Was machst Du nun bis zum 2ten Test im Frühjahr mit den Erkenntnissen (bzw. den Kindern) die Du aus den Zeiten gewinnst und welche Erkenntnisse erhoffst Du Dir eigentlich aus den reinen Zeiten?
Du jast verschiedene Fähigkeiten in einem Test, die Du forderst; gemessen wird eine over-all Zeit aus allen Fähigkeiten. Hinterher differenzieren kannst Du die Zeiten nicht mehr. War die Zeit langsam, weil der Spieler bei der Ball An-/Mitnahme Probleme hatte? Oder beim Dribbling? Oder ist er gar gestürzt weil er koordinativ Probleme hatte?
Der Test ist gut, wenn Du unter den Kindern schlicht eine Reihenfolge "sichten" möchtest und es Dir darauf ankommt, den/die Besten oder besser gesagt den Schwächsten zu finden um den ggf. auszusortieren. In einer Auswahl in nem Stützpunkt mag das ok sein. Wenngleich sich jeder Testaufbau fragen lassen muss, welche Dinge er wirklich testet und wie praxisnah die sind - aber das ist ein anderes Thema. Denn die besten Tests sind - das ist mittlerweile auch in Deutschland in nahezu allen Sportarten angekommen - Wettkämpfe.
Für "unsereins" macht es ja zunächst erstmal Sinn, objektiv und differenziert die Stärken und Schwächen der Spieler zu analysieren um ggf. gezielt daran zu arbeiten. Der eine braucht Schusstraining, der andere muss beidbeinig dribbeln lerenen, der andere die Ball An-/Mitnahem. Das zu erkennen und im 2ten Test zu vergleichen eignet sich so ein gemischter Aufbau nicht so gut.
Letztlich ist ja auch eine Kernfrage: Für welche Altersklasse und für welches Leistungslevel soll der Test sein? Oder auch noch: Was erwartet man eigentlich für Leistungen? SInd 10 Sekunden gut? Ist der beste in meiner Testgruppe unter'm Strich nur der Einäugige unter Blinden? Usw. Usw. ....
