Beiträge von PaulBreitner

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    daß es mit so einer großen Gruppe schwierig ist, alle Kinder spielen zu lassen, da wir nur maximal 10 Kinder zu den Punktspielen mitnehmen


    Das habe ich überlesen ... und das ist natürlich völliger Quatsch.


    Dann fahren halt zu den Spielen nur 10 Spieler mit und Du rotierst durch wer Zuhause bleibt. Meist sind die Eltern ganz froh am Samstag (falls das bei Euch Spieltag ist) auch mal was anderes machen zu können als Fußball.


    Du wirst bei ca. 40 Trainingseinheiten pro Saison plus Hallentraining plus Punkterunde plus Turniere plus Vorbereitungs-/Freundschaftsspiele keinem seine fußballerische Karriere verbauen, wenn er bei zwei drei Spielen a 2x 20 Minuten - also im Endeffekt reden wir von 2 Stunden Spielzeit wenn die/er durchspielt, nicht dabei ist.


    Wenn die Kids mal mit den Kumpels zum kicken auf den Platz gehen, dann haben der das doppelte auf nen sonnigen Nachmittag wieder drin.

    12 Spieler sind ideal. Die Frage ist: Wie groß ist das Gefälle wirklich. Gib den Jungs nen strengen Winter und diejenigen die heute nicht mitkommen sind im Frühjahr Leistungsträger.


    Wenn Du sie als Trainer aber nicht mehr anständig bedienen kannst, weil das Gefälle so groß ist, ist eine Trennung angesagt. So weit möglich sollte man m.E. aber bis zum Letzten versuchen Klassenkameraden, Kumpels etc. zusammen zu lassen.

    Aber Ballbesitz für den Gegner ist immer schwierig auf Kommando. Besser ist die Unterbrechung und ein Freistoß für den Gegner.


    Das stimmt. Ich lasse einfach immer den Gegner an der Stelle wo der Ball war weiterspielen aber ohne definierte Regeln. Die geben nur die Murmel ab und weiter geht's. Ein Freistoß wäre da sicher besser weil klarer geregelt. Mach ich jetzt so und zwar an der Stelle, wo der Lauffaule den ich mir ausgekuckt habe rumgestanden ist :)


    Genau: Nicht laufen ist ein Foul. Das passt :thumbup:

    Die Grundidee steckt doch darin, die Spieler nicht durch langatmige Waldläufe zu langweilen und eventuell
    zeitweise sogar zu demotivieren und dennoch einen besseren Weiterentwicklungsprozess in Gang zu setzten.


    Ein klares Nein. Es interessiert keine Sau ob sich Profispieler langweilen. Die haben ihren Job zu machen und das maximal gut. Wer Kurzweil haben will soll ins Kino gehen. ;)


    Vereinfacht gesagt: Die Grundidee (der Vorgehensweise im Artikel) besteht darin, dass


    a) Ausdauerfähigkeit (i. A. nicht nur GA) sportartspezifisch (d.h. bezogen auf das Anforderungsprofil des jeweiligen Sports) trainiert wird
    b) die Erkenntnis (aus dem Jahre 1996) herangezogen wird, dass hochintensives Training mit einer Intensität von ca. 170% VO2max Auswirkungen auf die VO2max und damit auf die Brutto-Ausdauerfähigkeit hat


    Das Ganze kombiniert mit der typisch kurzen Vorbereitungszeit im Fußball, gewünschten Umfängen (bis zu 60x 80m im submaximalen Tempo und damit Intensitätsreduktion) und dem hohen Niveau auf dem Profifußballer trainieren können (i.S. von mentaler Härte und Verletzungsresistenz) führt zu den erwähnten Protokollen/Vorgehensweisen.

    Ein sehr interessanter (wenn auch teils ungenauer) Artikel über modernes, fußballspezifisches Konditionstraining im Profibereich: http://www.spox.com/de/sport/f…t-oliver-schmidtlein.html


    Bitte: Nicht denken, dass man so auch im Amateurbereich trainieren sollte. Mit 2x pro Woche + Spiel und riesen Pausen ist man mit herkömmlichen Methoden plus Athletikttraining sehr gut bedient. Hauptsache man macht überhaupt was ;)


    Natürlich kann und sollte der "wissende" Trainer hier was "abkupfern" können. Aber um so trainieren zu können, muss man schon grundlegend trainiert sein - sonst sieht man wahrscheinlich das Ende der Vorbereitung nicht ;)

    ich möchte, dass meine AVs ihr Gegner analysieren und das situativ entscheiden:


    Das ist doch das Entscheidende. Ich verstehe diese Art der Fragen nicht so ganz, denn gäbe es starre Regeln, dann könnten Roboter gut Fußball spielen. Es ist immer situativ.


    Wobei gerade beim Abdrängen tatsächlich nach innen eher im Profifußball und nach aussen eher im Amateurfußball gearbeitet wird. Aber schon das ist nicht immer gültig.

    Wille und Charakter - ohne den Willen es (Fußball, Ausbildung) zu wollen, klappt es nicht. Ohne den Charakter der für den Lernprozess nötig ist, klappt es nicht. Diese persönlichen Eigenschaften, die genetisch disponierten mentalen Fähigkeiten, die Erziehung... das ist es was die Grundalge ist. Der Rest ist Handwerkszeug und wenig spektakulär und erlernbar.


    Ach ja: Nicht zu vergessen die kognitiven Fähigkeiten.

    Das Einfachste ist wohl Ballbesitz für den Gegner, wenn sie sich nicht bewegen. Trab ist i.O gehen verboten. Das funzt gut, in Kombination mit einem kleinen 3gg3 in Tunierform. Z.B. Spielzeit 5min oder sowas ... a bisserl Pause brauchen insb. die Lauffaulen.


    KiFu Mannschaften in denen einer oder zwei recht Gute sind, die aber selten bis nie abgeben, tendieren dazu, dass eher Schwächere schnell mal rumstehen, weil sie den Ball eh nicht kriegen. Wenn das so ist, den Starken aus dieser Mannschaft "entfernen".

    Wie soll sowas denn gehen, außer mit Abschlussfahrten, Spaßbad usw.?


    Wenn irgendwie möglich so früh wie möglich nach diesen Kriterien einteilen und nicht nach Leistung. Nen Jüngeren, weil er recht gut ist zu nem älteren Jahrgang stecken ist z.B. für solche Sozialstrukturen Gift.


    Ich weiß, dass ist nicht so einfach, ich weiß, dass ist manchmal unmöglich. Man soll halt versuchen so gut wie möglich diesen Aspekt zu berücksichtigen. Langfristig wirkt sich das wahrscheinlich aus. Ne Garantie hast Du wohl aber auch nicht.

    Wir haben jedes Jahr eine mehrtägige Abschlußfahrt gemacht, waren in diversen Spaßbäder, in Soccerhallen, waren auf Trainingslager,
    jede Saison gabe es noch ne tolle Abschlussfeier oben drauf


    Ich bin schon immer der Meinung, dass solche Dinge am Ende des Tages grandios überbewertet werden. Den Jungs geht es um's kicken mit den Kumpels. Wenn das wo anders besser passt, gehen die da hin. Ins Spaßbad können die immer - dazu braucht's keinen Fußballverein.


    Auch ist es wichtig die Kiddis rechtzeitig zu erden. Das beginnt in der F. Wir haben auch so ein paar Helden, die getrieben von den Eltern denken sie wären was besonderes. Unter'm Strick stinkt ihr Haufen genauso wie der von den anderen Spielern.


    Versucht die Cliquen- und Klassengemeinschaften beisammen zu halten so gut es geht. Dann ist viel gewonnen. Wenn dann so wei bei Euch aber mal einer anfängt zu gehen ...


    Letzte Saison musste das bei uns ein Landesligist im Herrenbereich auch mitmachen. In der Vorbereitung war noch alles gut, dann ging ein Student - der soziale Mittelpunkt des Teams - weg und dann kam der Erdrutsch.

    Ja und Nein.


    Ja. Ich hab schon so Zeugs. Aber eher für Herrnmannschaften. Nein, dass ist im Grunde völlig uninteressant, denn


    a) Periodisierung ist das eine aber das kennt jeder und das kann man überall nachlesen und ist nix Besonderes. Ist auch wiederverwendbar. Man muss nur die Termine der eigenen Mannschaft kennen. Dei Grundprinzipien Belastung/Entlastung, die Reihenfolge von Kraft/Ausdauer/Technik/Schnelligkeit etc. ist auch klar. Also auch nix Neues.


    b) Der Frosch die Locken da hat, wo man die Trainignseinheiten in der Woche mit Trainingsinhalten füllt, die individuell auf die Mannschaft, ja sogar auf Spieler angepasst sind. Das ist nicht wiederverwendbar und ich für meinen Teil schreibe (schrieb) nach der Einheit auch Bemerkungen neben die Einheiten, die teils persönliche Informationen über die Spieler enthalten. Das weitergeben ist nicht möglich.