Beiträge von MichaMittelfeld

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    Hallo Nitram,

    Mein Bester Spieler zum Bsp. ist recht stark im 1 : 1, kann den Ball gut behandeln. Wenn er in der Defensive spielen soll, läuft er rum als würde er zum ersten Mal Fußball spielen.

    Habe Geduld. Wenn Du es deshalb bei dem einen Versuch belässt und der Junge in der C-Jugend immer noch keinen Funken defensives Verständnis hat, wird sein C-Trainer alle Vortrainer verfluchen, und zwar mit Recht.

    Bei einem der letzten Spiele haben wir ihn in den Sturm gestellt. Nach einiger zeit fragte er meinen Co-Trainer ob er wieder hinten spielen kann.

    Auch hier wieder: Hab Geduld. So schnell geht das nicht. Er macht plötzlich ganz andere Erfahrungen, für die er in seinem Handlungsrepertoire keine Lösungsmöglichkeiten hat. Er läuft los, wird aber gar nicht angespielt. Kaum hat er den Ball, stürzen sich zwei Gegenspieler auf ihn. Was soll er tun, wenn der Gegner oder der eigene Torwart den Ball haben? Wie soll er einen Ball annehmen, der ihm von hinten in den Lauf gespielt wird? Was soll er mit einem Ball anfangen, wenn er mit dem Rücken zum Tor steht und er den Atem des Gegenspielers im Nacken spürt? Wie kann er den lästigen Gegenspieler überhaupt mal für 10 Sekunden loswerden?


    Wenn ein Spieler kein ausgeprägtes Selbstvertrauen hat, dann wird sein Gefühl "Das kann ich gar nicht" schnell zur selbsterfüllenden Prophezeiung.


    Und dann stell Dir vor, wie limitiert diese Jungs dann in der D-Jugend sind.


    Hier noch mal ein guter Thread zu dem Thema: Was dabei rauskommen kann, wenn man sich nicht an die Regeln hält

    @ boque
    Grundsätzlich würde ich auch empfehlen, in der D noch zu rotieren. Es bringt den Jungs einfach Vorteile, alle Positionen kennen gelernt zu haben und immer vielseitig einsetzbar zu sein. Mal ganz abgesehen von spezifischen technischen Schwächen der Spieler, die nur auf wenigen Positionen ausgebildet wurden. Aber: wie weit das in Deinem speziellen Umfeld sinnvoll ist, musst Du leider selbst herausfinden. Bei Dir gibt es Aspekte, die die Rotation erschweren könnten: Spieler, Verein und Eltern scheinen die Rotation bisher nicht kennengelernt zu haben und im Verein gibt es sogar offenbar eine Erwartungshaltung:

    Die Mannschaft ist eine reine Leistungsmannschaft und nominell ein Aufstiegskandidat

    Hier werden viele sagen: Das ist egal, die Ausbildung steht im Vordergrund. Sehe ich grundsätzlich auch so, aber ich glaube schon, dass es hilft, auch das Umfeld zu betrachten: Frage an die anderen: Was nutzt es @boque, wenn er systematisch rotiert, und sich bei den Beobachtern (Eltern, Vereinsvertreter) der Eindruck festsetzt, er setze die "Erfolgschancen" der Mannschaft aufs Spiel mit seinen "neumodischen Ideen". Dann kann sich schnell etwas entwickeln, was @boque nicht mehr kontrollieren kann.

    Folgende Schritte:
    1. Rotationskonzept weiter überlegen und ein paar Grundgedanken festlegen (dazu unten mehr)
    2. Im Verein vergewissern, dass der Rotationsgedanke im Sinne der Ausbildung unterstützt wird (mit dem Jugendleiter sprechen). Wenn die Jugendleitung die Rotation ablehnt, aber aktiv die Entwicklung der Mannschaft mitverfolgt, wirst Du Probleme bekommen, wenn die Ergebnisse hinter den Erwartungen zurückbleiben. Wer hat noch nie bei einer E oder D den Spruch gehört: "Mit der Mannschaft wäre soviel mehr drin"? Ich verweise in dem Zusammenhang mal auf den Thread "Konflikt mit Jugendleiter wegen Kinderfußball"


    3. Mit Eltern (in der D mache ich noch Elternabende) Rotationsprinzip vorstellen, Vorteile hervorheben, Erwartungshaltungen klären, auf Rückschläge vorbereiten.


    4. Die Jungs auf Rotation vorbereiten, im wesentlichen gleiche Inhalte wie bei den Eltern.

    Soll ich weiterhin feste Positionen spielen lassen oder macht es Sinn noch mal zum Rotationsprinzip zurückzukehren?

    Wenn Du ein gutes Gefühl hast, das durchziehen zu können (s.o.), würde ich es machen. Wenn Du zu viele Widerstände (Verein, Eltern, Spieler) erwartest, solltest Du Dir es sehr gut überlegen, ob Du es Dir zutraust. Du wirst eine sehr anstrengende Zeit vor Dir haben.


    Zitat:
    meine Idee, dass ich die Jungs entweder als Außen oder Zentralspieler ausbilde, d.h. sie haben zwar einen Schwerpunkt in der Orientierung, werden aber defensiv wie offensiv geschult.


    Wäre schon eine Einschränkung des Rotationsprinzips, die meiner Meinung nach nur Sinn macht, wenn Du Spieler oder Umfeld nicht überfordern willst. Es könnte z.B. das Rotationsprinzip für die erste Zeit (z.B. Hinrunde) sein. Aber grundsätzlich würde ich versuchen, möglichst viele Spieler "mehrdimensional" zu schulen. Ich finde in der D-Jugend Spieler, die bisher nur außen gespielt haben und dann aus bestimmten Gründen mal zentral eingesetzt werden, in ihrer hilflosen Orientierungslosigkeit traurig. Wenn Du allerdings einen Spieler mit deutlichen Defiziten hast, kann es kaum ein realistisches Ziel sein, den nach 1-2 Jahren genauso vielseitig einsetzbar geschult zu haben, wie die talentierteren Spieler.



    Hier noch ein paar Gedanken zum Rotationskonzept:

    • Wie lange wirst Du die Mannschaft haben? Was passiert, wenn sie in 1 oder 2 Jahren einen anderen Trainer bekommen und wieder strikt nach Positionen eingesetzt werden?
    • Überlege einen groben Trainingsplan, wie Du die Rotation auch im Training vorbereiten und begleiten willst: Ich habe seinerzeit sehr viele Spiele und Spielformen in kleinen Teams gemacht, bei denen es fast immer nur Dreiecke, aber selten vorne, hinten, rechts oder links gibt.
    • Achte auf eine Mannschaftskultur, in der es keine „Einzel-Schuldigen“ gibt für Ballverluste, Gegentore, versiebte Hundertprozentige etc. Lebe diese Kultur in allen Besprechungen aktiv vor: Das ist bei einigen meiner Ex-Spieler eine besonders nachhaltige Erfahrung gewesen
    • Gibt es Spieler, die Du von der Rotation ausnehmen willst? Einen sehr schwachen Spieler würde ich nicht ohne weiteres in jeder Abwehrposition einsetzen, wenn für alle erkennbar durch seine Zweikampfschwäche oder technischen Probleme Gegentore fallen werden. Vielleicht später in der Saison, s. Punkt 2 Trainingsplan.
    • Gibt es Spieler, die Du von der Rotation ausnehmen solltest? Ich hatte seinerzeit einfach nicht den Nerv und den Kader, die Verweigerungshaltung von einem Spieler, der partout nicht in der Abwehr spielen wollte, konsequent zu bearbeiten. Er hat halt insgesamt weniger gespielt, aber meistens im Mittelfeld oder Angriff.
    • Zeiten erfassen, wer wo wie lange spielt. Kann in der zweiten Hälfte der Saison noch mal sehr wichtig werden, wenn Max (oder Max' Eltern) den Eindruck haben, der Moritz spiele aber "immer" Stürmer und der Moritz (oder seine Eltern) meinen, Moritz habe bisher nur zweimal Stürmer spielen dürfen.

    Abschließend zwei Positivbeispiele, wie ich in meiner früheren D (7er) Rotation einigermaßen erfolgreich betrieben habe (die Negativbeispiele lasse ich weg, eins habe ich oben ja schon angedeutet)

    1. Der "Stürmer" im 3:2:1-System war total eindimensional gepolt. Wenn er angespielt wurde (er musst beim früheren Trainer immer vorne auf den Ball warten): ging das Drama los: Kopf runter und Ball am Fuß, Richtung grob nach vorne. Er wurde natürlich meist bedrängt, dann ging es mit dem Ball halt bis zur Eckfahne, spätestens dann war der Ball weg. Der Junge ließ aber mit sich reden, hat bei mir auch Abwehr und Mittelfeld gespielt und dadurch auch im Spiel als Stürmer viel mehr Handlungsalternativen entwickelt.

    2. Ein Spieler mit gutem Spielverständnis und ordentlicher Technik spielte fast immer Abwehr. Beim ersten Mal im Mittelfeld aufgestellt, sagte er "Ich kann das gar nicht". Jetzt in der C-Jugend ist er als jüngerer Jahrgang einer der Leistungsträger - im defensiven Mittelfeld.

    Also: Mach es unbedingt, wenn Du es Dir zutraust. Nimm aber alle Beteiligten möglichst weit mit. Kommuniziere viel mit Spielern und nutze auch die Gelegenheiten, hier und da mit Eltern zu plaudern. Vielleicht werden nicht alle Deinen Weg mitgehen. Aber wenn sie das Gefühl haben, Du weißt wovon Du sprichst und was Du tust, wird es leichter.

    Ein Trainer in der Nachbargemeinde, die größer ist, hat 22 Spieler in seinem Kader. Der hat's dann auch einfach zu sagen, wer nicht mitmacht, spielt nicht, oder fliegt. Auch hat er viel mehr Eltern, die auch helfen können. Ist nicht ganz so einfach in einem kleinen Verein. Konsequenz war auch schon, das wir halt dann keine Mannschaft in einer F oder C- Jugend hatten. Gut, man kann auch sagen, dann ist das halt so, wenn ihr nicht alle mitmacht.


    Ich glaube, wenn ich nochmal Betreuer, etc. machen würde, dann nur in einer Mannschaft mit vielen Spielern.

    Für die "Trainerfrau" (denn Betreuerin bist Du offiziell nicht) macht das aber nicht unbedingt einen Unterschied: Wenn die Mannschaft keine funktionierende Regelung fürs Trikot- und Leibchenwaschen und fürs Catering hat sowie für die Kommunikation von Terminen, An- und Abmeldungen keine anderen Hilfsmittel außer dem Festnetzanschluss des Trainers hat, dann bliebe doch wieder vieles an Dir hängen. Und Trainings- und Spielausschluss für einen Spieler, weil die Eltern keinen Kuchen backen, dürfte auch keine Ideallösung sein.


    P.S.: (etwas off-topic): Für Deinen Mann wäre ein großer Kader auch nicht ideal, in diesem Fall gibt es andere Probleme: Wenn nämlich fast alle mitziehen, sind einige enttäuscht wegen zu wenig Spielzeiten. Oder der Trainer rotiert ausreichend, dann sind - gerade bei einer C-Jugend - die stärkeren Spieler im Breitensport schnell unzufrieden, weil sie meinen, mit der regelmäßigen Aufstellung der Besten wäre man erfolgreicher. Die Schwierigkeiten mit "vielen" Spielern beobachte ich gerade bei einer C-Jugend in unserem Kreis. Was meinst Du, wie da die Eltern strahlen, die Kuchendienst haben und ihrem Sohn dabei zuschauen, wie er die Ersatzbank wärmt.


    Will sagen: Sowohl zu große als auch zu kleine Kadergrößen haben ihre spezifischen Probleme. Die ideale Kadergröße liegt irgendwo bei 16-18 Spielern, hängt aber von so vielen Dingen ab: Leistungsspanne innerhalb der Mannschaft, "Fußballbegeisterung" und Stellung des Fußballs in den Familien, soziales Umfeld und soziale Verpflichtungen neben dem Fußball, Vorgeschichte der Jahrgänge im Verein, Konkurrenzsituation mit anderen Vereinen, Verletzungen, Qualität des Trainings und der Kommunikation vom Trainer- und Betreuerstab und innerhalb des Vereins etc. etc.


    P.P.S.: Deinen Frust verstehe ich schon, aber zuerst ist Dein Mann verantwortlich. Du hast keine offizielle Funktion, oder ist das in Eurem Dorf so, dass "Trainerfrau" praktisch eine offizielle Position ist mit entsprechenden Erwartungen seitens des Vereins und der Vereinsmitglieder?

    hier sollten bekannte Wege, eigene Erfahrungen von Werdegängen junger Talente geschildert werden

    erschliesst sich mir der Sinn dieser Diskussion nicht.

    Von einer Diskussion war beim Threaderöffner keine Rede. Es wäre schön, wenn es hier bei den von Günter intendierten Schilderungen bliebe. Einfach erzählen lassen und für sich was rausnehmen oder es einfach lassen. Diskussionen gerne in anderen Threads, gibt ja genug.


    Edit: Es geht doch einfach um ein paar Talente, die den Weg des ein oder anderen Forumsteilnehmers gekreuzt haben. Günter hat hier auch geschildert, wo und bei welcher Gelegenheit ihm die Talente über den Weg gelaufen sind. Das finde ich authentisch - wonach hätte man denn ohne Günters Beitrag googlen sollen?

    Hallo Mocio,


    vielen Dank für den Bericht. Solche Sachen sind eine tolle Bereicherung im Forum - wie ich finde. Wenn zu solchen Turnieren gute und neutrale Berichte vorliegen, kann man ggf. besser und langfristiger planen.
    Die Mannschaft meines Sohnes wollte zu eben diesem Turnier. Das ist aber daran gescheitert, dass nicht genügend Eltern die Kosten aufbringen wollten/konnten.

    momopx
    Das hattest Du schon richtig verstanden: "Handlungsschnelligkeit" hatte ich als getrennten Aspekt noch erwähnt, weil Du ihn als andere Baustelle auch kurz genannt hattest.


    guenter hat aber auch Recht: Pass auf, nicht zu viel gleichzeitig zu machen. Deshalb hatte ich die Übungsbeschreibung mit "Trainingsschwerpunkt dribbeln" überschrieben.
    Spielformen in kleinen Teams passen wunderbar in den Trainingsschwerpunkt "dribbeln", unterstützen aber ganz nebenbei (!!!) Handlungsschnelligkeit. Nur solltest Du Dich eben nicht auch noch an der Handlungsschnelligkeit "abarbeiten", wenn der Trainingsschwerpunkt "dribbeln" ist.


    "Handlungsschnelligkeit" ist übrigens auch kein Thema, wo Du normalgewichtige Kinder weniger fördern solltest als übergewichtige: Wenn Dein F-Training für die normalgewichtigen Spieler theoretisch nur aus Rundenlaufen zum Aufwärmen, "klassischer" Torschussübung mit minutenlangem Anstehen und einem Abschlussspiel 11 gegen 11 bestünde, hättest Du nach ein paar Jahren allen Spielern die natürlich vorhandene Handlungsschnelligkeit gründlich ausgetrieben ^^ .

    Bevor Du Ihnen den Spannschuss beibringst, beginne mit der Ballführung mit Vollspann. Hier eine Aufwärmübung, die Du mit allen F-Jungs machen kannst. Gute Spieler sind auch nicht "unterfordert", die Übung ist klassischer F-Stoff. So kannst Du das Gefühl der Spieler für ihre Füße verbessern und dabei individuell korrigieren bzw. anspornen.


    Trainingsschwerpunkt dribbeln:
    In einem abgesteckten Feld dribbeln alle Spieler. Auf Ansage führen sie den Ball mit den unterschiedlichsten Techniken (nur links, nur rechts, Sohle, Innenseite, Außenseite, abwechselnd und eben auch mit dem Vollspann). Feld ggf. mit Hütchentoren bestücken.


    Die gleiche Übung kannst Du im Laufe der Zeit (nicht im selben Training) dann auch einmal auf einem etwas (!) größeren Feld mit relativ wenigen Hütchentoren machen. Hier geht es weniger um das Dribblen auf engem Raum, sondern auf das schnellere Überbrücken größerer Distanzen. Entweder sollen die Jungs zwischen zwei Toren den Ball versuchen nur 2-3mal zu berühren (Sie sollen sich vorstellen, der Ball ist heiß) oder sie sollen in einer bestimmten Zeit möglichst viele Hütchentore durchspielen, die etwas weiter auseinander sind. So führen sie den Ball mit kräftigeren Stößen: auch hier dann verschiedene Fußtechniken einfordern, eben auch den Spannstoß, der dann schon einem Pass über mehrere Meter entspricht.


    Wenn Du über einen bestimmten Zeitraum vergleichende Zeitmessungen machst, bewertest Du nicht nur den absolut schnellsten Spieler , sondern auch den Spieler, der sich am meisten verbessert hat.

    So leitest Du die Jungs langsam zur selbstverständlicheren Verwendung des Spannes heran. Bei Torschussübungen würde ich erst dann korrigieren, wenn ich die Jungs durch Ballführungsübungen mehr an die Beweglichkeit ihres Fußgelenks gewöhnt und für die verschiedenen Fußzonen sensibilisiert habe.



    P.S.: Mögliche Steigerungsformen (Erhöhung des Zeit-, Raum und Gegnerdrucks) oder andere Zielsetzungen (z.B. Ballführung ohne Blick auf die Füße) habe ich hier in dem Kontext natürlich rausgelassen.


    P.P.S.: Das hat also nichts mit speziellen Übungen für Übergewichtige zu tun, sondern mit der Vermittlung und Hinführung zu einer speziellen Technik. Gleiches gilt für Reaktionszeiten: entsprechende Spielformen fördern die Handlungsschnelligkeit aller Spieler - du willst ja vermutlich nicht ein Spezial- oder Sondertraining für die Übergewichtigen anbieten. Das würde sie in der Mannschaft isolieren.

    @ Keller-Kicker: Sorry, da liegst Du falsch


    Wenn ein Fußballtrainer im aristotelischen Sinne als Seiender im Seienden betrachtet wird, und sich daraus ergebend eine belozierende, in sich selbst kongruierende Betrachtung nebst austerotyper Pakophyse durchläuft, hat die dramathosente, inhärent wirkende Katanophese deutliche Anzeichen einer atavistischen – im Volksmund auch „spirolaktosenten“ – Kumulation; woraus resultierend – im katarrhalischen Sinne demoszifizierend und eine senkidische Paraphyse evozierend – sich bei detaillierter Analyse meistens ein kryptantisches Phänomen im Verhalten des Trainers ergibt – unter Voraussetzung bis dato tretisepter Luziferation, denn hypnophylitisch gesehen, kann man dann im engeren Sinne auch – pestifizierend oder – bei trodaktirischer Benozegenese – platorazant – von einer genio-fasziven Vedokratipel sprechen.


    Wünsche frohe Ostern!

    wir (meine Frau besucht an dem Wochenende Verwandte und Freunde in Bayern) können eine Mitfahrgelegenheit (genau genommen 2-3 Plätze) aus dem Raum Köln anbieten.


    Allerdings fahren wir erst montags aus dem Raum Augsburg zurück, können also anbieten (auch Teilstrecken)
    1. entweder nur Hinfahrt (Freitags gegen 8.00 Uhr) Köln - (Bonn) - Frankfurt - Darmstadt - Mannheim - (Karlsruhe oder Heilbronn) - Stuttgart - Augsburg - München oder Köln - (Bonn) - Frankfurt - Würzburg - Nürnberg - Ingolstadt.
    2. oder Hin- und Rückfahrt, Rückfahrt montags ab Augsburg oder München (den Umweg machen wir dann) gegen Mittag/früher Nachmittag.


    Nachrichten gerne PN

    Ich muss jetzt aber auf den Flieger

    Ein guter Anlass, hier im Forum auch mal eine Arroganz-Diskussion über die Forumsmitglieder zu beginnen . . . ;) .
    Meine Thesen:
    Der arrogante @Uwe hält alle anderen Trainer für armselige Gestalten ohne eigenes Forum
    Der arrogante Zodiak hält alle anderen Trainer für bemitleidenswerte Gestalten, deren Tag nur 24 Stunden hat
    Der arrogante Andre hält alle anderen Trainer für Schreihälse
    Der arrogante @Fußballbaron hält alle anderen Trainer für tumbe, in ihren fragwürdigen dörflichen Strukturen verharrende Tölpel
    Der arrogante Günter hält alle anderen Trainer für jünger
    Der arrogante tobn hält alle andere Trainer mit kürzeren Forumsbeiträgen für wortkarge Stoffel
    Der arrogante Keller-Kicker hält alle anderen Trainer ohne traumatische Kindheitserfahrungen für empathie-unfähig.

    Nur MichaMittelfeld ist reflektiert, weltoffen, neugierig auf andere Meinungen und lernfähig, kommt total nett rüber und ist trotz seiner herausragenden Erfolge als Trainer überhaupt nicht arrogant.



    @Geschätzter (meine ich sehr ernst) Kollege uzunbacak
    Auf der Basis eines solchen Artikels ausgelöste Arroganz-Diskussionen sind für mich Phantomdiskussionen.


    Der Artikel bezieht sich ausschließlich auf Sammer in der Fernsehinterviewrunde mit den beiden Ollis.


    Ich habe es im Original gesehen und einen gelösten, wahrscheinlich auch ziemlich erleichterten, Matthias Sammer erlebt. Er hat die Lage des FC Bayern in den letzten Wochen anschaulich beschrieben und war nach meinen Eindruck sehr darauf bedacht, sowohl im Tonfall als auch der Wortwahl sehr verbindlich rüberzukommen.


    .

    Dürfen Lehrer in der Schule Jugendliche anspreche und sie zu ihrem Verein ''lotsen'' . . . ?

    Weiß ich nicht - vermutlich schon. Mit welcher Handhabe will man es ihnen verbieten?

    und was haltet ihr davon ?


    Ich finde es in der spezifischen Situation aus drei Gründen überhaupt nicht gut:
    1. Ich sehe es in einem Punkt anders als Fußballbaron: Der Threaderöffner ist nicht nur Fußballtrainer, sondern auch Schüler der gleichen Schule. Aus dem Gesichtspunkt finde ich es völlig inakzeptabel, dass Vereinskonkurrenz in die Schule getragen wird. Das ist für mich das Hauptärgernis.
    2. Ich würde aus der Darstellung von @finnek096 darauf wetten, dass der Lehrer die D-Jugendlichen in der Schule anspricht, der Erstkontakt also ohne die Eltern stattfindet. Das fänden wir schon bei einem normalen Fußballtrainer verwerflich, bei einem Lehrer finde ich es dann noch bedenklicher. Da bin ich etwas altmodisch: Lehrer sind für mich im positiven Sinne Respektpersonen, dafür erwarte ich aber auch ein vorbildliches Verhalten im Umgang mit Kindern. Ein Lehrer muss kein Heiliger sein, aber diese (aus der Beschreibung) systematische Vorgehensweise finde ich überhaupt nicht gut.
    3. Ich bin da bei @baileys. Ich weiß selber wie sehr mich Erwachsene als Kind oder Jugendlichen nachhaltig beeinflusst haben, da reichte manchmal eine Kleinigkeit (nach erwachsenen Gesichtspunkten) und ich fühlte mich lange unbehaglich in dessen Nähe und ging ihm so gut wie möglich aus dem Weg.


    Wenn es nun ältere Jugendliche wären und der Threaderöffner wäre kein Kollege oder Schüler?
    Dann gelte allenfalls Punkt 3. und ich würde ich es akzeptieren, wenn er die Ansprache auf Augenhöhe führt, Vor- und Nachteile des Wechsels beim Namen nennt und keine Schwächen des Jugendlichen (allg. Unsicherheit, Gefallsucht) ausnutzt. Gehört für mich zum "vorbildlichen" Umgang mit Jugendlichen.

    Was ich tun würde beantworte ich aber erst, wenn jemand fragt - der Threaderöffner hat bisher nur die Bewertung erfragt.

    Schunshine


    Ja, ich meine etwas anderes: Wenn Du in einem Referat nur sagst: "Bei der Ballführung ist es wichtig das,die Spieler so oft wie möglich mit dem Ball in Kontakt kommen." ist das nicht ganz vollständig: In bestimmten Spielsituationen ist das enge Führen des Balles mit so viel Ballberührungen wie möglich kontraproduktiv (Konter, schneller Vorstoß in freie Räume). Dann sollte eher der Ball mit so wenig Ballberührungen wie nötig über das Feld getrieben werden. Dafür sind andere Techniken erforderlich, meistens wird es sich um Voll- , Außen- oder Innenspannstöße handeln. Mit der Fußsohle kommt der Spieler nicht sehr weit und wäre zu langsam.


    Ich würde davon ausgehen, dass die Prüfer es gut finden, wenn Du das "Balltreiben" als alternative Form der Ballführung (die der Spieler in o.g. Situationen der engen Ballführung vorziehen muss) in Deinem Referat kurz erwähnst, auch wenn Du weder im Referat noch bei der praktischen Lehrprüfung im Detail auch diese Technik erklärst und trainierst.

    Ich habe in den Besprechungen den Spielern immer wieder gesagt, dass sie auf die zweite Bälle achten sollen und drauf gehen sollen.

    Sozusagen eins meiner Lieblingsthemen: "Sagen" funktioniert nicht, Du kannst allenfalls daran erinnern, was im Training geübt wurde. Der "Zweite Ball" ist eine Form des Umschaltens von Ballbesitz (Abwehr des ersten Balls) auf Ballverlust (Abwehr des ersten Balls zum Gegner)


    Wie reagieren Deine Kinder denn im normalen Spielverlauf beim Umschalten? Sind da alle (!) "gallig" und zeigen Präsenz? Oder gibt es da auch Spieler, die sich abwartend verhalten und erst mal schauen, was der Gegner tut? Bei einer durchschnittlichen D2-Mannschaft vermute ich eher letzteres. Das dürften auch diejenigen Spieler sein, die dann bei "Standardsituationen" nicht schnell genug den Schalter umgelegt bekommen. Mit einem Trainingsschwerpunkt auf den "zweiten" Ball würdest Du dann den zweiten Schritt vor dem ersten machen. Für den ersten Schritt helfen viele Spielformen mit kleinen Mannschaften und eingebauten Regeln, die das schnelle Umschalten erfordern und fördern.

    Wenn ich mit meiner Vermutung richtig liege, kann ich Dir auch ein paar Spielformen benennen. "Umschalten" wäre für mich - je nach Voraussetzung mit unterschiedlicher Intensität und Zielsetzung - ein guter Trainingsschwerpunkt in der D-Jugend.

    Bei der Ballführung ist es wichtig das,die Spieler so oft wie möglich mit dem Ball in Kontakt kommen.

    Hierbei wird der Ball gestreichelt und nicht (geschossen), um eine enge Ballführung zu gewährleisten

    Der Vollständigkeit halber: Zu unterscheiden von der Art der Ballführung, bei der der schnelle Raumgewinn im Vordergrund steht - und der Ball mit möglichst wenigen Berührungen vorgelegt wird. Bekannt auch unter dem Begriff "Ball treiben".


    Du musst auf das "Ball treiben" (bzgl. Technik, Anwendung, Situative Entscheidung und Trainingsgestaltung zur richtigen situativen Anwendung) in der Lehrprobe nicht weiter eingehen, solltest es aber im Referat kurz erwähnen. Abgesehen davon, dass spätestens vor dem Torschuss der Spieler sich den Ball tatsächlich etwas weiter vorlegen (müssen) wird, um ausreichend Schwung für den Schuss zu haben.

    Die Bedingungen können kaum besser sein (Freunde, Kollegen ermutigen Dich, Du kennst die Trainer), Du solltest es unbedingt probieren.


    Wenn Du es nicht probierst, wirst Du vielleicht ein Leben lang der Gelegenheit nachtrauern.


    Ich habe in der A-Jugend 2 Jungs, die erst vor 3 Jahren mit Fußball angefangen haben. Natürlich sind sie nicht die zentralen Leistungsträger, aber sie sind in der Mannschaft gut anerkannt, weil sie sehr zuverlässig sind und im Rahmen ihrer Möglichkeiten sich immer wieder verbessern.


    Wie Coke Freak schreibt, wird es nicht immer leicht sein. Vor allem wenn Du am Anfang die Übungen nicht durchhältst oder nicht hinbekommst. Aber lass Dich nicht beirren. Fang sofort an und nimm Dir vor, zumindest bis zum Sommer zu probieren. Ich kenne einen B-Jugendlichen, der zwar regelmäßig Fußball gespielt hat, aber auf schlechten Niveau trainiert hat und stark übergewichtig war. Er ist jetzt in einer besser trainierten Mannschaft und seine Fortschritte - fußballerisch und körperlich - sind toll.


    Die Trainer werden im Rahmen des normalen Trainings wenig Zeit haben, Dir die bisher nicht vorhandenen Grundlagen zu vermitteln. Wenn Du selber etwas früher zum Training erscheinst und z.B. ein bisschen mit dem Ball dribbelst oder in kurzen Flachpässen gegen eine Bank/Wand spielst, wirst Du merken, wie Du Dich an den Ball gewöhnst. Zur Not kannst Du Dir sogar hier im Forum den ein oder anderen Tipp abholen.



    Nur zu. Es wäre schade um die gute Gelegenheit.

    Ein schönes Beispiel, wie man bei aller berechtigter und wichtiger Diskussion auch mal den Überblick verliert:
    Nach 12 Seiten, über 200 Beiträgen und hitzigster Diskussion kommt Ihr zu dem Schluss:
    Einen Tipp brauchen wir Dir nicht zu geben, das Problem des Threaderöffners gibt es gar nicht.

    , so das die anderen Kinder sich dann aufregen.

    wie geht er aber jetzt mt den anderen unzufriedenen Spielern, die bereits meckern um.

    In der F habe ich in drei Jahren niemals den unzufriedenen Spieler gehört, niemals. Das findet so ab der D ..mal...statt. In der F...das ist ein Trugschluß.

    Zitat von »Andre«
    In der F habe ich in drei Jahren niemals den unzufriedenen Spieler gehört, niemals. Das findet so ab der D ..mal...statt. In der F...das ist ein Trugschluß.



    Das ist exakt auch meine Erfahrung.

    Soll mangels fachlicher Kompetenz mein einziger Beitrag zur Diskussion sein. Ich habe durchaus Einiges aus der Diskussion mitgenommen - sollte ich mal eine F trainieren. Aber was soll @aerkemese aus dem Thread jetzt mitnehmen? :thumbdown:

    Ich persönlich lege grossen Wert darauf immer Gespräche immer und ausschliesslich immer nur unter 4 Augen zu führen - weit weg von anderen Eltern und den Kindern.

    Insofern würde ich ihn zunächst nicht "des Sportplatzes verweisen", sondern ihm "den Rat geben", das Spiel nicht oder nur aus grösserer Entfernung anzuschauen

    Ist grundsätzlich auch mein Credo, erst recht wenn der Vater "nur" sein eigenes Kind anblafft. Aber ein Vater der andere Kinder verbal attackiert (und so hat es der Thread-Eröffner beschrieben), muss sofort und völlig unmissverständlich direkt in die Schranken gewiesen werden. Sobald der Trainer eine Bedrohung oder Einschüchterung seiner Spielers durch Erwachsene erkennt, muss das Signal an die Kinder und andere Eltern lauten: "Ich schütze Euch bzw. Eure Kinder - Ihr könnt Euch auf mich verlassen". Dem Vater: "Stopp, Du hast eine rote Linie überschritten!"


    Jonas hilft das als Tipp natürlich nicht. Jetzt muss er es tatsächlich im Vieraugengespräch nachholen - sollte aber direkt für den Wiederholungsfall mit dem Sportplatzverbot drohen. Das hält das Risiko so niedrig wie möglich, dass es nochmal passiert.