Diese Gedanken führen mich zu der Einsicht, dass es vielleicht schon wichtig wäre, sich in diesen Fällen doch z.B. an die Trainingsonlinebank des Dfb zu halten. Hierfür möchte ich Werbung betreiben. Da kann man dann wenig falsch machen, weil die Trainings dort ...durch den Warmmachteil, Hauptteil und Schlußteil so strukturiert sind, dass man weder überlastet noch unterlastet. Zudem stehen die Spieler bei der Verwendung dieser Übungen dort weniger herum. In beiden Fällen fördere ich, statt zu unterfordern oder zu überfordern.
Hehe, die nette Seite namens Trainingonline, mag zwar für Laien und Anfänger hilfreich sein, aber ca. 85% der
Ausführungsmethoden und teilweise der Inhalte sind m.A. nach totaler Quatsch und verleiten zu Fehlern.
Trainingonline ist gut für Anregungen, jedoch würde ich keine kompletten TE´s daraus ausführen!
eismann,
danke für die Statements, besonders das von Eismann. Er bringt das was das tatsächliche Problem ist ziemlich gut auf den Nenner.
Darum geht es nämlich. Ich lese derzeit an mehreren Stellen etwas, was jedes Jahr um die gleiche Zeit wieder aktuell ist. VORBEREITUNG, KONDITIONSTRAINING usw.. Was man da manchmal liest, ist für mich als Laie schon haarstreubend. Da man doch meist keinen Fachmann wie Paul hat und ...weil die meistens Trainer doch wohl eher nicht miteinander reden finde ich das was der einzelne manchmal macht, .....recht mager bis schlimm, teilweise unnötig bis überzogen.
Was bleibt da? Für mich....schlau machen und wenn ich keine Ahnung habe oder es sogar nicht verstehe oder mich nicht schlau machen will auf keinen Fall mein Ding wie ich es meine durchziehen, sondern dann eher vorgefertigte Trainings "nachmachen", um nicht suboptimal zu arbeiten.
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Ich glaube, dass Wir im Thema Kondition und dabei speziell im Bereich Ausdauer, Kraft und Koordination, wissenschaftlich
noch nichteinmal annhähernd das volle Potenzial rausgeholt haben, was möglich ist. Ich meine, die GPS-Empfänger der 1. und 2.Bundesliga
sind ein weiterer Schritt hierzu, das hilft uns im Amateurbereich gänzlich sehr wenig weiter.
Was ich aber sehr interessant finde, sind die Meinungen und Erfahrungen vieler hier im Forum. Ob nun hier im Forum,
oder anders wo, wollen alle schnellstmöglich von der Erfahrung der anderen profitieren. Das das nicht immer
klappt und übertragbar ist, sollte aber klar sein.
Wenn ich mich, für etwas sehr interessiere, dann gehe ich nicht ins Internet und hole
mir da sonstigen Schrott ran, sondern fahre/gehe in eine Bücherei und kaufe/bestelle mir da
das passende Buch. Oder ich begebe mich direkt zur Quelle und Informiere mich da.
Dem WorldWideWeb traue ich in solchen Angelegenheiten nicht wirklich, da die meisten Artikel,
News und Berichte eben nicht für die Ewigkeit geschrieben werden. Bücher, so meine Meinung,
sind ursprünglich gemacht um Inhalte auf Ewigkeit festzuhalten. Demnach gibt der Autor sich bei
der Recherche mehr Mühe. Klingt vielleicht komisch, ist aber meine Meinung hierzu.
B2T: Ich selber habe zwar ein paar moderner Fachbücher zu den drei von mir genannten Subkomponenten,
allerdings alle mit einer anderen modernen Ansicht, da ich mich nicht auf einseitiger Art, sondern vielseitig bilden möchte.
Und dennoch verlasse ich mich überwiegend auf meine Erfahrung und auf mein Wissensstand und baue
Komponenten der aktuellen Erungenschaften in Forschung und Wissenschaft mitein.
Ich selber habe mich schon oft genug überfordert und habe gelernt, auf meinen Körper zu achten.
Im Laufe der Jahre (bin ja schon 20
) habe ich ein sehr sensibles Gefühl dafür entwickelt,
ob jemand an seiner Grenze ist oder nicht. Das habe ich überwiegend meinem Rennrad zu verdanken.
Wie oft, habe ich mich überschätzt oder wie oft war der Ergeiz so hoch, dass ich anschließend pausieren musste.
Es waren schon mehrere Touren, aber seit meiner Dänemark-Tour mit Anhänger, Zelt usw. kenne ich mich sehr gut,
weiß was ich leisten kann und kann mir meine konditionellen Fähigkeiten einteilen.
Es ist aber mein Körper und die Leistungsbereitschaft auf mentaler Ebene ein Ziel zu erreichen.
Oft sind die optischen Reize, die von anderen Spielern kommen, oft nicht ausreichend,
um die Überbelastung gänzlich verhindern zu können, denn auch hier ist Erfahrung als Trainer von großer Wichtigkeit.
Deswegen setze ich auf stetige Kommunikation, Absprache und Feedback mit den Spielern, was für mich sehr wichtig ist.
Gruß Steven