Beiträge von Germancoach

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    Zunächst einmal kann ich nicht empfehlen, immer alle Poster mitzuschleppen. Es ist einfacher den Kindern die errungenen Sticker nach dem Training oder Spiel direkt zu geben.


    Wie man mit schwächeren Kindern geschickt umgeht, das wurde hier schon mehrfach als Problem andiskutiert. Die beste Lösung scheint da eine Gruppenaufgabe zu sein, damit das Kind den Sticker trotzdem bekommt, weil die Gruppe die Aufgabe mehrheitlich gelöst hat ... also gezieltes Stickertraining zu machen.


    Ansonsten hat da sicherlich auch jeder bisher seine eigene, praktikable Methode entwickelt, wie er das alles macht.



    Keine Lösung habe ich allerdings bisher für meine eigene E-Jugend gefunden, die ein anderes Problem hat. Wir starteten Ende Mai 2012 mit 9 Stickeralben für neun Spieler und wurden dann überrollt. Im Schnitt kommt ein neues Kind pro Woche in das Team. Jetzt ist es die vermutlich größte E-Jugendmannschaft Deutschlands mit 13 Jungen und 12 Mädchen. Irgendwie muss ich da alles nun noch einmal von vorne beginnen.

    In statu nascendi hast du dir selbst deine Frage beantwortet, Kicker, Kinder sind sehr unterschiedlich. Das bemerkt man im Kindergarten, in der Schule und auch sogar zuhause. Und sie sind auch beim Fußballtraining sehr unterschiedlich. Wieso unterscheiden wir je nach dem primären Sinn vier verschiedene Lerntypen? Warum wollen wir nicht alle als Kinder Polizist werden?


    „Junge Bäume, die wachsen wollen, muss man anbinden, dass sie schön gerade wachsen – nicht nach allen Seiten ausschlagen. Und genau so ist das mit den jungen Menschen: Disziplin muss das Band sein, das sie bindet, zu schönem, geraden Wachstum.“ (Oberlehrer Dr. Brett in "Die Feuerzangenbowle") meine ich aber ausdrücklich nicht mit meinem vorherigen Post.

    Ein guter Trainer für Kinder zu sein, das ist sehr schwierig, weil es unter anderem bedeutet, dass man Momente des "kreativen Chaos" zulassen muss als auch geordnete Bahnen einschlagen. Beispielsweise nutzen die Kinder den schwachen Fuß in seltenen Fällen einfach nur so, könnten das aber in den jungen Jahren so einfach erlernen wie eine Fremdsprache. Lernen fällt ihnen noch so bemerkenswert leicht, sodass es eine Schande wäre, wenn man dies nicht als Erwachsener unterstützen würde. Wir haben einen großen Erfahrungsvorsprung, den wir Erwachsene einfach nur geeignet nutzen müssen.


    Und ich werde 45 im Dezember.

    Es gibt die Ansätze eines Paradigmenwechsels. Allerdings ist es wie in der Kindererziehung eine Scheibenwischer-Bewegung;: mal mehr Laissez-faire, mal wieder nach strengeren Instruktionen, Regeln bzw. Vorgaben,


    Im Moment gibt es in Deutschland etwas mehr Richtung Spaß für die Kinder, Spielen ohne Anweisungen von Außen und mehr Zusammenspiel (Passspiel) als noch vor ein paar Jahren. In England hat man Sorge, dass es weiterhin an Technikern mangelt, die machen viel auf Hüftbeweglichkeit und Ballkontrolle. Die USA hat sich noch nicht wirklich bewegt. Hier erklärt man alles noch sehr kleinschrittig und hat einen fast intellektuellen Zugang. Die Spanier folgen ihrem "Handbuch", dass von einer soliden Grundausbildung ausgeht, welche dann ins gemeinschaftliche Kicken übergeleitet wird. Hier hat man für die Jugendlichen aber Schutzmechanismen eingebaut, so dauern Jugendspiele beispielsweise 3 x 20 Minuten und jeder Spieler auf dem Spielerbogen muss mindestens ein Drittel durchgespielt haben etc.

    Mein persönlicher Blick in den Rückspiegel


    Die Herbstsaison 2012/2013 neigt für den unteren Jugendbereich dem Ende, vielleicht ist das der richtige Zeitpunkt für einen allgemeinen Rückblick auf den regionalen Kinderfußball hier im "Westen des NFV" bzw. auch um ein paar Anregungen für die nächsten Jahre zu geben. In dieser Saison gab es einige positive Neuerungen bei uns: In den Leistungsstaffeln unserer Region wurde die FAN-ZONE eingeführt, damit die Kinder in Ruhe ihr Spiel spielen können. Für die kommende Hallenrunde werden die Trainer der D- und C-Jugenden geschult, da dort nun verpflichtend Futsal gespielt werden soll. In der benachbarten Hafenstadt wurde erstmalig ein JUNIOR-COACH-Lehrgang http://www.junior-coach.de/ angeboten, damit auch Jungtrainer nicht 120 Stunden ableisten müssen, aber trotzdem die wichtigsten Grundlagen des Kindertrainings kennen. Da es insgesamt weniger Kinder und Mannschaften gibt, haben nun viele Kids die Gelegenheit, 75-90 Minuten in den Hallen zu trainieren oder gar zwei Mal, was früher undenkbar war. Der benachbarte Fußballkreis bildet in seiner Jungenkreisauswahl 2003 nun auch zwei besonders talentierte Spielerinnen aus. Alles das ist prima, weiter so!


    Aber es gibt auch einiges Negatives aufzulisten. Trotz FAN-ZONE wird von einem E-Jugendspitzenspiel berichtet, bei dem die Kinder auf dem Platz vor brüllenden Eltern ihr eigenes Wort kaum noch verstanden und erkennbar verunsichert waren. Im benachbarten Fußballkreis setzte man so viele Teams in eine sehr heterogene Staffel, dass die Kinder fast gar nicht mehr trainieren konnten, sondern jeden Mittwoch und Samstag bis tief in den November hinein Punktspiele hatten. So verwundert es kaum, dass der Spielbetrieb mit teils sehr hohen Ergebnissen kurz nach der Hinrunde schon fast zum Erliegen kam. Und von den nahegelgenden Kreisauswahlen gab es auch nicht viel Positives zu berichten: Die einen zogen zum Funktionsturnier mit Spielern aus zwei von 60 Vereinen los, die anderen nominieren 3/4 ihrer Kreisauswahlspieler aus einer eher schlechteren Vereinstruppe, die beiden dominierenden Teams der Region sind dafür so gut wie gar nicht vertreten, obwohl da klasse Spieler im selben Alter kicken.


    Mein Fazit: Es gibt positive Bemühungen, aber es liegt auch noch ganz, ganz viel im Argen.

    Weiss nicht was du da nicht verstehts,


    Gewinnen ist WICHTIG aber wenn ich eine Mannschaft habe die momentan noch nicht so weit ist kann ich nicht sagen jetzt ist ein Wichtiges Spiel das müssen wir Gewinnen - hier schaue ich mal darauf das Sie das im Training erlente umsetzen



    Also jetzt hast du mich völlig durch den Wind gebracht, denn in keinem Posting in diesem Thread hat irgendjemand behauptet, dass man den Kindern sagen soll, es wäre wichtig, das Spiel zu gewinnen..... nicht ich ... nicht du ... noch irgendein anderer .........



    Du siehst .................. eine Diskussion mit dir ist sehr, sehr mühsam und anstrengend. Willkommen im Forum!


    GUTE NACHT!



    Ich soll hier mit jemandem länger diskutieren, der sich selbst widerspricht und dessen Sätze ich nicht wirklich verstehe? Warum?

    Einen habe ich noch für dich El_Nino, der du dich dauernd gerne selbst widersprichst:



    Ich schreibe "gewinnen ist nicht wichtig" ..... du schreibst "doch"


    .............. dann korigierst du dich auf "und wenn sie zwei Jahre nichts gewinnen"



    Wenn du mal eine Meinung vertrittst, dann komm noch mal wieder. :thumbdown:

    Und kämpfen ist genau das Richtige für eine U9 - wenn es schon Spielerisch nicht klappt setz ma das um was im Boxtraining gelernt worden ist :)))


    Lächerlich



    Da du nicht einmal weißt, was "kämpfen" im Kinderfußball bedeutet, nämlich einfach vollen Einsatz zu zeigen und sein Bestes geben .............................. beende ich hier die Diskussion für mich.

    Weiss nicht was du für ein Experte bist aber wenn ich ma deine Artikel durchlese sagt es mir eh schon alles !


    Brauch nur lesen das die Kinder zusammen spielen sollen - super Idee klein Barca zu Züchten.


    Gerade im Kleinbereich - dazu gehört auch die U9 sollen die Kinder probieren 1vs1 Situationen zu lösen und wenn nicht anders möglich (zb. mehrere gegenspieler) halt abzuspielen und hierfür braucht man Finten zumindest bei uns da uns das blinde vorbei laufen auch wenn es klappt nicht Interessiert - wenn du anderer Meinung bist ist es halt so !



    Ich bin zumindest niemand, der Kindern vor einem wichtigen Spiel, dem ersten, das sie seit sechs Monaten gewinnen könnten (siehe Threadstarter!), sagt, dass ich Finten und schnelle Abschlüsse von ihnen sehen möchte.


    Wenn die Kinder das gut könnten ............ warum haben sie dann seit lange Zeit nichts gewonnen?

    Es gibt nur den einen Satz, der in dem Alter hilft:


    "Es ist mir egal, wenn ihr verliert, manchmal verliert man mit viel Pech.
    Aber es ist überhaupt nicht egal, wennihr nicht kämpft und nicht zusammen spielt, denn dann bin ich traurig."

    Hier gibt es doch eigentlich nur zwei mögliche Diagnosen ... dannn aber doch nur eine:


    1.) Beide Spieler sind überragende Talente, sodass sie in der E sogar die Besten sind.


    2.) Die Spieler sind eher so mittel, die E aber so schwach, dass sie dort die Besten sind.



    Betrachtet man das, was die beiden in der F zu leisten im Stande sind, scheiden Nr. 1 aus.


    Also Nr. 2 und für mittelmäßige Spieler ist es völlig normal, dass, wenn sie das Team und die Mitspieler wechseln, Probleme auftauchen.

    Für das "Aufwärmspiel "Lesen muss man schon können" muss man lesen können, für jüngere Kinder ist es nicht geeignet.


    Der Trainer laminiert sich einmal das Alphabet auf ca. DIN-A4 oder DIN-A5 durch. Dann verteilt er die Buchstaben wahllos in der Halle oder auf dem windstillen Fußballplatz.


    Alle Kinder kommen zu einem bestimmten Ausgangspunkt, wo sie auf Pfiff im ersten Durchgang ohne ihren Ball losrennen, um eine Aufgabe zu erfüllen. In späteren Durchgängen haben sie dann einen Ball dabei am Fuß. Erst ohne Wettbewerb, dann später vielleicht mit, erst mit Buchstaben Gesicht nach oben, später umgedreht usw.:


    - machte eine Tour gemäß deines Vornamens.............................. Uwe müsse los zu "U" "W" "E" ........... Andre zu "A" "N" "D" "R" "E"
    - mache eine Tour gemäß des Nachnamens / Künstlernahmens deines Lieblingsspielers
    - mache eine Tour entlang deiner liebsten Comicfigur
    - mache eine Tour entlang deines Lieblingsessens


    etc.


    Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.


    Viel Spaß und wenig Wind!