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    Ich finde das Thema Duschen mittlerweile als recht... ...problematisch?


    Bei uns in der letzten Saison haben drei Jungs regelmäßig nach dem Training geduscht. Bei den Spielen duscht keiner.
    Bei Veranstaltungen wie Soccer-Halle als Beispiel, da sind es plötzlich fünf/sechs die Duschen gehen.


    Ich finde es nach dem Training und besonders nach den Spielen sehr schade, das kaum geduscht wird. Dann ist nur einer da,
    der Duschen geht und alles verläuft sich sofort. Während der Saison sieht man sich nur beim Training und bei den Spielen.
    Und natürlich bei Veranstaltungen oder Events, aber in der laufenden Saison kann man da nicht so viel machen.


    Es mag vielleicht komisch klingen, aber gerade wenn alle Duschen würden, würde das Vertrauen in die Kameraden gestärkt
    werden und dadurch bestimmt auch ein besserer Zusammenhalt entstehen. Ich werde mich für diese Saison mal mit den Jungs zusammensetzen
    und fragen wie es in der letzten Saison gemacht wurde und was deren Meinung ist.

    Hallo Trainer- und Betreuerkollegen,


    kurz zum Standpunkt. Für die Saison 2011/12 habe ich einen komplett neuen Kader zusammen - Außnahme drei Spieler.
    Wie groß der Kader sein wird, wird sich erst noch rausstellen, aber das erste Punktspiel wird ab dem 27./28.Aug. ausgetragen.
    Es wird eine Mischung aus D-Jugend jung und alt sein.


    Nun macht man sich - kaum ist die Saison 2010/11 beendet - schon Gedanken über die kommende Saison. Das was wir vor einigen
    Wochen im Rahmen des Saisonabschlusses gemacht haben, nämlich das Fussball-Camp mit DFB-Abzeichen, würde ich gerne vom
    Grundprinzip her ähnlich in der Vorbereitung machen.


    Viele Trainer, Betreuer, Eltern und DFB-Stützpunkttrainer sind sich in Sachen Vorbereitung betreffend des Breitenfussballs einig.
    Eine Vorbereitung macht erst ab der C-Jugend und dann auch nur im Leistungsbereich sinn. Ich sehe das etwas anders. Gerade
    im Bezug auf eine neue Mannschaft sind mehrtägige Aufenthalte zusammen gut, um sich kennen zu lernen. Wir wollen dort kein Leistungs-
    training absolvieren, uns aber schon etwas auf die Saison vorbereiten, wie der Name eben schon sagt. Bei solch einer Aktion, spielt der Spaß
    in der höchsten Klasse, nachfolgend kommt das Persönliche und dann die Arbeit an der Individuall-, Gruppen- und Mannschaftstaktik /-technik.
    Im Breitenfussball steht der Spaß an erster Stelle, was mit solch einem "Event" natürlich höher steigt.


    Gerade in den Sommerferien kann man die Zeit nutzen, da viele im August sowieso nicht mehr ganz wissen was sie machen sollen.
    Geplant sind 3/4 Tage (2/3 Übernachtungen) in der Woche, mit Zelten an einem neutralen Sportplatz. Neben kleinen Trainingseinheiten über die Tage verteilt,
    könnte Schwimmengehen, J4F Bolzen, Nachtwanderung, Hochseilgarten etc. gemacht werden. Wir haben hier alles in der Nähe. Maximal 10 Minuten Autofahren.
    Absprachen, Aussprachen oder Besprechungen mit einzelnen Spielern könnten auch ohne Streß getätigt werden.


    Insgesamt denke ich ist das Wochenende 30./31.Juli gut, um den Saisonauftakt zu beginnen und dann mit zwei TEs + eventuell Freundschaftsspiel am Wochenende
    weiterzuführen.


    Es geht erstmal um das Grundprinzip, Verpflegung, Materialien etc. ist alles kein Problem.
    Was haltet ihr davon? Speziell zum Thema Vorbereitung nötig/nicht nötig.
    Schon eingene Erfahrungen in den Somerferien (August) gemacht?

    Gruß Steven

    Ich denke das Know-How, welches durch den DFB mittels Lizenzen erfasst werden kann, ist genauso wichtig wie die
    Ausbildung zum Torwart-Trainer. Beides sollte meiner Meinung nach zusammengezogen werden und in einem behandelt werden.
    Nicht weil es vielleicht kostengünstiger oder der Lernerfolg dadurch positiv beeinflusst würde, sondern schon allein aus moralischen Gründen.


    Bisher sind die DFB Sportschulen überwiegend auf C-Lizenz ausgelegt, da hier die meisten ihr Grundwissen erwerben. Es gibt zwar auch
    die B-, A, und schliesslich den Fussball-Lehrer, aber die breite Masse bleibt eben leider nur bei der C-Lizenz.
    Viele Elterntrainer oder Trainer sind der Ansicht, dass das Torwarttraining nebenbei gemacht werden kann, da er ja nicht so wichtig ist,
    sondern die Feldspieler schießen Tore, verteidigen und sind in einer breiten Masse auf dem Spielfeld.


    Ich denke, es fällt vielen schwer sich aus zB. den obengenannten Gründen für eine Ausbildung im Bereich Torspieler zu engagieren.
    Und dabei ist hiernach ja alles abgedeckt. Man verfügt dann nicht nur über Kenntnise der Feldspieler sondern auch die der Torspieler
    und kann sich mit Ihnen auch aktiv auseinandersetzen.


    Ich habe mich nun beim HFV - leider war der vom SHFV schon ausgebucht, währe auch erst im Dez. gewesen - für die Ausbildung zum
    Torwart-Trainer angemeldet. Schon alleine aus dem Grund, weil ich meinem Torspieler versprochen habe, mit Ihm in dieser Saison mehr zu machen.
    Schaden kann es nicht, im Gegenteil.


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    Eine Frage habe ich noch. Wie stellt sich die optimale Anzahl an Torspielern ein, um ein optimales Lernen zu ermöglichen?
    Mit einem Torspieler lässt sich bestimmt gut trainieren, allerdings ist der Lerneffekt durch Sehen auch nicht zu vergessen. Erfahrungen?


    Gruß Steven


    PS: Danke für den neuen Begriff und deren Definition TW-Trainer! =)

    Richtig Andre. In dieser Altersklasse kannst Du taktisch und technisch noch so themenversiert arbeiten, es kann nicht besser werden.
    Während wir ausgewachsenen fast einen Winkel von 110° pro Auge abdecken und somit zusammen auf ca. 180° kommen sind
    es bei Kindern in diesem Alter noch weniger. Wenn Du Dir mal beim Traning oder zu Hause ein Kind vor nimmst und Ihm sagst
    er solle beide Arme nach vorne weg strecken und dann soweit nach außen führen, das er noch die Hand sehen kann,
    dann wirst Du es sehen.


    Es gibt aber Übungsformen, bei dennen man die Wahrnehmung des visuellen Umfeldes verbessern kann, würde damit aber erst frühstens
    ab E-Alt anfangen. Es gibt verschiedenste Übungen die man aus dem Life-Kinetik-Bereich in Fussballform anpassen kann und damit dann
    gezielt, Bereiche schulen kann. Dazu gehören auch mentale komponenten.


    Zudem wie Andre schon richtig schrieb, sind die Kinder zwar schon weiter als wir manchmal denken, dennoch nicht in der Lage
    die an den Fussball gebundenen Aufgaben in diesem Alter zu realisieren. Dennoch werden diese sich anstrengen und versuchen
    deine Vorgaben umzusetzen, was viel Kraft kostet, die man anderweitig investieren könnte.


    Beides kommt aber mit der Zeit!


    Gruß Steven

    Goldenes Lernalter ist doch D-Jugend oder? So wurde es mir in den letzten beiden Monaten beim C-Lizenzlehrgang beigebracht. E-Jugend ist noch Grundlagenbereich und vor allem beim jüngeren Jahrgang (2002) gibt es noch deutliche Konzentrationsschwächen.

    Soweit fast richtig. Bedenke aber, das die Menschen in der Regel heute schon früher und weiter entwickelt sind als vor
    einigen Jahren im gleichen Alter. Somit würde ich behaupten, fängt das "erste Goldene Lernalter" bereits ab der E-Jugend an.
    Allerdings dort erst ab dem alten Jahrgang und dann bis einschließlich der D-Jugend.

    Ich würde mich nochmal mit den Vereinsmenschen zusammensetzen und versuchen Ihnen klar zu machen,
    was deine Philosophie im Kinderfussball ist und was Dir besonders wichtig ist. Generell würde ich gar nicht
    erst auf die Vorgabe des Vereinseingehen ansprechen, sondern ein offenes Gespräch führen.


    Jeder Trainer/Betreuer ist anders und hat - so wie Du bereits geschrieben hast - Erfahrungen gemacht oder zumindestens
    eine Vorstellung wie es ablaufen soll. Mach Dir klar, was Du willst und was Du in diesem Zusammenhang am besten kannst.
    Mir bringt ein Biologie-Ass in Sachen mathematischer Formeln recht wenig.


    Erst dann wenn Dein Standpunkt steht, würde ich den Verein fragen,was die Vorgaben sind, auch wenn diese sich
    vielleicht wiederholen müssen. Ich denke dann sollte beiden Seiten spätestens klar sein, ob es passt, ob noch Verhandlungsbedarf
    besteht oder ob sich eure Ansichten gar nicht treffen und ihr euch so trennt.


    Gruß Steven

    Ich denke konkrete Ziele müssen gesetzt werden, dürfen im Bereich E-Jugend und dadrunter nicht durch statistiken erzielt werden, schon gar nicht
    wenn diese Vorgabe vom Verein oder Trainr kommt. Ziele währen zum Beispiel die individuelle Verbesserung in Bereichen, die dem Spieler gut tun
    oder die für ihn am wichtigsten sind.


    Die Spieler machen sich schon von alleine den Druck gewinnen zu wollen, da muss der Trainer nicht noch vor jedem Spiel das finale
    Ziel aka. mind. dritter Platz oder ähnliches anpreisen. Ein erster Schritt währe doch zu sagen, wir wollen keine Spiele mehr im zweistelligen
    Bereich verlieren. So habe ich bei uns angefangen (D-Jugend). Mitlerweile, spielen wir gegen Kreisligisten keine zweistelligen Ergebnise mehr,
    und gewinnen ab und zu mal Spiele gegen KL. Und das innerhalb von einem Jahr.


    Also, mit viel Worten lässt sich genauso viel sagen wie mit wenigen: "Ohne Druck geht es m.A. nach viel besser, die Leistung der Jugendlichen zu steigern."

    Selbst wir in der D haben mnachmal noch rotiert, aber wenig.


    Ich werde speziell mal versuchen eine Lizenz oder eine Kurzschulung in diesem Bereich zu absolvieren.
    Sowie es hier bisher klingt, ist es in vielen Vereinen so, dass sich nicht wirklich jemand um die Torhüter kümmert.
    Jedoch, das Argument zu rotieren, lässt eigl. erst ab der D-Jugend zu, zu trainieren.


    In der E-, F- und D-Jugend könnte das Training dann ja einmal im Monat für Torwarttraining hinhalten. So, dass
    die gesamte Mannschaft grundlegende Dinge im Bereich des Torwart seins lernt.

    Hallo liebe Trainer- und Betreuerkollegen,


    wie in vielen Vereinen und so wie ich es sehe auch bei uns, kommt das Torwarttraining im Bereich der Jugend einfach zu kurz.
    Viele Trainer und Betreuer - obwohl manchmal zu zweit/dritt beim Training - konzentrieren sich auf die Feldspieler.
    Warum auch auf den Torwart? Wenn die Feldspieler gut genug sind, brauchen wir den Keeper nicht.
    Ich denke aber, das hat auch was damit zu tun, das der DFB sehr wenig Infos rausgibt. Ebenso habe ich das Gefühl, dass
    das Torwart-Training bis vor ein zwei Jahren völlig unterschätzt wurde und es auch von der Talentförderung kaum Konzepte und
    Vorgaben gab, wie ein guter Torhüter auszusehen hat und mit welchen Leistungen er konfrontierbar sein muss.


    Das witzige ist, im Herrenbereich haben viele Vereinen einen Torwarttrainer, im Jugendbereich wird dies völlig außer Acht gelassen.
    Nach dieser Saison in der D-Jugend, habe ich unserem Keeper versprochen, mit Ihm speziell Torwarttraining zu machen, was wir
    innerhalb von einem Jahr nur einmal gemacht haben und das auf Grund meiner Inkompetenz in diesem Bereich, wohl noch nicht einmal
    fördernd oder fordernd.


    Gibt es von eurer Seite ähnliche Erkenntsnise, Erfahrungen oder sogar Tipps für mich? Ich werde mal unseren Kreiswart anschreiben und
    nach einer Kurzschulung fragen. Ich glaube, auch wenn bestimmt nicht verkehrt, ist eine Lizenz in diesem Bereich im Breitensport nicht dringlich
    nötig.


    Gruß Steven

    Wir werden in den kommenden Wochen viel Zeit mit den Trainern aus dem Nachbarverein investieren
    um neben dem Vorbereitungsplan, Trainingstage auch die grundlegende Philosophie zu besprechen.
    Ich denke, es tut sich dort dann bereits die Gelegenheit auf, meine Vorstellung kund zu tun, ohne
    die Trainer anzugreifen etc, und dann auf die Reaktion abzuwarten.


    Wir betreiben bereits seit Jahren Spielgemeinschaften mit dem besagten Verein, weshalb ich
    nicht davon ausgehe das dies auch hier der Fall sein wird. Eine optimale Besetzung an Trainern
    wird oft gewünscht, aber ist in der Regel nicht umsetztbar.

    Ich hoffe nur, dass sich das Problem schnellstmöglich klärt, da wir als Mannschaft nächste Woche in eine Art Trainingslager fahren und jetzt schon heiß diskutiert wird, wer mit der Spielerin auf ein Zimmer geht. Freiwillig macht es keiner.
    Eigentlich hat die Spielerin schon abgesagt, aber sich hat sich doch umentschieden mitzufahren.

    Lass ihnen zusammen die Zeit die sie brauchen. Beide Seiten machen Fehler, wenn keiner bereit ist, sich mit Ihr zu beschäftigen.
    Ich würde sonst mal versuchen, die einflussreichste Spielerin mit Ihr in ein Zimmer zu stecken.


    Es kann im Bereich außerhalb des Fussballs sein, das es Probleme gibt, die Trainer und Eltern dann gemeinsam lösen
    müssen. Hat sich jemand aktiv für Fussball entschieden, gibt es kein Leben ohne Fussball und kein Fussball ohne Leben.
    Es reichen vielleicht einige Wochen komisches Verhalten um sich aus einer Mädchenmannschaft rauszukatapultieren, aus welchen Gründen
    auch immer, und vielleicht Monate/Jahre um wieder reinzukommen. Ohne Hilfe von Dir als Trainer und Betreuer wird Sie das nicht schaffen.


    Viel Spaß schonmal im Trainingslager und vor allem Erfolg bei der Handhabung. ;)

    Ich wollte aber nicht zu viel über ihr Privatleben wissen, da das Fußballspielen ja nur ein Hobby sein soll und kein Beruf.

    Hallo Coach,
    ein Satz, der oben zitierte, geht mir nicht wirklich aus dem Kopf. Wenn Du etwas mit deinen Mädchen erreichen möchtest
    und auch Spaß am Hobby haben möchtest, dann ist es - meiner Meinung nach - kein guter Weg, das "Privatleben" deiner
    Mädels außer Acht zu lassen. Ein Trainer/Betreuer der sich das Ziel setzt gut mit seinen Spielern/Spielerinnen auszukommen
    und dabei nicht einmal über weitere Hobbys der Mädchen oder die Schule spricht, wird dieses Ziel und dessen
    Potenzial nie ausschöpfen können.


    Was heißt denn bei dir "nicht zu viel"? Im Zusammenhang mit dem obrigen Zitat.


    Meine Frage währe an dieser Stelle ganz klar, warum sich das Mädchen denn "abgekapselt" hat. Ich denke, ich würde ihr
    zu verstehen geben, dass das Verhalten welches sie an den Tag legt nicht förderlich ist um eine Mannschaft wenigstens fingerbreit
    zusammen zu bekommen. Auf der anderen Seite aber auch alleine die anderen Spielerinnen fragen, was Sie besser machen könnte
    und was die Mannschaft besser machen könnte um Sie wieder "anzukapseln".


    Gruß Steven =)

    Aus dem Trainingsbetrieb ausschließen? Im Gegenteil, Ihn gerade miteinbinden, Aufgaben stellen, Fragen stellen und zur Demonstration motivieren.
    Ich behaupte nun einfach mal, dass der Trainer/Betreuer in 90% der Fälle, in dennen Kinder stören, sich zanken oder sich ärgern, schuld ist.
    Auch wir hatten eine Truppe, in denen zwei Jugendliche sich während des Trainings fast geprügelt haben und sich in Zweikämpfen grundsätzlich
    auf die Knochen gingen. Nach mehrmaligen Einzelgesprächen, Gruppen- und Mannschaftsgesprächen wurde es besser und besser.
    Nun haben wir eine Truppe, in der kaum noch jemand stört, bzw. nicht so, das der Trainingsbetrieb für kurze Zeit eingestellt werden muss.


    Der Trainer/Betreuer muss sich eben "nur" intensiv mit den Kindern auseinandersetzen und auch mal Gespräche außerhalb des Fussballs
    führen können. Über das Angeln, über Computerspiele, über die Schule etc etc. Wenn die Jungs und Mädchen merken, dass man Interesse
    an Ihnen hat, kann man gleich ganz anders auf diese zugehen. Konsequent in Fussball abzugrenzen ist meiner Ansicht nach zwar nicht falsch,
    aber nicht unbedingt die besere Lösung von beiden.


    Auch ich bin "erst" 20 Jahre alt und habe ob G-Jugend bis D-Jugend oder C-Jugend bis A-Jugend keine Probleme mit den Kindern und Jugendlichen.
    Mit der Begründung der altersbedingten sozialen Positionierung (Autorität) als junger Betreuer/Trainer es gegenüber älteren schwerer zu haben,
    halte ich für völlig abwegig. Im Gegenteil, die Generation ist nicht so weit voneinader entfernt, man selber spielt auch Fussball und kann
    den Kindern durch praktische Eingaben viel besser Lerninhalte vermitteln.


    Wichtig ist, sein Know-How dort einzusetzen wo es wichtig ist und dies nicht über den ganzen Fussballplatz zu verteilen. Auch wenn ich eine Trainer-Lizenz
    habe, muss ich nicht vor allen damit prahlen und mein Know-How preisgeben. Die Kinder und Jugendlichen merken schnell von alleine, ob jemand
    dieses besagte Know-How (ich liebe dieses Wort :) ) hat oder nicht. Kinder und Jugendliche sind bei weitem nicht so dumm wie viele immer meinen.
    Im Gegenteil. Auf sozialer Ebene sind Sie sogar wesentlich empfindlicher und nehmen vieles wahr, wo wir denken, das haben diese gar nicht wahrgenommen.


    b2t: Es spielen bekanntlich viele Faktoren in den Trainings- und Spielbetrieb hinein. Demnach können Faktoren von A bis Z aufgezählt werden.
    Was - wie bereits gesagt - meiner Meinung nach am nähesten ist, ist der Schuldhabende der Trainer/Betreuer. Ohne hier irgendjemanden
    persönlich angreifen zu wollen, denke auch ich in solch einer Situation daran: "Ok, was habe ICH falsch bemacht!" und eben nicht was die Kinder
    oder Jugendlichen gemacht oder nicht gemacht haben.


    Es ist sehr einfach, die Schuld bei anderen zu suchen, auch wenn es Kinder und Jugendliche sind. Bevor ich mich fragen kann oder darf was die
    anderen falsch machen, muss ich mich fragen. In diesem Sinne gutes Gelingen an alle Beteiligten. =)


    Gruß

    Wieso willst Du die Kinder langweilen?

    Sie sprechen von sich aus ja Sachen an und unterhalten sich. Lockerer Einstieg in die TE,
    eventuelles Besprechen vom vorherigen Spiel etc.
    Wir machen es nicht immer so lange, der Zeitrahmen ist nur so gelegt. Je nachdem,
    ob es noch viel zu besprechen gibt oder eben nicht. Gerade jetzt zum Ende der Saison
    gibt es viele Themen, die Sie gerne wissen möchten, bezüglich der Übergabe etc.
    Es dauert also mal 5 Minuten, vielleicht noch weniger oder eben mehr.


    Ich stelle mich da doch nicht mit einer Uhr hin und sage nach 15 Minuten: "so jetzt gehts los!"
    auch wenn wir nichts mehr zu besprechen haben. :D
    Wie gesagt, es ist nur eine großzügige Planung.

    Meiner Auffassung nach sollte das Angriffspiel in diesem Alter der entscheidende Drehpunkt sein.
    Ich gehe sogar dazu, keine konkrete Aufstellung vorzugeben, sondern zu sagen, ihr regelt das selber.
    Es soll lediglich darauf geachtet werden, das jeder Angreifer wieder über die Balllinie rückt und als
    Verteidiger agiert.


    Ich würde mir darauf erhoffen, dass die Kinder schon früh lernen Situationen einzuschätzen. Nicht
    nur die eigenen sondern auch die der anderen, der Mitspieler. Zudem würden nicht zwei Spieler,
    die zentrale Rolle des Verteidigens erhalten, sondern ALLE, und das würde en auch so vermittelt werden.


    "Ihr beide seid die Verteidiger, aber alle Verteidigen mit." "Zwei Verteidiger, wieso sollen wir dann noch mit nach hinten?
    Das reicht doch!"



    Die Konzentration für eine gewisse Zeit so dermaßen aufrechtzuerhalten wie der Fussball es fordert,
    nimmt von Altersklasse zu Altersklasse zu. Genauso wie der rechtsliche Körper, ist auch der Kopf
    noch am Wachsen. Die Gehirnhälften und all der Rest ist demnach noch nicht so stark belasstbar,
    wie es zum Beispiel ein D-Jugendlicher kann.


    Die Konzentration wird immer verbraucht, bzw. genutzt. Egal ob Zuschauer oder Spieler.
    Als Spieler natürlich etwas mehr, da der Spieler seine Bewegung steuern muss, den Ball
    einschätzen muss, den Gegner analysieren muss etc etc.

    Hallo Micha,


    ich nehme grundsätzlich keine kompletten TE von DFB-online, da diese zum Teil einfach nur blödsinnig sind.
    Ich stelle mir meine TE durch eigene Gedankenkraft und einigen Büchern zusammen.
    Als ich mit dem trainieren angefangen habe, habe ich die TEs daraus genommen, seit
    dem ich die Ausbildung mittels DFB abgeschlossen habe, habe ich da nichteinmal mehr
    reingeschaut.


    Auch unsere Referenten und sonstige B- und A-Lizenzierte sagten mir und
    meinen Kollegen, das man den Inhalt oft nur wegschmeißen kann.
    Also wenn überhaupt hole ich mir von dort, Anregungen und stelle die TEs dann so
    um wie ich meine, es für meine Kinder gut und am besten ist. Bisher bin ich
    sehr gut gefahren. Brauche mittlerweile nur noch 10-15 Minuten für eine TE.


    b2t: Wir haben einmal 1 1/2 Stunden und einmal 2 Stunden Training. Ab
    kommender Saison möchte ich es auf jeweils 2 Stunden ausbauen. Auch die
    1 1/2 Stunden reichen in der Regel, obwohl wenig Platz für zwischenmenschliches ist-


    1 1/2 => ca. 20 Minuten Begrüßung + Aufwärmen | 50-60 Minuten Hauptphase | 10-20 Minuten Abschlussspiel + Verabschiedung
    2 => Begrüßung, allgemeines Palabern ca. 10 Minuten | 20 Minuten Warm-Up | 50 Minuten Hauptteil | 25 Min. Abschlussspiel | 15 Min. Abschlussbesprechung


    Manchmal packe ich das Abschlussspiel auch in die Mitte oder ganz an Anfang, je nachdem wie die Kicker das wollen
    oder ich sie einschätze.

    Täglich hört man von Verkehrsunfällen, Terroranschlägen und Missbrauchsfällen.
    Es ist schon traurig, das wir Menschen uns so damit abfinden wie es ist und
    es uns teilweise nicht mehr interessiert. Ich habe diesen Beitrag gestern gelesen
    und war - unabsichtlich - nicht groß geschockt, keine Gänsehaut etc.
    Und doch schüttelte ich gestern nur den Kopf. Wie können solche Leute in den
    Fussball hineinkommen? Die Antwort ist klar und logisch, aber dennoch ist
    es - auch wenn heutzutage - ein Stück Normalität, wie Tom bereits schrieb.


    Doch was können wir mit den Informationen anfangen? Eigl. doch viel.
    Man könnte sich überlegen wie dies zu verhindern währe, und dennoch
    sehen wir anhand der Vergangenheit, das es eben doch nicht so einfach
    ist wie es sich alle vorstellen. In diesem Sinne, Hände ab und Augen raus,
    dem den dies betrifft, bzw. wer sowas ausführt.