Ich verstehe nicht warum die Vereine lieber ihre private Liga gründen, anstatt eine vernünftige Reform im Hamburger Gebiet anzustreben. Haben die Proficlubs da so wenig Einfluss? Stellt sich der Verband so quer?
Wenn die Proficlubs davon überzeugt sind, dass eine Ligareform das beste für die Ausbildung ihrer Spieler ist, dann müssten sie doch eigentlich stark daran interessiert sein, diese Reform für alle Vereine durchzusetzen. Bekommen mehr Spieler eine bessere Ausbildung gibt es mehr Talente die man scouten kann und so steigt die Wahrscheinlichkeit ein echtes Juwel dabei zu haben. Schottet man sich hingegen ab, bleiben Spieler die evtl. später noch ein angemessenes Leistungsniveau erreicht hätten auf der Strecke und einem gehen potentielle Profispieler verloren, außer natürlich dieses Abschotten hat noch andere Gründe, wie z.B. Wechsel einfacher zu machen und sich anderen Kontrollen des Verbands zu entziehen, was mich ehrlich gesagt etwas misstrauisch macht.
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U13 im NLZ ist ein kompliziertes Alter. Die Teams sind (durch Selektion) meist deutlich besser als alle nicht-NLZs. Das kann man in den kleinen Jahrgängen gut kompensieren, indem man die Teams ein Jahr höher meldet. In der U12 haben die NLZ-Teams meist in der höchsten U13-Liga gespielt, das passt ganz gut. Aber als U13 einen Jahrgang hoch zu gehen, passt ganz und gar nicht. Denn dort in der C-Jugend treffen die halt auf U15. Bei der einsetzenden Pubertät sind das körperlich Welten. Manche NLZs machen das dennoch, andere setzen in der U13 komplett vom Ligabetrieb aus und spielen nur Freundschaftsspiele. In West gibt es schon lange genau so eine elitäre "Freundschaftspielrunde", in der fast nur NLZs auftreten: http://www.fussball.de/spielta…000EVS5489B3VUOI54T7-G#!/ Die Bayern haben das ebenso http://www.fussball.de/spielta…005EVS5489B4VTN21JC6-G#!/ In Rhein-Main hab es das auch mal, das ist aber wieder eingeschlafen. In Hamburg wird genau so eine Liga offenbar jetzt eingeführt.
Grüße
Oliver
