Beiträge von Germancoach

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    Kritik und Anregung:


    Zur Zeit mache ich das MEWEPRO-PROJEKT mit gleich zwei Teams, die die Aufkleber auch jedes Mal liebendgerne haben wollen. Nun fällt mir auf, dass die Bezeichnung des Aufklebers nur unter dem Bildchen ist. Wäre sie aber auch klein IM BILD DRIN, dann wüssten die Kinder zuhause immer sofort, wo das Teil hingeklebt werden müsse. Sie müssten dann ihr Plakat nicht immer mitschleppen.

    Bei uns in der G-Jugend zeigte der Trainer den Spielern die Laufwege sogar auf Tafeln an. Emdstand 1:1.


    Wir haben uns das damals nur amüsiert angesehen ........................ heute, drei Jahre später hauen wir dieses Team jedes Mal zweistellig vom Feld, ohne uns großartig anstrengen zu müssen.

    Hi,


    ich finde die Idee mit den Stickern und die Umsetzung (bei der G-/Jüngere F-Jugend-Variante) sehr gut. Auch die Aufzählung der Skills sieht gut aus. Einzig die Einteilung in Ältere F- bis D-Jugend halte ich für kritisch. Mein Vorschlag wäre der zweite Schwierigkeitsgrad bei dem Stickeralbum auf Ältere F- und E-Jugend zu begrenzen. Hier könnte man dann noch spezieller auf die Altersklasse eingehen.


    PS Bin gerne bereit eine Vorabversion zu testen. Habe eine gute F-Jugend mit Kindern aus beiden Jahrgängen.


    Das klingt sehr vernünftig.


    Gerne darfst du auch die zweite Version testen. Da sie vom FRANZ-VERLAG hergestellt werden, werden die auch wieder die Testversionen verschicken, bevor die Version 2 hier bei Uwe im Shop auftauchen wird. Einfach eine Mail dahin schreiben: info@franz-verlag.de


    LG GC

    In einem anderen Thread wurde das Stickerprojekt entwickelt und tatsächlich auch realisiert, man kann die Sticker jetzt auch direkt hier bekommen:



    http://www.coachshop.de/mewepr…m-mein-weg-zum-profi.html


    Ein neuer Service der Soccerdrills-Trainertalk & Co. Familie. Prima Sache, Uwe! :thumbup:





    Derweilen wird an der Version für Fortgeschrittene gearbeitet, die deutlich anders sein soll. Bitte lest euch diese Vorschläge durch und gebt euren Senf dazu, DANKE!


    Altersgruppe (Ältere F), E- und D-Jugend:



    - „Co-Trainer“: Du hast anderen Spielen etwas beigebracht oder erklärt.


    - Schiedsrichter: Abseits und andere Regeln beherrscht du gut.


    - Spielintelligenz: Du lässt dich nicht mehr überwerfen oder überspielen (zum Beispiel bei gegnerischen Einwürfen).


    - Als Angreifer hilfst du beim Verteidigen mit, als Verteidiger schaltest du dich in den Angriff mit ein.


    - Du beherrscht die Ansätze von Verschieben und Pressing.


    - Ballannahme: Du kannst den Ball mit allen erlaubten Körperteilen annehmen und weiterleiten.


    - Jonglieren: Das kannst du nun „Rund um die Welt“ ...Fuß..Knie..Kopf...anderes Knie...anderer..Fuß (1x, 3x, 5x)


    - Du kannst Flanke mit dem schwachen Fuß schlagen und bist quasi beidfüßig.


    - Du handelst und spielst sehr schnell (gerade auch bei Standardsituationen)


    - Du kannst „Hinten herum“ spielen.


    - Du bietest dich an, gerade auch bei eigenem Abstoß und Anstoß.


    - Du forderst den Ball und kannst dich im Angriff freilaufen.


    - Du verständigst dich mit deinen Mitspielern auf dem Platz.


    - Du kannst mit einem Partner zusammen den Ball 6 Mal hin- und her köpfen (10x, 16x)


    - Du bist bei Bedarf auch im Tor zu gebrauchen.


    - Du kannst den Seitfallzieher oder den Rückfallzieher.


    - Du kannst andere Spieler in 1 gegen 1 schlagen.


    - Du kannst dich mit Mitspielern zusammen durch das Mittelfeld kombinieren.


    Pressing und Balleroberung gegen die Uhr


    Benötigt: Spieler (hier im Beispiel 12), 12 Hütchen, 2 Bälle, eine Stoppuhr


    Je nach Leistungsstand und Alter der Spieler werden drei gleichgroße Hütchenvierecke (ca. 10 x 10 Meter) mit leichtem Abstand voneinander markiert, sagen wir links, mitte, rechts. In diese kommen jeweils 4 Spieler hinein. Es findet findet gleich quasi im rechten und linken Feld ein 4 gegen 2 statt, das mittlere Feld dient lediglich als Startpunkt.


    Jetzt bekommen die Spieler links einen Ball und die Spieler im rechten Feld auch, die vier im mittleren Feld bekommen keinen Ball, sondern teilen sich in zwei Jäger-Paare auf, die auf ihren Einsatz warten.


    Auf Pfiff des Trainers geht nicht nur die Stoppuhr los, sondern das erste Paar aus der Mitte rennt wie irre zum rechten Feld herüber und versuch den ersten Ball zu erobern. Gelingt ihnen dies, dürfen in demselben Moment die anderen beiden aus ihrem Team zum linken Feld sprinten, um da den zweiten Ball zu erobern. Haben die es auch geschafft, wird die Zeit gestoppt.
    Nun tauscht man die Gruppen durch, bis alle drei Gruppen 1 x die Jäger waren, wer hat dann gewonnen?


    Trainingshinweise:


    Die beiden Gruppen in Ballbesitz können selbst nur Sieger werden, wenn sie den Ball lange in den eigenen Reihen halten können, dafür lohnt es sich, sich im Viereck zu verteilen und zu bewegen.


    Jäger: N1: Wie irre drauf und dabei Angst und Schrecken verbreiten, Nr. 2: immer clever leicht schräg dahinter, um einen Passweg zuzustellen.

    @ guenter



    neeeeeeeeeeee ................. das mit den ICH-Botschaften geht etwas anders. Man spricht davon, wie man selbst unter etwas leidet, dass man selbst mit etwas Probleme hat. Man sendet ICH-Botschaften aus.


    Beispiel: Ein E-Jugendlicher verletzt einen anderen fast vorsätzlich. Dann nimmt sich den Täter und spricht von der eigenen Verantwortung des Trainers, von seiner eigenen Enttäuschung und Traurigkeit als Trainer darüber ..................... und bölkt das Kind nicht nur mit Vorwürfen an.


    Es gilt allerdings die Bedingung, dass man als Trainer akzeptiert sein muss, ansonsten nützen die ICH-Botschaften herzlich wenig, da freuen sich die E-Jugendlichen über die Traurigkeit des Trainers nur.

    @ Kicker


    Unbestritten ist, dass es sich bei der Trainer-Eltern-Kommunikation um eine asymetrische Kommunikation handelt, die als solche entsprechend betrachtet und bewertet werden muss. Wenn Eltern mit Trainern über ihre Kinder reden, dann kommt erschwerend hinzu, dass der Gesprächsgegenstand sich zunächst ebenfalls in einer unterlegenen Rolle befindet und auch selbst sprechen kann. Alle drei Beteiligten haben entsprechende Bedürfnisse und füllen eine bestimmte Rolle im jeweiligen Mannschaftsgefüge aus.


    Probleme treten besonders dann auf, wenn jemand aus seinem erwarteten Rollenverhalten hinaus tritt bzw. unausgesprochene oder sogar schriftlich formulierte Verhaltensgrenzen erkennbar überschreitet. Hierbei ist es fast unerheblich, ob der Trainer einen eher demokratischen oder eher autoritären Führungsstil pflegt.


    Jetzt stellt sich die Frage, wie man mit diesem Hinaustreten bzw. Übertreten als Trainer am geeignetsten umgehen sollte.


    Dazu sind die allgemeinen Standpunkte recht umstritten, sicher ist aber, dass man zunächst unter vier Augen und mit der Absonderungen von ICH-Botschaften eine Klärung zu erreichen versucht, sollte das jedoch nicht funktionieren, dann


    ................... ist die SCHEISSE AM DAMPFEN! :cursing:

    @ Zamorra


    Watzlawick verdanken wir vor allem Einsichten in die Kommunikationstheorie und das Verhalten einzelner Menschen bzw. Gruppen. Seine Überlegungen dienten unter anderem dazu, ein System hinter menschlichen Verhalten (auch Sprache ist letztlich Verhalten) zu finden. Das gelang ihm aber nicht und bisher niemandem auf diesem Planeten. Sprache ist nämlich wie eine "Wolke", die man nicht wirklich fassen kann.


    Ich denke mal, dass Kicker etwas umständlich über Fußball ähnlich zu schreiben gedachte, womit er letztlich natürlich Recht hat.

    Ach so, ich dachte der Hintergrund wäre aus den Medien bekannt. Man sollte da nicht Sekte (Scientology) und Methode (Clearing) bzw. Theorie (Szientologie) verwechseln, nicht das Kind mit dem Bade ausschütten. Methoden und Theorien gibt es unzählige, fast alle interessant, da Menschen lange daran gearbeitet, viel investiert und nachgedacht haben: keine Krähwinkel. Manche mausern sich dann eben zu Sekten, in die sich einzuklinken auch spannend sein kann, - sofern sie einen wieder rauslassen, wenn man seine Erkenntnisse gewonnen hat... Watzlawick et al. hatte mit seiner Frage "Wie wirklich ist die Wirklichkeit?" eine ganze Meta-Wissenschaft (Systemtheorie - wieso gibt es im Fußball eigentlich niemand analog zu "Familienaufstellern"? Ich würde das ja gern machen, aber die würden mich dann für völlig irre erklären...) ins Leben gerufen, die ungeheuer fruchtbar für alle Fachbereiche wurde und bei einigen der fortschrittlichsten Trainern zur spezifischen Anwendung kommt. Dazu gehört: wer an eine Wirklichkeit, einen Gegner o. sein Spiel z.B., glaubt, ist schon sektiererisch: auf dem Verlierergleis.


    Um Methoden zwecks Anwendung tiefgreifend, also in ihrer vorangehenden Theorie zu verstehen, muss man eben lange "nacharbeiten", nicht nur ein Video kaufen und ab-sehen; ein Methodologe, der ich wohl eher wäre, will das nicht unbedingt. Aberseine Vogelperspektive ist keine Arroganz, nur ein anderes Interesse gegenüber den Dingen - angewiesen auf maximale Offenheit ringsum. Erfolgreiche Methoden sind mir schon wieder irgendwie verdächtig. Denn Erfolg frisst bekanntlich seine Kinder, das ist wie Katzenmusik: am Anfang befreit sie, am Ende findet sie sich nur selbst gut, ist nur laut. Es klingt gut, dass Coerver zukunftsoffen sei. Leider habe ich keine Zeit für intensive Studien (also der grundlegenden Theorie hinter der Methode), da mein Weltbild z.Z. geschlossen sein muss. Meine Studien gelten als Phänomen den normalen Jugendtrainern, die viel anspruchloser sind, unmethodisch arbeiten. Jeder, der einer Methode folgt, ist da eben "auf einem richtigen Weg", viel weiter. Welche Methode aber nun die beste sei, dies ist vor allem eine Frage an einzelne Methoden. Wer sie für sich beantwortet, der muss dem Methoden-Wissenschaftler verdächtig sein, was aber kein böser Wille ist. Wenn Coerver sich aber per se hinterfragt, offen für Neues ist, dann wäre sie schon ohne fixen Wesenskern: mehr als "eine" Methode". Zu kompliziert, sorry! Wer Methoden folgt, wird methodologisches Er- und Abwägen immer ablehnen müssen, zumal, wo es nur an er Oberfläche untersuchen will/kann: bin eben nur Fußball-, nicht "Coerver-Verückter" (dein Wort!) - auf der Suche nach einem (für unsere Zeit) wahren Fußball ;)



    Zusammengefasst: COERVER hilft einem möglicherweise erfolgreicher in den Fußballsport hinein zu finden, ist aber nicht "Der Fußballsport".

    Nachtrag und Tipp:


    Zunächst aus der Not heraus habe ich das heute mit Dreier- und Zweierteams gespielt. Pro Team ein Torhüter, ein 2er, ein 3er.


    Das erwies sich aber dann als geradezu genial und noch viel spielnäher, da Überzahl- und Unterzahl in Angriff und Verteidigung praktisch premanent wechselten. Da war richtig was los auf dem Rasen und die kleinen Kicker waren echt gefordert.

    kann mir einer erklären wie man einem 6jährigen den Spannstoss beibringt, wenn man es selbst nicht kann?


    gg


    Indem man einen anschleppt, der es kann. ^^


    Aber grundsätzlich hast du völlig Recht Guenter. Ich stell emir gerade einen Englischlehrer vor, der selbst kein Englisch spricht ...... müsste man mal probieren. :thumbup:

    guenter: Ich überlasse frank the tank die abschließende Antwort, aber beim Trainer C-Breitenfußball gibt es keine Prüfung des Eigenkönnens, insofern kann mangelndes Eigenkönnen an sich kein Grund für das Durchfallen sein. Sicher ist es aber eine Herausforderung, in der Lehrprobe korrekte Demonstrationen und Korrekturen (inkl. Vormachen) hin zu bekommen, wenn man selbst so gar nichts kann..


    Doch. Das Eigenkönnen muss hier auch ausreichend sein.