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    Wie definierst Du Hilfe? Das bereitstellen von kompletten TE´s?
    Das Helfen bei der Suche nach Lösungen und eben nicht das Vorgeben, ist meiner Meinung nach Hilfe.
    Ich glaube es geht darum, dass die eigene Leistung, die eigene Arbeit und Zeit in solch ein Projekt hineingesteckt wird.
    Nun könnte jemand anderes kommen, diese Arbeit billig kopieren und als seine ausgeben.


    Wir geben hier durchaus auch gute und hilfreiche Beiträge ab. Das der ein oder andere schlaue Spruch dabei ist,
    ist nicht immer ok, aber lässt sich in keinem Bereich vermeiden. Außerdem vergisst Du, die PN funktion.
    Einige hier, so auch ich, schreiben nicht nur im Forum, sondern auch per PN und tauschen dadurch unsere Meinungen aus.


    Gruß Steven

    Und die drei Ballberührungen durch was ersetzen? Durch 30? Das ist dann auch lustig ;)

    Jeder Trainer und Betreuer hat verschiedene Vorstellungen, wie ein kindgerechtes Training in der F-Jugend aussehen sollte.
    Einige würden meinen, Liegestützen in diesem Alter sind zu "hart". Andere finden es vielleicht in Ordnung.
    Dein Zitat, erzielte lediglich den Sinn einer Variante. Hier im Forum und auf anderen Plattformen, wird soviel geschrieben.
    Manches völlig der Realität entrissen, einiges mit Halbwahrheiten bestückt und der Rest durchaus nachvollziehbar.
    Jeder muss für sich entscheiden, was in sein Konzept passt, oder eben nicht. ;)

    Ich habe das wohl eher auf die Antworten deiner Frage gemünzt!


    Das Spiel ohne Tore lasse ich trotzdem des öffteren spielen!

    Hat ja auch durchaus seine Vorteile. Durch zusätzliche Provokationsregeln kann mehr Tempo reingebracht werden.
    Feld mit vier Hütchen markieren. Als Variable 7gg7 erstmal ein freies Spiel. Dann zu maximal drei Ballberührungen.
    Anschließend bei 10 erfolgreichen Pässen innerhalb der Mannschaft, macht der Gegner 10 Liegestützen.
    In der F-Jugend die Liegestützen durch etwas lustiges ersetzen. Zum Beispiel das 10malige Umlaufen eines Hütchens
    und dann den Torschuss wagen. ;)
    Hierbei aber ständig variieren und in einer Trainingseinheit nicht zweimal anwenden. Den Spieler durch Abzählen ala.
    "Nenn mir ne Zahl zwischen 1 und 10!" Also immer was neues als "Strafe" auswählen!


    Gruß Steven

    @ Andre...hört sich nicht schlecht an...hoffentlich bricht kein Chaos aus.
    Werde was ganz gemeines ausprobieren,
    ich teile zwei Mannschaften ein, die eine besteht aus Lauf faulen..und in die andere aus läuferisch starken Spielern ...grins
    Das wird lustig!

    Wie bereits geschrieben, glaube ich nicht mal das die laufstarke Mannschaft gewinnen wird.
    Es wird dem ein oder anderem Spieler aber nach der Spielform klar werden, was getan werden muss.
    Sollte die läuferisch stärkere Mannschaft gewinnen, dann frage doch mal in versammelter Runde, warum das
    vielleicht so war. "Warum hat Mannschaft A gewonnen und Mannschaft B verloren?"


    Es bringt meiner Ansicht nach nichts, die Spieler zu formen, ohne das diese wissen was deren Defizite/Stärken sind und warum
    gerade die jetzige TE vielleicht wichtig ist. Sobald die Unterschiede zwischen den Kickern feststehen - was die Jugendlichen/Kinder schnell merken -
    können Vergleiche gezogen werden. Wenn jetzt noch Feedback vom Trainer kommt, lediglich konstruktiv und auf positiver Art - dann
    werden höhere Erfolge erzielt. Das garantiere ich sogar! Zu gewinnen gibts aber trotzdem nichts. ;)

    Gruß Steven


    /E: PN ist raus! :)

    Stellt euch in einer TE mal so auf, wie es aussehen könnte. Mit kompletter Mannschaft. Als Beispiel nun das 4-4-2-System.
    Geht alles einmal durch, das Verschieben der Vierer/Dreierkette hinten, das Mittelfeld und wie der Sturm agieren muss/kann.
    Ich würde nun ein kleines Spiel gegen eine Jugendmannschaft machen, die auch das Niveau und 11er spielt.


    Wenn ihr in der Leistungsklasse im Mittelfeld oder vielleicht sogar etwas höher spielt, dann könnt ihr ohne Probleme
    Freundschaftsspiele besorgen. Sage Ihnen das die Vorgaben wenn möglich eingehalten werden sollten und das nach dem Spiel
    ein kleines Feedback erfolgen wird. Normalerweise würde ich sagen, kein unmitelbares Feedback nach dem Spiel, aber je
    nach Verhältnis von Spieler zu Trainer und Trainer zu Spieler kann es ja man angeschnitten werden.


    Vergesse dabei aber dennoch nicht die nach Altersklassen bedingten Forderungen. Im Frauenfussball sicherlich anders als
    bei den Herren. Es sollten aber Koordination und Technik weiterhin im Fordergrund stehen. Stichwort: Längenwachstum.


    Gruß Steven

    Lass ihn vllt. bei den C-junioren mittrainieren... falls er das will. Zumindest eben bei der Technik.

    Jawohl. Mal abgesehen davon, dass körperliche Voraussetzung etwas unterschiedlich sind und in der C-Jugend
    als zweite oder sogar erste Basis die Koordination steht, ein guter Vorschlag.
    Wenn mir mein Trainer, das vorschlagen würde, würde ich Ihn erschlagen. Es mag vielleicht Spaß machen ja,
    aber er wird sich in dieser Altersklasse nicht annähernd optimal entwickeln können, zumal seine Stellung als Herrenspieler und
    Vertrauen in sich selbst, nicht unbedingt gesteigert werden würde. Ich kann mir auch gut vorstellen welchen Eindruck das auf die C-Jugendlichen
    machen würde, hinsichtlich der eigenen Kompetenzen und des Könnens.


    Einzeltraining ist gut, aber auch nicht immer die beste Lösung. Gerade im Alter bis 25 Jahren (so behaupte ich einfach mal) kann
    ein Spieler von optischen Reizen auch viel neues erlernen. Dennoch muss er sich in der Freizeit - am Wochenende - mal auf den
    Platz begeben und dort dann an sich arbeiten. Grundsätzlich kannst Du Ihm dabei mit Übungsformen bei Seite stehen, die Ihn individuell
    fördern und vorallem fordern. Hier bringt es nichts, Aufgaben, Übungs- oder sogar Spielformen aus den Jugendbereichen zu übernehmen.
    Und wenn, dann aber hinsichtlich der zeitlichen und intensiven Auffassung nach angepasst bzw. erhöht.


    Mir hat es enorm geholfen das ich bei Wind und Wetter mich alleine auf den Sportplatz begeben habe. Ich habe das an mir trainiert oder
    vielleicht verbessert, was ich meinte gestärkt und verbessert werden musste. Ohne Druck zu haben oder ähnliches. Es macht Spaß,
    alleine an sich zu arbeiten und damit keine Rücksicht auf andere nehmen zu müssen. Du kannst machen was Du willst.
    Natürlich neben dem regulären Training in Gruppen- und Mannschaftsgefügen.


    Gruß Steven

    Ich denke, das meiste hier erhöht lediglich den Streß-/Druckfaktor, nicht unbedingt
    die Bereitschaft zum Laufen. Passend zum Thema, warum treffen meine Jungs im Training
    aus allen Lagen, aber im Spiel nicht. :D


    Stella: Du hast ja bereits eine PN von mir.


    Gruß Steven

    Gerade in der C-Jugend ist es schweriger mit den Jungs umzugehen.
    Versprechen, Abmeldungen, Anmeldungen und Zusagen werden kaum eingehalten,
    viele machen Veränderungen durch, haben vielleicht einen Rollerführerschein und dadurch mehr Möglichkeiten.


    Sicher ist es sehr schmerzhaft. Man tut alles für die Jungs und letzten Endes drehen sie Dir den Rücken zu.
    Es ist zwar einfach gesagt, aber mach Dir nicht zuviele Gedanken darum, sondern kümmere dich um die Jungs
    die noch da geblieben sind. Diese brauchen dich, die anderen die gewechselt sind, nicht. Die Kraft die du in Gedanken
    und Rückblicken "verschwendest" kannst Du konstruktiv in die neue Saison einbringen.
    Ansonsten, freu dich doch, dass Du es geschafft hast, die Jungs im Fussball bei der Stange gehalten zu haben
    und diese soweit gebracht hast, dass sie die Möglichkeit haben, höherklassig zu spielen. Es ist mit Dein Verdienst.


    Schaue nach Vorne. Kopf hoch. Er sind nicht die ersten und auch nicht die letzten. Es geht weiter! =)


    Gruß Steven

    Zitat

    Ham wa ja jemacht. Sogar mehrfach. Nur der Spieler und ich. Den C-Trainer gab's da noch gar nicht.

    Achso ok.

    Und sowas finde ich schade. Die Jungs, wenn sie mal groß sind, werden sich an die Zeit mit/bei dir erinnern. Aber nicht oder kaum an einzelne Spiele. Das was wirklich in Erinnerung bleibt,
    sind solche Aktivitäten. Umso schlimmer, wenn Trainer sich dessen nicht bewusst sind. Kann mir auch keiner erzählen, dass es zeitlich nicht gepasst hat:
    Oh, und plötzlich war die Saison vorbei. Sorry ;)

    Richtig. Zu deinen genannten Argumenten kommt noch die Teambildung hinzu. Ich finde ein Event im Zeichen der Gemeinsamkeit
    sollte es mindestens in der Saison geben.
    Ich denke das wird eher an demotivation liegen, sich mit den Kindern/Jugendlichen wirklich auseinanderzusetzen.

    Zitat

    Schöner Bericht der zeigt, wie Du dich für die Mannschaft einsetzt. Sowas tut bestimmt ganz schön weh...
    Anerkennung auch dafür, dass Du die neuen Trainer trotzdem in ein gutes Licht rückst.

    Ich tue mein Bestes. Was meinst Du mit dem zweiten Satz? Ich komm da nicht drauf.^^

    Gruß Steven

    Oh, das ist richtig. Ich fühle mich tatsächlich gebauchpinselt. Denke aber, dass er nicht nur wegen mir im Team bleiben möchte. In der Mannschaft hat er Freunde. In der neuen nicht einen einzigen.

    Ja ok, auch ein Argument, aber ich denke trotzdem nicht billigend.
    Ich bin in der Sache etwas zerissen. Der Aufstieg in die C-Jugend hat einige Vorteile,
    allerdings bin ich jemand, der sich nicht einfach über die Meinung der Kinder/Jugendliche hinwegsetzt
    und alles verneint. Wenigstens eine Diskussion muss passieren. So das beide Seiten (die Jungs/Mädchen und ich selber)
    sich gegenseitig verstehen und wissen was gemeint ist.


    Im Breitensport währe es denke ich vertretbar, wenn ein C-Junge in der D-Jugend bleibt.
    Wie geschrieben, würde ich mit Ihm mal die Vor- und eventuell Nachteile abwägen. Mache Dir dabei
    einen Zettel und notiere die wichtigen Eckpfeiler.


    Zitat

    Darf ich fragen, warum das nicht geht?
    Wenn dich eine Mannschaft behalten möchte, dann ist das doch ein guter Grund zu bleiben?
    Oder spielt ihr Leistungsfußball?
    Dann mag das sicherlich anders sein.

    Ich, als Trainer, bin nicht im Leistungsfussball tätig.
    Wir haben eine C-Jugend, in der bereits feste Trainer sind
    und dort nicht gehen wollen. In der D-Jugend währe eine
    Lücke gewesen, und es war die Chance um mich an Erfahrung weiterzuentwickeln.


    Als Hauptverantwortlicher in der kommenden Saison, in einer Spielgemeinschaft und mit einer fast komplett neuen Truppe
    habe ich die Gelegenheit mich richtig zu fordern. Im letzten Jahr (2010/11) habe ich ab 2011 auch schon fast alles alleine gemacht.
    Organisation von Fussballcamp, Turnierorganisation, TE-Planung, Aufstellungen etc etc., allerdings habe ich nun noch
    zwei weitere Kollegen an meiner Seite, mit dennen ich die DFB-Ausbildung genießen durfte und komme sehr gut mit Ihnen klar.
    Der Trainer in der C-Jugend ist auch nicht schlecht, ich denke bei dem können Sie genauso gut lernen wie bei mir.
    Ich denke, es werden aber einige Abstriche im Bereich Spaß und Veranstaltungen gemacht, da ich (wir) immer sehr viel mit Ihnen
    gemacht haben. In der C-Jugend, war nicht einmal ein Saisonabschluss oder ähnliches...


    Ich denke in diesem Punkt vielleicht etwas zu eigensinnig. Mir sind die Jungs ans Herz gewachsen klar und die Zeit möchte ich in keinstem Fall
    missen. Allerdings möchte ich eine neue Herausforderung haben und meine neu erlernten Konzepte besser umsetzten bzw. umsetzten. Die Erfahrung
    die ich in den letzten Monaten erhalten habe, durch Bekanntschaften, Turniere, Organisation und durch euch, sagt mir: dass die Umsetzung in einer
    neuen Truppe einfacher sein wird, als bei einer neuen. Und dennoch wird es schwerig genug.


    Direkt zum Saisonende, hat es mir doch schon weh, die Jungs ziehen lassen zu müssen. Aber nun denke ich, es war die richtige Entscheidung.
    ( Hier ein kleiner Bericht vom vergangenen Jahr: http://www.luetjenwestedt-jugend.de/ende-in-sicht.htm =) )

    Gruß Steven

    Jedes Kind und jeder Jugendlicher hat seine Beweggründe, und in der Regel, auch begründbare.
    Ab der C- alt wird es schon etwas schwieriger, sich die Beweggründe sichtbar erscheinen zu lassen.


    Ich denke, man muss eine neutrale Lösung anbieten. Vielleicht einmal mit Ihm sprechen woran das liegen könnte.
    Wenn er wegen Dir nicht hochgehen möchte - er mag dich sehr - dann fühle dich geehrte, mache Ihm aber klar,
    das er in der C-Jugend mehr Erfolg in der Herausforderung finden wird.
    Die jetzige D-Jugend 2010/11 würde mich auch als Trainer sehr gerne behalten, es geht aber leider nicht, so
    dass ich weiterhin die D ausbilden und trainieren werden. Sicher ist es schade und ich bin anfangs auch etwas traurig gewesen.
    Aber ich denke, durch meine gemachte Erfahrung, kann ich in der neuen Truppe viel leichter meine Konzepte umsetzen als
    die alte umzutrimmen. Zusätzlich ist es eine neue Herausforderung. Neue Kinder, neue Eltern und neue Kollegen.


    Setzt euch mal zu dritt zusammen und klärt das vernünftig, als das immer nur der C- und D-Trainer einzeln ankommt.


    Gruß Steven

    @Storge: Kannst du das mit Provokationsregeln nochmal ein wenig ausführlicher erklären? Ich finde es glaub ich recht interessant und werde auch eine D-Jugend trainieren und habe vor viel mit Ball zu machen. Aber Kondition muss trotzdem sein! Da ich auch diese mit Ball trainieren möchte, bin ich für alle Methoden offen

    Die Provokationsregel lässt sich am besten in einer offenen Spielform einbinden, wodurch diese ja geringfügig zu einer gschlossenen Spielform wird.
    Sie ist eine Art Zusatzregel, um ein gewisses Ziel - hier zB. erhöhte Laufbereitschaft - durchzusetzten.
    Wenn ich den Jungs sage: "Ihr spielt jetzt für 4 Minuten 4gegen4 ohne, das dabei jemand stehen bleibt! Wer stehen bleibt, macht fünf Liegestützen (korrekte Ausführung)."
    ist dies eine Regelung die dafür da ist, um eventuelle Ansporn zu geben und dafür zu sorgen, dass sich alle bewegen.
    Eine andere, die wohl jedem bekannt sein sollte, ist folgende:


    - kleines Spielchen, maximal oder mindestens drei/zwei/eine Ballberühung in Folge.
    - Tore zählen mit dem nicht so stark trainierten Fuss doppelt oder sogar dreifach.
    - kleines Spielchen, Tore nur direkt.


    Es wird eine Aufgabe vorgegeben. In dieser Aufgabe, wir nochmals eine weitere miteinbezogen
    um eine Streßsituation zu schaffen, um den Torabschluss mit links/rechts zu fordern oder um Bereiche zu trainieren,
    die ein Kind/Jugendlicher, von alleine nie trainieren/ausbilden würde.


    Ich hoffe der Beitrag passt so. Ansonsten hat Andre ja nochwas geschrieben. ;)
    Gruß Steven

    Hallo Trainer/Betreuer,


    Erstmal zum Thema Meinungen: Wenn ich meine eigene Meinung nicht kund tun kann/darf/sollte oder ähnliches,
    um das Traineramt weiterhin inne halten zu können, dann würde ich mich echt fragen ob das der richtige Verein ist.
    Jeder Trainer hat im Detail, andere Vorstellungen, als die weiteren im Verein tätigen Betreuer.
    Ich denke, Meinungsfreiheit bzw. der Austausch, MUSS in einem gesunden Verein existieren.
    Klar gilt hierbei aber, der Ton bestimmt die Richtung ob das Gespräch/die Diskussion konstruktiv oder kontra produktiv ist.


    Grundsätzlich lasse ich meine Jungs und Mädchen keine sturen Runden laufen.
    In der vergangenen Saison habe ich Provokationsregeln in Spielformen benutzt, um den Laufeinsatz so zu erhöhen,
    dass bestmöglicher Erfolg im Bereich der Kondition erzielt wurde. Aber auch Übungsformen wie die Laufschule.
    In den orbigen Beisträgen sind ein paar gescheite Vorschläge.
    Eins währe zum Beispiel auf einem Halbfeld mit dem Erarbeiten des Angriffsrechts mittels durchlaufen von einem Hütchentor,
    welches an jeder Feldecke steht. Nach dem Durchdribbeln oder -passen durch eines der Hütchentore, kann auf eines der beiden
    zentral des Feldes liegende Tore geschossen werden. Hier einfach zwei Tore - auch ohne Torspieler - mit dem Rücken zueinander aufbauen.
    Wird der Ball von einem Gegner unter Kontolle gebracht endet das Angriffsrecht und der Gegner kann sich nun das Recht erarbeiten.


    Ich werde auch in dieser Saison wieder eine D-Jugend übernehmen und bin dabei, die Vorbereitung zu gestallten.
    Eben viel MIT Ball und MIT Provokationsregeln. Eben ohne strures und punktuelles Laufen oder Sprinten.

    Gruß Steven

    Das Führungszeugnis bei jedem anzufordern der mit Jugendlichen und speziell mit Kindern zu tun hat, währe ein guter Schritt.
    Damit währe es aber noch lange nicht sicher genug, um zu meinen, es passiert schon nichts.
    Ich gehe mal davon aus, das nicht alle Straftäter schon polizeilich bekannt waren, bevor diese eben solche Taten begangen haben.


    Mal abgesehen davon, gibt es sowieso schon zu wenige Trainer hier in Deutschland gibt, die sich ehrenamtlich engagieren und
    sich vielleicht noch darüber hinaus, für eine Weiterbildung/Ausbildung durch den DFB interessieren.
    Ich behaupte einfach mal, dass die meisten Elterntrainer sind, die durch Ihr Kind dazu gekommen sind.


    Was auch eine Option währe - aber ich glaube viel zu weit gehen würde - währen Tests mit optischen Reizen, worauf in bestimmten
    Bereichen der Hirnareale die Ströme gemessen werden würden. Das währe ein durchaus sicheres Mittel, zur Bekämpfung von
    Triebtätern im Fussball und anderen Sportarten.
    Es geht aber glaube ich persönlich zu weit und ist wohl auch zu teuer, als das die Wahrscheinlichkeit bestünde dieses Konzept umzusetzten.


    Auf der anderen Seite, würden sich solche Leute noch weiter ausgegrenzt fühlen. Ich nehme mal an, das diese schon merken, dass
    sie nicht ganz richtig ticken. Aber ob eine Integration hier wirklich Sinn ergeben würde?...

    Hallo dneguj,


    umwelche Altersklasse handelt es sich denn?


    Grundsätzlich ist nie gut, den Erfolg an einzelnen Spielern auszumachen und dann wohlmöglich vor der
    gesamten Mannschaft so zu posieren, als wenn der Abstieg oder "Klassenerhalt" von zwei Spielern abhängig ist.
    Um genaueres schreiben zu wollen, würde ich dennoch erstmal gerne die Altersklasse genannt bekommen.

    Setzt euch mal mit dem anderen Trainer zusammen und klärt das.
    Wenn die Mädchen nicht reden wollen, dann sprecht mit den Eltern,
    ob dennen etwas von Abwerbung aufgefallen ist.


    Ich denke, bevor die Pässe rausgegeben wurden, muss doch erstmal
    jemand mit dennen geredet haben oder etwa nicht?

    Es muss aber nicht zwangsläufig immer Abwerben sein. Ich verstehe unter Abwerben, dass der Trainer/Betreuer oder sogar der Verein aktiv wird,
    und die Spieler/innen anspricht.Und in diesem Gespräch offensichtlich darauf aus ist, den Spieler/die Spielerinn zum Wechsel zu bewegen.


    Stell Dir mal folgende Ausgangsituation vor:
    Verein B, hat drei lizensierte Trainer, welche sich nach DFB Richtlinien richten und darüber hinaus, noch viel mit den Kids machen und sich stets auf dem Laufenden halten.
    Verein C, hat zwei nicht lizensierte Trainer, von welchem einer, ca. 3/4 der Zeit am Spielfeldrand damit zu tun hat, die Kinder
    nach Strich und Faden anzuschnautzen - und weiß noch nicht einmal warum das Kind solch ein "Fehler" gemacht hat. Vielleicht kann es ja gar nichts für!?


    Nun bilden Verein B und C eine Spielgemeinschaft. Melden zwei Mannschaften an.
    Im Vorfeld haben viele Spieler schon gesagt, dass diese wegen dem Trainer (von Verein C) aufhören wollen,
    wollen es aber mit der SG nochmal versuchen.


    Und nun sage mir, was Du dir denkst, was nun folgt?
    ___________________________________________


    Ich würde sagen. Viele Kinder werden im Jahr darauf wechseln.
    Der Verein C, weiß davon, erkennt die Situation aber irgendwie nicht.


    Gruß Steven

    Alle Ansätze hier und gerade dein Beitrag Zodiak, geben mir weitere Anregungen, um die Vorbereitung zu gestalten.
    Ich habe mir alle von euch vorgeschlagenen Vorbereitungsmöglichkeiten aufgeschrieben und
    werde mich jeweils intensiv damit auseinandersetzen. Denn, es bringt nichts, einfach nur Strategien zu kopieren.
    Zudem ist es einfach zu einfach. ;)


    @Tomminator:
    Wir können ja mal schauen. Ich denke, das sich unser kommender Jahrgang von Anfang an, auf einer höheren Basis befinden wird,
    als die, die jetzt hochgeht. Ich schreibe Dir, obwohl ich - aus welchen Gründen auch immer - momentan der Meinung bin, wir sollten es lassen.


    Wenn die Vorbereitung beginnt werde ich nochmal genaueres schreiben. Momentan genieße ich meine "freien" Wochen. =)

    Gestern war es dann soweit. hatte mich im Vorfeld nochmal mit dem VErein zusammengesetzt une mein Konzept nach dem dfb plan dargelegt. Der Verein hat mir versichert,dasp ich freie Hand habe mein Konzept,nach meinen Vorstellungem umzusetzen. Wurde ein längerer Vortrag meinerseits. Leider ist davon bei uns im Kreis noch nicht viel angekommen. es herrscht leider ueberall noch das denken alter Schule vor. Elternabend war dann ,dank Unwetter, spaerich besucht. Mit freier Hand vom Verein,seh ich dem ganzen aber ganz positiv entgegen. Die wenigen Eltern machten auf mich einen guten Eindruck.

    Auch wenn Du vielleicht einer der wenigen bist, die für eine Ausbildung nach den Vorsätzen des Kifu sind, es werden sich immer mehr anschließen.
    Viele Trainern und Betreuern - besonders der älteren Generation - müssen noch lernen, Ihre Prioritäten was die Zielsetzung der Kinder angeht, nicht ihrer
    gleich zu setzen. Erfolg, den der Trainer auf kurzfristiger Basis durch Statistiken erzielt, muss in Erfolg für die langfristige und nachhaltige Ausbildung umfunktioniert werden.
    Auf der anderen Seite, sind wir Menschen sehr anpassungsfähig. Was das Umfeld als Voraussetzung gibt und wie es gewillt ist, Konzepten zu folgen,
    gibt auch den Rahmen vor, einen Trainer erfolgreich sein zu lassen.


    Nach und nach gelangen mehr Menschen, die offen für neues sind, in Positionen die wichtig sind um überregionale Entscheidungen zu treffen. Aber der,
    der sich dem Kifu-Konzept anschließt und dies durchzieht wird früher oder später Dank ernten. Man muss erkennen wann,
    der Breitensport in Leistungssport übergeht. Und eben nicht andersrum.


    Gruß Steven