Beiträge von TRST

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Bin leider kein sportmediziner, hatte den Post aber schon fertig:


    ZU 2: Als Sofortmaßnahme (kenne ich noch von früher) streckt der Spieler das Bein und zieht die Zehen nach oben. Da er das aufgrund mangelnder Erfahrung und der heftigen Schmerzen oft nicht selber hinkriegt, sollte das ein anderer Spieler oder am besten Du machen. Wenn der Schmerz nachlässt und sich der steinharte Krampf löst, kann die Muskulatur durch Massieren weiter gelockert werden.

    Beim Dehnen der Wadenmuskulatur wird dies aber zu 98% falsch gemacht. Viele Spieler legen sich auf den Rücken und strecken dabei
    den Fuss dem Mitspieler engegen, damit dieser den Fuss dann anziehen/drücken kann. Dabei fließt aber das Blut aus der Wadenmuskulatur und
    das Herz kann kein weiteres Blut bzw. nicht in ausreichenden Mengen nachpumpen.
    Also werden die Muskeln, die sowieso schon unterversorgt nach Sauerstoff schnappen, nur noch weniger versorgt.


    Am besten im Liegen und dann das ganze auf dem Boden statt in der Luft praktizieren, das hilft am meisten.
    Gruß Steven

    Schöne, informative Seite. Sieht aber nach Arbeit für den D-Jgd-Admin aus.
    Ich finde Seiten besser, die zentral gepflegt werden und für alle Mannschaften des Vereins gültig sind. So eine Art gemeinsames Auftreten und keine Insellösung.

    Mit etwas Erfahrung ist so eine Homepage in wenigen Tagen fertig.
    Ich habe für unsere Homepage (Link oben) 3 1/2 Tage gebraucht.
    Allerdings, mache ich sowas auch nicht alltäglich.


    Sicher, wir haben auch eine eigene Vereinshomepage, die zwar ziemlich veraltet und unmodern aussieht, dafür
    aber recht ordentlich und übersichtlich ist. Aber die Arbeit die da auf einen Zukommt ist wesentlich größer.
    Mit CMS usw. kann man zwar adminsitrative Abhilfe schaffen, aber den Leuten ständig hinterher laufen, damit die
    Homepage auf dem aktuellsten Stand ist? Nein, danke! Da ziehe ich lieber für ein oder zwei Jugendmannschaften eine
    Homepage auf und gut ist.


    Es ist auch eine Frage des Engagements, ganz klar. Würde ich jetzt zu den ganzen Sachen wie: "D-Jugend hauptverantwortlicher;
    TW-Trainer und Ligaspieler" noch sowas dazu kommen, dann habe ich bald gar keine Freizeit mehr. :)


    Gruß Steven

    Guter Artikel.
    Aber wie schon geschrieben, handelt es sich hier um den Jugendfussball.
    Hinsichtlich der "Renaissance"müsste man nun in der C-Jugend die Spieler entweder
    in der Dreier-Kette oder in der Vierer-Kette ausbilden, was auch vorher schon Sache der Gegebenheiten war.
    Vielleicht kann man als Trainer auch beides vermitteln und den Jungs und Mädels damit eine ziemlich gute Basis
    geben um in der B-/A-Jugend und schließlich in den Herrenmannschaften gut klarzukommen. - ab C-Jugend.


    Wenn ich eine Jugendmannschaft ausbilden soll, E- oder D-Jugend, würde ich generell eine Dreier-Kette spielen lassen,
    wenn nicht sogar vereinzelnd eine Zweier-Abwehrkette in beiden Altersklassen. Eben wegen der vielen Vorteile.
    Ich habe reichlich Offensivspieler, die aber auch in der Defensive agieren müssen und vondaher schonmal ein
    gewisses taktisches Spielverständnis aufbauen müssen um zum Beispiel nicht unnötige Laufstrecken zu laufen.


    Gruß Steven

    Sehr guter Ansatz - die Idee ist mir bisher noch garnicht in den Sinn gekommen!
    Muss ich mal mit meinen Trainerkollegen absprechen was sie davon halten :)


    Danke für den Denkanstoß!


    Grüße
    Zodiak

    Kein Problem. Wir helfen uns ja gegenseitig. :)
    Vielleicht könnt ihr an dem Ansatz noch etwas arbeiten und für euch verfeinern.
    Viel Erfolg dabei!


    Gruß Steven

    Hallo liebe Kollegen,


    viele Mannschaften und Teams nutzen eins oder mehrere von hunderten Angeboten im Internet um sich der Öffentlichkeit gegenüber
    zu präsentieren. Nicht nur um den gegnerischen Fussballplatz zu finden, sondern auch um sich Informationen über das Team zu holen
    sind diese gute Quellen. Die Spieler begründen solch eine Homepage damit, das man doch zeigen könne, mit wem man zusammenspielt
    und wo man in der Tabelle steht. Natürlich wolle man auch den eigenen Super-Trainer vorstellen, der ja bisher alles richtig gemacht hat.
    Und als Totschlagargument kommen dann noch Sätze wie: "Aber die anderen Teams haben auch eine eigene Homepage!" :thumbup:


    Wie kann man da anders? Auch aus Sicht der Trainer bietet solch ein Angebot organisatorische Vorteile. Neben dem Spielplan und
    Spielberichte braucht man sich hunderten von Leuten nun nicht immer wieder aufs Neue rechtfertigen wie man den verlieren konnte.
    Ob eigene Kreation, Homepagebaukasten oder das Nutzen von kostenlosen Angeboten im Internet, ist dabei in den jüngeren Altersklassen egal.


    Es ist zwar viel Arbeit, sich solch einer Homepage anzunehmen und diese auf aktuellem Stand zu halten, aber der Aufwand ist schnell wieder raus.
    Spätestens wenn nach Mannschaftsfotos, Spielberichten etc. geschriehen wird. Ein einfacher Satzwie : "Schau auf unsere Homepage!" reicht da schon aus! :)


    -----


    Wir haben eine Homepage (eigen Kreation) und ein Forum (wbb3.0) wo wir uns regelmäßig austauschen und Quatsch treiben.
    Die Homepage dient der öffentlichen Präsentation. Das Forum für qutasch und Albernheiten aber auch für Absprachen, ist also
    Intern bekannt und nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.


    - Was haltet ihr von Internetauftritten im Netz?
    - Habt Ihr selber auch etwas wo ihr euch austauscht??
    - Welche Erfahrungen habt ihr bisher gemacht???


    Hier mal unsere Homepage: http://www.luetjenwestedt-jugend.de

    Gruß Steven

    Jepp, danke für die Antworten. Letztlich weiß ich das ja auch und bemühe mich auch, entsprechend zu agieren. Hoffentlich schaffe ich es auch meistens, das zu beurteilen überlasse ich aber lieber anderen. Mir ging es eher darum, in die Schilderungen der 'heilen Trainerwelt' mit 'dem perfekten Trainer' auch mal ein bisschen Realität einfließen zu lassen, um zu zeigen, dass es eben nicht immer so einfach ist und man sich von unerwarteten Enttäuschungen nicht entmutigen lassen darf. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das allen so leicht fällt.

    Manchmal denken wir viel zu kompliziert, und genau das ist es was uns das Trainieren schwerig macht.
    Niemand kann immer die richtige und patente Lösung für ein Problem oder für eine Situation haben, denn sonst
    gäbe es keine Forscher und Erfindungen die uns immer wieder aufs neue Schocken. ;)


    Ich denke, ein Tag ist schwerer als der andere. Es gibt auch wieder leichtere Tage. Jeder muss für sich den Lösungsweg finden.
    mit dem er am besten klar kommt. Und hierfür ist der Austausch zwischen Trainer, Eltern und Betreuern über zum Beispiel dieses Forum optimal.


    Gruß :)

    Auch hier. Wenn Du abfragst wer hat mehr als 10 Tore, wer hat mehr als 8 Tore etc.... ..hat, nimm mal eine utopische Zahl, die keiner hätte erreichen können
    gleich zum Anfang. dann werden Sie nochmal genauer überlegen. Wer nicht mitzählt... ...tja... ;)

    ZITAT1: Richtig. Man sollte aber halt auf Ernüchterungen vorbereitet sein.. Und nicht beim Blick auf all die Fehler die Flinte ins Korn werfen, sondern es als Herausforderung sehen. Wobei es wirklich nicht immer leicht ist, später daheim keinen Frust zu schieben, wenn nur ca. 10% der Schüsse auf ein leeres Tor reingehen... Ich vermute mal, die meisten der hier Anwesenden haben diese Situation auch schon mal erlebt..





    ZITAT2: Es mag nicht unmöglich sein, aber einfach ist es sicher nicht, zumal wenn in einer Gruppe dieser Größe noch ein recht breites Leistungsspektrum vertreten ist. Wenn du da jeden mal nach seinem Torschuss herausholen willst, um ihm Korrekturen auf den Weg zu geben, die du dann ja auch in seinem nächsten und ggf. übernächsten Schuss wieder beobachten musst, wird die Übung zu lange dauern und für die meisten Kids zu langweilig werden...

    ZITAT1:
    Es geht um den langfristigen Erfolg. Wenn ich weiß, die Kinder haben heute wieder was oder vielleicht sogar viel gelernt, dann ist es mir egal ob
    in diesem Moment viele oder wenige Schüsse ins Tor gingen. Erlerntes muss erstmal übernachtet werden. Wenn vielleicht nicht auf Anhieb sichtbar
    kommen die Erfolge. Wie gesagt, Geduld ist ein must have!


    ZITAT2:
    Wie geschrieben ist es alles Organisationssache. Nehmen wir mal an wir wollen in der D-Jugend die Grundtechnik im Torschuss legen und nehmen uns den Vollspannstoß raus.
    Wenn wir 14 Spieler haben, müssen wir uns ja nicht in einer Reihe aufstellen und auf ein Tor bolzen. Wir holen uns ein zweites Tor dazu und machen einen Rundlauf draus.
    Auf dem Hinweg zum Tor (TorA) wird der Torschuss ausgeführt, auf dem Rückweg dann Dribbling um Hütchen/Hauben oder das Schießen auf ein kleines Minifussballtor.
    Nun kommen wir zu TorB und führen dort in einer abgewandelten Form dann den Vollspannstoß nochmal aus. Auf dem Rückweg zu TorA gehts dann zum Beispiel koordinativ weiter.


    Nun sind alle Spieler ständig in Bewegung und Du hast die Zeit individuell dich neben die Schusszone zu stellen und zu beobachten. Wenn Du nun ein Spieler rausnimmst, stört
    das den Ablauf nicht und die Torhüter haben etwas mehr Ruhepause. Je mehr Spieler Du hast, desto größer machst Du die Strecke zum Hin und Zurücklaufen.
    So korrigierst Du nicht nur die Spieler individuell, sondern baust die Laufstrecke von TorA zu TorB und umgekehrt auch noch mit ein. ;)


    Gruß Steven

    Du hast als Trainer die Möglichkeit auch die Kinder miteinzubeziehen. Jedes Kind zählt für sich, oder
    vielleicht auch sogar für ein anderes Kind. Gerade wenn ich zwei oder drei Wettkämpfe gleichzeitig habe,
    um zum Beispiel möglichst viele Ballkontakte zu erlauben oder um homogene Gruppen nach jeweiligem
    Leistungsstand einzuteilen, kann ich nicht bei jedem mitzählen.


    Somit stehen die Kinder schon ein stückweit in Verantwortung bzw. werden viel direkter in die TE miteinbezogen
    und bekommen nicht immer alles vordiktiert. Unter einem guten Trainer verstehe ich jemanden, der über anderen
    Ausbildungspunkten die Kinder durch gezielte Fragen in die TE miteinbezieht und dadurch den Lernerfolg effektiv steigert,
    weil auch die Kinder sich Gedanken machen müssen um an das Ziel zu kommen. Gesteigert würden dann Fragen oder Aufgaben kommen,
    die gemeinsam gelöst werden müssen.


    Gruß Steven

    Die Grundfrage sollte erstmal sein, was verstehen wir unter Disziplin und Respekt. Es gibt zum Beispiel je nach Religion oder Herkunftsland,
    andere Festlegungen und Maßstäbe. Disziplin währe - um nur einen Punkt zu nennen - bei mir zum Beispiel, das Durchziehen einer TE, auch
    unter enormer Belastung, wenn nicht sogar kurz vor dem Erliegen.
    Unter Respekt verstehe ich - um auch hier nur ein Punkt zu nennen - die Entscheidungen des Trainers und des Kapitäns oder Mannschaftsrates
    so zu akzeptieren wie es eben kommt. Zudem nehme ich Unterschiede wie zum Beispiel erkennbar durch Dialekt, Hautfarbe, Herkunftsland, Charakter etc.
    wahr und hin. Ich versuche nicht diese Punkte zu kritisieren und gehe gezielt auf diese ein, sondern fördere die Gemeinsamkeiten.


    Die Ausdehnbarkeit der Disziplin kannst Du zum Beispiel durch viel wettkampfbezogene Übungs- und Spielformen erhöhen. Außerdem mit Aufgaben,
    die entweder physisch oder psychisch enorm viel abverlangt, also hohen Leistungseinsatz fordert. Wichtig hierbei, dass der Erfolg festgemacht wird.
    Sei es durch Belohnung durch den Trainer (Trainingsfrei, Sachen oder weniger Laufen) oder durch die Spieler (mental (gut gemacht, wir sind ein Team)).


    Bei Respekt würde ich damit anfangen, dass ich mit dem Spieler, seine Stärken und Schwächen durchgehe und diese immer wieder betone. Dadurch lernt
    der Spieler erstmal sich selber besser kennen und "respektiert" sich selbst, nimmt sich so hin wie er ist. Nun würde ich auf die Mannschaft eingehen, von jedem
    Stärken und Schwächen aufzeigen und nochmal verdeutlichen, das Fussball ein Mannschaftssport ist und Zusammenhalt sehr wichtig ist.


    Zodiak: Gründe ein Mannschaftsrat, der zusammen mit dem Trainer Entscheidungen und zusammen mit der Mannschaft Regelungen trifft.
    Solch einem Spieler sollte klar sein, was für Konsequenzen auf Ihn warten, wenn er die "Klappe aufreist."
    Durch den Mannschaftsrat erhoffe ich mir, das der Spieler vielleicht merkt: "Ok, mein Verhalten ist scheiße, und das sieht nicht nur der Trainer so,
    sondern die gesamte Mannschaft." Gerade in höheren Altersklassen immer wieder sehr gut, um auch innerhalb der Mannschaft feste Strukturen zu schaffen,
    die nur durch individuelle Trainings- und Spielleistung umsortiert werden kann. Sozialeaspekte miteinbezogen!


    Gruß Steven


    Oder, wie es zu Beginn dann meistens ist, es werden auch im Training keine Tore erzielt... :S Da muss man dann wohl Geduld haben...

    Naja, sagen wir es mal so: "Wer nicht die Beherrschung hat, den Kindern und Jugendlichen Zeit zu lassen, die sie individuell eben benötigen, der ist nicht geeignet für die Trainerstelle!"
    Es gibt Kinder die lernen langsamer, aber auch Kinder die lernen schneller. Ob es an der Lernart und -förderung liegt, muss herausgefunden werden, wenn man ein optimales und wirklich
    gutes Training mit den Kindern machen möchte. Es ist nicht unmöglich alleine 14 Kinder zu trainieren und dabei trotzdem noch individuell auf einzelne einzugehen und nach deren
    Leistungsstand zu trainieren. Mit einer top Organisation fängt es schonmal an. ;)

    Wir haben mal eine Erste Hilfe Tasche für Fußballmannschaften bekommen, das fand ich als Trainer nützlich!
    Aber sonst wüsste ich nicht was man da noch machen kann - soll ja um KiFu gehen denke ich :)


    Grüße
    Zodiak

    Eine Erste-Hilfe Tasche ist schonmal ein sehr guter Ansatz. Da fällt mir für die hinteren Plätze auch gleich unser Kühlmittel ein. ;)
    Naja KiFu in der D-Jugend. Hart an an der Grenze, bzw. ich würde meinen, es währe gerade der Übergang zum JuFu.


    Was meinst Du zu der Idee, das die Trainer nochmal zwei gemischte Mannschaften machen und ein kleines Abschlussspiel machen?
    Die Kinder würden es bestimmt toll finden. Bei den Eltern kommt mir bei dem Gedanken immer das Elternteil, welches schnell nach Hause will,
    weil es dort irgendwann zu tun gibt, und dann mit den Kindern völlig genervt das Turnier verlässt. Ich denke, das würde man dann im Vorfeld sowieso ankündigen.
    Was denkt Ihr?

    Was sollte daran falsch sein! Vielleicht schafft man es so auch mal möglichst viele Eltern bei einer Feierlichkeit dabei zu haben - es gibt ja traditionell immer Eltern die man nur 1 oder 2 mal im Jahr sieht. Wäre doch toll wenn sie so neben Weihnachts- und Saisonabschlussfeier auch mal einen Wettkampf ihres Sprößlings sehen könnten :)
    Aber mal im Ernst - ich denke die Jungs finden es klasse und du hast die Chance möglichst viele Eltern einzubinden die schon ab vormittags bei der Organisation helfen


    Besondere Highlights bei Hallenturnieren habe ich so noch nicht erlebt - ich weiß nicht was dir vorschwebt!


    Grüße
    Zodiak

    Hey Zodiak, danke für deine Antwort.


    mit besonderen Highlights meine ich zB. das man am Ende des Turniers zwei gemischte Mannschaften macht und
    alle Trainer zusammen bzw. gegeneinander spiele.
    Oder auch an Gewinnen. Vielleicht mal was anderes, als Pokale, Medallien, Bällen die sowieso nicht lange halten und Urkunden.


    Gruß Steven

    Und dazu noch ein kleines Fangspiel zum Warmlaufen.

    Ok, Doppelpässe in der E-Jugend, respekt. Euer Training ist super? Woran macht ihr das fest?
    Was darf ich unter dem Positionsspiel verstehen?


    Versuche in die Trainingeinheiten viel wettkampfbezogene Spielformen einzubeziehen
    und fangt bitte zuerst bei den Grundtechniken (Individualtechnik) an, bevor ihr mit
    Doppelpässen anfangt.


    Gruß Steven

    Hallo Koner,


    was im Training klappt, muss nicht auch zwagsläufig im Spiel funktionieren. Ich erinnere mich, wie ein Trainer aus der E-Jugend im Training
    den Torschuss trainiert lassen hat, wie so ein bekloppter. Mal abgesehen davon das die Schusstechniken zum größten Teil falsch vorgemacht wurden
    und er falsch korrigiert hat, wurden diese nur als Übungsform trainiert. Für den Anfang und für das Erlernen neuer Grundtechniken unabdingbar,
    aber für das weiterführende Verfeinern irgendwann nicht mehr ausreichend. Im Spiel fing er dann langsam mit den Aussagen an:
    "Wir haben das doch im Training geübt!" ; "Was macht Ihr denn da!" usw.
    Ich habe Ihn mir nach dem Spiel alleine zur Seite genommen und Ihn meine Sichtweise erklärt. Er hats scheinbar verstanden, wie ich beim Training gesehen habe.


    Also, in Wettkampfsituationen, bzw. in einem Punktspiel zum Beispiel, kommt der Gegnerdruck und eine sehr hohe Streßbelastung auf den Spieler zu.
    Das heißt, wir haben manchmal weder die Zeit uns den Ball zurecht zu legen, weder den Platz um uns den Ball dort hin zu spielen von wo aus wir
    ihn im Training immer verwandelt haben und nicht ungedingt optimale Spielfeld- und Wetterverhältnisse.


    Trainieren wir nun den Torschuss im Training auch mit Gegenspieler, wie zum Beispiel einem nachstartenden Verteidiger, so sollte sich die prozentuale Torausbeute erhöhen.
    Habe also Geduld mit deinen Kindern und versuche möglichst spielnah zu vermitteln was wichtig ist.


    --------------------


    Ich bin gerade dabei, unseren D-Jugendlichen beizubringen sich umzuschauen und sich immer jemanden zu suchen der gerade nicht gedeckt ist.
    Der Vorteil hierbei ist, dass sich ein Defensivspieler bei der Ecke nach vorne bewegen kann, ohne das der Mitspieler völlig irritiert seine Position einnimmt.
    Zum Thema Mitdenken.


    - Wie vermittelst Du eine neue Technik oder Taktik?
    -- Bindest Du deine Spieler durch gezielte Fragen mit ein?


    -------------------


    Ich lasse meistens folgende Aufstellung spiele:


    --------------X-------------
    --X----------X---------X--
    --X----------X---------X--
    ------X-----------X--------


    Diese Aufstellung ist auf meine Ausbildungsart angepasst. Ich fange zuerst mit der Offensive an und schule dann die Defensive.
    Der Vorteil der dreier Kette hinten ist, dass die Spieler Platz haben um sich individuell zu entfallten aber dennoch Anspielpositionen haben.
    Zu dem spielen die meisten mit zwei oder einem Stürmer, daher ist immer mindestens einer über der die Räume eng machen kann (theoretisch).


    Das Mittelfeld steht mit drei Spieler kompakt und es ist nicht zu eng.
    Der Sturm ist so aufgeteilt, das einer auf der linken Seite Druck machen kann und der andere auf der rechten Seite.
    Einer kommt über die Mittellinie zurück, der andere klebt am letzten Mann. Beide wechseln sich ab.


    Ich habe sogar schonmal jemanden mit einer viererkette in der Abwehr und im Mittelfeld spielen sehen.
    Mal abgesehen, das ich das erste Spiel auch so spielen lassen habe, ist es völlig unsinnig, da hierdurch nur kurzfristige
    Erfolge erzielt werden können.

    Gruß Steven


    PS: Auch ich bin erst 21 Jahre alt und habe die Erfahrung gemacht das es völlig egal ist was Du den Eltern verkaufen möchtest.
    Du musst nur wissen 1.wie, 2.warum und 3.wann.
    Wenn Du spezifische Kenntnise im Bereich Fussball oder generell im Sport und über den menschlichen Bewegungsapparat hast,
    und mit Argumenten umgehen kannst, kannst Du auch gerne 15 Jahre alt sein. Man muss nicht in jeder Gelegenheit mit seinem Know-How
    prahlen, aber man sollte es schon nutzen. Nur, gezielt.

    In der F-Jugend kann man durchaus schon damit anfangen in einem kleinen Rahmen
    systematisch spielen zu lassen. Allerdings nur hinsichtlich der Offensivausbildung.
    Es geht dabei darum, das jeder Spieler möglichst viele Ballberühungen und Zweikämpfe hat.


    Es gibt sicherlich einige die anstatt der Kette eine Raute spielen lassen, das ist aber in diesem
    Alter völliger unfug und nur Zeit die man in wichtigere Sachen einbeziehen könnte.
    Ich würde vielleicht soweit gehen, dass ich 2-4 spielen lassen würde, allerdings habe ich hinsichtlich
    der F-Jugend keine praktische Erfahrung, außer des Trainings gemacht.

    Gruß Steven

    Außerdem fehlt bei einer d Jugend auf ganzer Spielfeldbreite die Gefahr von ganz außen. Da geht es eher in der Mitte heiß her. Dies auch bedingt durch die noch kleinen Tore.

    Hierbei kommt es auf die Spielklasse an. Einige D-Jugenden die ich spielen gesehen habe, spielen in der Verbandsliga.
    Und was da teilweise zusammengespielt wird - auch über außen - ist manchmal schon krass. Sind aber nur ganz wenige Mannschaften.

    Hallo Thomeksz,


    die Spielfeldgröße im Bezug auf die E-Jugend hat sich sehr geändert und so sind auch zwei neue Spieler hinzugekommen.
    Ich halte das System mit einer Dreierkette für ausbildungsgemäßer als mit einer Viererkette. Sinn ist es, den Kindern und Jugendlichen
    zu ermöglichen, dass diese ihr individuelles und Gruppentaktikes Können zeigen können, gerade im offensiven Bereich.
    Die Altersklasse in der D-Jugend eignet sich durch die physischen und psychischen Gegebenheiten ideal um Techniken zu schulen und
    zu verfeinern. Ebenso können bereits kleinere taktische Züge, Laufwege und Stellungsspiele wie zB. das Abseits mit ins
    Training eingebunden werden, aber meiner Ansicht nach hat eine Viererkette hier nichts zu suchen. Zumindestens nicht in den unteren Spielklassen.


    Bei der classischen Viererkette müssen die Kinder/Jugendlichen das Stellungsspiel der anderen beachten, den Gegner im Blick haben und die Aufmerksamkeit
    auf sich selbst richten. Zu dem müssen die Räume ganz anders bespielt und belaufen werden als bei einer classischen Dreierkette.
    Bringe ich meinen Jungs nun zum Beispiel eine oder mehrere Finten bei, dann möchte ich diese auch im Spiel sehen, ob diese dann gleich gelingt
    ist mir egal, hauptsache Sie wird mal unter Wettkampfsituation getestet und sie trauen sich. Stehen nun vier Leute hinten drin, ist es erstens viel zu eng...
    ...zweitens gibt es gerade in der Findungsphase beim Anwenden der Viererkette häufig - auch langzeitig - Probleme die Offensive zu organisieren
    bzw. die Brücke über das Mittelfeld zu schaffen.... und drittens, pro Spiel ein Spieler fehlt der in die Offensive agiert, zumal meistens "nur" zwei
    gegnerische Stürmer wirbeln.
    Und nun komm mir nicht damit das die Außenverteidiger ja die Außenbahn entlang laufen. Das funktioniert vielleicht in der Verbandsliga,
    aber auch dann stelle ich mir die Frage, welche Trainingsinhalte miteinander getauscht wurden.


    Die Zeit die dabei drauf geht, kann lieber in individuelle Technikschulung verbrannt werden, so meine Meinung.
    Ab der C-Jugend, kann man dann langsam anfangen auch über die Individalltaktik hinaus zu trainieren.


    Du musst bedenken, deine Jungs haben noch - hoffentlich - die C-/B- u. A-Jugend vor sich, in dessen Zeit, vielleicht sogar Du,
    diese an solche Taktiken ranführen kannst. Jetzt ist es wichtig, die Gegebenheiten zu nutzen um gerade individuelle Offensivtechniken durchzugehen.
    Zuerst die Offensive und dann würde ich erst mit der Defensive anfangen, zumindestens die Grobform.


    Gruß Steven