielsystem meiner Gegner in der F-Jugend analysieren, geschweige denn da sogar das Training darauf abstimmen. Bei leistungsorientierten C-, B- oder A-Jugenden ok, aber in der Kreisklasse? Ich freue mich auch über jeden Gegner, der uns studiert und wir dann eine Woche später komplett durchrotiert haben :) .

    Ansonsten danke für Deine interessanten Ausführungen!


    Grüße
    Oliver

    tobn, sorry, da hatte ich Dich in der Tat missverstanden. Das mit der Planung der Plätze ist sicher ein Problem. Schon heute ist das ein ziemliches Gewürge, alle Jugendmannschaften unter einen Hut zu bringen. Wenn dann noch Spielverlegungen notwendig sind, wird es noch schwieriger. Aber ein Versuch wäre es wert.


    Eigengewächs
    Genau das was Du beschreibst hatten wir letztes Jahr auch. Und auch heute als Alt-Jahrgang haben wir gegen Vereine mit 3 oder 4 F-Mannschaften keine Chance, da dort in der F1 eben keine dicken Paules mitspielen (bei uns aber sehr wohl). Und das hohe Verlieren sorgt für Frust, auch wenn man nicht ergebnisorientiert denkt.


    Grüße
    Oliver

    tobn
    Wieso sollte denn das Schweizer System unbedingt nur für ein Einführungsturnier verwendet werden? Man könnte doch stattdessen die 8 oder 9 Spieltage zwischen Sommer- und Herbstferien mit allen Mannschaften des Kreises nach diesem System spielen. Bei uns wären das ca. 37 F1 plus 25 F2 Mannschaften, also in Summe 62. Und die tragen doch auch heute schon 25 bis 30 Partien zeitgleich aus (halt nicht am selben Ort). Einziger Nachteil wäre, dass man jeweils erst nach Ablauf des kompletten Spieltages den nächsten Gegner und damit auch den nächsten Spielort festlegen kann. Das ist sicher komplexer als ein fest vorgegebener Spielplan, aber mit ein bisschen Softwareunterstützung sollte das lösbar sein. Und nach dieser Schweizer Qualirunde könnte man dann in Gruppen einteilen (auch schon in der Halle!).


    Gegen ein Turnier spricht nach meiner Einschätzung auch, dass die typischen 10min Spiele oft noch kein klares Bild geben, da hängt sehr viel vom Zufall ab. Da würde ich Spiele über die "normale" Spielzeit (F 2x20min) bevorzugen.


    Grüße
    Oliver

    Ich bin nicht sicher was bcefferen meint, aber wenn man als Spieler unbedingt möglichst viel Ballbesitz haben will, dann trägt man den Ball zur Eckfahne und versucht ihn dort mit 2 oder 3 Mann abzuschirmen. Das ist sicher nicht das, was mit der Übung bezweckt wird, oder? Deshalb ist die Schachuhr aus meiner Sicht nur sinnvoll in Kombination mit anderen Aufgaben (Tore schiessen z.B. :), eine andere Möglichkeit wären Provokationsregeln [kein Spieler darf den Ball > 10s halten]), reiner Ballbesitz sollte nicht ausreichend sein, um dieses Spiel zu gewinnen.


    Grüße
    Oliver

    8o8o Wow, tobn, dagegen ist bei uns ja fast schon heile Welt 8o 8o. Ihr spielt echt bis Dezember noch Feldspiele parallel zu den Hallenturnieren? Da könnt Ihr doch eigentlich gleich den ganzen Winter draussen durchspielen...


    Das Thema mit der starken oder schwachen Vorjahresmannschaft ist ja absurd, das kann nicht funktionieren. Aber wie schafft man es, die aktuelle Leistungsstärke als Grundlage einer Gruppeneinteilung zu bestimmen? Mit Meldung durch den Jugendleiter? Dann hat man wieder das Risiko, dass der JL bewusst zu hoch/zu tief meldet. Oder Qualirunde (wie bei uns)? Als Ansatz ok, aber dann würde ich mir wünschen, dass das auch für die Halle Auswirkungen hätte. Sonst spielt man gefühlt 3/4 des Jahres in den inhomogenen Gruppen. Oder Einstufungsturniere (als Pflichveranstaltung?)


    Grüße
    Oliver

    Hallo Kollegen,


    in diesem Thread Mädchenteam in Jungenstaffeln kam die Frage auf, wie man im Jugendbereich die Mannschaften leistungsgerecht gruppieren kann. Bei uns im Kreis läuft es folgendermaßen:


    Nach den Sommerferien startet die sog. Quali-Runde. Da werden alle Teams in diverse Gruppen gelost. Einzige Randbedingung: 2er Mannschaften spielen nur gegen andere 2er Mannschaften. In der Quali-Runde spielt man gegen jedes Team einmal, das sind meist 6 bis 8 Spiele bis zu den Herbstferien.


    Nach den Herbstferien startet die Hallenrunde. Hier werden wieder Gruppen gelost, die Ergebnisse der Feld-Quali spielen hier noch keine Rolle. Auch hier werden 1er und 2er Mannschaften getrennt.


    Anfang März geht es wieder nach draussen. Hier werden die Gruppen jetzt nach den Ergebnsisen der Quali-Runde eingeteilt. Ab der E-Jugend gibt es die Kreisliga als höhere Spielklasse, darunter kommt die Kreisklasse. Ab D dann Gruppenliga usw. In der Kreisliga wird der Kreismeister ausgespielt. Die Gruppen sind jetzt kleiner, es gibt Hin- und Rückspiel.


    Meine Erfahrungen damit: Die Quali-Runde ist ein hartes Brot, die Leistungsunterschiede sind enorm. Wir hatten letztes Jahr das Pech, mit unserem 2003er Jahrgang als F1 starten zu müssen, da wir nur 3 (relativ schwache) 2002er haben. Da gab's im Herbst eine Niederlage nach der
    anderen. Was hier fehlt ist die Möglichkeit, auch eine F1 als schwach zu melden. Leider hat sich das auch in der Hallensaison fortgesetzt, da wir auch da immer gegen andere "echte" F1 gespielt haben. Dieses Jahr ist es umgekehrt, gestern haben wir 11:1 gegen eine Mixmannschaft aus 2004er und 2003ern gewonnen, obwohl ich versucht habe unsere Mannschaft durch massive Rotation und Sonderregeln halbwegs im Zaum zu halten. Ich würde mir wünschen, dass schon in der Hallenrunde die Ergebnisse aus der Quali-Runde einfließen. Die Feld-Rückrunde ist dann aber prima, da hat man dann wirklich leistungsgerechte, spannende Spiele, das macht allen Spaß!


    Wie läuft das denn bei Euch?


    Grüße
    Oliver

    Bin da auch etwas zwiegespalten. Ich denke, durch diese Regel versucht man, den Mädchen den Einstieg etwas zu erleichtern, da sie im Mittel später anfangen als Jungs. Aber zum einen provoziert man andere Probleme (so haben wir letzte Saison eine Drittklässlerin verloren, weil sie nicht mit den Schulanfängern in einem Team spielen wollte) und zum anderen hat man auch bei Jungs in einem Jahrgang extreme Leistungsunterschiede. Leistungsgerechte Staffeln, vielleicht kombiniert mit einer flexibleren Altersgruppeneinteilung sind sicher die Königslösung, aber wie kriegt man das organisiert?


    Grüße
    Oliver

    Den optimalen Trainer, der alle oben genannten Eigenschaften vereint, gibt es leider nicht (Jose Mourinho würde widersprechen, aber das ist ein anderes Thema :) ). Da man folglich immer nur suboptimale Trainer finden wird, muss man das Anforderungsprofil auch an das Alter der Spieler anpassen. Bei G und evtl. jüngerer F steht meines Erachtens das Spiel mit Kindern klar im Vordergrund, d.h. hier ist weniger die sportliche Kompetenz als vielmehr die erzieherische Kompetenz gefragt. Der Vater (oder die Mutter), der/die selbst Kinder in dem Alter hat, hat da gewisse Vorteile, weil er sich leichter in die kleinen Spieler hineinversetzen kann (tägliches Training zuhause halt). Ab alter F bzw. spätestens ab E sehe ich aber die sportlichen Anforderungen wachsen, so dass ein Nicht-Fussballer (viele Vatertrainer sind das ja) nicht mehr so gut zu Rande kommt.


    Grüße :)
    Oliver

    Wie oft und in welchem Umfang lässt Du denn im Training jonglieren?

    Ein paar Wochen habe ich das jedes 2te Training gemacht, um das Ballgefühl zu heben. Allerdings habe ich da auch gemerkt, dass die Verbesserungen da seeeehr langsam kamen (wenn überhaupt). In den letzten Wochen habe ich es gar nicht mehr gemacht, da ich den Trainingsschwerpunkt anders gelegt hatte (Dribbling, Passen in der Grundform). Aber der Thread ist eine gute Erinnerung, das mal wieder zu machen. Optimal wäre es natürlich, wenn die Jungs das außerhalb des Tranings für sich üben würden. Das mit dem Wettbewerb ist vielleicht ein guter Ansporn.


    Grüße
    Oliver

    Ist bei meinem 2003er Team nicht viel anders. 1 bis 5 ist "normal", nur einer aus dem Team ragt mit >25 deutlich heraus. Als Ziel formuliere ich immer "mind. soviel Kontakte wie Lebensjahre müsst Ihr schaffen". Da können mich die Kinder dann auch gut fordern :) .


    Jonglieren ist aber wirklich eine Übungssache. Wer das nur alle 3 Wochen mal für 5 min im Training macht, der wird da keine großen Entwicklungsprünge machen.


    BTW: Wo gibt's denn DFB-Stützpunkte, die schon 2003er und sogar 2004er betreuen? Bei uns geht das erst ab Eintritt in die D-Jugend los (also kommenden (!) Sommer für die 2001er). Und ich dachte, das wäre bundesweit einheitlich so.


    Grüße
    Oliver

    Natürlich ist diese Konstellation unwahrscheinlich. Aber ist sie auch unvorstellbar?

    Klassischer Zirkelschluss: Da Du Dir das offenbar vorstellen kannst, ist es natürlich vorstellbar :) . Die Frage ist aber: Hälst Du es für so wahrscheinlich, dass Du Dein Verhalten an dieser winzigkleinen Möglichkeit ausrichtest? Und das ist es nicht nach meiner Empfindung. Es mag gute Gründe für das Doppelspielverbot geben, aber das ist keiner.


    Grüße
    Oliver

    Ja, Chris, dasselbe wollte ich auch gerade schreiben. Wenn etwas auffällt am modernen Fussball, dann ist es, dass Erfahrung offenbar immer weniger wichtig ist im Gegensatz zu Dynamik. Oder anders gesagt: Offenbar reicht die Erfahrung aus 10 oder 12 Jahren engagiertem Juniorentraining und -spiel, um auch höchsten Anforderungen zu genügen. Demgegenüber haben es die 30-jährigen "Oldies" immer schwerer. Das gilt für Feldspieler, aber offenbar auch für Torhüter.


    Oder verdrängen gerade die Jungen die Alten, weil sie nach der "neuen (offensiveren) Schule" ausgebildet wurden?


    Grüße
    Oliver