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    Hallo José,


    bei den Hallenturnier in dennen wir gespielt haben, haben wir teils sogar 90 Minuten warten müssen.
    Da fand ich eine Stunde (60Min.) schon recht gut. :D


    Die Idee mit Hin- und Rückrunde ist gut.
    5 Mannschaften, 12Min., Hin u. Rückrunde
    - Hinrunde würde etwas mehr als 2 Stunden dauern
    - Maximale Pause zwischen den Spielen 30 Minuten
    - Gesamte Turnierdauer (von 10 Uhr bis 14 Uhr) + 1 Stunde (Puffer, Siegerehrung etc.)


    Ich finde vier Stunden für ein Turnier schon krass. Sind dann auch insgesamt 8 Spiele für jedes Team.

    Eine Siegerehrung wird es in jedem Fall geben.
    Ich weiß nur nicht ob Pokale und Medallien sinngemäß sind.
    Ich möchte versuchen alle Mannschaften aus unserer Qualistaffel miteinzubeziehen,
    um sozusagen, die Saison zu beenden. Ich werde bei den Trainern direkt nachfragen ob
    Medallien oder Pokale erwünscht sind, dann wird auch ein Startgeld erhoben, ansonsten nicht.


    Eine Kleinigkeit wie nachtüten für jedes Kind währe auch eine Option um dennoch Danke, für die Teilnahme zu sagen!
    Gruß Steven

    Hallo Zodiak,


    ich sehe es in anderen Vereinen in Schleswig-Holstein auch immer wieder. Mal abgesehen davon, das ich
    im Verein - mit einem anderen zusammen - die einzigsten sind, die solch eine Lizenz besitzen (im Jugendbereich)
    sind diejenigen die eine C-Lizenz (Leistungsfussball) besitzen meist weniger Fussballbegeistert.


    Umso mehr schockt es mich, wenn da ein Trainer ankommt, meint er hätte die C-Lizenz Leistungsfussball und kann
    den Kindern- und Jugendlichen aber nichtmal einen ordentlichen Kurzpass vorzeigen. Ok, wenn man verletzt ist, alles klar.
    Aber sowas kann es doch nicht sein oder? Wenn man dann auf diesen Trainer zu geht und fragt warum er das denn nicht könnte,
    so kommt nur ein: "Werde selber erstmal 46 und mach deine 13 jährige Erfahrung im Kinder- und Jugendfussball!"


    Während meiner Prüfung zur C-Breitenfussball sind zwei durchgefallen von glaube ich zwölf. Der eine hat selber im Nahen Osten
    in der Nationalelf gespielt (auf der Bank), war im schriftlichen aber wohl sehr mies dran und der andere war in beidem eine Niete.


    Ich habe mir als Ziel, mindestens die B-Lizenz gesetzt, was ich und auch andere für sehr realistisch halten. Ich bin mal gespannt wie
    ich mich kommenden Monat mit der Eignungsprüfung schlage, zumal ich jetzt erstmal noch mind. 5 Wochen aussetzten soll, da ich mir
    vorletztes Wochenende einen Außenbandriss am linken Sprunggelenk zugezogen habe.
    Ich hoffe Dir aber trotzdem alles Gute, auch wenn Du nicht mit dir selbst zufrieden bist!


    Gruß Steven

    Ob ich nun ein alter Hase bin, ist sehr fraglich, da ich mich nun im zweiten Jahr der Trainertätigkeit befinde.
    Aber ich denke ich habe innerhalb dieses Jahres mehr ausprobiert, mehr "richtig" gemacht und mich mehr
    reingehängt habe als so mancher Trainer der 15 oder 20 Jahre im "Geschäft" ist und meint er sei der Beste.


    Klar lernt man durch Erfahrung und kann auch dann erst Vergleiche ziehen. Wer sich aber über ein Jahr hinweg
    mehrere Spiele in seiner Altersklasse (zweites Jahr D-Jugend-Trainer) am Wochenende anschaut, der sammelt die
    Erfahrungswerte um Vergleichen zu können und Fehler oder Problematiken finden zu können wesentlich schneller,
    als jemand der sich nur auf sich selbst und seine Mannschaft richtet.


    Von Anfang an habe ich vieles gemäß DFB-Richtlinien gemacht, obwohl ich davon keine Ahnung hatte.
    Das Joystick- oder Gamepad-Verhalten am Seitenrand habe ich von anfang an nicht toleriert, obwohl viele
    Trainer damals zu mir sagten ich müsse ja reinschreien und dirigieren (sie meinten damit wohl helfen). Ich empfand es
    als angenehmer für mich und den Jungs/Mädels, wenn kurz und knapp in der Halbzeit die gröbsten Fehler und Probleme
    angesprochen wurden. In der nächsten Trainingseinheit gab es genug Zeit sich auf diese zu beziehen.
    Ich habe vergangenen Monat für meine Trainerkollegen im Verein eine zwei Seitenlange PDF geschrieben,
    in der ich die Gründe "aufgelistet" habe, warum das Dirigieren im Wettkampf nicht sinnvoll ist usw.
    Obwohl ich sagen muss, das ich mich inzwischen mehr mit den Jungs und Mädels zusammensetze und Einzelgespräche führe
    und auch Gespräche in der gesamten Mannschaft fördere. "Wie hat euch das Spiel gefallen?; Was hat eurer Ansicht nach gut geklappt, was weniger?! usw.


    Im Frühjahr hat mir der Erwerb von Know-How in der Ausbildung zum C-Trainer Breitenfussball sehr geholfen besser mit dem Training und
    den Spielern klar zu kommen. Und auch mit mir besser klar zu kommen. Jetzt im Sommer habe ich die Torwart-Trainer-Ausbildung genießen dürfen
    und habe von dort auch viele neue Anregungen mitnehmen können. Und nun geht es im November zur Eignungsprüfung C-leistungsfussball, worauf es
    dann im kommenden Jahr hoffentlich weiteres Know-How und weitere Anregungen für mich geben wird. Bis zur B(A-)-Lizenz ist alles drin. :thumbup:

    Gruß Steven

    Hallo Trainer- und Betreuerkollegen,


    wir haben als Termin nun zwei Mal den Samstag erhalten. Einmal am 10.12 und im Februar.2012
    Ich habe einen Turnierplan für insgesamt 5 Mannschaften rausgesucht, mit einer Spielzeit von 20 Minuten.
    Die maximale Wartepause beträgt somit "nur" eine Stunde und die Turnierspiele sind nach 3 Stunden vorbei.
    Jedes Team hat somit vier eigene Spiele.


    Die 20 Minuten habe ich deshalb genommen, weil ich 12 Minuten einfach als zu wenig empfinde.
    Ich finde 25 Minuten aber als zu lange (D-Jugend - untere Spielklassen). Daher 20 Minuten. =)


    Nebenbei werden wir Essen (Würstchen, belegte Brötchen, Salate, Naschen usw.) und Trinken (Wasser, ISO-drinks, Kaffe etc.) verkaufen, worum sich
    die Eltern komplett kümmern werden. Hinzu machen wir noch eine sogenannte Tombola, in der dann Sachen gewonnen werden können. Nieten gibt es
    praktisch keine, nur sehr sehr wenige.


    Das Startgeld. Ich bin am überlegen dieses ganz entfallen zu lassen oder zumindestens 5 Euro zu nehmen. Ich denke da es Vereine (Mannschaften) aus der
    Umgebung sind kann das Startgeld entfallen und es so verabredet werden, das die Teilnahme dann bei dennen auch frei ist. Ob ein Hallenturnier oder
    Feldturnier ist ja egal, beides ist gerne besucht! ;)


    Soviel erstmal zum aktuellen Stand!
    Gruß Steven

    Ich denke als guter Fussballtrainer oder auch -Trainerinn sollte eine enge Verbindung
    zum Fussball bestehen. Geh in deinen Heimatverein und frage nach ein paar Schnupperstunden
    in den Trainingsbetrieb und Spielen. Du möchtest es Dir mal anschauen, weil du dich dafür interessierst
    und die Kinder und Jugendlichen ausbilden möchtest.


    Am einfachsten geht es eben im Heimatverein. Viel Erfolg und vor allem Spaß! =)

    Gruß Steven

    Hehe, soll ja vorkommen! :)


    Ich glaube wenn Du als Trainer (Erwachsener) da ankommst und gleich sagst: "Ein Spieler muss für mich so, und so, und so muss er sein, das muss er auch noch können, blablabla!"
    Dann bauen die Kinder/Jugendlichen eine Blockade auf. Meine Ansprüche/Forderungen und Prinzipien stelle ich bewusst in den Hintergrund bzw. bringe ich diese gar nicht erst rein.
    Ich möchte doch erreichen, dass sich die Kinder/Jugendlichen öffnen und das Thema ernst nehmen. Erst wenn man selbst das Thema ernst nimmt, dann nehmen die Kinder das auch so wahr.
    Es ist mir wichtig, das ich sehr persönliche Meinungen und unverfälschte Anregungen von den Kickern erhalte um das richtige Bild zu erhalten.


    Gib den Kindern das "Zepter" in die Hand. Lasse Sie reden und gebe nichts vor. Ausredenlassen... ...und einfach nur zuhören!

    Hallo Trainerkollegen,


    in der letzten Saison hatte ich bereits in der D-Jugend eine Mannschaft übernommen,
    mit der wir bis auf ein Unentschieden alle Pflichtspiele der Quali-Staffel (KK.B) verloren haben.
    Bereits während der Quali-Staffel konnte sich durch das Training eine erhebliche Besserung der individuellen
    Fertigkeit in den Bereichen Technik und Taktik aber auch des Teamplays entwickeln, so das die Ergebnise nicht mehr
    zweistellig waren. Und so wurden wir abgestuft (KK.C), konnten dort dann 6 Punkte holen, dennoch hatten wir den letzten Platz inne.
    Zur Teambildung und Förderung der gemeinsamen Interessen haben wir in der Saison viel unternommen. Von Fussballcamp,
    Hallenturnieren, Feldturnieren in anderen Kreisen bis hin zum Besuchen hochklassiger D-Jugendspiele in anderen Kreisen.


    Es ist schon ein enormer Erfolg. Ich meine nicht das wir 6 Punkte holen konnten, sondern dass ich den Jungs und Mädchen soviel
    vermitteln konnte, in der kurzen Zeit. Nun hauen se in der C-Jugend alles weg und stehen mit Abstand auf dem ersten Platz (KL).
    Ich bin nun in der D-Jugend geblieben, trainiere die D2 einer Spielgemeinschaft und habe teils schwächere Spieler als in der letzten Saison,
    aber auch teils stärkere. Der Spagat ist wesentlich größer.


    Mit der Torwart-Trainer Ausbildung wollte ich nur die Torhüter trainieren, habe das auch zwei Wochen gemacht, sah dann aber das
    der/die anderen Trainer - hart ausgedrückt - nur Mist bauen und alles sehr unkoordiniert geschult/trainiert/ausgebildet wird.
    Nun habe ich das Torhüter-Training auf einen externen Termin gelegt, und trainiere die D2 voll und ganz.
    Vorletztes Wochenende haben wir 7:3 auswärts verloren, gestern 1:8 zu Hause und nächstes Wochenende?


    Ich lag gestern mehrere Stunden abends noch wach und habe mir so meine Gedanken gemacht, ob das so alles richtig ist was ich mache.
    Als sehr selbstkritischer Mensch/Trainer und dem Feedback von anderen Trainern, Eltern und auch den Kindern selber weiß ich, das ich ein guter
    wenn nicht sogar sehr guter Trainer bin und mir sehr viel Mühe gebe mein Wissen zu erweitern und mich sehr für die Kicker einsetze.
    Einige Trainer, darunter auch Stützpunktrainer schreiben mir sogar eine höhere Karriere zu, was ich aber nicht richtig glauben mag.
    Wie dem auch sei. Irgendwann nach dem Frustschieben fragte ich mich: "Warum bekomme immer ich die schwächsten Mannschaften und Kinder?"
    "Kann auch ich nicht mal immer gewinnen?"


    Als Gegensatz ging mir durch den Kopf, ich will gar nicht immer gewinnen, das ist langweilig und macht nur halb so wenig Spaß wie das Verlieren.
    Ich sehe die momentane Aufgabe nun als Herausforderung, nicht mehr als "Last" oder "Leid" an und war gleich wieder motiviert diese Jungs und Mädchen
    mindestens genauso weit zu bringen wie meine letzten Spieler ohne dabei auf Tabellen und Statistiken zu achten.


    Wir wollen gemeinsam viel Spaß haben und so wird es neben der bald anstehenden HSV-Stadionführung/HSV-Museumsbesuch, T-Shirts mit Mannschaftsfotos und
    einigen selbst organisierten Turnieren auch noch andere Ausflüge und Events geben. Am gestrigen Frustabend kam mir nach neugefundener Motivation dann
    die Idee die ich hier einmal zur Diskussion freistellen möchte. Ich habe sie gestern Abend:


    "Förderung gemeinsamer Interessen zur Stärkung der Gemeinschaft" getauft und mir alles aufgeschrieben.


    Somit steht am morgigen Trainingstag folgendes auf dem Zettel:


    - Platz zum Hinsetzen suchen, der den Kickern gefällt! (Vertraute und angenehme Umgebung für die Jungs und Mädchen)
    - Einleitung (Alle in einem Boot, wichtig einander zu kennen etc.)
    - Abfrage von individuellen Zielen (selber mache ich den Anfang und erzähle was ich als Trainer für Ziele habe und selber als Spieler hatte)
    - Abfragen des Ziels für die Mannschaft (Gemeinsamkeiten zwischen individuellen und mannschaftlichen Zielen heraussuchen und erläutern)
    - Abfragen: " Was kann jeder Spieler tun, damit WIR als MANNSCHAFT unsere Ziele erreichen?" (Allgemeine Ziele)
    "Was kann die MANNSCHAFT tun um das Erreichen der individuellen Ziele zu fördern?"


    Stichwort: "Teamplayer": "Was macht für euch einen guten teamdienlichen Spieler (Teamspieler) aus, wie stellt ihr euch diesen vor?"


    Abschluss: "Habt Ihr Interesse daran, das wir ein Plakat machen und wir unsere eigenen und gemeinsamen Ziele aufschreiben und unterschreiben?"
    "Wenn wir das Plakat dann noch kopieren, kann jeder eins mit nach Hause nehmen und sich unsere Ziele vor dem Spiel anschauen!"
    - In die DFB-Soccerarena gehen und spielen lassen! (Kein Training, um die Wichtigkeit des Themas zu unterstreichen)


    Es geht mir hierbei darum, das die Kinder sich besser kennenlernen und sehen, dass alle doch irgendwo die gleichen Ziele verfolgen. Gemeinsamkeiten finden,
    das sind die beiden Worte die mir als perfekte Überschrift erscheinen. Ich habe momentan so das Gefühl das jeder sein eigenes Süppchen kocht,
    klar wird gemeinsam gelacht und auch Späße getrieben, aber ich denke, die Gemeinschaft die in solch einer Mannschaft stecken kann, können bei unseren
    Jungs und Mädchen noch weiter hinaus getragen werden. Da fällt mir der Zitat: "11 Freunde sollt ihr sein!" ein, was ich nicht erreichen möchte und auch nicht werde.
    Ich möchte das sich der eine für den anderen einsetzt und sagt: "Ok mein Freund/Mitspieler hat den Ball verloren, wenn ich mich anstrenge, dann kann ich Ihn wiederholen
    und dann können wir ein Tor schießen!"


    Für die darauf folgende TE:


    - Plakat und Stifte besorgen.
    - Gemeinsam gemütlich ins Vereinsheim setzen und die Ziele nochmal auf einem Klembrett sammeln. (Jedes genannte Ziel, wird vom gleichen Spieler angeschrieben)
    - Gestaltung des Plakats zu 98% den Kindern überlassen und Anstöße/Anregungen/Hilfe geben. (Leicht in die richtige Richtung lenken.)
    - Wenn das Plakat fertig ist:
    Stichwort: "Trainer": "Wie stellt ihr euch einen guten Trainer vor? (Persönlichkeit, Ausstrahlung, fussballerische Qualifikation, Einfühlvermögen etc.)
    "Wie sieht für euch eine gute Trainingseinheit aus, was darf nicht fehlen/gar nicht sein und was findet ihr gut (Eventuell Beispiele aus G-/F-/E-/D-Jugend)


    Das Plakat soll jedem Kind/Jugendlichen an die Zeit erinnern, als wir gemeinsam die Ziele erarbeitet haben und für den Gemeinsamkeiten stehen.
    Aber auch Motivation und Kraft geben, wenn es vielleicht mal nicht so läuft wie erwünscht oder erhofft. Die Jungs und Mädchen sollen mit einem lächeln
    auf das Plakat sehen können und sich darüber freuen können.
    Ich als Trainer möchte mich verbessern um den Erwartungen der Kinder gerecht zu werden und ein gutes Training zu ermöglichen, indem Spaß
    und Ausbildung effektive Partner sind. Keiner ist perfekt, und deshalb hohle auch ich mir Hilfe. Nicht nur von Kollegen, sondern auch von meinen Kickern.


    Als nächstes ein paar Wochen danach würde ich dann Einzelgespräche führen!


    Ich persönlich halte es für angebracht. Es ist eine neue Idee, die ich bisher so noch nicht umgesetzt habe, aber es ist auch eine neue Situation.
    Es ist generell die Frage, ob das Angebot nicht vielleicht gänzlich abgelehnt wird, was ich nicht hoffe. Wie es dann weiter geht, weiß ich nicht!
    Es ein neuer Ansatz, dem ich nachgehen möchte. Ich gebe den Kindern die Möglichkeit sich auszusprechen und möchte ein bestmögliches Umfeld
    schaffen, in dem sich die Kinder wohlfühlen und schlummernde Fähigkeiten rauskitzeln. Wir haben zum Beispiel einen Jugen dabei, der recht zierlich ist,
    nur rumsteht, koordinativ sehr unbegabt ist und sehr schüchtern ist. Er hat bisher nur in der Abwehr gespielt, weil er - so ist meine Theorie dazu - sich verstecken will.
    Ich habe in bereits in der Vorbereitung in den Sturm und ins Mittelfeld gestellt, trotz seines lauten Protestes. Beim gestrigen Punktspiel habe ich Ihn auch spielen lassen,
    auch wenn er mehrmals überlaufen wurde und wir dadurch einige Tore "kassiert" haben. Aber im Mittelfeld. Als ich Ihn ausgewechselt habe um Ihn aufzumuntern und
    Verbesserungsvorschläge gab, interessierte er sich nur dafür ob er wieder als Verteidiger ins Spiel kommt.
    Um Ihn zu zeigen und meine Theorie zu bestätigen das er auch dort "versagt" habe ich Ihn eingewechselt. Auch hier wieder einige Gegentreffer erhalten.
    Ich habe Ihm nie gesagt oder angedeutet, dass er schlecht ist oder ähnliches. Ich habe sogar überlegt Ihn mal mit zum Torwart-Training mitzunehmen,
    damit er mal mehr Selbstvertrauen erhällt und keine Angst vorm Ball oder Gegner hat. Ich bezweifle sehr, dass ein Einzelgespräch da viel hilft, aber es währe ein Anfang.
    Einzelltraining geht da aber dennoch zu weit.


    Soooo, Eure Meinungen und Anregungen?


    Gruß Steven

    Ich zum Beispiel trainiere ab nächster Woche auch in zwei Vereinen.
    In meinem Heimatverein trainiere ich die D-Jugend/en und im anderen
    in dessen Ort ich auch wohne und selber als Spieler spiele mache
    ich Torwart-Training für die D-/C-Junioren und B-/A-Junioren.


    Es ist meine Sache und mir überlassen. Allerdings gehen die D-Jugenden meines
    Heimatvereins ganz klar vor. Und solange ich oder die Kinder nicht merken, dass
    meine Aktivität abnimmt und ich völlig fertig bin, werde ich es beibehalten.

    Gruß Steven

    Sehr interessante Ansichten und Argumentationen.
    Es stellt sich für mich nur die Frage, ob das vielleicht schon etwas zu viel Taktik ist,
    wobei man sich ja auf Technik besinnen soll.


    Ich denke aber, wenn nach und nach und mit viel Abstand danach trainiert werden würde,
    könnte das Zusammenspiel wesentlich gestärkt werden und Techniken viel leichter angewandt werden.
    So das ein gewisses Vertrauen geschaffen ist und eine Antizipation des Positionsspiels der eigenen Mitspieler.


    Ich werde mir die Videos nochmal öfters anschauen und gründlich überlegen bzw. mit meinen Trainerkollegen
    absprechen wie diese es sehen.
    Danke für die Verlinkung des Videos. ;)


    PS: Ich habe von der MFS schon 6 DVDs, finde also um Anregungen zu sammeln,
    das diese sehr gut sind.

    Gruß Steven

    Beim Bayerischen Fußballverband wird in der Traingerausbildung sogar ein erweitertes Führungszeugnis verlangt, welches nicht älter als 3 Monate sein darf! Wie ist das in den anderen Landesverbänden?
    Das ein Verein das einfordert finde ich persönlich in Ordnung - da ich nichts zu verbergen habe, besorge ich das gern - aber zahlen darf es dann der Verein ;)


    Grüße
    Zodiak

    Bei uns beim SHFV (Schleswig-Holsteinischer Fussballverband) und beim HFV (Hamburger Fussballverband) ist es genauso.
    Ein erweitertes Führungszeugnis das nicht älter als 3 Monate als ist. Allerdings ging es hier schon die ganze Zeit um das erweiterte Führungszeugnis.
    Wenn ich mir schon den Aufwand auflege und zum Amt laufe, um das Führungszeugnis zu beantragen, darf der Verein das gerne bezahlen.
    Sind bei uns 17 Euro pro Stück. Nach zwei/drei Tagen ist es dann im Briefkasten.

    Ok. Bei uns sind Krämpfe bisher auch noch nicht vorgekommen, soweit ich weiß.
    In der D-Jugend sollte man statt konditionelle Aspekte stark in den Vordergrund zu holen, mehr
    auf die Schulung von Grundtechniken achten. Wobei es für mich auch Unterschiede gibt.
    Techniken kann ich sinnvoll nur trainieren wenn die Kicker nicht aus allen Löchern schnauben
    und die Konzentration nicht im Eimer ist. Auch der Ball spielt dabei eine zentrale Rolle.
    Zuerst die Technik wie zum Beispiel den Innenseitstoß oder diverse Finten und danach dann
    Spielformen mit Ball und Tor für die Kondition, in möglichst kleinen Gruppen.


    Wie Zodiak schon gut beschrieben hat, können sich die Spieler bei einem 5g5 oder 6g6 viel mehr
    ausruhen und haben wesentlich weniger Ballkontakte als beim 2g2 oder 3g3. Natürlich muss man
    dann die zeitlichen Rahmenbedingungen an die Belastung und Itensiität anpassen. Man sagt bis zum 5g5
    pro Spieler einer Mannschaft ca. eine Minute. Ab 5g5 kann man auch 2 Minuten nehmen.
    Es kommt hier aber auch noch auf die Art der Itensität an. Also ein Thema, welches auch sehr ausschweifend sein kann. ;)

    Gruß Steven

    Hallo Andy,


    generell finde ich die Idee von einem Zockerabend gar nicht so schlecht.
    Eure Kicker haben doch bestimmt mehrere Konsolen zu Hause stehen, so kann man sich
    doch zusammen tun, damit eben nicht jeder 5 Stunden warten muss, bis er dran ist.
    Wie gesagt, für einen Abend/Nacht ok.


    Ansonsten würde ich die Zeit nutzen - nicht die ganze, aber ein Teil davon - um taktische Belange anzusprechen und
    in der Schlussfolgerung praktisch auf dem Platz durchführen und durchzugehen. Nicht zu lange und wenn,
    dann mit Abwechselung. zB. Frühstück, Theorie, Praxis, Freizeit, Mittag, Freizeit, Theorie, Praxis etc.
    Bleibt euch überlassen, aber nur so als kleine Anregung. Ob ich das so machen würde, weiß ich auch nicht,
    kommt halt drauf an wie meine Jungs so drauf sind und welche Gegebenheiten ich habe.
    Natürlich muss der Spaß dabei bleiben!


    Gruß Steven

    Sicherheit schaffen zu wollen um Kinder und Jugendliche zu schützen ist sehr vorbildlich, ganz klar.
    Jedoch muss man nur wissen, wie, wann und wo dies sinnvoll ist.
    Das Problem beim erweiteren Führungszeugnis liegt wohl nicht an der Bescheinigung selber, und auch
    nicht daran diesen zu besorgen. Es geht wohl eher darum, dass sich einige Trainer auf den "Schlips" getreten
    fühlen wenn dies aufeinmal verlangt wird.
    Zu dem behaupte ich einfach mal das die Sicherheit dadurch maximal zu 15-20% erhöht werden kann und
    dies ist schonmal sehr gut. Allerdings bleibt vielleicht auch zu überlegen, ob es nicht vielleicht effektivere Mittel
    geben könnte um potenzielle "Täter" zumindest abzuschrecken.


    Das erweitere Führungszeugnis ist ein guter Anfang. Allerdings völlig unzureichend, weil die meisten erst dann
    auffallen wenn es schon zu spät ist, so kommt es mir zumindestens vor. Gruß Steven

    Ich habe es nochmal ausprobiert.
    Die Erfahrung die ich gemacht habe (Eigentest) ist, dass ich aktiv kühle, es aber nicht merke.
    Die Stelle die ich kühle, wird gekühlt und für die ersten Sekunden merke ich es auch.
    Danach allerdings stüre ich die kühlende Wirkung nur noch, wenn ich die Stelle mit meiner Hand abtaste.


    Ob das nun Sinnvoll ist oder nicht, ist diskutabel, zumal der Spieler selber vielleicht nicht merkt, wenn es
    zu viel ist. Außerdem reicht die Flüssigkeit auf der Haut etwas. Mischung aus Desi. (Krankenhaus) und
    Gummihandschuhen (Krankenhaus).^^


    Gruß Steven

    Ich kenne als Mittel gegen Krämpfe, wenn sie mal da sind auch nur das Strecken der jeweiligen Muskelpartie. Das was Steven sagt, wusste ich noch nicht klingt aber einleuchtend, wenn dem denn so ist, das der Muskel zu wenig Sauerstoff bekommt. Ich denke aber (oder ist das Eine eine Folge vom Anderen?), dass der Muskel "nur" übersäuert ist. Dann sollte es nicht schlimm sein, wenn kurzzeitig kein Blut mehr in den Bereich gepumt wird. Oder weißt du das genauer bzw. sicher Steven?


    Als Vorbeugemaßnahme habe ich auch nur von Magnesium gehört...

    Ok, dann nehme ich mir mal die Zeit.^^


    Ein zB. Wadenkrampf ist der Ausdruck einer Mangelversorgung, entweder vom Nerv ausgehend oder von den Blutgefäßen.
    Der Engpass der zur Unterversorgung führt kann an der Wirbelsäule, am Becken, am Oberschenkel, an der Kniekehle oder an der Wade selbst sein.


    Zur Behandlung nach einem Krampf:
    Beim Wadenkrampf hilft eine sogenannte Abreibung oder auch "spray and stretch" genannt, bei dem wir die betroffene Stelle mit Eis einreiben
    und gleichzeitigem Dehnen - vorsichtig - behandeln. Auf keinen Fall sollte das Bein gehoben werden, was Mitspieler gerne mal tun, weil sie
    es gut meinen aber nicht besser wissen. Dabei fließt nochmehr Blut aus der Wade, wie schon gesagt. Und dadurch das sowieso schon eine
    Mangelerscheinung - wie auch immer - entstanden ist und das sprichwörtliche Blut diese Mineralien, Sauerstoffe oder Flüssigkeiten zu dem
    Muskel transportiert, wird der "Schaden" noch weiter gefördert.


    Am Besten legt sich der Spieler flach auf den Boden (auf den Rücken) und drückt die Fussspitzen nach oben, wodurch man
    eine dehnende Wirkung auf die Muskulatur, Nerven- und Blutgefäße hat.


    Vorbeugung bezüglich des Krampfes:
    Gutes Dehnen, so das erst keine Druckstellen entstehen können, viel Wasser trinken und gezielt Magnesium.
    Das Wasser (am Besten ohne Kohlensäure - weil Kohlensäure den Magen/Bauch aufbläht) spätestens 45 Minuten vor
    Wettkampfbeginn einnehmen/trinken. Und nicht zuviel aufeinmal, weil die Blase sonst drückt. ;)
    Zu viel Magnesium macht müde, also auch nicht früh am Morgen. Am Besten vor dem Ins-Bett-gehen.


    Es ist jetzt nicht genau ins Detail reingegangen, aber so ist es in Grobform Tatsache. Der allgemeine Irrtum,
    das man das Bein anheben muss ist daher völliger Schwachsinn. :)

    Gruß Steven