Beiträge von PaulBreitner

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    Warum wundert mich diese Geschichte jetzt nicht? Wie auch immer ...


    Recht haben und Recht kriegen sind bekanntermaßen zwei verschiedene Dinge und ein Forum ist nicht die reale Welt.


    Für Veränderungen von alten Traditionen und Strukturen braucht es vor allem Geduld, bewiesene Kompetenz, hohe Qualifikation und Akzeptanz, die Fähigkeit zur höchsten Diplomatie, enorme Kompromissbereitschaft, die innere Ruhe auch mit kleinsten Erfolgen zufrieden zu sein UND - das Wichtigste: die Unterstützung der Führung. Ohne letzteres geht gar nix.


    Ausserdem: Es gibt Organisationen, da ist so ein "Change Management" nicht machbar, dazu müssten nahezu alle beteiligten Personen ausgetauscht werden. Das ist dann halt so. Wer nicht will, der hat schon.


    Meine bescheidene, ehrliche und nicht bös' gemeinte Meinung Andre: In nem Verband wärst Du sehr schlecht aufgehoben - Du bist kein Diplomat. Ich denke nicht, dass Du dort "überleben" würdest. Wahrscheinlich ist ein bestehender Verein auch nicht das richtige für Dich, weil Du immer irgendwo jemanden auf die Füße treten wirst und nach Murphy's Law ist es der Falsche und die Dinge würden Dir nicht konsequent genug geschehen und dann: Kaaabooom! - täglich grüßt das Murmeltier.


    Eine (harte aber machbare) Möglichkeit die ich sehe: Gründe einen eigenen (KiFu-Ausbildungs)verein und schare "Deine Jünger" um Dich. Macht ein g'scheites Konzept, holt Euch Sponsoren ins Boot und versucht den Schulterschluss mit den Verbandsaktionen zum Thema KiFu / FairPlay / Ausbildung und natürlich mit den Verantwortlichen der FairPlay Liga. Ausserdem qualifiziere Dich und Deine Leute gnadenlos konsequent. Du brauchst das vielleicht nicht und Deine "Jünger" auch nicht aber die anderen Menschen tu'n das. Und: Tue Gutes und sprich darüber, d.h. Marketing, Marketing, Marketing und nochmal Marketing!


    Du kannst so Dinge 100% auf Deine Art und Weise umsetzen und wenn sich Erfolge einstellen, dann wirst Du auch anderswo gehört.


    Keep on moving!


    LG P.

    So unterschiedlich sind die Wahrnehmungen. Der Entwicklungsvorsprung von Mädchen ist allerdings eine wissenschaftliche Tatsache. Nicht nur körperlich sondern auch im Kopf sind die Mädls schon fixer. Z.B. ist die Wiederholerrate bei Jungs in der Grundschule größer als bei Mädchen. Je nach dem dauert das bei dem einen oder anderen Jungen schon mal weit bis in die Pubertät hinein, bis das egalisiert ist. Ist das Testosteronlevel erstmal voll da bei den Jungs, haben Mädchen keine Chance mehr.


    Der Punkt ist das hier:


    Außerdem spielen Jungs viel viel schneller Fußball und auch da müssen meine Mädels mächtig Dampf machen und 60 Minuten Vollgas geben um mithalten zu können.


    Ja glaubst Du, dass Jungs nicht mächtig Dampf machen müssen und Vollgas geben müssen? Vor allem wenn es mit ca. 12 Jahren anfängt mit dem Test-Level, sind die i.d.R. viel aggressiver und tun eben genau das.


    Sei froh, dass Deine Mädls mit Vollgas und Volldampf noch mithalten können. In 1-2 Jahren werden das nur noch Erinnerungen sein und es wird nie mehr in der Form möglich sein.


    Östrogen lässt zwar das Mädchen zur Frau werden; das gefährlichste, gewaltbereiteste und aggressivste Säugetier auf Gottes Erdboden ist aber immer noch ein junger, ausgewachsener Mann. Und zu diesem wachsen die Jungen in dem Alter schon heran. Das merkt man auch in den Anfängen auf'm Platz. Das war immer so und wird immer so sein.


    In der D-Jugend (älterer Jg.) ist halt gerade so ein Übergang, in dem es anfängt ...


    Fazit: Spätestens in diesem Alter müssen die getrennt werden, wenn es nicht unfair sein soll.

    Vorurteile, tja z.B. Frauen haben eh nur Angst vorm Ball, verstehen nix von Taktik, denken zu langsam...,


    Ach so. Mei. Das ist faktisch natürlich Käse. Diese Behauptungen mit dem Geschlecht zu verbinden, ist nicht zu halten.



    haben nix im Fußball zu suchen, weil sie Frauen sind...., werden belächelt, weil sie Fußball spielen


    Das wiederum sind halt Meinungen. Die kannste nicht verbieten. Wenn das einer denkt... mag er ein Arsch sein - seine Meinung ist es trotzdem.



    Erst, wenn es den Jungenmannschaften / deren Trainern nicht mehr unangenehm ist gegen Mädchen zu verlieren haben wir hier wohl den Durchbruch geschafft.


    Den Tag wirste auf breiter Front m.E. nicht erleben. Wir leben in einer patriachistischen Gesellschaft. Das müsste sich zuerst ändern. Wenn Du aber berücksichtigst wie sich die globalen Machtverhältnisse Entwickeln, glaube ich nicht daran. Andererseits sind gerade die skandinavischen Ländern hier auf einem guten Weg. Weit weg vom Ziel sind sie trotzdem.


    Vielleicht ist das aber auch genetisch und nicht nur Sozialisierung?

    Erst mal herzlichen Glückwunsch!


    Nur auf Grund des "Eigenkönnens" (bin verletzt und konnte das nicht mitmachen) hab ich die 9 Punkte gesamt verpasst. Ansonsten hätt ich die Zulassung zum B-Schein
    auch geschafft.



    Das geht jetzt auch nicht gegen Dich: Aber das ist ja wohl ein Witz, oder? Ich kenne keine Prüfung die man besteht wenn man nicht mitmacht.

    Ex-Speerwerfer in der DDR, der mich allen Ernstes gefragt hat, wann ich plane, mit Nahrungsergänzungsmitteln anzufangen, und der sich als Konditionstrainer angeboten hat.


    :D:D:D:D Ich hau mich weg.


    An dieser Stelle empfehle ich das Buch: Doping Dokumente von Brigitte Berendonk. Sofern man es noch kriegt. Ist ca. 20 Jahre alt aber der Hammer und gerichtlich "gestählt". Hat alle angestrengten Verfahren "überstanden".

    Ein Elternteil sagte mir letztens erst, ich gebe dir ein Stück Fleisch, forme es, mach was du willst und mache einen vernünftigen Jungen daraus.


    Was geht denn hier ab? :thumbdown:


    Wohnst Du in ner Assi Gegend oder warum reden die Leute da so über ihre Kinder? Wenn das nicht nur ein völlig deplatzierter Spaß war ... dann solltest Du da mal das Jugendamt vorbeischauen lassen um zu sehen ob da schon noch alle richtig ticken ...


    Wie die Ärzte sagen:


    Die meisten Leute haben ihre Bildung aus der Bild.
    Und die besteht nun mal, wer wüsste das nicht,
    aus: Angst, Hass, Titten und dem Wetterbericht.

    Freilich, weil es ohne Väter auch keine Kinder gäbe ;)


    Spaß beiseite, weiß was Du meinst. Genau meine Meinung.


    Irgendwo gab es mal nen Fred, da ging es sinngemäß darum ob lieber einen Trainer der die KiFu Merkmale nicht berücksichtigt oder keinen Trainer. Nur soviel: Es waren nicht alle einer Meinung soweit ich mich erinnere.

    @siebner: Sehr schön! :D Bei mir hat keiner dieser Kanaille nen Schein. Ex-Fußballer sind sie aber auch ;) Also ist da vielleicht doch was dran, es gibt noch nen zweiten Mikrokosmos und ich bin nicht der einzige dem's so geht ;)


    Bzgl. Vormachen: Ich mein der Punkt ist doch: Bei einem einigermaßen guten Fußballer kann man recht (natürlich nicht völlig) sicher sein, dass der den Kids bis Ende D-Jugend alle Techniken in Feinform zeigen kann. Das heißt erstmal ja nicht, dass es nicht auch Nicht-Fußballer geben kann, der alle Techniken in der Feinform vormachen kann. Man kann sich ja was aneignen.


    Bei Nicht-Fußballern ist die Wahrscheinlichkeit halt ehr gering das die sowas können. Du hast nun Basketball gespielt. Auch das ist koordinativ ein recht anspruchsvoller Sport (hab 2 Jahre ne BB A-Jugend trainiert und selbst mal gespielt). Bei so jemandem ist die Wahrscheinlichkeit natürlich schon größer, dass er sich das zügig draufschaffen kann. Ein Hexenwerk ist es nun ja nicht. Wenn man allerdings seit seinem 10 Lebensjahr lediglich den Knopf der Schachuhr feinmotorisch bedient hat, dann ist die Wahrscheinlichkeit aus meiner Sicht nicht recht groß mit 40J der beste Freund des Balles zu werden.


    Aber Du sagst ja selbst: Ausnahme!


    Wenn wir hier aber nur über Ausnahmen reden, dann brauchen wir gar nicht mehr anfangen zu diskutieren, denn jeder kennt irgendwie irgendeinen, der irgendwie und irgendwo eine Ausnahme ist....sollte man tatsächlich keinen kennen, googelt man sich halt einen.


    Überschätzt wird die Wichtigkeit des Eigenkönnens glaube ich nicht. Es ist gerade im Bsp. D-Jugend ENORM(!) wichtig ein guter Demonstrator zu sein (ist man das nicht, braucht man einen Co der das kann). Wo Du m.E. schon recht hast, ist das sich viele Fußballer im Niveau des Sports den sie machen völlig überschätzen. Nebenbei (und OT): Wann hat ein Fußballer zuletzt eine vergleichbare Leistung gebracht wie Nowitzki in Spiel 1 des HF? 48 Pts. 24/24 FT und ein absolutes Monster im Lowpost!

    Und wenn ich euch jetzt sage, dass in unserem Kreis genau das ist, was die Eltern sich für ihre Kinder wünschen. Die meisten würden es sogar wünschen, dass du ab und an die Peitsche auspackst und das meine ich wörtlich. Bei einem Ausländeranteil von gefühlten 90% helfen manchmal ruhige Worte nicht weiter.


    Wie meinen? Nicht deutsch genug sozialisiert oder war der Platz in der Schwererziehbaren-Anstalt zu teuer und deshalb bringen sie die Bengel zur "Sicherungsverwahrung" zu Dir in den Verein oder wie? Da haste natürlich andere Probleme als KiFu Merkmale - das ist auch klar.


    Da sieht man mal welche Luxusprobleme wir teilweise haben.


    Meine Güte! Selten so froh gewesen auf dem Land zu wohnen.

    Jedenfalls liest es sich, als ob du halt in deinen Microkosmos mit Fußballern sehr schlechte Erfahrungen gemacht hast.


    Da is was dran. Alle die bei uns bisher als Kindertrainer wg. bekannter Verhaltensmuster "entlassen" wurden, waren vom Typ "Ex-Fußballer ohne großartige eigene Erfolge". Derjenige, der die nächste Saison nicht mehr antreten wird (darf), ist auch so einer.


    Nun ja. Evtl. hast Du ja recht und es ist wirklich so, dass in meiner Dorf-/Vereinswelt dieser Typus ausnahmsweise die Mehrheit darstellt. Ich möchte das nicht ausschließen.


    Wobei ich aber bleibe: Über die charakterliche Grundeignung hinaus muss man sehen für welche Altersklasse der in Frage kommende Trainer eigentlich diskutiert wird.


    Sicher gibt es da Graubereiche - aber z.B. in der D-Jugend geht halt ein Nicht-Fußballer überhaupt nicht. Ich denke da sind wir uns einig.


    Wengleich - und das weiß ich schon auch - es in vielen Vereinen so ist, dass wenn Du


    a) nen Spielerpaß hast (bzw. Dich gegen die Ausstellung nicht hinreichend gewehrt hast)
    b) gesund und einigermaßen fit bist und
    c) keine g'scheite Ausrede hast,


    Du schnell mal das eine oder andere Spiel in der Zweiten machst - egal ob Du Schachspieler oder Fußballer bist. Diese Sorte von Fußballern mein ich natürlich nicht. Ich mein schon diejenige, die den schwachen Fuß nicht nur haben damit sie nicht umfallen.

    Bei Frauen/Mädchen ist das richtige Verhältnis von Zuckerbrot und Peitsche wichtig. Wobei man die Peitsche eigentlich nicht auspacken muss, aber die Mädels sollten wissen wie sie aussieht


    An der Stelle ist es wieder mal Zeit, an den großen deutschen Philosophen Friedrich Nietzsche zu erinnern. In "Also sprach Zarathustra" schreibt er: "Du gehst zu Frauen? Vergiss die Peitsche nicht!" Wahrscheinlich war der neben der Philosophie Trainer einer Frauenfußballmannschaft. :D;)

    Paul, diese Trainer und Eltern (nicht die Kinder), rechtfertigen ihren "Selbstzweck" durch diese Aktion und das ist das Problem.


    Da geh ich mit. Aber bitte dann den Selbstzweck kritisieren und nicht die Aktion.


    Ich bin trotz aller Theorie manchmal auch Pragmat. Wenn man unmittelbar Dinge nicht ändern kann, dann sollte man froh sein, wenn sie wenigstens - trotz aller Nachteile - etwas Gutes bewirken.

    Da wird bei dem Spielstand von 12:0 nochmal richtig Gas gegeben und, für den 'guten' Zweck, gleich mal eine ganze Mannschaft vom Platz gefegt.


    Glaubst Du ernsthaft, dass diese Mannschaft mit diesen Spielern, diesem Trainer und diesen Eltern - eben genau diese Truppe ohne Spenden aufhören würde Tore zu schießen und Gas zu geben? Für die ist hoch gewinnen längst Selbstzweck.