Beiträge von PaulBreitner
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Stimmt das? das wären ja bis zum Saisonende hochgerechnet um die 200 Tore???? in einer Saison
Die eigene Abwehr wird halt nicht damit rechnen, dass der nach hinten abzieht

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Seht das Ganze nicht so kompliziert - auch wenn es inhaltlich sicher ok ist.

Im F-Alter ist Koordination immer eine sehr gute Idee. Ob wegen Aspekten die sich auf die Balltechnik oder Aspekten die sich auf die Schnelligkeit oder sonst was auswirken ist in dem Fall mehr oder weniger egal. Wir sind ja nicht im leistungssportlichen Turnen oder so

Es ist lediglich eine nicht so gute Idee in dem Alter zu spezifisch zu trainieren (fußballspezifische Sprintübungen mit Reifen oder so ein Zeug).
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Naja dann liegt da eventuell der DFB falsch oder?
Mei, falsch. Was ist schon falsch. Es gibt halt mehrere Wege nach Rom, wie so oft im Leben. Im Endeffekt ist es ja Wurscht. Wichtig ist m.E. nur, dass man - und deshalb unterstütze ich den Vorstoß des DFB an dem Punkt - schon was können sollte, wenn man in Richtung Leistungssport gehen will. Wenn nicht kann ich ja den Breitenfußball machen.
Es geht so oder so kein Trainer verloren, der Trainer sein will und sich fortbilden will.
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Ich hab das meiner Frau erzählt. Die hat selbst übrigens auch mal in der Jugend gekickt. War eine der ersten Frauenmannschaften in der Umgebung überhaupt. Ihre Antwort: "Ganz normal. Weiber halt!"

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5x pro Woche + Spiel am WE ist sicher schon im Umfeld Leistungssport. Ich habe OL genommen, weil die Landesligisten die ich kenne eher 3x pro Woche als 5x trainieren. Das ist natürlich dann eher breitensportlich. Ambitioniert zwar aber auch nicht mehr. Darüber will ich mich aber nicht "streiten". Es gibt eh eine GRasuzone und Quanität ist nicht alles. Ich sehe's wie Du: 5x + Spiel ist Leistungssport.
Der Punkt ist: Es ist KEINE(!) Pyramide, an deren Basis der Breitensport steht und je weiter man nach oben kommt, desto mehr kommt man in den Leistungssport, sondern es sind zwei Pfade. Es gibt insofern eine Durchlässigkeit zwischen den Pfaden, als dass Dir der Breitensport C-Schein auf den LG I Teil des Leistungssport C-Scheins angerechnet wird.
Ich persönlich hätte mit der Pyramide auch keine Probleme, solange es eine Stufe gibt, die ein gerüttelt Maß an Eigenkönnen abfragt bevor man sie erklimmen kann. Das DFB System ist aber halt mal zweigleisig. Sicher könnte man es auch zusammenlegen. Meine Sicht hat sich bisher halt am Status Quo orientiert und der ist halt zweigleisig.
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Ich meinte das so, dass ich es gut finden würde, wenn die Eignungsprüfung ein Level hätte, dass ungefähr dem eines Lands oder Oberligaspielers entspricht. D.h. nicht, das es in der Bezirksliga nicht einen gibt, der dieses Niveau nicht auch hat.
Ich finde es nur nicht gut, dass der Eignungstest für Leistungssport das Nivau der Kreis- oder Bezirksklasse hat, denn das ist Breitensportniveau.
Hoffe ich konnte mich verständlich ausdrücken.

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Rene: Es geht ja nicht darum, dass Du als Trainer bei ner OL Mannschaft anfängst, sondern darum, dass einer nicht nur KK gespielt haben soll, wenn er C-Leistungssport macht. Er soll mehr können. Dann fängt er unten an und arbeitet sich hoch.
Es geht nicht darum, dass ein C-Leistungssport keine KK trainieren soll, sondern um das Eigenkönnen des Trainers.
Und: Breitensport muss andere Inhalte haben als Leistungssport. Die dürfen nicht identisch sein. Aber sicher hast Du recht, wenn Du sagst, dass es auch inhaltliche Überschneidungen in den Grundlagen gibt.
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Die aktuelle Ausbildungsstruktur bietet zwei Wege
1) Breitensport
2) LeistungssportDer Weg 1) Breitensport beginnt und endet mit dem Trainer-C Breitenfußball - so heißt die Lizenz. Eine weitere gibt es nicht.
Der Weg 2) Leistungssport beginnt mit dem Trainer-C Leistungssport, dann kommt die B und dann die A-Lizenz.Der Eingangsbeitrag diskutiert nur den Weg Leistungssport.
Leistungssport im Fußball beginnt wohl so ab der 5. Klasse (von oben). Also Oberliga, Bayernliga oder wie immer das heißt. Vorher ist das m.E. Breitensport. Hochleistungssport ist es wohl in der 1. und evtl. 2. BuLi.
Ich erhoffe mir von der Aufwertung des Leistungssporttrainers auch eine realitätsnahe Zuordnung des Trainer-C Breitenfußball und dann damit eine Aufwertung desselben.
Die Mannschaften in der unteren Klasse können jederzeit vom Trainer-C Breitenfußball trainiert werden.
Meine Kritik geht dahin, dass jeder den Trainer-C Leistungssport machen kann, die eigentliche Selektion aber über die Kursnote (aktuell 2,7 oder so) erfolgt, mit der dann die 08/15 Kreisliga-Kicker gar nicht mehr die B-Lizenz machen können.
Doch lieber gleich den Eingangstest "leistungssportwürdig" machen und diejenigen, die nicht gut genug sind in die C-Breitenfußball Ausbildung "lotsen".
M.E. wäre das eine klare Struktur und eine Differenzierung der Ausbildungen.
Ich denke schon, dass ein Trainer im Leistungssport über signifikantes Eigenkönnen verfügen sollte.
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Meinst du das jemand der nicht in höheren Klassen gespielt hat sich nicht auf dem Niveau weiterbilden soll wie einer der weiß ich Verbandsliga und höher gespielt hat?
Nein, dass meine ich nicht. Ich meine, dass die Motivation für den Weg der Leistungssportausbildung oft mehr als fraglich, ja teilweise lächerlich ist. Wenn einer Leistungssport-Niveau hat, ist es egal ob er in der Kreisklasse oder Verbandliga gespielt hat - er soll sich weiterbilden können wenn er das mag.
Ich habe aber was dagegen, wenn der Kreisklassenkicker durch den Eignungstest einer Leistungssporttrainerausbildung kommt, wenn er selbst nur Kreisklassenniveau hat. Das verzerrt völlig das Bild zwischen echtem Leistungs- und echtem Breitensport.
Dieser Verzerrung könnte man mit einer Anhebung der Schwierigkeit der Eignungsprüfung entgegenwirken.
Ich finde das Konzept mit dem Eignungstest gut.
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ür mich gehörte in der E-Jugend das Bankdrücken zu meiner Ausbildungskonzeption.
Im Grundsatz sehe ich auch das Bankdrücken zur ganzheitlichen Ausbildung gehört. Allerdings gehe ich nicht konform mit der Altersklasse E. Ab C wäre das für mich ggf. in Ordnung.
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Gerade gefunden: http://www.bfv.de/cms/seiten/39356_50494.html
Zitat:
ZitatFür Diskussionstoff unter den Teilnehmern der Tagung sorgte der Plan des DFB, das Niveau der Trainerausbildung stark anheben zu wollen. BFV-Cheftrainer Reinhard Klante stellte dabei klar, dass diese Entscheidung auch Auswirkung auf Art und Durchführung der Eignungsprüfungen haben werde.
So wie ich das verstehe bezieht sich das auf den Trainer-C Leistungssport (wg. des Kommentars zur Eignungsprüfung, die es ja beim Breitensport nicht gibt.)
Eine frohe Botschaft also, denn endlich werden Realitäten gerade gerückt. Es ist geradezu lächerlich, wenn der Spielertrainer der Kreisklassenmannschaft, die 2x pro Woche trainiert (und auf deren Niveau er spielt) meint, er würde Leistungssport betreiben und müsse deshalb auch den Leistungssportschein machen.
Ich würde mir Wünschen, dass so eine Anhebung passiert und gleichzeitig eine C-Lizenz Vorstufe (z.B. für KiFu) im Breitensport eingeführt wird. Mehr Basis-Qualifikation im Breitensport kann nicht schaden.
Ich bin gespannt.
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wer entscheidet eigendlich was für das Individuum Kind gut ist?
Im konkreten Fall meiner aktuellen Mannschaft während des Trainings und der Spiele: Ich.
Natürlich versuche ich durch Gespräche mit vielerlei Personen (Kind selbst, Eltern, Freunde, Jugendleitung und mit wem auch immer) möglichst viele Infos über das Kind zu kriegen, so dass die Entscheidungen auch dem Kinde gerecht werden.
Wenn man so will, haben Eltern ja auch immer ein "Vetorecht". In letzter Konsequenz müssen sie mir ihr Kind nicht anvertrauen.
Eines ist mir aber so oder so 100%ig klar:
Der fußballverrückte Vater ohne Ahnung von KiFu belegt seinen F-ling Sohn 24h Zuhause mit Taktik vom Feinsten und der Kleine weiß hinten und vorne nicht was er damit Anfangen soll, er will seinem Vater aber trotzdem gefallen. Schon ist der Kleine in der Zwickmühle. Zefix!
Ausserdem sagt er ihm Zuhause, dass der Paul keine Ahnung hat, weil er ihm nicht lernt wie er durch geschicktes Bewegen/Laufen einen Verteidiger nach hinten zieht und so für einen Mannschaftskollegen den Platz im freien Raum öffnet in den er sich freilaufen kann um sich anspielen zu lassen. Und schon wieder ist der Kleine völlig im Zwiespalt: Er mag nämlich Pappa und er mag Paul. Scheiße! Warum sagt Pappa der Paul ist doof?
Also mache ich einen Deal: Ich spreche mit dem Vater und erkläre ihm, dass er echt Ahnung vom Fußball hat. Er ist bauchgepinselt und akzeptiert, dass die Kleinen noch nicht die volle Portion der raumorientierten Spielweise können. Aber wenigstens "irgendwie" freilaufen, sollten sie sich schon, meint er. Das gestehe ich ihm zu. Das ist der Deal.
Den Kinder erkläre ich das Konzept der Hilfestellung ohne Ball und habe so auch noch einen "Team-Building-Aspekt" drin: Wir müssen uns gegenseitig helfen. Wir sind eine Mannschaft. Wir gehören zusammen. Das verstehen die Kleinen, es funktioniert auch ab und an. Mir ist es egal wenn es nicht funzt, ich fordere es nicht ein aber der Pappa freut sich, wenn das Passspiel beim Turnier ab und an klappt.
Zuhause sagt der Pappa dann zum Sohnemann: "Schau, ich hab mit dem Paul geredet. Er hat verstanden, dass ihr besser zusammenspielen müsst. Und schon hat das besser geklappt heute beim Turnier. So doof ist der Paul wieder nicht. Er hat halt nicht so viel Ahnung vom Fußball. Aber er versteht was man ihm sagt."
Das Kind ist erleichtert, weil sich nun alle, die er lieb hat, auch lieb haben. Passt. Und der Paule kann ihn Ruhe damit weiter machen, den Kids Ballan- und Mitnahme beizubringen.

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Schöner Beitrag. Es ist wichtig und gut, grundlegende Begriffe zu diskutieren und zu definieren. Danke!
Meine Anmerkungen dazu:
Zunächst ist im Zusammengesetzten Wort "kindgerrecht" der Teil "gerecht" m.E. nicht im Sinne von Gerechtigkeit sondern im Sinne von "passend" zu verstehen. Du kannst das natürlich verstehen wie Du willst, die Gefahr besteht aber dann, dass Du missverstanden wirst. Das kann aber aus meiner Sicht nicht Sinn von Kommunikation sein.
Alles anzeigenKifu.....nämlich die Grundessenz der für mich unanstatbaren
"Merkmale des Kifu"
-jeder spielt auf jeder Position (Rotation)
-jeder spielt zu annähernd gleichen Zeiten
-kein dirigiren mit dem "Joystick", einfach spielen lassen (freie Entfaltung, Schöpfung von Mut und Spielintelligenz, statt diese zu unterdrücken)
-kein Geschrei (Körperverletzung, auch Beeinträchtigung des Wohlbefindens, Beleidigung...auch Bloßstellung)
-an die Altersziele halten und nur diese abfordern und bewertenWenn Du das so kategorisch schreibst, besteht die Gefahr, dass ein Mitleser, der Dich nicht kennt etwas missversteht. Ich kenne Dich vom Forum etwas und denke Du meinst es so wie ich.
Z.B. muss es heißen: "Jeder spielt auf jeder Position, sofern er das will und er durch diese Maßnahme nicht häuslichem Druck durch dei Eltern ausgesetzt wird und ggf. in Spannungsfeld zwischen Trainer (der 100% die Merkmale des KiFu beherzigt) und seinen unaufgeklärten Eltern gerät."
Bei den meisten anderen Punkten gilt das analog.
Ein entscheidendes Merkmal im Kinderfußball ist m.E., dass nichts, aber auch gar nichts über dem Wohl des Kindes steht. Nichtmal die Merkmale des Kinderfußballs selbst.
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...solange der Rechte sich an die Gesetze hält, kannste ihm nix
Ich weiß natürlich was Du meinst und ich bin froh, dass Du als "Mitglied" der Executive so denkst.
Eine Ergänzung dazu möchte ich aber los werden: In einer Gesellschaft leben Menschen zusammen. Dieses Zusammenleben wird u.a. durch Wertesysteme geregelt. Diese sind u.U. ausdrücklich nicht in Gesetzestexten niedergeschrieben. Die (Selbst)Regulation auf Basis solcher Wertesysteme zwischen den Menschen ist in den letzten Jahren sehr stark verloren gegangen. Das drückt sich einerseits darin aus, dass die Gerichte immer mehr mit Lappalien aus dem zwischenmenschlichen Bereich "belästigt" werden und die Richter die Werteinstanz ausüben müssen. Meine Schwester ist Richterin - es ist in der Tat unglaublich welche Geschichten es gibt.
Andererseits kann man den Rückgang der Zivilcourage oder steigende Respektlosigkeit gegen Vorgesetzte oder Alte als Ausdruck dieser zurückgehenden "moralischen Regulation" sehen.
Insofern ist mir das "...dann kannste ihm nix..." etwas zu kurz gesprungen. Man kann sich hinstellen und sagen: "Nein! So nicht! Das ist nicht das was wir wollen!"
"Früher" (nein, da war nicht alles besser) machte man so etwas z.B. halb-institutionell über sog. Rügegerichte (in Bayern Haberfeldtreiben), die im Wesentlichen das Anprangern von "Verfehlungen gegen die Sitten" durch die Dorfbewohner in einer aussergerichtlichen Form waren.
Zur Klarheit: Ich spreche nicht von Intoleranz gegen Andersdenkende oder von Selbstjustiz. Ich möchte lediglich sagen, dass schon jeder einzelne die Möglichkeit hat zu sagen: Nein!
Nicht nur der Extreme hat ein Recht auf Meinung.
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Ich lehne Extremismus in jeglicher Form kategorisch ab.
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Die Frage ist eine "entweder-oder" Frage. So eine Fragestellung wird der Komplexität des Themas nicht gerecht. Es müssen bei Antworten z.B. unterschiedlich "gewachsene" Strukturen in den Vereinen genauso unberücksichtigt bleiben, wie Ansprüche und Qualifikation von Beteiligten.
Die Frage sollte lauten: "Welche Kriterien des Kinderfußballs sind must-have und welche optional?" Weiter: "Bis zu welchem Grad ist es noch vertretbar Abweichungen in der Umsetzung von must-have Kriterien zu akzeptieren und was ist ein no-go?"
Besser als die Frage so binär zu stellen, wäre die Frage nach einer "best practice".
Wenn ich aber auf die "Tod oder Gladiolen Frage" antworten muss, dann sage ich: "Ein Trainer ist besser als keiner." Gefallen tut mir die Antwort nicht.
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Danke Dirk! Interessanter Beitrag. Eine Frage habe ich noch: Wie verpackt ihr dieses Pull/Push kindgerecht für die Kleinsten - ist ja doch recht "labormäßig"/langwielig?Ab welcher Altergruppe macht ihr das?
Thx P.
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Weil es die Absicht des DFB darstellt. Ich weiß aber nicht, ob der Gedanke auch umgesetzt werden konnte.
Angeblich gibt es ja 1000 Spielfelder. Wird dann ja auch stimmen. Die Frage ist nur: Hat's was gebracht?
