Warum wundert mich diese Geschichte jetzt nicht? Wie auch immer ...
Recht haben und Recht kriegen sind bekanntermaßen zwei verschiedene Dinge und ein Forum ist nicht die reale Welt.
Für Veränderungen von alten Traditionen und Strukturen braucht es vor allem Geduld, bewiesene Kompetenz, hohe Qualifikation und Akzeptanz, die Fähigkeit zur höchsten Diplomatie, enorme Kompromissbereitschaft, die innere Ruhe auch mit kleinsten Erfolgen zufrieden zu sein UND - das Wichtigste: die Unterstützung der Führung. Ohne letzteres geht gar nix.
Ausserdem: Es gibt Organisationen, da ist so ein "Change Management" nicht machbar, dazu müssten nahezu alle beteiligten Personen ausgetauscht werden. Das ist dann halt so. Wer nicht will, der hat schon.
Meine bescheidene, ehrliche und nicht bös' gemeinte Meinung Andre: In nem Verband wärst Du sehr schlecht aufgehoben - Du bist kein Diplomat. Ich denke nicht, dass Du dort "überleben" würdest. Wahrscheinlich ist ein bestehender Verein auch nicht das richtige für Dich, weil Du immer irgendwo jemanden auf die Füße treten wirst und nach Murphy's Law ist es der Falsche und die Dinge würden Dir nicht konsequent genug geschehen und dann: Kaaabooom! - täglich grüßt das Murmeltier.
Eine (harte aber machbare) Möglichkeit die ich sehe: Gründe einen eigenen (KiFu-Ausbildungs)verein und schare "Deine Jünger" um Dich. Macht ein g'scheites Konzept, holt Euch Sponsoren ins Boot und versucht den Schulterschluss mit den Verbandsaktionen zum Thema KiFu / FairPlay / Ausbildung und natürlich mit den Verantwortlichen der FairPlay Liga. Ausserdem qualifiziere Dich und Deine Leute gnadenlos konsequent. Du brauchst das vielleicht nicht und Deine "Jünger" auch nicht aber die anderen Menschen tu'n das. Und: Tue Gutes und sprich darüber, d.h. Marketing, Marketing, Marketing und nochmal Marketing!
Du kannst so Dinge 100% auf Deine Art und Weise umsetzen und wenn sich Erfolge einstellen, dann wirst Du auch anderswo gehört.
Keep on moving!
LG P.
