Beiträge von TRST

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Nochmal: Eine Verkürzung ist für einen Sprint und Tempolauf nicht nötig auch nicht für fußballspezifsche Bewegungsanforderungen irgendwelcher Art. Eine "Verkürzung" ist ein Zeichen für einen schlechten allgemeinen Trainingszustand.

    Ich habe das Wort "Verkürzt" in meinem obrigen Beitrag mit Absicht nur einmal verwendet. Und in diesem Ansatz gebe ich Dir vollkommen Recht.
    Ich habe im ersten Beitrag hier, das Wort falsch erwähnt. Bitte lese Dir meinen obrigen Beitrag noch durch, ohne dabei an Verkürzt zu denken.


    Ansonsten stimme ich mir Dir überein. Der Muskel darf nicht/sollte nicht verkürzt sein. Allderings definiere ich verkürzt und gestreckt anders.

    Ich denke unsere gemachte Erfahrung ist grundlegend. Sie wird lediglich durch angeeignetes Wissen (im Grundnenommen ja auch Erfahrung) ergänzt.
    Naja, es gibt die junge Generation die sehr Abhängig von der älteren lebt und sich vieles derer Aneignen die es "falsch" oder "richtig" machen.
    Und eben die, die sich stets mit dem Kopf durch die Wand die eigene Meinung bilden müssen. Die zweite Variante ist zwar schwieriger, aber
    empfinde ich persönlich als wesentlich angenehmer. Erfahrungssache. :D


    Ich empfinde die Trainingseinheiten die dort angepriesen werden, als viel zu hoch eingeschätzt und angesehen. Inhaltlich möchte diese ja vielleicht
    gut sein, aber auch nur auf dem Zettel. Mal ausgenommen davon, das jede Mannschaft, jeder Spieler, ja sogar jeder Trainer anders ist, kann solch
    eine Pauschale auslage nicht zum Erfolg führen (Erfolg in unserem Sinne, Andre). Ich habe schon mit vielen Trainern, Sportschullehrern des DFB und
    Stützpunkttrainern geredet und wir sind zu 80% der Meinung, dass auf der Seite nur wenige gute Trainingseinheiten sind.
    Konkrete Beispiele habe ich jetzt nicht, da ich dort schon seit Monaten nicht mehr reingeschaut habe, aber wie gesagt.
    Für Anregungen gerne, für die komplette Ausführung sehr ungerne. Ich mache mir gerne selber Gedanken. ;)


    Gruß Steven

    Sicher spielt die Kraft die mitunter auch als Schnellkraft resultiert eine wichtige Rolle. Aber rein auf das Thema Muskelaufbau eingehend, ist es meiner
    Ansicht nach entscheidend ob ich meinen Muskel passiv oder aktiv dehne. Ein Muskel ist nur kann nur so lang sein, wie er auch benötigt wird. Durch das
    passive Dehnen ziehen und strecken wir Ihn aktiv und verlängern Ihn damit, damit eben Verletzungen nicht auftreten bzw. das Risiko minimiert wird.
    Wenn ich nun zu einem Sprint ansetze, dann brauche ich um ein Beispiel zu nennen - speziell eingehend auf die Beinmuskulatur - die vordere/hintere Oberschenkelmuskulatur
    welche in der passiven Form natürlich nicht verkürzt sein darf, keine schlaffen und gestreckten Muskeln. Genauso wie beim Schuss, hohle ich die Kraft aus der Geschwindigkeit,
    welche bestmöglich mit nicht gestreckten Muskeln erfolgt, als mit gestretchten.


    Durch das passive Dehnen, werden die Muskeln so weit gestreckt, dass diese keine optimale Kraft mehr aufbringen können.
    Wer sich richtig passiv dehnt und die Dehnübungen länger aufrechterhält, der wird schnell merken wie fertig es einen machen kann.
    Gerade nach der Belastung werden Anstrengungen sensibler wahrgenommen. Wer nun mal etwas länger dehnt, wird merken,
    wie anspruchsvoll das passive Dehnen auf die Muskeln ist.


    Andre: Danke dennoch für deine Antwort! :)


    Gruß Steven

    Geile Sportwissenschaftler/INNEN dann aber bitte. ;)


    Ganz klar spielt die Ernährung eine weitere zentrale Rolle. Aber ich werde keinen Essenplan für unsere D-Jugendlichen erstellen
    und den Eltern vorschreiben, was zu essen ist und was gekocht werden darf. Das würde zu weit gehen. Aber es ist richtig, das die
    Ernährung das Programm abrunden würde. Genauere Definition meiner Meinung nach: Eine Leistungssteigerung ist in jedem Fall da,
    jedoch währe diese mit der richtigen Ernährung um ein vielfaches höherer, als wie im Amateurbereich betrieben wird.


    Ich glaube, wenn wir uns nun über die alte und neue Methodik streiten, währe es kontraproduktiv und würde nicht helfen.
    Ich möchte hier keine These aufstellen und auch nicht auf dein Beispiel eingehen, da mir das Fundament und die Details zu unbekannt sind.
    Es steht für mich aber fest, dass wir in 5 oder 10 Jahren effektivere Methoden haben werden um nahezu an unsere 100% zu kommen.
    Die Frage ist nur, ob wir uns das Leben damit schwerer machen, oder ob es tatsächlich noch simpler ist, als in deinem Beispiel beschrieben. ;)


    Jeder möchte sich in ein gutes Licht stellen und tun dies durch große und waghalsige Sprüche. Die die schon etwas reifer und weiter sind,
    wissen, dass man heutzutage - sowie früher auch - nur durch Wissen und Können glänzen kann. Im Breitensport gibt es zu viele die
    meinen weil Sie 30 Jahre trainieren, 75 Jahre alt sind, etwas besseres zu sein als ein 20jähriger der eben das Feeling hat, das
    Interesse hat und sich durch sämtliche Bücher und Seminare wälzt. Ich bin für jede Meinung dankbar. Ob ich mich dann aber
    dessen Inhalten entziehe oder diese annehmen und Anregungen daraus beziehe bleibt mir zu überlassen. :)


    Gruß Steven

    Ich finde das Dehnen auf bei Kindern ist wichtig und sollte als Bestandteil von Kräftigungsübungen mit
    in das Training eingebunden werden. Gerade im Winter in der Halle, oder auch mal im Sommer in die Halle
    zu gehen und dort dann diverse Übungen mit den ganzen Materialien zu machen hilft den Kindern enorm.
    Im Sommer deshalb, weil auf dem Sportplatz oder allgemein Geräte und Materialien für den Außenbereich,
    also für den Rasen im Amateurbereich in Vereinen Mangelware sind.


    Im Fussball, werden nach meinem Wissensstand, allerdings um gute Sprints, Tempoläufe und eben den
    fussballspezifischen Anforderungen gerecht zu werden verkürzte Muskeln und Sehnen benötigt.
    Um Verletzungen vorzubeugen und optimalen Muskelaufbau zu betreiben müssen wir uns aber Dehnen.
    Nun befinden wir uns beim Training. Wir machen uns alle samt warm um dehnen uns danach passiv, was
    eben heutzutage immernoch praktiziert wird, selbst im Profibereich. Mit dem passiven Dehnen, strecken wir unsere
    Muskeln schön und veranlassen, das diese erschlaffen und müde werden. Durch das Erschlaffen und durch die
    Ermüdung des Muskels, können wir als Spieler nicht mal annähernd mehr 80% unserer Leistung bringen.
    Und dennoch fällt es uns nicht auf.


    Nun steht der zweite Trainingstag an. Wir machen uns wieder warm. Dribbeln, Fintieren mit dem Ball, Laufen einige Runden (Herrenbereich :D )
    und dann steht das Stretching an. Wie am ersten Trainingstag dehnen wir uns nun, aber aktiv. Dadurch werden unsere Muskeln nur kurz
    "angedehnt" und gecheckt ob alles in Ordnung ist. Keiner verspürt Ziehen oder Stechen, es geht also in den Hauptteil.
    Nach dem Schlussteil, sind wir total fertig, können nicht mehr und unsere Muskeln sind verspannt, haben sprichwörtlich "dicht gemacht".
    Unser Trainer animiert uns nun zum passiven Dehnen. Nur werden verkürzte Muskeln nicht mehr benötigt und wir lockern unsere Muskeln,
    damit eine gute Regeneration stattfinden kann. Wir gehen Duschen.


    Nach meinem Erfahrungsstand, wird die Variante wie ich Sie am ersten Trainingstag beschrieben habe noch viel zu oft und von geschätzten
    95% Mannschaften - wenn überhaupt - ausgeführt. Die zweite Variante ist meiner Meinung nach die bessere und effektivere, wird aber
    leider nicht so oft praktiziert.


    Speziell an Paul und Andre. Was denkt und meint ihr?


    Gruß Steven

    Diese Gedanken führen mich zu der Einsicht, dass es vielleicht schon wichtig wäre, sich in diesen Fällen doch z.B. an die Trainingsonlinebank des Dfb zu halten. Hierfür möchte ich Werbung betreiben. Da kann man dann wenig falsch machen, weil die Trainings dort ...durch den Warmmachteil, Hauptteil und Schlußteil so strukturiert sind, dass man weder überlastet noch unterlastet. Zudem stehen die Spieler bei der Verwendung dieser Übungen dort weniger herum. In beiden Fällen fördere ich, statt zu unterfordern oder zu überfordern.

    Hehe, die nette Seite namens Trainingonline, mag zwar für Laien und Anfänger hilfreich sein, aber ca. 85% der
    Ausführungsmethoden und teilweise der Inhalte sind m.A. nach totaler Quatsch und verleiten zu Fehlern.
    Trainingonline ist gut für Anregungen, jedoch würde ich keine kompletten TE´s daraus ausführen!

    Ich glaube, dass Wir im Thema Kondition und dabei speziell im Bereich Ausdauer, Kraft und Koordination, wissenschaftlich
    noch nichteinmal annhähernd das volle Potenzial rausgeholt haben, was möglich ist. Ich meine, die GPS-Empfänger der 1. und 2.Bundesliga
    sind ein weiterer Schritt hierzu, das hilft uns im Amateurbereich gänzlich sehr wenig weiter.
    Was ich aber sehr interessant finde, sind die Meinungen und Erfahrungen vieler hier im Forum. Ob nun hier im Forum,
    oder anders wo, wollen alle schnellstmöglich von der Erfahrung der anderen profitieren. Das das nicht immer
    klappt und übertragbar ist, sollte aber klar sein.


    Wenn ich mich, für etwas sehr interessiere, dann gehe ich nicht ins Internet und hole
    mir da sonstigen Schrott ran, sondern fahre/gehe in eine Bücherei und kaufe/bestelle mir da
    das passende Buch. Oder ich begebe mich direkt zur Quelle und Informiere mich da.
    Dem WorldWideWeb traue ich in solchen Angelegenheiten nicht wirklich, da die meisten Artikel,
    News und Berichte eben nicht für die Ewigkeit geschrieben werden. Bücher, so meine Meinung,
    sind ursprünglich gemacht um Inhalte auf Ewigkeit festzuhalten. Demnach gibt der Autor sich bei
    der Recherche mehr Mühe. Klingt vielleicht komisch, ist aber meine Meinung hierzu.


    B2T: Ich selber habe zwar ein paar moderner Fachbücher zu den drei von mir genannten Subkomponenten,
    allerdings alle mit einer anderen modernen Ansicht, da ich mich nicht auf einseitiger Art, sondern vielseitig bilden möchte.
    Und dennoch verlasse ich mich überwiegend auf meine Erfahrung und auf mein Wissensstand und baue
    Komponenten der aktuellen Erungenschaften in Forschung und Wissenschaft mitein.


    Ich selber habe mich schon oft genug überfordert und habe gelernt, auf meinen Körper zu achten.
    Im Laufe der Jahre (bin ja schon 20 :) ) habe ich ein sehr sensibles Gefühl dafür entwickelt,
    ob jemand an seiner Grenze ist oder nicht. Das habe ich überwiegend meinem Rennrad zu verdanken.
    Wie oft, habe ich mich überschätzt oder wie oft war der Ergeiz so hoch, dass ich anschließend pausieren musste.
    Es waren schon mehrere Touren, aber seit meiner Dänemark-Tour mit Anhänger, Zelt usw. kenne ich mich sehr gut,
    weiß was ich leisten kann und kann mir meine konditionellen Fähigkeiten einteilen.
    Es ist aber mein Körper und die Leistungsbereitschaft auf mentaler Ebene ein Ziel zu erreichen.


    Oft sind die optischen Reize, die von anderen Spielern kommen, oft nicht ausreichend,
    um die Überbelastung gänzlich verhindern zu können, denn auch hier ist Erfahrung als Trainer von großer Wichtigkeit.
    Deswegen setze ich auf stetige Kommunikation, Absprache und Feedback mit den Spielern, was für mich sehr wichtig ist.


    Gruß Steven

    Hallo koeppchen,


    Eigeninitiative ist zwar sehr lobenswert, aber achte darauf, dass Sie nicht zuviel machen,
    damit die Spannung und die Freude auf die Saison noch bleibt. Ansonsten denke ich,
    ist der freiwilligen Vorbereitung keine Grenzen gesetzt. Von Morgenjoggen, Radfahren
    mit der Freundin, Schwimmen, Kräftigungsübungen bis zum eigentlichen Fussball.
    Die Jungs können sich ja auch selber mal etwas ausdenken und mitarbeiten, was diese
    gerne machen würden. Sture Vorgaben sind zu lahm und fördern die Jungs nicht.
    Ich baue meine Jungs und Mädchen und deren Anregungen grundsätzlich ein.


    Gruß Steven

    Ich habe auch so einen Kandidaten (in der F). Er liebt Fußball, er schießt extrem genau und auch kräftig, spielt aber am liebsten Abwehr, weil er da die ganze Zeit rumstehen kann und wartet, daß der Ball zu ihm kommt.
    Ich versuche auch, ihn öfter in den Sturm zu stecken, da muß er sich bewegen, aber es klappt nicht immer.
    Erstaunlicherweise wollen meine Jungs meist auf so einer Art Stammposition spielen. Eigentlich soll man ja immer alles durchtauschen, aber bis auf wenige Ausnahmen scheinen sie alle schon ihre Position gefunden zu haben.
    Und dann gibt es Unmut im Team, wenn ich den "Verteidiger" stürmen lasse und den "Stürmer" in die Verteidigung stecke ... Anstrengend ... :wacko:

    Hallo Annie,
    sicher, auch ich würde lieber einer anderen Arbeit nachgehen als die momentane,
    weil ich meine Qualitäten und meine Motivationen in anderen Bereichen nutzen und steigern könnte.
    Hierfür braucht es aber jemanden der weiss, welche Stärken und Schwächen man hat, wo die Motivation
    liegt und welche Arbeit vielleicht demotivierend ist.


    Im Fussball ist es der Trainer, der schauen muss, was seine Jungs und Mädchen können. In der F-Jugend
    haben die kleinen noch viel vor sich und sollten über Jahrehinweg überall mal gespielt haben.


    Als ich angefangen habe (mit 13 Jahren) im Verein Fussball zu spielen, wurde ich als Manndecker eingesetzt.
    Ein stemmiger, schneller und harter Junge gehörte da wohl hin. Dann bin ich Torwart geworden, dann Verteidiger,
    Mittelfeldspieler und Stürmer und nun wieder Mittelfeldspieler, weil ich hier meinen Charakter am besten ausleben kann. ;)
    Andere Positionen würden mir auch gut stehen - rein vom Potenzial - aber vom Gefühl her fühle ich mich dort wohl.


    Gruß Steven

    Hallo Zodiak,


    Es ist sicherlich ein interessantes Thema, auch für mich.
    Jedoch verstehe ich nicht ganz welche Aufgabe ich hier habe.


    Ich habe mir zwar schon Gedanken über Ansprachen gemacht
    und habe Grundregeln, die ich nicht überschreiten darf,
    aber zurecht gelegte Sätze habe ich nicht.
    Rituale vor dem Spiel habe ich viele. Aber alle nicht verbalisiert.

    Gruß Steven

    Alles klar! Diese deutliche Resonanz überzeugt mich. Zumal diese von einigen Trainern kommt, dessen Meinung ich schätze, oder zumindestens
    nicht drüber hinweg sehe, weil eben nicht, 99% der Beiträge die geschrieben werden völliger Quark sind. Sondern nur 98%. :P


    Nein. Danke für eure Antworten. Mit der Homepage haben wir kein Problem. Eine Frage habe ich dennoch.
    Elternbriefe etc. auch hochladen und die Adresse (Link) dann den Eltern geben oder lieber per Email?


    Gruß Steven

    Hallo Trainer- und Betreuer-Kollegen,


    ich selber spielte und spiele mittlerweile wieder in der 5.höchsten Spielklasse und bin technisch, sowie beidfüßig gut ausgerüstet.
    Als ich im letzten Jahr, im Oktober, angefangen habe, als Co-Trainer die D-Jugend bei uns im Verein zu trainieren,
    war mir der zeitliche und kostenintensive Aufwand - da ich noch AZUBI war - durchaus bewusst. Allerdings wusste ich nicht, was
    mich in den kommenden Wochen und Monaten mit den Jungs und Mädchen erwarten würde.
    Ich machte mich schlau, informierte mich, las Bücher, kaufte DVDs um mir Anregungen für Inhalte der Trainingseinheiten zu bekommen.
    Im Oktober meldete ich mich dann hier an, und stellte Fragen und Antwortete auch des öfteren selber. Zunehmend. ;)


    Im Frühjahr dieses Jahres habe ich dann dezentral an den Teamleiterlehrgängen teilgenommen. Der Veranstaltungsort, was genau
    am anderen Ende des Kreises. Da aus meinem Verein, aber drei weitere mitkamen, fuhr ich mit. TL Basis, TL Kinder und TL Jugend.
    Wir hatten zwei super Dozenten. Wir hatten mehrmals Kinder vom Stützpunkt und von der Kreisauswahl da. Und wurde zu jedem
    Thema, jeder Altersklasse praktisch vorgeführt, wie man es richtig macht. Zu dem haben wir zwei Mal Lehrproben getestet um zu einem Teil
    die Abschlussprüfung zu "trainieren" und um selber auch ein Gefühl zu bekommen. Bei der ersten Lehrprobe, brauchte einer glatte 7 Minuten
    (von 15 Minuten) um seine Ansprache zu halten. Grenzwert war glaube ich bei 1Minute. Ich habe beim ersten Mal 47 Sek. und beim zweiten Mal
    28 Sekunden gebraucht. Durch rege Beteilgung - als 20 jähriger, hätten einige meine Großältern sein können - im Unterricht konnte ich viel Wissen und Stoff
    mitnehmen. Es war eine sehr schöne und lustige Zeit mit den anderen Teilnehmern. Wir haben viel Quatsch gemacht, uns aber auch oft in die thematiken
    reingesteigert und zeitlich überzogen. Wir haben viel in der Halle oder auch auf dem Platz gemacht.


    Mit einem aus meinem Verein, habe ich dann die Prüfung zur C-Lizenz-Breitenfussball bestanden. Auch eine lustige Truppe gewesen.
    Nun folgt nächsten Monat noch der TW-Trainer-Lehrgang und in den kommenden Jahren weitere Lizenzen.


    Ich selber ziehe aus der Ausbildung, sei es dezentral und zentral sehr große Vorteile. Seit Beginn der dezentralen Ausbildung, merke ich
    spürbar wie mir der Kontakt zu anderen Kindern und Jugendlichen leicht fällt. Auch das Gestalten und Durchführen von Trainingseinheiten
    hat sich verbessert. Und wenn ich zurückschaue, auf das letzte Jahr, dann denke ich nur "ach Du schei**!" Was ich da gemacht habe,
    war zwar nicht falsch, würde mich jetzt aber nicht mehr in den Sinn kommen. Andere haben bestimmt mehr Blödsinn verzapft.


    Mir hat die Ausbildung sehr geholfen. Auch wenn manchmal anstrengend, bereue ich es nicht. Und ich mache weiter,
    auch wenn ich 200 Euro investieren muss. Dafür ist es ein ernstzunehmendes Hobby. Andere kaufen sich für 500.000 Euro ein Auto oder für
    250 Euro eine Modeleisenbahn.
    Ok, der Vergleich ist albern, weil der Trainer sich für die Ausbildung und Weiterbildung der Kinder und manchmal auch der Eltern einsetzt.
    Und einen Vergleich zwischen Kind und Eisenbahn möchte ich hier nun nicht ziehen. Aber rein von der finanziellen Anlage her.
    Ich bin noch jung, und habe noch Perspektiven in vielen Vereinen so manche Trainer zu belehren und Kindern und Jugendlichen zu helfen.


    Gruß Steven

    Hallo Kollegen,


    ich mache mir derzeit intensive Gedanken zum Thema Zettelwirtschaft.
    In der letzten Saison habe ich sehr viele Zettel verteilt um die Organisation von Punktspielen,
    Trainingseinheiten usw. zu managen. Auf der einen Seite kam es gut an, auf der anderen Seite
    habe ich manchmal auch Zettel zu Hause vergessen. Eine Möglichkeit zum Ausdrucken habe ich
    nun auch nicht mehr.


    Nun habe ich mir gedacht. Jeder Haushalt hatte Internetanschluss, warum nicht per E-Mail versenden?
    Ein oder zwei, die kein Internet haben, werden dann mit Zetteln überschüttet.


    Habt ihr schon Erfahrung damit gemacht?


    Gruß Steven

    Hallo Thomas,


    es gibt ein Spiel, das unsere Jungs und ich selber in unserer Freizeit oft gespielt haben.
    Es hat viele Namen, aber mitunter nennt es sich "Mini-WM", "Weldie" oder einfach nur "WM"


    Es gibt einen festen Torwart der unabhängig versucht alle Bälle zu halten.
    Es ist ein Spiel auf ein Tor. Es werden mehrere einer/zweier Teams oder einfach nur
    zwei zweier bzw. zwei dreier Teams gebildet. Alle versuchen i.d.R am Anfang zwei Tore zu schießen.
    Ist das gelungen, ist man weiter. Gespielt wird solange bin nur noch ein Team im Feld ist, welches dann verloren hat
    und draußen ist. Nun kommen alle anderen Teams, die zwei Tore erzielt haben wieder ins Feld und spielen bis zum Finale.


    Wir ein Ball vom Spieler über die Grundlinie geschossen - dabei nicht ins Tor - so gibt es die 1.Ecke. Es geht normal weiter bzw.
    der Torspieler schießt den Ball wieder hoch. Nach der 2. und schließlich 3.Ecke gibt es für alle einen 9/11 Meterschuss, außer für
    das Team das die 3.Ecke verschuldet hat. Die Tore zählen normal.
    ---------------------------------------------------------
    Hier werden nach Angriffssituationen und Ballverlusten sofort, die Reaktionen gefordert umzuschalten, damit das gegnerische
    Team kein Tor erzielt. Macht sehr viel Spaß, wenn die Teams gleichstark sind. :D

    Hallo Zodiak,


    in der "Vorbereitung" trainieren wir 3x in der Woche. Zusätzlich ein Freundschaftsspiel am Wochenende.
    Wir werden dann aber auf 2x die Woche übergehen und ein Punkt-/Freundschaftsspiel am Wocheende.


    Wir haben 2x120 Minuten Zeit. Davon möchte ich mindestens 2x15 Minuten für Line-Kinetik abzwacken,
    da das Konzentraionspotenzial auf die gesamte Trainingseinheit betrachtet mitunter nicht in ausreichender Menge
    vorhanden ist, um 2x30 Minuten draus zu machen.


    Naja die D-Jugend befindet sich im 1.goldenen Lernalter, die B-Jugend im 2.goldenen Lernalter.
    Ich habe Life-Kinetik noch nicht mit einer Jugendmannschaft praktiziert, möchte dies aber ab kommender Saison nach
    dem oben beschrieben Maßstab durchführen. In unserer Spielklasse und in dieser Altersklasse macht die Augenklappe
    meiner Meinung nach nicht viel Sinn. Sicherlich würden sich schnell Vorteile gegenüber anderen entwickeln, aber ich halte
    es nicht für angemessen.


    Ich werde Jonglieren, Wandball, Dribbling usw. miteinbeziehen. Ich glaube das wird den Jungs und Mädchen viel Spaß machen,
    da auch viele lustige Sachen dabei sind. ;)
    Ja das Thema ist sehr interessant. Mal abgesehen davon das ich mich sowieso durch sämtliche Fachbücher und Fachzeitschriften lese.
    Ich schicke Dir gleich mal eine PN, mit Referenzen zum Thema.


    Gruß Steven

    @Alle: Ich glaube diese Art der Diskussion oder eher Unterredung ist sehr kontra produktiv und bringt uns in der Diskussion nicht viel weiter.


    Elternteil: Es ist schön, das sich jemand, dem solch ein Gewaltverbrechen passiert ist, sich an solch einer Diskussion beteiligt.
    Es steht dennoch außer Frage, das es nicht nur der Vereinssport ist, welcher davon betroffen ist. Deine Erfahrung und die Tatsache, dass
    wir uns hier unter Menschen befinden, die durch Fussball viel mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben, mag vielleicht nur die eine Sicht zulassen.
    Aber dennoch ist nichts zu verallgemeinern. Nicht alle Trainer und Betreuer, beschäftigen sich mit Kindern, um Ihre Triebe ausleben zu können.
    Die meisten sind selber Väter und sind durch den eigenen Sohn oder die eigene Tochter auf das Trainieren gekommen und haben Spaß dabei.
    Andere wollen der Gesellschaft etwas zurückgeben und engagieren sich ehrenamtlich in solch einem Verein.


    Die Dusche im Kabinenkomplex, hat Vorteile, sowie Nachteile. Es ist immer die Frage, von welcher Seite wir das ganze betrachten, vondaher
    ist deine Meinung sehr willkommen. Wir haben nicht viele - nicht Trainer - die sich hierbei melden und an der aktiven Diskussion teilnehmen.


    Mir geht es beim Duschen darum, zum einen die Gemeinschaft der Kicker zu fördern, aber auch, zu vermitteln, wie wichtig Hygiene in der heutigen Welt ist.
    Viele Kinder gehen nach dem Training direkt nach Hause und kommen teilweise gar nicht erst mit in die Kabine. Es ist in Ordnung, aber der Gedanke,
    das sich auch nach dem Training alle aktiv miteinander auseinandersetzen, stützt auf Vertrauen auf die Mitspieler. Hemmungen und Angst ausgelacht zu
    werden, sind hierbei bestimmt die größten Faktoren, weshalb nicht geduscht wird. Die Schule macht es doch schon vor. Wer eine blöde Frage stellt oder
    vielleicht stottert, der wird bloßgestellt und für den Rest des Schuljahres "fertig gemacht"!
    Allein schon das gemeinsame Duschen der Kinder, baut auf Vertrauen der Mitspieler. Das spiegelt sich dann auch auf dem Platz wieder!


    Gruß Steven

    eismann,
    zwischen Wissen und Ausführen sind oft viele Meilensteine zu sehen.
    Und dennoch findet auch die Rotation bei mir in der D-Jugend seinen Platz.
    Ich denke, die Rotation ist in allen Altersklassen von großer Bedeutung, nicht nur im Kinderfussball.
    Was im Kinderfussball mehr nach der Ausbildung gerichtet ist, ist im höheren Jugendfussball und im Herrenfussball mehr
    nach der Motivation gerichtet.


    Es gibt einige Ansätze, die von Dir beschriebene "Problematik" zu "beheben"! Es ist nur die einfachste und im Vergleich mitunter
    die wirkungsvollste, wenn Aufwand mit Nutzen verglichen wird.


    Gruß Steven

    Es ist mir zumindestens schon lange bekannt, dass Waldläufe nur von Trainern angeordnet werden, die kaum Alternativen haben.
    Sei es nun umfeldbedingt, obwohl jeder Fussballverein auch einen Fussballplatz haben sollte, oder aus ignoranz heraus.


    Auf Jugendfussball nicht übertragbar? Die Grundidee steckt doch darin, die Spieler nicht durch langatmige Waldläufe zu langweilen und eventuell
    zeitweise sogar zu demotivieren und dennoch einen besseren Weiterentwicklungsprozess in Gang zu setzten. Gerade im Kinderfussball erhalten unsere
    Jungs und Mädchen die Kondition überwiegend durch die Spielformen. Zumindestens dann, wenn man als Funktionsteam die Zeit effektiv nutzen möchte.
    Wer kennt es denn nicht. Gleich am Anfang werden fünf Runden gedreht und anschließend auf der Längsseite Sprints und auf der Querseite lockeres Austraben praktiziert.
    Und erst dann, wird mit dem Training angefangen. Da sind schonmal 30 Minuten von meist nur 90 Minuten weg.


    Ich stehe in der glücklichen Position, 120 Minuten Trainingszeit durchgesetzt zu haben, damit allgemein mehr Zeit bleibt, auch für Zwischenmenschliches.
    In den kommenden Wochen fangen wir in der D-Jugend an. Neben Life-Kinetik-Übungen auf Fussball umgemünzt, möchte ich durch Provokationsregeln,
    und vielen Gesprächen in Spielformen die Grundausdauer (GA) legen. Eben das, was uns in der letzten Saison durch meine Inkompetenz fehlte.
    Ich bin als Trainer nicht im Leistungsfussball tätig, und erwarte daher auch keine Wunder von den Jungs und Mädchen. Aber nach Einzelgesprächen,
    mit den Kindern, wurde klar, das in der letzten Saison im Bereich Ausdauer zu wenig passierte. Sie wollen mehr gefordert werden und dieser Einstellung möchte
    ich nachgehen.
    Das Ausüben von Spielformen in Verbindung mit Provokationsregeln um die fussballspezifische Ausdauer zu trainieren klappt oft nicht so wie erwünscht
    oder vielleicht wie vorgestellt. Es gibt aber auch andere Möglichkeiten. Zum Beispiel: Gespräche mit den Kindern. Auf die Motivation kommt es an.


    Um auf den Beitrag zurück zu kommen: Sicher im Herrenbereich in einer höheren Spielklasse sicher eine gute Methode. Aber wie schon geschrieben,
    können Teile aus dem Beitrag übernommen werden. Grundsätzlich ist es aber nichts neues. Und dennoch interessant, da diese Variante noch nicht so
    weit verbreitet ist. Wer sich mit den Themen intensiver auseinandergesetzt hat , als nur die Überlegung, was ist besser und was nicht, wird erkennen,
    dass die Wirkung von Dauerläufen auf Spieler im Bezug auf die mentale Komponente einige Vorzüge hat. Im Kinderfussball dennoch unangebracht.


    Gruß Steven

    Ich beobachte mein Umfeld während Punktspielen, Trainingseinheiten genau. Wenn ich feststelle, dass jemand sehr lange bleibt und
    sich vielleicht mehrmals zu unseren Trainingseinheiten begiebt, ohne das ich Ihn kenne. Dann spreche ich Ihn an und frage nach.
    Wenns zum Duschen geht - unsere Kabinen und Duschen sind gut gesichert vor Einsichten - dann halte ich mich so in der Nähe
    auf das ich die Jungs und Mädchen hören kann. Dadurch das wir nur eine offene Tür im Trainingsbetrieb haben und jemand der
    zu den Duschen will, unweigerlich an mir vorbei muss, ist schon ein hohes Maß an Sicherheit gewährleistet.
    Zusätzlich befindet sich nichts in der Nähe der Duschen, was als Ausrede gelten könnte um dort hin zu gelangen.


    Als Trainer selber muss man auch auf externe Personen aufpassen!