Beiträge von Don Quijote

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    nicht als Bitte oder Empfehlung

    Bei uns ist das verbindlich in den Durchführungsbestimmungen des Fussballkreises geregelt (ebenso wie die Platzgrößen). Ich kann mir nicht vorstellen, dass das bei Euch anders ist - Aus welchem Kreis kommst Du? Klar kann man fragen, warum das nicht deutschlandweit einheitlich im Regelwerk steht. Aber es ist verbindlich festgelegt, es hapert nur an der Um-/Durchsetzung der Bestimmung.


    Grüße
    Oliver

    unmenschlich...mal ehrlich...Karrierekiller

    Hamses nich ne Nummer kleener? würde der Berliner sagen.


    Inhaltlich: Ich halte die Sperrfristen auch für überzogen. Gesperrt werden dürfte aus meiner Sicht nur dann, wenn der Spieler belegbar noch Verpflichtungen gegenüber seinem Alt-Verein hat (Beitrag nicht gezahlt, Trainingsanzug oder Trikot nicht zurück gegeben...).


    Grüße
    Oliver

    Wie rotiert ihr? Während des Spiels? In der Halbzeit? Jedes Spiel? So wie Steini über 2-3 Spiele oder gar in noch größeren Intervallen?
    Wir haben meist in der Halbzeit rotiert. Das lag vor allem auch daran, dass ich eigentlich fast nur Stürmer in der Mannschaft hatte :), die es mir nur schwer verziehen, wenn ich sie nicht wenigestens eine Halbzeit vorne aufgeboten habe..


    Trennt ihr zwischen Abwehr und Angriff, d.h. wird hinten weniger rotiert als vorne?
    Nein, ich habe im 3:3 jeweils vorne und hinten gleich viel rotiert.


    Bildet ihr "Blöcke", z.B. feste Dreierreihen, die über Wochen zusammen bleiben und zusammen ein- und ausgewechselt werden?
    Nein, habe ich nie gemacht.


    Orientiert ihr euch an der Gegnerstärke?
    Nein, auch das habe ich beim rotieren nicht gemacht.


    Wo liegt der goldene Mittelweg zwischen Routine, Stabilität und Sicherheit auf der einen und flexibler Ausbildung auf der anderen Seite?
    Was ist wirklich kindgerecht und bietet sowohl Spaß am Spiel als auch bestmögliche Förderung?

    Wie im Eingangsthread ja schon zitiert: Mir erscheint die Vorgehensweise, 2 bis 3 Wochen einigermaßen konstante Positionen zu haben plausibel. Wir hatten oft Probleme durch die Rotation. Die Jungs brauchen ja jeweils ein paar Minuten, um sich an die neuen Aufgaben zu gewöhnen. Da haben wir dann oft ruck-zuck ein paar vermeidbare Gegentore kassiert. Ist egal. ich weiss, aber zeigt dennoch, die Situation. Mir geht es dabei weniger darum, dass sich eigespielte Blöcke bilden (das traue ich der F-Jugend ohnehin noch nicht so recht zu), sondern vielmehr, dass die Stürmer ihre Rolle annehmen und die Verteidiger ebenso. Es macht eben einen Unterschied, ob ich als letzter Mann in eine Zweikampf mit dem Ballführenden einsteige oder als Stürmer. Ich habe wegen der häufigen Rotation die Jungs auch nie gezielt auf ihre Aufgabe im Spiel vorbereitet. Wenn man nur alle 3 Wochen rotiert, kann man ja in den 3 Wochen die Verteidiger udn Stürmer jeweils auf diese Rolle intensiv schulen (und die nächsten 3 Wochen dann anders herum).


    Die "Gefahr" bei der mehrwöchigen Konstanz sehe ich darin, dass die Rotation an sich jeweils neu erkämpft werden muss (so nach dem Motto "klappt doch gut die letzten Wochen, warum willst Du die gerade eingespielte Mannschaft jetzt wieder durcheinander würfeln?"). Das ist leichter zu verkaufen, wenn man ohnehin permanent rotiert.


    Welche Rolle spielt dabei das Alter?
    Eigene Erfahrungen habe ich mit der F-Jugend-. Im Sinne der Ausbildung würde ich das zumindest bis in die E, wenn nicht in abgeschwächter Form auch in der D noch machen.


    Grüße
    Oliver

    Ich habe kein Dokument gefunden, was direkt für Jugendmannschaften gilt. Also gehe ich davon aus, dass die "normale" Spielorndnung auch für Jugendmannschaften herangezogen wird. Dann gilt nach http://www.sfv-online.de/image…pielbetrieb_2012_2013.pdf



    Also konkret zu Deiner Frage

    Zitat

    beispiel:ein d1 spieler spielt sa. ein d1 spiel ,dann so ein d2 spiel(grund spieler fehlen),dann die woche später so.wieder ein d1spiel,

    Bis hierhin gehts!

    Zitat

    mi ein d2 spiel

    geht nicht, da Wartefrist 5 Tage nicht eingehalten

    Zitat

    und dann wieder we ein d1--- sprich der spieler wird in beiden mannschaften eingesetzt.geht das :?:


    Disclaimer: Alles ohne Gewähr - frag Deinen Jugendleiter, der muss das verbindlich wissen.


    Grüße
    Oliver

    Hallo Kicker,


    dass das "eigentlich" nicht geht, ist ja selbstverständlich. Falls etwas passiert, ist wohl der Verein dran, denn er hat die Aufsicht an den (dafür ungeeigneten) Minderjährigen übertragen. Lesefutter dazu: http://www.bsj.org/fileadmin/p…rtlichen_Jugendarbeit.pdf


    Wobei Dir die rechtlichen Aspekte doch eigentlich schnuppe sein können. Wenn Du es für gefährlich hälst, was da passiert, dann würde ich einschreiten, um die Gefahr eine Unfalls zu bannen. Weiss der Verein (d.h. der Jugendleiter), was da passiert? Wer hat denn den Jugendlichen eingeteilt?


    Grüße
    Oliver

    Um auch noch meine Einschätzung auf Andres Eingangsfrage nach dem "WARUM" zu geben:


    Ich glaube nicht, dass die schweren Bälle eingesetzt werden, um eher zu gewinnen. Und auch nicht aus Unkenntnis. Ich glaube, folgende Gründe ausgemacht zu haben:
    1) "Wir haben früher auch immer mit Männerbällen gespielt und uns hat es nicht geschadet."
    2) Das Handling im Verien ist leichter, wenn mit einheitlichen Bällen gespielt wird.
    3) Wegen Punkt 2 können evtl. einige Bälle (und damit Kosten) eingespart werden


    Grüße
    Oliver

    Aber was, wenn der gegner sich querstellt und mit dem schweren Ball spielen will?


    Da die Ballgewichte ja verbindlich vorgeschrieben sind, kann der Gegner da kaum etwas dagegen sagen. Allerdings haben wir immer externe (=unparteiische) Schiris. Und die haben zumindest ja auch schonmal gehört, dass es Leichtbälle gibt. Ohne offiziellen Schri stelle ich mir das auch etwas schwieriger vor. Vielleicht sollte man sich zur Sicherheit noch die Durchführungsbestimmungen ausdrucken. Die habe ich aber nie gebraucht.


    Grüße
    Oliver

    Leider kann ich das bestätigen. Letzte Saison in der F1 haben wir sehr oft zu schwere Bälle "vorgesetzt" bekommen. Vom eigenen Verein, aber auch sehr oft bei Auswärtsspielen. Da habe ich dann privat 10 Leichtbälle gekauft und mir angewöhnt, immer 2 Bälle (290gr.) mit zu jedem Spiel zu nehmen. Ggf. habe ich dann den Schiri auf das falsche Ballgewicht aufmerksam zu machen. Das hat immer gut geklappt. Wobei mir unbegreiflich ist, warum die Schiris da nicht von selbst drauf achten.


    Diese Saison bin ich ja kein Trainer mehr, sondern nur noch Papa. Da muss ich leider erleben, dass immer wieder Männerbälle verwendet werden, ohne dass jemand aufmuckt. Leider ist auch der neue Verein meines Filius da kein Vorzeigeclub. Ich bin schon dabei, den Trainer zu nerven, bekomme aber leider immer wieder Ausflüchte ("Leichtbälle sind bestellt, aber noch nicht da..."). Ich finde das total ärgerlich, zumal es da ja nicht um Tausende von Euros geht.


    Grüße
    Oliver

    Hallo tobn,


    also ich kann das PDF ohne Probleme laden. Ich finde es auch per google-Suche nach law_12_fouls_misconduct_de_47381.pdf


    Zum Thema: Die oben zitierte Passage definiert ja, wann der TW den Ball so sicher hat, dass er vor Gegenangriffen geschützt ist, siehe http://www.dfb.de/fileadmin/us…sballregeln_2012_2013.pdf auf S.85. Warum das ganze unter der Überschrift "Vergehen des Torhüters" erläutert wird, ist mir unbegreiflich. Hätte das nicht eher unter die (unmittelbar auf S.86 folgende Überschrift "Vergehen gegen Torhüter" gehört? Aber Hauptsache, es steht irgendwo...


    Grüße
    Oliver

    der spontane Wohnortwechsel des Jungen zählt für den Trainer nicht er behaart darauf die 3 Monate Sperre einzuhalten

    Mit der 3-Monatssperre hat doch der alte Trainer nichts zu tun? Das entscheidet der Verband (und nur der). Ist der Junge belegbar beim Alt-Verein abgemeldet (per Einschreiben)? Dann kannst Du das doch direkt mit dem Verband abklären. Sollte er noch nicht abgemeldet sein, dann muss er das schnellstmöglich nachholen.


    EDIT. Stefans Antwort kannte ich nicht, aber wir sehen das ja offenbar sehr ähnlich.


    Grüße
    Oliver

    Ich bin da komplett anderer Meinung als Du, Günther. Aus meiner Sicht gehören die Ausbildungsvergütungen abgeschafft. Bleiben wir beim Beispiel Wollscheid. Laut Wikipedia hat der als 5-jähriger beim SV Morscholz begonnen und ist als 9-jähriger erstmals gewechselt. Dass der SV Morschold ein paar Euros sicher gerne nimmt und auch sicher gut gebrauchen kann, ist unbestritten. Aber glaubst Du wirklich, dass diese ersten 4 Jahre entscheidend dafür waren, dass Wollscheid es bis in die BuLi geschafft hat?


    Anders gesagt: Ich finde es gut, dass so ein wenig Geld vom Profibereich bis in die kleiner Dorfvereine kommt. Aber ich finde es komplett schwachsinnig, das an den einzelnen Spielerwechseln aufzuhängen. Stattdessen sollte ein konstanter Geldfluss von den Profis hin zu den Amateurvereinen (genauer: Vereine mit Kinder- und Jugendmannschaften) installiert werden. Der sollte dann aber allen Clubs zugute kommen und nicht nur dem SV Morscholz, weil da durch Zufall mal ein kleiner Knirsp beim Training erscvhien, der auch anderswo dieselben ersten Schritte gemacht hätte.


    Grüße
    Oliver

    Letztlich ist es gar nicht entscheidend, ob der Trainer den Spieler mit auf den Bogen schreibt oder nicht. Denn als "eingesetzt" gilt er ja nur, wenn er auch gespielt hat. Ansonsten wird er ja wieder gestrichen, siehe z.B. http://www.nfv-kreis-hannover-land.de/index.php?id=99

    Zitat

    11.1 ...Spieler die nicht eingesetzt werden, müssen unbedingt nach Spielschluss vom Schiedsrichter gestrichen werden.


    Aber der Passus mit dem Wohnortwechsel passt doch, mehr solltest Du nicht brauchen. Insofern würde ich gar nicht damit anfangen, die falschen Bögen korrigieren zu lassen.


    Grüße
    Oliver

    a) der Gegner hat den Ball : ich suche mir einen Gegenspieler und decke mit ab (keiner steht allein = keiner guckt einfach nur zu)

    Dazu hatte ich unlängst ein Schlüsselerlebnis: Mein Ältester (E2) hat letzthin trotz Überlegenheit mit seiner Truppe ein Spiel knapp verloren, ich habe einige Fotos gemacht. Beim Durchsehen der Bilder fällt auf, dass bei Ballverlust bei den Gegnern nur der ballnächste Spieler zum Ball geht, während die anderen nicht auf den Ball schauen, sondern auf die Gegenspieler. Während des Spiels ist mir das gar nicht so aufgefallen, aber bei den Bildern ist es sehr augenfällig. Entsprechend schwer tat sich die Mannschaft meines Sohnes damit, Anspielstationen zu finden.


    Was mir aber nicht klar ist: Ist das nicht ein Schritt zurück zur Manndeckung? Will man die Spieler nicht eher zur balloriebntierten Verteidigung bringen? Oder seht ihr da keinen Widerspruch?


    Grüße
    Oliver

    Für den Ersatztermin wird das Einverständnis des Gegners gefordert, das ist sinnvoll. Aber wenn der Gegner sagt, "ich kann nie" und deshalb jeder Spielverlegung widerspricht, ist das natürlich doof. Aber wenn der Klassenleiter da kein Einsehen hat, hast Du wohl keine Chance. Mein Beileid zu solch "netten" Gegnern...


    Grüße
    Oliver

    Klasse Posting, Christoph, das ist ja fast ein Crash-Kurs für Neu-Trainer :thumbup:


    Penaten, an einer Stelle muss ich Dir widersprechen:

    Wirst sehen das geht dann relativ schnell

    Bei den meisten geht das "relativ schnell", aber ich hatte Spieler dabei, bei denen das eben NICHT schnell ging, sondern wo große Geduld vonnöten war. Und genau um solchen Spieler geht es hier doch, oder?


    Grüße
    Oliver