Zitat von »Don Quijote« Auffällig war, dass einzelne Spieler massive Probleme mit dem rechtzeitigen Rufen hatten, während andere den Bogen recht schnell raushatten. Interessant, genau darüber habe ich mit Matze noch diskutiert, ob wir das mit in den Artikel bringen. Ich wollte auch noch schreiben, dass der Trainer mal genau beobachten soll, welche Spieler sich auffällig dem Spiel entziehen. Dies kann natürlich auf mangelndes Selbstvertauen deuten und die Angst sich zu blamieren. In einem richtigen Team sollte es keine Versagensängste geben. Wir haben das dann gelassen, weil der Artikel dann viel zu lang geworden wäre. Außerdem stand die Befürchtung im Raum, dass viele die Übung als viel zu schwer empfinden.
Mangelndes Sebstvertrauen oder Versagensängste habe ich nicht beobachtet. Die Jungs sind 9, das ist ja auch noch ein Alter, wo einem eigentlich nichts zu peinlich ist. Ich hatte vielmehr den Eindruck, dass einige meiner Spieler so stark auf sich und den Ball konzentriert sind, dass für das Rufen keine freie Hirnwindung mehr verfügbar war. Das sind genau dieselben Spieler, die wenig davon mitbekommen, was um sie herum passiert (Positionen/Laufwege der Mitspieler, Gegenspieler). Daher bin ich eigentlich auch überzeugt, dass solche Übungen gerade diesen Spielern viel helfen können.
"Schnitzel" und "Bratwurst" ist auch schön. Es geht auch zum Beispiel mit "Bayern" und "Dortmund", dann kannst du vorher mit den Kids noch diskutieren, welcher Verein der schwache Fuß ist
In meiner Mannschaft wäre die Wahl eindeutig. Ich lasse manchmal rot gegen den Rest spielen, das ist dann meist 10 oder 11 gegen 2 (bis ich dann die Leibchen austeile)
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Oliver, ich kann deine Trauer verstehen, aber es geht für dich doch anders weiter, oder habe ich was überlesen?
Für mich als Trainer geht es erstmal nicht weiter, aber für meinen Sohn und für meine Mannschaft natürlich schon, siehe Verfahrene Situation Dorfverein (Vorsicht, langer Text)
Grüße
Oliver
