Beiträge von Schimanski

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    holzi: Wenn man kindgerecht ausbildet, kommt der Erfolg von alleine. Kleine Kompromisse müssen immer mal wieder eingegangen werden, um Erfolg zu haben. Erfolge wiederum erleichtern die Umsetzung vieler kindgerechter Methoden. Den richtigen Mittelweg muss jeder für sich selbst finden.


    @Uwe: Dirk ist auch der einzige, der mir hier aus dem Forum eingefallen ist, der den Weg konsequent gehen wollte. Ob er es ohne Kompromisse und Ärger geschafft hat, bezweifel ich einfach mal.
    Wie die vielleicht weißt, bin ich durch dieses Forum extrem geprägt worden und ich habe in der Bambini lange Zeit vieles anders gemacht als es die Eltern wollten und es unsere Gegner gemacht haben. Heute kann ich sagen, dass es meiner Mannschaft nicht geschadet hat ;) Von daher möchte ich dir gar nicht widersprechen. Aber man muss halt auch immer äußeren Einflüße und Interessen berücksichtigen und alles unter einen Hut bekommen. Deswegen halte ich nicht so viel davon theoretische Dogmen mit aller Macht zu verfolgen.

    Theorie und Praxis.


    Wir haben solange wie möglich ohne Formation gespielt. Fast die ganzen zwei Jahre in der Bambini. Irgendwann ging es aber nicht mehr. Es ist ein Mannschaftssport und im freien Spiel ohne Formation belohnt man die frechsten und egoistischten Kinder und bestraft die, die schon mannschaftsdienlich denken und sich aufopfern. Jedes Kind hat das Recht auf Tore schießen und jedes Kind muss auch lernen, die eigenen Ansprüche mal hinten anzustellen und für die Mannschaft da zu sein.


    Ich halte es für nahezu unmöglich bis zum Ende der F ohne Formation zu spielen und dabei alle Kinder und Eltern glücklich zu machen. Sowas behaupten nur Trainer, die ältere Mannschaften führen.


    Entscheidend ist doch viel mehr, dass man den Kindern auf dem Platz trotz der Formation möglicht viele Freiheiten gewährt, d.h. Lob für kreative und positionsübergreifende Aktionen und nicht ständig die Kinder daran erinnert, wo sie zu stehen haben. Wenn man es mit etwas Fingerspitzengefühl macht, schränkt eine Formation die Spielfreude und Kreativität kaum ein. Ganz wichtig ist aber die Rotation...


    Entnommen aus diesem Artikel.

    Moin,


    ich finde es ein wenig beschämend wie hochnäsig hier auf "nicht-KiFu-gerechte" Fragestellungen reagiert wird. Ein Forum lebt vom Austausch und das wird mit solchen Diskussionsverläufen mit Sicherheit nicht gefördert.


    Zum Thema: Ich habe selbst gerade zwei Jahre F-Jugend hinter mir. Wir haben nicht nur am Staffelbetrieb teilgenommen, sondern auch viele Turniere und Freundschaftsspiele gespielt. Mir ist ist in den zwei Jahren keine Mannschaft untergekommen, die ohne eine Grundaufstellung spielt. Das hat auch überhaupt nix mit Mannschaftstaktik, Laufwegen oder Taktikzwangsjacke zu tun, sondern beschreibt lediglich eine grobe Raumaufteilung.


    Und da es diese Formation bei jeder F-Jugend gibt, gibt es auch unterschiedliche Auswirkungen auf dem Feld. Kurz die Erfahrungen in unserem Team:


    - in der Bambini frei ohne Vorgaben gespielt, zu Beginn der F-Jugend im 3-3 angefangen. Problem war bei uns in dieser Zeit, dass die Kinder zu statisch agierten. In Verbindung mit dem jetzt größeren Feld waren die Wege zu weit und das Umschaltverhalten litt. Die Offensiven blieben vorne, die Defensiven hinten. Der Raum vor jedem Defensiven war besetzt, der Raum hinter jedem Offensiven ebenfalls. Das wollten wir nicht.


    . Umstellung auf 3-2-1: Das kommt dem kindlichen Forschungsdrang und dem Wunsch nach Ballführen mehr entgegen. Der Stürmer hat viele Räume kreativ zu werden, die Außenverteidiger nach vorne ebenfalls. So können sie ins Dribbling gehen und Dynamik aufbauen. Da gab es auch keine Einschränkungen von uns. Die zwei Mittelfeldspieler stehen in dem Bereich wo viele Abschläge der Gegner landen. So kann man das stumpfe Spiel vieler Lang-und Weit-Mannschaften kontrollieren. Nach vorne haben die Mittefelspieler ebenfalls genug Raum, um zu dribbeln und 1:1-Duelle zu suchen. Ein wichtiger Aspekt im Kinderfussball. Hinten gibt es für den Torhüter im 3-2-1 fünf Anspielstationen, so dass er nicht jeden Ball blind nach vorne bolzen muss.


    - Zum Ende der F-Jugend mit steigendem Spielverständnis und Physis der eigenen Kinder und auch der Gegner wurde das 3-2-1 immer unpassender, weil die Kinder neben dem Dribbling alternative Lösungen suchten und brauchten. Das Spielauffassung der Kinder war (durch viele Funino ;) ) nicht mehr so linear, sondern bekam auch diagonale und vertikale Aspekte, das Passspiel und die Dreiecksbildung wurden wichtiger, weswegen wir ein 3-1-2 bevorzugten. Wenn sich der zentrale Abwehrspieler bei Ballbesitz etwas fallen hat lassen, bekam man sogar eine 1-2-1-2-Staffelung mit vielen Rauten und Dreiecken, wobei das eher eine theoretische Überlegung war ;)


    - Jetzt in der E-Jugend spielen wir 2-3-1, eine Formation, die mir in der F-Jugend gar nicht gefallen hat, weil die Abwehrspieler zu Ausputzern ohne Offensivakzenten mutierten. Derzeit passt diese Grundaufstellung aber sehr gut, weil man automatisch viele Verbindungen/Dreiecke zum Zusammenspiel schafft. Das war für mich in der F aber zweitrangig. Wichtig war in dieser Zeit immer die Spielfreude zu fördern und den Kinder die Möglichkeit zu geben, ins Dribbling zu gehen. Das bietet das 3-2-1 jedem Kind außer der zentralen Abwehrspieler. Durch die Rotation ist das aber gut aufzufangen.


    Gruß, Christoph

    Ich habe eine Trainingseinheit Dreh&Klatsch im zweiten F-Jugendjahr gemacht, vom Übungsablauf aber auf KiFu-Niveau heruntergebrochen.
    Positiv war mit Sicherheit, dass die Mehrzahl der Kinder die Übung angenommen haben und auch Spaß hatten.
    Ins Spiel haben sie davon aber nichts tranferiert, wobei wir jetzt in der E-Jugend schon einige der wenigen Mannschaften sind, wo vereinzeltes Coaching zu hören ist (dann aber in anderer Form, z.B. "Hintermann")
    Mein Fazit: Ich würde es mit einer F-Jugend nicht nochmal machen (auch wenn es ihnen einmalig sicher nicht geschadet hat), sondern lieber erstmal die Freilaufbewegungen (Lösen vom Mitspieler) und das Zweikampfverhalten (mit Rücken zum Tor) schulen.


    Gruß, Christoph

    Hallo,


    wir haben letztens auch mal einen relativ simplen Spielzug im Training eingeübt und dann auch vor dem Spiel ins Aufwärmprogramm einbezogen.


    Das Spiel danach war in Sachen Kombinationsspiel das Beste der Saison (wobei noch andere Effekte hinzukamen: Gegner, Belag, unsere Aufstellung, Tagesform, etc.). Den Spielzug habe ich im Spiel nicht direkt wiedergefunden, aber viele Elemente (Klatschen lassen, Entgegenkommen, Freilaufen, Doppelpass, spielen-gehen, etc).


    Von daher möchte ich mich meinen Vorredner weitestgehend anschließen. Als "Technikübung" kann man das durchaus mal machen und es wird auch die Qualität in den Spielformen steigern. Ich hatte auch keine Bedenken sowas mit einer E-Jugend zu machen, weil die Übung viele altersgerechte Lernziele beinhaltet und parallel trainiert.


    Gruß, Christoph

    Hi Uwe,


    ich finde das Einbeziehung und die Sensibilisierung auf das Trainieren der kognitiven Fähigkeiten sehr lobenswert und sauge Ideen zu diesem Thema immer auf wie ein Schwamm.


    Trotzdem denke ich - und das möchte ich jetzt nicht als Kritik verstanden wissen - dass im Breitensport mit zweimal 1,5 Stunden Training in der Woche - immer einen Ball an den Fuß der Kinder gehört. Was nützen die besten kognitiven Fähigkeiten, wenn man das Spielgerät nicht beherrscht? Im Leistungssportbereich, in dem Matthias Nowak arbeitet, mag die Zeit für ein isoliertes Training sein. Im Breitensport sollte man sich Kompromisse überlegen.


    Gruß, Christoph

    Klingt gut.


    Die Übung kann man vielleicht auch um einen bzw. mehrere Bälle erweitern. Alle haben einen Ball, die Jäger lassen ihre Bälle nach dem Kommando liegen und versuchen die Bälle der Hasen aus dem Feld zu kicken. Oder - wie bei "Ruf den Doktor" - die Jäger versuchen die Hasen abzuschießen (auf Kniehöhe).

    U9 ist älterer F-Jugendjahrgang und ich kenne das bei NLZ aus meiner Umgebung so, dass Kinder des jungen Jahrgangs auch schon mal parallel mitlaufen, um dann im darauffolgenden Jahr die Basis der neuen U9 zu bilden.

    Nabend,


    bei uns läuft es folgendermaßen:


    Jede Mannschaft von F bis A-Jugend bekommt alle zwei Wochen 45 Minuten Training von einem Coerver-Coach. Zusätzlich werden wir Trainer alle zwei Monate zweistündig fortgebildet und sollen die Inhalte auch in unser Training einbauen. Materialien wie PDFs und DVD helfen uns dabei.


    Finanziert wird das ganze zu großen Teilen über die Eltern. Vor der Saison hat jede Mannschaft einen Elternabend abgehalten und das Konzept abgenickt. Wenn ich richtig infomiert bin, war nur eine Mannschaft dagegen, geht jetzt aber den Weg auch mit. Die Kosten pro Jahr sind für den ganzen Verein fünfstellig, aber für das einzelne Kind pro Monat dann doch überschaubar, vor allem im Vergleich zu anderen "Hobbys". Die Qualitätsfrage der Ausbildung wurde hier ja in der Vergangenheit oft diskutiert. Ich denke, die 5 Euro tun den wenigsten Eltern weh...


    In einem Jahr will man sich dann zusammensetzen und entscheiden, ob verlängert wird.


    Gruß, Christoph

    Moin,


    unser neuer Jugendkoordinator hat Coerver in unseren Verein geholt. Gestern hatte ich die erste Trainerfortbildung inkl Praxis, nächste Woche bekommen meine Jungs die erste Einheit.


    Mir tun heute die Füße an Stellen weh, wo ich noch nie Muskelkater hatte. Das kommt davon, wenn man versucht, einen Holzfuss beweglich zu machen :D
    Nein, im Ernst, ich bin schon jetzt ziemlich begeistert. Lerneffekte stellten sich selbst bei mir relativ schnell ein, obwohl mich selbst die "Basics" schon zeitweise überforderten. Aber die Kinder sind da natürlich viel empfänglicher, talentierter und lernfähiger. Ich bin gespannt auf die Entwicklung. Die Erwartungen sind seit gestern gestiegen...


    Gruß, Christoph

    TW-Trainer: Ja, da bin ich bei dir.
    Obwohl die Kinder im Video technisch und athletisch sehr gut zu sein scheinen, finde ich das Antizipationsverhalten verbesserungswürdig. Deswegen wird das defensive Umschalten auch unzureichend trainiert (wobei der vom Threadersteller geforderte Ansatz "Zurücklaufen" schon erkennbar ist ;) ). Mein spontaner Ansatz wäre da jetzt mit etwas Coaching gegenzusteuern. Deiner ist sicher noch eleganter.


    Gruß, Christoph

    Hier ist auch noch ne passende Spielform (wobei es noch zig andere gibt):

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    Die Spielfeldabmessungen würde ich aber etwas anpassen. Mir sind die Wege zu weit...es sei denn, man stellt den konditionellen Aspekt in den Mitteltpunkt.

    Positionsrotation nicht vergessen!


    Den Erfahrungswert hinten in Unterzahl zu verteidigen und in einem Wettspiel ein Gegentor zu bekommen, was vermeidbar gewesen wäre, wenn "die vorne" denn mitgemacht hätten, kann dir keine Spielform liefern :P

    Hi Dirk,

    soccerbook


    Warum sollte deiner Meinung nach in der F-Jugend schon Struktur auf dem Platz sein?


    Weil es ein Mannschaftssport ist ;)


    Wir haben fast die ganze Bambini ohne Positionen gespielt. Wir waren damit weit und breit die einzigen. Wir waren damit sogar erfolgreich. Aber irgendwann - kurz vor der F-Jugend - war der Punkt erreicht, wo es nicht mehr ging. Es stehen sieben Kinder auf dem Platz und "Verlierer" sind die, die mannschaftsdienlich spielen und sich aufopfern. Das ist nicht fair und da trägst du als Trainer die Verantwortung, die Mannschaftsharmonie zu wahren.


    Als Papa kann ich sagen, dass das Positionsspiel meinen Sohn weit voran gebracht hat. Er war zum Ende der Bambini immer vorne (wie die meisten Kids, weil wir individuell irgendwann sehr stark waren), aber an der Rolle als Abwehrspieler ist er gewachsen. Das Spiel von hinten zu sehen und mal die "Drecksarbeit" zu machen, hat ihm nach zwei Jahren Bambini-Fussball, in denen nach Lust und Laune gespielt wurde, auf eine neue Stufe gebracht.


    Nach wie vor haben die Kinder bei uns (fast) alle Freiheiten. Eine Formation vorgeben, hat in meinen Augen auch nix mit Taktik, Einengung oder Zwangjacke zu tun. Im Gegenteil. Wir lassen die Kinder einfach machen. Bei Ecken z.B. gehen die "Abwehrspieler" mit nach vorne und sprechen sich untereinander wegen der Absicherung immer ab. Das kann auch schon mal ein Offensiver sein. Von ganz alleine. Ohne irgendwelche Ansagen. Da bei uns jeder mal vorne und mal hinten spielt, gibt es auch keinen Neid oder Streit.


    Ich kenne auch keine F-Jugend die ohne eine grobe Grundordnung spielt.


    Gruß, Christoph


    P.S. Bei uns auf der Homepage findet man hier Erfahrungsberichte aus der Zeit...

    Hallo,


    in der F-Jugend haben wir oft 3-2-1 gespielt.


    Vorteil ist die Kompaktheit im Zentrum, gerade gegen Lang-Abschlag-Teams, die es ja leider zu Hauf gibt. Ein weiterer Vorteil ist die Dynamik auf den Außenbahnen, weil vor den Verteidigern immer Raum ist, der bespielt werden kann. So wurden die Außenspieler anmiert, offensiv aktiv zu werden. Das kommt dem kindlichen Drang nach Dribbling und Tore schießen entgegen. Auch der einzige Stürmer hat viel Raum um kreativ zu werden.


    Nachteil ist die fehlende Breite durch die nicht besetzten offensiven Außen. Wenn, dann werden die Außen nur dynamisch und situativ besetzt.
    Zudem finde ich die Staffellung nach Ballgewinnen im Mittelfeld suboptimal, da die Mittelfeldspieler nominell auf einer Höhe spielen und man nur eine Anspielstation in der Tiefe hat. Das Dreieck aus Stürmer und Mittelfeld ist "falsch" herum.


    Die logische Konsequenz daraus, ist in meinen Augen ein 3-1-2. So hat man vorne mehr Breite und das Dreieck ist "richtig" herum. Im Aufbau kann sich der mittlere Verteidiger auch fallen lassen, dann hat man ein 1-2-1-2, also sehr viele Dreiecke und eine schöne Basis für Zusammenspiel. Gegen Mannschaften die stark ballorientiert verschieben, ist man im Mittelfeld aber oft in Unterzahl und es kann passieren, dass die Verbindungen zwischen den Mannschaftsteilen fehlen, gerade wenn man in der E-Jugend 15 Meter mehr Spielfeldtiefe bekommt.


    Wegen der größeren Spielfeldtiefe in der E-Jugend bin ich eigentlich auch kein Freund vom 3-3 (zumindest bei Ballbesitz), weil man nur zwei Linien hat und in der Tiefe die Staffelung fehlt. Aber ich habe festgestellt, dass das 3-3 gerade in hektischen Spielen mit vielen 1:1-Duellen und Ballbesitzwechseln dem Spiel etwas Struktur gibt.


    Hinten mit drei Kindern zu spielen finde ich zumindest in der F-Jugend immer sinnvoll, damit man so auch mal flach von hinten aufbauen kann und die ganze Spielfeldbreite genutzt wird. Für mich ist der Versuch das Spiel flach von hinten aufzubauen ein wettkampfbezogenes Lernziel in diesem Alter. Deswegen sollten hinten auch immer drei Spieler anspielbar sein. Wenn da nur zwei spielen, sind sie halt meist doch nur Ausputzer, was für mich im Kinderfussball tabu ist.


    In der E-Jugend kann man dann anfangen, den Torhüter als zentralen Abwehrspieler im Aufbau mit einzubeziehen und 2-1-3 oder 2-3-1 zu spielen. Einmal haben wir ein 2-1-3 auf einem Turnier gespielt. Ich fand´s relativ statisch, weil vorne zu wenig Bewegung im Spiel war und weil man hinten gerade gegen Lang-Abschlag-Teams zu offen stand und sich spielerisch schlecht befreien konnte. Das 2-3-1 haben wir noch nicht probiert, erscheint aber reizvoll.


    Na ja, die optimale Formation gibt es mit Sicherheit nicht. Vieles steht und fällt mit der Spielweise des Gegners und den Qualitäten der eigenen Spieler. Zudem sollte man die im Kinderfussball kein zu großes Dogma auf der Formation machen. Trotzdem gibt es diverse, nicht zu leugnende Effekte in den verschiedenen Anordungen und die kann man sich als Trainer zu Nutze machen, sei es im Sinne des Ergebnisses oder als Ausbildungsinhalt.


    Gruß, Christoph


    P.S.: Lesenswert!

    Auf unserer Homepage habe ich eine Seite zu unserem sportlichen Konzept integriert.


    Viele Dinge sollten bekannt sein und haben zum Teil auch in dieser Seite ihren Ursprung. Einige kommen vom DFB und der Trainerausbildung im FVN, andere aus Holland, von Horst Wein, spielverlagerung.de, unserem neuen Jugendkoordinator oder sind aufgrund eigener Beobachtungen entstanden.


    Der Mix und die Schwerpunktfestlegung machen dann unsere eigene Philosophie aus, aber in zwei, drei Jahren kann das auch wieder anders aussehen.


    Wir lernen dazu und es kommen neue Einflüße von außen. Vielleicht ändern sich nur die Prioritäten, vielleicht Grundlegendes. Als modern würde ich aber immer bezeichnen, den wer behauptet schon freiwillig "unmodern" zu sein ;)


    Mal rein interesshalber meinerseits gefragt: Was bzw. wie kann man das als KiFu-Trainer (bewusst) vorbereiten?

    Berechtigte Frage.


    Viererkette geht für mich schon stark in Richtung Mannschafttaktik und das sollte in der D-Jugend ja noch kein Thema sein. Auch bei der C-Breite wurde das Thema nur angeschnitten. Eine konkrete Herangehensweise wurde nicht gelehrt.


    Ich habe vor ein paar Tagen mit dem U12-Trainer von Hennef (ein Verein mit NLZ-ähnlichen Strukturen) gesprochen. Er macht acht Wochen Vorbereitung Offensiv und acht Wochen Defensiv. Bei der Defensive fängt er im 1:1 an (seitlichen Anlaufen) und steigert dann langsam auf zwei Verteidiger (leichte Tiefenstaffelung/Absicherung). Bei maximal drei Spielern ist aber Schluß, der vierte Mann ergibt sich laut seiner Aussage fast von alleine.


    Trotzdem würden mich weitere Herangehensweisen schon interessieren....


    Gruß, Christoph

    Moin,


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    In der zweiten Hälfte des obigem Videos (ab 28:45 Min) beschreibt Rangnick einige Spielformen, um das Vertikalspiel durch die Mitte und das schnelle Umschalten zu trainieren. Auch wenn sein im Video glorifiziertes Dogma meiner Meinung nach im Jugendfussball nix zu suchen hat, sind die Spielformen natürlich trotzdem interessant. Aus rechtlichen Gründen werden sie aber nicht gezeigt. Die Suche bei Google ergab auch nicht viel Ergiebiges.


    Meine Frage deswegen an euch, ob ihr die Spielformen kennt und/oder wisst, wo sie dokumentiert sind?


    Schönen Gruß, Christoph