Beiträge von Don Quijote

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    Ich habe die Feststellung gemacht, das es häufig eine Verbindung gibt zwischen der Sportlichkeit von Eltern und Kinder. Wenn es aber ein besonders hoch veranlagtes Talent war, hatten selten meist weder Eltern noch Geschwister ein besonders ausgeprägtes Talent in dieser Richtung.

    @TW_Trainer
    Obacht, ich habe Dein Zitat korrigiert - ist es das, was Du meinst?


    eismann
    Essen ist etwas anderes als Fussballspielen. Natürlich hast Du Recht, dass sportliche Eltern ihren Kindern auch entsprechende Reize setzen, so dass die sich sportlich auch gut entwickeln. Aber bei der Veranlagung meine ich auch ganz klar eine erbliche Komponente zu entdecken. Es gibt viele Beispiele von Kinder+Eltern oder Geschwistern, die alle jeweils sportlich hoch talentiert sind. Dass nicht alle Schweinsteigers BuLi-Spieler und Nationalspieler wurden, hat meiner Einschätzung nach auch etwas mit Zufall zu tun.


    Grüße
    Oliver

    Also in Hessen ist das nicht so problematisch in der F-Jugend:
    http://www.hfv-online.de/filea…dnungen/Jugendordnung.pdf


    Dort interessant ab §17. Kurz: Abmeldung beim alten Verein muss per Einschreiben erfolgen. Mit dem Einlieferungsbeleg der Abmeldung kann vom neuen Verein der neue Pass beantragt werden. Bei F-Jugendlichen ist keine Freigabe erforderlich, es gibt keine Wartefrist (und es fliesst auch keine Ausbildungsvergütung).


    Grüße
    Oliver

    Gute Aufstellung, GC. Was mir noch in der CAN-Liste fehlt ist Dribbling.


    Was mir immer wieder auffällt ist, dass Fussball in der Halle ein anderes Spiel ist als draußen. Nicht 100%, aber doch soviel, dass es Spieler gibt, die in der Halle viel mehr glänzen als auf dem Feld, weil sie gute Dribbler sind und sich auch auf engem Raum behaupten können. Dagegen gibt es andere Spieler, die mehr Raum brauchen und daher auf dem Feld viel besser aussehen.


    Welche Jugend: F1, 2003


    Taktik: Wir spielen mit 5 Feldspielern. In Anlehnung an das vom DFB propagierte System spielen wir mit der F1 ein 3:2. Wobei ich den Verteidigern immer sage, sie sollen aufrücken, aber das klappt leider nicht immer...Im Moment habe ich zudem den Eindruck, dass wir zu oft rotieren und daher die Jungs oft gar nicht wissen, was gerade angesagt ist. Ich werde versuchen, die nächsten Spiele da ein wenig mehr Konstanz hinein zu bekommen. Den ballführenden Gegner angreifen sollen sie, sobald sie den Ball verlieren.


    Auswechseln: Aktuell habe ich 15 Spieler, die ich weitgehend gkleichmäßig einsetze. Da ich nicht mehr als 9 mit zum Spiel nehmen will (besser nur 8), habe ich beim Verkünden der Aufstellung immer einige traurige Kinder. Aber wir durften für die Halle keine 2 Mannschaften melden (dafür sind's ohnehin zu wenig). Wechseln tue ich alle 5 - 10 min, je nach Gefühl. Oft ist das nicht meine Entscheidung, sondern ergibt sich (Schuh offen, Ball abgekriegt...so das Übliche, eben)


    Noch ein Wort zum Futsal: Als moderner Trainer habe ich ganz euphorisch einen Futsal-BAll besorgt und im Training ausprobiert - aber die Jungs wollen den nicht "der dotzt ja gar nicht". Da habe ich dann doch etwas blöd geschaut 8|. Ich kriege jetzt schon immer Schimpfe, wenn ich den auspacke. Dabei finde ich den echt gut.


    Grüße
    Oliver

    Hallo Karamal,


    da haben schlaue Leute schon dicke Bücher drüber geschrieben, daher halte ich es für fast ausgeschlossen, diese Frage kurz und knapp zu beantworten. Kannst Du die Frage ein wenig konkreter stellen? Benötigst Du konkrete Hilfe für die Trainingsgestaltung? Für Deine E2? Oder geht es um irgendeinen Trainerlehrgang, wo diese Frage gestellt wurde?


    EDIT: Gut als Einstieg sind die Seiten des DFB http://www.training-wissen.dfb.de/index.php?id=508081


    Grüße
    Oliver

    tobn
    Danke für den Hinweis, habe mein Posting oben editiert, keine Ahnung, was da los war


    @jean
    Was mir ein wenig zu sehr betont wird, ist das "Finden der Mannschaft". In der E-Jugend spielt das doch praktisch noch eine sehr geringe Rolle. Das liegt zum einen an der (gewollten!) Rotation und zum anderen auch an der noch fehlenden Gruppentaktik. Diesen Aspekt würde ich also nicht als Begründuing für die Mannschaftseinteilung wählen. Soziale Aspekte sind aber sicher ein Thema.


    Alexbonn
    Kannst Du mir sagen, warum Du einen sehr guten E-Jugendlichen nicht in der D spielen lassen würdest? Aus meiner Sicht ist das doch eine gute Möglichkeit, einen früh entwickelten Spieler möglichst in einem Team spielen zu lassen, wo er leistungsmäßig auch hingehört.


    Grüße
    Oliver

    Sorry, ich bin nicht überzeugt:


    Ob Dobrin hier in diesem Thread unsachlich argumentiert hat oder nicht, da kann man getrennter Meinung sein. Was zur Eskalation sicher beigetragen, ist die Vermischung von moderativen Äußerungen und von inhaltlichen Äußerungen. Hier würde ich empfehlen, dass Ihr, Uwe und Sven, das deutlich macht, in welcher Rolle Ihr jeweils gerade unterwegs seid. Vielleicht separate Accounts als mod und als Diskussionsteilnehmer?


    Den Bezug zum Frauenfussball sehe ich auch noch nicht. Ich bin ziemlich sicher, dass man auch öffentlich behaupten darf, dass man Frauenfussball doof findet. Mehr steht doch in dem zitierten Posting nicht. Kein Richter wird einen deswegen rechtlich belangen können, das ist durch die Meinungsfreiheit abgedeckt. Und das gewinnt erst dadurch so viel Gewicht, weil Ihr Euch immer wieder darauf bezieht. Man kann so ein Posting auch einfach mal unkommentiert stehen lassen, das spricht ja für sich.


    Grüße
    Oliver

    Auf den ersten Blick hört sich das "ganz normal" an: Der Verein versucht, aus den spielwilligen Kickern die diversen Jugendmannschaften zusammen zu stellen. Viele vereine versuchen dabei, Jahrgangsmannschaften zusammen zu halten, die dann gemeinsam durch die Jugend marschieren. Aber das muss nicht zwingend optimal sein, zum einen, weil sich die Jungs eines Jahrgangs ja auch sehr unterschiedlich entwickeln können (warum sollte der spielerisch sehr schwache Spieler des Altjahrgangs nicht E2 spielen, der gute junge nicht E1?). Zum anderen muss man halt auch sehen, wieviele Spieler das jeweils sind.


    Was aber offenbar bei Euch fehlt, ist ein klares Konzept bzw. wenn es eines gibt, dann wurde das Euch nicht ausreichend vermittelt. Das würde ich an Deiner Stelle einfordern. Das sollte klare Absprachen beinhalten, welcher Spieler aus Vereinsssicht in welches Team gehört und welcher Trainer da welchen Trainingsumfang anbieten kann. Bei uns im Verein ist es so, dass diese Einteilung auch auf Elternwunsch angepasst werden kann. Aber natürlich müssen dabei einigermaßen sinnvolle Mannschaftsstärken heraus kommen.


    EDIT: Da ist Kompromissbereitschaft notwendig, auf allen Seiten.


    Was mir aber an Deiner Beschreibung fehlt ist die Aussage, was Dein Sohn eigentlich will. Willst Du, dass er in der E2 bleibt (warum?) oder will er das?


    Grüße
    Oliver

    Im Kinderfussball gilt ja zu Recht das Prinzip, dass alle gleich behandelt werden müssen, unabhängig davon, was dsie schon für die Mannschaft geleistet haben oder zu leisten im Stande sind. Übertragen auf die Diskussionen hier im Forum bin ich nicht sicher, ob dieses Prinzip eingehalten wurde. Konkret: Ja, Dobrin hat sich im Ton vergriffen (wobei ich den konkreten Fall hier im Thread eher läppisch finde). Aber nein, die Sperre finde ich ungerecht, da andere Mitdiskutanten ebenfalls austeilen, ohne mit einer Sperre bedroht zu werden. Bitte denk nochmal drüber nach, Uwe.


    Grüße
    Oliver

    Ich muss gestehen, dass ich Neymar nicht wirklich beurteilen kann, dazu habe ich zu wenig von ihm gesehen. Aber was ich bisher gesehen habe, war jetzt auch nicht so außergewöhnlich brillant. Aber womöglich täusche ich mich.


    Was mich am meisten an dem Artikel stört ist, dass die Eigenschaft an der Nationalität fest gemacht wird ("Die kreative Kraft haben nach wie vor die Brasilianer."). Es kann ja durchaus sein, dass Matthias Nowak gesehen hat, dass die Fussballschulen in Brazil diesen Punkt bewusst besonders intensiv trainieren (oder zumindest zulassen). Aber so euphorisch, wie es formuliert ist, stimmt es einfach nicht. Müller, Özil und Götze spielen auf höchstem Niveau kreativer als das meiste, was von Brasilianern in letzter Zeit zu bewundern war. Wären diese Leute Brasilianer, dann wäre das vielen Kommentatoren der endgültige Beweis, dass man solche geschmeidige Fussballkunst als Europäer nicht erlernen kann. Zum Glück stimmt das nicht :).


    Grüße
    Oliver

    Ich komme mit Dobrins schroffer Art auch nicht immer zurecht (und die Beleidigungen hier in dem Thread machen es nicht einfacher), aber hier muss ich ihm beipflichten: Der Artikel über die bei Ronaldo fehlende "kreative Kraft" ist inhaltlich ziemlich dünn. Da werden die alten Stereotypen ausgepackt (die kreative Kraft der Brasilianer, Lucio wird sich freuen :) ). Es wird mit keinem Wort erklärt, worin jetzt z.B. Neymar sich von Ronaldo absetzt. Oder meint der Autor, dass nur Neymar es schafft "wieder und genau für die Spielsituation passende Bewegungsmuster zu kreieren", Ronaldo aber nicht?! Kann ich kaum glauben.


    Ich mag Ronaldo auch nicht, aber das vor allem, weil er auf mich den Eindruck eines arroganten A... macht. Sowas mag ich nicht. Aber Fussballspielen kann er. Man kann in in meinen Augen kritisieren für seine Weinerlichkeit (der Gesichtsausdruck nach jedem Foul), für seine mangelnde Abwehrarbeit, aber bei 40 Toren in einer der stärksten Ligen der Welt von mangelnder Kreativkraft zu sprechen, ist schon mutig.


    Grüße
    Oliver

    Ganz egal, wer jetzt im konkreten Fall zu 0%, 50% oder 100% Recht hat: Die beteiligten Erwachsenen (Schiri, Trainer beider Teams und Eltern) haben es verbockt. Ein Hammer, sowas. Mit den FPL-Regeln wäre das nicht passiert.


    Grüße
    Oliver

    warum muss ich mir Wissen aneignen und mich dann reduzieren, weil mich dieses Wissen in dem von mir trainierten Bereich nicht anwende (anwenden kann)...warum sollte ich mir Wissen aneignen wie man ab Verbandsliga trainiert.

    Hallo Günter,
    ok, offenbar meinen wir verschiedene Dinge: Natürlich brauchst Du Dir keine Übungen/Methoden anzuschauen, die Du für Deine Mannschaft als unpassend einschätzt. Aber das Training einer Verbandsligamannschaft und das einer Kreisligamannschaft basieren doch auf denselben Grundlagen:


    - Konditionstraining z.B. funktioniert nach gewissen Gesetzmäßigkeiten. Beachtet man die, kann das viel bringen, ansonsten kann man da viel Unsinn veranstalten, der im besten Fall nicht schadet. Zu diesem Thema kann man hier im Forum nach meiner Einschätzung z.B. von PaulBreitner viel lernen. Die Schlussfolgerungen sind für Kreisklassenmannschaften mit 1- bis 2-mal mehr oder weiniger engagiertem Training die Woche sicher andere als für Leistungsmannschaften. Aber mit Rundenlaufen ist es auch in der Kreisklasse nicht getan.


    - Technikgrundlagen sind auch für beide gleich. Bei höherklassigen Mannschaften kann man mehr voraussetzen und daher auch schwierigere/komplexere Übungen machen. Aber es ist ja nicht so, dass der Ball bei höherklassigen Mannschften anderen physikalischen Gesetzen gehorcht.


    - Taktik ist das Feld, wo ich noch den größten Unterschied zwischen Mannschaften verschiedener Leistungsbereiche sehe. Wobei das vor allem für die Gruppentaktik gilt. Die Individualtaktik (wie stelle ich als Verteidiger einen Angreifer? Was mache ich als Torwart im 1:1?) weist wieder mehr Ähnlichkeiten auf.


    Anders gesagt: Dein 2-Bundesligaspieler scheitert als Trainer nicht am "zu viel Wissen". Sondern daran, dass er offenbar das Umsetzen seines Wissens auf die limitierten Möglichkeiten seines Teams nicht schafft. Das ist eher ein Wissensdefizit.


    Wo Du aber sicher Recht hast ist, dass man als Trainer auch auf dem Teppich bleiben muss. Denn wenn die Jungs die taktischen Spielereien, die man sich als Trainer ausdenkt, nicht umsetzen können, dann bringt das nix, da muss man dann einen Gang zurück schrauben. Und natürlich musst Du auch als Trainer einer F-Jugend oder einer Kreiskalssenmannschft nicht soviel wissen, wie ein Leistungstrainer, der die letzten noch fehlenden 2% aus seiner Mannschaft rauskitzeln will. Aber es schadet auch nicht.


    Grüße
    Oliver

    Ich sehe das wie Chris. Erstens ist Fussball kein einfaches Spiel, das wirkt auf den ersten Blick nur so ;) . Und zweitens muss man doch deutlich unterscheiden, zwischen der Diskussion über eine Übung und der Vermittlung derselben an die Kinder. Das sind doch vollkommen verschiedene Dinge - und das ist gut so!


    Bei der Diskussion versucht man den Sinn oder Unsinn einer Übung oder einer Taktik zu ergründen. Und man versucht die Übung/Taktik besser zu machen. Dabei spielen Hintergründe und Feinheiten eine Rolle, die dem Spieler (der das dann umsetzen soll) gar nicht 100% bewusst sind und auch nicht sein müssen. Dem Trainer schon, das ist der Unterschied. Das ist dann die angesprochene didaktische Reduktion, die natürlich auf die Zielgruppe (die konkreten Spieler und ihre Fähigkeiten und Möglichkeiten) abgestimmt sein muss.


    Ich erkenne oft in den Diskussionen hier im Forum, dass mein Trainerwissen arg limitiert ist. Und ich frage mich, ob meine Jungs nicht viel besser Fussball spielen könnten, wenn sie einen besseren Trainer hätten. Die Antwort ist sicher "ja", aber da sich bisher niemand als mein Nachfolger aus der Deckung gewagt hat, bleibe ich halt im Amt und nehme die Erkenntnis als Ansporn, mich als Trainer zu verbessern. Und verbesseren kann ich mich durch mehr Wissen, nicht durch weniger - da bin ich sicher.


    Grüße
    Oliver

    Sehe ich ebenso, individuelle Hinweise zur Technik sind wichtig, gerade auch in der F. Wobei auch bei mir da eine große Kluft zwischen Anspruch um Realität klafft, da man bei 15 Kindern im Training als einziger Trainer nicht jede Aktion individuell korrigieren kann. Mit Co-Trainer geht es schon besser.


    Ich versuche vor allem die groben Schnitzer individuell auszumerzen, aber auch das kann ich pro Training immer nur bei wenigen Spielern machen. Parallel achte ich darauf, dass nicht schlampig trainiert wird, d.h. wenn Schüsse mit der Innenseite angesagt sind, soll keiner mit der Pike draufhalten - auch wenn er damit vielleicht sogar kurzfristig bessere Schüsse zu Stande bringt, als mit der vorgegebenen Schusstechnik.


    Grüße
    Oliver

    Vielleicht noch 2 Ideen:
    - 12:00 Uhr Spielbeginn ist für viele genau im Mittagsloch. Wann und was essen die Jungs denn?
    - "Die ersten Sechs sind auch meist die Gleichen" -> vielleicht einfach mal bewusst neu würfeln?


    Grüße
    Oliver

    Wir haben beim Übergang von der F2 in die F1 von ein- auf zweimal Training gesteigert. Ich bilde mir ein, dass ich da deutliche Unterschiede im Trainingserfolg sehe. Und Spaß macht es den Kindern ohnehin, ich glaube, die würden mit Vergnügen auch 3-mal trainieren.


    Allerdings habe ich klar gesagt, dass ich mir wünsche, dass alle 2.mal kommen, das aber nicht zwangsweise voraussetze. Vier meiner Spieler kommen max. 1-mal wegen anderer Termine (Schwimmkurs, Musikschule usw.). Die allermeisten kommen 2-mal. Wäre das anders, würde ich das 2te Training sein lassen. Beim Spiel versuche ich die Jungs, die nur einmal kommen genauso oft einzusetzen wie die, die zweimal kommen (dass das nicht 100% klappt, liegt daran, dass diese Jungs auch am Wochenende oft andere Termine haben...).


    Grüße
    Oliver