Beiträge von Germancoach

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    Gerade im Kinderalter werden viele Grundlagen fürs Spielverständnis gelegt. Genau hier muss man ansetzen. Spielformen zur Förderung der Spielintelligenz. JA


    Dazu gehört übrigens nicht das stumpfe Einstudieren von Passspiel. JA


    Passspiel kommt von alleine ist eher eine Folge davon!!! UM GOTTES WILLEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!



    Dein Post begann so gut, dann jedoch widersprichst du dir selbst. Auch mit geeigneten Übungen in Kleingruppen ist recht früh das Passspiel einzustudieren, wobei es Übungen sein sollen, welche die Spielintelligenz fördern.

    Was soll sich denn schon ändern ausser der Intensität bezogen auf das Thema Passtraining im Erwachsenenbereich und frühestens ab der D.


    Zudem wird sich wohl nichts für den unteren Jugendbereich ändern, denn die wissenschaftlichen Erkenntnisse im Hinblick auf die entwicklungstechnischen Möglichkeiten der einzelnen Altersgruppen sind doch irgendwie feststehend und damit unantastbar!



    Wenn dem so ist, dann werden diese von den Spaniern aber gepflegt ignoriert. Das Ausbildungsbuch dort erläutert viele Prinzipien, legt aber nicht fest, dass so ein wichtiger Bestandteil des modernen Spiels die ersten 6 Jahre ignoriert werden soll.



    Ganz nebenbei bemerkt lernen Kinder beim Passpielen auch schon früh, den Kopf zu heben und mitzudenken.

    3 engagierte fachlich fundierte Trainer lesen 1 Fachartikel und kommen zu 3 unterschiedlichen Ergebnissen.und persönlichen Erkenntnissen.
    beziehe das Heft leider nicht mehr, und kann mir deshalb kein eigenes Bild machen.


    wär aber wohl für alle hier gut, zu einer einheitlichen Deutung dieses Artikels zu kommen.


    gg



    Ich denke, man sollte sich das wie ein Mischpult vorstellen, bei dem ein Lied zu einem anderen rübergeblendet wird.


    Bei den Jüngsten ist der Dribbling-Schieber oben, dann im mitteleren Bereich sind beide Songs gleich laut, hin zum junge Erwachsenenfuß, wo Passen, Verschieben, Kreuzen, Räume finden nach oben gezogen wird, ohne dass das Dribblinglied ganz verklingt.

    Ich hole sie von überall her und sammle die besten Sache:


    - Coerver
    - Bücher
    - dieses Forum
    - DFB-Zeitschrift
    - DFB -Seiten
    - Beobachtung anderer Trainer bei der Arbeit
    - internationales Forum "and-again.com" samt Chat
    - DVD
    - Youtube-Videos
    - gesunder Menschenverstand

    Sehr interessant sind die Berichte nach der letzten WM und vor dieser EM bzw. die statistischen Auswertungen dazu in der Lehrzeitschrift "Fußballtraining" des DFB.


    War bei der Jugendausbildung das Dribbling über 10 Jahre lang klar auf Nr. 1, so lobt man diese noch immer, nimmt aber nun das Passen mit auf. Ich zitiere aus dem Heft 1/2 2012:


    "Das Passspiel hat in unserer Spielphilosophie folgericht eine hohe Bedeutung. Gefordert sind flache, scharfe und vertikale Pässe mit einem guten Passtiming. Die Erarbeitung der technischen und gruppentaktischen Grundlagen ist entsprechend regelmäßiger Bestandteil unseres Trainings."


    Wenn man alle Papiere ganz liest, dann kann man sagen, dass für den DFB Dribbeln und Passen nun gemeinsam die Nr. 1 Trainingsschwerpunkte sind.



    Vielleicht kann das hier Anlass sein, die schönsten Dribbling- und Passübungen von Soccerdrills und von privat noch einmal aufzulisten?

    Einfachste Übung dazu ist ein normales Hallenspiel, sagen wir 6 versus 6 (weitere 6 als drittes Team = Brasilianischen Turnier)


    Die Spielfläche unterteils du mit eine paar Klebestreifen oder Mini-Hütchen senkrecht in zwei Hälften. Jetzt gibt es ein normales Spiel. Jeder, der den Ball erobert, muss aber von der Hälfte der erfolgten Balleroberung mindestens 1 x in die andere Hälfte hinüber gespielt haben, erst dann hat er freies Spiel. Verliert das Team den Ball ..... und erobert ihn später wieder, dann geht der ganze Spaß von vorne los.


    Später nimmst du das weg, gibts aber gleich drei Torpunkte, wenn vor dem Treffer eine Spielverlagerung stattgefunden hat.



    Ältere Mannschaften können auch mit drei senkrechten Sektoren arbeiten, die man beim Verschieben sogar ganz verlassen haben muss. Hier kann man dann aber auch einbauen, dass mindestens ein Spieler in den äußeren Sektoren zu verbleiben hat, um den Seitenwechsel jederzeit zu ermöglichen.

    Ich habe noch mal beim befreundeten spanischen A-Lizenz-Coach nachgefragt, wie die das handhaben.


    Da die spanischen Jungfußballer möglichst kleine Ausschnitte aus dem Gesamtspiel trainieren, stört eine permanente Korrektur während der Übungen. Diese ist ja auch nicht realistisch bzw. in irgendeiner Form spielnah.


    Daher werden Fehler dann in kleineren Pausen angesprochen bzw. einzelne Spieler zur Seite genommen (ausgewechselt), denen dann individuelle Korrekturhinweise gegeben werden.

    Das hängt stark vom Alter des Spielers und dessen Persönlichkeit ab, natürlich ebenso stark vom bereits erreichten Niveau.


    Hier ist eine individuelle Anpassung der Sprache und des Korrekturgrades durch den Trainer gefragt.

    @ Andre


    Warum klappen die Provokationsregeln nicht?


    Ich habe einen schwierigen Haufen U9 ..... aber


    - nur flache Pässe erlaubt
    - nur Dribbeln und Schießen mit dem schwachen Fuß erlaubt
    - Tore zählen nur, wenn alle Feldspieler über der Mittellinie sind
    - jeder darf nur sein persönliches Tor schießen


    bekommen auch die prima hin.



    Individuelle Fehlerkorrektur U9 ????? ........................... habe eben noch mal das DFB-Handbuch durchgesehen ............... da steht nichts darüber.


    Da steht lediglich, dass die Techniken in ihrer Grobform erlernt werden sollen. Das müssten dann ja 20 Anti-Fußballer sein, die noch einen Schritt rückwärts laufen, bevor sie schießen.

    Letztlich spielst du ein normales Spiel (egal ob auf Hütchentore oder echte, egal ob 4 oder 11 auf jeder Seite). Es soll ja schließlich eigentlich die gesamte Mannschaft pressen.


    Dann wechseln die Torhüter die Seiten ....... und die Spieler links müssen versuchen, irgendwie einen Pass in die Arme ihres Torhüters rechts hinzubekommen.


    Die Spieler rechts müssen versuchen, irgendwie einen Pass in die Arme ihres Torhüters links hinzubekommen.



    Durch intelligentes Pressing kann man das jeweils verhindern.

    Eine einfache und intensive Übung zum Mittelfeldpressing ist die, mit 4v4 und je einem Torhüter zu spielen.


    Der Kniff an der Sache ist, dass die Torhüter zum jeweils anderen Team gehören und innerhalb ihres ca. 3-5 Torraumes den Ball aufnehmen müssen, nur dann gibt es ein Tor für das Team.


    Und auf einmal wird gepresst und gepresst wie irre, damit eben nicht der Ball zum Torwart des Gegners durchkommt.



    Lässt du 5 Minuten machen, dann Hilfestellungen von dir und Tipps, dann wieder. Ggf. weitere 4 Spieler als Beobachter, dies als "Brasilianisches Turnier" (Sieger nach 5 Minuten bleibt auf dem Platz).

    GC - wieder ne Klasse Idee, ich glaube das mache ich auch mal direkt mit meinem neuen Herrenteam :)


    Danke! :thumbup:


    Grüße
    Zodiak



    Zodiak, für die Herren ging auch eine Liste von 5-10 gleichen Zielen ... die ALLE erreicht werden müssen. Vielleicht ein 11tes geheimes Ziel, wie ein Knietor zum Schluss für die einen und ein Hackentor für die anderen.

    Trainingsidee, welche an die Trading-Cards der Kids angelehnt ist:



    Der Trainer hat kleine Karten vorbereitet, auf dem jeweils kleine zu lösende Aufgaben während eines Trainingsspielchens abgedruckt sind.


    Die jeweiligen Kapitän ziehen je drei die Karten ...... und zeigen diese ihrem Team (und dem Trainer).


    Dann wird losgespielt, bis ein Team seine drei kleinen Aufgaben erfüllt hat.



    Welche kleinen Aufgaben fallen euch noch ein?


    - 10 Pässe ohne Unterbrechung
    - Tor nach Doppelpass
    - Pfostenschuss
    - Kopfballtreffer
    - Kontertor



    Was fällt euch dazu noch ein?


    DANKE!