Beiträge von Steini

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    Ja. Das meinte ich mit Konterbewegung.


    Zu Deiner Frage, was dann ? Spielt er fünf Mal den Doppelpass mit A gibt das zwei Punkte. Was denkst Du wie schnell der Abwehrspieler ihn beim nächsten Mal zudecken wird ?
    Und wenn er sich weit genug außen im Feld anbietet kann er ja sofort ins Tempodribbling auf die andere Seite gehen. Auch da wird der Abwehrspieler beim nächsten Durchgang enger dran sein, um dies zu verhindern. Das ist doch genau was Du möchtest. Räume schaffen. Die Jungs sind ja nun nicht doof. Und natürlich weiß der Abwehrspieler worum es geht. Zudem ist es für ihn wie von Dir beschrieben unglaublich laufintensiv. Da spart er auch seine Kräfte. Zwei Minuten können da zur Ewigkeit werden.


    Mein Eindruck kann mich täuschen, aber ich glaube Du hast eine falsche Erwartungshaltung bei dem Ganzen. Du möchtest ( wie in der von Dir beschriebenen Übung ) den Pass in die Tiefe sehen. Macht ja auch Sinn, wenn Räume geschaffen wurden. Aber eben das ist das Thema und darauf antworte ich hier. Räume schaffen durch individual-taktisches Verhalten.
    Nicht den zweiten Schritt vor dem ersten haben wollen. Zudem würde ich diese Übung nicht separat machen, sondern eingebettet in eine gesamte TE mit diesem Trainingsschwerpunkt. Als Schlussteil käme also eine reine Spielform, in der genau dieses Verhalten zum Erfolg führt. So auf die Schnelle schnelle stelle ich mir da ein Spiel auf zwei Tore mit drei Zonen vor: Erste Zone zu sehen wie beim Anspieler, der einen sich frei laufenden Spieler aus Zone Zwei anspielen muss. Und aus Zone Zwei wiederum muss in Zone Drei abgespielt werden. Erst von dort darf ein Abschluss erfolgen.
    Vielleicht als Steigerung, wenn es gut klappt ( und nur dann ), gibt es bei einem öffnenden Pass von Eins zu Drei zwei Punkte und bei dann erfolgreichem Torabschluss gleich drei Punkte.


    Hab Geduld. Pass in die Tiefe ist nicht Dein Thema. Der wäre schön, aber der Coachingpunkt ist hier doch ein anderer !

    Der nächste Schritt ist dann nämlich ein weitaus kleinerer. In der Praxis wirst Du feststellen, was ich meine.
    Bei den ersten Durchführungen im 2:1 Modus würde ich zunächst den Zeitdruck rausnehmen, also keine zwei Minuten Begrenzung sondern beim x-ten Abspiel ist die Übung erfolgreich beendet. Hier ist ja ein Miteinander agieren wichtig und die Konzentration auf Bewegungsabläufe ist so höher. Später kannst Du es ja wieder einbauen.
    Vorgabe ist jetzt ein Seitenwechsel. Der Knackepunkt sind jetzt auch eher die Anspieler. Die müssen hellwach sein. Klappt es nicht, solltest Du einer der Anspieler sein.
    Und der alles entscheidende Faktor bei dieser Übung bist ohnehin Du ! Sobald es zu der von Dir erhofften Situation kommt das C mit Konterbewegung den deffensiven Spieler auf sich zieht und der Mitspieler im Raum angespielt wird, muss ein monströses Lob von Dir kommen !


    Und bei der dann folgenden Aktion musst Du wieder hellwach sein. Zu 99,99% wird der Abwehrspieler mit einem identischem Ablauf rechnen. C wird kontern, er aber wird sich eher auf den Mitspieler im Raum konzentrieren. Wird C dann angespielt und startet zur anderen Seite...sofort stoppen. Anhand dieser beiden Situationen kannst Du den Jungs super erklären, dass sie sich jetzt in der kurzen Zeit nur oder gerade durch die Konterbewegung zwei Handlungsoptionen erarbeitet haben ! Dieser Effekt bzw. die Erkenntnis wird nachhaltig sein, wenn Du es geschickt anstellst.
    Das Ganze kannst Du natürlich auch mit großen Erklärungen versuchen. Mal einen Spieler dahin stellen und den anderen dahin. Dann wieder erklären. Durchaus möglich, dass dies dann auch tatsächlich mal im Spiel zu sehen ist. Fragt sich wie lange.

    Schönes Thema-).
    Wichtig aber gleich zu Anfang zu erwähnen, das wir hier über eine A/B-Jugend reden. Und dies auch noch auf Landesniveau. Mein Posting und evtl. noch folgende bezieht sich dann auch nur auf diese Altersklasse. Kurz zu Deiner Übung mit nur einem Anspieler. Sie ist für dieses Thema bzw. den Bereich, den Du trainieren möchtest, mMn nicht geeignet. Erstens ist es für mich ein Schnittbereich zwischen Übungsform und Spielform hinsichtlich der Trainingsmethodik und sobald ich eine Thematik in der Spielform behandeln möchte, möchte ich die Spieler durch Art und Aufbau der Übung zum avisierten Ziel bringen. Sie sollen sich möglichst eigenständig und selbsterlernt zur bestmöglichen Lösung bringen bzw. möglichst viele Handlungsoptionen erarbeiten. Das mit dem einen Anspieler und den beiden Optionen Klatsch und Dreh ist mir zu strikt begrenzt und daher eher kontraproduktiv. Zweitens ist es mir zu eindimensional da ja das Anspiel immer nur von einer Seite erfolgt. Der Deffensive braucht im Grunde nur eine waagerechte Linie abdecken. Der Offensive kann hinter ihm tausend Haken schlagen. Braucht ihn nicht zu interessieren da er ja weiß, von wo das Anspiel erfolgt. Mach die Übung einfach mal mit zwei Anspielern und Du wirst schnell feststellen, was ich meine. Sei kreativ und reagiere auf Verhaltensweisen. Spielen sie nur Doppelpässe bzw. lassen klatschen, gib Motivationsanreize. Ist im Übrigen immer besser als Begrenzungen wie z.B. ( und das wäre hier auch möglich ) eine 2-Sekundenregel. Er muss den Ball mindestens zwei Sekunden halten bevor er abspielen darf. Ich würde bei dieser Übung einfach den Anreiz auf die andere Seite zu wechseln (=Raumgewinn) erhöhen, indem es einen Punkt für Rückspiel auf den Anspieler und drei Punkte für Abspiel auf die andere Seite gibt. Sie wollen ja in den zwei Minuten möglichst viele Punkte sammeln. Da kommt richtig Pfeffer rein.


    Wichtig ist Dein Coaching und da musst Du zu 100% konzentriert und fokussiert sein. Weniger ist hier mehr. Bleib im positiven Bereich, d.h. bei guten Konterbewegungen schon das erste Lob. Macht er eine Konterbewegung, geht dann zu A, erkennt das der Deffensive ihm zu sehr im Nacken hängt, macht darauf eine schnelle Kehrtwende und lässt sich von B anspielen...
    Sofort Stopp rufen, auf die Kniee fallen und dem Spieler huldigen-).


    Wenn das bei mindestens fünf Spielern sitzt kannst Du mit denen ( und eben nicht vorher ) eine Stufe weiter gehen. Hab Geduld. Das wird nicht sofort nach der ersten Einheit sitzen, aber wenn Du ins 2:1 gehst bevor sie es automatisiert abrufen können, wirst Du enttäuscht werden und Dich fragen warum es denn bloß nicht klappt.
    Daher lass ich dies hier in einem Posting für sich stehen, weil man es wirklich Step by Step machen muss.

    Hi @lokn
    Mit nur einem Anspieler ist das eine gänzlich andere Übung und mMn absolut suboptimal für Konterbewegungen.


    Aber hast Recht. Wäre wirklich einen eigenen Thread wert bzw. kapert nicht diesen.
    Da schreib ich dann was ich meine und wie man darauf aufbauend ins 2:1 geht.

    Konterbewegung wäre für mich zunächst der Anfang. Dies ist ein elementarer Baustein im individual-taktischen Bereich und sollte schon in jungen Altersklassen in keiner Übung fehlen. D.h. dem Spieler auch vermitteln, möglichst unberechenbar zu sein. Wenn ich schon frühzeitig in die Richtung laufe, wo ich den Ball hin haben möchte, merkt das selbst die größte Schlafmütze an Gegenspieler spätestens beim dritten oder vierten Mal. Auf jeden Fall also weg von diesen Übungen aus dem Stand schon in der F. Ist ein langer Prozess, aber im günstigsten Fall wird es ab ältere E zum Automatismus.


    @lokn
    Einfache Übung, aber schult sehr schön den Handlungsablauf und sorgt schnell für Erfolgserlebnisse. Optimalerweise als intensive Individualübung durch Dich oder Deinen Co. während des Hauptteiles.


    Quadratisches Feld. Bei den ersten Durchführungen nicht zu klein, um zusätzlich zum Gegnerdruck nicht auch noch den Raumdruck zu hoch zu haben. Kenne nicht die Spielstärke Deines Teams, aber erfahrungsgemäß sollte das Spielfeld lange eher größer gehalten werden um die Konterbewegung als solches "ausladend" ausführen zu können. Sage jetzt mal so als Richtschnur 15x15 Meter. Auf zwei gegenüber liegenden Seiten zwei Randspieler mit ausreichend Bällen. Nenne sie mal A und B. Im Feld einen offensiven Spieler (C) und einen defensiven (D). Zwei Minuten Spielzeit, danach Wechsel. A und B ins Feld, C/D Randspieler. So haben diese beiden etwas Verschnaufpause. Zum Schluss waren dann alle vier Spieler mal der offensive Part. Gewonnen hat der Spieler mit den meisten Abspielen in diesen zwei Minuten. Wichtig noch: Sollte D mal den Ball erobern, bekommt er einen Punkt wenn er über eine der vier Seitenlinien dribbelt ( Anschlussaktion ).


    Konzentriere Dich aber beim Coaching ausschließlich auf C ! Und das nur so am Rande: Oft gesehenes Verhalten. Ein Schwerpunkt soll trainiert werden, aber zeitgleich auftretende Verhaltensweise außerhalb des Schwerpunktes wird auch mit angesprochen und bearbeitet. Merken und zu einem späteren Zeitpunkt behandeln.
    C hat während der gesamten zwei Minuten immer die Entscheidungsfreiheit von wem er angespielt wird und auch wem er den Ball zurück spielt. Also Doppelpass oder offene Annahme bzw. Eindrehen und Abspiel zur anderen Seite. Wichtiger ist vielmehr, dass er/sie lernt durch schnelle "Täuschbewegungen" oder kurzem Antritt in die entgegengesetzte Richtung und sofortigem Freilaufen nach dem Abspielen sich vom Gegenspieler zu lösen. Wie gesagt ein länger Prozess, also zu Anfang nicht zu viel verlangen und ruhig öfter Coachen.


    Später dann kommt ein zweiter offensiver Spieler dazu, also 2:1. Dann ( und erst dann ) kann man schaffen von Räumen für den Mitspieler schulen.

    Ich wollte mein erstes Posting nochmal anhand der Beobachtungen erläutern, die ich bei den Spielen meines Ältesten in dieser Saison gemacht habe. Das ist eine C auf Bezirksebene. Gemischter Jahrgang, aber prozentual deutlich mehr jüngerer Jahrgang. Sie spielen mit wenigen Ausnahmen gegen Mannschaften, die im Gegenzug dazu mit hauptsächlich Jahrgangsälteren spielen. Teilweise sehen Jungs davon wie B-Jugend aus. Trotzdem sind sie im oberen Tabellendrittel. Es muss allerdings dazu gesagt werden, dass einige Spieler ehemalige bzw. aktive Stützpunktspieler sind und von anderen Vereinen geholt wurden. Es geht mir eher um die Spiel- bzw. Verhaltensweise der Jüngeren. Die Stellen sehr oft geschickt die Räume zu und so kommt es gar nicht zum Abspiel in ihren Bereich. Ob dies bei einer Sichtung tatsächlich von einem Sichter registriert und ( noch viel wichtiger ) entsprechend gewichtet wird, stelle ich mal in den Raum.


    Noch deutlicher wird es bei Ballbesitz. Wenn sie den Ball haben, spielen sie relativ schnell einen Pass. Und der kommt zu einem hohen Prozentsatz auch an. Fragt man sie nach dem Spiel warum sie nicht mal mutig ins Dribbling gehen, kommt die Antwort: Gegen die Kanten hab ich kaum eine Chance. Ich schau schon nach Anspielstationen bevor ich den Ball hab und biete mich dann wieder an. So gehe ich dem Zweikampf aus dem Weg. Blöd ist nur wenn man sich tierisch oft freiläuft und den Ball dann nicht wiederbekommt.


    Ist dies in diesem Fall "Kein Mut" "kein Durchsetzungsvermögen" oder eher selbsterlernte Spielintelligenz ? Und wird die gesehen/bewertet ? Ich würde behaupten in den meisten. Fällen nicht. Vom technischen wären sie in der Lage zu dribbeln, machen es aber ganz bewusst nicht.
    Der körperliche Nachteil wächst sich in den meisten Fällen später raus und dann habe ich einen Spieler, der über eigenständig erlernte ( und damit nachhaltige ) Spielintelligenz Situationen löst, technisch versiert ist und nun sich auch körperlich durchsetzen kann.


    Zuvor fällt er aber durchs Raster, weil die augenscheinlicheren ( und damit eher wahrgenommenen ) Aktionen in unmittelbarer Ballnähe bewertet/gesichtet werden. Und hier sind eben die körperlich präsenteren Spieler auffälliger.


    Ich denke schon das auch später geborene Soieler eines jüngeren Jahrganges in Auswahlmannschaften eher zu sehen wären / eine Chance bekämen, wenn diese ballfernen Verhaltensweisen eine entsprechende Gewichtung bekämen. Sozusagen der Grundcharakter ( mir fällt kein besseres Wort ein ) eines Spielers in allen Spielsituationen.


    Kann es nicht besser beschreiben was ich meine. Der Fokus scheint zu sehr auf Aktion ( Schuss, Pass, Zweikampf usw.) zu liegen und zu wenig auf ( beabsichtigtes ) situatives Verhalten. Und da sind die körperlich präsenteren im Vorteil. Zumindest in Jungen Jahren.

    Ist immer wieder ein spannendes Thema mit dem ich mich auch schon seit langem befasse. Leider habe ich auch noch nicht die Lösung schlechthin gefunden. Ich würde sie mir ansonsten patentieren lassen und ne goldene Nase damit verdienen. @Sir Alex sagt ja völlig zu Recht, dass kritisieren alleine nicht reicht sondern dann auch Lösungsansätze geboten werden müssen. Für mich hat sich im Laufe der Jahre als Trainer und auch als Zuschauer in diesem Bereich ein Punkt heraus kristallisiert, der meines Erachtens als Sichtungskriterium viel zu kurz kommt bzw. keine entsprechende Gewichtung hat. Es ist die Individual-taktische Fähigkeit und Fertigkeit eines Spielers beim Spiel ohne Ball zum Zeitpunkt der Sichtung.
    Auffällig sind nunmal Aktionen mit Ball bzw. in Ballnähe, d.h. Zweikämpfe. Gutes Dribbling, gut durchgesetzt, gute Balleroberung, guter Pass usw. Das fällt einem Naturgemäß eher auf.


    Was aber ist mit Spielsituationen in denen ein Spieler durch intelligente individual-taktische Spielweise eine im Grunde entscheidende Beeinflussung hat, die aber auf den ersten Blick nicht so deutlich hervor sticht, wie beispielsweise der Zweikampf des Mitspielers ? Und dies kontinuierlich und im besten Fall sogar instinktiv ? Als Beispiele seien hier geschicktes Zustellen von Räumen oder ständig im Raum anspielbar sein. Oder die Königsdisziplin: Ständiges Scannen der Umgebung ohne Ballbesitz. Jetzt läuft mir wieder die Zeit davon und werde das nachher nochmal näher erläutern was ich meine.

    @coach übernimmt ja eine C, die erstmalig auf Großfeld spielt. Und er und sein Co. scheinen ja neu zur Mannschaft zu stoßen. In diesem Fall kann ich nur zu Freundschaftsspielen raten. Eingebettet in einen kleinen Rahmen wie gemeinsames Frühstück/Mittagessen und einer TE vorher oder nachher. So hat man zum Einen Teambuilding und zum Anderen Eingewöhnung der Spieler an das Großfeld durch effektive Spielzeit. Die Spielzeit würde ich auf vier Mal 20 Minuten ansetzen. So kann man in den jeweiligen Vierteln einzelne Blöcke ausprobieren was gleichzeitig den Effekt hat, dass die Spieler in unterschiedlichen Konstellationen gruppendynamische Prozesse erleben und erfahren. Also wie tickt mein Mitspieler so.


    Wäre mir beim Turnier zu hektisch und zu wenig Spielzeit um dies zielbildend in diese Bahn zu lenken.

    Ich hatte diese Woche ein Erlebnis, dass sehr schön in dieses Thema passt und vielen aktiven Trainern hier vielleicht zur Motivation dient. Ich kenn es ja noch von mir: Gerade zum Ende der Saison fühlt man sich doch ausgelaugt und fragt sich auch so manches Mal, warum man diese Mühen auf sich nimmt. Es dankt einem ja doch keiner. Rückmeldung gibt es oft nur bei Stress/Misserfolg usw.
    Wenn man es lange Zeit macht weiß man, dass die Wertschätzung oft sehr viel später kommt. Durch die Jungs, die man früher trainiert hat und die mittlerweile erwachsen geworden sind. Wenn man sie dann wieder trifft und sie Dir sagen, dass das damals ne tolle Zeit war, geht einem schon das Herz auf und man freut sich sehr darüber.
    Übrigens hat mich vor Kurzem ein ehemaliger Spieler von mir gefragt, ob er bei uns in der alten Herrn spielen darf, weil er keine Lust mehr auf den Spielbetrieb der Ersten hat und nur noch Just for Fun bei uns kicken möchte. Mein lieber Schwan. Da merkt man erst, wie alt man geworden ist -).


    Ich habe vor Kurzem an einem Außenanbau einen beträchtlichen Schaden entdeckt. Gestattet keinen Aufschub. Anruf bei einem Handwerksbetrieb: "Da stell dich mal hinten an. Nach dem Sturm wissen wir kaum, wo wir zuerst hin sollen." Dann habe ich jemanden angerufen, dessen Sohn ich lange trainiert habe und der einen entsprechenden Handwerksbetrieb führt. Er selber war damals kaum bei Spielen, weil er viel arbeiten musste. Ansonsten insgesamt wenig von den Eltern gehört, weil seine Frau auch zusätzlich Arbeiten gehen musste.
    Ich mach es kurz. Ich hab kaum aufgelegt, da stand er bei mir auf dem Hof. "Mach dir kein Kopp. Kriegen wir hin." RuckZuck waren seine Leute da. Alles wieder Tip Top. Ich hab ihn dann gefragt, wie er das denn so schnell dazwischen bekommen hat, obwohl er doch selbst so viel zu tun hatte wie mir bekannt war.
    Er: Du warst damals jede Woche für die Jungs da, obwohl es bei Dir bestimmt zeitlich auch oft eng war. Mein Junge schwärmt noch heute von der Zeit mit der damaligen Mannschaft. Wir wollten Dir früher auch so oft mal Danke sagen, aber man schiebt es ja leider dann so vor sich hin. Jetzt kann ich das so endlich mal nachholen und etwas zurück geben.


    Da braucht man glaube ich nicht mehr viel zu sagen. So kommt die Wertschätzung eben erst sehr viel später an. Ich hab mich da sehr drüber gefreut.


    Damit wollte ich gerade den Neueinsteigern in diesem Bereich nur verdeutlichen, dass Ihr viel mehr bei den Menschen, mit denen Ihr bei der Zeit als Kinder- und Jugendtrainer zu tun habt ( also auch den Eltern ) hinterlasst, als Ihr Euch vielleicht zur Zeit vorstellen könnt. Ging mir ja leider auch so. Anstatt die Zeit ( die viel zu schnell vorbei geht ) zu genießen, reibt man sich an Kleinigkeiten auf.
    Ich denke die Meisten wissen schon, was Ihr da Woche für Woche leistet und spricht es halt nur nicht aus. Aber.... Siehe Überschrift.


    Schönes Wochenende.

    Nein tobn. Habe ich ehrlich gesagt nicht. Und im vorliegenden Fall halten ja wohl offensichtlich die Eltern der "Füllmasse" die Füße still damit der Nachwuchs auf Gnaden der Herrscher wenigstens mal für ein paar Minütchen spielen darf. Wenn sie sich mit den anderen Eltern der gar nicht spielenden Kinder zusammen schließen würden und schlicht am Spieltag nicht erscheinen, können die Meistertrainer mit ihrer Stammmannschaft das Unterzahlspiel üben. Ich lasse die aber mal weg. Wenn es denn so ist wie hier beschrieben, sind es für mich auch keine Trainer. Um dieser Bezeichnung gerecht zu werden bedarf es weit mehr. Hier werden offensichtlich nicht mal die Mindestvoraussetzungen erfüllt.


    Stonehendge
    Vielleicht gibt es ja doch noch eine Möglichkeit. Wie Du siehst bin ich Optimist -). Leider hast Du die Frage nicht beantwortet wie das denn die anderen Eltern sehen oder ob die überhaupt was dazu sagen. Mir ist wohl bekannt, dass so ab D-Jugend das Interesse der Eltern oftmals nachlässt und immer die selben zum Training oder Spiel erscheinen. Das macht das nicht einfacher.
    Zunächst mal:
    Besserung scheint nicht in Sicht. Es wurde angesprochen. Weder durch die jetzigen Betreuer noch durch den Verein erfolgte eine Reaktion. In der nächsten Saison wird sich die Situation vermutlich eher noch verschlimmern. Erledigt.
    Eure Kinder sind zahlende Mitglieder ( ihr seid deren Vertreter ). Somit dürfen die Kinder den Sportplatz nutzen. Alle Beteiligten persönlich ansprechen, dass man nur gemeinsam etwas schaffen kann. Dann auf den Homepages der benachbarten Vereine die Ansprechpartner raus suchen und anrufen. Teilt das untereinander auf, damit nicht nur einer die Arbeit hat.
    Denen die Situation schildern und fragen ob man nicht mal ein Turnier zusammen ausrichten könnte. Und zwar ohne feste Mannschaften, Platzierungen und dem ganzen Rummel. Mit Kindern, die sonst ( aus welchen Gründen auch immer ) sonst nicht zum Zug kommen. Viele Vereine haben suboptimale Kadergrößen. Oft liegt es auch am Trainermangel. Zu viel für eine Mannschaft, zu wenig für zwei.
    Dieses Turnier gar nicht so groß aufziehen. Die Kinder sollen einfach nur spielen. Den Verein nach Trikots fragen. Wenn auch da wieder nichts kommt, tun es auch Leibchen. Bittet ggfs. Trainer anderer Mannschaften des Vereins um eine Leihgabe für das Turnier.
    Wenn ihr nur ein einziges Mal am Wochenende ein Spielchen hinbekommt, kann das zum Selbstläufer werden. Ihr müsst Euch ein Netzwerk mit "Gleichgesinnten" schaffen. Zeit rennt wieder, aber eins noch:


    Was ich als Vater auf jeden Fall machen würde: Würde kurz mit meinem Jungen schnacken und ihm deutlich vermitteln, dass ich voll hinter ihm stehe. Dann würde ich ihn bitten, den Trainer in meinem Beisein offen und gern auch vor anderen zu fragen:


    Warum darf ich am Wochenende nicht mitspielen ?


    Und dann muss er die Hosen runter lassen...

    Stone
    Ich hab das interessiert mitgelesen, habe aber bei den ganzen Zahlen ehrlicherweise den Überblick verloren. Daher frage ich nochmal gezielt nach: Um wie viele Kinder der zweiten geht es jetzt genau, d.h. wie vielen Kindern geht es wie Deinem Sohn ? Gar keine Einsätze oder nur Alibiminuten oder komplette Nicht-Berücksichtigung ?


    Mir kam nämlich als erster Gedanke "Die beiden Trainer machen es so, weil ihr es mit Euch machen lasst." Wenn da alle Unzufriedenen an einem Strang ziehen würden, bekämen sie dann trotzdem ihre zweite Mannschaft für den Spielbetrieb zusammen ? Wenn sie nur ein einziges Mal nicht antreten könnten, weil zu wenige Spieler, würde es dem Verein Strafe kosten. Und dann würde es mich wundern das dies die Vereinsverantwortlichen kalt lassen würde.


    Was sagen denn die anderen Eltern der zweiten Mannschaft dazu ?

    Schönes Posting Thomas und ich kann Dir da nur zu 100% zustimmen. Spielformen machen doch auch als Trainer wesentlich mehr Spaß und bieten in nahezu jeder Minute Möglichkeiten des spielnahen, zeitnahen Coachings. Auch für eine E würde ich reine Übungsformen nicht verdammen. Viele Ballberührungen in Verbindung mit vielen Wiederholungen sind da eine gute Grundlage. Aber wäre ( und war bei meiner damaligen E ) im Aufwärmteil Bestandteil. Dann als Wettkampfform und die Übung bekommt Dynamik und die Spieler in dem Alter lieben Wettkämpfe. Sobald es aber ins Überzahl- / Unterzahlspiel geht, würd ich es von Anfang an in alle Richtungen schulen. Ständig wechselnde Spielrichtung, immer variierend entweder durch Coaching oder als selbstständige Entscheidung des Spielers. Es muss eben sein wie auf dem Feld/beim Spiel. Kleinfeldübungen in der Spielform oder als Zonentraining ist da angesagt.


    @zlata
    Dein letzter Satz trifft mMn voll ins Schwarze und auch insgesamt gefällt mir Dein Grundgedanke bei Deinem Schwerpunkt Passspiel ( was ja eben nicht nur das Passen an sich beschreibt ) sehr gut. Nämlich den Fokus nicht auf Passkombis zu legen, sondern in der individuellen Schulung ( und das muss Hauptaugenmerk eines E-Trainers sein ) zu bleiben und den freien Mitspieler eben nicht als bloßen Anspieler zu sehen. Er soll auch nach einem Abspiel aktiv bleiben. Schau mal im Forum unter den Übungen nach. Da sind sehr gute Postings über Umschaltspiel drin. Oder andere Variationen von der Übung die tobn hier gepostet hat. Das wird auch für Deine E richtig gut zum avisierten Schwerpunkt passen.

    Kurz zur Geldfrage. Kann beide Argumentationen und Kritikpunkte/Befürchtungen an der jeweils anderen nachvollziehen. Und zwar aus der eigenen praktischen Erfahrung. In meinem Heimatverein ( im Jugendbereich eine JSG aus drei Vereinen ) nahezu unentgeltlich lange Jahre tätig gewesen. Dann über einen längeren Zeitraum zeitweise zweigleisig unterwegs. Beim anderen Verein aus dem benachbarten Landkreis ( alle ersten Mannschaften ab C über Kreisebene ) zusammen mit einem Kollegen ( ebenfalls von außerhalb ) für die Erarbeitung von TE'en im Individual- und Gruppentaktischen Bereich tätig und eben mit monatlicher Aufwandsvergütung. Wir waren sowas wie eine Schnittstelle zwischen Trainern und der Jugendleitung. Sicherlich kein reiner Breitensportverein mehr, da die hohe Ligazugehörigkeit der Jugendmannschaften ab C auch eines von vielen gesetzten Zielen war. Von G - E aber ein Ausbildungsrahmen, der auch in diesem Forum hätte entstanden sein können. Leider kann ich hier nicht berichten, ob sich auch dran gehalten wurde, da ich dort zeitlich bedingt keinen Einblick hatte. Die Akzeptanz der Trainerkollegen was mich und meinen Mitstreiter betraf war sehr hoch. Da haben alle an einem Strang gezogen. Nichts mit Neid oder auch/mehr Geld haben wollen. Soviel nur dazu. Übrigens fahre ich immer noch meinen 15 Jahre alten Caddy, den ich vor Kurzem beim zweiten Versuch erfolgreich durch den TÜV brachte. Soviel also nur zu Höhe der Aufwandsvergütung. In meinem Heimatverein schlug ich also vor für den Bereich G bis D und für den Bereich C - A jeweils einen Koordinator zu installieren. Sehr viel Aufwand, weil die praktisch überall sein müssen. Wenn sie es aber richtig machen kann da keiner mehr sein eigenes Süppchen kochen. Big Brother is watching you.


    Aber eigentlich wollte ich mal einen anderen Aspekt hier einbringen, der mir bislang fehlt bzw. bei der Diskussion Wertschätzung durch Entlohnung vielleicht ein wenig untergeht. Den Verein lasse ich mal außen vor. Aber selbst da wird es im Vorstand einige Personen geben, auf die das ebenso zutrifft.
    Hand aufs Herz: Als ihr alle angefangen habt mit eurer Trainertätigkeit, habt ihr da schon gewusst was das im Endeffekt für ein Aufwand ist ? Also ich nicht. Ich dachte Training mit den Kindern und am WE das Spiel. Ich hatte ja vorher von D- A trainiert. Aber KiFu ist mMn eine ganz andere Welt. Ihr kennt das und deswegen kann ich eine weitere Beschreibung hier weg lassen.
    Wie sollten dann die Eltern dies in diesem Umfang einschätzen können, wenn sie es selber nie gemacht haben ? Ich denke wenn sie es realistisch einschätzen könnten, wäre auch die Wertschätzung höher. Insofern kann ich mir das schon erklären, dass man es kaum zu hören bekommt.


    Ich hab das hier vor geraumer Zeit schonmal gepostet, aber es passt jetzt auch gut in dieses Thema. In der jüngeren E wollte ich, dass meine Mannschaft, die ich bis dahin ja schon vier Jahre hatte, mal einen anderen Stil und andere Methodik kennen lernt. Zudem weiß man ja auch nie ob das alles so richtig ist was man da macht. Ich hatte viele ehemalige Fußballer unter den Vätern und das wollte ich nutzen. Ich habe eine dritte TE terminiert und die Väter gebeten diese abwechselnd selbständig zu gestalten und auszuführen. Dabei habe ich nur vorgegeben, was nicht in der Altersklasse trainiert werden soll. Ich habe eine Liste mit allen infrage kommenden Montagen erstellt und sie den beiden Vätern als erstes in die Hand gedrückt von denen ich mir sicher war, dass sie Lust drauf hatten und sich eintragen werden. Der Dritte war dann im Zugzwang -). Kurz gesagt: Die Liste war voll. Die Jungs waren begeistert und auch den Vätern hat es Spaß gemacht. Was ich damals aber gar nicht so bezweckt hatte, ist als "Nebeneffekt" entstanden und durch den Spruch eines Vaters deutlich geworden: " Ich hätte nie gedacht was das für ein Aufwand ist."


    Mal als Gedanke so eingestreut. Ich denke viele Eltern können es gar nicht beurteilen und die Wertschätzung zum Ausdruck bringen. Deswegen habe ich es ihnen auch nicht übel genommen bzw. dies erwartet.


    Wünsche schönes langes Wochenende.

    Zweiter Teil.
    Warum ist dieses Gespräch gerade zu Beginn so wichtig ? Hat mehrere Gründe. Einige wurden hier schon genannt. Vor allem kannst Du bereits jetzt klar sagen, dass es so für die nächste Saison nicht weiter gehen kann. Hast Du ja bereits am ersten Spieltag bemerkt und kannst es daher auch belegen. Am Wichtigsten ist jedoch, dass Du es aus Deiner Sicht im Gespräch schildern kannst. Und zwar rechtzeitig. Niemand kann später sagen "Habe ich nichts von gewusst. Hätte er ja auch eher sagen können." Im Sommer werden dann die Karten neu gemischt, aber dann im auch für Dich überschaubaren und machbaren Personenkreis. Und das sind eben nicht nur die Kinder !


    Entscheidend in der Zeit als ich meine damalige Mannschaft von G bis E-Jugend ( letzte Jahr D-Jugend lass ich mal weg und habe es hier im Forum schon mal geschildert ) hatte war, dass ich die Eltern von Anfang an mit ins Boot geholt habe. Auch mir wollte man damals immer mehr Kinder aufdrücken. Dem habe ich rechtzeitig einen Riegel vorgeschoben. Und dazu kann ich Dir auch nur raten. Und die eigenen Kraftreserven sind nicht unerschöpflich. Mal abgesehen von der Verantwortung die Du für jedes weitere Kind übernehmen musst und letztendlich auch gewährleisten können musst.
    Von Bambini bis einschließlich E-Jugend besteht für mich eine Mannschaft aus drei Mannschaftsteilen. Trainer/-gespann, Spieler und Eltern. Hakt es bei einem Mannschaftsteil ist Streß vorprogrammiert. Offensichtlich waren ja wohl auch schon einige Eltern beim Spieltag genervt. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich Dir daher nur sagen, dass niemandem damit geholfen ist auf Biegen und Brechen alle Kinder betreuen zu wollen. Auch uns Trainern sind Grenzen gesetzt. Gerade der Umgang mit den beteiligten Eltern nimmt einen erheblichen Rahmen ein.


    Mach den Elternabend und sag auch ruhig deutlich, dass es Dir zuviel wird und im Sommer ein Schnitt erfolgen wird. Noch bist Du am Anfang und als Neu-Trainer hat man dann mMn auch das Recht, seine Vorstellungen darzulegen. Schließlich willst Du ja auch Spaß und Freude am Hobby haben.
    Wünsche Dir eine tolle Zeit mit den Kindern. Genieß es. Geht viel zu schnell vorbei.

    Libra
    Ich bleibe bei solchen Situationen Hartliner. Warum ? Weil Erfahrungen mit Verein und Eltern es mich gelehrt haben. Wenn man nicht rechtzeitig klare Strukturen einfordert und Konsequenzen androht, wird man nur eifrig mit dem Kopf nicken, wenn Du die Mißstände ansprichst. Das wars dann aber auch. Siehe mein erstes Posting.
    Finde es toll, wenn einige User hier gute Erfahrungen mit der Bitte um Unterstützung gemacht haben. Also das sich tatsächlich jemand gemeldet hat oder der Verein sich gekümmert hat. Vielleicht ist das bei Dir ja auch so. Konnte jetzt so noch nicht heraus lesen, ob Du schon einen Elternabend gemacht hast oder was Deine JL dazu sagt ?


    Kurz und bündig, was ich jetzt an Deiner Stelle machen würde ( und teilweise selbst früher so durchgezogen habe ). Ich muss das in mehreren Schritten posten, weil mir morgens die Zeit eben so schnell wegrennt:
    - beim nächsten Training einen Brief für jedes Kind, das Du betreust, verteilen. Ich bin da Oldschool. Diese Mails an Alle usw. finde ich dermaßen besch..... weil unpersönlich. Im Brief kurz und knapp die Situation geschildert und Termin festschreiben für einen Elternabend. Dabei würde ich stumpf die letzte halbe Stunde vom nächsten oder übernächsten Training nehmen. In der Zeit können die Kinder kicken und Dein Co. macht Aufsicht. Warum letzte halbe Stunde vom Training ? Eltern, für die Du nur eine billige Kinderbetreuung bist und sonst nur geringes bis gar kein weiters Interesse dabei haben, werden nicht erscheinen. Von denen, die an diesem Termin tatsächlich nicht können, wirst Du auch eine entsprechende Rückmeldung bekommen. Das ist ja auch okay, dass jemand vielleicht tatsächlich nicht kann.
    Zur Verteilung: Am Ende des nächsten Trainings übergibst Du jedem abholenden Elternteil diesen Brief. Kommt jemand nicht, bittest Du andere Eltern diesen Brief zu übergeben. So kann niemand behaupten er hätte von nichts gewusst. Der JL bekommt ebenfalls einen Brief.
    Soviel zur Vorbereitung.


    Zum Elternabend dann nachher.

    Hi Libra
    Mag sich jetzt alles sehr hart anhören ( und bei einigen für einen Aufschrei sorgen ) aber aus der eigenen Erfahrung heraus würd es Dir nichts bringen wenn ich Dir jetzt x-Tipps geben würde in der Hoffnung, dass die für kurzfristige Besserung sorgen würden. Durchaus möglich und sogar wahrscheinlich, dass einige Sachen davon auf Dich und Deine Situation/Umfeld nicht zutreffen. Dient aber dazu solche Dinge klar und deutlich zu benennen und für sich selber zu beleuchten. Mir geht es dabei um Dich als Trainerkollegen. Wenn Du also auch in Zukunft Kinder- und Jugendliche trainieren möchtest, kann ich Dir nur folgende Hinweise geben:
    - Eltern sind gnadenlose Egoisten und Opportunisten
    - Wenn Du es allen Recht machen möchtest wirst Du scheitern
    - Vereine brauchen Mitglieder = Vereinsbeiträge. 40 Kinder in der Bambini ist doch klasse. Meine Güte. Klar ist das für zwei Leute viel, aber sind doch nur Minis und so schwer ist es ja auch nicht die zu beschäftigen.
    - Scheiß egal wer es macht und wie er es macht...Hauptsache einer macht's
    - Hilfe erbeten kannst Du ruhig..."Keine Zeit. Sorry. Sonst würd ich es natürlich machen."
    usw. usw. usw.


    Dein Akku wird sich schneller leeren als Du Dir vorstellen kannst. Und wenn Du es bis zur E geschafft hast wirst Du feststellen, dass der im Lauf der Saison immer schneller aufgebraucht ist. Das mal so zur Grundsituation. Und ja...hier in meinem Umfeld ist das der ganz normale Wahnsinn !
    Zeit läuft weg. Schreibe Dir nachher was ich in Deiner Situation machen würde.

    guenter
    Habe auch nicht den Eindruck das die Meinungen hier groß von einander abweichen. Allerdings möchte uns TW-Trainer hier erzählen, dass er mit Laissez-faire und ohne entsprechende Konsequenzen bei Nicht-Einhaltung von sozialen Grundregeln, die nunmal bei einer Mannschaftssportart immanent sind, auskommt. Und das noch in Relation zum Alter im hier vorliegenden Fall. Das als solches entspricht nicht im Mindesten den von mir gemachten Erfahrungen im Laufe der 20 Jahre als Kinder- und Jugendtrainer. Im Gegenteil. Lässt man da solchen hier geschilderten Verhaltensweisen einfach ihren Lauf, fliegt dir das zu späterer Zeit mächtig um die Ohren. Das kann bis zum Zusammenfall einer gesamten Mannschaft gehen. Ich hab das oft genug gesehen.
    Bis hierhin aber soweit okay, wenn er da offensichtlich über andere Erfahrungswerte verfügt. Wenn es denn so ist, aber leider hat er mir die beiden entscheidenden Fragen ja nicht beantwortet.
    Ich mag es nur nicht, wenn man dann wie in vielen gleichgelagerten Diskussionen auch, dies in Schwarz = Konsequenzen ( diese dann auch noch rhetorisch belegt mit "Strafen" ) bei Nicht-Einhaltung von Regeln ( auch im sozialen Miteinander ) oder Weiß = keine "Strafen", einteilen möchte. Dies beschreibt man dann als "zwei Wege". Tja, so einfach kann das sein.


    TW-Trainer
    Danke für die Rückmeldung. Leider bist Du meinen zwei entscheidenden Fragen ausgewichen. Es interessiert mich dabei nicht, wer Du bist. Kannst gerne weiter anonym bleiben. Hier geht es um Meinungsaustausch und nicht um Profilvergleich. Eine Vita sollte bei einem Meinungsaustausch nur bedingt von Belang sein und zwar im Hinblick auf vorhandene Erfahrungswerte. Gerade Du erwähnst doch in vielen Diskussionen den Erfahrungsgrad und ob eine Lizenz vorhanden ist.
    Es wäre als Grundlage für diese Diskussion für mich daher interessant zu wissen
    - hast Du in einem Breitensportverein eine Mannschaft im Kinder-/Jugendfußball durchgängig 2+x Jahre trainiert ?
    - hast Du im Leistungsbereich ( ab C-Jugend Bezirk aufwärts ) eine Mannschaft durchgängig 2+x Jahre trainiert ?


    Individualförderung ist ein ganz anderer Bereich und hier nicht Thema. Hier geht es um gruppendynamische Abläufe zwischen zwei Spielern die sich eben auf die gesamte Mannschaft auswirken können. Und wie man als Trainer darauf reagiert. Oder eben nicht. Und nach Deiner Meinung braucht man das nicht, oder interpretiere ich da was falsch ?

    TW-Trainer
    Habe lange überlegt Dir das als PN zu schreiben. Sehe es aber nicht ein, weil...


    Du doch immer, ob es passt oder nicht, behauptest ja gar nicht aber überhaupt nicht bzw. ja so gar keinen Einblick in den Breitensport zu haben...


    Aha.


    Immer und immer wieder zu betonen das man eine Lizenz zu machen, weil...
    Blablabla


    Zwei einfache Fragen,
    bevor wir weiter diskutieren...


    Hast Du jemals eine. Breitensportmannschaft im Jungenbereich ( weil ich nie ne reine Mädchenmannnschaft trainiert habe) über mindestens zwei -x Jahre trainiert ?


    Hast Du jemals eine Leistungsmannschaft ab C auf Bezirk über mindestens zwei Jahre trainiert ?


    Vor jedweder weiterer Diskussion mit...


    Strafen
    Disziplin
    Konsequenz
    Härte
    und was weiß was ich ich was jetzt von Dir kommt wie Drill, Gehorsam und bla bla bla...


    Hosen runter...
    Wie viele von uns.
    Bereit ?