Beiträge von PaulBreitner

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    Ich habe kann schreiben müssen, sonst hätt's nicht funktioniert :)


    deshalb habe ich im Trainings stets versucht diese beide Sachen in einer Übung zu kombinieren.


    Das war/ist auch immer mein Weg. Ich finde z.B. so ne "reine" Tannenbaum Geschichte o.ä. eigentlich ganz witzig und praktisch, wass mir daran aber nicht so gut gefällt ist eben das Fehlen der Anschlußaktion. Ich mach da lieber eher kurze Dribbelparcours, bau das vor nem kleinen Tor auf und stelle davor noch nen Gegener auf (am Anfang in Form von drei Hütchen o.ä.) dann den Kindern 2-3 einfache Finten zeigen und sie selbst machen lassen. Das Ganze in Form von "Endlosübung" und am Schluß gilt dann: Das Runde muss in das Eckige. ;)

    man kann auch sagen, wer nicht knutschen kann brauch kein Mädel anzumachen..


    Ist es aber nicht auch umgekehrt recht schwierig? Also frei nach Dir: Wer kein Mädl anmachen kann, wird nicht knutschen.


    Will sagen: Beides muss man können. Ob zuerst das eine oder das andere ... von mir aus ist's egal ... auch wenn anmachen mglw. Voraussetzung zum knutschen ist ;)

    andereseits, du bist doh so verantwortungsbewusst, Kinder fördernd, da dürfte es doch keine Problem sein, neben deiner ehramtlichen Tätigkeit
    die Hallengebühren zu übernehmen, für sein Hobby kann man schliesslich auch was investieren.


    Ich wiederhole mich in diesem Falle von Herzen gern: Zyniker. Sehr sympathisch :)


    Zum Thema: Wir haben keine Probleme mit Hallenzeiten. Passt alles. Gibt genug Hallen und ich kenne genübend Vereine mit Hallenzeiten, wo man sich auch mal aushilft. Zugegebenermaßen ein sehr Individueller Vorteil. Aber irgend einen Vorteil muss das Leben im/für den Sport ja auch haben ;)

    Hat der mir Scheisse erzählt?


    Weiß ich nicht. Ausschließen würde ich es nicht.


    Es handelt sich bestenfalls um ein Versuch/Vorgabe das Schlimmste zu verhindern


    Ziemlich sicher ist das genau der Treffer ins Schwarze. Das ist der Grund warum das existiert. Verhindere Schlimmeres, denn die "Bauern" da unten können eh nix und schau, dass Du die Kinder so schnell wie möglich ins NLZ kriegst. Da können wir uns dann ganz in Sammerischer Manier austoben. Wahrscheinlich (offensichtlich) haben die auch noch recht. Zumidnest wenn ich die Ausbildung in den Vereinen rundherum ansehe.


    Gott sei Dank - und das meine ich so positiv wie ich es sage - fällt da auch viel gutes für die Verein bei ab.

    Zitiere mich bezüglich der


    ... und Du kannst Dich noch 100-mal selbst zitieren, es wird dadurch nicht richtiger. Die Vereine machen Mist, ja. Die Verantortung das dies aufhört ist aber beim DFB. Er muss als "Chef" (zusammen mit den Landesverbänden) Maßnahmen einleiten, enablen, deligieren und die korrekte Ausführung kontollieren und ggf. steuernd eingreifen. Das kannst Du drehen und wenden wie Du willst.

    Keine Sau hat gesagt, dass der DFB sich misst. Ich habe nur gesagt, dass er sich nicht messen lassen sollte. Damit nicht einer (du) ggf. auf die Idee kommt, dass sich der Branchenprimus auf den Lorbeeren ausruht. Wenn (ich sage wenn - ich weiß es nicht genau) Du möchtest, dass der DFB nicht mehr mehr oder besseres macht, dann bist Du für mich ein Erfolgsverhinderer. So ein Verband wie der DFB kann immer besser und mehr. Frei nach Oli Kahn: Weit. Weiter. Immer weiter. Nie Aufhören.


    Es liegt entsprechend wieder nicht am Dfb, sonder wieder an der Vereinsspitze, richtig?


    Nein Andre. Nicht richtig. Sondern Grundfalsch. So funktioniert das Leben nicht. Es sind nicht immer die "Kleinen da unten" Schuld (auch wenn die viel Mist bauen). Man nennt das Zauberwort der Führung "enabling". Der DFB enabled - ja aber nicht genug. Da muss viel mehr kommen. Der Fisch stinkt immer vom Kopf. Das sind mir schon die richtigen: Anweisungen geben und wenn es dann unten nicht klappt ist der kleine Schuld. So geht das nicht. Da bist Du grundfalsch gewickelt.


    Der DFB hat als Führung dafür zu sorgen das es so geschieht wie er es will. Passiert das nicht wird der Chef gefeuert. Das ist normales Leben.

    Also kommt die Sache bei der Basis an.


    Andre, da kommt schon Material an. Da kommt viel gratis an oder für kleines Geld. Auch am Spielfeldrand kommt es an. Aber deutlich(!) zu wenig. Sei doch ehrlich. Die Brüller und Joysticktrainer die Manschafftstaktiker sind in der Überzahl.


    Es stimmt, ich habe kürzlich mit dem Ausbildungsleiter des Dfb Kontakt gehabt. Fakt ist, die Vereine erhalten ausgebildete Spieler zurück und davon haben sie etwas!


    Es behauptet keiner, dass die Vereine nix davon haben. Dreh dich doch nicht dauernd von der Argumentation weg. Ausserdem ist der weg ja meist so: Dorfverein -> Stützpunktverein (in der D-Jug) -> irgendwas (Studium und Fußball am Uniort etc.) -> 1. Mannschaft Stützpunktverein (oder mit viel Glück) -> Spielrtrainer in der 1. beim Dorfverein. Auch hier gibt es nicht glänzende und goldene Ausnahmen.


    Hier mußt du die Geschichte betrachten. Der Dfb hat keine Anordnungsbefugnis, weil er nach den Verbänden entstanden ist, ...sonst hätte er die Befugnis.


    Das ist doch quatsch. Die Mitgliedsverbände zeichnen beim Beitritt zum Dachverband, das sie sich nach den Statuten des DFB richten. Und der DFB ist natürlich im Rahmen seines fachlichen Zuständigkeitsbereiches aufgrund seiner Satzung den Mitgliedsverbänden weisungsbefugt udn die Verbände haben sich verbindlich daran zu halten (§6, Abs. 5 der DFB Satzung.) Und natürlich haben Mitgliedsverbände Freiheiten - das ist völlig normal. Ausserdem haben wir in Deutschland das sog. Ein-Verbands-System, d.h. Verbände haben durch den Staat legitimierte Befugnisse, denn gerade Verbandsrecht widerspricht oft dem Zivilrecht und auch der Verband existiert nicht in einer rechtsfreien Zone.


    Es kommt an der Basis an.


    Ja. Ja. Ja. Zum 10000.-mal Ja. Da kommt schon was an. Es muss aber auch die Frage gestellt werden. "Was kommt am Spielfeldrand an?" Es hilft nix wenn Du Material Zuhause hast oder ne Internetseite ansurfen kannst.


    Warum gehst Du nicht mal einen Schritt zurück und ziehst den Kopf aus dem Sand? Dann siehst Du vielleicht den Wald wieder und nicht nur Bäume.

    Zweiter Teil


    2007 hatte der DFB in diesem Bereich 1.409.097 Mitglieder. 2010 sind es 1.419.769 Mitglieder in dieser Altersgruppe. Das ist ein Rückgang von -1,7%. Und ich sage: Hier gibt es eine Dunkelziffer. Wie viele Kinder sind noch Mitglied im Verein, weil der Pappa, die Mama, der Opa dabei ist und spielt nicht mehr in der Mannschaft? Das sind einige! Wo ist da die Freude und die Begeisterung geblieben? Die Motivation zur Bewegung (Das Adipositas unter Kindern immer mehr zunimmt muss ich nicht extra erläutern. Das kann jeder bei der WHO nachlesen). Konnten wir also die Freude, die Motivation nicht vermitteln? 2009 waren es immerhin schon mal 1.443.609 Mitglieder.


    Irgendwas stimmt da nicht im Staate Dänemark würde ich sagen. Liegt es vielleicht an der hohen Drop-Out Quote wegen den Brüllern und Joysticktrainern, die sich an den Kindern "versündigen" wie Du es immer formulierst, Andre? Ja - Ich denke schon! Zumindest ein gutes Stück, wenn auch wahrscheinlich nicht nur. Jetzt kommt womöglich jemand und erzählt noch was von demographischer Entwicklung. Damit muss ein Verband wie der DFB umgehen, das muss er berücksichtigen, da muss er gegensteuern - das müssen wir alle. Hat er das nicht (wovon ich nicht ausgehe), ist das ein ganz grobes Versäumnis (hat er aber, zumindest steht es noch auf den 2007er Folien).


    Es drängt sich der Verdacht auf: a) Die Maßnahmen schlagen nicht durch, weil sie ggf. zwar in der Quantität passen, aber nicht zielgerichtet sind bzw. die Qualität nicht stimmt oder b) der DFB nicht Wert darauf legt, dass die Inhalte wirklich ganz unten ankommen. Sondern nur ab Stützpunkt "aufwärts", weil es ihm letztlich um Ziel 1 geht (deshlab ist es auch Ziel 1 und nicht Ziel 2 oder 3) Und Andre: Die Maßnahmen sind nicht deshalb unten angekommen, weil das DFB-Mobil vorbeifährt, sie sind unten angekommen, wenn sie unten umgesetzt werden. Es gibt dazu passend einen schönen Führungskräfte-Spruch: Gehört ist nicht Zugehört, Zugehört ist nicht Verstanden, Verstanden ist nicht Einverstanden, Einverstanden ist nicht umgesetzt. Das ist es für was der DFB mit seinen Mitgliedsverbänden sorgen muss.


    Von den 60 EUR habe ich auch noch nix gehört und die zwei Leute aus dem Verein mit denen ich eben telefoniert habe, auch noch nicht. Well. Ein "verstecktes" System kann ja auch nicht Dein oder deren Ernst sein. Wir sind ja hier nicht bei den uomi d`onore. Oder wenn es das gibt: Dann fehlt's an der Kommunikation. Was es gibt, aber das weißt Du ist die Anerkennung des Trainer-C für das Sport-/Vereinsfördersystem. Bei uns in Bayern wird das Geld aber nicht vom DFB sondern vom Freistaat (KuMi) ausgeschüttet und über den BLSV verteilt.


    Der DFB muss dahin gehen wo es weh tut: Zu den Brüllern und zu den Joysticktrainern und diesen muss der KiFu eingeimpft werden. Angeblich "versteckte Förderungen" oder Stützpunkte oder Honorartrainer helfen da zunächst wenig bis nix. Ds ist wie der Tanz um das goldene Kalb - das ist alles eine mehr oder (oft) weniger(!) heile Welt wo es sich eingeirmaßen erträglich arbeiten lässt. Der DFB muss ganz nach unten. An den Spielfeldrand und dort informieren und wirken. Soll der DFB mehr tun? Weiß ich nicht. Ich denke aber er könnte es besser machen. Ich möchte mir nicht anmaßen, etwas aus dem Ärmel zu schütteln, wo andere im Team mit mehr Einblick und intimerer Kenntnis der Probleme zusammengesessen haben.


    Aber einfach mal eine Idee: Es gibt in Deutschland ca. 350-400 Stützpunkte wenn ich richtig informiert bin. Evtl. sollte man hier "KiFu-Sheriffs" implementieren. Die Aufgabe dieser Männer/Frauen wäre es, stichpunktartig (mit Outfit, Ausweiß und Plakette) im Bereich ihres Stützpunktes (oder auch von mehreren - evtl. regional unterschiedlich) Spiele und Trainingseinheiten gerade im Bereich G/F/E zu besuchen und auf Abweichungen von der altersgerechten Ausbildung hinzuweisen, ggf. zu informieren und/oder für die "Delinquenten" und deren "Vereinsvorgesetzten" Infoveranstaltungen zu organisieren (ähnlich den DFB Infoabenden) oder gar Zertifizierungen als "DFB zertifizierter KiFu Verein" anzubieten. Das nun ne Rohidee. Ob das letztlich machbar und zielführend ist, weiß ich nicht, mir fallen selbst ne handvoll Probleme dabei ein. Ich finde sie aber spannend, und eine Diskussion lohnenswert. Das können aber nicht wir hier, das muss der DFB tun. Finanzierbar müsste es sein, ich denke wir reden im Vollausbau von ca. 3-5 Mio. EUR p.a.


    Auch die Jugendleiter gehören besser qualifiziert. Diejenigen die ich bisher kennengelernt habe, denen würde ich überwiegend (nicht allen) ins Zeugnis schreiben: "Er war stets bemüht, seinen Aufgaben gerecht zu werden." Jugendleiter ist ne Führungsposition - Führung bleibt leider oft hinten dran. Den Rest machen sie meist nicht so schlecht. Auch der Koordinator den Du Günter einreden wolltest ist eine gute Sache. Man kann direkt an die Eltern gehen - aber keine Flyer mit "Bitte lasst uns spielen" - das verpufft. Ran an den Spielfeldrand. Da wo es wehtut. Ach es gäbe so viel zu schreiben - ich mag aber jetzt nicht mehr. ;)


    So oder so, hat der DFB in den letzten 10 Jahren schon einiges bewegt. Wenn ich alleine daran denke, als ich als kleiner Bub und Außen angefangen habe. Großfeld, permanentes Rennen rauf runter, (Bildliche) 2 Ballkontakte das ganze Spiele und ne 12:0 Klatsche. Das war nix. Das ist jetzt schon viel besser. Dafür kriegt der DFB auch nen :thumbup:

    Andre,


    Der DFB wird 2010 (Plan) ca. 17 Mio EUR für Nachwuchsmaßnahmen und sonstige Projekte, die überwiegend dem Nachwuchs zu gute kommen ausgeben. Das ist bei geplanten Einnahmen von ca. 17,5 Mio EUR sind das ungefähr 23% der Einnahmen die für Nachwuchsthemen ausgegeben werden. Die Online-DB, die Publikationen etc. - all das ist klasse, da kann jeder reinschauen, wenn er davon weiß und es will. Die Infoabende, das Mobil etc. - alles klasse. Ich kenne keinen Verband der ähnliche viel für die Nachwuchsförderung tut. Gar keine Frage. Außerdem kann man vom DFB halten was man will: Von Sturheit o. ä. zeugt so ein Ansatz sicher nicht. Das ist in der Verbandswelt nämlich so selbstverständlich nicht. Wer die Sport-/Verbandswelt verfolgt (auch innerhalb des DFB selbst), wird ne Menge Rechthaberei, Sturheit, Verkrustung, Überalterung, Politk, Geklüngel etc. vorfinden.



    An den anderen Verbänden sollte sich der DFB aber nicht messen lassen. Der Verband ist reich und groß, die Ansprüche auf einen vierten Titel auch. Vor diesem Hintergrund muss man kritisch hinterfragen und viel, ja das Maximale fordern. "Das Bessere ist den Guten Tod" und vor allem ist beides wichtig: Quantität und Qualität! Und: Solange diesen Ausgaben aber auch Personal- und Sachkosten von 22,5 Mio und Zuwendungen an Dritte in Höhe von 6,7 Mio EUR gegenüberstehen und lediglich Ausgaben für die so wichtige Trainerausbildung in Höhe von nur(!) 0,4 Mio EUR, solange hat man das Gefühl: Hier ist Luft nach oben - insbesondere in dem Punkt was Effizienz und Zielrichtung der Maßnahmen betrifft.


    Dieses Gefühl werde ich nicht los, wenn ich mich an den Spielfeldrand stelle: Die von Dir angeprangerten Joysticktrainer und Brüller, diejenigen, die in der F und E Mannschaftstaktik trainieren lassen, diejenigen, die nach den Schulterklopfern suchen, diejenigen, die sich was darauf einbilden F-Jugend-Meister geworden zu sein, weil die Kinder so schön zusammen spielen, diejenigen sind nach meiner ganz subjektiven Wahrnehmung immer noch deutlich(!) in der Überzahl. Jetzt, wo ziemlich genau 3 Jahre vergangen sind, nach der Veröffentlichung von "Der weite Weg zum Erfolg". Und es sind 7 Jahre vergangen seit der DFB das Talentförderprogramm gestartet hat und es sind 10 Jahre vergangen seit der DFB Talentförderung zur "Chefsache" gemacht hat. Es sind Vorstände von Unternehmen mit weniger "Umsatz" als der DFB schon nach deutlich kürzerer Zeit wegen Verfehlung von Zielen entlassen worden. Allein drei Jahre ist lang.


    Sehen wir uns doch mal die Ziele an, die der DFB ausgibt:


    Ziel 1: Spitzenposition im Weltfußball, vordere Platzierungen und Titelgewinne bei EM, WM und Olympia


    1. eine internationale Leitfunktion für Trends in der Trainings- und Spielauffassung
    2. eine hohe Spielqualität der Bundesliga im Vergleich zu anderen europäischen Ligen
    3. Erfolge bei internationalen Club-Wettbewerben
    4. Spieler von Weltklasse
    5. angemessene Repräsentanz in Leitungsgremien von UEFA und FIFA


    Ohne hier jetzt den großen Weltfußballsachverständigen (der ich nicht bin) geben zu müssen: So schlecht stehen wir bzgl. dieses leistungssportlichen Zieles nicht da. Einzig mit den Titeln ist's nicht so 100% und die BL im Bereich CL ist nicht so tolle. Aber ich würde sagen: Hier ist man auf einem guten Weg. Der DFB darf sich aber damit nicht zufrieden geben aber das ist ja klar.


    Ziel 2. Faszination Fußball Freude am Fußballspiel — vom Anfänger bis zum Spitzenspieler


    Die Begeisterung vieler Menschen für den Fußball ermöglicht


    1. Die herausragende soziale und integrative Kraft unseres Spiels
    2. eine breite Basis an Talenten als Grundlage für einen erfolgreichen Leistungsfußball
    3. die Zukunft des traditionellen Vereinsfußballs und seines Wettspielbetriebs
    4. eine „soziale Heimat“ in der Fußball-Familie


    Ich tue mich schwer mit der objektiven Beurteilung des Erreichungsgrades dieser Ziele. Die sind ja allesamt recht "weich". Ebenso mit dem dritten ausgegebenen Ziel:


    Ziel 3. Motivation zur Bewegung - Lebenslange Begeisterung für Sport und Gesundheitsvorsorge


    Vielseitige Bewegungserfahrungen einschließlich Fußballspielen


    1. sind elementare Mittel einer ganzheitlichen Förderung der Kinder/Jugendlichen
    2. fördern nicht nur körperliche, sondern auch geistige, emotionale, soziale Eigenschaften
    3. sind ein Rezept gegen die negativen Folgen einer bewegungsarmen Umwelt
    4. sind ein probates Mittel der lebenslangen, individuellen Gesundheitsvorsorge
    5. fördern die koordinativen Grundlagen für spätere fußballerische Spitzenleistungen



    Wie also bewerten - vor allem die letzen beiden, denn da geht es nicht so eindeutig im Spitzen- und Leistungsfußball wie im ersten Ziel. Schauen wir uns also mal die Mitglieder im DFB bis 14 Jahren an. Die Kinder um die es uns in der ersten Stufe geht - bis zur C-Jugend (U15) also.


    Der zweite Teil des Beitrags kommt unten - er ist insgesamt zu lang ;)

    Also ich stelle fest, dass um 19.39 Uhr bei 25 Klicks noch nichts Verwertbares kam. Liegt es am Thema oder am Inhalt....weil es eigentlich nichts negatives zu sagen gibt, sprich es gibt nichts oder nicht viel, was nicht gut oder nicht gold ist?


    Oder es lag vielleicht doch an der (ich zitiere dich) "dämlichen" :rolleyes: Fragestellung?


    Es geht mir um die Inhalte die vom Dfb kommen, nicht um die Tatsache, dass die Inhalte von manchem "schwarzen Schaf" in eigenen Reihen des Dfb nicht umgesetzt werden.


    Kaum fragst Du anständig und nicht auf Stammtischniveau, schon gibt's ne Antwort von Ronaldina. Geht doch. ;)


    Also was soll ich sagen: Das Ausbildung altersgerecht sein muss ist der hervorragende Blick auf's Offensichtliche. Und auch, dass ich eine (technisch anspruchsvolle) Sportart von Grundauf lernen muss und nicht mit dem zweiten Schritt vor dem ersten Anfangen kann. Das ist nicht erst seit Sammer bekannt. Ich weiß gar nicht warum Du darauf immer so rum reitest. Einer dessen IQ höher ist als die Anzahl der Tore von Dortmund gerade eben gegen Sevilla (Null), der wird das nicht bestreiten.


    Richtig klasse finde ich aber schon, dass dieses Wissen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Du hast die Quellen genannt. Richtig klasse finde ich auch, dass der DFB damals über seinen eigenen (verkrusteten) Schatten gesprungen ist und diese Erkenntnisse auch zugelassen hat.


    Im Sinne von "Tue Gutes und sprich darüber" hätte der DFB aber gerne noch ein paar Milliönchen mehr ausgeben können und das Konzept an der Basis besser promoten können inkl. mehr Kohle für die Ausbildung der Trainer an der echten(!) Basis.


    Es heißt zwar: Nichts ist praktischer als eine gute Theorie. Aber es ist schon so, dass ein Konzept auch umgesetzt werden will. Nein, nicht nur "will", sondern MUSS. Papier ist was für Theoretiker - Papiertiger gibt es genug. Was der Sport braucht sind "Macher/Umsetzer" und die müssen aber auch wissen wie, wo und was. Da mag ein Leitfaden gut sein - auch ein Fortschritt; ausreichend ist es definitiv nicht.


    Konzepte an sich gibt es genug. Die krieg ich an jeder Ecke. Nur ne Frage des Geldes, der externen Partner und des Willens (letzteren - ich schrieb es - rechne ich dem DFB am höchsten an). Also bleibt es doch wieder an der Praxis und an der Umsetzung/Umsetzbarkeit hängen. Auch wenn Du das möglicherweise nicht wahrhaben möchtest. Daran wird das Konzept gemessen und wird es sich messen lassen müssen: Wie wurde es wo mit welchem Erfolg umgesetzt.


    Also zurück zur Praxis: Sieh Dir doch in letzter Konsequenz die Brüllaffen am Spielfeldrand an. Hier kann und MUSS der DFB und die Mitgliedsverbände mehr machen - sprich mehr Geld in die Hand nehmen, z.B. für die Trainerausbildung. Es ist schon einiges passiert. Aber zu wenig und zu langsam. Der DFB kann das schneller und besser. Mir kommt das vor als hätte man sich ein super tolles, riesiges Grundstück gekauft und nen geilen Plan gemacht. Leider hat man (bisher) nur ein kleines Häuschen drauf gebaut. Glücklicherweise gab es die Migrationspolitik der rot/grünen Bundesregierung.


    Das Konzept ist gut, es ist "gold" wenn Du Dich so ausdrücken willst, aber jeder weiß: "Es gibt nix Gutes, ausser man tut es." ;)


    Einen Kniefall und ne parmanente Huldigung muss aber deshalb auch nicht sein.

    Hab mein Abi gemacht und studiere wie gesagt mit großer Wahrscheinlichkeit Sport auf Lehramt. Wie gesagt würde mir eine Tätigkeit als Trainer helfen bei meiner Studienwahl. Was hat aber jetzt meine Bildung mit den Trainer zu tun?


    Wie Du sicher weißt ist es nicht wirklich hoch wahrscheinlich als Full-Time Fußballtrainer seinen Lebensunterhalt, seine Rente evtl. Kinder ein Haus usw. zu finanzieren. Mit Abi und Studium parallel hast Du eine Backup-Strategie, wenn es mit dem Fußballtrainer nix wird. Das ist aus meiner Sicht der Zusammenhang und meine Empfehlung.


    Ansonsten. Praxis, Praxis, Praxis. Parallel zu den Lizenzen. Schau das Du so hochklassig spielende Vereine wie möglich findest, bei denen Du ein Praktikum (oder arbeiten) machen kannst. Evtl. kannst Du sogar selbst noch spielen. Und schau, das Du "Stallgeruch" kriegst.